Persönliche Lese- tipps
Hinter den drei Kiefern von Louise Penny
Hinter den drei Kiefern
Endlich ermittelt Armand Gamache wieder auf Deutsch! Der frischgebackene Chief Superintendent von Québec hat sich von der Arbeit Mühen in sein Haus Three Pines zurückgezogen. Aber seit Agatha christie wissen wir ländliche Idylle trügt. Gar sehr. Kann Gamache diesmal vielleicht einen Morde verhindern, statt nach der Tat zu ermitteln? Aber man kann niemanden verhaften, nur weil er stumm mit schwarzem Kapuzenmantel und Maske auf dem Dorfanger herumsteht.
Auch wenn er wie der personifizierte Tod wirkt.
+ 2 Grad von Helga Kromp-Kolb; Herbert Formayer
+ 2 Grad - Warum wir uns für die Rettung der Welt erwärmen sollten
Die bekannte Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb und der Meteorologe Herbert Formayer setzen sich seit Langem mit dem Klimawandel und seinen Folgen auseinander. Jetzt legen die beiden Wissenschaftlerinnen eine Sammlung wissenschaftlicher Essays vor, die das Phänomen Klimawandel erklären, die Herausforderungen und Gefahren beleuchten und Strategien der Gegensteuerung und der Anpassung skizzieren.
Ein Buch, das die Augen öffnet, aber auch zeigt, dass der Klimawandel kein nicht zu bewältigendes Schicksal ist.
Der Platz an der Sonne von Christian Torkler
Der Platz an der Sonne
Ein Entwicklungsroman in gewisser Weise und die Geschichte eines Aufbruchs ist dieser Roman von Christian Torkler.
In einer dystopischen Nachkriegswelt schlägt sich Josua Brenner durch ein zerstörtes Berlin des zu Ende gehenden 20sten Jahrhunderts. Und obwohl ihm alles zu gelingen scheint, bricht er schließlich auf nach Afrika, Sehnsuchtsort des Wohlstandes und des Friedens .
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Wir lesen eine spannende Geschichte, die trotz des Settings in einem alternativen Universum stets plausibel bleibt.
Andrea Scheiber empfiehlt:
Bleib bei mir von Adebayo Ayobami
Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit
Für ihre neue Trilogie hat sich Rose Snow in die mystische Landschaft Cornwalls begeben. Im prächtigen Herrenhaus ihres Onkels bereitet sich June auch ihr Abschlussjahr vor und entdeckt eine Gabe an sich, die ihr eine gewisse Macht verleiht: Sie kann Lüge oder Wahrheit in den Augen der Menschen erkennen.
Auch die Zwillinge Blake und Preston haben es ihr angetan. Sie sind sehr unterschiedlich und geheimnisvoll. Für wen wird sich June entscheiden?
Toll fand ich, dass man richtig abtauchen kann in diese Geschichte.
Fortsetzung folgt im Mai 2019.
Bleib bei mir von Adebayo Ayobami
Bleib bei mir
Yejide ist mit Akin verheiratet, sie und er, beide wünschen sich ein Kind. Auch die Schwiegereltern erwarten es, aber das Kind kommt trotzdem nicht. Jeder hat eine andere Idee, aber keine führt zum gewünschten Ergebnis. Eine neue Lösung für das Problem treibt Yejide an ihre Grenzen.
Adebayo ist eine neue Stimme am nigerianischen Literaturhimmel und hat einen beeindruckenden Debütroman geschrieben.
Robert Renk empfiehlt:
Nachtleuchten von María C. Barbetta
Nachtleuchten
María C. Barbetta hat sich in die deutsche Sprache verliebt und das kann man lesen. Das alleine spricht schon für den neuen Roman. In ihren Geschichten entführt sie uns dennoch in ihre Heimat Argentinien. Genauer nach Buenos Aires, in das Einwanderungsviertel Ballester. Wie sich die Rückkehr von Peron darauf auswirkt, wie sein überraschender Tod und wie politische Spannungen das Land schier zerreißen, davon erzählt sie mit feinem Gespür für die Poesie des Alltags.
Eine Hommage an Argentinien als Einwanderungsland!
Das Buch der vergessenen Artisten von Buck Vera
Das Buch der vergessenen Artisten
Deutschland, 1902. Der junge Mathis führt ein einfaches Leben auf den Feldern im kleinen Dorf, bis eines Tages der Jahrmarkt mit seinen Artisten und Kuriositäten im Dorf Halt macht. Mathis begibt sich auf eine große Reise.
Berlin, 1935. Mathis lebt mit seiner großen Liebe Meta in einer Wohnwagensiedlung am Rande der Stadt.
Warmherzig, lebendig und mit grßem Talent präsentiert die junge Autorin ihren zweiten Roman.
Robert Renk empfiehlt:
Neujahr von Juli Zeh
Neujahr
Henning, ein Mann, nicht wie ein Baum, sondern wie er noch nie in der deutschen Literatur festgemacht wurde. Ein 50%-Mann in Haushalt und mit den Kindern, ganz normal überfordert. Und geschlagen mit ES, das sind Panikattacken, die ihn heimsuchen. Der Neujahrsurlaub auf Lanzarote reißt unerwartet eigene Kindheitswunden auf und erzählt von zwei kleinen Kindern, die mitten im Ferienparadies in die Hölle geraten.
Juli Zeh setzt der Figur des überforderten Vaters ein literarisches Denkmal.
Der Zorn der Einsiedlerin von Vargas Fred
Der Zorn der Einsiedlerin
Der Biss der Einsidlerspinne reicht nicht aus, um einen Mann zu töten, im Süden Frankreichs sind gleich mehrere Männer durch das Gift der Einsiedlerin gestorben. Doch was es wirklich Mord? Die Ermittlungen führen Kommissar Adamsberg nach Nimes. Er und sein Team besuchen ein Waisenhaus und müssen zurück in die 40er Jahre.
Hier beweist Fred Vargas wieder einmal, dass sie nicht ohne Grund den Krimipreis für ihr Gesamtwerk erhalten hat.
Andrea Scheiber empfiehlt:
Die Haferhorde - Eins, zwei, Ponyzei! von Suza Kolb
Die Haferhorde – Eins, zwei Ponyzei!
Am Blümchenhof beginnen endlich die Sommerferien. „Juhuu“! Was Schoko, das niedliche Pony sehr freut: wieder mehr Zeit mit Lotte zu verbringen. Aber die Chefin hat für dieses Jahr was anders geplant, nämlich ein Zeltlager. Die Zweibeiner haben jede Menge Spaß dabei und die Vierbeiner auch, jeder hilft mit.
Als die Chefin mit Finchen zu einer Ausstellung fährt, lässt Sie Ihnen eine Büchse mit Taschengeld hier, aber die verschwindet. Somit muss jetzt ein Diebstahl aufgeklärt werden - ein Fall für Schoko.










