Persönliche Lese- tipps
Qianziwen - Der 1000-Zeichen-Klassiker von Eva Lüdi Kong
Der 1000 Zeichen Klassiker
Der Tausend-Zeichen-Klassiker ist mehr eine Schulfibel zum Erlernen und Kopieren chinesischer Schriftzeichen - das von Kaiser Wu im 6. Jahrhundert zur Erziehung der Prinzen gedachte und beim Hofgelehrten Zhou Xingsi in Auftrag gegebene Werk umfasst auch das Weltwissen des China der damaligen Zeit; Anstand, Strebsamkeit und konfuzianische Weisheit sind nur ein paar Themen.
Die Übertragung der Bedeutungseinheiten in deutsches Versmaß macht dieses faszinierende Wissen auch für Langnasen erfahrbar.
Paurs Traum von Andreas Schindl
Paurs Traum
Wenn es nach Leopold Paur geht, sollen Träumer gleiches Ansehen genießen wie Handwerker und Doktoren. Und natürlich versteht auch Leopold selbst etwas von der Kunst des Tagträumens, als er sich 1753 nach Wien aufmacht, um seine großen Visionen an den scharfen Kanten einer neuen Epoche zu messen.
Der auf historischen Fakten basierende Debütroman von Andreas Schindl lädt auf die Unternehmung einer spannenden Zeitreise, dessen Held alle Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins erfährt.
Markus Renk empfiehlt:
Spaziergang durch die Jahrzehnte von Heinz Fischer
Spaziergang durch die Jahrzehnte
Heinz Fischer hat wie wenige Politiker die moderne Geschichte Österreichs mitgeprägt und mitgestaltet. Sein 80. Geburtstag ist ein geeigneter Zeitpunkt, um zurückzublicken und die privaten und politischen Wege von früher noch einmal zu begehen. Wege, die mit markanten politischen Ereignissen verknüpft sind.
Es ist aber auch eine Reise in die Familiengeschichte - in seine eigene und in die dramatische seiner in der schwedischen Emigration geborenen Frau Margit.
Die Gesichter von Rachman Tom
Die Gesichter
Der Autor internationaler Bestseller, Tom Rachman, legt seinem vielumjubelten Roman "Die Unperfekten" mit "Die Gesichter" sowohl ein Künstler- als auch ein Vater-und-Sohn-Buch vor. Stilsicher und mit gutem Sinn für Pointen blickt Rachman hinter die glitzernden Fassaden der Kunstwelt und zeichnet das Portrait eines berühmten Malergenies als Ekel im Privaten, das seine jeweiligen Musen und die wahllos gezeugten Kinder seiner Kunst opfert.
Ehe der vom Übervater fast erdrückte Sohn zurückschlägt.
No More Bullshit von Verein Sorority
No More Bullshit
Man(n) kennt sie, Frauen definitiv. Stammtischwahrheiten, Mythen und Vorurteile gegenüber uns Frauen. Häufig sind es Meinungen, die nicht immer mit Fakten bestätigt werden können. Dieses Buch liefert zu Vorurteilen die passenden Antworten. Ein kleiner Ratgeber für alle, die keine Lust mehr haben auf Klischees und Engstirnigkeit.
Von Stefanie Sargnagel (Autorin) über Renée Schröder (Molekularbiologin) hin zu Bettina Zehetner (Philosophin), sie alle räumen auf: "No More Bullshit."
Arminuta von Donatella Di Pietrantonio
Arminuta
Arminuta, die Zurückgekommene. Aufgewachsen in der Stadt bei ihrer Mutter und dem Carabiniere, ihren Eltern. Doch auf einmal sind es nicht mehr ihre Eltern, zurück im Dorf, weiß sie nicht mehr, was sie glauben soll. Jetzt schläft sie mit Adriana und den Jungs in einem Zimmer. Ein junges Mädchen, das ihrer Identität beraubt wurde, versucht sich in ihr neues Leben einzufinden.
Mit diesem Buch gelang der internationale Durchbruch, eine sehr berührende Geschichte.
Robert Renk empfiehlt:
Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten von Jonas Jonasson
Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten
Ein charmanter Ritt durch die aktuelle Weltgeschichte! Diesmal bekommen es Putin, Merkel, Kim Jong Un und - nicht zuletzt - Präsident Trump mit Alan Karlson, dem 100-Jährigen zu tun.
"Was zum Teufel ... sagte Trump zu seinem Sicherheitsberater A.R. McMaster, der gerade seinen Sicherheitsberater Michael T.
Flynn ersetzt hatte, der sich als Sicherheitsrisiko entpuppt hatte."
Wenn man zum 100-Jährigen greift, ist das höchstens ein Sicherheitsrisiko für die Bauchmuskulatur.
Hörbuch eingelesen von Didi Hallervorden! Empfehlung!
Andrea Scheiber empfiehlt:
Der Detektiv von Paris von Hansen Walter
Der Detektiv von Paris - Das abenteuerliche Leben des Francois Vidocq
Dieser Roman beschreibt die wahre Geschichte des ersten Detektivs, dessen Ermittlungsmethoden zur Grundlage für die Pariser "Sûreté", später dann für "Scotland Yard" und heute für das FBI wurden. Er spielt in Paris 1809. Francois Vidocq ist ein Verbrecher, dem es gelingt, 25 Mal aus dem Gefängnis auszubrechen und in der Unterwelt Unterschlupf zu finden.
Dem Polizeidirektor schlägt er eines Tages vor, dass er die Seite wechselt und selbst auf Verbrecherjagd geht.
Stimmen von Wolfgang Herrndorf
Stimmen. Texte, die bleiben sollten
Der Band versammelt "Texte, die bleiben sollten", einfach, weil si der 2013 aus dem Leben geschiedene Autor nicht zur Vernichtung bestimmt hat. Die meisten sind Beiträge für das Internetforum Wir höflichen Paparazzi, das Herrndorf unter dem Pseudonym "Stimmen" belieferte. Gemeinsam mit Jugenderinnerungen, einem durchgeknallten Dramolett, kleinen Polemiken und konventionellen, aber berührenden Jugendgedichten belegen sie, dass Herrndorf eine der aufregendsten Stimmen seiner Generation war.
Denn sie sterben jung von Antonio Ruiz-Camacho
Denn sie sterben jung. Stories
Ein Mexikaner in den USA, der auf Englisch einen Bestseller landete. In acht Kurzgeschichten schildert er aus acht Ich-Perspektiven den Zerfall einer schwerreichen mexikanischen Familie. Nach der Entführung des Großvaters ist keiner seiner Angehörigen in diesem von wilden Gewalttaten gebeutelten Land sicher.
Sie flüchten aus der Oberschicht-Geborgenheit, die heimischen Zustände spielen aber ins Anderswo hinein.
Harte und kunstvoll erzählte Momente der Angst und Verzweiflung, des Findens und vor allem des Verlusts.











