Persönliche Lese- tipps
Maria Leitner empfiehlt:
Vier Farben der Magie von V. E. Schwab
Vier Farben der Magie
Das rote London ist wohlhabend und friedlich. Das graue London ist öde und von der Magie verlassen. Das weiße London ist brutal, karg und gefährlich. Das schwarze London hat sich selbst verschlungen. Kell ist ein Antari, ein Botschafter (und ein Schmuggler), der zwischen den vier Welten herumspringen kann.
Lila Bard ist eine Diebin aus dem grauen London, die in Kell endlich ihr Ticket in ein großes Abenteuer findet Doch als Kell versehentlich ein gefährliches Artefakt von einem London ins nächste schmuggelt, müssen die beiden plötzlich nicht nur um das eigene Überleben, sondern um das einer ganzen Welt kämpfen..
Eine spannende Geschichte, großartige Settings und vielfältige, komplexe Charaktere!
Maria Leitner empfiehlt:
Brennen muss Salem Roman. Kartoniert. von King Stephen
Brennen muss Salem
Stephen King + Dracula = genialer Horror! Der Autor Ben Mears kehrt nach 25 Jahren zurück nach Jerusalem’s Lot, um dort an seinem nächsten Buch zu arbeiten. Allerdings passieren in der Kleinstadt vermehrt seltsame Dinge, die Ben bald in ihren Bann ziehen. Brennen muss Salem klingt zunächst nicht wirklich nach etwas Besonderem – Stephen King-Romane, in denen ein Schriftsteller in einer Kleinstadt in Maine Seltsames bemerkt, gibt es schließlich einige.
Doch in keinem anderen seiner Bücher hat mich die Atmosphäre dermaßen in den Bann gezogen. „Brennen muss Salem“ vereint Kings Fähigkeit, Unbehagen langsam in Furcht umzuwandeln mit dem zeitlosen Horror einer Monster-Ikone. Wer seit den Vampir-Lovestories der frühen 2000er glaubt, Vampire nicht mehr ernstnehmen zu können, sollte sich definitiv an „Brennen muss Salem“ versuchen!
Maria Leitner empfiehlt:
Vicious von V. E. Schwab
Vicious
As college students, Victor Vale and Eli Ever are best friends. Both are intelligent, arrogant and aspire to become more. An opportunity to do just that arises when they discover a connection between near-death-experiences and extraordinary abilities and decide to test their theories on themselves. Ten years later, Victor and Eli are no longer friends.
One just spent ten years in prison while the other has turned into something of a serial killer. Both are extraordinary and dangerous and out to find each other again. Schwab’s writing style is incredibly cinematic, meaning that reading this book feels like watching a movie. The dialogue is on point, descriptions are kept to a minimum and the scenes and POVs flow together seamlessly. An amazing, action-packed novel which questions the superhero/villain dynamic.
Maria Leitner empfiehlt:
This Savage Song von V. E. Schwab
This Savage Song
In Verity, human violence breeds monsters. Because of this, the metropolis is split in two – there are those who want to save lives and those who have enough money to pay themselves to safety. Kate and August come from opposite sides of the city. She’s the daughter of rich and powerful Callum Harker, he’s the son of peacemaker Henry Flynn.
She’s a human who wants to be monstrous, he’s a monster who wants to be human. Thrown together as enemies, they soon need to figure out how work together to stop the war that is brewing over Verity. Schwab excels at writing complex characters into imaginative settings. I was especially fascinated by the idea that atrocities committed by humans leave behind physical evidence in form of monsters. This intriguing concept combined with the gritty, urban setting of Verity makes for an altogether dark and gripping story.
Maria Leitner empfiehlt:
Sommer wie Winter Roman von Taschler Judith W.
Sommer wie Winter
Alexander Sommer wächst als Pflegekind bei der Familie Winter auf. Obwohl er wie seine Pflegegeschwister auf dem Hof und im Hotel der Söldner Bauernfamilie mithelfen muss, gehört er trotzdem nie so ganz dazu. Als Alexander eines Tages herausfindet, dass seine leibliche Mutter vielleicht gar nicht tot ist, beginnt er, Fragen zu stellen…
Sommer wie Winter spielt auf unglaublich spannende Art mit unterschiedlichen Perspektiven.
Das Buch besteht beinahe nur aus Monologen in Form von transkribierten Therapiesitzungen. Durch diese Erzählform werden die unterschiedlichen Ansichten vieler Figuren eingebracht und gegenübergestellt, auch wenn der Fokus klar auf Alexander liegt. Durch die Erinnerungen der einzelnen Familienmitglieder wird nach und nach aufgedeckt, was es wirklich mit dem Verschwinden von Alexanders Mutter auf sich hat.
Sommer wie Winter ist gleichermaßen ein einfühlsames Drama und ein spannender Krimi - packend von Anfang bis Ende!
Maria Leitner empfiehlt:
Elfenkrone von Holly Black
Elfenkrone
Jude wird als Kind vom Mörder ihrer Eltern ins Elfenreich verschleppt und dort aufgezogen. Zehn Jahre später ist es ihr größtes Ziel, sich einen Platz unter den Elfen zu verdienen und endlich dazuzugehören. Durch ihr Streben nach Macht und Akzeptanz rutscht Jude immer tiefer in die Intrigen des Königshauses hinein.
In einem Strudel aus Grausamkeit, Betrug und Gewalt versucht sie bald, selbst die Oberhand zu bekommen und wird so zu einem aktiven Spieler in einem gefährlichen Spiel um die Macht über das Elfenreich.
Am Anfang noch düster-atmosphärisch, wird Elfenkrone bald zu einer Art Game of Thrones im Feenland. Vor allem die komplexe und moralisch zwiespältige Heldin und die politischen Intrigen am Hof machen das erste Buch dieser neuen Reihe so spannend.
Ich komme mit von Waldis Angelika
Ich komme mit
Vita und Student Lazar leben nebeneinander im selben Haus. Plötzlich erkrankt Lazy an Leukämie. Als sie sich nach einiger Zeit im Treppenhaus begegnen, trifft Vita einen abgemagerten Mann mit Glatze. Der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft. Vita und Lazy schließen einen Pakt und planen, gemeinsam auf die letzte Reise zu gehen.
Eine berührende Geschichte, die sich durch den philosophisch tiefgründigen und humorvollen Schlagabtausch der Protagonisten auszeichnet. Als säße man mit Vita und Lazy am Tisch ...
Nacht über Tanger von Mangan Christine
Nacht über Tanger
Tanger 1956, sengende Hitze & blauer Himmel. Abseits der Postkartenidylle brodelt es, die Unabhängigkeit liegt in der Luft. Auf diese Atmosphäre treffen Alice und John. Während er in Tanger aufblüht, isoliert sich die psychisch labile Alice. Eines Tages steht College-Freundin Lucy vor der Tür, doch über der Uni-Zeit schwebt ein dunkles Geheimnis.
Und wieder nimmt Lucy Besitz von Alice. Leicht und locker liest sich Christine Mangans Erstling, pendelt raffiniert zwischen Wahnsinn und Realität - leider zu spät als perfekte Strandlektüre.
Offener Brief an die Tiere und alle, die sie lieben von Lenoir Frédéric
Offener Brief an die Tiere und alle, die sie lieben
Frédéric Lenoir formuliert einen offenen Brief an die Tiere. Die Entwicklung des zwischentierlichen Zusammenlebens stellt die ausgiebige Einleitung dar, wobei tunlichst darauf geachtet wird, dass der Mensch nicht überhöht dargestellt wird. Nach der Abwendung von Gewalt gegenüber Tieren wird der Schutz der Arten ins Zentrum gestellt und die Gesetzeslage in verschiedenen Ländern beleuchtet.
Ein breit gefächertes Plädoyer. Eine durchdachte Konsumkritik. Vorschläge zu einem bewussten Miteinander.
Kriegslicht von Michael Ondaatje
Kriegslicht
Im London des Jahres 1945 werden der 14-jährige Nathaniel und dessen ältere Schwestern von ihren Eltern ver- und der Obhut zweier Zwielichtiger Männer überlassen. Aus der Distanz von Jahrzehnten erinnert sich Nathaniel und erzählt auf diese Weise nicht nur eine Coming of Age-Geschichte, die packend, poetisch und märchenhaft an Charles Laughtons filmisches Meisterwerk "The Night of the Hunter" erinnert, sondern schlägt auch ein finsteres bislang kaum bekanntes Kapitel der Nachkriegsgeschichte auf.











