Persönliche Lese- tipps
Markus Renk empfiehlt:
Der Tote mit dem Silberzeichen von Robert Galbraith
Der Tote mit dem Silberzeichen
Ich gebe zu, ich mag den mürrischen und oft grantigen Privatdetektiv Cormoran Strike und seine Partnerin Robin Ellacott. In ihrem neuesten Abenteuer tauchen sie ein in die Mythen der Freimaurer und haben es gleich mit mehreren möglichen Todesopfern zu tun. Spannend, humorvoll und vielschichtig!
im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Markus RenkMarkus Renk empfiehlt:
The Secret of Secrets von Dan Brown
The Secret of Secrets
Geduldig habe ich acht Jahre auf den neuen Dan Brown gewartet, inzwischen ist er endlich erschienen und was soll ich sagen, ein echter Dan Brown! Mir gefällt das detailgetreue erzählen, auch wenn sich manche vielleicht manchmal an Wikipedia erinnert fühlen. Ich habe viel Neues erfahren und viel gelernt und dies eingebettet in einem spannenden Pageturner, der mir nicht nur viel über Prag nähergebracht hat, sondern mich auch nachdenklich über das Thema Bewusstsein zurückgelassen hat.
Spannend, informativ mit typischen Dan Brown Rätseln!
Markus Renk empfiehlt:
Not Quite Dead Yet von Holly Jackson
Not Quite Dead Yet
Selten so einen perfekten Krimi gelesen, der wirklich alles hat, um dich zu unterhalten, dich zum Lachen und zum Weinen zu bringen! Für mich klar der Krimi des Jahres 2025!
im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Markus RenkIna Cassik empfiehlt:
Anna oder: Was von einem Leben bleibt von Henning Sußebach
Ein ganz (außer-)gewöhnliches Leben im 19. Jahrhundert
Der Zeit-Redakteur Henning Sussebach möchte seiner Urgroßmutter Anna, geb. 1887, ihre Geschichte geben. Mit den Mitteln eines Historikers rekonstruiert er ihr Leben und streift dabei beiläufig die wichtigsten großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte. Der sehr persönliche Versuch des Autors, seiner Verwandten ein Denkmal zu setzen wird zu einem wunderbar zu lesenden Stück Sozialgeschichte.
Ein Buch für alle, die Florian Illies lieben und eines meiner Lieblingsbücher dieses Jahres!
Ina Cassik empfiehlt:
Der Gärtner und der Tod von Georgi Gospodinov
Neues vom Träger des Booker Prize
So leichtfüßig und tiefgründig zugleich über den Tod des eigenen Vaters zu schreiben ist eine hohe Kunst. Eine wunderschöne Hommage, ein literarischer Abschied und eine berührende Auseinandersetzung mit Trauer, das mich sehr berührt und sehr getröstet zurückgelassen hat.
Ein ganz besonderes Buch!
Aus dem Bulgarischen von Alexander Sitzmann.
Ina Cassik empfiehlt:
Blaues Wunder von Anne Freytag
Showdown auf der im Urlaubsparadies
Zwei High Potentials werden mit ihren Ehefrauen von ihrem Firmenchef auf seine Luxusyacht eingeladen. Einer soll befördert werden; vor der sommerlichen Traumkulisse wird der Kampf zwischen den Konkurrenten und deren Gattinnen immer verbitterter. Die Ehefrau des Patriarchen schmiedet indes ihre ganz eigenen Pläne und sorgt für einen Knalleffekt an Bord.
Rasant geschriebenes Gesellschaftsporträt über Schein und Sein, spannend wie ein Krimi. Die perfekte Ferienlektüre!
Ina Cassik empfiehlt:
Die Geschichte des Klangs von Ben Shattuck
Eine Liebe gegen die Konventionen
Wie schön, einmal im Leben die große Liebe zu erleben – und wie tragisch, wenn man nicht wagt, diese Liebe auszuleben! Lionel und David erleben genau das; Jahre später stößt Annie auf die Spuren dieser großen Liebe und nimmt dies zum Anlass, ihr Leben umzukrempeln.
Ergreifend!
Barbara Pritz empfiehlt:
Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins von Simon Mason
Exceedingly british!
Im Büro des Provosts der altehrwürdigen Universität von Oxford wird eine unbekannte Tote gefunden. Das unwiderstehliche Ermittlerteam Ray und Ryan Wilkins, die außer dem Nachnamen aber auch gar nichts gemeinsam haben, beginnt, jeder auf seine Weise, zu ermitteln. Nach anfänglichem gegenseitigen Unverständnis raufen sich die beiden im Laufe der Zeit zusammen und bilden nach und nach ein sich perfekt ergänzendes Good Cop-Bad Cop-Duo.
Das erste Buch dieser neuen Krimi-Reihe besticht durch ein stimmungsvolles Setting und originelle Dialoge, und auch filmreife Action-Szenen fehlen nicht. Die teilweise recht kauzigen Verdächtigen haben (fast) alle etwas zu verbergen, aber die Auflösung des Falles kommt dann doch überraschend.
Lesenswert und kurzweilig!
Melanie Winkler empfiehlt:
The Favourites von Layne Fargo
Wuthering Heights on Ice
Kat will als Eistänzerin ganz an die Spitze. Ihr größter Traum ist es eine olympische Medaille zu gewinnen, und zwar zusammen mit ihrem Partner Heath, den sie schon seit Kindertagen kennt und liebt. Wenn die beiden zusammen über das Eis gleiten, sprühen die Funken und die Gefühle, die sie verbinden, sind nicht zu übersehen.
Trotz finanzieller Schwierigkeiten, aber mit eisernem Willen ergattern sie einen Platz an der renommierten Lin Ice Academy und ihrer Karriere scheint nichts mehr im Weg zu stehen.
Doch in der glitzernden Welt des Eistanzes werden den beiden aufsteigenden Stars so einige Steine in den Weg gelegt. Inspiriert von Emily Brontes Roman „Wuthering Heights“ wartet auch diese Geschichte mit jeder Menge Leidenschaft, Drama und Intrigen auf. Ein absoluter Page-Turner für Fans von Taylor Jenkins Reid und Colleen Hoover!
Barbara Pritz empfiehlt:
Der Gott des Waldes von Liz Moore
Kriminell guter Gesellschaftsroman
Eines Nachts im Sommer 1975 verschwindet die Tochter einer reichen Bankiersfamilie aus dem Sommercamp in einem Wald in Neuengland. Die eingeleitete Suche bleibt erfolglos, bis einige Tage später Kleidungsstücke auftauchen. Hat der Sohn des Anwalts der Familie etwas mit dem Vermissten-Fall zu tun? Seltsame Koinzidenz: 15 Jahre davor verschwand der damals 8-jährige Bruder des Mädchens in demselben Wald unter mysteriösen Umständen, ohne dass jemals wieder eine Spur von ihm gefunden wurde.
Nach und nach entsteht beim Lesen ein facettenreiches Panorama der Gesellschaft. Der reichen Bankiersfamilie, in der seit Generationen die Männer das Sagen haben, gehört das ganze Naturschutzgebiet, in dem auch ihr Haus steht; sie werden unterstützt von einer ebenso reichen und ebenso patriarchalen Anwaltsfamilie. Der Camp-Leiter und seine Tochter, die von früher her enge freundschaftliche Bindungen zur Familie hatten, wurden nach einem Streit im Laufe der Zeit zu Angestellten degradiert; sie leben ebenfalls auf dem Gelände. Die aus schwierigen Verhältnissen stammende junge Frau, die als Betreuerin im Camp arbeitet und sich von der Beziehung zum Anwaltssohn Sicherheit erhofft, hat auch einige Geheimnisse. Nicht zuletzt die ermittelnde Beamtin: eine beherrschte junge Frau aus einer polnischen Einwandererfamilie, die sich in ihrem ersten eigenen Fall engagiert.
Die Autorin hat in diesem äußerst spannenden Roman zahlreiche komplexe Figuren geschaffen und legt, elegant versteckt, Spuren zu möglichen Verdächtigen und persönlichen Geheimnissen.
Kopf-Kino vom Feinsten mit überraschendem Finale!











