Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Natalie:
Noch fünf Tage von Helena Falke
Wenn die Zeit abläuft
Lis arbeitet für eine Familie als private Spitzenköchin und hat nur noch fünf Tage zu leben. Die milliardenschwere Familie stirbt am Silvesterabend - am vergifteten Essen, dass Lis für sie zubereitet hat. Und auch Lis hat das Gift abbekommen… und ihre Uhr tickt…
Die Grundidee des Buches ist nicht ganz neu, aber eine sehr spannende und eine, die bisher nur selten in einem Thriller Thema war.
(Zumindest soweit ich weiß.) Genau diese Gewissheit, dass die Zeit unvermeidlich für Lis abläuft, macht die Spannung grundlegend aus. Verstärkt wird dieses Gefühl beim Lesen durch die Zeitangaben bei jedem Kapitelbeginn. So ist der Zeitdruck immer omnipräsent und hält den Spannungsbogen hoch. Der Schreibstil und auch das Setting sind stimmig und tragen die Geschichte mit. Man fiebert mit Lis jede Minute mit, ob sie es aus dem Krankenbett raus noch schafft, den wahren Mörder und sein Motiv zu finden. Dabei ergeben sich immer wieder neue Aspekte, die eine komplett neue Richtung einschlagen. Zusätzlich berührt natürlich das Schicksal an sich sehr - die Emotionen von Lis, vor allem ihre Sorge um ihre Tochter, lassen einen beim Lesen zu keiner Zeit kalt.
Für mich persönlich zwar kein Thriller, aber ein sehr gelungenes Buch mit einer spannenden Grundidee, die starke Emotionen mit sich bringt und von der Autorin einfühlsam aber auch spannend umgesetzt wurde.
Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von peedee:
Patriarchen von Alex Capus
Sehr informativ und unterhaltsam
Die Namen Lindt, Bally, Le Coultre, Maggi, Hoffmann-La Roche, Nestlé und deren Firmen sind vielen bekannt. Aber wer steckt eigentlich hinter diesen Namen? Wie begann die Geschichte der Unternehmen? Waren die Firmen gleich auf Erfolgskurs oder mussten sie lange für den Erfolg kämpfen? Alex Capus erzählt von zehn erfolgreichen Erfindern und Firmengründern.
Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover – die massive Bergwelt ist beeindruckend genug.
Wie einleitend erwähnt, hat Alex Capus zehn Männer ausgewählt – ja, es sind ausschliesslich Männer, denn zu jener Zeit war das Unternehmertum doch vorwiegend in Männerhand. Der Autor hat Informationen zusammengetragen, die den Werdegang illustrieren und zudem auch gut unterhalten. Am Ende des jeweiligen Porträts gibt es eine Historie über die Familie bzw. die Firma. Hier kleine Einblicke in zwei Geschichten:
- Wer kennt die berühmte Schokolade von Lindt und Sprüngli nicht? Aber wie es dazu kam, dass diese zwei Herren zusammenkamen, war mir nicht bekannt. Über deren Verbindung schreibt Capus unter anderem: „Mit Lindt und Sprüngli waren die grösstmöglichen Gegensätze eine Verbindung eingegangen – der eine ein aristokratischer, dünkelhafter Schöngeist, der andere ein nüchterner, von zwinglianischem Arbeitsethos durchdrungener Kaufmann, dessen Familie sich mit eisernem Fleiss aus bescheidensten Verhältnissen hochgearbeitet hatte.“ Sehr interessant. Die Zusammenarbeit war schon vor über hundert Jahren nicht einfach. Lindt und Sprüngli begannen 1905 einen Rechtsstreit, der erst 1927 endete!
- Ein sehr amüsantes Detail führte zur Gründung der später weltbekannten Firma Bally: Carl Franz Bally reiste im Jahr 1850 nach Paris und wollte seiner Frau ein Paar Stiefel nach Hause bringen. Da ihm die Schuhgrösse nicht bekannt war, brachte er gleich ein Dutzend Paare mit!
Den porträtierten Herren war eines gemein: Es war nicht immer ein einfacher, gradliniger Weg. Es brauchte zuweilen sehr viel Durchhaltewillen oder nach vernichtenden Rückschlägen Mut zum Neustart; dafür zolle ich ihnen Respekt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen – 5 Sterne.
Rezensionen von Goejos:
Die Geister von La Spezia von Oliver Plaschka
Ermittlungen
Als ich meinen Leseeindruck untere dem Titel "Ermittlungen" schrieb, wusste ich noch nicht, was mir mit dem Buch "Die Geister von La Spezia" bevorstand. Ich freute mich, dass ich das Buch zu Verfassung einer Bewertung gewonnen hatte. Ich ging auch voller Vorfreunde ans Werk. Die Leseprobe war ja nicht so schlecht.
Auch der Beginn, mit dem Versuch den Tod einer Person wegen eventueller anfallender finanzieller Folgen überprüfen zu lassen, hat mich nicht abgeschreckt. Dann habe ich zu lesen begonnen. Es hat etwas lange gedauert, bis ich mit der Handlung ganz einfach nicht mehr mitgekommen. zuerst die vielen Namen, dann die Doppelgänger. Ich gebe es zu: Ich war mit der Handlung dieser Geschichte ganz einfach überfordert. Und jetzt zu Ursache: Bis ich es, welcher mit der Handlung und dem für mich nicht nachvollziehbaren Verlauf nicht mittkommt, oder habe ich etwas nicht mitbekommen?
Rezensionen von NT:
Südkorea von Christin Bohnke
Südkorea für Groß und Klein
Ich hab das Buch aufgeschlagen und erstmal einfach nur geguckt. Die Illustrationen sind wirklich schön gemacht, da steckt richtig viel Detail drin und man entdeckt ständig irgendwas Neues. Für mich funktioniert das Buch schon allein darüber, man bleibt automatisch länger auf den Seiten hängen.
Gut finde ich, dass es nicht nur bei K-Pop, Dramas und Essen bleibt, auch wenn genau das am Anfang natürlich sofort abholt.
Danach wird es breiter: Geschichte, Alltag, Sprache, Religion, alles kommt vor, ohne dass es trocken wirkt. Es ist eher so, dass man sich durch das Buch bewegt und nebenbei immer mehr mitnimmt.
Beim Lesen mit meiner neunjährigen Schwester hat man gemerkt, dass die Texte zwar verständlich sind, aber nicht ganz ohne. Sie hat sich viel über die Bilder erschlossen und ich hab einiges erklärt. Alleine lesen wäre für sie eher anstrengend gewesen. Deshalb würde ich es eher ab 10 oder älter empfehlen.
Was mir gefallen hat, ist, dass hier nicht nur die typischen Basics über Südkorea stehen, sondern auch Dinge, die man so nicht ständig hört. Für mich ein Buch, das man sich gemeinsam anschaut und immer mal wieder zur Hand nimmt, statt es einmal komplett durchzulesen und wegzulegen.
Rezensionen von goejos:
Die Geister von La Spezia von Oliver Plaschka
Ermittlungen
Als ich meinen Leseeindruck untere dem Titel "Ermittlungen" schrieb, wusste ich noch nicht, was mir mit dem Buch "Die Geister von La Spezia" bevorstand. Ich freute mich, dass ich das Buch zu Verfassung einer Bewertung gewonnen hatte. Ich ging auch voller Vorfreunde ans Werk. Die Leseprobe war ja nicht so schlecht.
Auch der Beginn, mit dem Versuch den Tod einer Person wegen eventueller anfallender finanzieller Folgen überprüfen zu lassen, hat mich nicht abgeschreckt. Dann habe ich zu lesen begonnen. Es hat etwas lange gedauert, bis ich mit der Handlung ganz einfach nicht mehr mitgekommen. zuerst die vielen Namen, dann die Doppelgänger. Ich gebe es zu: Ich war mit der Handlung dieser Geschichte ganz einfach überfordert. Und jetzt zu Ursache: Bis ich es, welcher mit der Handlung und dem für mich nicht nachvollziehbaren Verlauf nicht mittkommt, oder habe ich etwas nicht mitbekommen?
Rezensionen von Goejos:
Die Geister von La Spezia von Oliver Plaschka
Ermittlugen
Als ich meinen Leseeindruck untere dem Titel "Ermittlungen" schrieb, wusste ich noch nicht, was mir mit dem Buch "Die Geister von La Spezia" bevorstand. Ich freute mich, dass ich das Buch zu Verfassung einer Bewertung gewonnen hatte. Ich ging auch voller Vorfreunde ans Werk. Die Leseprobe war ja nicht so schlecht.
Auch der Beginn, mit dem Versuch den Tod einer Person wegen eventueller anfallender finanzieller Folgen überprüfen zu lassen, hat mich nicht abgeschreckt. Dann habe ich zu lesen begonnen. Es hat etwas lange gedauert, bis ich mit der Handlung ganz einfach nicht mehr mitgekommen. zuerst die vielen Namen, dann die Doppelgänger. Ich gebe es zu: Ich war mit der Handlung dieser Geschichte ganz einfach überfordert. Und jetzt zu Ursache: Bis ich es, welcher mit der Handlung und dem für mich nicht nachvollziehbaren Verlauf nicht mittkommt, oder habe ich etwas nicht mitbekommen?
Rezensionen von PMelittaM:
Mord in der Wiener Werkstätte von Beate Maly
Hier regiert zu sehr der Zufall
Wien, 1906: Lili Feigl lebt in armen Verhältnissen, der Vater ist zwar Künstler, trinkt und spielt aber, so dass er sich mit Fälschungen und schmuddeligen Bilder mehr schlecht als recht durchschlägt. Lili hat das Glück durch Zufall eine Stelle als Putzfrau bei den Frauen der Wiener Werkstätte zu erhalten.
Dort findet sie eines Tages eine Leiche.
Max von Krause stammt aus verarmtem Adel und arbeitet bei der Wiener Polizei. Er muss nicht nur einen Fälscher finden, auch ein verschwundener Ring und eine Leiche in der Wiener Werkstätte fordern seine Aufmerksamkeit.
Der Roman ist der Beginn einer neuen Reihe um Lili Feigl und Max von Krause. Die beiden haben mir gut gefallen, sie versuchen das beste aus ihrer Situation zu machen, haben aber auch Hindernisse zu überwinden. Gut gefallen hat mir auch das Setting, über die Wiener Werkstätte wusste ich bisher so gut wie nichts, jetzt habe mich über den Roman hinaus damit beschäftigt. Auch der weitere historische Hintergrund ist passend, vor allem das Leben der Frauen wird thematisiert.
Leider hat mir der Kriminalfall nicht gefallen. Am Anfang habe ich mich noch gespannt gefragt, was dahinter stecken könnte, miträtseln ist aber kaum möglich, da es so gut wie keine echten Ermittlungsergebnisse gibt. Hier spielt vor allem der Zufall eine Rolle, und das ist gar nicht meins, vor allem, wenn sich die Zufälle häufen. Auch die Auflösung selbst kann mich nicht überzeugen.
Leider basiert die Auflösung des Kriminalfalls für mich zu sehr auf Zufällen, nur das Setting und die Protagonist:innen konnten mir gefallen. Für einen Kriminalroman ist mir das persönlich zu wenig, da gibt es deutlich bessere, diesen hier kann ich daher nur eingeschränkt empfehlen
Rezensionen von F.H.:
Felsenfest von Nora Imlau
Wunderschönes Bilderbuch für Eltern
Da ich schon den ersten Teil "Goldrichtig" aus Nora Imlaus neuer Reihe bei Dressler Illustro gelesen habe, war meine Erwartungshaltung an den zweiten Teil "Felsenfest" entsprechend hoch. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht! Gleich wie im ersten Band finden sich wunderschöne, entlastende Inputs für Eltern darin.
Neu ist hier, dass auch wunderbare Gedichte von Imlau zu finden sind. Die Illustrationen sind einfach toll und man kann das Buch entweder als Geschenkbuch betrachten. Oder als Buch für einen selbst, wie ich es nutze. Man kann es immer wieder zur Hand nehmen, darin lesen, es einfach durchblättern und durchatmen. Bei manchen Texten fühlte ich mich direkt ertappt und bekam eine andere Sichtweise auf manche Erziehungsfragen. Nora Imlau schreibt nie belehrend, immer auf Augenhöhe und es tut einfach so gut, in ihren Büchern zu lesen. Klare Leseempfehlung für alle Eltern!
Rezensionen von peppi:
Melken von Sanna Samuelsson
hat mich nicht überzeugt
ich habe mich mit diesem Debüt von Sanna Samuelsson sehr schwer getan.
Mir ist es nicht gelungen einen wirklichen Zugang zu Ellen zu finden.
Ellen, die sich nach einer gescheiterten Beziehung, in ihr Elternhaus, deren jetzige Besitzer in Urlaub sind, einschleicht, verstehe ich einfach nicht.
Ihre Vergangenheit existiert nicht mehr so wie sie sie in Erinnerung hat. Sie ist verschwunden, wirkt aber trotzdem nach. Die Stellen an deren Ellen sich an ihre Kindheit erinnert empfand ich als sehr gut erzählt. Auf der anderen Seite konnte ich viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen. Auch die Begegnung mit Max, dem Jugendfreund, war für mich merkwürdig.
Ich glaube, ich habe das Buch nur zu Ende gelesen , weil es nicht sehr umfangreich war. Bei einem dicken Buch hätte ich mit Sicherheit vor dem Ende abgebrochen.
Fazit: Das war kein Buch für mich!
Rezensionen von Ameland:
Wenn das Leben dir eine Orange gibt, mach Sangria daraus von Jana Portas
Teneriffa mal anders
Nach der Trennung von ihrem Freund bricht plötzlich ein Shitstorm der besonderen Art über Mia herein. Sie braucht eine Pause und Abstand, da hört sich das Angebot, mehrere Wochen Housesitting auf Teneriffa doch perfekt an. Aber von Mitbewohnern war in der Anzeige keine Rede gewesen.
Jana Portas ist mit dieser Geschichte ein wunderschöner Wohlfühlroman aus der Feder geflossen.
Ihre Charaktere sind so unterschiedlich wie das Leben sie eben hervorbringt, teils skurril, teils liebenswürdig und hilfsbereit, aber auch voller Neid oder Missgunst. Manche Personen kämpfen mit ihren Problemen und Traumata. Aber trotz allem verliert die Geschichte nicht ihre Leichtigkeit und wird immer wieder durch humorvolle Szenen aufgelockert.
Was mir besonders gefallen hat, ist dass ich Teneriffa fernab des Massentourismus erleben durfte. Ich habe nicht nur sehr viel über die schützenswerte Flora und Fauna der Insel erfahren, sondern auch etwas über ihre Geschichte und Legenden.
Der Tourismus ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits leben die Insulaner davon, aber andererseits geht er zu Lasten der Ursprünglichkeit und der Natur. Außerdem treibt er die Lebenshaltungskosten in die Höhe. Ein Problem mit dem Teneriffa nicht alleine dasteht.
Wenn das Leben dir eine Orange gibt, mach Sangria daraus ist nicht nur ein Liebesroman, sondern eine tolle Mischung aus bildreicher und bildhafter Landschaftsbeschreibung, charakterstarker Personen, dabei voller Humor und auch Spannung.










