Kunden em pfehlungen
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Ins hohe Gras von Trevor Noah
Heute nehmen wir Reißaus!
Wer möchte nicht die lästigen Pflichten für einen Tag hinter sich lassen, um stattdessen die Freiheiten eines Samstags zu genießen, der mit großen Abenteuern lockt? Nicht nur aus Kindersicht macht das absolut Sinn.
Ein Junge hat ganz eigene Pläne für diesen Tag, während sein Teddy namens Walter ihm ins Gewissen redet.
Doch der Junge will „dahin, wo wir noch nie waren“ und nimmt Reißaus. „Mit aller Macht wollte er den Haushaltspflichten entkommen, die seinen perfekten Tag zu verderben drohten.“
„Mach dich darauf gefasst, seltsame Dinge zu erleben.“ Ingesamt drei fantasievolle Begegnung im hohen Gras hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei den zwei Gefährten und lehren sie eine neue Sicht auf die Welt, in der wir versuchen, einander zu verstehen und aufeinander zuzugehen.
Eine unterhaltsame Geschichte, farbig illustriert und
nicht zu überladen, regt mit Fantasie zum Nachdenken über unser Miteinander an. Gleichzeitig wird die Abenteuerlust geweckt, aus der Perspektive eines Kindes, das nicht versteht, warum es all die Regel immer befolgen muss.
Das offene Ende gefällt mir gut, weil ich mir selber ausmalen kann, wie der Junge mit Walter nach Hause zurückkehrt und was ihn dort erwartet. Angesichts des Themas finde ich auch nachvollziehbar, warum die Suche nach Antworten ebenso viel Seitenumfang hat, wie die Idee zum Aufbruch. Dieser Teil gehört bereits zum Abenteuer dazu.
Die hochwertigen Materialien und gestalterischen Details des Buches, machen es zu einem edlen Geschenk. Die besondere Buchgestaltung unterstreich den Zauber und die Tiefe der Geschichte um einen Jungen und seinen Teddybären. Es ist eine Einladung an Kinder und Erwachsene diese bebilderte Geschichte zu entdecken, wirken zu lassen und sich darüber zu unterhalten. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie ein Buch durch seine Aufmachung und Gestaltung zu einem besonderen Erlebnis wird.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Wintern von Kari Leibowitz
Eine positive Haltung zum Winter entwickeln
Der Winter bringt Kälte, Dunkelheit, Müdigkeit und vermindert das Interesse an sozialen Kontakten. Was soll daran gut sein? Was macht man, wenn man sich permanent nach der Sonne sehnt und nur will, dass der Winter schnell vorüber geht? Winterdepression vorprogrammiert.
Autorin Kari Leibowitz lenkt die Aufmerksam weg von den unangenehmen Seiten des Winters, die nun mal unabänderlich sind, und etabliert eine positivere Einstellung zur Winterzeit.
Das tut sie ausführlich und wechselt, wenig stimmungsvoll, zwischen ihren Reisen, Erfahrungen und durchgeführten Studien und deren Erkenntnisse.
Die „Aufwärtsspirale von Akzeptanz und Anpassung“ und der Winter als ruhige Pausentaste, als Gelegenheit, sich mehr auszuruhen. Beim Lesen kommen direkt Ideen und ich wurde angeregt, meine innere Einstellung zu hinterfragen. Viele Sätze werden in anderer Form wiederholt, um sich allmählich im Kopf festzusetzen, immer mit der Botschaft: den Winter annehmen. Letztlich nichts Neues, aber ein zusammengefasst wertvoller Reminder und Impulsgeber.
„Und indem wir die Einstellung einnehmen, dass Ruhe von Natur aus wertvoll ist, dass sie ein Teil des Menschseins ist, bekommt die Ruhe eine andere Bedeutung.“
Wer schnelle Impulse sucht, findet in den zahlreichen „Praxistipps für den Winter“ die wichtigsten Umsetzungstipps. Es lässt sich nicht für jeden alles umsetzten, besonders, wenn die Lebensrealität eine andere als die der privilegierten Autorin ist, aber letztlich kann jeder etwas für sich mitnehmen und positive Aspekte am Winter finden.
Kari Leibowitz geht auf positiv ausgerichtete Strategien ein, sowie achtsame Entschleunigung, etablierte Rituale der Gemütlichkeit und Bewegung in der Natur. Dabei geht es im gesamten auch darum, wie sich schwierige Lebensphasen besser überstehen lassen und wie sich ein anderer Blickwinkel auf das eigenen Wohlbefinden auswirkt.
Ich empfand es als Liebeserklärung an den Winter und einige Aspekte haben meine Sichtweise verändert und meine Bewältigungsstrategien bereichert. Viele Maßnahmen zusammengenommen, helfen mir bereits.
Daher ist das Buch aus meiner Sicht gut geeignet für alle, die Schwierigkeiten haben, sich auf den Winter einzulassen, unter Winterdepressionen oder starker Wintermüdigkeit leiden, und deren Lichtlampe ungenutzt in der Ecke steht. Wer «Überwintern. Wenn das Leben innehält» von Katherine May mochte, dem wird dieses Buch auch gefallen. Besonders sinnvoll, wenn man im Einklang mit den Jahreszeiten leben möchte, aber bisher gescheitert ist.
Rezensionen von Ruth:
Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 17 - Im Wald von Sandra Noa
Wissensvermittlung in Verbindung mit Lesenlernen
Seit 2021 gibt es in der bewährten Reihe „Wieso Weshalb Warum?“ Bücher, die sich speziell an Erstleser richten. Hier wird Sachwissen mit Lesetraining verbunden, Zielgruppe sind Kinder ab der zweiten Lesestufe.
„Im Wald“ ist bereits der 17. Band und auch dieser kann wieder voll überzeugen.
Kurze Kapitel in großer Fibelschrift gehalten vermitteln auf kind - und sachgerechte Art Wesentliches zum Thema Wald. Da werden unterschiedliche Waldarten porträtiert, die Bedeutung des Waldes im Hinblick auf Fauna und Flora vermittelt, die Funktionsweise von Bäumen erklärt usw. Ausführlich wird dargelegt, wie im Wald alles miteinander zusammenhängt, wie Bäume miteinander kommunizieren und wie sich der Wald im Jahresverlauf verändert. Natürlich muss heutzutage auch der Klimaschutz thematisiert werden. Bäume bzw. ein gesunder Wald spielen in diesem Bereich eine wesentliche Rolle. Und Kinder können aktiv zum Schutz der Wälder beitragen.
Zahlreiche bunte Illustrationen und Photos ergänzen den Text.
Zusätzliche Elemente wie Kreuzworträtsel, Lückentexte, Silbenrätsel und ein Lesequiz dienen dem Lesetraining. Sticker und ein Leselotto sorgen für zusätzlichen Spaß.
So ist dieses Buch ein gelungenes Beispiel für Wissensvermittlung und spielerisches Lesenlernen. Meine Enkelkinder werden ihre Freude haben an dem Buch.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Der Fluss der Zeit von Pascal Mercier
Prägnant und wirkungsvoll erzählt
Wie ist das, wenn man in die Vergangenheit eintaucht und noch einmal ganz lebendig in Erinnerungen schwelgen will? Wenn man die Vergangenheit nicht loslassen kann und der Abschied einen Neuanfang überschattet? Wenn Dankbarkeit zur Last wird oder der Fluss der Zeit sich in einem angstvollem Moment des Wartens ewig hinzieht? Diese fünf Kurzgeschichten vereinen sprachliche Präzision und erzählen mit philosophischer Tiefe von eindrücklichen Momenten.
Dabei endet jede Geschichte mit einem gefühlten Paukenschlag, manchmal laut und manchmal leise. Wobei «Tödlicher Lärm» mich in seiner Drastik am meisten überrascht hat und das Konzept umzukehren scheint.
Unverkennbar betrachtet Pascal Mercier nicht nur die direkte Erfahrung seiner männlichen Figuren, sonder zeigt auch außenstehende Personen und ihre Eindrücke, wie in «Die Übergabe», in der der Vorbesitzer den Käufern sein Haus übergibt, wobei seine Gefühlswelt sich nur durch seine skurrilen Handlungen erahnen lässt: „…kaum auszuhalten…Wir gehen auf dünnem Eis.“ Oder Jan Winter, der sich mit seinem Sohn unterhält und unerwarteten Halt bei seiner Familie findet. Im Fluss der Zeit stehen wir nie allein und begeben uns in Momente der Nostalgie, Angst, Vorfreude, Dankbarkeit und ihren Schattenseiten.
„Wir hatten es nicht in der Hand, wie wir empfanden, und das Empfinden war mächtiger als unser Wunsch, es möge ein anderes Empfinden sein.“
Wenn man kurze Geschichten, besondere Momentaufnahmen, eine fokussierte und doch tiefgründige Handlung mit wenigen Charakteren mag und Lust hat, auf unterschiedliche Ausgänge, die zum Nachdenken anregen und sprachlich überzeugen, dann ist «Der Fluss der Zeit» wunderbar für Zwischendurch und alle Kurgeschichten-Fans geeignet.
Rezensionen von Immenhof:
Heartbreak Hotel von Micol Arianna Beltramini
Ansprechend
„Heartbreak Hotel“ war mein erstes Graphic-Novel-Buch, weshalb es mir etwas schwerfällt, das Genre insgesamt einzuordnen oder direkte Vergleiche zu ziehen. Die graphische Umsetzung hat mich jedoch sehr überzeugt. Die Illustrationen sind stimmig, aber natürlich etwas anderes als ein "normales" Buch.
Auch thematisch spricht mich das Buch an, besonders durch die Vielfalt der behandelten Fälle. Unterschiedliche Formen von Herzschmerz und Beziehungserfahrungen werden aufgegriffen, was das Buch abwechslungsreich und nahbar macht. Positiv hervorheben möchte ich auch, dass es ein Kind gibt, das noch keine Beziehung hatte und trotzdem Teil der Erzählung ist. Das empfand ich als wichtig und wohltuend. Gleichzeitig hätte ich mir zusätzlich ein Kind gewünscht, das keine Beziehung hatte und sich dadurch alleine fühlt. Das hätte das Thema noch weiter geöffnet, auch wenn es den Rahmen des Buches möglicherweise gesprengt hätte.
Ich werde sicherlich nicht auf graphische Bücher umsteigen, jedoch finde ich es für ab und zu durchaus ansprechend.
Rezensionen von Anilam:
Ignael von Wolfgang Rauh
Wenn Realität und Fantasie verschwimmen
In „Ignael“ von Wolfgang Rauh geraten Realität und Fantasie zunehmend aus dem Gleichgewicht, während die Geschichte immer tiefer in eine düstere, psychologisch geprägte Welt führt. Was zunächst wie Mystery wirkt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem intensiven Horrorroman, der vor allem im Kopf der Figuren stattfindet.
Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen! Er ist sehr bildhaft und flüssig, sodass man sich die Schauplätze und Szenen mühelos vorstellen kann. Besonders die ruhigeren, inneren Momente sind fein ausgearbeitet und geben der Geschichte viel Tiefe, ohne den Lesefluss zu bremsen. Die Atmosphäre ist irgendwie unheimlich aber total spannend, ohne auf permanente Schockeffekte angewiesen zu sein.
Auch die Charaktere haben mich überzeugt. Davids innerer Konflikt steht im Zentrum und wird emotional und konsequent erzählt. Anna bildet mit ihrer Menschlichkeit einen wichtigen Gegenpol, während Rebecca im Laufe der Geschichte spürbar wächst und am Ende einen stimmigen Abschluss erhält.
Insgesamt ein ungewöhnlicher aber sehr starker Roman mit psychologischem Tiefgang. Für mich absolut verdiente fünf Sterne.
Rezensionen von Gavroche:
Smeralda Bohms Bestiarium (Bd. 1) von Anja Fislage
Tolle Gesamtkomposition
Smeralda Bohm, 12 Jahre alt und Krypto-Zoologin. Was ist denn das? Nun, sie erforscht Wesen, die eigentlich gar nicht existieren, aber das so genannte Geheime Institut hat hier definitiv etwas gegen diese Forschungen.
Schon das Cover und die Warnung auf der Rückseite des Buches sind einfach mega gestaltet und eine Einladung mit der direkten Ansprache.
Überhaupt ist die Gestaltung des Buches so schön und liebevoll gemacht. Hier hat der Illustrator Helge Vogt eine gute Arbeit geleistet, denn seine Illustrationen passen so gut zum Text von Anja Fislage. Immer wieder gibt es Warnungen und direkte Ansprachen, Fußnoten und "Karteikarte" zu den einzelnen Wesen wie zum Beispiel dem Mottenmensch. Ein Polaroid und Beschreibung des Wesens. Die Forschungsergebnisse wirken so authentisch, wie mit echten Notizen im Nachhinein ergänzt.
Aber was wäre die schöne Aufmachung ohne eine gute Geschichte? Genau, die braucht man auch und gerade die findet sich hier ebenso. Eine tolle Gesamtkomposition. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.
Rezensionen von cosmea:
Trag das Feuer weiter von Leïla Slimani
Seinen eigenen Weg gehen
Leila Slimanis neuer Roman “Trag das Feuer weiter“ ist der letzte Teil einer dreibändigen Familiensaga, die das Schicksal einer marokkanisch-französischen Familie erzählt. Die Großmutter Mathilde aus dem Elsass heiratet den Marokkaner Amine Belhaj. Aus dieser Verbindung stammen die Tochter Aicha und der Sohn Selim.
Aicha heiratet Mehdi Daoud und hat mit ihm die Töchter Mia und Inès. Im Mittelpunkt dieses dritten Teils steht vor allem die Schriftstellerin Mia, die mehr als zwanzig Jahre in Paris lebt, bevor sie auf Anraten ihres Arztes nach Marokko zurückkehrt. Sie leidet als Folge von „brain fog“ unter einer Schreibblockade und soll durch das Eintauchen in ihre Vergangenheit ihre Erinnerungen zurückgewinnen. Mia lässt sich auf der Farm ihrer Großeltern nieder und erforscht ihre Geschichte.
Erzählt wird aus wechselnder Perspektive auf verschiedenen Zeitebenen. Wir erfahren viele Dinge vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund, dabei vor allem die gesellschaftliche und politische Situation Marokkos. Slimani zeigt, wie schwierig es ist, zwischen zwei Kulturen zu leben, nirgendwo richtig dazuzugehören. Obwohl die Schwestern der dritten Generation nicht einmal flüssig arabisch sprechen, werden sie auch wegen ihres Äußeren im Ausland automatisch als Araber betrachtet. Unter den Marokkanern fallen sie auf, weil sie zur reichen, gebildeten Oberschicht gehören, Personal beschäftigen, vor allem aber, weil sie sich nicht an gesellschaftliche Konventionen halten. In Anlehnung an ihre eigene Geschichte zeigt Slimani, wie schwer es ist, jenseits gesellschaftlicher Erwartungen und Zwänge seinen eigenen Weg zu gehen. Welche Erinnerungen nehmen wir mit, wenn wir neue Wege gehen? Überzeugend behandelt sie Themen wie Freiheit, Identität, Migration und die Suche nach sich selbst. Ich fand vor allem beeindruckend, wie sie die Stärke der Frauen der Familie darstellt: Mathilde, Amines Schwester Selma, Aisha und Mia. Mir hat auch dieser Roman der Autorin wieder sehr gut gefallen.
Rezensionen von Anilam:
Dogma der Wahrheit von E.X. Behemoff
Dystopie mit Ecken und Kanten
Dogma der Wahrheit ist ein düsterer, anspruchsvoller Thriller mit interessanten Ideen und viel Gesellschaftskritik. Besonders die Fragen nach Wahrheit, Manipulation und Kontrolle fand ich spannend und teilweise auch erschreckend aktuell.
Allerdings hat mich die Geschichte immer wieder überfordert.
Die starke Vermischung von Realität und Vorstellung war zwar sicher gewollt, hat mir aber stellenweise den Halt in der Handlung genommen. Auch die sehr expliziten Gewaltdarstellungen waren für meinen Geschmack oft zu dominant und haben es mir schwer gemacht, wirklich emotional dranzubleiben.
Die Figuren haben dennoch Eindruck hinterlassen – vor allem Big, dessen Schicksal mich sehr berührt hat. Einige Entwicklungen wirkten für mich jedoch zu schnell oder nicht ganz nachvollziehbar. Das Ende ist konsequent und offen genug für eine Fortsetzung, konnte mich emotional aber nicht vollständig abholen.
Mein Fazit:
Ein Buch mit starken Ansätzen und guten Ideen, das mich jedoch durch seine Härte und Komplexität nicht durchgehend überzeugen konnte. Wer düstere, fordernde Dystopien mag, könnte hier trotzdem glücklich werden.
Rezensionen von Tara:
Waldmann von Thomas Ziebula
Spannender Auftakt einer neuen Krimireihe
„Waldmann: Flucht in den Tod“ ist ein fesselnder Auftakt einer neuen Krimireihe des Autors Thomas Ziebula mit dem Kommissar Thomas Waldmann.
Die Handlung startet mit einer verstörenden Situation im Jahr 2016, in der Hannes Waldmann seine Frau Maria in Lagos verliert. Dieser Verlust hat Spuren hinterlassen, so dass Waldmann eine Auszeit benötigt.
Im Anschluss geht es im Jahr 2022 weiter.
Kommissar Hannes Waldmann kehrt in den Dienst der Bonner Mordkommission zurück.
Er soll den Mord an einem Lokalpolitiker in einem Bordell aufklären.
Gleichzeitig recherchiert die Journalistin Pia Luninger über Frauenhandel und Zwangsprostitution. Sie wendet sich an Waldmann, dem das Schicksal der Frauen aufgrund seiner eigenen Vergangenheit sehr nahe geht.
Der Schreibstil von Thomas Ziebula ist lebendig und fesselnd. Nachdem ich einmal angefangen hatte zu lesen, wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Kapitel sind kurz - 63 auf 448 Seiten. Das sorgt durch wechselnde Perspektiven für einen enormen Sog, da sich immer schnell noch ein weiteres Kapitel lesen lässt.
Thematisch ist das Buch leider sehr aktuell, da es um Menschenhandel, Prostitution, ukrainische Flüchtlinge und Ausbeutung geht.
Es ist aber nicht allein der Kriminalfall, der mich hier gefesselt hat. Vielmehr waren es die interessanten und vielschichtigen Charaktere. Dabei hat mir der Kommissar ebenso gut gefallen wie sein Therapeut oder die engagierte Journalistin. Hier steht jeder für sich. Der Autor zeichnet seine Figuren facettenreich, menschlich und authentisch.
An Spannung wird hier nicht gespart und wer temporeiche Kriminalromane mit authentischer Handlung, aktueller Thematik und interessanten Charakteren mag, liegt mit diesem Buch richtig.
Ich bin jedenfalls schon gespannt auf den nächsten Fall mit Hannes Waldmann.











