Kunden em pfehlungen
Rezensionen von leopol:
Meine Tiroler Welt von Viktoria Fahringer
moderne Tiroler Küche
Viktoria Fahringer – jüngste Haubenköchin Österreichs 2020- präsentiert in diesem Kochbuch ihre Heimat Tirol. Ein wirklich schön gestaltetes, modernes Kochbuch, aber gleichzeitig auch mehr als das – nämlich ein allgemeiner Einblick in Tirol, ein Roadtrip, eine Reportage zu verschiedenen Produzenten.
Im Laufe eines Kalenderjahres -unterteilt in die Jahreszeiten – werden Produzenten und passende Rezepte vorgestellt. Neben Klassikern wie Schlutzkrapfen-und Kaspressknödel, finden aber auch modernere Gerichte in das Buch Einzug. Oder bekannte Rezepte werden neu interpretiert – wie ein vegetarisches Tiroler Gröstl.
Für alle die nicht dem Österreichischen mächtig sind, gibt es auch noch ein entsprechendes Glossar um Unklarheiten zu beseitigen.
Definitiv ein empfehlenswertes Kochbuch, auch wenn ich nicht alle Rezepte allein der Tiroler Küche zuordnen würde.
Rezensionen von Bekenner:
Heartbreak Hotel von Micol Arianna Beltramini
Mitten ins Herz
Heartbreak Hotel ist eine Graphic Novel, die leise beginnt und dann mitten ins Herz trifft. Vier Jugendliche, vier unterschiedliche Verletzungen und ein Ort, an dem sie nichts verstecken können. Besonders stark fand ich, wie respektvoll das Buch mit Schmerz umgeht. Es wurde ohne Kitsch, ohne schnelle Lösungen, ohne „Jetzt musst du wieder funktionieren“-Botschaften geschrieben.
Die Illustrationen von Agnese Innocente tragen enorm zur Wirkung bei. Sie geben dem Unsagbaren Raum – Trauer, Schuld, Wut, Sehnsucht – und schaffen trotzdem Momente von Wärme und Humor. Die Figuren sind verletzlich, aber nicht schwach. Und gerade das macht die Geschichte so wohltuend: Heilung entsteht langsam, durch Zuhören und durch das Gefühl, nicht allein zu sein. Es ist eine berührende, poetische Graphic Novel über Herzschmerz und zweite Chancen. Für Jugendliche, aber ganz ehrlich, auch Erwachsene werden sich darin wiederfinden.
Rezensionen von Sternzauber:
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel von Alena Schröder
Persönliche Entwicklungen und faszinierende (Familien-)Leben
Der ungewöhnliche Titel des Buches hat mich von Anfang an magisch angezogen und ich finde er passt hervorragend zur Geschichte. Gleiches gilt auch für die Coverbildgestaltung, die die Kunst visuell spürbar macht und die meinen Geschmack auf jeden Fall trifft. Titel, Bild und Buchinhalt bilden für mich eine so wunderbare Einheit, wie es nur selten zu finden ist.
Auf zwei Zeitebenen erzählt die Autorin eine außergewöhnliche Geschichte:
1945 lernen wir die 14-jährige Marlen in Güstrow kennen, die sich vor den russischen Soldaten in einer Schublade versteckt und dort eine Leinwand entdeckt, die sie an sich nimmt. Wilma, die Marlene geholfen hatte, ist Künstlerin und nimmt das Mädchen bei sich auf, was zu einer ungewöhnlichen Lebensgemeinschaft führt…
Die 34-jährige Hannah lebt 2023 in Berlin und hat sich ihr Leben dort gut eingerichtet, bis ihr Vater plötzlich auftaucht und alles – vor allem ihre Gefühle – durcheinander bringt. Was soll sie davon halten, dass er plötzlich Kontakt zu ihr sucht, obwohl er sich bisher überhaupt nicht für sie interessiert hat?
Alena Schröder erzählt ihre Geschichte in klarer, unaufgeregter und sehr angenehm zu lesender Sprache. Sie nimmt uns mit in zwei ganz unterschiedliche Welten und neben der Erzählung von außen, können wir auch immer wieder in das Innere der Charaktere schauen, was mir sehr gefallen hat. Mich hat die Geschichte wirklich gefesselt und fasziniert, allerdings muss ich gestehen, dass ich ein wenig Zeit brauchte, um mich darin einzufinden. Für mich war es kein unmittelbares Eintauchen und die Geschichte hat mich emotional auch lange auf Distanz gehalten. Erst gegen Ende habe ich mehr mit den ProtagonistInnen fühlen können und das fand ich eigentlich schade, wenn ich auch gestehen muss, dass eine gewisse Distanz sehr gut zum Inhalt des Textes passt. Vielleicht hat die Autorin dies also sogar so beabsichtigt?
Es gab einige Facetten der Geschichte, die ich ganz besonders faszinierend fand und ich habe festgestellt, dass ich nach der Lektüre auch immer wieder über einzelne Elemente nachgedacht habe. Der Autorin ist es meiner Meinung nach zudem gelungen, eine Geschichte zu schreiben, die unerwartete Wendungen beinhaltet und nicht abgedroschene Klischees bedient, sondern realistisch-authentische Erklärungen anbietet. Ich fühlte mich nah am „echten“ Leben, in dem eben nicht immer alles Friede-Freude-Eierkuchen ist und in dem sich Probleme oder Krisen eben nicht in rosa-rot auflösen. Trotzdem, oder gerade deshalb, durfte ich aber auch tollen persönlichen Entwicklungen beiwohnen. Besonders beeindruckt haben mich außerdem die Passagen, die künstlerische Vorgänge beschreiben. Ich hatte das Gefühl die Leinwände, das Holz und die Ölfarben riechen zu können und die beschriebenen Bilder vor mir zu sehen – richtig toll! Nicht zuletzt vereint die Geschichte eine Fülle an sehr interessanten und relevanten Themen, die die Autorin gekonnt zu einer stimmigen Geschichte vereint hat.
Für mich ist „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ein sehr bereicherndes und lebensnahes Buch. Es war meine erste Geschichte der Autorin, sicherlich jedoch nicht meine letzte, zumal ich inzwischen entdeckt habe, dass ihre vorherigen Bücher wohl mit diesem verbunden sind und ich diese somit sehr gerne kennen lernen würde! Von mir gibt es auf jeden Fall eine herzliche Leseempfehlung, 4,5 Sterne und ich wünsche viel Freude mit diesem Buch!
Rezensionen von leopol:
Down Cemetery Road von Mick Herron
der erste Mick Herron Spionage Roman- typisch britisch
Sarah Tucker, wohnhaft in Oxford, ist gelangweilte Hausfrau, und das auch nicht freiwillig. Als es in ihrer Nachbarschaft zu einer Explosion kommt und dabei ein Kind spurlos verschwindet, wird ihr Ehrgeiz geweckt. Gemeinsam mit der Privatermittlerin Zoe Boehm fängt sie zu ermitteln an und stößt rasch auf Täuschungen, Verwirrungen und persönliche Verstrickungen.
Und zu allem Überfluss ist auch noch die Regierung irgendwie beteiligt.
Sollte man den mittlerweile doch bekannten Autor Mick Herron kennen findet man sich auch in diesem – seinem Erstlingsroman aus dem Jahr 2003- in seinen bekannten Stil wieder. Schwarzer Humor, das typisch britische, die doch sehr speziellen Charaktere, scharfsinnige Dialoge, all das stellt sich wie auch in seinen chronologisch betrachtet späteren Werken der Slough Horses Serie dar. Manches mag vielleicht noch etwas unausgegorener sein und noch nicht so perfekt sitzen wie in den späteren Werken, aber man erkennt die Handschrift.
Rasch wird eine düstere, leicht klaustrophobische Atmosphäre in Oxford geschaffen und man lernt die Figuren ausgiebig kennen. Etwas zu ausgeprägt vielleicht, bis die Spannung und Handlung konstant dichter werden. Man erhält spannende, leicht unkonventionelle Charaktere, die exakt präsentiert werden. Auch wenn Sarah Tucker, hier maßgeblich ermittelt, sollte man sich Zoe Boehm merken, da sie die eigentliche Ermittlerin in den nächsten Werken wird. Weiters sind Dialoge messerscharf, Alltagsbeobachtungen exakt auch teils über Absurditäten wie der richtige Ort die Zahnseide aufzubewahren. Handlungen und Hintergrundgeschichten werden auf unglaubliche Weise verknüpft- mit realem Bezug und Betrachtung der Politik von Großbritannien. Auch mit allgemeiner Gesellschaftskritik wird nicht gespart.
Rasch hat man ganz viele Handlungsstränge in der Hand und muss genau aufpassen beim Lesen, um keinen zu verlieren. Es wird mit Täuschungen gearbeitet und genau dies macht den Reiz für mich aus. Man fragt sich, wem man eigentlich noch trauen kann. Es ist also definitiv kein Buch für zwischendurch und definitiv kein Cozy Crime.
Für mich war es definitiv lesenswert, auch weil ich mich gefreut habe ein frühes Werk von Mick Herron zu sehen und damit seine Entwicklung zu verfolgen. Ich werde definitiv auch noch die anderen Bände der Zoe Boehm Reihe lesen – auf Deutsch oder Englisch entscheidet dabei wohl der Verlag.
Rezensionen von carola1475:
Tödliche Tiefen von John Marrs
Packend, spannend und schockierend
Damon droht im Meer zu ertrinken und sieht im Sterben Bilder seines Lebens vor seinen Augen ablaufen, darunter ist auch ein toter Junge. Damon wird im letzten Moment wiederbelebt und fragt sich fortan, wer der Tote war. Er entwickelt eine seinen Alltag überlagernde Obsession und geht mehr als einmal bis zum Äußersten, um die Wahrheit über den toten Jungen herauszufinden, der ihm auch in Halluzinationen erscheint.
Erzählt wird aus Damons Ich-Perspektive und von einem personalen Erzähler aus Sicht von Melissa, Helena und Laura: die eine seine geschiedene Frau, die ihm freundschaftlich verbunden ist, die andere seine kurzzeitige Pflegemutter als Jugendlicher und Laura ist eine verstörende Figur aus einen früheren Buch John Marrs, die er hier wieder auftauchen lässt. Melissa und Helena bittet Damon um Hilfe und je mehr er unternimmt, um seine Erinnerungslücken hinsichtlich seiner Kindheit zu füllen, je mehr er herausfindet, desto spannender wird die Geschichte, dazu tragen auch häufige Cliffhanger am Kapitelende und Perspektivwechsel bei. Bis zum Ende schwanke ich zwischen Mitgefühl und Entsetzen.
John Marrs schreibt bildhaft, lebendig und fesselnd, seine Figurenzeichnung überzeugt. Die Charaktere sind komplex und glaubhaft, ihre Dialoge erscheinen mir realistisch und geschilderte Gewissenskonflikte leuchten ein und sind nachvollziehbar, genau so wie die Gefühle der Protagonisten Damon, Melissa und Helena, die mich betroffen machen.
Die temporeiche Geschichte ist düster und bedrückend, es gibt auch schockierende Szenen, trotzdem war es schwierig für mich, eine Lesepause einzulegen. John Marrs ist ein psychologisch tiefgründiger, spannender und packender Thriller gelungen, der bis zum Ende überrascht und mir sehr gut gefallen hat.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Anders von Bertolt Meyer
Zugänglich, interessant und Gräben überwindend
Bertolt Meyer ist selbst mit einer körperlichen Behinderung geboren worden: mit nur einem Unterarm. So hat er schon seit frühester Kindheit Erfahrungen damit gemacht, was es bedeutet, von der Gesellschaft als "anders" wahrgenommen zu werden. In diesem Buch widmet sich der Psychologieprofessor nun den Unterschieden zwischen Menschen, wie sie unsere Wahrnehmung einschränken und wie wir lernen können, diskriminierungsfrei und somit besser damit umzugehen.
Es ist ein kluges und persönliches Buch, das zum einen auf vielen persönlichen Erfahrungen aufgebaut ist und damit zugänglich ist, zum anderen aber auch den aktuellen Wissensstand aus der Psychologie zu den jeweiligen Themen gut verständlich und interessant erklärt und insgesamt sehr zum Nachdenken anregt.
Nach einer Einführung in das Thema Behinderung geht es erst einmal allgemein um Stereotype, um besser zu verstehen, wie diese die menschliche Wahrnehmung und Beurteilung anderer verkürzen, aber damit gleichzeitig viele Menschen zu Unrecht in eine Kategorie werfen, die, wenn überhaupt, nur einen winzigen Teil ihrer Persönlichkeit beschreibt. Danach geht es um spezielle Themen, die aktuell sehr viel diskutiert werden, wie Geschlecht, sexuelle Orientierung, Transidentität, Fremdenfeindlichkeit, Rechtspopulismus und ehemaliges Ost- vs. Westdeutschland und die Menschen aus diesen Regionen.
Besonders sympathisch habe ich gefunden, wie sich der Autor persönlich und nahbar auf diese Themen einlässt: so erzählt er etwa auch von seiner Homosexualität, dem Umgang damit und wie viele Lebensbereiche diese betrifft, sodass es eben nicht möglich sei, über dieses Thema zu schweigen, ohne ständig bei Fragen nach Partnerschaft, Urlaub oder Kindern lügen zu müssen. Dem Thema Fremdenfeindlichkeit nähert er sich anhand eigener Erfahrungen als Deutscher in der Schweiz an, ist sich aber seiner dabei insgesamt privilegierten Position bewusst und reflektiert diese. Zum Thema Diskriminierung Ostdeutscher bringt er keine eigenen Erfahrungen mit, hat allerdings einige Zeit dort beruflich verbracht, und nähert sich dem Thema mit der gebotenen Zurückhaltung an.
Wenn es schließlich um das Erstarken des Rechtspopulismus in der Gegenwart geht, bietet der Autor auch dafür schlüssige Erklärungen an und legt seine, wie in seinem Umfeld sehr verbreitet, eigene eher linke Position dar, zeigt dabei aber gleichzeitig Respekt für andere politische Positionen und setzt sich insgesamt für Dialog und Verständigung ein.
Insgesamt handelt es sich bei diesem Werk somit um ein interessantes und zugängliches Buch zu vielen aktuellen Themen, das ich Menschen verschiedenster politischer Einstellungen ans Herz legen will, um Neues zu lernen, die eigenen Positionen zu hinterfragen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Rezensionen von brauneye29:
Heartbreak Hotel von Micol Arianna Beltramini
Nicht meins
Zum Inhalt:
In dem Buch geht es um Maya, Martin, Fiona und Finn. Alle haben ihr Päckchen zu tragen und finden sich nun an einem besonderen Ort wieder. Werden sie es dort schaffen, den Schmerz anzunehmen und nach vorn zu blicken.
Meine Meinung:
Hier muss ich sagen, dass ich eigentlich Kinder- und Jugendbücher sehr gerne lese, aber leider habe ich hier übersehen, dass es sich um Graphic Novel handelt und das ist so gar nicht mein Ding.
Sicher ist es für viele eine gute Art ein Buch zu lesen, meins ist es nicht. Ich habe lieber viele Worte, statt Bilder mit weniger Worten. Ich denke aber, dass das Buch seine Liebhaber finden wird, da es thematisch auch interessant ist, was auch der Grund ist, dass ich es gern lesen wollte.
Fazit:
Nicht meins
Rezensionen von Cellissima:
The Ordeals von Rachel Greenlaw
Unfassbar gut!
Sophia de Winter kennt ihre Eltern nicht, sie wuchs bei jemandem auf, der sie durch einen Vertrag an sich gebunden hat, der jeden ihrer Schritte überwachen konnte und für den sie Aufträge erledigen musste.
Sie hat genug von diesem Leben und flieht daher an die Killmarth-Academy, einer Akademie für Magie.
Hinter diesen Mauern ist sie sicher, denkt sie. Und nicht zuletzt hofft sie, dort doch noch etwas über ihre Eltern erfahren zu können. Doch um wirklich dort studieren zu können, muss sie zuerst schwere und brutale Prüfungen, die sogenannten Ordeals, bestehen, in denen Illusionisten, Maskierer, Botaniker und Alchemisten antreten. Nur die Besten überleben die Ordeals und werden schließlich Studenten an der Killmarth-Academy. Man muss vorsichtig sein, denn man weiß nicht, wer Freund und wer Feind ist. Doch zu zweit ist man stärker, und so tun sich die Illusionistin Sophia und der Botaniker Alden Locke zusammen. Gemeinsam wollen sie die Ordeals meistern und ihre Magie stärken.
Zwischen Sophia und Alden besteht von Anfang an eine starke Anziehungskraft, doch für die Liebe bleibt nicht viel Zeit, denn in Killmarth drohen nicht nur durch die Ordeals, sondern auch durch andere Dinge größte Gefahren ...
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Fantasy ist wirklich nicht mein Genre - ich lese es nur äußerst selten, weil mir nur sehr wenige Werke gefallen. Oft bin ich schon nach dem Klappentext raus. Und noch weniger Werke dieses Genres können mich dann auch wirklich begeistern.
Hier war es jedoch anders - Cover und Klappentext fand ich auf Anhieb toll, und auch die Leseprobe fand ich großartig. Ich wollte "The Ordeals" also unbedingt lesen - und ich bereue es keine Sekunde, ganz im Gegenteil! Ich hätte was verpasst, wenn ich nicht zu dem Buch gegriffen hätte. "The Ordeals" ist absolut empfehlens- und lesenswert.
Die Geschichte ist unfassbar gut geschrieben, Rachel Greenlaws Stil ein wahrer Genuss, und schon deshalb lohnt sich die Lektüre absolut!
Auch ist sie herrlich atmosphärisch. Die Kulisse und die Figuren sind ebenfalls großartig. Die Autorin hat viele tolle neue Ideen, sodass man nie das Gefühl hat, die Geschichte so ähnlich schon mal gelesen zu haben. Auch Längen sucht man vergeblich.
Vor allem Sophia und Alden, ihre Annäherung, ihre Gefühle und ihre Liebe, die Szenen zwischen ihnen, ihre Dialoge ... sind einfach so toll ge- und beschrieben. Selten haben mich Protagonisten und ihre Dialoge so begeistert.
Nicht nur durch die Ordeals, sondern auch durch die anderen Dinge, die geschehen, herrscht eine düster-gefährliche Grundstimmung, die mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. "The Ordeals" ist auch in jeder Hinsicht unglaublich spannend. Diese Spannung nimmt noch zu - und am Ende möchte man am liebsten sofort zum zweiten Band greifen und weiterlesen!
Neben all der Spannung und Gefahr kommen aber wie gesagt auch Leben und Lernen an der Akademie, Freundschaft, Liebe, Gefühle und auch ein paar spicy Szenen nicht zu kurz.
Ich bin absolut begeistert und überzeugt und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Uneingeschränkte Leseempfehlung! Wer dieses Buch nicht liest, der verpasst wirklich was. Dieses Buch wird allen gefallen, auch Lesern wie mir, bei denen Fantasy nun wirklich nicht zu den Lieblingsgenres gehört.
Dark Academia mag ich sehr. Romantasy mag ich eigentlich nicht allzu sehr - aber hier hat es mir unglaublich gut gefallen.
Rachel Greenlaw ist definitiv eine Autorin, von der man noch viel, viel mehr lesen will!
Rezensionen von Island :
Düsteres Tal von Ruth Lillegraven
Abgründe
Das Buch hat mich aufgrund seines Covers mit der rauhen Landschaft in den norwegischen Bergen direkt angesprochen. Auch die düstere Farbgestaltung passt sehr gut zu einem skandinavischen Thriller. Mir war zunächst jedoch gar nicht bewusst, dass es sich hier um den dritten Band einer Reihe handelt Hätte ich das früher gewusst, hätte ich wohl zunächst die ersten beiden Teile noch gelesen, um die wesentlichen Charaktere noch besser zu verstehen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die ehemalige norwegische Justizministerin Clara Lofthus, die inzwischen mit ihren Söhnen und ihrem Lebensgefährten Axel in Nairobi lebt, wo sie für UNICEF eine Schule leitet. Beim Besuch des norwegischen Entwicklungshilfe-Ministers an der Schule kommt es zu einem Terroranschlag, bei dem Clara sich sehr mutig verhält. Daraufhin bietet man ihr in Norwegen erneut den Posten der Justizministerin an. Zugleich holt sie aber auch ihre Vergangenheit ein, indem die Leiche der Geliebten ihres verunglückten Ex-Mannes gefunden wird.
Mir hat dieser nordische Thriller sehr gut gefallen. Es wird ordentlich Spannung aufgebaut, was Clara genau zu verbergen hat und die Erzählweise der Autorin, mit den verschiedenen Perspektiven trägt zusätzlich dazu bei. Die Protagonistin ist sehr vielschichtig ausgestaltet und auf jeden Fall eine sehr spannende Persönlichkeit. Auch die norwegische Landschaft kommt nicht zu kurz, es handelt sich hierbei auf jeden Fall um einen interessanten Schauplatz.
Rezensionen von Immenhof:
Nein ist Nein! Das gilt für Groß und Klein von Sonja Blattmann; Karin Derks
Umsetzung naja
Ich war gespannt auf das Buch, da ich mir thematisch viel von diesem Thema erhofft habe. Der Text ist sehr sehr knapp gehalten und die Illustrationen entsprechen nicht meinem Stil. Insbesondere die Oma mit dem viel zu überzeichnet-dicken Mund hat mich überhaupt nicht angesprochen. Ja, ich finde es wichtig Grenzen zu setzen, jedoch hätte ich mir andere Beispiele gewünscht.
Ich mag ein Einzelfall sein, aber ich bin im inzwischen froh, dass ich meiner Urgrossmutter immer einen Kuss auf die Wange gegeben habe, obwohl ich es als Kind nicht sooo mochte, einfach weil sie sich so gefreut hat. Insofern ist dies einfach nicht mein Lieblingsbeispiel, auch wenn ich dies bei meiner Tochter nie einfordern würde. Gut gefällt mir der Ansatz, dass es einen Rap und eine musikalische Verarbeitung des Themas gibt. Diesen kannte ich zuvor nicht.










