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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Julia:

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Die Prinzen des Winters von K. T. Steen

Auf dem Weg zum großen Finale

Sind wir ehrlich: Wer es bis Band 4 geschafft hat, wird diese Reihe ohnehin bis zum Ende lesen wollen. Die Spannung steigt weiterhin stetig an, und auch wenn ich mich zu Beginn gefragt habe, wie dieser Band die Handlung noch sinnvoll weiterführen soll, hat mich das Buch letztlich vollkommen gefesselt und überzeugt.

Zu keinem Zeitpunkt wirkt die Geschichte in die Länge gezogen – eine Gefahr, die bei mehrteiligen Reihen durchaus besteht. Ganz im Gegenteil: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Wie bereits zuvor erleben wir die Handlung aus den wechselnden Perspektiven von Eyra, Fayette und Patricia. Der Schreibstil bleibt dabei durchgehend bildhaft, und Estoria sowie seine Nachbarländer werden so lebendig dargestellt, dass sie für mich nahezu greifbar waren.

Auch dieser Band ist – ähnlich wie sein Vorgänger – im Vergleich zu den übrigen Teilen der Reihe relativ kurz gehalten. Zudem fehlt diesmal das gewohnte „Was bisher geschah“ zu Beginn, weshalb es sich empfiehlt, den Band zeitnah nach dem vorherigen zu lesen, um alle Zusammenhänge präsent zu haben.

Inhaltlich bringt dieser Teil erneut spannende Entwicklungen mit sich, und es bleibt abzuwarten, wie sich alles im finalen Band zuspitzen wird. Zusätzlich kommen sich einige der Charaktere näher, was dem Spiel der dunklen Mächte eine angenehme emotionale Auflockerung verleiht.

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Die Prinzen des Winters

Rezensionen von DoraLupin:

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Lucia 1. Flüsterin der Flammen von Sarah Fleury

Fantasievoller Auftakt rund um Flammenmagie

https://bookcircle.thalia.de/r/191856-fantasievoller-auftakt-rund-um-flammenmagie

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Lucia 1. Flüsterin der Flammen

Rezensionen von Vicky:

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London Underground von Nadine Erdmann

Freunde der Nacht

'London Underground - 13 Jahre später' ist der erste Band der Sequel Trilogie der Autorin Nadine Erdmann. In 55 Kapiteln dürfen wir die Totenbändiger erneut begleiten.

Das Cover konnte ich sofort der Geschichte zuordnen. Es spielt 13 Jahre später, aber mit den zwei separat erhältlichen Kurzgeschichten erfährt man auch von 'zwischendrin' etwas.

Diese Kurzgeschichten sind zwar empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig. 

Das Personenverzeichnis war unglaublich wertvoll und hilfreich, um in die Geschichte reinzukommen, ich habe es vor Beginn der Geschichte gelesen.

Ich habe mich bei den Hunts genauso gut aufgehoben gefühlt wie in der ursprünglichen Reihe. Das Feelgood Family Gefühl war schnell wieder da. Ungewohnt war am Anfang nur, dass alle deutlich älter sind bzw die kleinen Minis schon fast erwachsen sind und es neue Minis gibt! Aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte (hier sind jedem treuen Fan der ursprünglichen Totenbändiger Reihe die zwei Kurzgeschichten als 'Übergang' zu empfehlen), konnte ich vollständig in der Geschichte abtauchen. Die neuen Seelenlosen sind äußerst spannend. Ich habe die Spuks und Reapers gerne auf der Jagd nach ihnen begleitet. Ebenso haben mir die Abenteuer der 'Kids' sehr gut gefallen.Der Humor und Zusammenhalt ist auch bei ihnen da - muss wohl so ein Familiending sein :-) Ich habe es genossen, auch von den 'alt bekannten' Figuren so viel lesen zu dürfen. Auch wenn ich mir noch etwas schwer damit tue, Gab nun so erwachsen und verantwortungsvoll zu sehen!

Fazit: Ich persönlich habe bereits die Hauptreihe geliebt und die Kurzgeschichten verschlungen und kam daher nicht um die Fortsetzung herum. Und was soll ich sagen? Ich habe es definitiv nicht bereut. Der erste Band ist ein toller Einstieg in die Sequel Trilogie. Ich bin bereits sehr, sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht und bin mir im Moment nicht sicher, ob ich das abwarten kann!

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London Underground

Rezensionen von LeserinLu :

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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel von Alena Schröder

Gut erzählt

In *Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel* erzählt Alena Schröder eine Geschichte über Herkunft, Verantwortung und die Frage, was man seinen Eltern, ob leiblich oder adoptiert, schuldet.

Der Roman entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: Die 14-jährige Marlen versteckt sich 1945 in Güstrow in einem verlassenen Forsthaus und trifft auf Malerin Wilma, die Marlen vor den russischen Soldaten schützt und für die nächsten Jahrzehnte bei sich aufnimmt.

Hannah Borowski, 34, steht an einem Wendepunkt: Ihr leiblicher Vater taucht plötzlich wieder auf, und sie stellt ihr bisheriges Leben infrage.

Der Erzählstil ist flüssig und sehr gut lesbar, der Roman liest sich angenehm schnell und unterhaltsam. Manches bleibt zwar etwas klischeehaft, z.B. der typische Berliner Hipster Justus mit Manbun und Podcast oder die Freundin im alternativen Wohnprojekt mit anstrengenden Plenumstreffen, aber ich fand diese Ideen dennoch lustig. Die Erzählung um Marlen und Wilma war für mich stellenweise etwas zäh, auch wenn sie inhaltlich wichtige emotionale Grundlagen für die Gegenwartsebene schafft. Trotzdem habe ich die Gegenwartsebene lieber gelesen.

Insgesamt tragen beide Geschichten, berühren und bleiben im Kopf. Auch ohne Kenntnis der ersten beiden Bände der Trilogie konnte ich dem Roman problemlos folgen und habe nun große Lust, die Vorgänger ebenfalls zu lesen.

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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel

Rezensionen von Dragon:

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Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß von Disney; Alex Hirsch; Shane Houghton

Unterhaltsamer Leitfaden für das Leben in Gravity Falls

Wann hat man schon mal die Möglichkeit, in einem fremden Tagebuch zu lesen?! Im Falle des Tagebuchs von Dipper und seiner Schwester Mabel ist das dem Lesenden sogar ausdrücklich erlaubt und überaus erwünscht von den beiden, wovon sich besonders Dipper erhofft, in Notsituationen dann vom Lesenden gerettet werden zu können.

So ganz abwegig ist sein Gedankengang ja nicht, wenn man bedenkt, dass die beiden in der merkwürdigen Stadt Gravity Falls schon so einige paranormale und rätselhafte Dinge gesehen und erlebt haben. Deshalb können die zwei auch einen richtig dicken Leitfaden zu den dortigen Mysterien verfassen, wobei Dipper eher für die Fakten zu Übernatürlichem zuständig ist, während Mabel sich den Spaßfaktor auf die Fahne schreibt.

Das Buch ist vollgepackt mit praktischen Tipps zu (fast) allen Lebenslagen und Situationen in Gravity Falls und enthält zusätzlich eine Menge kurzweiliger Quizfragen, Bastelideen, Mitmachseiten und Challenges. Besonders glaubhaft wirkt dieses Tagebuch dadurch, dass sich die Einträge der beiden ergänzen und in der jeweiligen „Handschrift“ und dem unverwechselbaren Stil desjenigen gestaltet sind. Dass die Geschwister sich nicht immer einig sind, ist normal und glaubwürdig und macht die Einträge zudem lebendig und witzig.

All zu ernst nehmen sollte man die Tipps sowieso nicht, denn unter anderem ist Mabels Rat, Tiere als Kopfbedeckung zu nutzen und dabei mit Klebeband zu fixieren mit einem Augenzwinkern und Humor zu verstehen. Das Buch liest sich jedenfalls sehr unterhaltsam, lustig und man erfährt praktische Tipps zum Nachmachen, wie z. B. Mabels „Sofort-Haustier“. Und Dank Dipper ist man auf viele Notsituationen gut vorbereitet, sollte man z. B. mal einer Wer-Waffel gegenüberstehen oder ein ultimatives Geheimversteck errichten müssen. Da Mabel sich für den Spaßfaktor zuständig fühlt, gibt es auch Pläne für eine erfolgreiche Übernachtungsparty. Und da das Buch auf die Zielgruppe ab etwa 8 Jahren abzielt, finde ich auch die Anleitungen zu verschiedenen Chiffriercodes und Morsecode sehr gelungen, spielt es in diesem Alter doch meist eine große Rolle, selbst eine „Bande“ zu gründen oder darin Mitglied zu sein.

Dipper und Mabel nehmen den Lesenden lebendig und humorvoll mit durch die Mysterien von Gravity Falls und enthüllen sogar noch das Geheimnis des mysteriösen Flecks! Hat man sich erfolgreich mit den beiden durch die verschiedenen Aufgaben und Tipps und Tricks gearbeitet, wird man am Ende sogar mit einem schön gestalteten Zertifikat belohnt. Und damit nicht genug: Es gibt noch genügend Platz für eigene Einträge ins Tagebuch, was so wirklich zu einem tollen Leitfaden und persönlichem Buch wird.

Dieses ergänzende Buch zur Serie „Willkommen in Gravity Falls“ kann ich für alle empfehlen, die Spaß an den Abenteuern von Dipper und Mabel haben und noch ein wenig tiefer in die Mysterien der Stadt eintauchen wollen.

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Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß

Rezensionen von tonton:

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Smeralda Bohms Bestiarium (Bd. 1) von Anja Fislage

Spannend, fantasievoll, und ein bisschen gruselig

"Smeralda Bohms  Bestiarium" ist ein tolles Buch für Kinder, die gruselige Geschichten mögen.
Was einem sofort auffällt, ist das beeindruckende Cover mit den gefährlich aussehenden Bestien. Im Buch gibt es außerdem viele farbige Illustrationen im gleichen Stil, die sehr viel zur Atmosphäre beitragen.

Die Optik und die Aufmachung finde ich richtig klasse.
Die Handlung ist abenteuerlich, spannend und stellenweise durchaus grausam. Man sollte daher beachten, dass die Leser nicht zu allzu ängstlich sind.
Die Geschichte wird quasi im Tagebuchformat erzählt. Der Schreibstil ist zwar witzig, für das angegebene Zielalter (ab 11 Jahren) aber relativ anspruchsvoll. Der Text enthält viele "wissenschaftliche" Beschreibungen der Kreaturen und Erfindungen, sowie zahlreiche Notizen und Zusatzinformationen. Das passt aber gut zur Geschichte, da Smeralda sich als echte Wissenschaftlerin versteht und ihr Notizbuch entsprechend führt.
Die Fantasiewelt ist sehr spannend gestaltet. Der Leser taucht in eine Welt voller gefährlicher Kreaturen und interessanter Figuren ein.
Insgesamt eine spannende und fantasievolle Lektüre.

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Smeralda Bohms Bestiarium (Bd. 1)

Rezensionen von Liselottchen:

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Unaufhaltsam ehrlich von Catherine Ryan Hyde

Narben auf Körper und Seele

Sein älterer Bruder animiert den siebenjährigen Michael dazu, eine Feuerwerksrakete zu zünden. Dabei wird er schwerstverletzt. Anschließend verbringt er Monate im Krankenhaus und auf Reha, erfährt er schließlich, dass seine Eltern ihn zur Adoption freigegeben haben. Er kommt bei liebevollen Pflegeeltern unter, dennoch kann er nie verwinden, dass seine Eltern ihn »weggegeben« haben.

Als Erwachsener versteckt er die Narben unter seinem Hemd und zeigt sich niemals ohne. Durch die Begegnung mit seinem Professor an der der Uni, der ebenfalls Brandwunden allerdings auf Gesicht und Hals trägt, wird ihm bewusst, dass er keinen Grund hat, sich zu schämen. Und er beschließt, einen Dokumentarfilm über Menschen zu machen, die unter ihrem Äußeren leiden. Auch Madeleine meldet sich, die sich beide Brüste hat amputieren lassen müssen ...

Die Autorin hat hier ein bedeutendes Thema aufgegriffen, das mich in der Umsetzung leider nicht ganz abholen konnte. Es schien mir auch, dass sie ein Zuviel an Problemen hineingepackt hat, die jedoch dann für mich ein wenig an der Oberfläche blieben. So beispielsweise Drogen und Alkoholkonsum, Krankenhaus und lange Reha, Adoption, Altersunterschied in einer Beziehung, Krebserkrankung und einiges mehr. Spannend war das Gespräch mit einem 103-Jährigen, der bei der Olympiade 1936 gewonnen und Hitler die Hand geschüttelt hat, statt ihm ins Gesicht gespuckt zu haben. In einem späteren Kapitel wird in einem Nebensatz erwähnt, dass er gestorben ist. Genauso Michaels Liebe Madeline: Der Altersunterschied wurde öfter erwähnt als ihre tödliche Krebserkrankung.
Meine Lieblingsfigur war Professor Dunning, eine starke Persönlichkeit, der mit seinem Schicksal beneidenswert offen und positiv umgeht. Gut dargestellt fand ich auch Michaels (schreckliche) leibliche Familie und wie viel besser er sich abseits von ihnen entwickeln konnte.
Fazit: Eine Story, die wichtige Themen anspricht und zum Nachdenken anregt.

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Unaufhaltsam ehrlich

Rezensionen von Lesehamster12:

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Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3) von Anthony Horowitz

Zwei Krimis in Einem

Im dritten Fall von Susan Ryeland, geht es um den Krimi "Tod zur Teestunde", aus dem Insel Verlag.

Das Cover ist eher schlicht gehalten und passt dennoch sehr gut.

Da ich bisher noch keine Bücher von Anthony Horowitz gelesen habe, sind mir somit auch die ersten beiden Fälle von Susan Ryeland leider nicht bekannt gewesen.

Ich habe nicht den Eindruck, dass dies etwas ausmacht, aber sicher wäre es von Vorteil gewesen, wenn ich sie gelesen hätte. Dann wäre ich vielleicht schneller in der Story gewesen.

Für meinen Geschmack dauerte es viel zu lange, bis endlich Spannung aufgebaut wurde.
Es ist mir anfangs sehr schwer gefallen, dran zu bleiben und nicht die Lust zu verlieren.
Es war doch teils sehr verwirrend, bis man merkte, es handelt sich um zwei Geschichten in einer.

Dies ist natürlich eine grandiose Idee, dennoch wäre ein besserer Einstieg wünschenswert.

Für jemanden mit Durchhaltevermögen und dem Wunsch nach einfachen Krimis, mit Besonderheit, ein gutes Buch!

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Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3)

Rezensionen von Heike:

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The Ordeals von Rachel Greenlaw

Solide Akademie-Fantasy

Sophia arbeitet für den „Sammler“, der sie mithilfe eines magischen Armbands an sich gebunden hat und für seine Aufträge einsetzt. Er ist außerdem ihr Onkel, denn Sophias Eltern sind tot. Sie wächst bei ihm auf und muss durch seine harten Erziehungsmaßnahmen einiges durchstehen, bis sie eines Tages beschließt, zu fliehen und das Armband zu zerstören.

Das kann nur auf eine Art gelingen: Indem sie es schafft, an der Killmarth Akademie für Magie aufgenommen zu werden, die schon ihre Eltern besucht hatten.

Also findet Sophia heraus, wann und wo die nächste Aufnahmeprüfung stattfindet. Dabei lernt sie Alden kennen, einen Botaniker, der sich ebenfalls den „Ordeals“, den Prüfungen, der Akademie stellen will. Diese Prüfungen sind brutal und nicht wenige Anwärter sterben dabei. Außerdem gibt es Neid und Missgunst unter den Studenten, und so passieren auch außerhalb der Ordeals immer wieder Morde, die das Leben an der Akademie gefährlich machen.

Sophia findet aber recht schnell neue Freunde unter den Anwärtern und schließt sich außerdem als Illusionistin zweckgebunden mit Alden zu einem Team zusammen. Natürlich fällt ihr auch auf, wie ungeheuer attraktiv Alden ist, aber kann sie ihm vertrauen?

Die Story hat mir gut gefallen und ließ sich schnell lesen. Sie ist unterhaltsam, hat immer wieder spannende Momente und humorvolle Stellen. Es hat mich an eine Mischung aus Harry Potter und Magisterium erinnert, allerdings kann das Buch in Tiefe, Vielfältigkeit und Spannung nicht mit diesen mithalten. Aber muss es ja auch nicht. Es liefert eine ganz eigene, interessante Geschichte, auch wenn das ein oder andere mir schon bekannt vorkam. Sie bietet aber ein paar sehr schöne Nebencharaktere, von denen ich sogar gerne noch mehr lesen würde.

Die Thematik mit dem Sammler fand ich besonders. Es hat mich neugierig gemacht, was es mit ihm auf sich hat, und ich wurde am Ende auch nicht enttäuscht. Nachdem der Anfang sehr spannend war, hatte ich während Sophias Zeit an der Akademie ab und an das Gefühl von zu viel Wiederholung. Aber immer, wenn es um die „Kalten“ ging, hatte mich die Story wieder. Diese Kreaturen sind gefährlich, gruselig und eklig. Die Stimmung kam super rüber und ich konnte nachvollziehen, weshalb sich alle vor ihnen fürchten.

Ich hatte allerdings Probleme damit nachzuvollziehen, weshalb die Akademie ihre Studienanwärter reihenweise in den Prüfungen sterben lässt, wenn doch mit einem Krieg mit den Kalten gerechnet wird. Selbst, wenn die Magieranwärter nicht so stark sind, ist es doch besser, sie auf den Krieg vorzubereiten, als einfach durch die Prüfungen umzubringen. Es machte für mich auch keinen Sinn, dass Sophia Killmarth immer wieder als den Ort beschreibt, an dem sie sich am sichersten fühlt, wenn sie jeden Tag damit rechnen muss, von einem Mitstudenten ermordet zu werden. Das kann sie noch so oft behaupten, aber ich habe diese Sicherheit nicht gespürt.

Leider habe ich ihr auch die Liebesbeziehung zu Alden nicht abgekauft. Die Entwicklung fühlte sich für mich nicht echt an. Anfangs war ich von Sophia und Alden als Figuren gleichermaßen begeistert, aber im Laufe der Geschichte wurden sie in meinen Augen immer schwächer und blasser. Sie starten selbstbewusst und geheimnisvoll und enden wie verliebte Teenager. Alden hat schließlich nur noch eine Mission: Sophia zu beschützen. Das hat mich enttäuscht, denn nach dem prickelnden Start in der Bar hatte ich hier viel stärkere, erwachsenere Charaktere erwartet.

Dafür hat mich das sehr spannende Ende wieder mit den Schwächen der Geschichte versöhnt. Es gibt gleich mehrere Überraschungen, es wird noch einmal gefährlich und unheimlich. Die Autorin versteht es wirklich, den Ordeals Spannung und Atmosphäre einzuhauchen, was mich beim Lesen immer wieder begeistern konnte.

Das Buch endet schließlich mit einem Cliffhanger. Die Story ist an sich zwar abgeschlossen, aber es muss nach diesem Ende mindestens noch einen Folgeband geben, um die Ereignisse, die auf den letzten Seiten starten, fortzuführen und einige offen gebliebenen Fragen zu klären.

Insgesamt hat es mir Spaß gemacht „The Ordeals“ zu lesen. Ich wollte immer wissen, wie die Geschichte weitergeht, auch wenn die Hauptfiguren mich ab Mitte des Buches ein bisschen verloren haben. Trotzdem bin ich unschlüssig, ob ich einen zweiten Band lesen würde. Ganz überzeugt hat mich dieser Fantasyroman leider nicht.

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The Ordeals

Rezensionen von Lesehamster12:

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Lügennebel von Viveca Sten

Einfach klasse!

Das Buch "Lügennebel - Ein Fall für Hanna Ahlander" aus der Reihe Die Åre-Morde von Viveca Sten aus dem dtv Verlag ist einfach klasse geschrieben.

Es ist mein erster Band aus der Reihe, obwohl es schon der vierte Teil ist und ich bin absolut begeistert und werde mir auch die ersten drei Bände holen.

Am besten gefallen mir die kurzen Kapitel. So behält man prima den Überblick, selbst wenn ich mal an einem Tag nicht zum lesen gekommen bin, habe ich alles noch sehr präsent im Kopf.

Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig. Die Charaktere sind toll beschrieben und man kann wunderbar in der Story eintauchen, mit fiebern und sich Gedanken machen, wie der Fall ausgehen könnte.

Sehr schön war auch die Kreativität, es war letztlich nämlich anders, als erwartet!

Das Cover passt super, ist schlicht und dennoch absolut treffend gewählt.

Ich kann es nur empfehlen und hoffe, die ersten drei Teile sind genauso fesselnd geschrieben!

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Lügennebel