Kunden em pfehlungen
Rezensionen von e_kieh:
Wieso? Weshalb? Warum? Band 60 - Alles über Wasser von Andrea Erne
Umfangreich und lehrreich
Das neue Buch "Alles über Wasser" aus der Ravensburger Wieso-Weshalb-Warum-Reihe ist ein äußerst informatives Sachbuch für Kinder von vier bis sieben Jahren und ein überzeugendes Beispiel dafür, wie kindgerechte Wissensvermittlung funktionieren kann: spielerisch, informativ und absolut altersgerecht.
Bereits das Cover macht neugierig und lädt zum Entdecken ein. Der Fokus auf Wasser als lebenswichtige Ressource ist ein Thema, das Kinder nicht nur im Sachunterricht, sondern auch im Alltag immer wieder begegnet. Das Buch schafft es dabei, komplexe Inhalte verständlich aufzubereiten, ohne dabei zu stark zu vereinfachen.
Es enthält viele wertvolle Informationen und gibt den Kindern ebenfalls leicht umsetzbare Tipps, wie sie selbst Wasser verantwortungsbewusst einsetzen und sparen können.
Wer denkt, dass sich über Wasser nicht viel schreiben lässt, der irrt sich gewaltig.
Es werden sehr viele Themenbereiche behandelt. Beispielsweise dass der eigene Körper größtenteils aus Wasser besteht und dass zur Herstellung einiger Produkte sehr viel Wasser benötigt wird. Mir gefällt auch die Visualisierung und Vergleiche der benötigten Mengen sehr gut.
Man kann auch als Erwachsener noch einigee dazulernen.
In diesem Sachbuch gibt es viele Klappen, die mehr Wissen vermitteln und dargestellte Szenen noch besser veranschaulichen.
Besonders lobenswert ist, wie das Buch Neugier weckt, ohne den Leser zu überfordern. Wissenslücken werden durch kurze, präzise Erklärungen aufgefüllt, und die Einbettung in Alltagssituationen erleichtert das Verstehen: Woher kommt das Wasser? Was passiert mit unserem Abwasser? Warum ist Wasser wichtig für Tiere und Pflanzen? – alles wird nachvollziehbar beantwortet.
Das Format des Buchs hat mich positiv überrascht. Es ist deutlich größer als die mir bisher bekannten Bände aus der Wieso Weshalb Warum Reihe von Ravensburger. Von dieser Reihe (insbesondere Wieso Weshalb Warum Junior) haben wir schon etliche Bände Zuhause, da meine Tochter diese Bücher und die darin enthaltenen Klappen liebt.
Ebenso bin ich überrascht, wie viele Informationen und kindgerecht aufbereitetes Wissen sich auf nur einer Seite befinden kann.
Fazit:
„Alles über Wasser“ ist ein durchdachtes, liebevoll gestaltetes Sachbuch, das neugierig macht und Wissen langfristig vermittelt. Ravensburger gelingt es erneut, anspruchsvolle Themen kindgerecht aufzubereiten. Für kleine Forscherinnen und Forscher, die die Welt verstehen wollen, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung!
Rezensionen von e_kieh:
Wieso? Weshalb? Warum? Band 60 - Alles über Wasser von Andrea Erne
Umfangreich und lehrreich
Das neue Buch "Alles über Wasser" aus der Ravensburger Wieso-Weshalb-Warum-Reihe ist ein äußerst informatives Sachbuch für Kinder von vier bis sieben Jahren und ein überzeugendes Beispiel dafür, wie kindgerechte Wissensvermittlung funktionieren kann: spielerisch, informativ und absolut altersgerecht.
Bereits das Cover macht neugierig und lädt zum Entdecken ein. Der Fokus auf Wasser als lebenswichtige Ressource ist ein Thema, das Kinder nicht nur im Sachunterricht, sondern auch im Alltag immer wieder begegnet. Das Buch schafft es dabei, komplexe Inhalte verständlich aufzubereiten, ohne dabei zu stark zu vereinfachen.
Es enthält viele wertvolle Informationen und gibt den Kindern ebenfalls leicht umsetzbare Tipps, wie sie selbst Wasser verantwortungsbewusst einsetzen und sparen können.
Wer denkt, dass sich über Wasser nicht viel schreiben lässt, der irrt sich gewaltig.
Es werden sehr viele Themenbereiche behandelt. Beispielsweise dass der eigene Körper größtenteils aus Wasser besteht und dass zur Herstellung einiger Produkte sehr viel Wasser benötigt wird. Mir gefällt auch die Visualisierung und Vergleiche der benötigten Mengen sehr gut.
Man kann auch als Erwachsener noch einigee dazulernen.
In diesem Sachbuch gibt es viele Klappen, die mehr Wissen vermitteln und dargestellte Szenen noch besser veranschaulichen.
Besonders lobenswert ist, wie das Buch Neugier weckt, ohne den Leser zu überfordern. Wissenslücken werden durch kurze, präzise Erklärungen aufgefüllt, und die Einbettung in Alltagssituationen erleichtert das Verstehen: Woher kommt das Wasser? Was passiert mit unserem Abwasser? Warum ist Wasser wichtig für Tiere und Pflanzen? – alles wird nachvollziehbar beantwortet.
Das Format des Buchs hat mich positiv überrascht. Es ist deutlich größer als die mir bisher bekannten Bände aus der Wieso Weshalb Warum Reihe von Ravensburger. Von dieser Reihe (insbesondere Wieso Weshalb Warum Junior) haben wir schon etliche Bände Zuhause, da meine Tochter diese Bücher und die darin enthaltenen Klappen liebt.
Ebenso bin ich überrascht, wie viele Informationen und kindgerecht aufbereitetes Wissen sich auf nur einer Seite befinden kann.
Fazit:
„Alles über Wasser“ ist ein durchdachtes, liebevoll gestaltetes Sachbuch, das neugierig macht und Wissen langfristig vermittelt. Ravensburger gelingt es erneut, anspruchsvolle Themen kindgerecht aufzubereiten. Für kleine Forscherinnen und Forscher, die die Welt verstehen wollen, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung!
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Kleopatra von Saara El-Arifi
Kleopatra erzählt aus ihrem Leben ...
Die junge Autorin Saara El-Arifi nähert der neben Nofretete wohl bekanntesten Herrscherin Ägyptens von einer ungewöhnlichen Seite an. Sie lässt Kleopatra VII. Thea Philopator, wie sie korrekt heißt, selbst erzählen. Dabei schweift sie aus ihrer Gegenwart in die Vergangenheit und die Zukunft ab.
Hier liegt Kleopatras Fokus auf der Tatsache, dass Geschichte von Männern gemacht und nur von Männern aufgeschrieben wird/wurde. Frauen haben weder etwas zu sagen, noch sind sie der Erwähnung wert, außer als Sündenbock für allerlei Unwägbarkeiten oder schlechtes Wetter.
Als Beispiel führt sie römische Schriftsteller wie Plutarch und Sueton sowie William Shakespeare an, der wie man weiß mehrere römische Dramen verfasst hat. Natürlich darf hier der Hinweis auf die Schauspielkunst von Liz Taylor und Richard Burton nicht fehlen.
Wir erfahren im lockeren Plauderton einiges aus ihrer Familie, die aus der makedonisch-griechischen Dynastie der Ptolemäer stammt. Dabei spart sie familieninterne Machtkämpfe, denen u.a. Schwester Berenike IV. zum Opfer fielen, nicht aus.
Ihre Liebesbeziehungen mit Gaius Iulius Caesar und Marcus Antonius nehmen recht viel Raum in der Erzählung ein. Sie schildert, quasi als Außenstehende, ihren Tod, der anders als üblicherweise dargestellt, ohne Schlange am nackten Busen auskommt.
Darüber müsst ihr bitte selbst lesen ....
Meine Meinung:
Als historisch Bewanderte bin ich zu Beginn ein wenig vorsichtig an diesen Roman herangegangen. Ich war neugierig, wie Saara El-Arifi das Leben der Kleopatra, das wir nur aus der Sicht der Männer kennen, darstellen wird. Ich bin angenehm überrascht worden. Nicht alles ist historisch eindeutig belegbar, aber der Roman bietet gute Unterhaltung.
Schmunzeln musste ich, wie sie versucht überlieferte Gerüchte, wie das tägliche Bad in Eselsmilch, als Blödsinn zu qualifizieren. Auch Kleopatras heimliche Ausflüge in die Bibliothek gefallen mir.
Worüber ich beim Lesen ein bisschen gestolpert bin, ist moderne gegenderte die Anrede „Pharaonin“. Soweit ich die ägyptischen Herrscher und Herrscherinnen verfolgt habe, war „Großes Haus“ die geschlechtsneutrale Anrede. Selbst Hatschesput (um 1490 bis um 1445 vor Christus) , die als erster weiblicher Pharao gilt, ist mit Knebelbart dargestellt.
Aber, die Ptolemäer waren ja kein autochthonen Ägypter.
Interessant ist auch zu lesen, dass in dieser Erzählung jeder Herrscher, jede Herrscherin eine von den Göttern gesandte Gabe bzw. ein göttliches Zeichen auf dem Körper haben soll. Da muss Kleopatra bei Caesarion, dem gemeinsamen Sohn mit Caesar, mittels Tätowierer ein wenig nachhelfen.
Der Schreibstil ist ziemlich modern, was aber bei dieser Art der Erzählung sein darf. Man spürt direkt den wachen Geist Kleopatras über sich schweben. Über manche Dinge amüsiert sie sich, manchmal kommen ihr Zweifel an ihren Handlungen und anderes hätte sie wohl (in der Rückschau) anders handhaben sollen. Fest steht, Macht macht einsam - Je weiter oben, desto mehr Speichellecker und Intriganten.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem ungewöhnlichen Porträt Kleopatras 4 Sterne.
Rezensionen von Lilli33:
To Cage a Wild Bird von Brooke Fast
Unterhaltsam, spannend, aber kaum originell
Unterhaltsam, spannend, aber kaum originell
„To Cage a Wild Bird“ ist der Debütroman der jungen Autorin Brooke Fast. Dafür ist das Buch ganz gut gelungen. Allerdings besteht auch noch etwas Verbesserungspotenzial.
Am Schreibstil gibt es wenig auszusetzen. Die Story erscheint lebendig und dynamisch und lässt sich flüssig lesen.
Im Großen und Ganzen fand ich das Buch recht spannend und unterhaltsam. Es ist aber nichts für zartbesaitete Gemüter, da ziemlich abartige, gewaltlastige Szenen vorkommen. Dabei hat sich mir nicht wirklich erschlossen, wo diese Gewalt herkommt. Sie ist bei einer breiten Bevölkerungsschicht einfach so da aus Lust an Gewalt.
Die Handlung ist ziemlich geradlinig. Kaum stellen sich der Protagonistin Raven Hindernisse in den Weg, sind sie auch schon beiseite geräumt und sie kann ihren Weg weitergehen. Selbst wenn Raven an irgendwelchen Personen zweifelt, ist für die Lesenden doch klar, auf welcher Seite diese stehen. Große Überraschungen gibt es daher nicht, nur ein paar kleine.
Der Kern der Handlung erinnert stark an „Die Tribute von Panem“ und zum Teil auch an andere dystopische Reihen. Da mir die Tribute aber super gefallen haben, fand ich das hier nicht so schlimm. ;-)
„To Cage a Wild Bird“ ist der Auftakt der Divided Fates-Reihe. Das Ende empfinde ich trotz Cliffhanger als so abgeschlossen, dass man es einfach stehenlassen könnte, lässt mich aber auch gespannt auf Band 2 warten.
Da der positive Eindruck bei mir überwiegt, gebe ich wohlwollende 4 Sterne.
Rezensionen von Petra Sch.:
Knochenkälte von Simon Beckett
David Hunters 7. Fall: eisige Kälte, abgeschiedene Düsternis und verborgene Knochen
Im lang erwarteten 7. Band der Reihe verirrt sich der forensische Anthropologe Dr. Robert Hunter im Wintersturm im Gebirge und landet in dem kleinen Kaff Edendale, das sehr abgeschnitten liegt.
Aus der Heimfahrt am nächsten Tag wird nichts, denn die Brücke, der einzige Weg aus dem Dorf hinaus, ist abgerissen.
Zu allem Überfluss ist auch noch der Strom weg. Und in dieser Düsternis stößt David Hunter im Wald bergan, wo er eigentlich nach Handyempfang gesucht hat, auf ein Skelett, das in den Wurzeln einer vom Sturm umgerissenen Fichte hängt.
Zu Beginn dauert es etwas, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Das ganze Drumherum, wie und warum Hunter in Edendale landet, hätte für meinen Geschmack etwas kürzer sein können.
Auch die vielen handelnden Personen sind erstmal unzählig; doch alle sind lebendig gezeichnet. Ein bisschen Klischee ist auch mit dabei: eine mürrische Familie, die Beddoes, dessen bösartiges Oberhaupt seine Familie und das Dorf fest im Griff hat; Hooley, ein Schlägertyp, das Anhängsel dieser Familie, und die Einwohner, die Hunter abweisend gegenübertreten.
Doch es gibt auch freundliche Menschen: Maud, die Chefin der Fichtenplantage, die erstmal ablehnend ist; und natürlich Jon Reese, dessen Frau Nisha und Baby Kiran, die David bei sich im "Hotel" aufgenommen haben.
Ich mag den Schreibstil von Simon Beckett sehr, er ist wirklich mitreißend. Und auch wenn dieser Hunter-Thriller ein anderer ist als gewohnt, fand ich auch hier den Spannungsbogen konstant aufrecht. Und durch sein Wissen und seine Erfahrung kann David Hunter auch ohne Leichenhalle und Technik ein Skelett zuordnen: Geschlecht, Alter, Abstammung; und wie lange es schon im Erdreich liegt.
Auch wenn mir das Geheimnis um das Skelett schnell klar war, hat sich die ganze Geschichte dann erst nach und nach komplett aufgedeckt.
Dieses Buch lebt aufgrund der fehlenden 'echten' Forensik-Arbeit von der lebendigen Beschreibung der Landschaft und der Atmosphäre. Man hat die schroffen Berge, die düstere Fichtenplantage und den Fluss genau vor Augen und fühlt die eisige Kälte, den Schnee; aber auch die Kraftanstrengungen und die Verletzungen mit. Schnee, Eis, Kälte, und die isolierte Abgeschiedenheit sowie der Fund der verborgenen Skelette (logisch, dass eines nicht genug ist ;) bringen Spannung.
Zu offensichtlich war mir allerdings der Täter; doch es gibt natürlich auch einige überraschende Wendungen.
Fazit:
Ein etwas anderer 7. Fall für David Hunter. Für mich sehr spannend. Doch ich finde, das Buch lebt von der anschaulichen Beschreibung der unwirtlichen Landschaft, der eisigen Atmosphäre und der gruseligen, stromlosen Abgeschiedenheit des Dorfes mit den grimmigen Einwohnern.
Rezensionen von Marie aus E.:
Die weiße Nacht von Anne Stern
Überzeugt durch Atmosphäre
s ist der Berliner Hunger- und Kältewinter 1946.
Die Stadt liegt in Trümmern und es fehlt an allem. Es ist eisig kalt und die Bücher, die der Bücherverbrennung durch die Nazis getrotzt haben, müssen nun verfeuert werden, damit man nicht erfriert.
Inmitten der Trümmer zieht die junge Fotografin Lou los, um nach Motiven Ausschau zu halten.
Dabei entdeckt sie eine Frauenleiche.
Neben Lou als eine der beiden Hauptfiguren gibt es noch Kriminalkommisasar König - ein zuerst etwas poltrig und verschlossen wirkender Typ, bis man ihn im Laufe des Buches näher kennenlernt.
Das Buch überzeugt gar nicht so sehr mit seinem Kriminalfall - das klassische Whodunit stand irgendwann für mich gar nicht mehr so sehr im Vordergrund. Vielmehr ist es die Schilderung des Hungerwinters, die so eindrücklich stattfindet, dass ich eine Ahnung davon bekommen habe, wie sich das Leben damals anfühlte. Sofern man sich das - übersatt vom Weihnachtsessen und in einer warmen Wohnung überhaupt anmaßen kann, das zu schreiben. Das Buch spielt auch um die Weihnachtszeit, so dass es als Winterlektüre sehr passend ist.
Der zweite Pluspukt ist neben der äußeren Beschreibung die der Inneren. Der Umgang mit dem im Krieg Erlebten, mit persönlicher Schuld und der Ignoranz der Überlebenden, die sehr oft einfach genauso wie vor dem Krieg weitergemacht haben.
Das lässt mich schon auch nachdenklich zurück - sehr gut, wenn das Unterhaltungsliteratur leistet!
Insgesamt erinnert mich das Buch etwas an die Fernsehserie Babylon Berlin.
Einen halben Stern Abzug gibt es, weil es noch eine Parallelhandlung gibt, die in aber nicht aufgelöst wird, das ist sicherlich dem Reihenauftakt geschuldet, ich mag das aber nicht.
4,5 Sterne und ich freue mich auf weitere Bände.
Rezensionen von Marie aus E.:
OTTO fährt los - Weihnachten in Finnland von Madlen Ottenschläger
Winterliches Abenteuer nicht nur für Campingfans
Ich liebe die Reihe um den fröhlichen und liebevollen Campingbus Otto und der Winter-Weihnachtsband hier ist mit einer der Schönsten.
Es geht in den hohen Norden, nach Finnland und es gibt so viel zu
entdecken.
Otto und seine menschliche Familie schaffen es, dass ich mich beim Betrachten der wunderschönen Illustrationen voll von liebevollen Details und dem Lesen des Textes so fühle, als wäre ich selbst verreist.
Gleichzeitig lernt man ein paar Brocken Finnisch, auch das ist schön.
Man sieht die Nordlichter, trifft Sami, geht Eisbaden und in die Sauna und feiert den Advent und Weihnachten auf finnisch.
Und immer ist da Otto und passt auf sein Familie auf, einfach schön.
Zudem ist er noch so heimelig und behaglich geschmückt.
Für alle Winterfans, Weihnachtsfans, Schneefans, Campingfans und Entdeckerfans ein Kinderbuch, das man jeden Winter wieder und wieder anschauen und lesen wird.
Große Bücherliebe!
Rezensionen von div:
Die Magnolientochter von Tessa Collins
Auf nach Neuseeland
Auf nach Neuseeland
Das Cover des Buches ist passend zum Titel gestaltet. Am Rande und im Schnitt zeigt es Magnolien.
Dieses Buch ist Teil einer Reihe, ich kann aber sagen, es lässt sich unabhängig davon lesen, denn die anderen Teile waren mir bisher auch unbekannt und ich hatte nicht das Gefühl mir würde etwas zur Handlung fehlen.
Das Buch bringt einen nach Neuseeland. Wo die Hauptperson Magnolia versucht einen Hinweis ihrer Familie zu folgen und einem alten Geheimnis auf die Schliche zu kommen. Im Roman springt man immer zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart bis sich beide Teile zusammen fügen. Der Wechsel klappt sehr gut und die einzelnen Kapitel sind so geschrieben, dass man auch nicht den Faden verliert. Der erzählerische Stil ist flüssig und leicht zu lesen und mit jeder Seite mehr hofft man auf ein gutes Ende. Das Buch hat mittlerweile meine Neugier auf die anderen Bände geweckt.
Rezensionen von drachenzahn:
Whisperwicks - Die Suche nach den Flüsterflammen von Jordan Lees
Originelle Fantasyreihe
Whisperwicks hat mich sehr beeindruckt. Von der Tiefe und Qualität erinnert mich die Reihe an Philipp Pullmans „His Dark Materials“. Jordan Lees erzählt auf berührende, kreative und einfühlsame Weise. Und obwohl es sich um ein Fantasybuch handelt, fließen auch Themen ein, die die lesenden Kinder vielleicht in ihrem eigenen Alltag erfahren haben: Scheidung, Trauerbewältigung, Verlust und Freundschaft.
Benjamiah bekommt eines Tages eine seltsame Puppe zugeschickt, die eines Nachts plötzlich zum Leben erweckt und ihn die seltsame Parallelwelt von Winkelwald führt. Diese Welt ist sprichwörtlich ein Labyrinth, das man weder auf Karten erfassen noch sich an alle Straßen erinnern kann. Sobald jemand die gewohnten Pfade verlässt, ist es sehr gut möglich, dass man niemals zurückkehrt. Doch wie soll man in einer solchen unmöglichen Welt etwas finden? Dennoch machen sich Benjamiah und Elizabella auf den Weg, um ihren Zwillingsbruder und eine Möglichkeit nach Hause zu entdecken.
Die Geschichte ist durchweg spannend und kurzweilig. Obwohl die Handlung des Buches abgeschlossen ist, bleiben doch einige Fragen und Probleme offen, die dann in den nächsten zwei Bänden wieder aufgegriffen werden. Die Charaktere sind vielschichtig sowie authentisch. Die ernsteren Themen wie Trauer oder Scheidung werden so einfühlsam, aber nie kitschig oder zu rührselig in Szene gesetzt. Zudem wird man immer wieder mit subtilem Humor und originellen Wendungen überrascht.
Whisperwicks ist ein fantasievoller, klug erzählter Reihenauftakt, der Spannung, Tiefe und emotionale Themen auf beeindruckende Weise miteinander verbindet. Die Geschichte ist atmosphärisch dicht, überraschend sowie berührend erzählt und damit ein Leseerlebnis für Kinder ab etwa zehn Jahren, das auch Erwachsene mitzieht. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Rezensionen von drachenzahn:
Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel von Skye McKenna
Fantasievolle Hexengeschichte mit kleinen Schwächen
Wer eine harmlose und fantasievolle Hexengeschichte mit modernen Elementen sucht, wird hie fündig. Das Buch richtet sich vorrangig an Mädchen ab etwa zehn Jahren. Inzwischen sind in England vier Bände erschienen und der fünfte für Ende 2026 angekündigt.
Im Mittelpunkt steht Cassandra Morgan.
Sie lebt zurückgezogen in einem Internat. Ihre einzigen Freunde sind Bücher über Märchen, die sie heimlich aufbewahrt. Ihre Mutter ist seit Jahren verschwunden. Eines Tages erfährt sie plötzlich, dass sie aus einer Familie von Hexen stammt. Ihre Tante Miranda ist die Haghexe und eine der mächtigen Hexen, die verhindert, dass Goblins und andere Feenartige ihr Unwesen in England treiben. Und dann verschwinden immer wieder Kinder. Können Cassie und ihre Freunde den Verschwundenen helfen und vielleicht auch das Geheimnis um Cassies Mutter lösen?
Ich mochte die Interaktionen der Mädchen miteinander sehr gerne. Die meisten sind sehr sympathisch und die Freundschaften, die Cassie im Laufe des Buches findet, werden glaubwürdig aufgebaut. Die Geschichte ist überwiegend spannend, wenn auch etwas vorhersehbar. Einzelne Elemente haben mich auch stark an Harry Potter erinnert. Etwas unlogisch finde ich das Verhalten im Internat. Dort wird alles über Faerie abgelehnt und geleugnet, der Rest der Welt ist sich aber der durchaus realen Gefahr bewusst. Am meisten hat mich aber das teilweise sehr leichtsinnige Verhalten Cassandras gestört. Sie begibt sich mehrfach – trotz der Warnungen ihrer Tante – in Gefahr und unternimmt einige sehr riskante Aktionen. Zudem kommen außer dem Kater Montague im Grund keine männlichen Rollen vor.
Nichtsdestotrotz gelingt es der Autorin, eine fantasievolle Erzählung mit liebenswerten Charakteren zu erschaffen, die neugierig auf die nächsten Bände macht. Toll ist zudem die wirklich geniale Aufmachung des Buches.










