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Rezensionen von Lesender:

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Foxfighter - Rivalen des Waldes von Akram El-Bahay

Das packende Finale

Der Kampf gegen den Schattenwolf ist noch nicht vorbei!

Finn, seine Freunde und die anderen Fuchsfamilien müssen gemeinsam gegen ihre Feinde kämpfen um den Wald zu retten. Aber das ist gar nicht so einfach, wenn sie sich uneins sind.

Werden sie es schaffen die Schattenwesen zu vertreiben und wird Finn seine Familie wiedersehen?

Der zweite Band der Dilogie schließt direkt an den ersten an und man ist gleich wieder mittendrin.

Die Handlung geht spannend weiter, wir treffen auf neue Figuren und erfahren mehr über die Hintergründe der Schattenwesen.

Eine Geschichte voller aufregender und auch lustiger Momente, dank Stachel dem kleinen Igel, der immer zur Stelle ist, wenn es brennt. Für Kinder nicht nur ein wahres Leseabenteuer, es trägt auch ein paar Botschaften in sich

Der Autor hat die Atmosphäre gut eingefangen und macht es einem leicht sich im Geschehen zu verlieren und tief darin einzutauchen. Seine Figuren sind authentisch (natürlich mit ein paar magischen Fähigkeiten) und man heftet sich gerne an ihre Fersen, um ihnen zu folgen. Auch wenn es sich hier um ein Kinderbuch handelt, werden auch ältere Leser Gefallen daran finden.

Vielleicht gibt es ja mal eine Geschichte, in dem Stachel die Hauptrolle spielt. Wir würden uns darüber freuen.

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Foxfighter - Rivalen des Waldes

Rezensionen von bus:

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Foxfighter - Rivalen des Waldes von Akram El-Bahay

Rettet den Wald!

Im zweiten Band geht es spannend weiter. Die Gefahr ist noch nicht gebannt, die Schattenwesen sind noch immer unterwegs und die Füchse müssen eine Entscheidung treffen.

Eine aufregende Dilogie, die nicht nur durch ihre Handlung fesselt. Es sind vor allem die Figuren, die dieser Geschichte Leben einhauchen und sie so besonders machen.

Liebevoll ausgearbeitet ist jede ein Unikat. Es macht Spaß ihnen zu folgen, ihre Lebensräume zu erkunden und zu sehen, wie sie agieren.

Finn, der kleine Silberfuchs, der bei den Schneckenhäuten, den Menschen, aufgewachsen ist, und alle Sprachen der Tieren spricht, spielt auch hier wieder die Hauptrolle. Ihm zur Seite stehen nicht nur seine Fuchsfreunde und Robin, auch der pfiffige Igel Stachel hat seinen großen Auftritt, der meist mit Humor gewürzt ist. Sie haben es nicht einfach alle Fuchsfamilien davon zu überzeugen, dass sie nur gemeinsam stark sind im Kampf gegen das Böse.

Die Handlung nimmt im Laufe des Buches an Fahrt auf und ist voller Überraschungen, gefährlicher Momente und starker Helden. Aber es ist nicht nur ein Abenteuer, es ist viel mehr. Mut, Freundschaft, Zusammenhalt werden hier großgeschrieben und senden wichtige Botschaften.

Ein Kinderbuch dass nicht nur die jungen Leser begeistert!

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Foxfighter - Rivalen des Waldes

Rezensionen von Gute_Laune:

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Levante Genuss für ein gesundes, langes Leben von Tarik Rose

Bewusst und achtsam kochen und essen

Da ich gerne koche und backe, bleibt es nicht aus, dass ich mich auch mit dem Thema Gesundheit auseinandersetze. Klar, ganz vieles, das wir gern und oft essen, ist nicht wirklich gut für uns. Auch klar, dass im Kopf immer gesund mit unlecker einhergeht. Dass das nicht so sein muss, will Tarik Rose mit den hier vorgestellten Rezepten zeigen.

Daher startet das Buch mit ein wenig Theorie. Das Wissen wird gut vermittelt und schon hier beginnt auch ein wenig das Umdenken.

Die Rezepte haben durch die Verwendung der speziellen Gewürze einen orientalischen Touch, eben Levante-Küche, Essen aus den Ländern am östlichen Mittelmeer, eine Mischung aus mediterraner und nahöstlicher Küche. Unterteilt sind sie in die Kapitel Basics; Mezze; Zum Sattwerden; Finale. Die Rezepte folgen dem klassischen Aufbau mit Zutatenliste, Zubereitungsschritten und Foto. Das Besondere ist, dass bei jedem Rezept ein Feld Longevity ist. Hier wird dann die Wirkung von Kräutern und Gewürzen genauer beschrieben. Alles ist orientalisch angehaucht, doch sind die Zutaten nicht besonders exotisch und gut im Handel zu bekommen. Nährwerte oder Kalorienangaben finden sich keine.

Die Gerichte sind allesamt ansprechend und lecker, dennoch tun sie dem Körper gut. Gesund kann also auch richtig schmecken und satt machen! Jeder findet hier einige Rezepte, die im Alltag integriert werden können und so den Speiseplan deutlich aufwerten. Man muss sich ja nicht sofort komplett umstellen, aber das Buch lädt ein, sich nach und nach auf eine bessere Ernährung einzupendeln.

Für mich eins der Bücher, die unbemerkt und ohne Druck dazu beitragen, sich Gedanken über seine Ernährung zu machen. Dabei bleibt der Genuss aber keineswegs auf der Strecke. So mag ich das! Fünf Sterne!

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Levante Genuss für ein gesundes, langes Leben

Rezensionen von PeLi:

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Mit beiden Händen den Himmel stützen von Lilli Tollkien

wenn Kindheit keine Geborgenheit kennt

"Mit beiden Händen den Himmel stützen" von Lilli Tollkien hat mich emotional sehr gefordert. Der Schreibstil der Autorin hat mir dabei durchaus gefallen, ruhig, eindringlich und nah an den Figuren. Gerade diese sprachliche Feinfühligkeit macht es jedoch stellenweise besonders schwer, das Gelesene auszuhalten.

Immer wieder habe ich mich während der Lektüre gefragt, ob es tatsächlich möglich gewesen wäre, dass eine Männer-WG so unkompliziert ein kleines Mädchen als Pflegekind aufnehmen kann. Vielleicht waren die Regelungen früher weniger streng? Ich hoffe ehrlich gesagt sehr, dass es heute nicht (mehr) so einfach wäre. Dieser Aspekt ließ mich nicht los und sorgte bei mir für ein gewisses Maß an Skepsis.

Besonders hart war für mich Lales Kindheit. Der geschilderte Missbrauch und vor allem die Reaktion ihres Vaters, der ihre Ängste herunterspielt, obwohl sie offen ausspricht, dass sie Angst hat, haben mich tief erschüttert. Es war schwer zu ertragen, wie allein und schutzlos Lale in diesen Momenten war. Mehr als einmal musste ich das Buch zur Seite legen, weil sich mir beim Lesen buchstäblich der Magen umdrehte. Der Gedanke, dass viele Kinder im echten Leben ähnliche Erfahrungen machen müssen, macht die Geschichte noch bedrückender.

Das Ende empfand ich weniger hoffnungsvoll, als ich es nach dem Klappentext erwartet hatte. Für mich überwog letztlich ein Gefühl der Schwere und der Ernüchterung. Auch wenn es sicherlich nicht Anspruch des Romans ist, eine einfache oder tröstliche Lösung zu präsentieren, hätte ich mir einen etwas versöhnlicheren Ausklang gewünscht.

Insgesamt ist es ein sprachlich gelungenes, aber sehr belastendes Buch, das wichtige Themen anspricht und unter die Haut geht. Für mich persönlich war es jedoch eher deprimierend als hoffnungsvoll, daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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Mit beiden Händen den Himmel stützen

Rezensionen von ekiam:

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Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt von Biyon Kattilathu

Eine warmherzige Reise zum Glück im Alltag

In Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt nimmt Rahul mit seiner Rikscha Nanni die Leser*innen mit auf eine Reise durch seine Heimatstadt Delhi. Dabei begegnet er den unterschiedlichsten Fahrgästen, sucht das Gespräch mit ihnen und gibt ihnen Impulse sowie am Ende jeder Fahrt einen kleinen Glücksbringer mit auf den Weg.

Jeder dieser Begegnungen ist ein eigenes, kurzes und kurzweiliges Kapitel gewidmet. Die Texte lassen sich leicht lesen und enthalten dennoch berührende Gedanken sowie tiefgründige Weisheiten. Manche dieser Impulse sind altbekannt, andere wiederum neu; sie alle regen dazu an, über das eigene Leben nachzudenken. Dabei rücken sie die kleinen Dinge, die im Alltag oft übersehen werden, in den Mittelpunkt und hinterlassen gleichzeitig ein gutes Gefühl sowie ein Lächeln im Gesicht. Einen großen Anteil daran hat Rahul selbst, der seinen Fahrgästen stets mit Empathie und Offenheit begegnet.

Diese besondere Wohlfühlatmosphäre wird nicht nur vom Inhalt des Buches getragen, sondern auch von den Illustrationen. Die farbenfrohen Bilder lassen die Leser*innen in das bunte Indien und insbesondere Delhi eintauchen und unterstreichen die positive Botschaft des Buches auf stimmige Weise.

Ein inspirierendes Buch, das daran erinnert, dass Glück oft in den kleinen Momenten des Lebens zu finden ist.

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Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Wechseljahre - Befreiungsjahre von Silja Mahlow

Schön gestaltetes, spirituelles Mitmachbuch

Das Buch "Wechseljahre - Befreiungsjahre" von Sinja Mahlow trägt den Untertitel "Ein spiritueller Leitfaden für die Mitte des Lebens" und dieser Untertitel wird dem Buch auch sehr gerecht: es geht weniger um einen medizinischen-biologischen Zugang zu dem Thema - dazu gibt es schon einige andere Bücher am Markt - als um einen spirituell-esoterischen.

Äußerlich ist das Buch wunderschön gestaltet, in ansprechenden Farben und mit inspirierenden Fotos und Gedichten, Checklisten (z.B. zur momentanen Zufriedenheit mit den verschiedenen Bereichen des eigenen Lebens) und Übungen (z.B. Bodyscan zur achtsameren Wahrnehmung des eigenen Körpers). Es macht Freude, sich damit zu beschäftigen.

Auch die Botschaft, die das Buch vermitteln möchte, ist eine wunderschöne: dass die Wechseljahre eine wertvolle Transformationszeit sind, die uns zu tieferer Weisheit und neuer Kraft verhelfen können, zu einer Kraft, die jetzt nicht nur nach außen geht, sondern auch tief im Innen und aus dem Innen heraus wirkt.

Besonders geeignet ist das Buch für alle Frauen, die sich schon jetzt sehr für den Bereich Spiritualität und Esoterik interessieren und mit Themen wie Chakren, TCM, Yoga, Astrologie und ätherischen Ölen etwas anfangen können. Die ursprünglich aus Indien stammenden Chakren sind eines der Kernthemen, nach denen auch die einzelnen Kapitel gegliedert sind. Wer hingegen nach einem medizinisch-naturwissenschaftlich orientierten Begleiter durch die Wechseljahre sucht, ist mit diesem Buch nicht gut beraten.

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Wechseljahre - Befreiungsjahre

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Die glücklichste Familie der Welt von Anna Brynhildsen

Vom Unglück der Nachgeborenen

Die glücklichste Familie der Welt ist ganz sicher nicht die von Sara im Schweden der Gegenwart. Sara ist 28 Jahre alt, lebt seit fünf Jahren mit ihrem Partner in einer mittelmäßigen Beziehung, weiß seit kurzem, dass sie von ihm schwanger ist und will das Kind abtreiben, hat dafür auch schon einen Termin für kommenden Dienstag.

Doch davor geht es erst einmal für ein Wochenende mit der 16-jährigen Cousine Evi und deren Vater Mats, Saras Onkel, nach Berlin. Dort will die Familie den Stolperstein besichtigen, der vor dem Haus liegt, aus dem ihre vor kurzem verstorbene Großmutter Irma als Jugendliche mit einem Kindertransport nach Schweden fliehen musste, während andere Familienmitglieder bald darauf vom NS-Regime ermordet wurden. Außerdem gibt es alte Briefe von Oma Irma, die sie damals mit ihren Eltern ausgetauscht hat, solange das noch möglich war. Diese sind auf Deutsch und von der schwedischen Nachkommenschaft konnte sie bisher keiner entziffern, nun möchte vor allem Mats die Briefe dem Jüdischen Museum in Berlin als Geschenk übergeben.

Auch Evi hat es nicht leicht im Leben. Eine Außenseiterin war sie in der Schule schon, bevor ihre jüdische Identität bekannt wurde, doch diese hat es nicht besser gemacht. Einsam und allein hat sie kaum Freunde, die Beziehung der Eltern ist dabei, in die Brüche zu gehen, Evi verletzt sich immer wieder selbst und hat einen Suizidversuch hinter sich, ihre engste Vertraute ist die 12 Jahre ältere Cousine Sara. Evi ist still und verschlossen, und wenn sie mal einen Wunsch äußert, etwa den, die Briefe vielleicht doch zu behalten, wird dieser von der Familie ignoriert bis überhört.

Es ist ein stilles, ruhiges Buch, das sich ausführlich Zeit für Details nimmt. Überwiegend geht es um das Wochenende der drei Menschen in Berlin, um Spaziergänge, Begegnungen und Verwicklungen dort. Eingeflochten ist das Thema der jüdischen Identität und was es bedeutet, in mittlerweile zweiter bis dritter Generation von Vertriebenen und Ermordeten abzustammen.

Immer wieder wird die Handlung in der Gegenwart durch einen Rückblick in die Vergangenheit der 1930er Jahre unterbrochen, als es kurzfristig "die glücklichste Familie der Welt" in Berlin gab, denn Irma und ihre jüngere Schwester Nina fühlten sich von den Eltern, einem jüdischen Ärztepaar, überaus geliebt, ernst genommen und auf Augenhöhe behandelt.

Alle Entscheidungen wurden gemeinsam im Familienrat besprochen und getroffen, die Kinder hatten viel mitzureden... bis auf die letzte Entscheidung, als die Eltern schweren Herzens und gegen den Widerstand der Kinder diese mit dem Kindertransport ins rettende Skandinavien schickten, in der Hoffnung, später nachkommen zu können. Wie man so eine Entscheidung treffen könnte und sich von den eigenen Kindern dafür trennen würde, statt als Familie zusammenzubleiben, das würde Irma erst viel später, als sie selbst schon Mutter war, verstehen.

Insgesamt ist es ein Buch, in dem zumindest auf der Gegenwartsebene nicht sehr viel passiert und das sich dafür Zeit nimmt, uns die Personen in ihren inneren Konflikten, ihrer Zerrissenheit, Isolation und Suche nach Verbundenheit und Verstehen durch viele kleine Alltagsdetails vorzustellen. Nicht alle offenen Fragen werden am Ende beantwortet sein, das lässt uns Leserinnen und Leser vielleicht nachdenklich und fragend zurück, ist aber vielleicht auch ein adäquater Spiegel für das Befinden der Charaktere. Ich kann das Buch allen empfehlen, die nachdenkliche, ruhige Bücher zu tiefgründigen Themen mögen.

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Die glücklichste Familie der Welt

Rezensionen von flyingmouse88:

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Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind! von Johanna von Vogel

Realistische Vorbereitung

Das Buch „Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind“ von Johanna von Vogel und Yvonne Sundag hat uns wirklich überzeugt und kommt auch bei meinem Sohn sehr gut an.

Schon beim ersten Durchblättern fällt die hochwertige Gestaltung auf: Die stabilen, dicken Seiten liegen angenehm in der Hand und machen das Buch besonders kinderfreundlich.

Die liebevollen und farbenfrohen Illustrationen laden zusätzlich zum Entdecken ein.

Inhaltlich begleitet man die kleine Anna durch ihr gesamtes Vorschuljahr – vom Start nach den Sommerferien bis hin zu einem sommerlichen Abschlussfest. Dabei werden typische Erlebnisse und Aktivitäten aus dem Alltag eines Vorschulkindes anschaulich dargestellt, sowohl drinnen als auch draußen. Auch die verschiedenen Monate im Jahresverlauf werden immer wieder aufgegriffen, was dem Buch eine schöne Struktur gibt.

Besonders gelungen ist, wie das Buch Kinder spielerisch auf die neue Lebensphase vorbereitet: Es erklärt neue Aufgaben, nimmt aber gleichzeitig mögliche Ängste und zeigt, dass neben den Übungen vor allem der Spaß nicht zu kurz kommt.

Ein echtes Highlight sind die interaktiven Elemente: Die Kinder werden immer wieder dazu angeregt, Dinge auf den Seiten zu suchen oder mitzurätseln. Dadurch eignet sich das Buch nicht nur zum Vorlesen, sondern auch wunderbar zum eigenständigen Entdecken und gemeinsamen Gespräch.

Insgesamt ist es ein liebevoll gestaltetes und durchdachtes Buch, das Kinder auf ihrem Weg zum Vorschulkind begleitet und dabei sowohl unterhält als auch stärkt.

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Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind!

Rezensionen von Herwig Oberlerchner:

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Das Glück ist ein Engel mit ernstem Gesicht von Josef Winkler

Der Engel mit ernstem Gesicht

Wenn Maria, Josef Winklers Schwester, in jener Sommersaison nicht in Döbriach am Millstättersee als Konditorin gearbeitet hätte und nicht schon vor Saisonende ins Elternhaus zurückgekehrt wäre, hätte die leidenschaftliche Mehlspeisenfabrikantin dort nicht den auch aus dem Tritt geratenen Bruderautor vorgefunden, sondern vielleicht eher den Weg nach Paris genommen und hätte dort in der Patisserie Chaim Soutine in der Rue Chabrol Kirschkuchen und andere Köstlichkeiten gebacken.

Und Josef Winkler hätte sie dort auf einer seiner Reisen zu Peter Handke besuchen können. Hätte er sie aus der Kreuzdorfwelt rausreißen können, so wie er Unterstützer und Rausreißer hatte, um nicht in die Kameringer Jauchengrube zu fallen und zu ersticken? Dafür hätte es jedoch nicht nur externe Hilfe gebraucht, sondern auch Mut und Biss, doch schon früh lässt sich Maria unnotwendigerweise alle Zähne im Oberkiefer ziehen, die Prothese und ihre Trägerin schwimmen dann in der familiären und bäuerlichen Welt wie Goldfische weiter, schwimmen wie die Prothese des Vaters im Glas im trüben Winklerwasser. Potentielle Liebhaber bleiben vorm Haus, denn Liebe, Zärtlichkeit und Körperlichkeit sind zutiefst irritiert durch die schleimige Mischung aus Blut, Schweiß, Tränen, Jauche und anderen Körpersäften, die mitunter auf Marias Körper oder Bettdecke landen, gegen die es keinen Gegenzauber zu geben scheint, obwohl der Fundus in der katholischen Kirche ja eigentlich umfassend und reichhaltig ist. Passiert die Kontaminierung der Sexualität, das Abweichen in eine resignativ-einsame Welt beim Streicheln des Fuchses im Pferdestall, zu dem der Großvater seine Enkelin immer wieder auffordert? Weicht dort jegliche Hoffnung auf in zwischenmenschlicher Liebe und nicht in viehischem Begehren befriedigbare Sehnsüchte? Und wer lebt im ominösen, Maria regelmäßig heimsuchenden und lockenden Vegetarier weiter? In der dünnen Ritze zwischen Lust und Unlust beginnt der „Wahnsinn“ der Schwester zu gedeihen. Während der Seppl über ein breiteres Bewältigungsrepertoire verfügt, die archaischen, viehischen Dorf- und Familienbilder über unzählige Wiederholungen in Sprache verwandelt und ihnen so den betäubenden Schrecken nimmt, bleibt die verletzliche Maria in den Bildern stecken. Oft helfen sich zwar die Kinder/die Jugendlichen das Unerträgliche, die Entwertungen und das Unbesprochene zu ertragen, hilft Lachen, Laufen, Beten, kommen Trost und Tröstung auf, doch zu den innersten Nöten stoßen die nicht vor, auch nicht die Depotspritze gegen die vermeintliche Depression.
Das Buch kommt daher wie Winkler selbst, oft irritiert und verunsichert er wie das erste Kapitel durch Wucht und Impulsivität beim Eintreffen, dann tritt der sanftere und behutsame Mensch in den Vordergrund, um beim Abschied wieder zu toben. Das erste Kapitel führt in eine überfordernde Welt verwirrender Assoziationen, dann beruhigt sich der Autor und wir lesen eine liebevolle, zarte Episodenfolge im Gedenken an die Schwester aber auch die Eltern. Ja, altbekannte Bilder und Figuren tauchen auf, und je öfter, desto harmloser und ihres Schrecken beraubt. Die Moorleiche des Massenmörders Globocnik, die das Getreide der Familie düngt und so bis in die zellulären Strukturen jedes Familienmitglieds vordringt, wird zur bereits mit Vorfreude erwarteten Handpuppe im Kasperletheater des Bauerndorfes. Und so macht es Winkler mit vielen auch aus den Vorbüchern bekannten Elementen, die Wiederholung „entschreckt“, potentielle Traumen werden so zu Märchensequenzen und erträglichen, schon fast herbeigesehnten, verharmlosten Bildern und beruhigend vertrauten Formulierungen. Der Lesegenuss des mittleren Teiles bleibt auch im letzten Drittel erhalten, doch die Stimmung ändert sich, jetzt wird mit Verwandten vor Gericht gezogen, abgerechnet. Das Requiem für die Schwester mutiert zur Anklage gegen die Verwandten, so entsteht statt Trauer Wut, statt Tränen Schaum.
Noch deutet Winkler Versöhnungsbereitschaft gegenüber nur wenigen Menschen aus seiner Vergangenheit an, dem Vater, der Mutter, in diesem Buch dem Schicksal der Schwester Maria gegenüber, mit vielem anderen hadert er weiter in der vertrauten kraftvollen, provozierenden Intensität.
Vermutlich das beste und intensivste Buch Winklers. Nachdenklich und zart hält er die Hand der Schwester, die Schwester an der Hand.

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Das Glück ist ein Engel mit ernstem Gesicht

Rezensionen von peedee:

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Herzklopfen to go von Catherine Bybee

Arbeit, Arbeit, Arbeit

Ein Milliardär fürs Glück, Band 3: Alexandrea „Alex“ Stone leitet mit ihren Brüdern das milliardenschwere Familienunternehmen. Nicht alle Geschäftspartner:innen oder Mitarbeitenden sind den Geschwistern wohlgesonnen. Als eine Bombendrohung eingeht, die persönlich an Alex gerichtet ist, gerät ihr Leben aus den Fugen.

Ein grosses Sicherheitsdispositiv wird aufgezogen, dazu gehört Hawk Bronson, der fortan ihr persönlicher Leibwächter ist. Er hat die dunkelsten Seiten der Welt gesehen und weiss, dass Gefühle ein grosses Risiko darstellen. Aber schliesslich ist dies hier nur ein Job, nichts Persönliches – auch wenn Alex ihm ausnehmend gut gefällt…

Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover auf überraschend dunklem Violett – gefällt mir.

Dies ist Band 3 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden (aber auf eigenes Risiko, denn es wird Lesegenuss verpasst!).

Alex ist ein Workaholic: Obwohl ihr ihr verstorbener Vater verhasst war, will sie dessen Erbe – Stone Enterprises – nicht einfach sich selbst überlassen. Es sind so viele Menschen von ihr abhängig, und die will sie nicht im Stich lassen. Unablässig versucht sie, das Unternehmen auf Kurs zu halten und die Unsicherheiten, die durch den Tod des Firmengründers entstanden sind, zu beseitigen. Die Bombendrohung scheint für Alex zuerst nur lästig, denn sicherlich wird es eine Finte sein. Als sie dann erfährt, dass die Drohung ihr persönlich galt, ändert sich alles. Die Jagd nach demjenigen, der hinter der Bombendrohung steckt, gestaltet sich erwartungsgemäss sehr mühsam. Und es sollte nicht die letzte Drohung sein…
Wenn ich mir nur vorgestellt habe, wie viel Alex arbeitet, war ich schon müde. Sie hatte gar keine Zeit, sich etwas zu gönnen. Immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit! Für Privates blieb sie keine Zeit. Und für die Liebe schon gar nicht. Sie erwähnte, dass es für Frauen mit hohem IQ und/oder hohem Vermögen schwierig ist, einen Mann zu finden, der ihr auf Augenhöhe begegnet. Das ist traurig, aber wohl leider wahr.

Alex hat mir sehr gefallen, ebenso Hawk. Seine Vergangenheit beschert ihm Alpträume, aber er nimmt sich keine Zeit, diese aufzuarbeiten. Das Wiedersehen mit den anderen war gelungen. Die 475 Seiten waren viel zu schnell ausgelesen – 4 Sterne für diesen lesetechnischen Ausflug in die Welt von Macht und Geld.

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Herzklopfen to go