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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Lichterzauber in New York von Mary Kay Andrews

Wo kauf ich jetzt meinen Christbaum?

Die Adventszeit in New York kann man mit "Lichterzauber in New York" von Mary Kay Andrews ganz nahe miterleben. Ihre 34jährige Protagonistin Kerry soll aufgrund eines Spitalaufenthalts des Vaters ihren fünf Jahre älteren Bruder dabei unterstützen, Christbäume in New York zu verkaufen.

Schon als Kind war Kerry dabei, als die ganze Familie im kleinen Wohnwagen wohnte und auf "ihrem" Platz ihre Tannenbäume von der eigenen Farm in North Carolina verkaufte.

Schon ewig war Kerry nicht mehr dabei, auch "Spammy", dem kleinen Wohnwagen sieht man das Alter an. Doch in der New Yorker Nachbarschaft wartet man bereits auf die Familie, man kennt und hilft sich. Nur Murphy ist mies drauf, er beschwert sich immer wieder, dass der Verkauf der Bäume nicht so gut wie sonst läuft, aber goutiert die kreativen Bemühungen von Kerry, die zusätzlich Kränze gestaltet und weitere tolle Ideen umsetzt, gar nicht. Dabei kurbelt sie das Geschäft damit an. Dies sind nicht die einzig schlechten News, denn auch andere Baumverkäufer wollen an ihrem Platz verkaufen.

Zum Glück ist da der kleine Austin und der alte Heinz, mit denen Kerry zusammen zeichnet und Spass hat. Auch Patrick, der Vater von Austin, ist ein Highlight in dieser Zeit. Doch Kerry sollte an Weihnachten ja wieder zurück. Nur zurück wohin? Auch ein neuer Job wäre wichtig für sie.

Diese Geschichte über Freundschaft und sich-umeinander-sorgen ist sehr schön erzählt und hat genau die richtigen weihnachtlichen Vibes. Den eigenen Christbaum will man nach der Lektüre am liebsten bei Kerry und Murphy kaufen - was natürlich nicht möglich ist. Man hofft aber, den Baum bei Menschen wie Kerry kaufen zu können und nicht einen Stand wie den von den Brody-Brüdern erwischt.

Die Atmosphäre nimmt einen von Anfang an mit. Tolle Charaktere und der gewohnte mitreissende Schreibstil von Mary Kay Andrews inklusive dem kleinen Geheimnis um Heinz machen diesen Weihnachtsroman zu einer perfekten Lektüre in der Adventszeit.

Fazit: Weihnachtliche Stimmung und gemütliche Lesestunden sind mit dieser schönen Geschichte rund um den Christbaumverkauf garantiert.
5 Sterne.

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Lichterzauber in New York

Rezensionen von Jazz:

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Weihnachten mit Tony von Stella Lucas

Ruhiger Liebesroman zu Weihnachten

Ich habe mich auf einen lustigen, cozy Liebesroman gefreut, voll mit Gefühlen und amüsanter Situationskomödie. Leider hat sich nach den ersten 40 Seiten die Comedy aus dem Roman verabschiedet und das große und leider auch langweilige, zähe Drama begann.

Carrie, kommt nach sieben Jahren in Australien nach Schottland zurück, da ihr Vater ihre Hilfe braucht und ihre Schwester mit Mann und Kindern selbst genug um ihre Ohren zu tun hat.

Carrie trifft sobald auf ihren verhassten Exfreund, bei dem aber in meinen Augen schnell herauskommt, dass er eigentlich gar nicht so schuldig ist... Ab dem Punkt fand ich Carrie, die Protagonistin nicht mehr wirklich sympathisch, sondern eher verlogen und verdreht. Sie lebt in ihrer eigenen Welt.

Der Roman ist sonst recht leicht zu lesen, aus der Perspektive Carries und Marcs geschrieben. Manchmal kommen als letzte Kapitel noch Tierperspektiven, die ich nicht unbedingt gebraucht hätte.

Insgesamt hatte der Roman Potenzial, aber dümpelte leider nur so vor sich hin. Keine Spannung, keine großen Gefühle, ich werde den Roman in wenigen Tagen vergessen haben.

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Weihnachten mit Tony

Rezensionen von Vobabooks:

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Die Magnolientochter von Tessa Collins

Neuseeländisches Familiengeheimnis

„Die Magnolientochter“ ist der 4. Band der Blumentöchter-Reihe von Tessa Collins. Die 35jährige Magnolia steht mitten in ihrem Leben in London und setzt sich leidenschaftlich für die Umwelt ein. Doch ihrer Mutter geht es sehr schlecht, und als dann auch noch geheimnisvolle Hinweise zur neuseeländischen Vergangenheit ihrer Mutter auftauchen bricht Magnolia auf eine Reise zur Erforschung ihrer Wurzeln auf…
4.

5 ⭐️ Eine schöne neue Blumentochtergeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Ich fand sie tragisch, tröstlich, versöhnlich, emotional, berührend und romantisch. Wie auch die anderen Bände der Reihe spielt die Geschichte auf zwei Zeitebenen und erforscht ein familiäres Geheimnis. Es gibt auch wieder zudem eine Liebesgeschichte und ein Wiedersehen mit den Cousinen und Blooming Hall. Besonders gut hat mir auch das neuseeländische Setting mit der Natur und Kultur gefallen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe.

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Die Magnolientochter

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Merry Crisis - ein fast besinnliches Weihnachtsfest von Eli Mell

Perfekt für die (Vor-) Weihnachtszeit

Schon das Cover hat mich sehr angesprochen : die typisch weihnachtlichen Elemente sind ein Hingucker und der Klappentext hat mich auch sehr angesprochen :
Wer kennt es nicht – das Fest der Liebe, das eigentlich besinnlich und friedvoll sein soll und sich dann aber zu einem Chaos und einer ziemlich anstrengenden Zeit wird ?
Der Debütroman von Eli Mell startet sehr gut in die Geschichte um Olivia, die Hauptfigur der Geschichte und mit ihrem Schreibstil hatte mich die Autorin auch direkt gefangen : ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Authentisch und so realistisch beschreibt Elli Mell, wie aus dem Fest ein Familien Marathon wird, sich Olivia bemüht, die Haltung zu wahren, um dem Fest noch einen Hauch Besinnlichkeit mitzugeben und dabei ihre Nerven auf die Probe gestellt werden.
Der Schreibstil der Autorin hat mich direkt gefesselt – flüssig wird hier eine wundervolle Geschichte erzählt, die mit Humor und Charme gespickt ist, so dass man das Buch total genießen kann.
Charaktere und Örtlichkeiten sind toll dargestellt und an manchen Stellen findet man sich und seine Familie selbst manchmal wieder, was die Geschichte umso lustiger und schöner macht.
Für mich ein absolut gelungener Debütroman, der perfekt für die (Vor-) Weihnachtszeit passt und deshalb gibt es von mir eine absolute Lese-Empfehlung !!!

Das Buch ist beim Gmeiner Verlag erschienen, bei dem ich mich für das Rezensionsexemplar bedanke. Dies hat meine Meinung natürlich nicht beeinflusst.

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Merry Crisis - ein fast besinnliches Weihnachtsfest

Rezensionen von Rinoa:

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Über die Toten nur Gutes von Andreas Izquierdo

Habe mir mehr erwartet

Nachdem ich zuletzt "Kein guter Mann" von Andreas Izquierdo gelesen habe, das mir wirklich gut gefallen hat, war ich sehr neugierig auf "Über die Toten nur Gutes".
Und schon die ersten paar Seiten waren richtig vielversprechend und versprachen eine unterhaltsame und auch skurrile Geschichte mit einem ungewöhnlichen Protagonisten, der als Trauerredner arbeitet.

Leider flaute meine anfängliche Begeisterung aber recht schnell ab, das Buch ließ sich zwar weiterhin gut lesen, schnell schlichen sich aber doch Längen ein. Es fiel mir immer schwerer, Mads Madsen und seinen Ermittlungen zu folgen, die ihn mal hierhin, mal dorthin brachten, für meinen Geschmack aber überhaupt nicht spannend bzw. zielführend waren oder so, dass ich unbedingt wissen wollte, wo das alles hinführt. Ich konnte einfach keine Verbindung zu den handelnden Personen aufbauen und die Geschichte plätscherte eher so dahin.

Dies wurde dann gegen Ende zwar besser, auch wenn der Fall für mich weiterhin recht wenig greifbar war und einiges doch sehr konstruiert wirkte. Immerhin hat es mich dann am Ende doch gepackt und die Seiten flogen nur so dahin.

Alles in allem hatte ich mir allerdings schon mehr erwartet und war am Ende zwar nicht enttäuscht, aber doch ernüchtert.

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Über die Toten nur Gutes

Rezensionen von MarcoL:

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Qwert von Walter Moers

Ein Fantasy-Spektakel sonder gleichen. Ganz große Erzählkunst!

Was für ein unglaublich fantastischer Ritt doch dieses Buch ist. Fans von Walter Moers kommen hier voll auf ihre Kosten, denn der Autor strotzt wieder mal nur so von Fantasie und Einfallsreichtum.
Qwert, der Gallertprinz und alter Bekannter aus anderen Büchern, stürzt durch ein Dimensionsloch in die Welt Orméa – und findet sich als DER Ritter zahlreicher Romane schlechthin wieder - als Prinz Kaltbluth.

Gefürchtet wie bewundert, kommt er mit seiner Rolle vorerst nur schwer zurecht. Zum Glück hat er „Tarnmeister“, seinen unsichtbaren Degen, der immer dann hilft, wenn es richtig brenzlig wird (also recht oft). Ganz am Anfang sieht er sich schon gezwungen, eine holde Maid zu befreien. Allerdings war das schöne Antlitz der jungen Frau nur eine Seite der Medaille, denn in Wahrheit ist sie eine Janusmeduse. Ihr anderes Gesicht macht das, was Medusen üblicherweise so tun – sie versteinern alles, was sie erblicken. Und dennoch entspannt sich zwischen den beiden doch so etwas wie eine Romanze – gibt natürlich niemand zu. Sie verlieren sich, dann finden sie sich wieder, wobei immer einer der beiden aus einer Gefahr gerettet werden muss. Und das, obwohl die Janusmeduse – liebevoll Jadusa (ein Kofferwort – und davon werden sehr viele mantrahaft verwendet) genannt – so ziemlich das gefährlichste Wesen in ganz Orméa ist.
Außerdem bekommt Qwert alias Kaltbluth Unterstützung von seinem (ehemaligen) Knappen Oyo und einem treuen Reittier.
43 Abenteuer muss der Gallertprinz in der leibgewordenen Statur des Helden erleben, erleiden und durchstehen, bis er – nun ja – wird natürlich nicht verraten.
Aber bis dahin kommen Flederfrösche vor, verschiedenste Ritter (gläserne (gruselig), hölzerne, eiserne, rote, blaue, usw.), Kristallskorpione (sehr böse), Riesengletscherzwerge, Ehrenrittertum samt Duellen, usw. vor.
Man reitet durch den Roman, staunt und staunt und staunt – auch über die tollen Illustrationen des Autors, die diesen 580 Seiten Klops sehr bereichern.
Große Leseempfehlung für alle Freunde von Zamonien, und die es noch werden möchten.

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Qwert

Rezensionen von Krani:

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Wer die Toten stört von A. Rae Dunlap

Gruselig und spannend

James Willoughby ist ein junger Mann aus gutem, aber verarmtem Hause. Er will Arzt werden und kommt zum Studium nach Edinburg. Hier arbeiten die besten Anatomen jener Zeit an echten Leichen.
Die Geschichte ist sprachlich ganz im Stile jener Zeit geschrieben. Das Gruselige, das Toten anhaftet, weht geradezu durch durch die Buchseiten.

Huh! Manche der eigentlich grauenhaften Szenen erscheinen durchaus komisch. Und es ist schließlich der Beginn der modernen Medizin. Nur so kann man erfahren, wie es im menschlichen Körper aussieht: indem man ihn aufschneidet und hineinsieht.
In diesem Spannungsfeld entwickelt sich der junge James, und ebenso der Roman. Stehen zuerst noch der Gruselaspekt und die Faszination im Vordergrund, so wird das Ganze schnell zu einem Krimi und dann zu einem Thriller, in dem es darum geht, nicht selber zur Leiche zu werden, sondern Mörder zu überführen. Ganz nebenbei erlebt James noch eine ungewöhnliche Liebesgeschichte.
Es passiert also eine ganze Menge auf diesen vierhundert Seiten. Lesen!

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Wer die Toten stört

Rezensionen von clematis:

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Glimmende Himmel von Lia Scott

Innere Stimme

1868: June hat sich in der Industriestadt Bradford arrangiert mit der harten Arbeit in einer Wollspinnerei und in Hattie eine liebe Freundin gefunden. Aber das Elend der Arbeiterfamilien, die rußige Luft und die kranken Kinder kann sie nicht einfach hinnehmen. Schließlich fasst June allen Mut zusammen und legt ihre bisher verfassten Artikel über grundlegende Hygienemaßnahmen und nahrhafte Speisen einem Zeitungsredakteur vor, der diese jedoch kaum beachtet.

Und wieder taucht der undurchschaubare Ire Franky auf, der June seit ihrer ersten Begegnung in den Craven Dales nicht mehr recht aus dem Kopf gehen mag.

Mit ihrer angenehmen Sprachmelodie und bildreichen Beschreibungen setzt Lia Scott die Saga mit den denkbar schlechten Arbeitsbedingungen in den Fabriken Mitte des 19. Jahrhunderts fort, lässt die Konflikte zwischen Engländern und Iren miteinfließen und lenkt die wunderbare Geschichte wieder auf eine mutige junge Frau, welche nun endlich ihre innere Stimme erhört und merkt, dass sie selbst zu verbesserten Zuständen beitragen kann. Warmherzig und berührend erzählt die Autorin von Freundschaften und unheilbaren Krankheiten, von Familienbanden und tiefer Schuld, welche besonders Franky verfolgen muss und ihn zu unbedachten Handlungen verleitet. June entwickelt sich in diesem zweiten Teil von „Die Fasern der Welt“ deutlich weiter und beeindruckt ihr Umfeld durch ihre Wortgewandtheit und ihren Einsatz für die Armen und Kranken, indem sie ihnen Anleitung gibt, sich selbst zu helfen. Lebendige Schilderungen und eine eingehende Recherche lassen jede einzelne Szene glaubwürdig und überaus realistisch erscheinen, sodass das Lesen bis hin zum Ende große Freude bereitet. Nun ist Phantasie gefordert, denn längst sind nicht alle Fragen geklärt, aber vielleicht erscheint ja schon bald Band Nummer 3?

Eine wirklich gelungene Fortsetzung des Romans Der Wind von Yorkshire, welchen man zuvor gelesen haben sollte. Mir sind einige Figuren nun schon so ans Herz gewachsen, dass ich mich über ein Wiedersehen sehr freuen würde.

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Glimmende Himmel

Rezensionen von Furbaby_Mom:

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The Heat is on - Something's Cooking Between Us von Felicia Kingsley

Kreative Grundidee

Schon auf den ersten Blick versprüht "The Heat Is On" für mich pures RomCom-Feeling - Cover & Farbschnitt sind ein absoluter Traum: dieses frische Mintgrün, die verspielte Gestaltung, der moderne Look … allein optisch macht das Buch richtig Lust auf eine schwungvolle Liebesgeschichte.

… und die bekommen wir auch!



Für mich war es das erste Werk der Autorin; ihre zuvor veröffentlichte Time-Travel-Romance ("Courting – Be mine through all time") stand bereits auf meiner Wunschliste, und nun, da ich ihren Erzählton kennengelernt habe, möchte ich die Story umso mehr lesen! Felicia Kingsley schreibt nämlich genau so, wie man es sich von einer unterhaltsamen Love Story wünscht: leichtfüßig, locker, modern, frech, mit schlagfertigen Dialogen und viel Tempo.



Die herrlich kreative Grundidee habe ich geliebt: Tochter eines vermeintlichen Mafiosos trifft auf Undercover-Cop - Romeo und Julia lassen grüßen. SIE arbeitet im italienischen Familienrestaurant in New York, während ER (Dwight, Deckname: Romeo) sich undercover genau dort einschleusen soll. Allein das erste Aufeinandertreffen (- Motorrad, Spritzwasser, Lolli im Mund … Chemistry pur!) schreit förmlich nach einer Filmadaption. Überhaupt: Das atmosphärische Setting rund um das italienische Restaurant in New York war genau mein Fall!



Was für mich persönlich das Leseerlebnis etwas gebremst hat, war, dass sich die Geschichte stellenweise etwas gezogen angefühlt hat. Trotz vieler schöner (und witziger) Szenen fehlte mir zwischendurch der emotionale Sog, der mich komplett hätte mitreißen können. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass Julia mit Morbus Crohn lebt und einen Stoma-Beutel trägt. Dieser Aspekt ist sensibel und respektvoll umgesetzt worden, und ich finde es grundsätzlich sehr wertvoll, wenn solche Themen in Romanen sichtbar gemacht werden. Julia wird bewusst nicht auf ihre Krankheit reduziert und geht bemerkenswert selbstbestimmt damit um. Für mich persönlich ist das jedoch ein Thema, das ich - wenn ich es vorher weiß - eher meide, da ich beim Lesen vor allem nach Leichtigkeit und Alltagsflucht suche.



Julia ist ohne Frage eine starke, selbstbestimmte Protagonistin, die ihren eigenen Weg geht und sich gegen einen sehr überbehütenden italienischen Vater behaupten muss. Mir wirkte sie stellenweise jedoch einen Tick zu tough und etwas überzeichnet, was es mir emotional nicht ganz leicht gemacht hat, vollständig mit ihr warm zu werden.



Fazit:

Eine humorvolle, moderne Romance mit viel Charme, einer mega originellen Idee und tollem Setting, die ich mir wunderbar als Filmadaption vorstellen könnte. Ich bin mir sicher, dass die Story für RomCom-Fans mit Faible für starke Heldinnen und temporeiche Dialoge ein perfect match ist.

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The Heat is on - Something's Cooking Between Us

Rezensionen von brauneye29:

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Bad Actors von Mick Herron

Hab mich schwer getan

Zum Inhalt:
Als eine wichtige Mitarbeiterin des Premierminister verschwindet, soll ausgerechnet Claude Whelan sie finden. Er war ehemals der Chef beim MI5 und kann seine Nachfolgerin Diana Taverner nun so gar nicht leiden. Doch die Spur führt direkt zum Hauptquartier und über Umwege auch zu Jackson Lamb.

Meine Meinung:
Mir war nicht wirklich bewusst, dass es sich hier um eine Art von Serie handelt und das hat mir beim Lesen schon das Leben schwer gemacht, denn es gab manches, was wohl in den Vorgängerbänden passiert ist und da fehlte mir dann schlicht und ergreifend das Wissen zu. Insgesamt ist es mir schwer gefallen in die Geschichte rein zu kommen, gelungen ist es mir im Grunde bis zum Schluss nicht. Den Schreibstil fand ich ganz okay, den schwarzen Humor fand ich auch ganz gut.
Fazit:
Hab mich schwer getan

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Bad Actors