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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von MarcoL:

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An der Kreuzung der Parallelstraßen von Gary Victor

Magischer Realismus und klare Sprache sprechen aus, was auf Haiti falsch läuft. Ein brutales Abenteuer und Machtspiel.

Gary Victor gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren Haitis. Sein literarisches Schaffen zeugt meistens von einer intensiven Gesellschaftskritik - auch in seinen Krimis.
Dieser Roman, der 2000 im Original erschien, liegt nun in einer Deutschen Erstübersetzung vor. Er spielt am Ende der 1990er Jahre und erzählt von Eric, einem ehemaligen Beamten.

Strukturanpassungen und Staatswillkür, gefüttert von einem korrupten Regime, machten ihn arbeitslos – seine damalige Partnerin wandte sich sofort von ihm ab, als er ihren gewohnten Lebensstil nicht mehr finanzieren konnte. Der Hass in Eric wucherte. Er machte die Obrigkeit für sein Unglück verantwortlich und begann, in Port-au-Prince die Verantwortlichen zu suchen und zu richten. Wer ihm dabei im Weg stand, wurde kaltblütig erschossen. Sein erstes auserwähltes Opfer war der Finanzminister. Doch dieser war schlau genug, Eric weitere „Schuldige“ zu präsentieren und sich selbst als Opfer zu inszenieren. Die Jagd setzte sich fort.
Mittlerweile versank Haiti im Chaos. Eine Heiligenstatue wurde lebendig und machte ihr eigenes Rache-Ding. Spiegel wurden blind, und alles Geschriebene stand auf einmal rückwärts da. Auch die Menschen begannen, rückwärts zu sprechen. Die absolute Anarchie startete, während der Präsident und seine Untergebene in Saus und Braus lebten und sich um die arme Bevölkerung nicht kümmerten.
Die Sprache ist meistens äußerst direkt. Der magische Realismus, dem sich der Autor hier bedient, lockert einiges auf und macht es gleichzeitig bildhafter und schärfer. Das Töten von Menschen erfolgt in einer kaltblütigen Geläufigkeit, ohne Skrupel und Gewissen – und steht für das Verhalten der Regierenden gegenüber der Bevölkerung. Das Erblinden der Spiegel ist hier eine starke Metapher für den sterbenden Widerstand und die Willkür der Mächtigen.
Manche Szenen sind wirklich nichts für empfindliche Mägen. Auch der Autor selbst hat lange gezaudert, ob er den Roman in der vorliegenden Form überhaupt veröffentlichen soll, weil er ihm oftmals zu brutal vor kam.
Er tat es – und wurde dafür ausgezeichnet. Zu recht – es ist ein kafkaesker Amoklauf, der aufzeigt, was im Land schiefläuft, ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten. Das Einfließen des Magischen Realismus' ist in einem von der Voodoo Kultur geprägtem Land beinahe schon ein Muss. Auch der Titel ist sehr stichhaltig: die Lösung der gestellten Aufgaben findet Eric an der Kreuzung der Parallelstraßen – also eigentlich nirgends, erst in der Unendlichkeit.
Sehr gerne gelesen, trotz mancher schockierender Szenen, - und gerne gebe ich eine Leseempfehlung für alle, die dieses Abenteuer wagen – oder auch mal über den Tellerrand blicken wollen. Es ist eine Regimekritik der anderen Art, wie wir sie in der europäischen Literatur wohl eher kaum finden. Die Werke des Autors kann ich alle uneingeschränkt empfehlen.

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An der Kreuzung der Parallelstraßen

Rezensionen von carola1475:

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Arsen und Butterplätzchen von Christine Rechl

Vielfältige Anthologie böser Kurzgeschichten rund um Weihnachten

Der aufschlussreiche Titel und das unmissverständliche Cover deuten bereits an, was mich erwartet: ungewöhnliche Geschichten von 17 bekannten Autoren und Autorinnen rund um Weihnachten. Sie sind bitterböse, skurril, makaber, haben viel schwarzen Humor und sind größtenteils spannend.
Jede Kurzgeschichte hat ihren eigenen Charme, es geht um Beziehungsprobleme, Komplotte, Missverständnisse und einmal geht es im 17.

Jahrhundert auf einen Markt, diese außergewöhnliche Geschichte fand ich besonders atmosphärisch geschrieben. Einige Texte haben mich nachdenklich gemacht oder überlegen lassen, wie die Geschichte sich über das Ende hinaus weiter entwickeln könnte.

Die einfallsreichen Kurzgeschichten sind gut geschrieben und angenehm zu lesen und fast alle haben mir gefallen. Eine gute Idee finde ich die Kurzvorstellung der Autoren und Autorinnen samt Angabe ihrer Homepages, so dass es mir leicht gemacht wird, mich ausführlicher zu informieren.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen, es hat mir einige unterhaltsame Adventsstunden beschert.

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Arsen und Butterplätzchen

Rezensionen von Shilo:

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Das Medaillon von Ruth Saberton

Zwei Zeiten und ein Familiengeheimnis

Der Roman erzählt von zwei Zeiten, die auf besondere Weise miteinander verbunden sind. Emily Pendennys verbringt den Sommer vor dem ersten großen Krieg auf dem Familienhof. Die Erwartungen ihrer Familie liegen schwer auf ihr, während in ihr der leise Wunsch nach eigenen Entscheidungen wächst. Gleichzeitig begleitet die Gegenwart Alison Foy Trost, die in den Erinnerungen ihrer Vorfahren Halt sucht, während ihr Sohn weit entfernt im Einsatz ist.

Die Geschichten der beiden Frauen fügen sich harmonisch zusammen und ergeben ein rundes, lebendiges und gefühlvolles Bild.
Der Teil um Emily zeigt anschaulich ihren Alltag auf dem Anwesen, die strengen Regeln der Gesellschaft und die Begegnung mit einem geheimnisvollen Fremden. Ihre Unsicherheit und ihr Wunsch nach mehr werden deutlich, und man kann gut nachvollziehen, wie sehr sie zwischen Pflicht und Herz hin- und hergerissen ist.
Alisons Geschichte ist leicht zu folgen. Ihre Suche nach Antworten zeigt, wie sehr Familiengeschichten Halt geben können. Die Verbindung zu einem bekannten Kriegspoeten bringt nachdenkliche Momente in die Handlung, die sich gut einfügen. Auch ihre Sorge um den Sohn wird jederzeit auf eine natürliche Weise spürbar.
Die Sprache des Romans ist klar, angenehm zu lesen und flüssig. Viele Szenen bleiben im Gedächtnis, weil sie Wärme ausstrahlen und ein leicht melancholisches Gefühl hinterlassen. Die alten Geheimnisse werden Schritt für Schritt aufgedeckt, ohne dass die Spannung künstlich wirkt. Das Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart wirkt jederzeit glaubwürdig und lebendig.
Insgesamt ist es ein Roman, der zeigt, wie Entscheidungen über Generationen hinweg nachklingen. Die Mischung aus Geschichte, Atmosphäre und Entwicklungen hinterlässt einen bleibenden, sanften Eindruck.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Das Medaillon

Rezensionen von xx:

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Dius von Stefan Hertmans

Literarisch toll über das Thema Freundschaft und Kunst

Vorweg: sehr zu empfehlen, sehr kunstlastig was teils mühsam sein kann

In Dius erzählt Stefan Herrmanns von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem Kunsthistoriker Anton und seinem früheren Studenten Egidius („Dius“). Aus der Begegnung zweier ungleicher Männer entsteht eine leise, nachdenkliche Geschichte über Nähe, Alter, Erinnerung und Verlust.

Hertmans’ Sprache ist ruhig und poetisch, seine Beschreibungen von Landschaft, Kunst und inneren Zuständen von großer Genauigkeit. Handlung steht weniger im Vordergrund als Atmosphäre und Reflexion – das Buch lebt von Zwischentönen und stillen Momenten.

Stärken: feinsinnige Sprache, dichte Stimmung, tiefgehende Charaktere.
Schwächen: kaum Spannung, offenes Ende, hohe Konzentration nötig.

Fazit: Dius ist ein stiller, kunstvoller Roman über Freundschaft und Vergänglichkeit – anspruchsvoll, langsam, aber literarisch beeindruckend.

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Dius

Rezensionen von xx:

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Adama von Lavie Tidhar

abgebrochen

Ich habe Lavie Tidhars Adama vorzeitig abgebrochen. Trotz eines vielversprechenden Starts konnte mich der Roman nicht überzeugen.

Der Klappentext klang interessant, wenn auch sehr ambitioniert. Die angekündigte Gewalt schreckte mich etwas ab, der schnörkellose, präzise und stellenweise derbe Schreibstil gefiel mir zunächst.

Besonders das erste Kapitel war eindringlich und gut zu lesen.

Der Roman ist in zeitliche Abschnitte gegliedert und wechselt zwischen verschiedenen Perspektiven denen ich nicht folgend konnte. Zusammenhänge und Beziehungen erschließen sich erst nach und nach. Leider bleiben die Motive der Figuren häufig diffus, ihre Handlungen für mich kaum nachvollziehbar. Gewalt – vor allem durch Waffen – ist allgegenwärtig und nimmt teils exzessive, unangenehme Ausmaße an. Ich fragte mich zunehmend, ob diese Rohheit notwendig ist, um Leid, Krieg und Flucht darzustellen, zumal Menschlichkeit nur selten Raum bekommt.

Im Zentrum steht Ruth, die 1946 als Einzige ihrer Familie aus Budapest fliehen konnte und ihr Leben dem Aufbau eines Kibbuz widmet. Die Einblicke in den Alltag des Kibbuz fand ich grundsätzlich interessant.

Trotz meines Interesses an der Geschichte Israels hat mich dieser Roman nicht erreicht.

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Adama

Rezensionen von xx:

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Pen Pal von J. T. Geissinger

spicy Geschichte

Die Buchbeschreibung hat mich sofort neugierig gemacht. Der Einstieg ist spannend und zieht direkt hinein: Kayla verliert ihren Mann bei einem Unfall und steht plötzlich allein in dem renovierungsbedürftigen Haus. Mit dem Einzug des Handwerkers Aiden nimmt die Geschichte schnell eine unerwartete Wendung.

Zusätzlich geschehen merkwürdige Dinge im Haus, und Kayla erhält rätselhafte Briefe von einem Gefangenen. Diese Mischung sorgt für einen sehr flüssigen Schreibstil und durchgehende Spannung.

Nach dem Lesen muss ich allerdings sagen, dass der Klappentext etwas irreführend ist. Ich hatte mir deutlich mehr eine Gefängnisstory erhofft, diese bleibt jedoch eher im Hintergrund.

Als Standalone-Romance ist das Buch vielseitig angelegt. Dunkle, geheimnisvolle Elemente treffen auf sehr erotische Passagen, die grundsätzlich gut in die Handlung eingebunden sind. Allerdings nehmen diese stellenweise so viel Raum ein, dass der Text teils deutlich schriftlich-pornografische Züge annimmt – das sollte man vorab wissen.

Für Fans des Genres ist das Buch insgesamt gelungen: Die Charaktere sind überzeugend gezeichnet, die Handlung bleibt spannend, und auch die hochwertige äußere Gestaltung mit dem schönen Buchschnitt ist positiv hervorzuheben. Mir persönlich war es zu pornografisch.

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Pen Pal

Rezensionen von Nele33:

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Der Blutmacher von Elias Haller

spannend und genial

Der "Blutmacher" von Elias Haller führt den Leser in grausame Tiefen der menschlichen Gewalt und dies alles Live im Internet. Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn erst einmal dachte, schon wieder Live-Hinrichtungen, die habe ich in den letzten Jahren doch schon mehr fach gelesen.

Doch Elias Haller, wäre nicht Elias Haller, wenn er mit seinem Thriller nicht noch einmal ganz neue Wege beschreiten würde.

Der Mörder ist skrupellos, kalt und nicht leicht einzuordnen. Tara Kromberg kommt an ihre Grenzen und ist diesmal persönlich zu involviert, darum wird sie von dem Fall abgezogen. Tara lässt sich, wie bekannt sein sollte, nicht so leicht aufs Abstellgleis schicken und ermittelt auf eigene Faust, mit Unterstützung von Gabriel weiter.

Sie und Gabriel sind mittlerweile als Team zusammengewachsen und haben ein großes Potenzial hoffentlich noch einige Bände zu füllen.

Wie bisher alle Bücher von Elias Haller, hat mich auch "Der Blutmacher" äußerst gut unterhalten. Sein Scheibstil ist klar strukturiert und seine Charaktere entwickeln sich kontinuierlich von Band zu Band weiter. Dabei wird nie zu viel Augenmerk auf das Privatleben, aber dennoch genug, um eine Verbindung zu den Ermittlern aufbauen zu können.

Wieder einmal ein gelungener Thriller aus der Feder von Elias Haller.

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Der Blutmacher

Rezensionen von Vobabooks:

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Verlorenes Herz von Vanessa Le

Heilmagie meets Mystery

„Verlorenes Herz“ ist der erste Band der The Last Bloodcarver Reihe von Vanessa Le. Nhika trägt die besondere Bloodcarver-Gabe, mit der sie eine kranke Frau heilt. Doch ihre Gabe wird in Theumas gefürchtet und gejagt - Nhika wird erwischt und versteigert. Und während sie in einen Mordfall verwickelt wird, begegnet sie immer wieder dem Arztassistenten Ven Kochin…
4.

25 ⭐️ Eine spannende Fantasy Geschichte, wo Medizin und Wissenschaft auf Magie treffen. Nhikas heilende Gabe wird sehr faszinierend beschrieben und es geht auch um große Themen wie die Grenze zwischen Tod und Leben. Es ist ein historisches Setting in Asien, welches durch futuristische Elemente wie Technologien ergänzt wird. Außerdem hat es durch den Mordfall viele Suspense und Mystery Elemente. Nhika selbst ist tough und überlebensorientiert, außerdem gibt es auch eine zarte Liebesgeschichte im Verlauf. Mich persönlich haben Nhika und auch die Romanceelemente emotional aber leider nur in Teilen erreicht. Das Erzähltempo fand ich besonders am Anfang und am Ende ereignisreich, und das Ende hat mich definitiv gespannt auf die Fortsetzung gemacht.

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Verlorenes Herz

Rezensionen von Claudia R.:

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Die MörderMitzi und der eiskalte Tod von Isabella Archan

spannender Winterkrimi

Klappentext / Inhalt:

Die MörderMitzi im tödlichen Winterwunderland
Eigentlich wollte Mitzi nur ein bisschen zu sich kommen, doch ein Schneesturm schneidet die Hütte ihrer Retreat-Gruppe im Dachsteingebirge von der Außenwelt ab. Als sie dann auch noch eine Leiche unter einem Schneemann findet, wird klar: Einer der acht Teilnehmer ist ein Mörder.

Während sich Misstrauen unter den Eingeschlossenen breitmacht, entdeckt Mitzi erschreckende Verbindungen zwischen den Anwesenden – und befindet sich selbst bald in tödlicher Gefahr.

Cover:

Das Cover zeigt eine verschneite Winterlandschaft. Eine einsame Hütte ist erkennbar und die Atmosphäre wirkt doch ein wenig bedrückend und zugleich auch sehr atmosphärisch. Ich mag die landschaftlichen Egons Cover sehr und auch dieses ist wieder sehr schön und passend umgesetzt.

Meinung:

Mördermitzi wollte eigentlich ein bisschen zu sich kommen und eine Auszeit genießen, doch schnell wird klar dass sich in ihrer Retreat-Gruppe ein Mörder befindet und schon beginnen die spannenden Ermittlungen.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen sehr schönen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind leicht hervorgehoben und die Kapitel einfach durchnummeriert. Struktur, Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen.

Es handelt sich hierbei bereits um den sechsten Band und Fall für Mördermitzi, die Bücher sind jedoch komplett unabhängig lesbar, da jeder band einen eigenen Fall beinhaltet. Um natürlich tiefer in die Charaktere und Hintergründe eintauchen zu können, sind Vorkenntnisse natürlich vorteilhaft.

Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und die Ermittlungen spannend und fesselnd umgesetzt. An der Seite von Mitzi erlebt man emotionsreiche Wendungen und ermittelt mit ihr mit. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und sorgt für gute Unterhaltung bis zum Schluss. Auch bei diesem Fall war ich wieder ganz an Mitzis Seite und habe mitgerätselt, mitgelitten und mitgefiebert.

Fazit:

Spannender Winterkrimi mit tollen Charakteren und viel Atmosphäre.

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Die MörderMitzi und der eiskalte Tod

Rezensionen von Nele33:

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Schwüre, die wir brechen von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson

sehr gut

"Schwüre, die wir brechen" ist der zweite Band einer Reihe des Autorenduos und Ehepaares Kerstin Signe Danielsson und Roman Voosen.

Skandinavische Krimireihen sind mir die liebsten und wenn ich, wie hier bei dieser Reihe ganz tief in das Geschehen eintauchen kann, haben die Autoren alles richtig gemacht.

Als in Malmö eine übel zugerichtete Leiche gefunden wird, ohne Herz, dafür mit angenähtem Krokodilskopf weiß John Nordh als erfahrener Ermittler scheinbar sofort wohin die Reise der Ermittlungen ihn und seine Kollegin Svea Karhuu führen wird. Es bleibt nicht bei der einen Leiche und wieder spielen bizarre Objekte/Tierteile eine große Rolle. Die Ermittlungen gestalten sich spannend und dabei auch wendungsreich, sodass ich teilweise wirklich auf die falsche Fährte geschickt wurde.

Das Privatleben von Svea und John spielt auch in diesem Band eine große Rolle, zweifelt John doch an dem Unfalltod seiner Frau und meint etwas Entscheidendes zu entdecken. Bei all den privaten Problemen müssen sich die beiden immer noch zu einem Team zusammenfinden.

Insgesamt eine gelungene Fortsetzung mit einem noch ausbaufähigem Team.

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Schwüre, die wir brechen