Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Hallo Tod, ich hab da mal ne Frage von Ellen Duthie; Anna Juan Cantavella
Ausführliche Antworten zum Thema Tod
Auf dem Cover geht es schon ein wenig makaber zu und auch die Illustrationen im Buch sind manchmal schon heftig, aber immer mit einem kleinen augenzwinkernden Schuss Humor.
Die Autoren des Buches, die sich am Ende des Buches vorstellen, haben ganz viele Fragen von Kindern gesammelt, die in irgendeiner Weise mit dem Tod und Sterben zu tun haben.
38 Fragen werden hier in den Buch beantwortet. Allerdings sind die Illustrationen schon nach der Frage entstanden, da wurde nicht die Antwort abgewartet.
Die Fragen sind sehr vielseitig das Spektrum reicht von „Werde ich sterben“, „Wer kümmert sich um die Kinder, wenn die Eltern sterben?“, „Ist es Pech, wenn man stirbt?“ bis zu „Wenn eine Tier krank ist, warum wird es dann eingeschläfert und ein Mansch nicht?“. Gut hat mir auch die letzte Frage gefallen „Warum heißt es „Ruhe in Frieden und nicht „Viel Spaß beim Ausruhen?“
Unten auf den Seiten gibt es noch zusätzliche rot gedruckte Texte, da gibt es Experimente Dinge, über die man nachdenken kann und viele andere Fragen, die die Autoren ihren Leser*innen stellen.
Das Buch hat schon eine ganze Menge Text und bei manchen Sachen kann man sogar Lachen, andere sind doch schon etwas traurig und ich denke, so ein Buch sollte nicht am Stück gelesen werden, besser mal nachschlagen, wenn uns einer der Fragen betrifft.
Auch für Erwachsene ist dieses Buch sehr zu empfehlen, denn auf jeden Fall sind wir alle sterblich.
Rezensionen von Daggy:
Erwischt! - Neue Fälle von Christine Haas
Tolle und spannende Krimimischung
Fünf spannende Fälle aus unterschiedlichen Zeitperioden werden noch einmal aufgerollt. 1971 geb es in der Bakerstreet einen dreisten Bankraub. Die Banditen mieteten ein leeres Ladenlokal und buddelten sich in den Tresorraum einer Bank um dort die Kundentresore zu plündern. Zunächst wird die Geschichte in einem Comic erzählt.
Weiter geht es mit der Frage „Was ist passiert?“ Hier wird der ganze Vorgang noch einmal genau beschrieben. Kleine Textfelder „Schon gewusst?“ erklären spezielle Zusammenhänge der Tat. Danach erfahren wir, wie sich die Bande vorbereitet hat und danach ist eine Fahndungsplakat des Haupttäters abgebildet. Über den bekanntesten Bewohner der Bakerstreet geht es weiter zu Scotland Yard und seiner Geschichte.
So ähnlich sind auch die anderen Fälle aufgebaut und obwohl ich einige die Fälle damals in der Presse verfolgt habe, fand ich es sehr spannend hier noch einmal davon zu lesen.
Eine spannende und informative Reihe nicht nur für Krimifans.
Rezensionen von Daggy:
Grimm und Möhrchen - In die Betten, fertig, los! von Stephanie Schneider
Da macht das Zu-Bett-Gehen Spaß!!!
Nun hat der kleine niedliche Zesel auch den Weg ins Pappbilderbuch geschafft, die beiden erfolgreichen Ste(ph)fanies haben auch hier wieder ein wunderschönes Buch erschaffen.
Auf dem Cover hüpft Möhren fröhlich durchs Bett. Zunächst liegt er auf dem Bauch und schaut verträumt in die Dämmerung, in Grimms Arm gekuschelt zeigt er ihm die Sterne.
„Und weil ich noch nicht schlafen will, hol ich mir sieben Sachen.“ So liegt er mit all diesen Dingen im Bett. Dann wir zusammen getanzt: „Ringelsockensamba!“ Es folgt das Matratzentrampolin, das die meisten Kinder auch lieben.
In zarten, poetischen Reimen wird eine schöne Gute-Nacht-Geschichte erzählt und mit den liebenswerten Zeichnungen ist hier wieder ein bezauberndes Buch entstanden. Die Enkel und ich haben sich über das Wiedersehen mit dem beliebten Zesel erfreut.
Rezensionen von Daggy:
Grimm und Möhrchen bauen sich eine Höhle von Stephanie Schneider
Liebswertes Pappbilderbuch für die jungen Zeselfans
Kaum hatte ich angefangen zu lesen, ergänzen die Enkel den Text, denn beide kannten das Lied aus dem Adventbuch vom letzten Jahr. Hinten auf dem Buch ist der QR-Code für das Lied.
Der kleine Zesel Möhrchen und sein Freund der Buchhändler Grimm haben nie Langeweile, immer fällt ihnen etwas ein. „Heut hab ich geträumt, wir hätten, schwuppdiwupp – das ganze Zimmer umgeräumt!“ und schon ziehen die beiden in den Schrank oder hinter Sofa.
Die witzigen Bilder zeigen uns wie die beiden das machen. Dann wird gemeinsam eine Höhle gebaut, eine beliebte Tätigkeit meiner Enkel.
Was die beiden da machen, ist allen Kindern vertraut, aber vielleicht gibt`s ja noch ein paar Anregungen. Ein tolles Pappbilderbuch, ein fröhlicher gereimter Text und schöne Bilder. Gelungen!
Rezensionen von Daggy:
Grimm und Möhrchen - Das zeselige Mitmachbuch für graue und bunte Tage von Stephanie Schneider
Mitmachspaß mit dem Zesel
Dieses Din-A-4 Buch enthält 50 lustige Rätsel und Spiele, so steht es auf dem Cover. Unser kleiner Zesel malt einen Grimm um ihn herum viele Malutensilien.
Zunächst werden die Protagonisten vorgestellt, danach erfahren wir, was die die Autorin alles hat einfallen lassen, um die grauen Tage bunt zu machen.
Wir beginnen mit einem Labyrinth, die Zutaten der Suppe werden gezählt und ein Bild ausgemalt. Dann basten wir Fingerfiguren vom Zesel und seinen Freunden und danach wird gerechnet. Witzig geht es weiter, dann da wurden zwei Tiere zusammengesetzt, so entstand ein Entguru und andere wunderliche Tiere. Weiter hinten im Buch gibt es noch zwei Postkarten, die wir verschicken können.
Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und liebevoll gestaltet. Ein Mitmachbuch für Vorschulkinder, die gerne tüfteln, rechnen und malen. Ich weiß schon, dass meine Enkelin begeistert sein wird.
Rezensionen von Linelovesreading :
Der Wunschzetteldieb von Amelie Benn
Sehr süß
Das Buch ist toll gestaltet und hat mir sehr gut gefallen.
Die Illustrationen sind wunderschön und für Kinder sehr ansprechend.
Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Vor allem die Dynamik zwischen den Zwillingen hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es toll, wie sie sich immer wieder abgewechselt haben damit, wer der Chef oder die Chefin ist.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Gut fand ich dabei auch die Gestaltung der Seiten und die Wörter, die dick und farbig gedruckt waren. Das ist vor allem für Leseanfänger sicher sehr sinnvoll, weil dann gleich klar wird, welche Wörter wichtig für die Handlung sind.
Die Handlung an sich hat mir gut gefallen. Vor allem die Idee mit den Wunschzetteln hat mir gut gefallen und das Lama war mein absolutes Highlight.
Leider hat mir beim Lesen aber das gewisse Etwas gefehlt und der Funke ist nicht vollständig übergesprungen. Woran genau das gelegen hat, kann ich aber leider gar nicht sagen.
Rezensionen von Anilam:
Das Spiel des Kaspar von Benjamin Leeway
Temporeicher Thriller
Das Spiel des Kaspar hat bei mir beim Lesen direkt ein Gefühl von dunkler, unterschwelliger Spannung ausgelöst. Je mehr man liest, desto weiter wird man in eine Welt voller Manipulation und Intrigen gezogen. Kaspar ist keine klassische Sympathiefigur, dennoch spürt man zu ihm ein gewisses Maß an Sympathie.
Er ist strategisch und dabei sehr ruhig im Handeln. Ich wusste nie ob ich ihn als Hauptprotagonist vertrauen kann oder nicht. Diese Eigenschaften haben einen gewissen Reiz und Spannung in die Story gebracht.
Besonders interessant fand ich, wie das Buch zeigt, was hinter der glänzenden Fassade eines erfolgreichen Tech-Unternehmens stecken kann. Kontrolle, Loyalität und die Wahrheit werden durchgehend auf die Probe gestellt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Kapitel ziehen schnell weiter, es ist temporeich und dennoch durch kurze Kapitel sehr übersichtlich. Für mich war der Spannungsbogen durchgehend da, was vor allem auch an einigen Wendungen lag die ganz plötzlich kamen. Für mich auf jeden Fall ein starker Thriller mit düsterer Atmosphäre, interessanten Charakteren und vielen Wendungen.
Rezensionen von Harakiri:
Rostiges Grab von Anders de la Motte
Einmal begonnen, nicht wieder aufgehört
Selten gibt es Bücher, die man nicht aus der Hand legen kann. Rostiges Grab ist aber definitiv eins davon, ich habe es an einem Tag durchgesuchtet.
Rostiges Grab ist der dritte Fall für Leo Asker und ihre Spezialeinheit für verlorene Seelen. Bereits der Prolog vermag zu fesseln und diese Spannung zieht sich durch das ganze Buch bis zur letzten Seite.
Anders de la Motte gelingt es meisterhaft, Spannung zu erzeugen, indem er den Fall auf mehreren Ebenen entwickelt und in mehreren Perspektiven erzählt. So bleibt die Spannung hoch.
Der Schreibstil ist mitreißend und rasant und die Charaktere, vor allem Asker und Hill, sehr sympathisch. Aber auch das „Graumädchen“, das eigene Kapitel bekommt, konnte mich überzeugen. Vor allem die Auflösung dahinter fand ich sehr gut gemacht.
Man kann dieses Buch unabhängig von den Vorgängerbänden lesen, spätestens nach der Lektüre von „Rostiges Grab“ will man die ersten beiden Bände aber eh lesen. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der bereits auf einen Folgeband anspielt.
Fazit: Einmal begonnen, nicht wieder aufgehört. Rostiges Grab hat alles, was ein perfekter Thriller braucht.
Rezensionen von Harakiri:
Sturmschreie von Tina N. Martin
Grandioses Lesevergnügen
Sturmschreie 17.12.
Puh, ich bin noch immer atemlos. Das Buch entwickelt ein wahnsinniges Tempo und ich konnte es kaum zur Seite legen.
Ein toter Asylant wird am Fluss gefunden. Was anfangs wie ein Routinefall aussieht, entwickelt sich zu etwas ganz Großem. Idun und Calle finden keinen Anhaltspunkt, den Fall zu lösen.
Erst als sie einen verdeckten Ermittler in das Flüchtlingsheim einschmuggeln, gerät Bewegung in die Sache. Allerdings ganz anders, als sich Idun und Calle das vorgestellt haben.
Martins Schreibweise entwickelt eine düstere und packende Atmosphäre. Die Erzählweise ist direkt und oft hart, vor allem die Szenen in Syrien und der Türkei. Die Handlung spielt auf mehreren Ebenen und beleuchtet die Flüchtlingsdramatik 2015 auf ganz persönliche Weise.
Auch die Charaktere sind sehr vielschichtig und tiefgründig. Sei es Sebastian, der immer auf 5 zählt oder Nadira, die glücklich in Syrien aufwächst – mit allen Personen kann man sich gut identifizieren und in sie hineinfühlen. Man bangt mit ihnen mit und hofft nur das Beste für sie.
Der Fall ist logisch aufgebaut und der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende hoch. Dass die Handlung teilweise auf einer wahren Begebenheit beruht, macht das Buch noch authentischer und mitreißender. So viel Böses kann man sich gar nicht vorstellen.
Fazit: Ein Buch, das Herzklopfen verursacht.
Rezensionen von PMelittaM:
Medea von Rosie Hewlett
Gequält, gefürchtet, ausgebeutet
Medea, eine Person aus der griechischen Mythologie, der man das schlimmste nachsagt, was eine Mutter tun kann – wahrscheinlich kennen viele zumindest Teile ihrer Geschichte. Rosie Hewlett hat ihr mit diesem Roman eine Stimme gegeben, und am Ende wird man Medea vielleicht besser verstehen können.
Die Autorin lässt Medea selbst in Ich-Form erzählen, das ist meiner Meinung auch notwendig, denn es ist wichtig, sie nicht nur von außen beobachten zu können, sondern auch ihre Gedanken und Emotionen hautnah mitzuerleben.
Der Roman beginnt mit der kindlichen Protagonistin, die Magie in sich trägt, diese aber noch nicht wirklich versteht. Ein Zauber an ihrem Bruder führt dazu, dass Medea Furcht und Hass entgegengebracht wird, auch durch ihre Familie, nur Chalkiope, ihr Schwester hat noch positive Gefühle für sie.
Medea ist eine Nichte Circes, und diese kommt, um Medea zu lehren, ihre Magie zu verstehen und sinnvoll zu nutzen. Als Medea älter wird, zwingt ihr Vater, der Herrscher von Kolchis, sie, ihre Magie für seine Zwecke einzusetzen. Medea hofft immer mehr darauf, ihre Heimat verlassen zu können, und als die Argonauten in Kolchis haltmachen, sieht sie ihre Chance gekommen.
Die griechische Mythologie hat mich schon immer sehr fasziniert, und so habe ich mich gefreut, dass in den letzten Jahren immer mehr Romane über mythologische Frauen erschienen sind. In manchen ist mir Medea auch bereits begegnet, so in einem Roman über Circe und einem über Atalante, die beide hier auch eine größere Rolle spielen. Mir gefallen solche Verknüpfungen gut, man bekommt andere Perspektiven und neue Erkenntnisse. Alle diese Romane werden von Frauen geschrieben, und haben jeweils eine feministische Ebene, so auch dieser.
Nicht immer kann man Medeas Gedanken und Handlungen nachvollziehen, was aber vielleicht auch daran liegt, dass man weiß, was ihr bevorsteht, zumindest ging es mir so. Andererseits gibt es auch vieles, was man verstehen oder wenigstens nachempfinden kann. Der Autorin ist es gut gelungen, Medea lebendig und vor allem glaubhaft zu gestalten. Auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet.
Am Ende wechselt die Perspektive, auch das fand ich nachvollziehbar und sogar notwendig. Während der Erzählung gibt es zudem drei Zeitsprünge, auch diese sind gut gesetzt und der Geschichte geschuldet. Leider gibt es kein Nachwort, in dem die Autorin näher auf den Roman eingeht.
Medeas Geschichte ist tragisch, Rosie Hewletts Roman spiegelt dies gut wieder, Medea wird greifbar dargestellt. Darüberhinaus hatte ich erneut Freude daran, tief in die griechische Mythologie einzutauchen.











