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Rezensionen von clematis:

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Winterknistern auf Schottisch von Karin Lindberg

Ein Bug im Leben

Lewis betreibt eine eigene Firma, welche Computerspiele entwickelt, erfolgreiche noch dazu, aber momentan hat er eine Flaute im Hirn und Chaos im Büro. Und mit der Liebe, ja, da hapert es seit einer großen Enttäuschung sowieso. Gibt es da einen Bug in seinem Leben und wer könnte den beheben?

Locker-leicht fließen die Zeilen bei Karin Lindberg dahin, wie Lewis im schottischen Norden feststeckt beim Entwerfen seines neuen Spiels und Maggy unzufrieden ist mit ihrer Arbeit in einer Personalabteilung in London.

Als Maggy ihre Freundin Deirdre in Kiltarff am Loch Ness besucht, überlegt diese, dass Lewis eine Assistentin gebrauchen könnte und niemand dafür besser geeignet wäre als Maggy. Was als reine Arbeitsbeziehung beginnt, wird zunehmend zu einer Herausforderung für Lewis und Maggy, denn Gefühle füreinander können sich die beiden nüchtern und rational denkenden Computernerds nicht eingestehen. So geht es witzig zu im kalten Norden rund um Weihnachten und Hogmanay (Silvester und Neujahr in Schottland), sodass der Leser sich nur wundern kann ob der Blindheit, mit welcher die beiden Hauptfiguren geschlagen sind. Auch bei einer Spielemesse in Tokyo und bei einem kurzen Zwischenstopp auf den Malediven geht es rein ums Geschäftliche, mit aller Vehemenz wird körperliche Nähe vermieden, will man doch die gute Freundschaft und die perfekte berufliche Zusammenarbeit nicht gefährden.

Die Charaktere sind wieder wunderbar gelungen, vielleicht kennt man die eine oder andere Figur auch schon aus einem früheren Band dieser Reihe. Was jedenfalls auffällt, ist die Herzlichkeit, mit der Maggy in die Dorfgemeinschaft aufgenommen wird und die auch unter allen anderen Freunden vorherrscht. Dass natürlich da und dort ein Späßchen auf Kosten einer Person durchgeht, tut dem angenehmen Klima keinen Abbruch. Was das Klima anbelangt, gehen auch die Gefühle durch Warm und Kalt, bestens widergespiegelt durch die Inselwelt der Malediven und das schottische Hochland, das Karin Lindberg nicht müde wird zu beschreiben, ohne dass hier beim Lesen Langeweile aufkommt. Egal, ob man schon am Loch Ness war oder nicht, die Bilder aus den Romanen prägen sich lebendig ein und wecken Neugierde auf diese wunderbare Landschaft.

Auch der bereits siebente Band der schönen Schottland-Serie liefert spannende Lesestunden und holt einen aus dem routinemäßigen Alltagstrott heraus. Ich bin gespannt, ob noch jemand den Weg aus London ins schottische Hochland findet … wenn dem so ist, bin ich sehr gerne wieder mit dabei. Leseempfehlung!

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Winterknistern auf Schottisch

Rezensionen von clematis:

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So nah wie der Himmel (Liebesroman) von Josefine Weiss

Bern

In Bern hat Aileen ihren zehnten Geburtstag gefeiert und ihren Vater verloren. Fünfzehn Jahre später führt sie die Recherche für ihren nächsten Reiseführer wieder an diesen schicksalsträchtigen Ort, an dem sie den charmanten Maurice mit seinen haselnussbraunen Augen kennenlernt. Aus gutem Grund rät ihr der junge Mann, sich nicht in ihn zu verlieben, aber wann siegt schon der Verstand über das Herz?

Was wie eine gewöhnliche Geschichte beginnt, entwickelt sich immer mehr zu einer abenteuerlichen Achterbahn der Gefühle, die man kaum ohne Taschentücher überstehen kann, selbst wenn man sich zur nüchternen Sorte von Lesern zählt.

Josefine Weiss wirft stets einen empathischen Blick aufs Geschehen, zeichnet gefühlvoll ihre Charaktere, die mit allerlei Herausforderungen des Schicksals zu tun haben. Viele liebevoll erwähnte Details untermalen die doch recht traurige Handlung und auch wenn man anfangs so manche Entscheidung von Maurice oder Aileen nicht nachvollziehen kann, so spürt man am Ende doch, dass sich alles so fügt, wie es sein muss. Schwermütig stimmende Themen wie der frühe Verlust des Vaters bei Aileen oder die schwer kranke Großmutter bei Maurice bilden nur das Fundament für weitere dramatische Szenen, wer mit unheilbaren Krankheiten in einem Buch schwer zurecht kommt, sollte sich das Lesen dieses Romans gut überlegen. Trotz eines ermutigenden Epilogs bleiben die Tränen beim Lesen kaum aus!

Ein sehr bewegendes Buch, das nicht geeignet ist für unbeschwerte Stunden, aber mit seinen sympathischen Figuren und dem doch recht realistischen Umgang mit unheilbarem Leid überzeugt.

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So nah wie der Himmel (Liebesroman)

Rezensionen von Nicole Koppandi:

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Der Rache Glanz von Maud Ventura

Um jeden Preis berühmt werden - großartiger Roman

Was für eine geniale Geschichte hat sich Maud Ventura hier wieder ausgedacht – großartig! Schon ihr Debüt „Mein Mann“ hat mich in Erstaunen versetzt, nun ist es ihr wieder gelungen.

Cléo Louvent ist schon als Kind überzeugt dafür geschaffen zu sein, berühmt und damit reich zu werden - als Popsängerin.

Sie gibt alles dafür und verfolgt diszipliniert ihr Ziel – sollte sie einmal undiszipliniert sein, bestraft sie sich.

Wir verfolgen Cléos Gedanken im Roman ganz unmittelbar. Alles was sie sich in jeder Situation denkt – sie lässt uns Leser*innen teilhaben. Zu Beginn ist Cléo fast sympathisch, will gefallen, ist zu allen nett – dies ändert sich aber im Laufe ihres Weges zu einer Berühmtheit. Sie wird arrogant, unsympathisch, quält ihre persönlichen Angestellten und entwickelt einen Größenwahn. Sie ist obsessiv in der Vorstellung gefangen, eine Berühmtheit zu sein und entsprechend behandelt zu werden.

Cléo komponiert, schreibt die Texte ihrer Lieder, singt und spielt Klavier sowie Gitarre. Sie kommt ursprünglich aus relativ normalen Verhältnissen – beide Eltern sind an der Uni beschäftigt, was sie sehr bereut, da sie sie nicht in ihrer Karriere unterstützen können. Sie bezahlt einen hohen Preis für das Berühmtsein.

Cléo ist keine sympathische Protagonistin. Sie ist egozentrisch, arrogant und räumt aus dem Weg, wer ihr nicht passt. Alles nachvollzielbar dargestellt in einem innerem Monolog.

Und das Ende des Romans war wieder einmal ebenso sensationell wie unerwartet und lässt die Leser*innen mit einem breiten Grinsen zurück – einfach nur großartig.

Wem „Mein Mann“ gefallen hat, wird hier nicht enttäuscht, und allen anderen empfehle ich Maud Ventura kennenzulernen.

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Der Rache Glanz

Rezensionen von clematis:

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Die Rückkehr der Rentiere von Ann-Helén Laestadius

Zu den Wurzeln

Ihre überstürzte Flucht nach Stockholm bringt Marina nicht das zufriedene Leben, das sie sich hier erhofft hat, so kehrt sie – genau wie die Rentiere der Sami – nach Kiruna zurück. Der Weg zu ihren Wurzeln ist jedoch ebenfalls schwierig, denn ihre von strikten religiösen Geboten und der staatlich geforderten Abwendung von der samischen Sprache und Kultur haben Marinas Kindheit deutlich geprägt.

Zwischen den Zeiten, zwischen den Lebensweisen hin- und hergerissen, begleiten wir die junge Frau auf der Suche nach ihrer wahren Identität.

Einfühlsam, wie bereits bei den beiden vorangegangenen Büchern rund um die Geschichte der Samen im Norden Schwedens, erzählt Ann-Helén Laestadius nicht nur Fiktives, sondern tatsächlich real Erlebtes aus dem Erfahrungsschatz ihrer Familie. Aus diesem Grund kommen die geschilderten Gefühle und die innere Zerrissenheit der Figur Marinas auch so gut zum Ausdruck. Der Einfluss des Staates, einhergehend mit dem Verlust der Sprache des Herzens (traditionelles Joiken) für Angehörige des samischen Volkes, traumatische Erlebnisse in Kirche und Schule und die unterschiedlichen Meinungen in der Nachbarschaft sorgen für Identitätskrisen, welche aufgearbeitet werden müssen. Dies legt die Autorin anschaulich dar anhand der Figur Marinas. Obwohl die stetigen Zeitsprünge deren Unruhe und Unsicherheit bestens widerspiegeln, ist es für den Leser doch etwas schwierig, den Handlungsverlauf in eine chronologische Abfolge zu bringen, die Lücken zwischen den einzelnen Szenen zu schließen. Erst nachdrückliche Fragen an die Familie am Ende des Buches klären die Zusammenhänge auf und beenden letztendlich Marinas Gefühl, nicht genug zu sein.

Ein empfehlenswerter Roman über die Geschichte der Samen, für ein besseres Verständnis am besten nach der Lektüre von „Das Leuchten der Rentiere“ und „Die Zeit im Sommerlicht“.

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Die Rückkehr der Rentiere

Rezensionen von peedee:

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Rainer Maria Rilke. 100 Seiten von Clemens J. Setz

Etwas für Rilke-Kenner

Wer war der Lyriker Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)? Clemens J. Setz will genau dies in 100 Seiten erklären und beleuchtet dazu die Person Rilke als auch seine Werke und erläutert Einflüsse von anderen Persönlichkeiten.

Erster Eindruck: Das Cover passt gut zu den anderen der Reihe „100 Seiten“.

Was wusste ich vor diesem Buch über Rainer Maria Rilke? So gut wie gar nichts. Habe ich je etwas von seinen Werken gelesen? Nein.

Dies war für mich das zweite Buch aus der Reihe „100 Seiten“ nach „Martin Luther King. 100 Seiten“. Da mir jenes Buch mit den vielen Informationen in kompakter Form sehr gut gefallen hat, war ich gespannt auf ein weiteres Werk dieser Reihe. Und erst noch über einen Menschen, über den ich – wie bereits erwähnt – eigentlich gar nichts wusste.

Und wie war es für mich? Ich habe festgestellt, dass ich Germanistin oder Literaturwissenschaftlerin sein oder zumindest das Werk von Rilke bereits kennen müsste, um das vorliegende Buch wirklich verstehen zu können. Da bei mir nichts davon zutrifft, hatte ich wirklich Mühe, die zum Teil für mich sehr ausschweifenden Erklärungen und/oder Verbindungen zu anderen Dichtern oder Werken nachvollziehen zu können. Ich weiss nicht, was „Demiurgen“ sind oder was „Spondeus“ bedeutet. Auch sagen mir die Begriffe „poetologisches Statement“, „Walking Ghost Phase“, „simulakrenreiches Werk“ oder die „Phänomenologie der Puppen“ nichts. Ich verstehe nicht, wieso lange über die Puppen diskutiert wird, und ob die Zuneigung gegenüber Puppen sinnvoll ist, obwohl nie etwas zurückkommt (ich bin der Meinung, dass Puppen dem jeweiligen Besitzer sehr wohl etwas geben, z.B. Trost, Verständnis, Akzeptanz).

„Ein Bleistift kann mal ein Stock sein, wenn es gut geht, ein Mastbaum, ein Ofen aber mindestens ein Stadttor werden.“

Es ist sehr gut spürbar, dass der Autor die Werke Rilkes liebt, nur habe ich das Gefühl, das falsche Zielpublikum zu sein – für mich ist die 100-Seiten-Reihe eine Einführung in ein Thema, und nicht etwas für Kenner. Von mir gibt es leider nur 2 Sterne, schade.

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Rainer Maria Rilke. 100 Seiten

Rezensionen von Anjulia :

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Alle weg von Stefan Maiwald

Gardo in der Nachsaison

Journalist und Autor Stefan Maiwald lebt mit seiner Familie dort, wo andere Urlaub machen, in Gardo an der italienischen Adriaküste. In seinem Buch "Alle weg" beleuchtet er die Ruhe der Nachsaison zwischen Oktober und April, in der die Touristenströme weniger werden und auch Pino, der Wirt seiner Lieblingsbar, nochmal für ihn Zeit hat.

Zwischen allerlei Anekdoten über seine Erlebnisse in der kühleren Jahreszeit und die Einwohner von Gardo, erzählt der Autor auch viel Persönliches von sich und seiner Familie. Sein großes Ziel für diese Nebensaison ist es beispielsweise, seine Frau im Tennis zu schlagen. Humorvoll geht er auf seine und die Eigenheiten seiner Familie und Bekannten ein. Auch gutes Essen, hier vor allem um die Weihnachtszeit, ist wieder Thema. Dabei behält Stefan Maiwald einen angenehmen, leichten, charmanten Schreibstil bei. Fast fühlt man sich beim Lesen wie ein Gast in seiner Lieblingsbar, dem Pino, die oft erwähnt wird. Einen roten Faden hat das Buch durch die Unterteilung in Kapitel, welche die einzelnen Monate abarbeiten. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass sich der Autor inhaltlich zu sehr in seinen kleinen Geschichten abschweift. Mir fehlt manchmal der direkte Bezug zur Nebensaison. Auch Spannung darf man nicht erwarten. "Alle weg" von Stefan Maiwald ist ein warmherziges, ruhiges Buch, das Italien näherbringt, mit interessanten, aber auch alltäglichen Geschichten. Eine Empfehlung für alle, die die Hauptsaison nicht mehr abwarten können.

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Alle weg

Rezensionen von liesmal:

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Warten auf Susy von Cristina Karrer

Fremder Zauber Südafrika

Christina Karrer lebt als Afrika-Korrespondentin in Südafrika. In diesem Buch erzählt sie nicht nur aus ihrem persönlichen Leben, sondern ganz viel auch über das Leben der Menschen, über Bräuche, Gewohnheiten und das Zusammenleben.
Das gefällt mir, weil ich es liebe, ganz viel aus fremden Ländern zu erfahren.

Karrer macht das in einem Erzählton, der genau meinen Geschmack trifft. Immer sind es auch Ereignisse, die in Verbindung stehen mit ihrem eigenen Leben, wenn es um Themen geht wie Aids, Vergewaltigungen, Drogen, Arbeitslosigkeit und vieles mehr. Dabei begegnet sie allen Menschen stets auf Augenhöhe.
Fasziniert bin ich von dem Leben in Großfamilien. Das ist in Südafrika ebenso wenig ungewöhnlich, wie wenn Kinder bei Verwandten oder Freunden aufwachsen. Auch Christina hat immer ein offenes Haus und die afrikanische unausgesprochene Regel: „Denn wer hat, gibt jenen, die weniger haben.“ Ist für sie Programm. Sie hilft, wo sie um Hilfe gebeten wird.
Welche Bedeutung der Begriff „Warten“ in Südamerika hat: Auch diese Frage findet eine Antwort, die nicht nur den Buchtitel, sondern das Warten überhaupt betrifft.
Beruflich ist die Autorin auch häufig in Nachbarländern unterwegs. Hier werde ich immer neugierig und möchte wissen, wo genau diese Länder geografisch angesiedelt sind. Da hätte ich mir eine Karte auf den Buchinnenseiten gewünscht. Aber das nur nebenbei.
Auch wenn ich es nicht gerne mag, wenn immer wieder mal auf Ereignisse hingewiesen wird, die erst später geschehen, habe ich mich sehr wohl gefühlt beim Lesen. Es war eine fesselnde Art einzutauchen in eine fremde Welt.
Südafrika, das habe ich bisher zwar mit Apartheid und Nelson Mandela in Verbindung gebracht, natürlich auch mit der Fußballweltmeisterschaft. Darum empfehle ich das Buch gern allen, die ebenso wie ich Spaß daran haben, beim Lesen viel Neues zu lernen.

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Warten auf Susy

Rezensionen von Danislesestube:

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Lilienopfer. Dein Tod gehört mir von Leo Born

Ein gelungener Auftakt

Ich fahre mit dem Zug und nehme mit: Einen Thriller von Leo Born. Aber nicht irgendeinen, sondern den Anfang einer Reihe, die schon lange auf meiner Wunschliste vor sich hin vegetiert. Seit ich den ersten Teil der Mara Billinsky Reihe gelesen habe, ließ mich die Reihe rund um die Ermittlerin, die auch die Krähe genannt wird, nicht mehr los.

Aber da gibt es noch jemanden.
Nämlich Jack Diehl. Klingt nicht nur cool, der Typ ist es definitiv. Zumindest, wenn man den Menschen in diesem Buch glauben darf. Selbstverständlich hat er wie seine Genre-Kollegin auch seine Schattenseiten und einen guten Musikgeschmack, welcher ihn nicht weniger sympathisch macht. Viola Hendrick ist sein Sidekick, wenn man so will. Diese hat es faustdick hinter den Ohren und kann, wenn sie ein Ziel hat, ihren Mitmenschen tierisch auf die Nüsse gehen. Eine tolle Kombination. Aber können die beiden die brutale Mordserie, die erneut für Schrecken sorgt, stoppen? Denn eigentlich hätte diese ja enden sollen, da der Mörder gefasst wurde.
Was unser Dream-Team jedoch stutzig macht, sind die feinen Unterschiede im Vergleich zu den alten Morden. Diesen gehen die beiden auf die Spur. Was gleich geblieben ist: Frauen werden gequält und anschließend brutal ermordet. Je weiter der Fall voranschreitet, desto mehr geraten die Ermittler selbst ins Visier des Mörders.
Die Handlung hat mir ausgezeichnet gefallen. Ebenso der Schreibstil. Toller Einstieg. Zwischenkapitel, die Ereignisse aus der Vergangenheit des Mörders zeigen. Spannende Einblicke in das Privatleben von Jack und Viola. Ebenso gibt es Einblicke in die Ermittlungsarbeit der beiden. Apropos Ermittlungen. Natürlich laufen diese nicht alleine durchs Gebäude, sondern arbeiten natürlich mit anderen Kollegen zusammen. Diese spielen oft „nur“ eine Nebenrolle. Das reicht aber vollkommen aus.
Dieser Thriller ist nicht unbedingt etwas für schwache Mägen. Auch wenn nicht gezeigt wird, WIE die Opfer zugerichtet werden, reichen die Informationen, die wir von Jacks Eindrücken bekommen, vollkommen aus, um das Kopfkino anzuwerfen. Welches manchmal echt brutal ist.
Die Auflösung hat mich etwas überrascht. Leo Born hat die Fäden elegant wie immer zusammengeführt und uns ein tolles Ende spendiert. Denke, ich werde die Jack Diehl Reihe ebenso weiterlesen.

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Lilienopfer. Dein Tod gehört mir

Rezensionen von Meli:

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The Second Death of Locke von V. L. Bovalino

Spannendes Abenteuer, magische Geheimnisse und Friends-to-Lovers

Seit dem Untergang der Isle of Locke wird die Magie immer schwächer, sodass eine Quelle und ein Magier zusammenarbeiten müssen. Grey Flynn ist die Quelle für ihren besten Freund Kier und zusammen kämpfen sie im Militär, um Scaela vor den Nachbarreichen zu verteidigen. Als sie die angebliche Erbin der Isle of Locke zum High Lord von Scaela eskortieren sollen, wissen nur Grey und Kier, dass das Mädchen nicht die Person ist, die sie behauptet zu sein.

Grey ist heimlich verliebt in Kier, sie teilt ihre Geheimnisse mit ihm und bricht Regeln, um ihn zu beschützen und um seine Magie mit ihrer großen Macht zu stärken. Während sie leidenschaftlich, aber auch unsicher ist, wirkt Kier beherrscht und übernimmt als Captain Verantwortung. Es ist eine Friends-to-Lovers-Romance, und ich mochte sowohl ihren Zusammenhalt als Freunde als auch ihre Liebesgeschichte, auch wenn der Übergang vom einen zum anderen mich nicht ganz überzeugen konnte. Greys Gefühle für Kier spielen immer eine große Rolle, trotzdem nimmt die Liebesgeschichte nicht zu viel Raum ein.

Die Magie fand ich interessant und die Handlung spannend, aber da will ich nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern. Es gibt magische Kämpfe, große Pläne, Bündnisse und Intrigen, und nebenbei eine mitreißende Charakterentwicklung der Protagonisten. Anfangs ist Grey noch unentschlossen, wie sie mit ihren Geheimnissen umgehen soll, aber für sich und Kier geht sie Risiken ein und stellt sich ihrer Vergangenheit.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, es gibt etwas Romantik und ein spannendes magisches Abenteuer, das mich bis zum Ende fesseln konnte. Ich bin gespannt auf das nächste Buch, in dem es wohl andere Protagonisten geben soll. Das Buch kann also auch als Einzelband gelesen werden.

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The Second Death of Locke

Rezensionen von M:

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Dreh-das-Rad-Buch: Füttere dein Monster von Anna Milbourne

Was fressen Monster


Das Dreh das Rad Buch Fütter Dein Monster gefällt mir sehr gut. Die Seiten sind dick, die Ausführung ist stabil und die Drehräder lassen sich leicht drehen, ohne dabei zu zerknicken, auch bei häufiger Nutzung bleiben sie stabil und sehen gut aus. Das Format ist handlich und passt gut in die Hände eines 2 oder 3 jährigen Kindes.

Die Bilder sind farbenfroh und die Darstellung der Monster schön groß und fallen damit ins Auge. Die Monster sind freundlich und lustig. Überraschend ist anfangs für die Kinder, was die Monster mögen, aber unsere Kleinen hatten schnell den Witz an dem Buch entdeckt. Die Texte sind kurz und gut verständlich und regen die Kleinen zum mitmachen, zum hin und herdrehen, zum füttern und tränken des Monsters an. Ein Bilderbuch für die Kleinen, bei dem das Ansehen und Ausprobieren auch mir Erwachsenen Spaß macht.

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Dreh-das-Rad-Buch: Füttere dein Monster