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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

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Ich mag nur Nudeln ohne Soße! von Alicia Metz-Kleine

Essen sollte Spaß machen und hier gibt es hervorragende Tipps

Das kennen wir doch alle, dass die Kinder sich scheuen Neues zu probieren und alles ablehnen, außer die trockenen Nudeln, Pommes oder Reis. Bloß kein Gemüse und schon kein grünes.
Hier lernen wir zunächst Wanda kennen, die schon etwas aufgeschlossener in Sachen Essen ist. Während ihr kleiner Bruder Luis trotz Superheldenumhang da eher nicht so mutig ist.

Wir starten gleich beim Frühstück in der Küche von Wandas Familie. Auf Wandas Frage, warum es bei ihnen nur im Sommer Erdbeeren gibt, erklärt Papa welches Obst und Gemüse bei uns Saison hat und das die anderen Sachen oft von weit herkommen. An das Kind geht die Frage, welches Obst wohl jetzt Saison hat. Bei der Beantwortung hilft eine entsprechende Abbildung. Dazu gibt es eine Erklärung für die Eltern und einen Tipp, wie man Kresse sät. Dann geht’s in den Supermarkt zum Einkaufen. Zu Hause werden zwei Obstsorten probiert, die die Familie noch nicht kennt und danach geht’s ans Kochen.
Im Verlauf des Buches geht es dann auch um Zucker und darum welche Lebensmittel gesund sind. Es gibt ein „Selbstmach-Essen“ wo jeder sich das auf den Teller legen kann, was er möchte und mag. Am Ende gibt es ein großes Familienfest und in dem Zusammenhang geht es um Regeln bei Tisch. Auf der letzten Seite isst die Familie von Wanda dann gemeinsam Pfannekuchen, die gehen eigentlich auch immer.
Die allerletzte Doppelseite wendet sich dann direkt an die Eltern. Ich glaube nicht nur die Kinder können viel lernen beim Lesen dieses Buches, auch die Eltern werden noch das eine oder andere Ausprobieren oder in den Alltag integrieren können. Aber was das Wichtigstes ist, es macht Spaß das Buch zu lesen und die comicartigen Bilder anzuschauen.

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Ich mag nur Nudeln ohne Soße!

Rezensionen von yellowdog:

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Die dunkelste Nacht eines langen Winters von Barbaros Altug

Stadt der Erinnerungen

Barbaros Altuğ schreibt einem Ton, der leichte Melancholie besitzt, und auch sofort ansprechend wirkt.
Der Erzähler ist ein türkischer Schriftsteller, der Istanbul verlassen hatte und jetzt in Berlin lebt. Das Verschwinden eines Mannes lassen ihn zurückkehren in die Stadt der Erinnerungen.
Als Exilant ist er bei den Nationalisten in Istanbul nicht mehr willkommen.

Doch für den verschwundenen Güneş und für alle, die wie er zum Schweigen gebracht und vergessen wurden, muss er weiter nach der Wahrheit suchen.
Schließlich findet man Güneş tot auf.

Barbaros Altuğ gibt einen Einblick in ein Land, in dem es eine Stimmung gegen Menschen anderer Orientierung gibt und zeigt die Gefühlslage der Betroffenen.

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Die dunkelste Nacht eines langen Winters

Rezensionen von begine:

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Inter alia von Suzie Miller

Hin und Her



Von dem Roman Inter alia“ von Suzie Miller war ich hin und her gerissen.
Bis zur Mitte plätscherte er so vor sich hin.
Die Richterin Jessica Parks ist vielleicht gut in ihrem Beruf. Aber als Mutter nervt sie mich, wenn sie den achtzehnjährigen Sohn Harry noch Schätzchen und Liebling nennt.

Wenn ich das bei meinen Söhnen gemacht hätte, wären sie sauer geworden.
Dann wird Harry von einer Mitschülerin beschuldigt, er hätte sie vergewaltigt. Er sagt, er wäre unschuldig.
Was Jessica dann noch im Computer findet ist ja erschreckend . Jessica dreht fast durch, sie die Sexualtäter verurteilt, muss sich damit abfinden, das Harry auch einer ist.
Jessicas und die Karriere ihres Mannes sind in Gefahr..

Die zweite Hälfte des Romans war dann ziemlich spannend.
Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil.
So ist es doch ein lesenswertes Buch.

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Inter alia

Rezensionen von shrimpdumpling:

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To Die For von Jedrzej Golecki

Noch nie waren Pilze so spannend!

Dass ein Buch über Pilze so fesseln kann, hätte ich nicht gedacht. "To Die For" von Jedrzej Golecki verbindet Fachwissen auf geniale Weise mit Storytelling.

Das Grundprinzip ist super durchdacht: Zu jedem Pilz gibt es erst eine wunderschöne Abbildung, dann einen kompakten Steckbrief und anschließend eine passende Backstory.

Der Schreibstil ist absolut toll und reißt einen richtig mit. Das hier ist kein trockenes Nachschlagewerk, bei dem man nur schnell die Infos zu einem einzelnen Pilz sucht, sondern ein Buch, das man wirklich von Anfang bis Ende in einem Rutsch durchliest.

Die Illustrationen sind wunderschön und fügen sich perfekt in die Ästhetik des Buches ein. Nur mit der Gothic-Schrift hatte ich manchmal kleine Schwierigkeiten beim Lesen, das tut dem gelungenen Gesamteindruck aber kaum einen Abbruch. Man merkt einfach in jedem Detail, wie unglaublich viel Arbeit und Liebe im gesamten Buch stecken.

Die Steckbriefe sind extrem hilfreich und ansprechend gestaltet. Besonders spannend finde ich hier auch die Angabe der Trivialnamen in verschiedenen Sprachen. Es ist super faszinierend zu sehen, welche sprachlichen Ähnlichkeiten es gibt oder wie verschieden einzelne Kulturen denselben Pilz sprachlich charakterisieren.

Besonders begeistert bin ich aber von den Geschichten: Sie machen das Lesen nicht nur unterhaltsam, sondern sorgen auch dafür, dass man sich die einzelnen Pilze viel besser einprägt als durch reine Fakten. Schön finde ich auch die "Horrible Mentions" am Ende.

Ein weiteres Highlight ist der Farbschnitt. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, weshalb er mich total positiv überrascht hat. Der Spruch "Was dem einen Gift ist, ist dem anderen Heilung" gefällt mir sehr und passt perfekt zum Buch.

Ich habe das Buch inzwischen meinem Vater weitergegeben. Er geht selbst super gerne Pilze sammeln, interessiert sich sehr für das Thema und hat sich riesig darüber gefreut.

Mein Fazit: Es ist ein rundum gelungenes Gesamtwerk, das Fakten, Kunst und Geschichte auf wunderschöne Weise verbindet. Es ist das perfekte Geschenk für alle Pilz-Fans, und für alle, die es durch dieses Buch garantiert noch werden!

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To Die For

Rezensionen von nil_liest:

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Nur wer's richtig sagt, kommt ans Ziel von Tijen Onaran

Kommunikation is key!

Manche Gespräche gewinnt man nicht, weil man lauter ist. Sondern weil man weiß, was man sagen will. Genau da setzt Tijen Onarans neues Buch an: bei den Situationen, in denen einem die perfekte Antwort natürlich erst drei Stunden später einfällt – wenn das Gespräch längst vorbei ist.
„Nur wer’s richtig sagt, kommt ans Ziel“ ist ein ausgesprochen alltagstauglicher Ratgeber rund um Schlagfertigkeit, Argumentation und selbstbewusstes Auftreten.

Dabei geht es keineswegs nur um die große Bühne oder den souveränen Auftritt vor hundert Menschen. Onaran nimmt ebenso die kleinen, vertrauten Gesprächssituationen unter die Lupe: die kritische Nachfrage im Job, die Gehaltsverhandlung, eine Diskussion, in der man plötzlich ins Rechtfertigen gerät, oder der Moment, in dem jemand einen Satz fallen lässt und man erst später denkt: Das hätte ich anders beantworten können.
Was mir gut gefällt: Tijen Onaran verkauft Kommunikation nicht als Zaubertrick. Sie zeigt vielmehr, dass souveränes Auftreten ziemlich viel mit Vorbereitung, innerer Haltung und Selbstkenntnis zu tun hat. Dazu kommen persönliche Geschichten aus ihrem eigenen Berufsleben, die den theoretischen Teil angenehm erden. Manche sind überraschend, manche amüsant – vor allem aber zeigen sie, dass auch Menschen, die heute sehr souverän auftreten, nicht automatisch mit dieser Fähigkeit geboren wurden.
Spannend fand ich besonders den Gedanken, dass Kommunikation eine Art Trainingssache ist. Man kann lernen, die eigene Stimme ernst zu nehmen, Grenzen klarer zu formulieren, auf Gegenwind nicht reflexartig mit Rechtfertigung zu reagieren und auch unter Druck bei sich zu bleiben. Die Autorin erklärt dafür unterschiedliche Kommunikationsmuster und Strategien und übersetzt sie anschließend direkt in Situationen, die man aus dem eigenen Alltag kennt. Das macht das Buch angenehm praktisch.
Auch formal funktioniert der Ratgeber für mich sehr gut. Wichtige Punkte werden hervorgehoben, die Kapitel sind übersichtlich aufgebaut und die Zusammenfassungen sowie Übungen am Ende laden tatsächlich dazu ein, das Gelesene nicht einfach abzuhaken. Besonders hilfreich ist die Toolbox: Hier wird aus der Lektüre etwas, auf das man später noch einmal zurückgreifen kann. Einige der Methoden waren mir bereits bekannt, aber gut sortiert, neu eingeordnet und mit konkreten Beispielen versehen, bekommen selbst bekannte Gedanken noch einmal einen anderen Stellenwert.
Und Onaran bleibt nicht ausschließlich bei der klassischen Gesprächssituation. Interessant fand ich auch ihre Überlegungen dazu, welchen persönlichen Wert wir in einer Welt behalten, in der KI immer mehr Inhalte produzieren und Kommunikation automatisieren kann – gerade auch in sozialen Netzwerken. Denn am Ende geht es eben nicht nur darum, was wir sagen, sondern darum, wofür unsere eigene Stimme steht.
Für mich ist dieses Buch deshalb weniger ein „So wirst du in fünf Schritten schlagfertig“-Versprechen als eine ziemlich gute Erinnerung daran, die eigene Kommunikation bewusster zu gestalten. Man muss nicht jeden Raum dominieren und auch nicht auf jede Provokation die perfekte Antwort parat haben. Aber man darf lernen, klarer zu sagen, was man denkt, will und braucht.
Ein sympathischer, persönlicher und sehr gut nutzbarer Ratgeber – gerade für alle, die sich nach einem Gespräch nicht mehr so häufig denken möchten: „Hätte ich doch nur …“

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Nur wer's richtig sagt, kommt ans Ziel

Rezensionen von begine:

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Ein Ort für Geschichten von Monica Wood

Fesselnd



Monica Wood hat ihrem Roman „Ein Ort für Geschichten“ einen besonderen Flair angedeihen lassen.
Die Geschichte spielt in eine Kleinstadt in Maine.
Die pensionierte Lehrerin leitet im Frauengefängnis einen Buchclub.
Sie arbeitet ehrenamtlich und ist bei ihrer Gruppe ein Lichtblick für die Häftlinge.

Als Violet entlassen wird erleben wir ihre Eingliederung mit. Interessant ist ihre Arbeit mit Papageien.
Die Autorin zeichnet diese Personen mit Gefühl.
Es ist ein ungemein fesselnder Roman.

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Ein Ort für Geschichten

Rezensionen von MarcoL:

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Was die Felder hüten von Sara Maurer

Ein Roman mit einem gewaltigen Sog, voll mit starken Bildern.

Irgendwo in einem Nest unweit der Großen Seen in Michigan lebt der siebzehnjährige Everett. Er wächst mit seinen noch jungen Eltern auf einer Schaffarm auf, weiß worauf es ankommt und kann zupacken. Er hegt eine Fürsorge für seine junge Schwester und versucht, seinen Bruder Jay an die oftmals harte Arbeit zu gewöhnen.

Alles unter den Augen seiner Eltern.
Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein, nichts von der technisierenden und zunehmend hektisch werdenden Welt hat Einfluss auf die kleine Idylle. Man trifft sich zu Auktionen, oder hängt wie in der klischeehaften amerikanischen Freiheit bei Lagerfeuer und Bier rum, fährt dazu einen PickUp und genießt das Leben. Pläne hat Everett auch schon. Er möchte nicht fort, die Farm ist sein zu Hause, er wird die Schäferei fortsetzen oder gar selbst mit Züchtungen erweitern. Klingt alles nach einem perfekten Plan.
Mary, mit der erst seit kurzem „zusammen“ ist, und seine ersten sexuellen Erfahrungen sammelt, sieht das anders. Sie fühlt sich, seit dem sich ihre Eltern trennten und ihr Vater in jenem Nest sein Zelt aufgeschlagen hat, in die Landschaft geklebt wie eine labbrige Briefmarke. Sie möchte fort, in die Welt, Kunst studieren. Und Everett möchte das nicht …
Er plant, und die Hormone treiben ihr eigenes Spiel. Was letztendlich rauskommt sind Irrungen und Wirrungen auf dem Rücken von Verantwortung.
Der Roman ist ein wunderbarer Reigen – eine Art coming-of-age Geschichte aus der amerikanischen Traum-Idylle, mit lässigen Jungs, die trotz ihrer Zukunftsvisionen (von einem simplen, einfachen Leben) noch nicht reif für das Leben sind … und so manche Fehlentscheidung treffen. Zum Leidwesen anderer …
Wunderbar geschrieben (und übersetzt) fliegt man durch die Seiten, schwebt über das weite Land. Verantwortung, Verluste, Träume – alles aus der noch naiven Sicht eines Teenagers auf dem Weg zum Erwachsenen.
Sehr gerne gelesen und somit eine große Leseempfehlung (Haruf und Steinbeck würde es gefallen).

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Was die Felder hüten

Rezensionen von yellowdog:

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Adriatica von Massimo Gezzi

Die Geschichte einer Begegnung

Schauplatz ist eine fiktive Stadt an der adriatischen Küste.
In wechselnden Kapiteln erzählt Massimo Gezzi aus der Perspektive der 19jährigen Emilie und des 68hährigen Tulio, der nach einem Schlaganfall körperlich und seelisch versehrt ist. Zwei eigenwillige Charaktere, das macht das Buch interessant.

Am Anfang ist Emilie mit einer Freundin zusammen. Sie erzählen sich ihre Geheimnisse.
Als sich Emilie und Tullio begegnen spreche sie lange miteinander, fast wie in einem Fieberwahn. Das Buch ist sehr dialogbetont.

Adriatica ist ein herbes Leseerlebnis.

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Adriatica

Rezensionen von Ameland:

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DUMONT Bildatlas Allgäu von Daniela Schetar

Verschafft einen guten Überblick

Mich zieht es ja eher in die nördlichen Gefilde an Nord- und Ostsee, aber vielleicht sollte ich dem Süden Deutschlands auch mal mehr Aufmerksamkeit schenken. Gedacht, getan und meine erste Wahl fiel auf das Allgäu. Der Bildatlas von Dumont erschien mir für einen ersten Eindruck und Überblick dazu passend.

Mir gefiel die Einteilung in fünf Regionen mit kurzen Informationen und entsprechendem Kartenausschnitt. Für größere Städte in der Region gibt es zusätzliche Tipps zu Unterkünften, Restaurants, Sehenswertes und vielem mehr. Wie von einem Bildatlas zu erwarten, gibt es viele tolle Fotos, die sofort Lust auf einen Urlaub im Allgäu machen.

Das Allgäu hat für jeden etwas zu bieten, egal ob man an Kultur interessiert ist, aktiv sein will oder einfach die herrliche Natur genießen möchte. Die Städte laden zu ausgedehnten Shoppingtouren ein und Entspannung findet man in zahlreichen Wellness-Hotels oder bei einer Kneipp-Woche.

Von deftiger Brotzeit über Teigtaschen zu Fleischküchle bis hin zu den süßen Mehlspeisen, den Käse nicht zu vergessen, kommt auch der Genuss nicht zu kurz. Da ist es gut, dass die Natur zum Abtrainieren der Kalorien direkt vor der Tür liegt.

Am Ende findet man noch eine Übersicht zu Festen und Festivals sowie praktische Informationen für die Reise ins Allgäu.

Ich bin jetzt angefixt und das Allgäu ist auf meine Urlaubsliste gewandert.

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DUMONT Bildatlas Allgäu

Rezensionen von hohleborn8:

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Willow-Falls-Reihe, Band 3 - Wait For Me in Willow Falls von Greta Milán

Alles oder Nichts

Bereits nach dem ersten Teil dieser Buchreihe hatte ich mein Herz an Willow Falls und die Clique um Jared, Owen, Miles und die anderen verloren. Auch Teil 2 hat mir sehr gut gefallen, deshalb habe ich schon sehnsüchtig auf diesen dritten Teil der Buchreihe gewartet.
Obwohl die Story sehr vielversprechend klang, wurde ich diesmal enttäuscht.

Die Story um Reese und Owen, die nachdem Reece von ihrem Bräutigam betrogen, verlassen und zutiefst verletzt wurde, mal einen One-Night-Stand hatten und seitdem sich erfolgreich aus dem Weg gehen, begleitet uns schon seit Teil 1. Beide können das mächtige Knistern zwischen sich nicht verleugnen. Aber Reese möchte nur eine lockere Affäre. Sie möchte nie wieder von einem Mann so enttäuscht werden, wie beim letzten Mal. Aber für Owen gilt nur: alles oder nichts. Also sind sie weiterhin gute Freunde, treffen sich mit ihren Kumpels, gehen sich ansonsten aber aus dem Weg.
Wie immer bei Greta Milan war die Geschichte schön geschrieben und gut zu lesen. Leider hat mir das Ende gar nicht zugesagt. Warum musste nur Reese sich bei Owen entschuldigen? Sie hat doch so viel für ihn getan? Sie hat bei seiner vorgetäuschten Verlobung mitgespielt, hat also für ihn das ganze Städtchen belogen, sie hat ihn mit ihrer Entscheidung für ihre Liebe, für "Alles" überrascht und sie hat letztendlich für seinen Bruder gelogen, um sein Vertrauen nicht zu verlieren. Im Gegenzug hat er ihr den größten Schmerz zugefügt, der möglich war. Er hat sie verlassen und erneut wurde sie von einem Mann vor der Bevölkerung gedemütigt. Warum also, muss nur Reese vor Owen auf die Kniee fallen? Warum gehen sie nicht beide aufeinander zu und entschuldigen sich. Das hat mich schwer enttäuscht und irgendwie wütend zurückgelassen.
Dafür habe ich einen Punkt in der Bewertung abgezogen. Ein weiterer Abzug erfolgte wegen der vielen Fehler im Text. Diesmal waren es nicht wie in Teil 1 Rechtschreibefehler. Es fehlten ganze Worte oder es wurden falsche Pronomen verwendet, so z.B. auf Seite 392 bzw 463 und anderen Seiten.

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Willow-Falls-Reihe, Band 3 - Wait For Me in Willow Falls