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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von peppi:

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Three Willows: Mord und Häkeldeckchen von Katie Kento

sehr komisch

Das Buch "Three Willows: Mord und Häkeldeckchen" von Katie Kento zu lesen hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Es ist ein origineller, warmherziger und sehr komischer Krimi, der vor allem durch seine Hauptfigur , der 83-jährige Adelaide Peel , glänzt. Obwohl Adelaide keine für Cozy- Crimes typische Heldin ist.

Sie ist mürrisch, ungeduldig und furchtbar misstrauisch. Aber durch diese Eigenschaften ist sie unheimlich unterhaltsam.
Es gibt auch noch einen heimlichen Star im Buch. es ist Broderick, der Rauhaardackel, den die alte Dame trotz aller Regeln mit ins Seniorenheim Three Willows schmuggelt. Broderick ist für die Seniorin mehr heimlicher Komplize, als Haustier. Denn nach dem plötzlichen Tod der Zimmernachbarin Hazel gibt es für Hund und Frauchen, die ausgestattet mit mit einer Handtaschenwaffe und sehr viel Selbstüberschätzung ist, viel zu ermitteln.
Humorvoll, leicht zu lesen, sehr unterhaltsam!
Meine Leseempfehlung!

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Three Willows: Mord und Häkeldeckchen

Rezensionen von DoraLupin:

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When Dealing With Dragons. Drachengold von Dana Swift

Absolut nichts für Jüngere!

Ich habe hier mit einer süßen Romatasy-Geschichte für jüngere Leser gerechnet, da das Cover so "Süß" in rosarot und so freundlich wie eine Cosy-Fantasygeschichte daherkommt. Das ist die Geschichte aber ganz und gar nicht und deshalb sag ich als allererstes einmal: Finger weg wenn ihr noch jünger seid oder auch wenn ihr Grausamkeiten an Tieren nur schwer aushalten könnt!

Drachenzähmen könnte so leicht sein .

.. wenn da nicht James Murphy wäreNachdem Farren bei einem Drachenrennen ausgerechnet den arroganten James gerettet hat, kuriert er sich nun mit seinem Drachen auf dem Gnadenhof von Farrens Eltern aus. Ihr schlimmster Albtraum wird wahr, denn James‘ Anwesenheit bringt ihr streng gehütetes Geheimnis in Gefahr – eines, das die Welt verändern würde, wenn es ans Licht käme. Als James doch dahinterkommt, überrascht er Farren, indem er ihr seine Hilfe anbietet. Um ihre Drachen zu beschützen, müssen sie zusammenarbeiten – aber niemand darf erfahren, dass die beiden unter einer Decke stecken. So zu tun, als würde sie James hassen, sollte Farren leichtfallen, oder?

Der Schreibstil ist angenehm gewesen und deshalb hatte ich auch keine Probleme die Geschichte als Hörbuch zu erleben. Doch die Autorin weiss es auch sehr düster und bedrückend zu schreiben und deshalb muss ich ehrlich sein, denn ich war relativ am Anfang fast so weit das Hörbuch abzubrechen, da eine absolut düstere und brutale Stelle mit einem Drachen beschrieben wurde! Ich habe das Hörbuch dann erst einmal zur Seite gestellt und etwas anderes gehört, bevor ich es wieder mit dieser Geschichte probiert habe! Und letzlich bin ich froh sie weitergehört zu haben, obwohl ich immer noch entsetzt bin, dass so etwas in einem Kinder- und Jugendbuch mit so einem zarten Cover vorkommt!

Positiv war aber wirklich alles andere an der Geschichte, die Protagonisten sind ganz besonders, weil sie eben nicht "perfekt sind" und zum gängigen Schönheitsideal gehören. Und weil beide eine sehr starke Liebe zu Drachen zeigen, deshalb sind sie dem Leser auch gleich sehr schnell sympathisch! Die Liebesgeschichte ist ruhig und langsam, ohne spice, aber dafür wirklich sehr schön anzuhören!

Auch die Handlung hat mir eigentlich immer gut gefallen, ausser wenn es um diese Grausamkeiten gegangen ist, die auch im weiteren Verlauf immer wieder vorgekommen sind, wenn auch nicht ganz so krass wie die Szene am Anfang. Das Ende lässt einen kleinen Cliffhanger offen, aber ist an sich schön gemacht!

Auch die beiden Sprecher haben wunderbar zu ihrem Charakter gepasst und haben sehr gut vorgelesen. Die Stimmen waren angenehm und das Hörbuch hat mir deshalb auch sehr gefallen! Deshalb empfehlenswert, wenn man aber starke Nerven hat, wenn es um Grausamkeit an Tieren (magischen Wesen) geht.

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When Dealing With Dragons. Drachengold

Rezensionen von DoraLupin:

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The Book of Witching von C.J. Cooke

Mystisch und düster

Das Cover hat gleich mein Interesse geweckt, und ich mag Bücher über sogenannte Hexen, auch historische Bücher, sehr gerne! Ich war deshalb gleich gespannt auf die Story und kann am Ende sagen, dass es ein toller Mix aus historischen Ereignissen aber auch Fantasy-Elementen ist, der gut funktioniert!

Getrennt durch Jahrhunderte, doch verbunden durch ein verfluchtes Buch.

1594 wird Alison Balfour auf den Orkney-Inseln der Hexerei beschuldigt. Sie soll lebendig verbrannt werden. Mehr als 400 Jahre später sitzt Clem am Krankenbett ihrer Tochter Erin. Sie hat an einem Strand der Orkney-Inseln schwerste Verbrennungen erlitten. Neben ihr wurde die verkohlte Leiche ihres Freundes entdeckt, ihre beste Freundin ist verschwunden. Als Erin aus dem Koma erwacht, erkennt sie ihre Mutter nicht und kann sich an nichts erinnern. Sie behauptet, ihr Name sei Nyx. Fest entschlossen herauszufinden, was ihrer Tochter wirklich zugestoßen ist, reist Clem auf die schottischen Inseln. Bei ihren Erkundungen macht sie beunruhigende Entdeckungen: Was, wenn Erins Trauma auf einen uralten Fluch zurückzuführen ist? Und werden die Schatten der Vergangenheit weitere Opfer fordern?

Der Schreibstil war sehr eingänglich und sehr lebendig geschrieben! Die Ereignisse sind auch mal düster und unheimlich, aber das wird nicht beschönigt, sondern ist immer nahe an der historischen Realität gehalten. Die Geschichte ist aber auch sehr spannend und mitreißend geschrieben und ich mochte es gerne, dass immer auch etwas Mystik und Fantasy mit dabei war.

Besonders habe ich mit Alison Balfour mitgefiebert und dieser Handlungsstrang hat mir auch am Besten gefallen. Es wurde alles sehr realistisch und düster beschrieben und manchmal musste ich auch ganz schön schlucken. Nichts für schwache Nerven, sei hier einmal gesagt! Ich fand es sehr schön das darauf eingegangen wurde, warum man die Frau überhaupt als Hexe festgenommen hat und wie es zum weiteren Verlauf gekommen ist. Besonders erstaunen konnte mich auch das Ende!

Der andere Strang war ebenfalls sehr interssant, aber für mich persönlich nicht ganz so stark wie der in der Vergangenheit. Hier drehte sich die Story um Erin und Nyx und wie diese "Verbindung" zustande kommt. Auch spannend und interessant, aber nicht ganz so fesselnd in meinen Augen.

Beide Handlungsstränge verbinden sich aber zu einer sehr gelungenen Story, die ich gerne gehört habe und absolut weiterempfehlen kann! Von mir erhält das Hörbuch 4,5 Sterne und eine Empfehlung.

Die Sprecherin hat gut gelesen und die Geschichte ist richtig lebendig geworden, die Stimme war angenehm.

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The Book of Witching

Rezensionen von BR:

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Die Straße,4 Audio-CD von Robert Seethaler

Szenen aus der Heidestraße

Das Hörbuch wird gelesen von Matthias Brandt, ein toller Schauspieler der eine sehr angenehme Lesestimme mit Wiedererkennungswert hat. Inhaltlich hören wir viele einzelne Szenen die sich in der Heidestraße abspielen. Zum Teil wird was eben Beschriebenes von einem anderen Teilnehmer aus seiner Sicht erzählt so dass ein bisschen der Zusammenhang der Ereignisse erkennbar wird.

Es fiel mir recht schwer beim Zuhören zu erkennen wer von den vielen Bewohnern der Straße gerade erzählt. Zum Teil konnte man anhand des Inhaltes leicht deuten dass es der Arzt, der Pfarrer oder der Antiquar war. Aber bei vielen Teilen wo eher banale Alltagsbegebenheiten berichtet wurden blieb man im Zweifel. Im Buch erkennt man wohl eher die Absätze, aber eine klare Definition gibt es dort auch nicht.
Der Umgangston der Bewohner ist eher rauh und unhöflich oder geprägt von Neid, Missgunst und Unzufriedenheit. Ich kann mich im Nachhinein nicht wirklich an was Freundliches, Liebevolles erinnern. Leider konnte ich mit dem Aneinanderreihen vieler Anekdoten und Ereignissen nicht so viel anfangen.

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Die Straße,4 Audio-CD

Rezensionen von DoraLupin:

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Alles Liebe von Ronja von Rönne

Der Kreislauf (Hörbuch)

Ich hatte eine Leseprobe von dieser Geschichte gelesen und diese hatte mich sofort in den Bann gezogen, schon auf den ersten Seiten! Als ich gesehen habe, dass es das Hörbuch gibt, war ich deshalb direkt Feuer und Flamme und wollte unbedingt mehr über Laura und die anderen Frauen in der Geschichte erfahren!

Die Geschichte dreht sich um Laura, diese hat schon als Kind verstanden, wie Mitleid funktioniert.

Barbara füllt ihr leeres Haus mit Versandhauskatalogen und einem Mann, den es nicht gibt. Heike sitzt seit dreißig Jahren in einem Haus, das ihrer Schwiegermutter gehört, und träumt von einem Garten, den sie nie haben wird. Christina verkleinert mit ihrer Kunst die Welt, weil sie sie sonst nicht aushält.

Der Schreibstil ist so unglaublich toll, dass ich einfach immer weiter hören wollte und wirklich in jeder freien Minute das Hörbuch angemacht habe! Es entwickelt eine richtige Sogwirkung, die einen so schnell nicht los lässt!

Eigentlich meint man, dass das Buch aus alleilei einzelnen Geschichten besteht, in der die eine Person eine andere Person aus einer vorigen Geschichte kennt. Jede Story für sich war auch schon wirklich sehr interessant zu lesen, das Ende des Hörbuch toppt das Buch aber nochmal und macht mich sogar ein wenig sprachlos, da man dann erst merkt, dass das Hörbuch eine Art Kreislauf ist. Absolut spitzenklasse gemacht!

Auch die Sprecherin kann hier absolut punkten, denn sie spricht die Geschichte sehr lebendig und hat eine angenehme Stimme. Ich habe ihr zu jeder Zeit gerne zugehört.

Fazit: Ein wirklich tolles Hörbuch, dass am Ende nochmal richtig zeigt was es kann! Ich kann es jedem nur empfehlen, der einmal in die eher düstere Welt von "Liebe" eintauchen möchte!

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Alles Liebe

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Laura Clark ist dann mal weg von Helen Russell

Aus dem Leben gegriffen

Wer kennt es nicht. Man arbeitet für die Familie, im Job, engagiert sich für die Nachbarschaft und wird dennoch nicht wahrgenommen. Genauso geht es Laura Clark. Sie ist eine Frau, die sich um alles und jeden gekümmert hat, aber nie wirklich gesehen wurde. Nun ist sie weg und das wird gesehen, beziehungsweise auf schmerzhafte Weise bemerkt.

Der selbstverständliche Komfort, für den Laura gesorgt hat, kommt vielen Menschen zum Fehlen.

Die Autorin versteht es bestens, das Leben einer Frau, die sich immer und überall für andere eingesetzt hat, auf den Punkt zu bringen. Dabei schlägt sie einen so unterhaltsamen Ton an, dass ich immer wieder vor mich hin lachen musste, obwohl der Hintergrund eigentlich ein sehr ernster ist.

Es ist ein toller Roman, mit viel Wärme und Humor, für alle Frauen, die vergessen haben, an sich selbst zu denken und immer alles und alle anderen in den Vordergrund stellen.
Ich habe dieses Buch geliebt und werde mich nun nach weiteren Büchern der Autorin umschauen.

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Laura Clark ist dann mal weg

Rezensionen von RAMAZOTTI:

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Mistakes were Made von Lucy Score

Glücksgefühle

"Mistakes Were made“ von Lucy Score, mir bislang unbekannt, hat ein entzückendes Cover, man möchte gerne mit drauf sowie in dieser Geschichte mit dabei sein.
Den ersten Band kenne ich nicht, glaube aber, dass das keineswegs stört, werde ihn jedoch nachlesen, einfach, da ich mir auch von diesem Teil schöne Lesestunden verspreche.

618 Seiten, voll mit positiven Gefühlen, Romantik und Humor, aber schon auch mit einer Prise Tiefgang. Die beiden komplett unterschiedlichen Hauptprotagonisten sind wundervoll, die Figuren, auch die Nebendarsteller; mit Charakter und Leben erfüllt, jede Seite ist eine Freude zu lesen, ich konnte wahrlich nicht aufhören und hatte daher Freude an der Buchstärke!
Der Schreibstil ist ein Genuss, wie man ihn selten findet. Die Autorin hat hier ihr Bestes gegeben, aber ich glaube auch die Übersetzerinnen, da das auch ganz anders hätte ausfallen können. Jedenfalls erfrischend, unterhaltend und ein richtiger Page Turner.
Ich gebe zu dieser Liebesgeschichte eine absolute Leseempfehlung ab, fünf Sterne.

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Mistakes were Made

Rezensionen von Ulgu1978:

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FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister

Am Bahnsteig


Fünf Menschen treffen mehr oder weniger zufällig auf einem Bahnsteig aufeinander und eine/r von ihnen wird in den nächsten Minuten sterben. Die Leser/innen begleiten diese fünf Menschen nicht nur in diesen Minuten, sondern es wird zu jeder Person in Rückblicken ihre Lebensgeschichte erzählt.

Und man begreift, warum sie so geworden sind. Jeder Mensch hat eine Vorgeschichte, die ihn prägt, das wird hier besonders deutlich.
Weitere Personen verfolgen die Ereignisse auf dem Bahnhof, werden allerdings namentlich nicht erwähnt. Ich vermute, damit soll verdeutlicht werden, dass sie lediglich als Staffage dienen, um die Situation lebendiger zu gestalten. Von ihnen erfahren wir wenig, nur wie sich gerade ihre jetzige Lebenssituation darstellt. Alle Beteiligten werden nicht besonders sympathisch dargestellt, so dass es mir als Leserin egal war, wer am Ende sterben wird.
Ilona Bannister hat einen flüssigen Schreibstil, der mich von der ersten Seite an fasziniert hat. Besonders gut gefallen hat mir ihr trockener Humor und ihre Art immer wieder die Leser/innen direkt anzusprechen. Zwischen den eindringlich erzählten Lebensgeschichten kehrt Ilona Bannister zu den Ereignissen am Bahnsteig zurück, und es ergeben sich immer wieder neue Situationen, in denen man glaubt zu wissen, wer am Ende nicht überleben wird.

Weiter ist mir positiv aufgefallen, dass die Autorin in ihrem Nachwort über ihre Recherche zu den verschiedenen Traumata berichtet und hierzu auf Fachliteratur verweist. Lustig fand ich, dass sie sich ausführlich mit der Pünktlichkeit der britischen Bahn beschäftigt hat und das nicht nur im Internet, sondern auch, indem sie viele Bahnreisen unternommen und auf vielen Bahnsteigen gestanden hat. Ob sie dadurch auf die Idee zu diesem Buch gekommen ist, verrät sie leider nicht.
Alles in allem ein ganz besonderes Lese-Erlebnis, dass nicht so schnell vergessen wird. Ich hoffe sehr auf weitere interessante Romane von Ilona Bannister.

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FIVE - Das Ticken der Zeit

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Querfeldein von Alex Capus

An der Grenze

Ich habe schon einige Bücher von Alex Capus und auch in diesem ist der Schreibstil unverkennbar, obwohl es thematisch wieder einmal ganz anders ist als sein vorherigen Werke. Seine Sprache ist unaufgeregt, ruhig, oftmals poetisch, aber auch amüsant und einfach schön zu lesen.

Dieses Mal geht es um das Leben einer Wirtsfamilie, die zu Beginn des 20.

Jahrhunderts in einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland wohnt. Im Vordergrund steht der Wirt Arnold, der sein Wirtshaus bewusst am Rand des Dorfes im Niemandsland an der Staatsgrenze eröffnet, um den Bauern, Deppen und Dorfbonzen, die ihm schon sein Leben lang das Leben schwer machten, aus dem Weg zu gehen.

Wieder einmal legt der Autor den Fokus auf seine Charaktere. Diese beschreibt er authentisch und facettenreich. Er versteht es, in einer historischen Atmosphäre seine Figuren lebendig werden zu lassen.

Es ist ein ruhiger Roman, der seine Leser*innen in das Leben an der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland vor über hundert Jahren eintauchen lässt und dabei unterhält, sowie zum Schmunzeln einlädt. Für mich ein echtes Lesehighlight für gemütliche Stunden.

Kurz gesagt: eine kurzweilige Geschichte mit authentischen, fiktiven Charakteren und historischen Bezügen.

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Querfeldein

Rezensionen von ravenmoon:

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Eine zu viel von Samantha Hayes

Familiendrama mit starken Thrillermomenten

Schon das Cover macht neugierig: Düster, reduziert und mit den gezielten gelben Farbakzenten erzeugt es genau die beklemmende Stimmung, die einen in den schottischen Highlands erwartet.

Nach dem Tod ihres Mannes lädt Connie ihre drei Töchter mit ihren Familien in die abgelegene Familien-Lodge ein.

Eigentlich soll es ein gemeinsamer Urlaub werden, doch schnell wird klar, dass dieses Treffen einen ganz anderen Zweck verfolgt. Connie hat ihrer Familie etwas Wichtiges mitzuteilen – und fast jeder der Anwesenden trägt ein eigenes Geheimnis mit sich herum.

Samantha Hayes versteht es hervorragend, von Anfang an eine unterschwellige Anspannung aufzubauen. Misstrauen, alte Verletzungen und unausgesprochene Konflikte ziehen sich durch jede Begegnung. Nach und nach bröckelt die Fassade der vermeintlich heilen Familie und offenbart jahrzehntelang verdrängte Wahrheiten.

Besonders gut gefallen haben mir die vielen Perspektivwechsel. Zwar muss man sich zu Beginn erst einmal in die große Zahl der Figuren einfinden, doch später zahlt sich dieses Stilmittel aus. Jede Figur besitzt ihre eigene Sicht auf die Ereignisse und immer wieder endet ein Kapitel mit einem kleinen Cliffhanger, bevor die Handlung zu einer anderen Person springt. Gerade dadurch fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Auch die Rückblicke in die Vergangenheit sind gelungen und zeigen Stück für Stück, wie eng die Schicksale aller Familienmitglieder miteinander verwoben sind. Mehrfach war ich überzeugt, die Auflösung bereits zu kennen – nur um kurz darauf von der Autorin erneut überrascht zu werden. Einige Wendungen habe ich wirklich nicht kommen sehen.

Ganz perfekt war das Buch für mich allerdings nicht. Als großer Thriller-Fan hatte ich etwas mehr Tempo und frühere Hochspannung erwartet. Über weite Strecken steht das Familiendrama mit seinen zwischenmenschlichen Konflikten stärker im Mittelpunkt als klassische Thriller-Elemente. Manche Passagen hätten für meinen Geschmack etwas straffer erzählt werden können, da sich die Handlung zwischendurch etwas Zeit lässt, bevor sie richtig Fahrt aufnimmt.

Das Finale entschädigt dafür jedoch mit mehreren starken Enthüllungen und sorgt dafür, dass sich die vielen losen Fäden überzeugend zusammenfügen.

**Fazit:** *Eine zu viel* ist weniger ein rasanter Hochspannungsthriller als vielmehr ein hervorragend konstruiertes Familiendrama mit Krimi- und Thriller-Elementen. Wer Geschichten voller Familiengeheimnisse, psychologischer Spannung und überraschender Wendungen liebt, wird hier bestens unterhalten. Wer dagegen einen actionreichen Thriller erwartet, sollte seine Erwartungen etwas anpassen. Für mich bleibt ein sehr lesenswertes Buch, das vor allem durch seine Figuren, die dichte Atmosphäre und einige wirklich gelungene Twists überzeugt.

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Eine zu viel