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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

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Na und? von Sonia Coudert

Kindergartenmobbing

Auf dem Cover sehen wir die ganze Gruppe der Kitakinder von der und hier berichtet wird, ganz vorne das Krokodil Bosse, das die Kinder immer wieder ärgert.
Über eine ganze Doppelseite sehen wir den Kindergarten, allerdings fällt uns gleich auf, dass es keine Spielgeräte dort gibt. Für die ganze Gruppe ist wohl auch nur die Füchsin als Erzieherin zuständig zu sein.

„Bosse verbreitet Angst und Schrecken“ erfahren wir auf der ersten Seite und dann ruft der Timo zu „Hey, du hast Mundgeruch.“ Woraufhin der sich so schämt, dass er seinen Mund nicht mehr öffnet. Am nächsten Tag macht sich Bosse über die Zöpfe von Maria, dem kleinen Elefantenmädchen lustig. Sie erfindet eine Ausrede, damit sie Papa nicht sagen muss, warum sie die Haare offen trägt. Gabriel kann seine Schuhe nicht richtig zu machen und Julia trägt eine lächerliche Brille. Da taucht ein neues Mädchen auf, eine Gepardin und Bosse findet ihre Flecken komisch. Doch Pauline antwortet nur „Na und?“ und damit kann Bosse gar nicht umgehen.
Niedlich sind die vielen Tiere dargestellt und dieses „Na und?“ des Titels ist vielleicht wirklich ein guter Rat für Kinder, die auf solche Art gemobbt werden. Cool bleiben und kontern, ohne Streit anzufangen, das könnte klappen.
Bis darauf, dass die Erzieherin ihren Beruf verfehlt hat und die Kita eine traurige beige Fläche ist, gefällt mir das Buch sehr gut.

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Na und?

Rezensionen von Jas:

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Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig

Die eigene Familie oder lieber der Todesgott?

Das Cover ist so wundervoll düster und atemberaubend zugleich.
Genau so empfand ich auch die Geschichte.

Es geht um Hazel die als unerwünschtes Kind bei ihrer Familie aufwächst und an jedem Geburtstag darauf wartet von Merrick geholt zu werden, der Todesgott.
Denn an ihrer Geburt wurde sie ihm Versprochen.

Ich habe so sehr mit Hazel gelitten, war mir aber am Anfang des Buches nicht sicher ob es ihr besser bei ihrer Familie ging oder doch zum Todesgott zu gehen sollte.

Ich wollte einfach das ihr auch einmal etwas Gutes widerfährt.
Sie musste schwere Entscheidungen treffen, war ein Opfer, hatte eine schwere Last als Rolle der Heilerin und Vorbotin des Todes.

Craigs Schreibstil ist schnell, aber detailliert, die komplexen und interessanten Charaktere haben mich sofort angezogen.

Merrick empfand ich als Todesgott einschüchternd als auch zärtlich ,sein Charakter war so facettenreich und unterhaltsam.

Was ich manchmal als störend empfand waren zum einen einige Abschnitte die zu lang gezogen waren und andere viel zu kurz.

Aber allgemein ein wunderschön geschriebener und eindringlicher Roman, der mit zeitlosen Themen wie Tod, Schicksal und freien Willen geschmückt ist.

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Das Dreizehnte Kind

Rezensionen von div:

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Ins hohe Gras von Trevor Noah

zauberhafte Erzählung

zauberhafte Erzählung

Über Mut, Freundschaft und die kleinen Abenteuer erzählt das Buch "Ins hohe Gras" von Trevor Noah. Bereits das Cover und die Gestaltung sprechen eine Geschichte - wunderschöne und liebevolle Illustrationen, die sich durch das ganze Buch ziehen und Raum für eigene Gedanken lassen.

In der Geschichte geht es um einen kleinen Jungen, der lernen muss, mutig zu sein. Er hat Angst vor dem hohen Gras, weil er nicht weiß, was darin ist. Doch er merkt, dass man manchmal über seine Angst hinauswachsen muss, um Neues zu entdecken.
Die Geschichte ist einfach, aber sehr berührend - somit auch für die verschiedensten Altersgruppen passend. Sie zeigt, wie wichtig Vertrauen, Mut und Familie sind. Besonders schön ist, dass das Buch zeigt, wie Kinder die Welt sehen – mit Fantasie und großen Gefühlen.

Ein absolut gelungenes Buch, von mir gibt es eine Empfehlung.

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Ins hohe Gras

Rezensionen von Bücherfreundin:

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Der Plattenspieler unter der Dachschräge von Herbert Dutzler

Unterhaltsame Zeitreise in die turbulenten Siebziger

"Der Plattenspieler unter der Dachschräge", der neue Roman des österreichischen Schriftstellers Herbert Dutzler, spielt auf zwei Zeitebenen. Jedes der 11 Kapitel beginnt (in Kursivschrift sehr gut erkennbar) damit, dass der erwachsene Siegfried Niedermayr im Hier und Jetzt die Diasammlung seiner verstorbenen Mutter sichtet und digitalisiert.

Seit 1972 hatte sie das Familienleben anhand von Dias, die in Siegfried nun viele Erinnerungen wecken, akribisch dokumentiert.

Auf der Vergangenheitsebene führt uns der Autor ins Österreich der siebziger Jahre, genauer gesagt ins Jahr 1974. Der Ich-Erzähler Sigi ist 16 Jahre alt und lebt mit seinen Eltern Edeltraud und Adolf sowie seiner zwei Jahre jüngeren Schwester Uschi und der immer vergesslicher werdenden Großmutter in einem alten Bauernhaus auf dem Land. Er ist musikbegeistert, liebt die Literatur und träumt von einer Stereoanlage nebst Plattenspieler, außerdem kocht er leidenschaftlich gern und findet das andere Geschlecht sehr aufregend.

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und begeistert. Herbert Dutzler erzählt Sigis Geschichte mit ganz viel Herz, österreichischem Charme und viel Humor. Nicht nur Sigi als Hauptfigur, auch sämtliche Nebenfiguren sind bildhaft und authentisch beschrieben. Es hat mir sehr viel Lesefreude bereitet, den sympathischen Sigi für die Dauer eines ereignisreichen halben Jahres zu begleiten. Er erfüllt sich seinen Traum von der Stereoanlage und dem Plattenspieler, indem er während der Sommerferien in einer Möbelfirma und der Frühstückspension seiner Tante jobbt. Nun kann er in seinem Zimmer unter der Dachschräge seine Lieblingsmusik hören und dabei die Zeit - und auch seine Sorgen - vergessen, denn in der Ehe seiner Eltern kriselt es gewaltig.

Ich mochte den pfiffigen Sigi, der bei seinen Lehrern immer mal aneckt, in seine Klassenkameradin Rita verliebt ist und den es überrascht, zum Klassensprecher gewählt zu werden. Seine erste Tanzstunde trieb mir Lachtränen in die Augen, ich habe wegen seines brisanten Artikels in der Schülerzeitung mit ihm gebangt und ihn wegen seiner familiären Situation bedauert.

Es war so schön, durch Sigi wieder in die mir vertraute Welt der Siebziger einzutauchen, ich bin dabei auch immer wieder in meine eigenen Erinnerungen versunken.

"Der Plattenspieler unter der Dachschräge" ist nach "Die Welt war eine Murmel" , "Die Welt war voller Fragen" und "Wenn die Welt nach Sommer riecht" bereits der vierte Band um Sigi Niedermayr. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, da in jedem Buch die familiären Strukturen gut beschrieben werden. Ich kenne alle Bände der Reihe und fand sie ganz großartig und äußerst unterhaltsam.

Absolute Leseempfehlung!

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Der Plattenspieler unter der Dachschräge

Rezensionen von clematis:

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Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit von Ken Follett

Gigantisch

England, 2500 v. Chr.: In der Großen Ebene finden jährlich zum Mittsommerfest Rituale der Priesterinnen statt, welche einladen zu Tauschhandel, Speis und Trank und ausgelassenen Nächten. Hier treffen der Feuersteinhauer Seft und Neen aus der Gemeinschaft der Hirten aufeinander, werden im Laufe der Zeit mit Neens Schwester Joia Pläne geschmiedet, die bemerkenswerten, aber unbeständigen Monumente aus Holz durch widerstandsfähigere aus Stein zu ersetzen.

Eine Epoche weit vor unserer Zeit wird auf beeindruckende Weise zum Leben erweckt.

Langsam und dennoch fesselnd entwirft Ken Follett einzelne Szenarien aus dem steinzeitlichen England, beschreibt das Leben von Bauern, Hirten und Waldleuten auf bildreiche und lebendige Art und Weise. Auch die Priesterinnen bekommen natürlich ihren Platz, ist es doch Joias Vision, ein neues Monument aus den größten Steinen der Welt zu errichten. Aber so, wie Stonehenge nicht an einem Tag entstanden ist, erstreckt sich auch dieser epochale Roman über einen großen Zeitraum und verbindet aufgrund vielfach fehlender Daten Historisches mit entsprechender Fiktion. Die Gewohnheiten der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen sind bestens vorstellbar, die Figuren aus den jeweiligen Völkern glaubwürdig und lebensnah charakterisiert. Beschwerliche Tage, dazu eine anhaltende Dürre lassen die Nerven blank liegen und die unterschwellig schwelenden Konflikte zwischen Ackerlandbesitzern, Viehhirten und umherziehenden Waldbewohnern aufbrechen, persönliche Feindschaften münden in einen kriegerischen Angriff. Über all die Jahre reift in Joia und Seft die Idee für ein gigantisches Monument aus Stein heran und steht kurz davor, tatsächlich in die Tat umgesetzt zu werden. Obwohl es bis dahin viele Seiten dauert, bleibt die Handlung stets abwechslungsreich und ermöglichen die verschiedenen Blickwinkel Eindrücke aus unterschiedlichsten Kulturen und Lebenswelten. Die Spannung steigt im letzten Drittel deutlich an und setzt mit der Errichtung von Stonehenge schließlich den krönenden Schlusspunkt.

Aus meiner Sicht ist Ken Follett das Füllen all der historischen Lücken bestens gelungen, die Atmosphäre der damaligen Lebensrealität ist beindruckend in Worte gefasst. Wer keine rein geschichtliche Abhandlung des Baues einer Steinkathedrale erwartet, sondern eine lebendige Erzählung aus ferner Zeit, der wird das 670 Seiten umfassende Buch in vollen Zügen genießen können. Leseempfehlung!

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Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit

Rezensionen von Kwinsu:

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Das glückliche Leben von David Foenkinos

Glück ohne Kitsch

Das Leben von Éric ändert sich schlagartig, als seine ehemalige Schulkollegin Amelié ihn in die Politik holt. Als der zuverlässige Karrierist bei einer wichtigen Geschäftsreise in Seoul auf eine außergewöhnliche Dienstleistung stößt, haut es ihn buchstäblich aus den Socken: er erlebt seine eigene Beerdigung und weiß, er will etwas in seinem Leben ändern.

Prompt importiert er das Konzept nach Frankreich und trifft damit den Zahn der Zeit. Dadurch, dass er wieder zu seiner eigenen Mitte findet, verbessert sich auch die Beziehung zu Familie und Freunden und bringt unerwartete Wendungen.

David Foenkinos Roman "Das glückliche Leben" ist eine wohlige Erzählung darüber, dass Karriere und Erfolg nicht alles ist im Leben. Wir erleben die stressige und auslaugende Welt der Politik, in der man genauso schnell abgeschrieben werden kann, wie man einst hineingerutscht ist, wir erfahren aber auch von der Kraft und dem Willen zur Veränderung, wenn man mit seinem eigenen Ende konfrontiert ist. Die Beschreibungen wie die Menschen "Happy Life", wie die Fake-Eigene-Beerdigung heißt, wahrnehmen und wie sie die Erfahrung verändert, ist einnehmend, wenn auch teilweise etwas zu schnell abgehandelt und nicht voll nachvollziehbar argumentiert. Grundsätzlich scheint dem Protagonisten Éric schier alles zu gelingen, was er nach seiner Wandlung anfasst. Er reflektiert gut, was er will und was nicht und handelt auch dementsprechend.

Sehr gut hat mir der Schreibstil gefallen. Er ist oft humorig, besonders die Nachsätze oder Kommentare, welche die Gedanken der Protagonist*innen ergänzen und als Klammer oder Fußnoten eingeschoben werden, sind sehr lustig. Wir lesen auch in verschiedenen Perspektiven - von Amelié und von Éric - was auch die Spannung gut aufbaut. Grundsätzlich lässt sich das Buch sehr kurzweilig lesen. Zudem wechseln sich Tiefe, Oberflächlichkeit und leichte philosophische Gedanken in einem guten Verhältnis ab.

Was man bekritteln kann, ist, dass alles schon fast zu glatt läuft, alles so wohl bedacht ist und dann auch noch alles so fein ausgeht. Normalerweise bin ich davon kein großer Fan, doch irgendwie hat es der Autor durch seine sympathische Figurenzeichnung und den einnehmenden Schreibstil geschafft, dass das Buch ein wohliges Gefühl in mir hinterlassen hat und ich es wirklich gerne mag: ich finde es nämlich trotz allem nicht kitschig.

Mein Fazit: Das glückliche Leben ist ein wohliger Roman über eine außergewöhnliche Geschäftsidee, die den Protagonisten zu sich selbst finden lässt und damit Erfolg hat - nicht nur beruflich, sondern auch in seinen Beziehungen. Es ist keine hochliterarische Erzählung und scheinbar alles löst sich in Wohlgefallen auf - aber warum darf man sich beim Lesen nicht auch einmal entspannen und die glücklichen Vibes mitnehmen? Und das nämlich ohne Kitsch!

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Das glückliche Leben

Rezensionen von PMelittaM:

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Inspector Swanson und die Frau mit dem zweiten Gesicht von Robert C. Marley

Fünfter Band einer lesenswerten Reihe

London, 1894: Ein Junge, Meg, stirbt in Gegenwart eines Freundes. Chief Inspector Donald Swanson besteht darauf, den Mord an Meg zu untersuchen, denn was ihm dessen kleiner Freund, Badger, erzählt hat, lässt ihn an einer natürlichen Todesursache zweifeln. Währenddessen überredet Oscar Wilde Frederick Greenland dazu, mit ihm auf eine Séance zu gehen.

Ich brauchte dieses Mal ein bisschen, um im Roman anzukommen, mich irritierten zunächst vor allem die Szenen rund um das Medium Louisa Balshaw, mit der der Roman auch beginnt. Doch nach und nach lief der Roman dann in den gewohnten Bahnen, es entspann sich ein Mordfall, in dem man auch miträtseln konnte, die Charaktere wurden klarer. Besonders schön natürlich auch das Auftreten schon bekannter Charaktere, neben dem Protagonisten Donald Swanson, glänzt wieder Sergeant Peter Phelps, und natürlich fehlen auch Frederick Greenland, Oscar Wilde und Arthur Conan Doyle nicht. Besonders Wilde läuft wieder zu Hochform auf, und darf wahrscheinlich deshalb auch die einzelnen Kapitel mit Zitaten einleiten. Mir gefällt wirklich sehr gut, in dieser Reihe auf einige historische Persönlichkeiten zu treffen, zu denen auch Donald Swanson gehört.

Der Autor schreibt im Vorwort, dass er sich beim Schreiben in einen neunjährigen Jungen, dessen geistiger Vater er ist, verliebt hat, und ja, Badger, genauer Billy Bob Badger, muss man einfach mögen. Für ihn kommt es hier ziemlich dicke, und man möchte ihn am liebsten in den Arm nehmen, er zeigt aber auch, wie schlau er ist, dafür hat auch sein Freund, der ein paar Jahre ältere Meg gesorgt, kein Wunder also, dass er unbedingt will, dass dessen Mörder:in gefunden wird.

Und das klappt natürlich am Ende, und zwar nachvollziehbar.

Der fünfte Band der Reihe hat mich nicht sofort packen können, dann aber doch relativ schnell. Ich mag die wiederkehrenden Charaktere sehr gern, sowie auch die historischen Bezüge. Meine Empfehlung gilt der gesamten Reihe.

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Inspector Swanson und die Frau mit dem zweiten Gesicht

Rezensionen von Normanfips:

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Die schönsten Küstenstädte in Europa von diverse

Ein schönes und informatives Buch

In diesem Buch werden 44 Traumziele vorgestellt, die alle am Meer liegen. Die Städte werden in vier Kapitel eingeordnet, die sich geographisch in Westeuropa, Nord-und Osteuropa, Südeuropa und Südosteuropa einteilen lassen. Zu Beginn eines jeden Kapitels kann man anhand der dargestellten Karte erkennen, wo denn die vorgestellten Städte liegen.

Neben schönen Bildern wird in kurzen und knappen Absätzen auf die Geschichte, Besonderheiten, Festlichkeiten und noch einiges mehr eingegangen. Vor allem wird immer wieder der Bezug zum Meer hergestellt. Die Nennung von entsprechenden Internetseiten ermöglicht es bei Interesse über einige Themen mehr zu erfahren. Mir gefällt ganz besonders die Kürze der Textanteile. Die interessanten Informationen kommen dabei dennoch nicht zu kurz. Es werden ziemlich bekannte Städte vorgestellt, wie Neapel oder Lissabon, aber erfreulicherweise auch etwas weniger prominente wie Pula oder Bergen. Definitiv wird beim Durchsehen des Buches das Fernweh geweckt. Eine schöne Auswahl wurde hier getroffen und wirklich ansprechend dargestellt.

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Die schönsten Küstenstädte in Europa

Rezensionen von Furbaby_Mom:

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In the Shadows we wait von Alessia Gold

Unterhaltsam, mystisch, spicy

Schon allein die Gestaltung dieses Buches hat mich total angesprochen - das edel schimmernde Metallic-Rot, die goldene Schrift, der geheimnisvoll dunkle Farbschnitt mit den Silhouetten schwarzer Vögel … alles wirkt, als würde es direkt aus dem Nebel des mystischen Örtchens Surnova auftauchen. Und speziell die Raben sind ein Detail, das noch bedeutungsvoller wird, sobald man die Geschichte kennt.

Ich lese nur selten Dark Romance oder Dark Fantasy - eigentlich so gut wie nie -, aber der Klappentext dieses Buches hat mich sofort in seinen Bann gezogen und mich dermaßen neugierig gemacht, dass ich nicht daran vorbeikam. Eine geheimnisvolle Legende, ein rumänisches Dorf, das seine Schatten nicht loswird, eine junge Frau, die sich auf die Suche nach ihrer wahren Herkunft begibt, jede Menge Geheimnisse und Gefahren … All das klang nach einer düster-romantischen Geschichte voller Mythen und Magie. Und genau das bekommt man hier auch: ein atmosphärisches, stellenweise richtig intensives Leseerlebnis.



Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven (Xara, Dorian und Juraj), was ich sehr gelungen fand. Besonders Xaras Kapitel haben mir gefallen, weil sie ihre Verunsicherung, ihre Sehnsucht und ihre wachsende Faszination so greifbar machten. Auch wenn ich einige ihrer Entscheidungen mit einem Stirnrunzeln verfolgt habe (- mal im Ernst: ich steige doch nicht zu zwei fremden Männern ins Auto … im Ausland … nur weil sie mir versichern, dass sie ohnehin nicht auf Mädels stehen - die romantischen Interessen schließen doch keine kriminellen Beweggründe aus, ahhh … da habe ich einfach zu viel True Crime intus! -), konnte ich sie irgendwo, irgendwie nachvollziehen. Immerhin ist Xara plötzlich mit zwei (heißen) Männern konfrontiert (nicht jene von der Mitfahrgelegenheit, wohlgemerkt), die nicht nur behaupten, sie wiedererkannt zu haben, sondern sie mal eben mit einer jahrhundertealten Liebe in Verbindung bringen. Ihren Wunsch, mehr über ihre biologische Herkunft erfahren zu wollen (unabhängig von den verstörenden Träumen) und ihre Neugier konnte ich jedenfalls absolut verstehen. Nicht umsonst boomen heutzutage Websites, bei denen Menschen mittels DNA-Einsendung mehr über ihre Herkunftsgeschichte lernen wollen; im Grunde interessiert uns doch alle die elementare Frage 'Wo komme ich her?'

Der Einstieg verlief also wirklich rundum spannend und genauso catchy, wie ich es mir erhofft hatte.



Dorian war mir persönlich etwas zu gebieterisch, zu unnahbar (- ja, schon klar, ein Herrscher muss über eine gewisse Dominanz verfügen, aber dennoch -), wohingegen Juraj mit seinem Verständnis und seiner geheimnisvollen Ruhe deutlich sympathischer wirkte. Ich bin ehrlich gespannt, welchen Weg die Autorin hier noch einschlagen wird, gerade gegen Ende deuten sich einige Wendungen an, die definitiv Lust auf Band 2 machen.



Was mich besonders beeindruckt hat, war die Atmosphäre: Alessia Gold versteht es, dieses Gefühl von uralter Dunkelheit, Legenden und mittelalterlichen Vibes perfekt einzufangen. Die Wälder, das Dorf, das Lichterfest … das Setting wirkt definitiv unheimlich und faszinierend zugleich.



Sehr cooles Extra: Das Glossar im Anhang und die Twilight-Referenzen - ich musste so auflachen bei der Frage "Ist das jetzt Dr. Cullen?"



Alles in allem: Ein solider Auftakt. Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es im zweiten Band weitergehen wird - "Until the Light destroys" erscheint im Januar 2026.



Fazit:
Eine außergewöhnliche Leseerfahrung - düster, seeeehr sinnlich, geheimnisvoll und ganz anders als das, was ich sonst lese. Klare Empfehlung für alle Vampir-Fans und Dark-Romance-Leser:innen.

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In the Shadows we wait

Rezensionen von Normanfips:

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Jetzt gerade ist alles gut von Stephan Schäfer

Momente sammeln

Nur ein kleiner Schnitt in den Finger, aber ein großer Einschnitt ins Leben. Dies muss der Protagonist erfahren, als er sich nach einem für ihn unbedeutenden Schnitt in den Finger plötzlich einer lebensbedrohlichen Sepsis gegenübersieht. Durch dieses buchstäblich einschneidende Erlebnis beginnt er sein Leben mit anderen Augen zu betrachten.

Er wird zu einem Sammler von kostbaren Momenten. In kurzen Kapiteln widmet sich der Autor den eher alltäglichen und oft als unwichtig wahrgenommenen Begegnungen mit anderen Menschen, aber auch mit der Natur. Er kommt immer wieder zu dem Schluss, dass eben jetzt gerade alles gut ist. Ich konnte mich in vielen Gedanken und Betrachtungen wiedererkennen und einige Geschichten haben mich sehr berührt. Sie laden ein zum Innehalten und Nachdenken. Stephan Schäfer hat das Rad hier nicht neu erfunden, aber er schafft es, dass man daran erinnert wird, dass das Leben eben genau aus diesen kleinen und doch so besonderen Momenten besteht. Wir müssen nur unseren Fokus richten und können somit auch zum Sammler kostbarer Momente werden. Der Sprecher Götz Otto hat einen sehr guten Job gemacht und das Buch angenehm vorgetragen.

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Jetzt gerade ist alles gut