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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von reimon:

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser

Rasante Alltagsgaunerei

Diesen Roman habe ich sehnsüchtig erwartet, da ich alle Bücher von Vea Kaiser genossen habe. Diesmal orientiert sie sich an einer wahren Geschichte, die sie fantasievoll und „frei erfunden“ erzählt.
Hauptfigur ist die junge Angelika Moser, die mit Leidenschaft ihrem Beruf in der Buchhaltung des Grandhotel Frohner nachgeht.

In ihrer Freizeit hängt sie mit KollegInnen im U4 ab und ist auch häufig in „Tschocherln“ zu finden. Zu ihrer Mutter, einer Hausmeisterin im Gemeindebau hat sie ein eher schwieriges Verhältnis, den Vater nennt ihr die Mutter nie.
Von einem erfolglosen Musiker wird sie schwanger. Er entpuppt sich als Niete, bleibt ihr aber stets freundschaftlich verbunden. Für ihren Sohn tut Angelika alles. Sie ist nicht nur eine ausgezeichnete Buchhalterin und wird schließlich zur ersten weiblichen Abteilungsleiterin im Hotel, sondern sorgt für ihren Chef auch immer wieder dafür, dass Ausgaben verschleiert werden. Dabei fällt ihr auf, dass falsche Abrechnungen von den Kolleginnen immer durchgewunken werden. Als sie, auch durch Ausgaben für ihr Kind bedingt, selber in Geldnot gerät, nützt sie das im eigenen Interesse - und veruntreut schließlich insgesamt etliche Millionen.
Die „Täterin“ ist einem da schon so sympathisch und ans Herz gewachsen, dass man Mitgefühl für ihr Handeln empfindet.
Nach ihrer Verurteilung muss sie ins Gefängnis. Das kann sie aber überraschend schnell wieder verlassen. Vermutlich hat ihr Sohn dafür gesorgt, dass sie ihre Schulden zurückzahlen konnte. Beide sind am Schluss unauffindbar.
Es ist schwierig, den Roman aus den Händen zu legen. Die Geschichte könnte gern noch weitergehen.

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

Rezensionen von liesmal:

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Ehrenwerte Affen von Michael Köhlmeier

Fabelhaft erzählt

„Ehrenwerte Affen“ ist eine von 17 Erzählungen, die in diesem Buch von Michael Köhlmeier zu finden sind. Bisher hatte ich nur einige seiner Romane gelesen. Mit den „Märchen und Sagen von Mensch und Tier“, wie es im Untertitel heißt, hat er mein Leseherz aber ebenso erfreut. Ich mag Köhlmeiers Schreibstil, der mir auch in diesem Buch begegnet.

Einige der Geschichten waren mir bisher unbekannt, andere habe ich wiedererkannt.

Sehr gut hat mir seine Version des „Gilgamesch“ gefallen. Darüber habe ich mich vor allem so gefreut, weil ich das Gilgamesch-Epos überhaupt erst vor kurzem – wenn auch nur in einer Kurzfassung – kennengelernt habe.

Doch auch die anderen Erzählungen haben mich überrascht, mehr oder weniger begeistert und vor allem zum Nachdenken angeregt. So zeigt mir „Der wunderliche Raub der Königskrone“, dass gut geplant schon halb gewonnen ist.

Besonders berührt hat mich „Maulauf“, macht die Geschichte doch deutlich, dass man besser mit dem zufrieden sein sollte, was man hat. Manchmal merkt man erst nach dem Verlust, welchen Reichtum man besessen hat.

Ich habe das Buch nicht am Stück durchgelesen, sondern ich habe es genossen, immer mal wieder eine der Geschichten zu lesen und mir dann auch die Zeit zu nehmen, um über das Gelesene nachzudenken und es zu verarbeiten. Einige der Erzählungen eignen sich auch gut zum Vorlesen und bieten reichlich Gelegenheit zum Meinungsaustausch. Von mir gibt es eine volle Leseempfehlung.

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Ehrenwerte Affen

Rezensionen von Marw76:

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Aurelia und die Jagd nach dem Glück von Beate Maly

Cosy-Crime vom Feinsten

Cover: Das Cover ist schön winterlich und stimmt schon super auf die kalte Jahreszeit und auf die Stadt Wien ein. Ausserdem sieht man schon am Cover direkt, dass dieser Cosy- Crime in eine historische Handlung hineinführt. Mir hat das Cover richtig gut gefallen und es passt gut zur Geschichte.

Inhalt: Januar 1872, Ballsaison in Wien: keine gute Zeit für junge Gräfinnen, die sich nicht verheiraten lassen wollen.

Der Rest der Stadt ist im Glücksrausch, Lose sind die Vergnügung der Stunde. Freiherr von Sothen hat mit dem Verkauf von Lotterielosen sein Geschäft gemacht und viele Leute arm. In Glanz und Gloria lebt er in einem Schlösschen am Cobenzl – bis er erschossen wird. Pech für den gierigen Freiherrn, Glück für Oberinspektor Janek Pokorny, denn wenn ein Mord in bester Gesellschaft geschieht, ist die junge Gräfin Aurelia von Kolowitz nicht weit. Doch die adelige Hobbykriminalistin hat andere Sorgen: Ihr Verleger will ihre Karikaturen nicht mehr drucken, ihr Vater will sie an einen Süßwarenfabrikanten verheiraten, und Janek, der sie nach ihrem letzten Fall ins Theater einladen wollte, hat sich nie wieder gemeldet. Wie immer machen die Männer um Aurelia herum also nichts als Ärger. Doch dann tritt die Witwe des Freiherrn auf den Plan – und die stellt was Habgier und Niedertracht betrifft noch so manchen Mann in den Schatten.

Meine Meinung: Ich lese immer mal wieder gerne Cosy-Crime und da ich die Autorin bereits von anderen historischen Romanen kenne, und diese sehr unterhaltam gefunden habe, wollte ich mir auch dieses Buch von ihr unbedingt näher ansehen. Ich hatte auch tolle Lesestunden mit dieser Geschichte und kann das Buch deshalb nur empfehlen. Der Schreibstil war von Beginn an sehr locker und leicht zu lesen, ich hatte Wien zur Zeit von 1872 sehr schön vor Augen und bin richtig in die vergangene Zeit eingetaucht. Die Seiten sind deshalb auch nur so dahingeflogen und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben. Da die Geschichte aus Sicht von beiden Protagonisten erzählt wird, ist die Handlung dadurch noch abwechslungsreicher und ausserdem kann man die Gedanken- und Gefühlswelt von beiden noch besser nachvollziehen. Sowohl Aurelia als auch Janek sind authentisch beschrieben und sehr sympathisch, gerne habe ich mit ihnen mitgefiebert und mitgerätselt. Der Roman handelt sowohl vom privaten Leben der Ermittler und auch von dem spannenden Kriminalfall, für mich war das die perfekte Lösung die mir sehr gefallen hat. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Bücher mit den beiden Protagonisten und weiteren spannenden Krimis und gebe gerne eine Leseempfehlung.

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Aurelia und die Jagd nach dem Glück

Rezensionen von reimon:

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser

Rasante Alltagsgaunerei

Diesen Roman habe ich sehnsüchtig erwartet, da ich alle Bücher von Vea Kaiser genossen habe. Diesmal orientiert sie sich an einer wahren Geschichte, die sie fantasievoll und „frei erfunden“ erzählt.
Hauptfigur ist die junge Angelika Moser, die mit Leidenschaft ihrem Beruf in der Buchhaltung des Grandhotel Frohner nachgeht.

In ihrer Freizeit hängt sie mit KollegInnen im U4 ab und ist auch häufig in „Tschocherln“ zu finden. Zu ihrer Mutter, einer Hausmeisterin im Gemeindebau hat sie ein eher schwieriges Verhältnis, den Vater nennt ihr die Mutter nie.
Von einem erfolglosen Musiker wird sie schwanger. Er entpuppt sich als Niete, bleibt ihr aber stets freundschaftlich verbunden. Für ihren Sohn tut Angelika alles. Sie ist nicht nur eine ausgezeichnete Buchhalterin und wird schließlich zur ersten weiblichen Abteilungsleiterin im Hotel, sondern sorgt für ihren Chef auch immer wieder dafür, dass Ausgaben verschleiert werden. Dabei fällt ihr auf, dass falsche Abrechnungen von den Kolleginnen immer durchgewunken werden. Als sie, auch durch Ausgaben für ihr Kind bedingt, selber in Geldnot gerät, nützt sie das im eigenen Interesse - und veruntreut schließlich insgesamt etliche Millionen.
Die „Täterin“ ist einem da schon so sympathisch und ans Herz gewachsen, dass man Mitgefühl für ihr Handeln empfindet.
Nach ihrer Verurteilung muss sie ins Gefängnis. Das kann sie aber überraschend schnell wieder verlassen. Vermutlich hat ihr Sohn dafür gesorgt, dass sie ihre Schulden zurückzahlen konnte. Beide sind am Schluss unauffindbar.
Es ist schwierig, den Roman aus den Händen zu legen. Die Geschichte könnte gern noch weitergehen.

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

Rezensionen von rewareni:

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Darknet-Alpträume von Günter Schaden

Wut und Hass

Für Polizeikommissarin Becca ist nach langer Zeit als Undercover Agentin im Cybercrime Milieu der Moment da, wo ihre Kollegen zuschlagen werden und sie alles dafür vorbereitet hat. Dass es ein nicht ungefährlicher Einsatz ist wird schon allen klar, als sich die Täter nicht kampflos ergeben und es zu so mancher Situation kommt, wo es um Leben und Tod geht.

Obwohl der Einsatz scheinbar erfolgreich verlaufen ist stellt sich die Frage, ob es nicht doch noch irgendwo Hintermänner gibt, die im Darknet ihr Unwesen treiben. Als Becca im Spital auf einen der Täter trifft flammt etwas aus ihrer Vergangenheit auf und lässt alte Wunden wieder aufreißen.
,, Darknet- Alpträume“ ist ein Episoden Thriller rund um die taffe und knall harte Becca, wo der Autor Günter Schaden mit dem 23. Juli 2024 beginnt und den Leser ein paar Stunden auf eine gefährliche und brutale Reise mit der Polizeikommissarin mit nimmt.
Da ich auf diese Art Roman nicht gefasst war, hat es mich gewundert, dass man eigentlich nur zwei Handlungsstränge präsentiert bekommt und nicht mehr. Da man ja nur ein paar Stunden mit Becca verbringen kann, macht es natürlich Sinn. Der erste Teil ist mehr technisch behaftet, wo man interessante Einblicke in die Welt des Darknets bekommt und wie die Spezialeinheit Becca geschickt in dieses Milieu eingeschleust hat. Becca geht dabei sowohl an ihre physischen als auch psychischen Grenzen, wo man das Gefühl hat, dass sie wie ein Uhrwerk funktioniert und nur rational und nie emotional handelt.
Sie ist eine schwierige Person, wo es nicht leicht ist einen Zugang zu ihr zu finden. Nach dem Einsatz begleitet man sie ins Spital, wo sie auf die nette Krankenpflegerin Beate trifft, die einiges mit ihr durch machen muss. Dabei erkennt man, dass Becca oft nur andere ausnützt um an ihr Ziel zu kommen.
Bei ihren Erlebnissen fragt man sich immer wieder, ob sie eine Überfrau ist, die trotz Schmerzen, Erschöpfung und Zeitdruck bis über ihre Grenzen gehen kann.
Es ist ein rasanter und schneller Thriller, wo man manchmal das Gefühl bekommen kann, dass man mit der Handlung nicht mehr ganz mit kommt. Wahrscheinlich soll in der Kürze des Romans viel hinein gepackt werden.
Wirklich viel über Beccas Leben erfährt man nicht und so ist das offene Ende auch ein Hinweis darauf, dass man wohl im nächsten Band mehr aus ihrer Vergangenheit erfährt.

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Darknet-Alpträume

Rezensionen von Cellissima:

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Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel von Skye McKenna

DAS Lesehighlight 2025!

Cassandra Morgans Mutter verschwand vor sieben Jahren. Sie musste damals nach Faerie reisen, um etwas zu erledigen - doch sie kehrte niemals zurück. Cassandra ließ sie in einem Internat zurück. Als Cassandras Mutter nach sieben Jahren offiziell für tot erklärt wird und das Internat kein Geld mehr bekommt, muss sie es verlassen.

Sie wohnt fortan bei ihrer Tante in Hartwood Hall. Und dieser Umzug verändert erneut alles für Cassandra: sie erfährt, dass die Morgans ein altehrwürdiges Hexengeschlecht sind; dass ihre Tante eine sogenannte Haghexe ist - die mächtigste Hexe Englands, die das Dorf und ganz England vor dem Hag und dem, was dahinter liegt, beschützt. Der Hag ist der älteste und größte Wald in ganz England. Der Hag bildet auch die Grenze zwischen England und Faerie. Wenn man ihn durchquert, gelangt man nach Faerie. Doch das Böse kommt aus Faerie, und so muss man sich vom Hag fernhalten, denn kaum jemand kommt wieder heraus, wenn er den Hag erst betreten hat ...
So ist die wichtigste Regel, an die Cassandra sich zu halten hat, die, dass sie den Hag niemals alleine betreten darf.
Cassandra weiß nicht, was mit ihrer Mutter geschah, aber sie spürt, dass sie noch lebt; dass sie sich in Faerie befindet, und dass sie durch den Hag und nach Faerie muss, um ihre Mutter zu finden.
******
Schon das wunderschöne Cover hat dazu geführt, dass wir uns in dieses Buch verliebt haben. Der Klappentext klang so gut, dass wir es unbedingt lesen wollten - und wir wurden nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil!
Der Inhalt ist genauso wunderschön wie das Cover.
Die Kinder, die das Buch vor mir gelesen haben, waren absolut begeistert - und auch ich als Erwachsene habe diesen ersten Band geliebt und beschlossen, dass ich die komplette Reihe lesen möchte.
Es ist natürlich perfekt für die Zielgruppe, zum Vorlesen oder Selberlesen; aber auch Erwachsene haben definitiv ihre Freude daran. Die Länge der Kapitel ist für Kinder ideal, um bspw. abends vor dem Einschlafen noch etwas zu lesen.
Jede einzelne Seite ist schön und liebevoll illustriert.
McKennas Stil ist wundervoll, lässt sich sehr gut lesen, ist so bildhaft und extrem atmosphärisch!
Cassandra ist eine Protagonistin, die die Zielgruppe lieben wird. Überhaupt sind alle Figuren so gelungen! Viele davon, etwa die Haushälterin oder Kater Montague, schließt man sofort ins Herz.
Dieses Mädchen, diese Hexenfamilie, Hartwood Hall, der Hag ... ziehen einen sofort in ihren Bann.
Es ist eine Geschichte, so magisch, schön und spannend, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann, weil man diese Welt nicht mehr verlassen möchte und auch unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Das Buch passt perfekt in den Herbst bzw. jetzt in die Zeit um Halloween, doch bekommen die Kinder dabei nie Angst, da alles absolut alters- und zielgruppengerecht ist. Ich würde es sogar als regelrechte Wohlfühlgeschichte (für jedes Alter) bezeichnen.
Es gibt so viele wundervolle Schauplätze, und McKenna besticht durch ihre Kreativität und Ideen und Schöpfungen, die man so noch nicht gelesen hat.
Hier und da fühlten wir uns ganz leicht an Harry Potter erinnert, durch die Hexen, die Zauberhüte, die Prüfungen, Cassandras Tante, das Fliegen auf dem Besen usw. -aber das im positiven Sinne! Cassandra Morgan ist nie auch nur ansatzweise ein Abklatsch, da die Autorin wie gesagt so viele eigene, ganz neue und wundervolle Ideen und Wesen hat und einführt.
Das Ende ist offener als von uns erwartet bzw. die Geschichte ist am Ende dieses Auftaktbandes noch nicht so weit fortgeschritten wie erwartet - Cassandras Mutter wurde noch nicht gefunden, ja, Cassandra hat sich für unseren Geschmack noch nicht mal so richtig auf die Reise und die Suche nach ihr gemacht (erst mal muss sie ja Dinge lernen und eine richtige Hexe werden, denn nur mit dem notwendigen Wissen und den notwendigen Fähigkeiten kann sie sich durch den Hag und nach Faerie wagen ...). Stört uns diesmal aber überhaupt nicht, da dieser erste Band so toll und die ganze Vorgeschichte notwendig war, der zweite Band zudem schon im März 2026 erscheint und die Reihe auf fünf Bände angelegt ist, die im englischen Original schon weitestgehend erschienen sind.
Wir sind absolut begeistert - das war für uns DAS Lesehighlight in diesem Jahr und wird kaum noch zu übertreffen sein.
Das ist ziemlich sicher eine Reihe, die man unbedingt im Regal stehen haben möchte und immer wieder lesen möchte und wird. Wir sind sehr froh, dass wir sie entdeckt haben.
Unbedingte Leseempfehlung für alle, die England, Hexen, Magie lieben, Harry Potter mögen, eine herrlich atmosphärische, bezaubernde und altersgerechte Geschichte suchen und einfach ein paar richtig tolle Lesestunden haben wollen.
Die Zielgruppe wird dieses Buch und diese Reihe sowieso lieben - aber auch Erwachsene werden Cassandra Morgan lieben.
Unbedingt lesen!

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Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel

Rezensionen von peedee:

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Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter

Viele bekannte Weisheiten

Hannah lebt und arbeitet in einer Grossstadt. Sie lebt für die Arbeit und hetzt von einem Termin zum nächsten. An ihre Träume oder an sich selbst hat sie schon lange nicht mehr gedacht. Ein verlängertes Wochenende in einem kleinen Holzhaus am See soll ihr helfen, sich auf die wichtigen Dinge im Leben zu besinnen.

Als ein Kind vor ihrem Haus auftaucht und dort spielt, freunden sie sich an. Sophie zeigt ihr die längst vergessene Kindersicht und Hannah beginnt, sich an ihre eigene Kindheit zu erinnern. Und beleuchtet ihr Erwachsenenleben neu.

Erster Eindruck: Das Cover des Schutzumschlage gefällt mir sehr gut, obwohl ich keine Schutzumschläge mag. Was ich aber sehr schön finde, ist, dass die Person mit den Fussspuren auf dem Leineneinband in Gold abgebildet ist.

Hannah macht ein verlängertes Wochenende. Sie scheint kurz vor einem Burnout zu stehen und ich frage mich, ob da ein verlängertes Wochenende in der Einsamkeit Sinn macht. Aber ja, mehr lag zeitlich nicht drin, denn am Montag muss sie wieder zur Arbeit.
Das Zusammensein von Hannah und Sophie finde ich grundsätzlich natürlich schön, aber ich würde als Erwachsene nicht einfach wiederholt ein fremdes Kind zu mir ins Haus einladen. Ich würde zuerst Kontakt mit den Eltern aufnehmen und dann fragen, ob das Kind – vielleicht auch zuerst mit einem Elternteil – zu mir zu Besuch kommen kann. Es heisst doch so schön „Kindermund tut Wahrheit kund“: Kinder sagen unverfälscht die Wahrheit, die beim Empfänger zuweilen auch schmerzt, da eine Wunde getroffen wurde. Aber es bringt einen dazu, über das Gesagte zu reflektieren.

Es fällt mir nicht ganz leicht, das Buch zu bewerten, denn ich will nicht spoilern und kann daher ich auch nicht im Detail damit rausrücken, wie ich die Geschichte bzw. insbesondere den Ausgang finde. Daher nur so viel: Das Buch ist mit seinen 176 Seiten im Nu gelesen, beinhält viele bekannte Weisheiten und hat mich zum Nachdenken gebracht. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Drei Tage im Schnee

Rezensionen von Petra Sch.:

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Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse von Markus Heitz

der Auftakt der Irida-Reihe konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Das Cover ist ein Traum, und dazu dieser wunderschöne Farbschnitt - doch ich muss zugeben, dass ich mir mit der Geschichte etwas schwer getan habe.
Zu Beginn werden die Protagonistin Irida und ihre 3 Freunde Cedric, Jeremy und Jinjin vorgestellt sowie der Ort Hohenburg und die dazugehörige Gegend, wo sich alles abspielt, was ich immer sehr gut finde, um erstmal einen Überblick zu bekommen.

Die 14- (bzw. 13)-jährigen Jugendlichen haben alle kleine Handicaps, weshalb sie sich den Namen "die Furchtlosen" gegeben haben.
Um den Ort Hohenburg mit seinen Höhlen und Ruinen ranken sich viele mystische Sagen.
Die Geschichte beginnt superspannend, gruselig und mysteriös mit dem Raub eines angeblichen Keltengrabs in einem Maisfeld, ein Stück eines abgebrochenen magischen Schlüssels, auf dem sich unbekannte Runen befinden, Menschen, die in den Schlossberghöhlen verschwinden und der Spuk der weißen Dame.
Und dann ist da noch ein zahmes Kaninchen mit einem Glöckchen um den Hals, das überall auftaucht.

Irida und ihre Freunde sind von dem Fall des Grabraubs fasziniert und wollen der Sache auf den Grund gehen. Dabei verstricken sie sich immer mehr in mysteriöse Dinge.
Doch dann tritt man lange auf der Stelle, weil man auch aus Sicht anderer Lebewesen liest, bzw. diejenigen, die den Schlüssel suchen. Warum sie unbedingt den Schlüssel zur Anderswelt finden müssen, wird sich vermutlich erst im nächsten Band auflösen.
Sehr lange Zeit weiß man nicht, wer diese einzelnen magischen Gruppierungen sind, die als Menschen getarnt in Hohenburg leben. Wer diese Wesen sind, hat sich auch erst ziemlich gegen Ende des Buches aufgelöst.
Auch gab es viele Wiederholungen, zB dass Iridia unverständlich viel Kraft hat. Oder Jeremy, der aus Rumänien kommt, ständig Wörter falsch sagt/verwendet und immer von seinen Freunden korrigiert wird. Das war mit der Zeit etwas nervig.

An und für sich fand ich die Idee mit den magischen Wesen richtig spannend; ich finde es jedoch für ein Kinder-/Jugendbuch nicht so schön, wenn es keine Art von Abschluss gibt, denn es sind noch viele Fragen offen geblieben und viele Dinge nicht aufgeklärt worden. Dann sollte es von vornherein klar sein, dass es eine aufeinander aufbauende Dilogie bzw. Trilogie ist. Denn so hat man das Gefühl, dass Band 1 'hur' ein langer Epilog ist.


Fazit:
Spannende Plotidee mit den mystischen Märchen um den Ort Hohenburg und die Anderswelt sowie den magischen Wesen; doch es bleiben so viele Fragen offen, dass man das Gefühl hat, hier 'nur' einen Epilog gelesen zu haben.

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Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse

Rezensionen von Shilo:

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Lebensbande von Mechtild Borrmann

Zeitgeschichte, die das Herz berührt

Manche Bücher erzählen nicht nur eine Geschichte, sie lassen etwas in einem nachklingen. Dieses hier gehört für mich ganz klar dazu. Ich war schnell mitten im Geschehen und konnte kaum aufhören zu lesen, weil mich die Schicksale von Lene, Nora und Lotte nicht losgelassen haben. Drei Frauen, die in einer Zeit leben, in der vieles zerbricht, und die trotzdem weitermachen.

Lene kämpft um ihren kleinen Sohn Leo, der wegen seiner Behinderung in Gefahr ist. Ihre Cousine Nora steht ihr bei, obwohl sie weiß, was das für sie selbst bedeuten kann. In Danzig trifft Nora auf die junge Lotte, die ebenfalls ihren Weg sucht. Zwischen diesen drei Frauen entsteht etwas, das stärker ist als Angst oder Verlust.
Mehrmals habe ich beim Lesen innegehalten, einfach weil mich die Geschichte so berührt hat. Sie zeigt, wie viel Mut in kleinen Gesten liegen kann und dass Freundschaft selbst in der dunkelsten Zeit Bestand hat. Besonders die Abschnitte über die Gefangenschaft haben mich tief getroffen. Es ist kaum vorstellbar, was Menschen damals durchmachen mussten, und doch gelingt es Mechtild Borrmann, Hoffnung spürbar zu machen, leise und eindringlich zugleich.
Ihre Sprache ist einfach und klar, und gerade das macht sie so wirkungsvoll. Man fühlt mit den Figuren, spürt ihre Zweifel und ihren Mut. Alles wirkt echt und ehrlich.
Die wechselnden Zeitebenen zwischen Krieg, Nachkriegszeit und den Jahren nach dem Mauerfall fügen sich zu einem stimmigen Ganzen. Besonders schön fand ich, wie Vergangenheit und Gegenwart ineinandergreifen, ohne dass es konstruiert wirkt.
Als ich das Buch beendet hatte, blieb ich erst einmal still sitzen. Diese Geschichte hat mich bewegt und nachdenklich gemacht. Sie erinnert daran, dass Menschlichkeit selbst dort überdauern kann, wo man sie kaum vermutet.
Ein eindrucksvoller, tiefgehender Roman, für mich ein echtes Herzensbuch. 5 Sterne.

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Lebensbande

Rezensionen von Vobabooks:

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Blackspell von Celine Leonora

Düster und gruselig

Blackspell - Das Geheimnis der Blutmotten ist ein Buch von Celine Leonora. Eden Blackspell muss ihre letzten beiden Schuljahre an der Wyndhouse Academy in England am mysteriösen Hollows Lake verbringen - um die Bedingungen für das Erbe ihres verstorbenen Vaters zu erfüllen. Kurz zuvor entdeckte Eden ein totes Mädchen umgeben von Motten, welches kurz darauf verschwand und ebenfalls die Wyndhouse Academy besuchte.

Eden kommt an eine Academy voller Magie und seltsamer, gefährlicher Ereignisse…
4.5 ⭐️ Hui, das war ein spannender, düsterer und gruseliger Read für mich. Sehr fesselnd, auch wenn es für meinen persönlichen Lesegeschmack an einigen Stellen zu gruselig und krass wurde (und ich es als Jugendbuch mit 14 noch nicht gelesen hätte, siehe Triggerwarnungen) - ich kann mir aber gut vorstellen, dass dies anderen mitunter gerade gut gefällt. Voller Geheimnisse, mit vielen Suspense- bzw. auch einigen Horrorelementen. Es wird immer wieder damit gespielt, was Realität und was Einbildung ist. Die gruselige und dunkle Stimmung passt auch als Herbstread in die aktuelle Jahreszeit. Eine sorgfältig konstruierte Welt mit einem interessanten Magiesystem. Eden ist zudem eine starke Hauptfigur, und es gibt einige Nebencharaktere mit lauter Geheimnissen. Die Fantasyaspekte stehen auch definitiv im Vordergrund des Buchs, es gibt da zeitweise eine kleine Romanceentwicklung im Hintergrund. Zudem ist das Buch wunderschön und aufwendig illustriert. Ich bin gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergeht!

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Blackspell