Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Friends and Liars von Jennifer Lynn Alvarez
Testleserin MARLENE, Tyrolia-Filiale Innsbruck (15 Jahre, Telfs)
Testleserin MARLENE, Tyrolia-Filiale Innsbruck (15 Jahre, Telfs)
Wer nach einem spannenden Krimi sucht, ist bei "Friends and Liars" genau richtig. Auf einer Party überträgt jemand live Jake und seine Ex Tegan beim Rummachen. Für Jakes Freundin Jessica bricht eine ganze Welt zusammen. Als ein Video davon jedoch online gestellt wird, wird es zu einem Verbrechen.
Sofort wird die Polizei eingeschaltet und als dann auch noch Tegan unauffindbar wird, fragen sich alle, wer dafür verantwortlich ist. Die Lage spitzt sich immer weiter zu, bis plötzlich eine Leiche gefunden wird. Jeder scheint etwas zu verheimlichen und man kann keinen mehr trauen. Schnell wird klar, dass es bald um mehr als um ein Sex-Video im Internet geht.
Auch wenn ich normalerweise kein großer Fan von Krimis bin, hat mich dieser hier sehr gefesselt. Bis zum Ende bleibt es spannend und es kommen viele überraschende Wendungen zum Vorschein. Ich würde es vor allem älteren Lesern ab 14 Jahren empfehlen, da Themen wie Drogen, Sex und Vergewaltigung angesprochen werden.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Botanic Hearts von Melanie Sweeney
Bücher und Blumen
Eine Bibliothek, die in einen Botanischen Gartren ziehen muss, dazu wei Protagonisten, die sich (zunächst) nicht ausstehen können? Das klingt doch ganz fabelhaft - daher war ich mir sicher, dass ich "Botanic Hearts" von Autorin Melanie Sweeney unbedingt lesen möchte.
Und ich mochte das Buch auch - mit einigen Einschränkungen.
Das Setting der Story ist gut gelungen und auch anschaulich gezeichnet, ich konnte mich gut in die hurricane-geplagte Landschaft von Houston eindenken. Den Schreibstil, übersetzt durch Christiane Steen, habe ich flüssig lesen können, es wird durchweg auf gendergerechte Sprache geachtet, was den Lesefluss für mich in keiner Weise beeinflusst hat. Schön fand ich, dass eine Nebenfigur nonbinäre Pronomen nutzt und dies ohne großen Trubel in die Handlung mit eingeflochten wird.
Weniger gut bin ich mit der Charakterisierung der beiden Hauptcharaktere Tansy und Jack zurecht gekommen. Bei beiden fehlte Tiefe in der Charakterdarstellung, um ihre Probleme nachvollziehen zu können. Während Tansy ziemlich träumerisch durch die Welt wandelt, dabei jedoch jede ihr angebotene Hilfe von sich stößt und eine One-Woman-Show inszeniert (worin das begründet ist, wird nur vage deutlich), ist Jack ein beinahe klischeehafter Harte-Schale-Weicher-Kern-Typ, der sich selbst kein Glück gönnt (hier wird immerhin etwas weniger vage auf seine Hintergründe eingegangen) - zumindest beginnend. Beide sind erwachsene Personen und glücklichweise zeigt sich das auch im Kommunikationsverhalten der beiden - manchmal zumindest... Dennoch bewegt sich die Anziehung der beiden vorrangig auf einer körperlichen Ebene, was einen faden Beigeschmack mit sich bringt und somit auch ziemlich platt wirkt.
Die Handlung als solche hatte immer wieder Längen und ich musste mich immer wieder motivieren weiter zu lesen.
Damit ist "Botanic Hearts" ein Buch, das mit einem tollen Klappentext und einer bezaubernden Gestaltung punkten kann, die eigentliche Handlung und Charakterdarstellung konnte mich dann nur in geringem Maße überzeugen. Es bleibt aber eine nette, wenn auch relativ oberflächliche Liebesgeschichte in botanischem Ambiente.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
That's Not My Name von Megan Lally
Testleserin IDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Innsbruck)
Testleserin IDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Innsbruck)
Stell dir vor, du wachst in einem dunklen Wald auf. Verletzt, unterernährt und ohne jegliche Erinnerung. Du weißt nicht einmal mehr, wie du heißt. So geht es dem Mädchen in Megan Lally‘s Buch „That‘s not my name“. Das Mädchen wird gefunden und in eine Polizeistation gebracht.
Dort taucht wenig später ein Mann, Wayne Boone, auf. Er behauptet, der Vater des Mädchens zu sein. Sobald er mit ihr in ihrem Haus angekommen ist, erklärt er ihr, wer sie ist. Mary Boone. 17 Jahre alt. Introvertiert. Alles scheint zu passen. Doch schon nach einigen Stunden fühlt Mary sich nicht mehr wohl. Sie vermutet, nicht das Mädchen zu sein, welches auf ihrer Geburtsurkunde steht. Und auf der anderen Seite des Landes sucht ein Junge verzweifelt nach seiner verschwundenen Freundin…
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die zwei Perspektiven, in denen es geschrieben ist, haben es noch einmal spannender gemacht. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der packende Thriller mit viel Spannung und guten Wendungen mag. Die Charaktere sind super beschrieben und man will immer wissen, wie es weitergeht. Ein fantastisches Buch!
Testleserin LINDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Imst)
Ein Mädchen und ihr Vater
Ein Junge und seine Freunde
Zwei Geschichten
Ein verletztes Mädchen wird im Straßengrabe gefunden und zur Polizei gebracht. Dorthin kommt auch die Rettung, welche eine Gehirnerschütterung bei ihr feststellt. Sie kann sich an nichts mehr erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Doch da kommt auch schon ein Mann in die Wache, der angibt ihr Vater zu sein. Er hat ihren Schulausweis und ihre Geburtsurkunde. Angeblich heißt sie Mary Ellen Boone. Da alles gut aussieht darf Mary mit dem Mann in ihr Zuhause fahren. Doch nachdem sie sich von ihrem Unfall erholt hat, fällt ihr auf, dass sich der Mann komisch verhält. Er vergisst ihre Allergie und schottet sie von der Außenwelt ab. Sie beginnt nachzudenken und erfährt schreckliche Dinge…
In Washington City wird ein Mädchen namens Lola vermisst. Und das schon seit fünf Wochen. Ihr Freund, Drew beginnt, sich schreckliche Sorgen zu machen. Doch für den Sheriff des Ortes ist er der Hauptverdächtige. Also beginnt es auf eigene Faust zu ermitteln und verträgt sich für diesen Zweck sogar wieder mit Lolas bester Freundin Autumn. Zusammen beginnen er, sein Freund Max und sie nach Lola zu suchen. Sie entdecken eine heiße Spur, doch dabei bringen sie sich selbst in Gefahr. Werden sie es wohl schaffen Lola zu finden?
Mir hat das Buch supergut gefallen. Es ist mega geschrieben und auf jeder Seite wird man überrascht. Es macht Spaß mitzuraten, was als nächstes passiert. Das Buch ist einerseits grausam und anderseits lustig. Ich finde es ist ab circa 13 Jahren geeignet.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Wanda von Annika Scheffel
Testleserin LINDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Imst)
Testleserin LINDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Imst)
In diesem Buch geht es um ein 13-jähriges Mädchen namens Wanda, welche in einem Kinderheim aufgewachsen ist und nun – schon zum dritten Mal - zu einer Familie gekommen ist. Dort findet sie es ganz okay, bis ihre neue Familie ihr plötzlich weißmachen will, dass sie sich das Leben mit Wanda anders vorgestellt hatten.
Also muss Frau Willhelm sie wieder abholen. Doch bis Frau Wilhelm sie abholen kann ist Wanda schon verschwunden. Immerhin, was soll sie im Kinderheim, wenn sogar ihre beste Freundin Toni schon einen Platz gefunden hat? Also verschwindet sie zum Brandenburger Tor, wo sie sich im Raum der Stille versteckt.
Und ab da überschlagen sich die Ereignisse: Wanda bekommt in diesem Raum solchen Hunger, dass sie schließlich zu einem Kiosk läuft und nach Essen fragt. Doch die Frau ist schrecklich unfreundlich und gibt ihr nichts ab. Da trifft sie plötzlich einen stillen Jungen namens Sami. Er scheint auch Sorgen zu haben, doch er erwähnt nichts. Aber immerhin gibt er ihr etwas zu essen. Aber er ist netter als Wanda denkt, und die beiden werden gute Freunde. Sogar so gute, dass Wanda ihm ihr Versteck zeigt. Wanda und Sami lernen noch mehr nette Leute kennen, darunter auch Jo, der Zylindermensch. Er ist meganett und bringt den beiden jeden Tag etwas zu essen. Und auch Juli der kleine Fuchs ist sehr freundlich. Doch als eine Bärin sich aus ihrem Gehege befreit herrscht Chaos in der Stadt. Denn – wer die Bärin findet, kann sich etwas wünschen.
Sami hat einen sehr dringenden Wunsch und hofft die Bärin zu finden. Wanda hilft ihm dabei.
Werden sie die Bärin finden und falls ja – werden ihre Wünsche erfüllt?
Mich hat das Buch sehr begeistert, da sich vermutlich einige einmal in der Lage von Sami oder Wanda wiederfinden. Immerhin wird nicht jeder gleich bewundert oder gesehen. Ich fand das Buch im Allgemeinen sehr spannend und mitreißend. Manchmal hat es mich wütend oder traurig gemacht. Ich denke, das Buch sollte signalisieren, dass man alles schaffen kann, wenn man an sich glaubt und dass man sich auf gute Freunde immer verlassen kann.
Ich würde das Buch allen empfehlen, die gerne spannende und mitreißende Bücher lesen.
Viereinhalb von Fünf Sterne
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Eine Leiche zum Tee - Erste Liebe und ein plötzlicher Todesfall in einem englischen Küstenstädtchen: Cosy Crime von Feinsten, erstmals im Taschenbuch von Alexandra Fischer-Hunold
Testleserin LINDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Imst)
Testleserin LINDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Imst)
In diesem Buch geht es um ein Mädchen namens Amy, die mit ihrem Hund Percy und ihrer Tante Clarissa, welche das Café Little Treasurer betreibt, in einem Ort in Cornwall lebt.
Amy freut sich. In ein paar Tagen findet die 500-Jahr-Feier von Ashford-on-Sea statt.
Amy wird dort auch die Premiere ihres Schokomouse-Erdbeer-Kuchens feiern. Doch bei der Feier kommt es zu einer schrecklichen Tragödie: Die berühmte Pianistin Rubinia Redcliff fällt tot um! Und das ausgerechnet nachdem sie Amys Torte gegessen hat. Tante Clarissa- auch bekannt als die Detektivin von Ashford - macht sich sogleich auf Spurensuche. Gemeinsam mit ihren besten Freundinnen sucht sie nach dem Mörder. Und auch Amy hilft fleißig mit. Doch sie kommt auf eine schreckliche Idee: Amy glaub, dass Finn, der Junge, den sie schon lange anschmachtet, der Mörder sein könnte, immerhin hat er kein Alibi für die Tatzeit.
Und auch Tante Clarissa kommt auf einen schrecklichen Verdacht: sie glaubt, dass ihre beste Freundin Dorothy Rubinia ermordet hat. Dorothy ist empört und rennt davon. Sie spricht nun nicht mehr mit Clarissa. Aber diese will sich unbedingt wieder mit ihr vertragen und macht sich gemeinsam mit Amy auf den Weg zu Dorothys Haus.
Und die beiden machen dort eine unglaubliche Entdeckung: Auf dem Tisch liegt eine Packung Hundetabletten und daneben steht ein Glas Sekt. Und auf dem aufgeklappten Laptop steht geschrieben, was Tante Clarissa schon längst vermutet hat: Dorothy hat gemordet. Und sie trägt deshalb so viel Schuld auf sich, dass sie sich das Leben genommen hat. Clarissa ist traurig und empört zugleich.
Doch haben die beiden den wahren Mörder nun schon gefunden?
Mir hat das Buch sehr gefallen, da es immer spannend ist. Es passieren immer neue Dinge und es ist super geschrieben. Immer wenn man denkt, dass man das Rätsel jetzt gelöst hat, passiert etwas Unvorhergesehenes. Man hat immer das Gefühl, als wäre man selbst in dieser Geschichte. Ich würde das Buch an alle empfehlen die gerne Krimis lesen.
Das Buch ist superspannnend.
Rezensionen von Ecinev:
Lucia 1. Flüsterin der Flammen von Sarah Fleury
Auf nach Flammaris
Lucia lebt ein ruhiges Leben am Fuße des Ätnas in Catania. Bei der Geburtstagsfeier ihrer besten Freundin erlebt sie, wie ihr Kleid in Flammen aufzugehen scheint. Sie versteckt sich in einem einsamen Raum und versucht dieses Erlebnis erneut herbeizuführen. Dabei spürt sie in ihrer Hand einen Feuerball der sie nicht verbrennt.
Durch die Erzählungen der Älteren versucht sie diese Macht zu verbergen, da alle die plötzlich das Feuer spürten spurlos verschwunden sind. Auch ihre Adoptiveltern wollen sie versteckt halten, doch Lucia lässt sich nicht so schnell einsperren. So trifft sie in der Stadt auf einen geheimnisvollen Jungen der ganz aus Eis zu bestehen scheint. Er nimmt sie mit durch ein geheimes Portal ins Feuerland an die Akademie Fenicia. Dort lernt sie mit ihrer Magie umzugehen und erfährt von dem Schicksal ihrer Eltern.
Ein feurig magisches Buch für Mädchen. Auch wenn ich der Zielgruppe nicht mehr angehöre, hat mich das Buch gut unterhalten und ich bin gespannt auf den Folgeband. Der Schreibstil ist altersgerecht, einfach gehalten mit einer gewissen Grundspannung. Man will unbedingt wissen wie es weitergeht.
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Blühende Worte. Dein Bibellese-Journal von Jeannette Mokosch
Ein sehr schönes Journal, welches Freude bereitet
Ein Bibellese-Journal ist eine ausgezeichnete Idee. Wer regelmäßig in der Bibel liest, sollte anschließend die persönlichen Gedanken zu dem Gelesenen festhalten. Ich mache das sehr gerne, und schreibe auch zusätzlich noch die Themen auf, die mich gerade beschäftigen. Dadurch habe ich später noch die Möglichkeit Gottes Wirken auf mein Leben zu erkennen.
Ich verwende dieses schöne Buch also wie ein Bibellese-und Tagebuch. Auch einige persönliche Gebete und Wünsche finden darin Platz.
Jeanettes Talent in der Kalligraphie kommt in diesem Buch wunderschön zur Geltung. Die Gestaltung des Buches, welches mit zwei Bibelleseplänen beginnt, gefällt mir sehr gut. Auch das Cover mit der schönen Farbe und der tollen Grafik ist besonders schön. Das Buch beinhaltet 30 Andachten mit praktischen Tipps und Impulsen. Auf den folgenden Seiten gibt es jede Menge Platz für die Bibelnotizen und den persönlichen Gedanken. Das integrierte Lesebändchen in der Farbe Weiß ist praktisch und wertet das Design zusätzlich auf. Dieses Buch eignet sich ideal auch als Geschenk.
Mir gefällt es sowohl optisch, als auch praktisch. Ich möchte versuchen täglich meine Gedanken zu dem gelesenen Text in der Bibel zu notieren. Dieses Buch motiviert mich sehr dazu. Daher absolute Kaufempfehlung meinerseits.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Kill the Truth - Eure Lügen, meine Schuld von Jumata Emill
Testleserin LENA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (16 Jahre, Mieming)
Testleserin LENA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (16 Jahre, Mieming)
Als Amir von Chloe auf eine Geburtstagsparty eingeladen wird, zögert er nicht ihre Einladung anzunehmen, obwohl er Partys hasst. Aber er hat schon länger ein Auge auf Chloe geworfen und sieht das als seine Chance, ihr näher zu kommen.
Doch als Amir am nächsten Morgen aufwacht, ist Zoe tot. Er wird verdächtigt, sie umgebracht zu haben. Verzweifelt versucht Amir, die anderen von seiner Unschuld zu überzeugen, aber die Indizien sprechen gegen ihn. Ausgerechnet sein Stiefbruder Marcel, den Amir überhaupt nicht leiden kann, will ihm helfen, seine Unschuld zu beweisen. Obwohl Amir am Anfang nicht weiß, ob er Marcel trauen kann, nimmt er schließlich seine Hilfe an. Aber ihnen bleibt nicht viel Zeit, denn sie müssen den wirklichen Täter finden, bevor Amir die Todesstrafe bekommt...
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es war sehr spannend geschrieben und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Der Sommer, in dem der Blitz mich traf von Lauren Wolk
Testleserin SARAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Haiming)
Testleserin SARAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (10 Jahre, Haiming)
Mitten im Sommer wurde Annabelle vom Blitz getroffen. Obwohl sie es überlebt hat, haben alle einen gehörigen Schrecken bekommen. Während sich die Ereignisse bei Annabelle und ihrer Familie überschlugen, verschwanden mehrere Hunde.
Da auch Buster, der Hund von Annabells Bruder Henry, dabei war, begann sie auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Dabei konnte sie ihre neu gewonnenen Fähigkeiten gut gebrauchen. Ob sie das Geheimnis lüften kann?
Mir hat dieses Buch gut gefallen, allerdings habe ich am Anfang kaum verstanden, worum es geht. Dies änderte sich jedoch mit Kapitel 15, von da an ist das Buch richtig spannend.
Rezensionen von carola1475:
Das Signal von Ursula Poznanski
Eine Frau weiß sich zu helfen
Viola Decker verliert bei einem Unfall ein Bein. Ihr Ehemann Adam kümmert sich um alles notwendige, bereitet das Erdgeschoss ihres Hauses für Violas Rückkehr aus dem Krankenhaus vor und engagiert eine Pflegerin. Viola steht Adams Aktivität in nichts nach, gewissenhaft macht sie ihre Übungen und kann es kaum erwarten, ihre Selbstständigkeit zurück zu gewinnen.
Denn von der Pflegerin und auch Adam fühlt sie sich nicht nur ständig beobachtet, sondern auch bevormundet und eingeschränkt. Um Hilfsmittel außerhalb ihres Blickfelds schnell finden zu können, stattet sie sie mit Trackern aus und erweitert diese Überwachung bald auch auf Adam, da sie seinen Tagesablauf nachverfolgen können will. Er scheint ihr nicht immer die Wahrheit zu erzählen.
Eine schöne Idee ist der Wiener Stadtplan mit Positionsmarkierungen vorne und hinten im Einband.
Viola erzählt aus ihrer Ich-Perspektive, sie hat Humor und macht sich nichts vor, weckt meine Neugier mit Andeutungen zu ihrer Vergangenheit und hat eine vage, nicht ausgesprochene Ahnung in Bezug auf den Unfall, sie bleibt dem Leser gegenüber eher auf Distanz. Unterschwellige Spannung entsteht durch die Frage, wie genau es zu dem Unfall kam und wie sich die Beziehung zu Adam weiter entwickeln wird. Viola ist eine Protagonistin, die mit ihrer Beharrlichkeit überzeugt und mich überraschen konnte. Wie sie mit ihrer körperlichen Einschränkung zurecht kommt, finde ich glaubwürdig beschrieben.
Ursula Poznanskis eingängiger Schreibstil ist wie gewohnt sehr angenehm zu lesen und sie hat mehrere in der Geschichte angesprochene Themen meiner Meinung nach gut recherchiert und sich eine ungewöhnliche Ausgangssituation für 'Das Signal' einfallen lassen. Mich hat das Buch mit dem schönen, auffälligen Cover und einigen unerwarteten Wendungen gut unterhalten.











