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Rezensionen von Claudia R.:

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Das Weihnachtstohuwabohu von Yvette Eckstein

weihnachtlich

Klappentext/ Inhalt:

Ein herzerwärmendes Abenteuer über Zusammenhalt, Mut und Magie – und ein kleines Wunder zur rechten Zeit.
Dieses charmant gereimte und liebevoll illustrierte Kinderbuch erzählt mit Witz, Herz und einem Augenzwinkern von einem ganz besonderen Weihnachtsabenteuer. Das Christkind hat Schnupfen, die Geschenke sind nicht verpackt – und der Heilige Abend rückt immer näher.

Sogar der Weihnachtsmann weiß nicht weiter. Inmitten von Taschentüchern, ratlosen Engeln und einem streikenden Rentier entsteht eine verrückte Rettungsaktion, die zeigt: Mit Fantasie, Zusammenhalt und einer Prise Magie ist selbst das Unmögliche möglich und das Wunder nimmt doch noch seinen Lauf.
Ideal für Kinder ab 3 Jahren, zum Vorlesen und Mitfiebern in der Vorweihnachtszeit. Ein frischer Blick auf das Fest – mit klassischem Zauber, modernem Humor und Happy End-Garantie.
Ein besonderes Geschenk für Groß und Klein – perfekt platziert unter dem Weihnachtsbaum!

Cover:

Das Cover ist wundervoll winter- / weihnachtlich umgesetzt und bringt diese Atmosphäre und Stimmung sehr gut herüber. Die vielen Geschenke und der geschmückte Weihnachtsbaum greifen die Thematik gut auf und setzen das Ganze sehr schön um. Auch weitere winter-weihnachtliche Details sind erkennbar. Ein wundervolles Cover, welches anspricht. Optisch und farblich ist es gut gelungen.

Meinung:

Liebevolle und niedliche Weihnachtsgeschichte über Zusammenhalt, Mut und die Magie von Weihnachten. Das Christkind ist krank und die Geschenke noch nicht verpackt. Ist Weihnachten in Gefahr oder bekommt das Christkind vielleicht Unterstützung?

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist einfach und kurz, sowie verständlich gehalten. Die Geschichte ist in Reimform verfasst, wobei mich diese nicht hundertprozentig überzeugen konnte. Manches war dabei nicht ganz rund und ich hätte hier eine einfache Textform vorgezogen. Da die Reime teils etwas zu gewollt herüber kamen.

Die Geschichte ist liebevoll erzählt und vereint die Botschaft über den Geist und die Magie der Weihnacht, sowie Zusammenhalt und Nächstenliebe. Dies fand ich sehr schön und wurde sehr herzerwärmend vermittelt.

Wunderschön sind auch die niedlichen und süßen Zeichnungen. Die Illustrationen sind liebevoll umgesetzt und geben die Geschehnisse und Charaktere sehr gut wieder. Auch die Charaktere sind sehr niedlich gezeichnet und merkt, dass viel Herzblut hinter dem Gesamten steckt. Auch die Gesichtsausdrücke wurden gut gewählt und auch hier kommen die Emotionen und Gefühle spürbar herüber und werden toll durch die Illustrationen transportiert.

Eine wundervolle weihnachtliche Geschichte, die begeistert und die Vorweihnachtszeit verschönert. Ein wundervolles und sehr liebevoll umgesetztes Buch. Die Illustrationen sind zauberhaft und auch die Vermittlung der Botschaften ist toll, einzig die Reime konnten mich nicht ganz abholen, daher 4,5 Sterne von 5 Sternen.

Fazit:

Liebevolle und niedliche Weihnachtsgeschichte über Zusammenarbeit und die Magie von Weihnachten.

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Das Weihnachtstohuwabohu

Rezensionen von Kapitel60:

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Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn

Humorvoll, aber eher für ältere Kinder

Worum geht’s?
Ja, lange Familienfahrten sind oft chaotisch. Marc-Uwe Kling beschreibt hier eine ganz besondere Autofahrt. Max hat einen Kater, Luisa pubertiert, Tiffany muss ständig aufs Klo, Oma sucht ihr Handy, Opa würde lieber mit der Bahn fahren, Papa fährt (mehr schlecht als recht), und Mama ist sowieso im Dauerstress.

Das Ziel der Fahrt ist Wuppertal, weil Tante Ilse heiratet.

Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Das Buch ist sehr witzig, und man erkennt den typischen Humor des Autors. Der Schreibstil ist locker. Illustrationen und Cover treffen nicht ganz meinen Geschmack, aber sie sind okay.

Fazit:
Mir gefällt die Geschichte, aber ich finde, dass die Altersangabe zu niedrig angesetzt ist. Ich wollte das Buch eigentlich mit meinem achtjährigen Enkelsohn lesen, aber ich möchte ihn nicht damit konfrontieren, dass ein 14-Jähriger schon eine Alkoholerfahrung gemacht hat. Das finde ich etwas fragwürdig. Deshalb auch leider nicht die volle Punktezahl.

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Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat

Rezensionen von Tara:

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Wenn die Sonne untergeht von Florian Illies

Familie Mann im Exil

„Wenn die Sonne untergeht: Familie Mann in Sanary“ ist ein interessanter Roman über die Familie Mann des in Berlin lebenden Autors, Journalisten, Kunsthistorikers und Kurators Florian Illies.

Die Handlung beginnt im Februar 1933 in München im Hause der Familie Mann. Thomas und Katja brechen zu Vorträgen in Amsterdam, Brüssel und Paris auf und wollen im Anschluß zur Erholung nach Arosa in die Schweiz.

Zu diesem Zeitpunkt ahnen sie nicht, dass sich ihre Rückkehr um Monate verzögern wird, da Thomas Mann wegen der Nationalsozialisten nicht nach Deutschland zurückkehren kann. Er lebt – wie viele andere deutsche Intellektuelle – mit seiner Familie im Exil in Sanary-sur-Mer in Frankreich. Im Gegensatz zu seinem Bruder Heinrich, der das Leben im Süden genießt, zieht es ihn zurück nach München.

Ich habe schon einige Bücher über die Familie Mann gelesen und dennoch in diesem wieder ganz neue Seiten dieser außergewöhnlichen Familie kennengelernt. Sicherlich lag dies nicht nur an der außergewöhnlichen Situation, sondern auch daran, dass Florian Illies ausgiebig recherchiert hat, wobei er unveröffentlichte Dokumente, Tagebücher Golo Manns und Menschen mit viel Hintergrundwissen als Grundlage für seinen Roman zugrunde gelegt hat.

Der Autor erweckt hier die Familie Mann zum Leben. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten innerhalb der Familie sind klar und authentisch gezeichnet. Es ist kein trockenes Sachbuch, sondern eine Biografie über das Leben einer Familie mit ihren ganz besonderen Eigenheiten, in der die Atmosphäre dieser ungewöhnlichen und schwierigen Situation ebenso durchkommt wie der damalige Zeitgeist.

Am Ende rundet Florian Illies sein Buch gelungen damit ab, wie es für die einzelnen Personen nach dem Sommer in Sanary weitergeht. Außerdem gibt es einen übersichtlichen Stammbaum der Manns und einen Überblick über die Sommergäste in Sanary.

Mich hat das Buch gefesselt und ausgesprochen gut unterhalten.

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Wenn die Sonne untergeht

Rezensionen von gabiliest:

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser

Scheinreich- Eine Wiener Geschichte über Liebe, Lust, Lüge und Leid


Die bekannte, mit vielen Preisen ausgezeichnete Autorin Vea Kaiser hat mit ihrem neuen Roman “Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels” ein Bild von Wien von den neunzehnhundertachtziger Jahren bis in die Jetztzeit gezeichnet. Der gediegene Schutzumschlag des Buches zeigt einen Luster der Wiener Manufaktur Lobmeyr, der so in Hotels auf der ganzen Welt hängen könnte.

In diesem Roman hängt er in Wien im fiktiven Traditionshotel Frohner.

Angelika, Ende zwanzig, ist dort Buchhalterin. Jeden Tag sieht sie, die in einem Gemeindebau im roten Wien aufgewachsen ist, die Reichen und Schönen mit ihrem wie selbstverständlich herablassenden Benehmen und ungehobelten Manieren. Angelika ist eine Partymaus, trägt gerne Miniröcke und frequentiert neben Discos durchaus auch einmal mit ihrer Freundin Ingi den Branntweiner ums Eck. Doch in ihrer Arbeit ist sie sehr penibel und ehrgeizig, denn ihre Mutter, Hausmeisterin im Gemeindebau, hat ihr als Kind zwar keine Liebe gegeben, aber Prinzipien: Haltung bewahren und keine Fehler machen, dann könne niemand etwas sagen.

Auch der Hoteldirektor ist von Angelikas Fleiß beeindruckt. Gegen eine Manipulation der Buchhaltung könne sie Karriere machen. Aber Angelika wird schwanger, bekommt einen Sohn, Sebastian, hat einen notorisch unzuverlässigen Partner und das Geld ist knapp. Angelika sinnt auf Abhilfe, was der Direktor kann, kann sie auch.

“Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels” erzählt die Geschichte einer Frau, die sich mit den falschen Männern umgibt, die wenig Hilfe bieten und noch weniger Geld haben. Doch um Hilfe von den Großeltern von Sebastian anzunehmen, ist sie zu stolz. Dieser Roman ist eine Entwicklungsgeschichte von der Kindheit der vaterlos aufgewachsenen Angelika über die Kindheit ihres Sohnes bis zu seinem Erwachsenenalter. Immer wieder macht sich Angelika vor, dass sie sich ja nur einen Kredit gewähre, wenn sie Geld des Hotels auf ihre Privatkonten abzweigt. Die schwierigen ersten Jahre als Mutter - zwischen Glück und Verzweiflung- können die Lesenden ebenso mitverfolgen wie den steigenden Wohlstand der Familie mit Kauf einer Villa in der besten Gegend Wiens. Auch Sebastian entwickelt sich von einem schwierigen pubertierenden jungen Mann zu einem scheinbar äußert erfolgreichen Erwachsenen. Doch dann ist Sebastian wieder in finanziellen Schwierigkeiten…

Vea Kaiser hat einen gelungenen Kunstgriff gemacht, um ihre Geschichte zu erzählen, die auf einem wahren Kriminalfall beruht. Sie lässt die Autorin, vielleicht Vea Kaiser selbst, Angelika im Gefängnis besuchen und rollt so das Leben einer Frau auf, die alles für ihr Kind tun wollte, aber letztlich jedes Maß verloren und einen enormen Schaden verursacht hat. Besonders hervorheben muss man den typischen Wiener Lokalkolorit, der die Schilderungen der Sprache und des Lebens im Gemeindebau genau so authentisch wiedergibt wie die Bussi-Bussi-Welt der Reichen. Manchmal erscheint die Sprache derb, die Dialektausdrücke sind aber zu dieser Zeit durchaus gebräuchlich und werden auch im Anhang erklärt.

Der Roman bietet ausgeprägte Charaktere. Die Hauptfigur ist Angelika, die die gehobene Gesellschaft einerseits verachtet- wer einmal in der roten Wolle gefärbt wurde, wird das ein Leben lang nicht vergessen- andererseits aber gerne dazugehören möchte, vor allem um ihres Sohnes willen. Das scheint zu gelingen, doch auch hier nimmt das Leben unglückliche Wendungen. Alle anderen Figuren sind ebenso bezeichnend ausgearbeitet, Männer, die entweder nicht fähig oder willig sind, Verantwortung zu übernehmen. Angelikas Freundin Ingi steht für das Abrutschen ins Drogenmilieu, doch selbst in dieser Situation bleibt Angelika ihr gegenüber loyal. Trotz ihrer ausgeprägten Begabung für Zahlen fällt Angelika jedoch selbst auf Betrüger herein. Neben allen Problemen leidet ihre Mutter an fortschreitender Demenz, eine enorme Belastung und ein weiterer Faktor, der großteils nur ein fremdbestimmtes Leben ermöglicht.

Vea Kaiser schreibt lebendig und beobachtend, niemals wertend. Die Milieuschilderungen sind exakt gelungen und die Lesenden nehmen direkt an Angelikas Leben teil. Dennoch fokussiert sich das Buch weniger auf den Kriminalfall, sondern mehr auf Angelikas Mutterrolle, eine zwar sehr interessante Perspektive, die aber vielen Leserinnen aus eigener Erfahrung bekannt sein wird, wodurch für diese Gruppe vielleicht Längen entstehen könnten. Freude werden aber alle Wien- Liebhaber haben, denn Vea Kaiser erwähnt nicht nur die wichtigsten Wiener Sehenswürdigkeiten, sondern auch die oftmals heute noch existierenden Lokale und Kaffeehäuser, die Würstelstände, den Opernball und sogar die Branntweiner, wo man schon am frühen Morgen Alkohol bekommt. Nicht nur wegen dieses typischen Wien-Flairs bietet dieser vielschichtige Roman gute Unterhaltung, ist absolut lesenswert und ich empfehle ihn gerne weiter.

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

Rezensionen von Tara:

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The Final Wife von Jenny Blackhurst

Es gibt immer drei Seiten

„The Final Wife“ ist ein spannender Thriller der in England lebenden Autorin Jenny Blackhurst.

Detective Rebecca Dance wird wegen einer häuslichen Messerstecherei mitten in der Nacht von ihrem Kollegen angerufen. Am Tatort - einem luxuriösen Cottage in den Cotswolds - findet sie den erstochenen Schönheitschirurgen Luke Whitney und neben ihm blutüberströmt seine Frau Anna, die die Tat direkt gesteht.

Nachdem Rebecca feststellt, dass Anna keine Einzelheiten zur Tat weiß, kommen ihr Zweifel an deren Schuld. Zudem stellt sich heraus, dass Luke ein Lügner und Betrüger war, der die Menschen nach belieben manipuliert.

Der Schreibstil von Jenny Blackhurst lässt sich wie gewohnt leicht und flüssig lesen. Die Spannung baut sich schnell auf, da Rebeccas Zweifel an Annas Unschuld schlüssig klingen.
Die Handlung wird größtenteils im Wechsel aus der Ich-Perspektive von Anna, Rebecca und Rose – Lukes Exfrau – erzählt. Durch die Perspektivwechsel bekommt man ein umfassendes Bild von den Charakteren, Einblicke in ihr Innerstes, ihre Gefühle, Gedanken und den Ereignissen in ihrer Vergangenheit.
Rebeccas Herangehensweise gefiel mir, da sie nichts einfach hinnimmt. Sie stellt auch das Offensichtliche erst einmal in Frage, ist sehr selbstbewusst und bietet damit einen gelungenen Kontrast zu den beiden anderen Protagonistinnen. Dies wird vor allem durch viele Details aus ihrem Privatleben deutlich, die ich allerdings nicht zwingend gebraucht hätte.

"Und wie man weiß, gibt es immer drei Seiten. Seine, meine und die Wahrheit".
Dieser Satz von Anna ist so treffend für die gesamte Story. Ich habe durchgehend herumgerätselt was hier wahr sein könnte. Auch wenn ich letztendlich nicht alles schlüssig fand, hat mich das Buch durch die Perspektivwechsel gefesselt und mit seinen überraschenden Wendungen ausgesprochen gut unterhalten.

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The Final Wife

Rezensionen von Tara:

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The Final Wife von Jenny Blackhurst

Es gibt immer drei Seiten

„The Final Wife“ ist ein spannender Thriller der in England lebenden Autorin Jenny Blackhurst.

Detective Rebecca Dance wird wegen einer häuslichen Messerstecherei mitten in der Nacht von ihrem Kollegen angerufen. Am Tatort - einem luxuriösen Cottage in den Cotswolds - findet sie den erstochenen Schönheitschirurgen Luke Whitney und neben ihm blutüberströmt seine Frau Anna, die die Tat direkt gesteht.

Nachdem Rebecca feststellt, dass Anna keine Einzelheiten zur Tat weiß, kommen ihr Zweifel an deren Schuld. Zudem stellt sich heraus, dass Luke ein Lügner und Betrüger war, der die Menschen nach belieben manipuliert.

Der Schreibstil von Jenny Blackhurst lässt sich wie gewohnt leicht und flüssig lesen. Die Spannung baut sich schnell auf, da Rebeccas Zweifel an Annas Unschuld schlüssig klingen.
Die Handlung wird größtenteils im Wechsel aus der Ich-Perspektive von Anna, Rebecca und Rose – Lukes Exfrau – erzählt. Durch die Perspektivwechsel bekommt man ein umfassendes Bild von den Charakteren, Einblicke in ihr Innerstes, ihre Gefühle, Gedanken und den Ereignissen in ihrer Vergangenheit.
Rebeccas Herangehensweise gefiel mir, da sie nichts einfach hinnimmt. Sie stellt auch das Offensichtliche erst einmal in Frage, ist sehr selbstbewusst und bietet damit einen gelungenen Kontrast zu den beiden anderen Protagonistinnen. Dies wird vor allem durch viele Details aus ihrem Privatleben deutlich, die ich allerdings nicht zwingend gebraucht hätte.

"Und wie man weiß, gibt es immer drei Seiten. Seine, meine und die Wahrheit".
Dieser Satz von Anna ist so treffend für die gesamte Story. Ich habe durchgehend herumgerätselt was hier wahr sein könnte. Auch wenn ich letztendlich nicht alles schlüssig fand, hat mich das Buch durch die Perspektivwechsel gefesselt und mit seinen überraschenden Wendungen ausgesprochen gut unterhalten.

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The Final Wife

Rezensionen von lectrice:

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Kälter von Andreas Pflüger

Megaspannend

Auch der neue Spionage-Thriller von Andreas Pflüger ist wieder superspannend geschrieben und so dicht an der Realität.
Rasante Action, die es mir schwer gemacht hat, das Buch, einmal begonnen, wieder aus der Hand zu legen.
Luzy Morgenroth führt ein eher ruhiges Leben als Insel-Polizistin auf Amrum, hier kennt niemand ihre Vergangenheit.

Doch schnell ist es mit der ruhigen Atmosphäre im Buch und auch in Luzys Leben vorbei, denn ihre Vergangenheit holt sie ein und katapultiert sie wieder an die vorderste Front.
Ein Killer-Kommando landet auf der Nordsee-Insel und dann erfahren wir mehr über Luzys Vergangenheit.
Das Buch spielt zur Zeit des Mauerfalls und in Rückblicken auf Luzys Vorgeschichte springen wir einige Jahre in die Vergangenheit.
Wieder einmal eine perfekte Mischung aus realen Ereignissen und Fiktion, eine politisch brisante Zeit und ein nervenaufreibender Plot.

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Kälter

Rezensionen von Vicky:

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Endometriose - Was tun? von Sylvia Mechsner

Expertenwissen rund um das Thema 'Endometriose'

Ich habe bereits einige Vorträge von der Autorin gehört. Deshalb musste ich bei diesem Buch, als ich es gesehen habe, sofort zugreifen.

Das Cover sticht sofort ins Auge. Es erinnert mich tatsächlich an andere Bücher zum Thema Endometriose.

Ich habe mir von diesem Buch sehr viel erwartet und war sehr gespannt was uns Frau Prof.

Dr. Sylvia Mechsner hier liefert. Und was soll ich sagen? Ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Ich habe bereits einige Bücher über Endometriose gelesen und war daher nicht sicher, ob ich noch eines brauche. Aber ich bin froh, denn dieses hier ist mit Abstand das Beste. Das Buch wirft nicht nur Empfehlungen in den Raum, sondern erklärt sie und belegt diese gleichzeitig mit Hintergrundwissen. Das finde ich super, denn so ist es deutlich verständlicher, warum man gewisse Dinge tun soll, oder andere lieber lassen sollte. Das Buch teilt sich auf verschiedene Bereiche auf, es startet mit den Grundlagen und behandelt dann die drei Säulen der Behandlung von Endometriose: Ernährung, Bewegung und Hilfe für die Psyche. Ich fand alles super.

Die Grundlagen sind immer wichtig. Das meiste war mir bereits durch andere Bücher bekannt, aber dennoch war etwas neues dabei. Außerdem ist es immer wieder gut, die Grundlagen aufzufrischen. Außerdem ist für Leute ohne tieferes Wissen hier alles super erklärt! Sehr genossen habe ich die Übungen zur Schmerzprävention und -reduktion. Die Boxatmung fand ich zwar interessant, aber ich hätte mir eine Videoanleitung gewünscht, weil ich es ehrlich gesagt nicht verstanden habe. 'Bei Endometriose ist es besonders wichtig, das komplexe Zusammenspiel von Muskulatur, Körperhaltung und Organen zu verstehen. So können Sie Schmerzen gezielter vorbeugen oder lernen, mit ihnen umzugehen.' - bei dieser Aussage war ich sehr gespannt auf die Übungen. Diese sind Schritt für Schritt erklärt und mit ansprechenden Figuren liebevoll dargestellt. Allerdings hätte ich mir teilweise Videoerklärungen gewünscht, denn stellenweise rätsel ich nach wie vor, wie die Übungen zu machen sind. Ich werde sie meiner Physiotherapeutin zeigen und fragen, was sie dazu meint - hoffentlich können wir es zusammen entschlüsseln. Ich finde die Übungen sehr wertvoll und hilfreich, manche davon kannte ich bereits, aber vieles war neu. Ich werde einige davon bestimmt in mein Repertoire aufnehmen. 

Ich finde es gut, dass sich hier ein ganzer Abschnitt mit Ernährung auseinandersetzt. Denn eine antientzündliche Ernährung kann definitiv helfen, praktiziere ich tatsächlich schon seit Jahren. Manchmal stresst es mich aber mehr, als es hilft. Deshalb war ich auf dieses Kapitel sehr gespannt. Ich kannte zwar schon einiges, konnte aber dennoch einige wichtige Dinge mitnehmen, welche ich von nun an probieren will, in meinen Alltag einzubauen. Mir war zum Beispiel bewusst, dass Zucker und Alkohol vermieden werden sollten. Nicht aber warum - und dafür bekam ich hier endlich eine Erklärung geliefert! Auch die Erklärung zu Prostaglandine las ich hier zum ersten Mal, sehr interessant. Super finde ich auch das es eigene Kapitel zu Laktose-, Gluten- und Histamin-Intoleranz gibt. Vor allem der Zusammenhang zwischen Endometriose und Histamin war für mich sehr interessant, aber auch neu. Überhaupt finde ich die Erklärungen hier  in diesem Buch wunderbar gelungen. Endlich verstehe ich hinter vielen Empfehlungen den Grund - Frau Prof. Dr. Sylvia Mechsner betreibt hier eine sehr gelungene und verständliche Aufklärung!

Im letzten Teil sind einige Rezepte zu finden. Diese haben mir Ideen für meine eigene Ernährung gegeben, einiges davon werde ich bestimmt in den Alltag einbauen. Besonders angetan hat es mir das Knusperbrot und die Kichererbsen-Schoko-Creme.

Fazit: Das hier ist das beste Buch über Endometriose, das es aktuell gibt. Es hilft trotz Beschwerden den eigenen Körper achtsam wahrzunehmen und ihm zu helfen bzw. zu unterstützen.

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Endometriose - Was tun?

Rezensionen von Tara:

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Kleines Kuriositätenkabinett der deutschen Sprache von Sylvia Mechsner

Kurioses rund um die deutsche Sprache – sehr unterhaltsam

„Kleines Kuriositätenkabinett der deutschen Sprache“ ist ein unterhaltsames und liebevoll gestaltetes Buch rund um die deutsche Sprache.

Mir war schon klar, dass unsere Sprache keineswegs einfach zu erlernen ist, aber ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, wie kurios ihre Eigenheiten sind.

Hier wurden 135 Besonderheiten zusammengetragen und ich habe wirklich gestaunt.

Von 300.000 bis 500.000 Wörtern verwenden wir gerade einmal 12.000 bis 16.000 aktiv. Das ist schon ein enormer Unterschied und irgendwie auch schade.
Es werden z.B. vom Aussterben bedrohte, veraltete, unglaublich lange, doppelt gemoppelte Wörter, Abkürzungen, Schreibweisen, Homofone, Palindrome und vieles mehr thematisiert. Ich habe gestaunt und mich amüsiert. Unsere Sprache hat wirklich so einiges zu bieten.

Das Buch ist aber nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ein kleines Highlight. Jede einzelne Seite wurde individuell und liebevoll gestaltet.

Wer sich gerne mit Sprache beschäftigt, wird sicherlich Spaß an diesem Buch haben.

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Kleines Kuriositätenkabinett der deutschen Sprache

Rezensionen von niknakswelt:

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Hex Appeal – Verflucht verliebt von Kate Johnson

Schöner Herbstroman mit gemütlicher magischer Stimmung

Inhalt:
(Klappentext)

Eigentlich wollte die Hexe Essie Winterscale nur ein ganz normales Leben. Stattdessen wohnt sie in einem magischen Haus: In Beldam House lebt sie zusammen mit drei anderen Hexen – Eine, die versehentlich Fruchtbarkeitszauber verteilt, eine, die die Zukunft strickt und eine, die immer noch schlechte Laune hat, seitdem sie im 18.

Jahrhundert gehängt wurde.

Als Josh Henderson auftaucht – gutaussehend, amerikanisch und völlig ahnungslos – hat er nur eine Frage: Warum hat in diesem Haus seit dem 18. Jahrhundert niemand Miete gezahlt?
Essie versucht alles dafür zu tun, ihre Geheimnisse vor ihm zu schützen. Doch das ist gar nicht so einfach, da Josh 1. viel zu neugierig, 2. viel zu attraktiv ist und 3. vom Haus selbst viel zu gerne gemocht wird.
Als eine uralte Prophezeiung eintritt, verändert dies alles – und auch Essies Herz steht auf dem Spiel.

Mein Kommentar:
Ich kannte die Autorin vor diesem Buch noch nicht. Dies ist Band 1 einer Reihe, die aber alle unabhängig voneinander gelesen werden können. Die Autorin hat einen flotten, humorvollen und angenehm zu lesenden Schreibstil. Am Anfang des Buches hatte ich etwas Mühe in die Geschichte einzutauchen, aber mit der Zeit wurde es besser und ungefähr die zweite Hälfte habe ich in einem Rutsch durchgelesen.

Die Charaktere sind sehr süß und individuell ausgearbeitet. Manchmal hätte ich mir jedoch mehr Tiefe gewünscht. Jede Person ist wirklich einzigartig skurril aber liebenswert. Es wäre jedoch schön gewesen, wenn man sie noch besser kennenlernen hätte können. So hatte ich öfters das Gefühl nur an der Oberfläche zu kratzen, was wirklich schade ist.

Die Geschichte ist abwechseln aus der Sicht von Essabett Winterscale, genannt Essie, und Josh Henderson Hopkins geschrieben. Die Beiden entwickeln sehr schnell eine schöne Dynamik, auch wenn sie anfangs noch zurückhaltend und vorsichtig sind.

Der Magie Aspekt des Buches gefällt mir wirklich sehr gut. Besonders Beldam House, das Haus in dem Essie lebt, ist eigentlich ein eigener Charakter des Buches. Die Beschreibungen des Hauses sind wirklich sehr humorvoll und gelungen. Beldam House verändert sich nach den Launen und Bedürfnissen seiner Bewoher. So entstehen auf einmal völlig neue Räume oder Treppen. Es kann aber auch sein, dass auf einmal ein Sturm mitten im Haus ist, weil eine der Bewohnerinnen schlechte Laune hat. Beldam House ist für mich wirklich ein Highlight in der Geschichte.

Der Handlungsstrang hat versucht Spannung aufzubauen. Dies hat mich leider nicht wirklich abgeholt. Es fühlte sich für mich einfach etwas gezwungen an. Besonders zum Ende hin gab es einen zweiten Spannungsbogen, den das Buch, meiner Meinung nach, absolut nicht gebraucht hatte. Aber trotzdem habe ich die Geschichte genossen.

Mein Fazit:
Das Buch hat wirklich eine schöne und gemütliche Stimmung - perfekt für kalte und verregnete Herbsttage. Trotz ein paar kleinerer Mängel hat mir die Geschichte gut gefallen und ich kann sie wirklich weiter empfehlen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Hex Appeal – Verflucht verliebt