Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
Beastlands. Schattenflügel (Band 1) von Jess French
toller Auftakt
Klappentext / Inhalt:
Ein fantastisches Abenteuer für Kinder ab 10 Jahren
• Erster Band der Fantasy-Trilogie von BBC Wildtierexpertin Jess French
• Magische Kreaturen, starke Charaktere und eine gefährliche Mission
• Humorvoll, atmosphärisch und spannend bis zur letzten Seite: ein Fantasy-Buch über den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen
• Mit fesselnden Zeichnungen der wilden Biester im Anhang
„Ich liebe die Art, wie Jess Tierwissen mit ihrer grenzenlosen Fantasie vereint, um ein Fantasy-Abenteuer zu erschaffen, das man einfach nicht aus der Hand legen kann.
" (A. F. Steadman, Autor von „Skandar und der Zorn der Einhörner“)
Eine gefährliche Reise, die alles verändert …
In einer Welt, in der ungezähmte Biester hinter den Stadtmauern lauern, verlassen nur die Mutigsten ihr sicheres Zuhause. Doch als Kaylas treuer Begleiter Faro – ein geflügelter Pangron – entführt wird, setzt sie alles daran, ihn zu retten. In der Wildnis trifft sie auf Alethea, eine entschlossene Heilerin, und Rustus, einen verstoßenen Krieger. Gemeinsam trotzen sie angriffslustigen Kreaturen, erfahren von einer unheilvollen Seuche und kommen einer dunklen Bedrohung auf die Spur. Können sie ihre Insel vor dem Untergang bewahren?
Wild, magisch und voller Gefahren: Ein epischer Fantasy-Roman für alle Jungen und Mädchen ab 10 Jahren, die große Geschichten lieben!
Cover:
Das Cover ist detailreich und spannend umgesetzt und es gibt darauf sehr viel zu entdecken. Das Cover wirkt abenteuerlich. Farblich und optisch ist es klasse gestaltet. Der Titel ist durch glänzende Buchstaben hervorgehoben. Das Cover macht auf jeden Fall neugierig.
Meinung:
Ein wundervolles und spannendes Abenteuer und zugleich der Auftakt einer packenden Fantasy Reihe für Kinder, die Naturverbundenheit, kreative Bestien und Freundschaft miteinander vereint. Spannung und Abenteuer kommen nicht zu kurz, auch wenn es hin und wieder einige Längen hat.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in die Geschehnisse hinein und auch die Charaktere konnten überzeugen. In die Geschehnisse findet man sich schnell hinein und auch wenn die Kapitel teils etwas länger sind, so liest es sich an sich kurzweilig und flüssig. Die wechselnden Perspektiven bringen Spannung und Tempo hinein.
Die Kapitel Anfänge sind gut erkennbar und die Kapitelzahlen optisch hervorgehoben. Die Kapitel sind einfach durchnummeriert und die Perspektiven durch Namen vermerkt. Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen und auch die Geschichte in sich ist spannend und unterhaltsam umgesetzt.Ein wundervolles Abenteuer und ein gelungner Auftakt. Toll fand ich auch die Karte zu Beginn und das Bestiarium am Ende des Buches. Im Bestiarium findet man die verschiedenen Monster mit einer Illustration dazu und so einigen Informationen und Beschreibungen zum jeweiligen Monster.
Bestialisch gute Unterhaltung und spannender Auftakt. Manche kleine Länge, über die man aber gut hinweg sehen kann tut dem Gesamtwerk keinen Abbruch.
Fazit:
Spannendes Abenteuer mit angriffslustigen Kreaturen in einer fantastischen Welt.
Rezensionen von Anilam:
Regnum von Armands A. Asimov
Düster, nachdenklich und aufwühlend
Auch der zweite Teil der Animals Lane-Reihe hat mich wieder beeindruckt – auf ganz andere, aber ebenso eindringliche Weise. „Regnum – Passus II“ knüpft an die düstere Atmosphäre des ersten Bandes an (man kann das Buch auch unabhängig vom ersten Teil lesen.) Wieder steht das Verhältnis zwischen Mensch und Tier im Mittelpunkt, doch diesmal wird alles noch härter und gesellschaftskritischer.
Ich fand es spannend, wie der Autor Armands A. Asimov das Thema Macht, Moral und Verantwortung vertieft und dabei eine bedrückende, fast schon beklemmende Stimmung erzeugt. Man merkt deutlich, dass hinter der Geschichte mehr steckt als reine Fiktion – sie hält uns Menschen den Spiegel vor. Auch die bildhafte Sprache und die durchdachte Symbolik gefallen mir sehr.
Allerdings war dieser Teil für mich stellenweise schwerer zugänglich als der erste, gerade weil er komplexer und düsterer ist. Einige Szenen haben mich richtig beschäftigt und zum kritischen Nachfragen meines eigenen Handelns angeregt.
Trotzdem – oder gerade deshalb – hat Regnum einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Es ist keine leichte Lektüre, aber eine, über die ich mir noch einige Gedanken machen muss. Wer den ersten Teil mochte, wird auch hier wieder intensive, tiefgehende Momente finden.
Rezensionen von Karina :
Wilder Honig von Caryl Lewis
Das Leben und die Bienen
'Wilder Honig' von Caryl Lewis ist ohne Zweifel eine echte Cover-Schönheit.
Inhaltlich hatte ich mir allerdings ein wenig mehr versprochen.
Die Geschichte beginnt sehr melancholisch mit dem Tod von John und der tiefen Trauer seiner Frau Hannah.
Unterstützung findet sie bei ihre Schwester Sadie, die selbst gerade mit eigenen Zweifeln und Lebensfragen zu kämpfen hat.
Durch das Lüften eines großen Familiengeheimnisses tritt schließlich Megan in das Leben der beiden Schwestern, und eine vorsichtige Annäherung zwischen den dreien beginnt.
Besonders interessant sind die elf Briefe, die John seiner Frau hinterlassen hat.
In ihnen versucht er, auf seine ganz eigene, poetische Weise mit Hannah zu sprechen - in Metaphern, inspiriert von seiner zweiten großen Liebe: den Bienen.
Der Schreibstil ist atmosphärisch und voller schöner Naturbeschreibungen, die mir sehr gefallen haben.
Auch die zahlreichen Informationen über das Leben der Bienen fand ich äußerst spannend und lehrreich.
Leider konnten mich die Figuren selbst nicht richtig erreichen - sie blieben mir emotional eher fremd, und gerade John, der posthum eine so große Rolle spielt, hat mich mit der Zeit etwas genervt.
Zudem gab es einige kleinere Ereignisse, die für die Handlung kaum Bedeutung hatten und meinen Lesefluss ein wenig gestört haben.
Insgesamt hatte ich eine angenehme Lesezeit, auch wenn mich die Geschichte wohl nicht dauerhaft begleiten wird.
Dennoch: die liebevoll recherchierten Fakten über die faszinierende Welt der Bienen haben mir wirklich gut gefallen - allein dafür hat sich das Lesen gelohnt. ????
Rezensionen von Anjulia :
Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel
Göttersöhne und Dämonen
Velvets Traum war es, eine Hexe zu werden. Jetzt ist sie stattdessen Dämonenreiterin und tötet Dämonen. Als sie eine Vision erhält, die ihr sterbende Götter und den Untergang der Welt zeigt, muss sie mit dem Göttersohn Kash zusammenarbeiten, um dies zu verhindern. Dumm nur, dass beide eine gemeinsame Vergangenheit haben, die nicht nur Velvet noch schmerzt.
Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel ist Urban Fantasy vom Feinsten: modernes Setting, mitreißende, actionreiche, düstere Story, Second Chance Love. Die Geschichte spielt in einer fiktiven Gegenwart voller Magie, tödlicher Dämonen und sehr moderner Götter- mich hat das Worldbuilding auf jeden Fall überzeugt. Protagonistin Velvet ist wirklich taff und zögert nicht damit ihre Waffen und ihre spitze Zunge einzusetzen. Ihre verletzliche Seite und ihre innere Zerbrochenheit hält sie hinter dicken Mauern versteckt. Gleichzeitig muss sie einen inneren Dämon in Schach halten, hauptsächlich mit Unmengen von Schokoriegeln und Pizza. Ich mochte ihre direkte Art. Göttersohn Kash ist reich, attraktiv, überheblich und mächtig. Seine Tätigkeit als Problemlöser ist eindeutig morally grey. Man spürt, dass Velvets früheres Verhalten ihn verletzt hat. Gerade zu Beginn der erzwungenen Zusammenarbeit schwankt er zwischen Ablehnung, Verlangen und Sehnsucht, und ja es wird spicy. Normalerweise mag ich Second Chance Tropes nicht ganz so gerne, aber hier hat mich die Beziehung zwischen den beiden total gepackt. Gerade das Ende des Buches lässt mich den zweiten Band kaum abwarten. Die Autorin hat hier einen überraschenden Twist eingebaut und ich bin gespannt, ob es hier die Möglichkeit für ein Happy End noch gibt. Von mir gibt es fünf Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von yellowdog:
Spät am Tag von Kristin Vego
Der Nebel der Erinnerung steigt auf
Mit Kristin Vego und ihren ersten Roman kommt ein neues Literaturtalent aus Norwegen in deutscher Übersetzung. Sie schreibt mit eienr Ruhe, die sich auf den Leser überträgt und geht in die emotionalen Tiefen bei der beschreibung einer Liebe.
Johanne, die Icherzählerin schreibt über ihre Zeit mit Mikael und seiner kleinen Tochter Maren sowie Mikaels Exfrau Sofia, die noch sehr präsent und besitzergreifend ist.
Diese Beziehung wird sehr ruhig, aber genau erzählt, und auch wie sich die bestimmte Konstellation auswirkt. Johanne spürt den Veränderungen nach und im zweiten Teil des Buches werden sie über einen Verlauf von mehreren Jahren gezeigt. Die Zeit wirkt fließend.
Spät am Tag ist ein gelungener Debütroman, der mir sehr gut gefallen hat.
Von Kristin Vego soll es auch noch ein bisher unübersetztes Erzählungsband geben. Da kann man nur auf baldige Übersetzung in Deutsch hoffen.
Rezensionen von Anilam:
Meerjungfrauen von Olivia Godat; Rémi Giordano
Ein magisches Buch voller Schönheit, Wissen und Meerzauber
„Meerjungfrauen – Bestiarium“ hat mich sofort verzaubert! Schon das wunderschöne Cover und die hochwertige Gestaltung mit den kräftigen Farben, den liebevollen Illustrationen, den dicken Seiten und dem edlen Stoffrücken haben mich direkt begeistert. Beim Durchblättern hatte ich das Gefühl, in eine magische Unterwasserwelt einzutauchen und ein ganz besonderes Buch in den Händen zu halten.
Besonders schön finde ich, dass dieses Buch weit mehr ist als eine einfache Geschichtensammlung. Es verbindet Legenden, Mythen und kulturelle Hintergründe aus aller Welt – von der Loreley bis zur japanischen Ningyo. Jede Erzählung hat ihren eigenen Zauber, manche sind geheimnisvoll, andere berührend oder ein wenig düster, aber alle regen zum Träumen an. Ich habe viel Neues über die verschiedenen Wasserwesen gelernt und war überrascht, wie unterschiedlich Meerjungfrauen in den Kulturen dargestellt werden.
Was mir auch gefällt: Nach jeder Geschichte gibt es spannende Zusatzinfos zu Herkunft und Bedeutung der Legenden – das macht das Buch nicht nur schön, sondern auch richtig interessant. Die Illustrationen sind einfach traumhaft – detailreich, atmosphärisch und perfekt auf die Geschichten abgestimmt. Für mich ist es ein kleines Schmuckstück, das ich sicher öfter in die Hand nehmen werde.
„Meerjungfrauen – Bestiarium“ ist ein ganz besonderes Buch für alle, die Märchen, Mythen und das Meer lieben. Es lädt dazu ein, sich treiben zu lassen und für ein paar Seiten in eine andere, schimmernde Welt abzutauchen.
Rezensionen von Anilam:
Punkt, Linie, Halt. von Tamara Habbach
Achtsamkeit und Selbstfürsorge mit Leichtigkeit
Schon beim ersten Durchblättern hat mich „Punkt, Linie, Halt.“ sehr angesprochen. Ich hatte zunächst erwartet, dass es ein klassischer Ratgeber ist – dicht gefüllt mit Text und Anleitungen. Umso positiver überrascht war ich, als ich ein klar strukturiertes, liebevoll gestaltetes Buch in den Händen hielt, das durch seine ruhige und übersichtliche Aufmachung viel Raum lässt – zum Nachdenken und Üben.
Die Gestaltung wirkt sehr stimmig: freundliche, gedeckte Farben und eine klare Struktur, die das Lesen und Arbeiten angenehm machen. Für mich unterstreicht das Design den achtsamen und selbstfürsorglichen Ansatz des Buches perfekt.
Inhaltlich gefällt mir besonders, wie abwechslungsreich die Übungen sind. Einige kannte ich bereits – wie zum Beispiel die 5-4-3-2-1-Methode oder das innere Gespräch mit sich selbst wie mit einer guten Freundin. Andere waren für mich neu und spannend, etwa das Atemwelle zeichnen oder die Farbkörper-Übung. Sehr schön finde ich auch die Aufgaben, in denen man innere Orte gestalten darf – einen sicheren Ort oder einen Ort für Dinge, die zu viel sind. Diese Idee hat mich direkt motiviert mal wieder etwas für mich selbst zu tun.
Insgesamt ist „Punkt, Linie, Halt.“ für mich eine wunderbare Sammlung an Übungen, die sowohl beruhigen als auch inspirieren. Das Buch regt an, im Alltag kleine Momente der Selbstfürsorge bewusst zu gestalten – ohne Druck, sondern mit Leichtigkeit und Freude. Ich werde immer wieder darin blättern und mir einzelne Übungen herausgreifen, um sie in meinen Alltag zu integrieren.
Rezensionen von Petra:
Der fünfte Advent von Blanca Imboden
Lebensträume
Ein Souvenirladen in Luzern, Schweiz. Der ist die Heimat von Doris und ihrem Vater. Sie sind ein eingespieltes Team. Da kommt die Einladung zu einer Art Klassentreffen. Vor vierzig Jahren haben vier junge Frauen und ein Mann gemeinsam einen Englischkurs in London besucht. Doris aus der Schweiz, Helga aus Deutschland, Lotte aus Österreich, Himari aus Japan und Stefano aus Italien.
Sie waren ein gutes Team haben sich aber schnell aus den Augen verloren. Nun ein Wiedersehen, was ist aus ihnen geworden, sind die Träume von damals in Erfüllung gegangen?
Die Autorin erzählt ihre Geschichten aus dem wirklichen Leben. Keine großartigen Erfolgerlebnisse, keine großen Liebesgeschichten, keine besonders schlimmen Ereignisse. Sondern Geschehnisse die jedem passieren können, kleine Geschichten die jeder in der einen oder anderen Form schon erlebt hat.
Vieles davon mit einem Augenzwinkern, mit einer hochgezogenen Augenbraue, mit einem Schmunzeln oder auch mal mit einem erhobenen Zeigefinger.
Gleichzeitig verwebt sie auch immer hochaktuelle Themen damit. Oft Frauenthemen die obwohl eigentlich immer schon dagewesen, auf einmal in der Öffentlichkeit präsent sind. Diese Mischung ist selten und mit der eigenen schweizerischen Sprachmelodie mit ein paar kleinen Beispielen von mundartlichen Ausdrücken ist es auch ein besonderer Schreibstil.
Aus dem Leben geschrieben, liebevoll, emotional, ohne das es schnulzig wirkt.
Rezensionen von Ryria:
Variation - Für immer oder nie von Rebecca Yarros
Ganz süße Geschichte
Allie und Hudson hätten das perfekte Paar als Jugendliche werden können, doch der Tod von Allies Schwester reißt sie auseinander. Viele Jahre später ist Allie eine gefeierte Ballerina und Hudson Eliterettungsschwimmer - das Schicksal führt sie wieder zusammen, doch hat ihre Liebe eine zweite Chance und können sie die Vergangenheit hinter sich lassen?
Zu Beginn bin ich irgendwie gar nicht richtig in die Geschichte hineingekommen, danach bin ich aber erstaunlicherweise quasi nur so durch die Seiten geflogen.
Manche Geheimnisse haben neugierig gemacht und wurden zum Glück auch relativ schnell aufgelöst, andere haben sich dafür lange gezogen, sodass ich teilweise auch das Interesse an der Auflösung verloren habe. Das war mir dann teilweise zu viel Drama um nichts und etwas gekünstelte Spannung, aber überwiegend war der Spannungsbogen immer noch gut gelungen.
Sehr cool fand ich die Einblicke in die Berufe Rettungsschwimmer/Ballerina, beides ist ja doch eher ungewöhnlich und ich mochte es, auf diesem Wege mehr darüber zu erfahren.
Auch der Fokus auf den verschiedenen Familienbeziehungen hat mir gut gefallen. Generell gab es hier viele tolle Nebencharaktere, die ihre eigenen Geschichten bekommen haben.
Unser Hauptpaar war sehr süß, beide hatten ihre ganz eigenen Stärken und Schwächen mit vielen schönen gemeinsamen Momenten - hat Spaß gemacht ihre Geschichte zu verfolgen.
Rezensionen von Lilli33:
Kälter von Andreas Pflüger
Hoch spannend, aber etwas zu viel von allem
Hoch spannend, aber etwas zu viel von allem
Inhalt:
Luzy Morgenroth hat einen ruhigen Job in der Polizeistation auf Amrum. Zusammen mit ihrem Freund und Kollegen Jörgen kümmert sie sich mal um einen Verkehrsunfall, häusliche Gewalt oder kleinere Delikte. Bis eines Tages ein Mitarbeiter des Fährbetriebs auf See bleibt.
Schnell ist klar, dass die Fremden, die auf der Fähre waren, mit dessen Tod zu tun haben. Luzy erkennt ihren Erzfeind: Babel. Ihn hat sie in ihrer Zeit als Personenschützerin beim BKA kennen gelernt. Damit wollte sie eigentlich nichts mehr zu tun haben, aber nun sinnt sie auf Rache.
Meine Meinung:
Andreas Pflügers Trilogie um die blinde Ermittlerin Jenny Aaron sowie der Agententhriller „Wie sterben geht“ haben mich vollkommen begeistert. Auch das im Oktober 2025 bei Suhrkamp erschienene „Kälter“ ist hoch spannend. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Pflüger erzählt rasant, aber auch etwas sprunghaft. Zuweilen habe ich die Übergänge verpasst und war kurzzeitig verwirrt. Dabei war ich heilfroh, dass ich mit den meisten realen Personen, Begriffen und Abkürzungen, die im Roman auftauchen, etwas anfangen konnte, da ich in der beschriebenen Zeit aufgewachsen bin, der Zeit des Kalten Krieges bis kurz nach dem Mauerfall.
Luzy ist wie Nina aus „Wie sterben geht“ eine absolut taffe Superwoman, der praktisch alles gelingt und die schwerste Verletzungen überlebt, selbst wenn sie zwischendurch ein paar Fehler macht. Auch wenn sie sich hin und wieder Gedanken um die Menschen macht, die sie getötet hat, fällt ihr das Töten doch unglaublich leicht. Mir persönlich waren es ein paar Leichen zu viel.
Schön fand ich allerdings, dass Luzy auch zu echten Gefühlen fähig ist und lieben kann. Ihre Intelligenz und ihr Durchblick sind faszinierend, ebenso ihre körperliche Fitness mit 50 Jahren.
Ein Wiedersehen mit Figuren aus den früheren Büchern des Autors habe ich schmunzelnd genossen. Man kann „Kälter“ aber auch vollkommen ohne Kenntnis der anderen Bücher lesen.











