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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von verhei:

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Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter

Die Welt wieder mit Kinderaugen betrachten

Hannah lebt in der Großstadt und führt dort ein doch eher übliches Arbeitsleben. Sie hetzt zwischen Terminen, hat einen Beruf, der sie fordert. Zeit für sich selbst findet sie nicht viel und steckt diese, wenn in Selbstoptimierungskurse. Vieles ist der Karriere untergeordnet. Als sie sich ein abgelegenes Holzhäuschen für ein paar Tage mietet, tut sie das mit dem Wunsch abzuschalten.

Schön idyllisch in beschneiter Landschaft an einem See. Dann steht plötzlich die kleine Sophie im Garten und möchte Schneeengel formen. Die beiden freunden sich an – und Hannah wird immer wieder an ihre eigene Kindheit erinnert und sieht ihr Leben nun etwas mehr aus Kinderaugen.

Die Autorin erzählt in einem sehr angenehmen Stil von der Suche nach sich selbst. Ein sehr philosophisches Thema, dass auch durch den Schreibstil gespiegelt. Ruhig und sehr bildlich werden die Tage in der Hütte geschildert. Man kommt beim Lesen selbst durch die detaillierten Schilderungen selbst gut zur Ruhe.

Aktion reiche Handlung darf man auf Grund des Themas nicht erwarten. Auch die Anzahl der Charaktere ist auf zwei limitiert. Diese sind in meinen Augen aber sehr liebevoll und authentisch gestaltet. Ein junges Mädchen, dass natürlich alles aus Kinderaugen sieht und entsprechend hinterfragt. Speziell mit Hannah konnte ich mich sehr identifizieren, das die Fragen sehr viele Erwachsene wohl schon einmal umgetrieben haben.

Ein schönes Buch, auch in der Gestaltung, für eine angenehme Leseauszeit, speziell wenn es einmal philosophischer sein soll.

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Drei Tage im Schnee

Rezensionen von clematis:

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Dunkles Wien - Die Morde von Lainz von Lisa Jeglitsch

Messerstiche

Mit acht Messerstichen niedergestreckt liegt die Leiche im Lainzer Tiergarten. Laura Sturm und ihr Kollege Karl Suchanek vom Wiener LKA sind alsbald einem mutmaßlichen Täter auf der Spur, Chef Martin Farkas will den Fall noch vor den nahenden Weihnachtsfeiertagen abschließen. Doch da befallen Laura Zweifel an der Ermittlungsrichtung.

Unterschiedlichste Handlungsstränge präsentiert Lisa Jeglitsch in diesem spannenden Wien-Krimi und zieht die Leser dadurch sofort in ihren Bann. Die Figuren sind vielschichtig angelegt, wodurch sie überaus lebensnah erscheinen mit all ihren Stärken und Problemen. Vereinzelte Rückblicke in die Vergangenheit lassen da und dort Informationen durchblitzen, bis zum Ende hält der Krimi aber Überraschungen bereit. Eine recht eigenwillige Art, Ermittlungen durchzuführen, legen die Wiener Kriminalisten an den Tag und lassen genau dadurch diesen Reihenauftakt zu einem einzigartigen und unverwechselbaren Lesevergnügen werden.

Abwechslungsreich, was Themenauswahl und Charaktere betrifft, ein Kriminalfall, der nichts von dem ist, was er auf den ersten Blick zu sein scheint. Dunkles Wien überzeugt durch ein besonders Flair, das zwischen den Zeilen durchkommt, die Toten für den Folgeband warten schon – darauf bin ich jetzt natürlich neugierig.

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Dunkles Wien - Die Morde von Lainz

Rezensionen von brauneye29:

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Die Sylt-Schwestern – Stürmische Tage von Sina Beerwald

Hat mir gut gefallen

Zum Inhalt:
Jella und Clara sind entschlossen den Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen und die Strandperle weiterzuführen. Allerdings haben die Schwestern sehr unterschiedliche Vorstellungen und gerade auch Claras Mann ist gegen die Fortführung. Doch die beiden Schwestern finden einen Weg beide Vorstellungen zu verwirklichen.

Aber alte Wunden, politische Entwicklungen und unerwartete Gefühle machen es ihnen nicht eben leicht. Meine Meinung:
Ich fand den ersten Teil der Sylt-Schwestern schon richtig gut und habe mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Mir gefallen Jella und Clara richtig gut. Besonders gut hat mir die Entwicklung von Clara gefallen, die plötzlich erkennt, dass sie ihr Leben ändern muss. Die Stärke, die sie da beweisen muss, gerade zur damaligen Zeit, ist bemerkenswert. Aber auch Jellas Auseinandersetzung mit der Vergangenheit fand ich beeindruckend. Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, hatte fast das Gefühl mit auf der Insel zu sein. Der Schreibstil ist sehr angenehm und gut lesbar. Jetzt heißt es warten auf die Fortsetzung.
Fazit:
Hat mir gut gefallen

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Die Sylt-Schwestern – Stürmische Tage

Rezensionen von Meli:

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The Darkness Within Us von Tricia Levenseller

Kampf um Selbstbestimmung - Zwischen Ehrgeiz und gespielter Dummheit

Chrysantha hat sich ihr Leben lang dumm gestellt und es geschafft, mit ihrer gespielten Unterwürfigkeit einen alten Herzog zu heiraten, nach dessen Tod sie endlich eine reiche Witwe werden wird. Als sie sich zum ersten Mal traut, ihr Leben zu genießen, taucht auf einmal ein geheimnisvoller Erbe auf, der ihr einen Strich durch die Rechnung macht.

Ich denke, man könnte den zweiten Teil dieser Reihe sogar ohne Vorkenntnisse lesen, aber dann würde man natürlich viel weniger über Alessandra wissen und dann fehlt ihre Sicht auf Chrysanthas gespielte Einfältigkeit und auf die Beziehung zwischen ihnen. Ihr Ehrgeiz ist ähnlich stark, aber Chrysantha ist etwas zorniger und auch ziemlich neidisch, dass ihre Schwester plötzlich so viel erreicht hat, obwohl sie selbst sich viel mehr Mühe gibt und so viel geopfert hat, um am Ende die Freiheit zu haben, selbst über ihr eigenes Leben zu bestimmen.

Und nun will ihr Eryx ihr hart erarbeitetes Erbe streitig machen. Natürlich ist sie da misstrauisch, wo dieser Fremde auf einmal herkommt, und fuchsteufelswild, weil er ihr Leben auf den Kopf stellt und sie seinetwegen so viel zu verlieren hat. Sie ist nicht bereit, ihr Schicksal zu akzeptieren und in ihrer Wut zeigt sie ihren wahren Charakter, sagt ihre Meinung und legt sich mit Eryx an.

Ich mag die komplizierten Charaktere der ehrgeizigen jungen Frauen, für die Hindernisse eher Herausforderungen sind. Ich stehe definitiv nicht hinter all ihren Entscheidungen, aber es sorgt auf jeden Fall für spannende und unterhaltsame Lesestunden. Die Liebesgeschichte des ungleichen Paares hat mir auch gut gefallen, auch wenn es mir manchmal schon etwas zu schnell ging. Es hätte auch gern mehr Magie geben dürfen, aber eigentlich stehen hier sowieso die Charaktere und ihre Entwicklung im Vordergrund, die magische Welt sorgt dabei für zusätzliche Spannung und etwas mehr Action.

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The Darkness Within Us

Rezensionen von Anilam:

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Das größte Glück der Welt von Andrea Schütze

Ein warmherziges Buch über das Glück

In Das größte Glück der Welt macht sich Yaya auf eine ganz besondere Reise: Sie will das größte Glück für ihren Papa finden – und zeigt damit, wie vielfältig Glück sein kann. Für jeden sieht es anders aus. Besonders berührt hat mich der Hirsch, der sein größtes Glück darin sieht, etwas wachsen zu sehen – eine schöne Erinnerung daran, dass Glück oft im Kleinen liegt.

Was ich am Buch besonders mochte: Die Illustrationen sind wunderschön und auf vielen Seiten konnte ich gemeinsam mit meiner Tochter verweilen. Wir haben zusammen Details entdeckt, gestaunt und gesprochen. Das Buch eignet sich hervorragend zum Vorlesen, denn es gibt viele schöne Dialoge und Gedanken, über die man gemeinsam ins Gespräch kommen kann.

Für mich ist Das größte Glück der Welt ein wertvoller Begleiter zum Nachdenken über das, was uns wirklich wichtig ist.

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Das größte Glück der Welt

Rezensionen von Meli:

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Immortal Consequences - Die Blackwood Academy Trials von I. V. Marie

Magische Prüfungen, Chancen und Veränderungen - trotzdem nicht ganz überzeugend

Die Studenten der Blackwood Academy sind selbst tot und begleiten Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte lang verlorene Seelen auf die Andere Seite. Nur einmal pro Dekade wird ein Student ausgewählt, um sich vier Prüfungen zu stellen und die Chance zu erhalten, zur Elite aufzusteigen oder endgültig auf die Andere Seite zu gehen, doch die anstehende Dekadenfeier verspricht Überraschungen.

Wren gehört schon zu den ehrgeizigsten Studenten an der Blackwood Academy und lässt sich eigentlich nicht von der Konkurrenz beeindrucken, aber August ist ihr größter Rivale. Irene und Masika sind zwar Freundinnen, aber Irene hat das Gefühl, dass Masika Geheimnisse hat und sie in Hinsicht auf ihre Leistungen hinter sich zu lassen scheint. Während es Emilio noch schwerfällt, seinen Tod zu akzeptieren, verheimlich Olivier ihm nicht nur, dass er beginnt, sein früheres Leben zu vergessen. Alle sechs haben ihre eigenen Perspektiven und unterschiedliche Gründe, für die Prüfungen der Dekadenfeier nominiert werden zu wollen oder sie haben Angst, was die Nominierung für sie bedeuten könnte.

Es gibt schon nett gemeinte Plottwists, aber die konnten mich nicht richtig packen, weil sie eher Dinge aufgelöst haben, die eh nie wirklich Sinn ergeben hatten. Trotzdem ist die Geschichte einigermaßen spannend und nicht sehr vorhersehbar, es gibt actionsreiche magische Prüfungen und durch die verschiedenen Charaktere, deren Gefühle und Probleme ist auch immer etwas los. Ich fand aber die Blackwood Academy an sich nicht so ganz überzeugend und konnte nicht richtig begreifen, wie der Alltag der Studenten aussieht, wenn man eben für Jahre und Jahrzehnte Magie studiert und Seelen erntet. Ich fand auch die Protagonisten und ihre Liebesgeschichten nicht sehr mitreißend, weil ich keinen von ihnen wirklich ins Herz schließen konnte, eigentlich fand ich sie nicht mal wirklich besonders interessant.

Und “nicht wirklich besonders interessant” entspricht auch ungefähr meinem Eindruck vom gesamten Buch. Es gab ein paar interessante Ideen, aber mir hat zu viel gefehlt.

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Immortal Consequences - Die Blackwood Academy Trials

Rezensionen von Schlafmurmel:

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Nachsaison - zwischen Watt, Wellen und Krabbenbrötchen von Melanie Amélie Opalka

Herz, Humor und Nordseeluft – eine unterhaltsame Nachsaison-Geschichte

Nun habe ich wieder ein richtig schönes Buch gelesen – schon das Cover ist ein echter Hingucker! Der Strand, das Meer und der Strandkorb machen sofort Lust auf Urlaub und wecken Fernweh, auch wenn ich eigentlich lieber in wärmeren Gefilden unterwegs bin.
Die Hauptperson ist Chris, die sich auf ihr freies Wochenende freut.

Doch ihre geliebte Oma Rita hat andere Pläne – sie ist nämlich total verknallt in ihr Blind Date Peter, das sie unbedingt in Büsum treffen will. Natürlich lässt Chris ihre Oma nicht allein fahren, schließlich weiß man ja nie, ob da nicht ein Betrüger dahintersteckt.
In ihrer Sorge um Rita vergisst Chris allerdings völlig, dass sie gar keinen Führerschein mehr hat – und merkt erst unterwegs, dass sie „schwarz“ fährt. Da musste ich wirklich lachen! Im Hotel lernen die beiden dann Patrick kennen, den charmanten Hotelmanager und gleichzeitig Peters Neffen. Zwischen Chris und ihm knistert es ein bisschen, aber so ganz traut Chris dem Ganzen trotzdem nicht.
Die Geschichte ist zwar ein bisschen vorhersehbar, aber das hat mich überhaupt nicht gestört. Ich mochte die Entwicklung von Chris und auch die warmherzige Beziehung zu ihrer Oma total gern. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig – genau das Richtige zum Abschalten. Es gibt Humor, kleine Missverständnisse und ein schönes Ende, das alles rund macht.
Mich hat das Buch wunderbar unterhalten, und ich empfehle es sehr gerne weiter – eine perfekte Lektüre für gemütliche Lesestunden mit Nordseeflair!

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Nachsaison - zwischen Watt, Wellen und Krabbenbrötchen

Rezensionen von liesmal:

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MARCO POLO Reiseführer Harz von Hans Bausenhardt; Ralf Kirmse

Lust auf den Harz

Es ist viele Jahre her, dass ich den Harz besucht habe. Jetzt, wo ich in der Neuauflage des Marco Polo Reiseführers stöbere, bekomme ich große Lust, mal wieder ein paar Tage dort zu verbringen.
Mein Blick auf der Umschlaginnenseite und auf die Bucketlist fällt auf den Punkt „Den Berg runterrollern“.

Bei näherem Hinschauen bin ich zwar begeistert, entscheide mich dann aus Altersgründen aber doch eher für „In die Kronen gucken“ auf dem Baumwipfelpfad. Es gibt viele tolle Ideen, die man im Harz erleben kann.
In dem kleinen Buch gibt es viel zu entdecken. Als Freund von Landkarten in Papierform gefällt mir die Faltkarte und ich finde gut, dass hier nicht nur die Punkte der Bucketlist markiert sind, sondern auch die Top-Highlights. Außerdem ist ein Plan über die Harzer Schmalspurbahnen mit den Stationen zu sehen.
Sehr gern informiere ich mich über fünf verschiedene Erlebnistouren. Die sind wie auch in anderen Reiseführern von Marco Polo kurz und knackig beschrieben.
Natürlich finde ich viele weitere Informationen für meinen Urlaubsplaner, aufgeteilt in die verschiedenen Regionen.
Alles in allem ein toller und handlicher Reiseführer, der auch in den kleinen Rucksack passt.

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MARCO POLO Reiseführer Harz

Rezensionen von DoraLupin:

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Legende der Schattenwächter - Kampf um die magischen Schlüssel von Lars Meyer

Kampf um die magischen Schlüssel

Ich lese immer wieder gerne spannende Jugendbücher und nachdem ich dieses Cover gesehen und den Klappentext gelesen hatte, war ich gleich Feuer und Flamme für das spannende Abenteuer! Ich hatte auch richtig viel Spaß mit dieser Geschichte und habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen.

Drei Schlüssel.

Drei Prüfungen. Und ein Tor, das niemals geöffnet werden darf. Hamburg, 1897: Der 15-jährige Armin Sturm schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch, bis eine unerwartete Erbschaft sein Leben auf den Kopf stellt.In dem geheimnisvollen Anwesen in Greifheim stößt er auf dunkle Mächte, sprechende Katzen, dämonische Kobolde – und auf Hinweise zu den drei Schlüsseln, die das sagenumwobene Dunkeltor öffnen könnten. Doch das Tor darf niemals entriegelt werden. Zusammen mit Nari und der rätselhaften Viktoria stürzt sich Armin in ein gefährliches Rennen gegen die Zeit – durch unterirdische Städte, verzauberte Labyrinthe und tiefe Ozeane. Doch als ein Verrat ihre Freundschaft auf die Probe stellt, steht nicht nur ihre Mission, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel!

Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen, was an dem schönen, leicht zu lesenden und bildhaften Schreibstil gelegen hat. Ich habe schnell die Protagonisten und die verschiedenen Landschaften und Orte vor meinen Augen gesehen und wurde von der Handlung mitgerissen! Da die Geschichte wechselnd aus Sicht von Armin, Nari und Viktoria geschrieben wurde, konnte man sich noch besser in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Person einfühlen und sich mit ihnen identifizieren. Die Charaktere sind dabei komplex beschrieben und sind immer wieder für Überraschungen gut. Einige Kapitel sind sogar aus Sicht des Antagonisten geschrieben, was seine Beweggründe besser verständlich macht. Auch den tollen, magischen Kater habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen, denn er ist ein ganz besonderer Nebencharakter und erobert das Herz der Leser im Sturm.

Die Geschichte ist wirklich von Anfang bis Ende sehr spannend und mitreißend geschrieben und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Immer wieder gab es spannende und unerwartete Wendungen, Geheimnisse und Magie und es hat einfach großen Spaß gemacht die drei auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Da am Ende noch ein paar Fragen offen bleiben und die Geschichte sehr interessant beschrieben wurde, freue ich mich jetzt schon auf den zweiten Teil der Reihe! Das Buch erhält von mir auf jeden Fall 5 von 5 Sternen.

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Legende der Schattenwächter - Kampf um die magischen Schlüssel

Rezensionen von gabiliest:

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Wilder Honig von Caryl Lewis

Die Sprache der Bienen

Mit ihrem Roman “Wilder Honig” hat die preisgekrönte Autorin und Dramaturgin Caryl Lewis eine nachdenklich machende Geschichte über das Leben von drei Frauen in einem kleinen walisischen Dorf vorgelegt. Das stimmungsvolle Hardcover entführt in eine prächtige Landschaft, die das Zuhause nicht nur der Menschen, sondern auch der Bienen ist.

Diese spielen in diesem Roman eine tragende Rolle, denn John, ein begeisterter Imker, hat vor seinem Tod seiner Frau Hannah elf Briefe geschrieben, in denen er das Leben der Bienen analysiert als Gleichnis zu der Ehe, die John und Hannah geführt haben. Dabei ist sich John seiner Ohnmacht, dem Leben robust gegenüberzutreten, durchaus bewusst und versichert Hannah immer wieder seiner Liebe. Hannah, die nie aus dem Dorf herausgekommen ist, droht in ihrem Kummer zu versinken, zur Seite steht ihr ihre jüngere Schwester Sadie. Beide Frauen finden Johns Briefe, durch die sich ein Geheimnis offenbart: John hat eine uneheliche Tochter, Megan.

Als sich Hannahs Trauer in Wut verwandelt und sie beschließt, sich der Realität zu stellen, lädt sie Megan ein, doch die Frauen verbringen einen Winter in Schweigen und Entfremdung. Wird Hannah John verzeihen können und sich mit Megan aussöhnen?

Der Roman lebt von den Charakteren der drei Frauen und den Beziehungen zu einander. Auch wenn fast sachlich über das Erlebte berichtet wird, entsteht doch eine dichte, ruhige Erzählatmosphäre, die es den Lesenden ermöglicht, sich in die Gedankenwelt der Protagonistinnen zu versetzen. Erst langsam gewinnen die einzelnen Figuren an Tiefe, Hannah beginnt, sich mit dem verwilderten Obstgarten ihres Elternhauses zu beschäftigen und erkennt, dass manchmal schöpferische Zerstörung notwendig ist, um Platz für Neues zu schaffen. Megan, die sich als unerwünscht ansieht, kommt allmählich zur Ruhe und lernt, das einfache Leben zu schätzen. Sadie, aus der Stadt kommend, hat eine schwierige Scheidung hinter sich und versucht, sich in ihrem Leben ganz neu zu orientieren.

Immer wieder sind es Johns Briefe, die das Leben der Frauen beleuchten. Obwohl John, ein Linguist, schon den Verlust der Sprache beklagt, sind die Briefe sehr ausdrucksvoll. Allerdings nehmen die Bienen einen großen Teil des Geschriebenen ein und die Lesenden sollten sich dessen auch bewusst sein. Die Gleichnisse, die zur Ehe von John und Hannah gezogen werden, sind jedoch sehr stimmig. Manchmal mag man sich nicht vorstellen, unter welchen Bedingungen damals das Leben gelebt werden musste, mit wenig Geld und einem brutalen, lieblosen Elternhaus. Dennoch endet der Roman versöhnlich und bietet Megan und Sadie neue Perspektiven. Hannah, die mittlerweile siebzig Jahre alt ist, findet in der Beständigkeit der Natur und ihres Apfelgartens Ruhe und die Fähigkeit, mit Vergangenem abzuschließen.

“Wilder Honig” ist ein lesenswertes Buch, dem man allerdings durch die große Bedeutung, die die Bienen im Kontext einnehmen, mit Interesse an der Natur gegenüber treten sollte. Es verfügt über feine Zwischentöne, Vieles bleibt ungesagt und daher der Interpretation der Lesenden überlassen. So bewirkt der Roman, dass die Lesenden etwas inne halten und selber die Möglichkeit haben, Ruhe zu finden. Wer die Natur und tiefgründige Erzählungen liebt hat hier sicher zum richtigen Buch gegriffen.

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Wilder Honig