Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Schattengrünes Tal von Kristina Hauff
Beeindruckender Spannungsroman
Ich kenne die Autorin bereits von ihrem Roman "Blaukalter Tiefe" und wurde von diesem Buch damals unheimlich mitgerissen. Deshalb wollte ich nun auch unbedingt ihr neuestes Werk lesen und bin wieder sehr begeistert von diesem tollen Spannungsroman!
Die Autorin nimmt den Lesenden diesmal mit in den Schwarzwald, dort liegt das Hotel »Zum alten Forsthaus«, das seine besten Tage längst hinter sich hat.
Nur wenige Gäste verirren sich in das zunehmend verfallende Haus. Umso überraschender, dass sich Daniela, eine schutzbedürftig wirkende Fremde, dauerhaft einquartiert. Lisa, die erwachsene Tochter des Besitzers, nimmt sich ihrer an. Während Daniela aufblüht und sich schnell in die Dorfgemeinschaft eingliedert, wenden sich enge Vertraute von Lisa ab – zuletzt sogar ihr Ehemann. Als schließlich der Herbst Einzug hält, die Tage kälter und die Schatten im grünen Tal immer dunkler werden, beginnt Lisa zu ahnen, dass ihre Welt auseinanderzubrechen droht.
Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden, denn der Schreibstil war einfach traumhaft: locker-leicht, schön bildlich, so dass ich mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens wiedergefunden habe. Wie die Landschaft beschrieben wurde, war ebenfalls einfach nur toll. Und zudem war ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen gelassen hat. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und rätselhaft, nach und nach bekommt man immer mehr mit und dies hat die Spannung hochgehalten. Ausserdem wurde das Buch immer wieder aus einer wechselnden Perspektive beschrieben, sodass man die Geschichte immer wieder neu und anders miterlebt, je nachdem wer sie gerade erzählt.
Ich wurde auf jeden Fall wieder sehr gut von der Geschichte unterhalten. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen und vorallem die überraschenden Wendungen und die Spannung haben mich in ihren Bann gezogen. Ein wirklich tolles Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Ich vergebe dafür ganz klar von 5 von 5 Sternen.
Rezensionen von DoraLupin:
Death at Morning House von Maureen Johnson
Unterhaltsame Mystery- Geschichte
Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme dafür. Nachdem ich die Geschichte nun gelesen habe, kann ich sagen, dass ich auch als Erwachsene wirklich gut unterhalten wurde und ein paar tolle Lesestunde damit verbracht habe.
Inhaltlich dreht sich die Story um Marlowe, nachdem sie wegen einer explodierenden Kerze aus Versehen das Haus ihrer Nachbarn niederbrennt und zum Gespött der Stadt wird, nimmt sie einen Ferienjob auf einer abgelegenen Insel an.
Gemeinsam mit einer Gruppe anderer Teenager soll sie Führungen durch eine alte verfallene Villa anbieten. Doch die Idylle bleibt nicht lange so sonnig, denn schon bald wirft die Vergangenheit einen düsteren Schatten über die Insel. In den Dreißigerjahren hat dort ein Arzt mit seinen Adoptivkindern gelebt, bis sie nach einer Tragödie das Anwesen verlassen haben und nie zurückgekehrt sind. Zunehmend vermischt sich Früher mit Heute, Spekulation mit Verdacht – und die tödlichen Gefahren der Insel sind keineswegs Geschichte.
Der Schreibstil ist altersgerecht und locker-leicht zu lesen, ich bin deshalb gut in die Geschichte reingekommen. Ausserdem war die Geschichte zeitweise sogar etwas humorvoll, womit ich nicht gerechnet habe. Der Schreibstil ist ausserdem schön bildlich und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt, ich hatte die Geschichte in wenigen Tagen verschlungen. Mit Marlowe konnte ich die ganze Zeit über mitfiebern und fand ihre Handlungen meist nachvollziehbar und authentisch. Stellenweise hätte die Story für mich noch einen Tick spannender sein können, aber da es sich um ein Jugendbuch handelt, war es so völlig in Ordnung.
Fazit: Unterhaltsame Mystery- Geschichte, die mich als Erwachsene gut unterhalten konnte.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Blinde Geister von Lina Schwenk
In der Seele endet der Krieg nie
Eigentlich gab es in Mitteleuropa viele Jahrzehnte der Friedenszeiten nach dem 2. Weltkrieg. Doch bei vielen, die den Krieg erlebt haben, ist das in der Seele nie angekommen und die Traumata werden auch über Erziehung und familiäre Bindungen und Muster an die jüngeren Generationen weitergegeben.
Das zeigt "Blinde Geister" von Lina Schwenk, das meiner Ansicht nach völlig zu Recht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2025 gelandet ist, sehr eindringlich.
In vielen kleinen Szenen wird eine Familie porträtiert, nicht immer in chronologischer Form und nicht notwendigerweise einem klaren Muster folgend, aber immer die Angst und den Schmerz der Traumatisierung aufzeigend.
Da gibt es den Vater Karl, der im Krieg war und diesen in den Jahrzehnten danach mit seiner Familie nachinszeniert: bei den kleinsten Anlässen muss in den feuchten, dunklen Keller geflüchtet werden, um sich vor einer vermeintlichen Gefahr zu schützen, zu einer Zeit, in der längst Frieden herrscht. Doch er ist nicht der einzige: Tochter Olivia wird im Turnunterricht regelrecht gedrillt und muss sich dort paramilitärischen Übungen unterziehen, die erst nach Elternprotesten etwas abgemildert werden. Ob und was der Mutter Rita, die "den Krieg am Land zu Hause sitzend abwarten konnte" während dieser Zeit passiert ist, darüber wird nicht gesprochen. Jedenfalls macht sie bereitwillig mit, wenn ihr Mann Karl mit der ganzen Familie seine Kellerübungen abzieht, und beginnt erst spät, diese vor den Töchtern zu hinterfragen.
Eine der Folgen all dieser Störungen in der Familie: die erwachsene Tochter Rita wird psychotisch, hört Stimmen und muss immer wieder in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert werden, während ihre Schwester es zumindest an der Oberfläche schafft, ein normal wirkendes, angepasstes Leben zu führen.
Es ist ein relativ kurzes Buch, das aber aufgrund der nicht-chronologischen Erzählweise nicht ganz einfach zu erschließen ist und durchaus seine Zeit braucht. Die Autorin findet viele bemerkenswerte und eindringliche Sprachbilder, die die beklemmende Atmosphäre des Aufwachsens mit einem kriegstraumatisierten Vater sehr spürbar machen, hier ein paar Beispiele:
"Karl lehnte sich immer nur irgendwo an und rief nach Rita. Wenn es nichts zum Anlehnen gab, griff er nach seinen Hosenträgern wie nach einem schweren Rucksack." (S. 23)
"Ich konnte schon morgens spüren, wie der Tag werden würde, an der Art, wie Karl in die Küche kam." (S. 33)
"Ich bin jetzt erwachsen. Ich wasche meine Kleidung selbst und regele meine Arzttermine. Meine Pullis habe ich dieses Frühjahr gespendet. Es war so kalt. Sogar den Mantel habe ich abgegeben, dabei steht der wirklich niemandem. Ich konnte nicht ertragen, dass so viele da draußen frieren." (S.47)
"Du kannst meistens hören, ob du sicher bist", hatte Karl mir bei einem der seltenen Waldspaziergänge erklärt. "Lausche einfach ganz genau, sei geduldig, atme ruhig, und wenn du die Geräusche nicht kennst, warte ab." (S. 58)
"Trotzdem gibt es Dinge, die habe ich ihm nicht erzählt. Dass man einen Keller braucht. Dass es nicht falsch ist, eine gepackte Tasche im Schrank zu haben, mit Büchern und Batterien. Dass es mit Kind schwieriger wird, sich zu verstecken." (S. 91)
"Sie wusste, für Karl war Sicherheit entweder vier geschlossene Wände unter der Erde oder ein komplett freier Himmel über dem Land." (S. 155)
Mich hat das Buch sehr berührt und mich an vielen Stellen daran erinnert, auf wie viele Weisen auch mein Familiensystem nach wie vor von den Kriegstraumata der Vorgenerationen berührt wird, dabei bin ich, wie die Autorin dieses Buches, in den 1980er Jahren geboren. Kurz thematisiert das Buch auch sehr aktuelle Themen wie den momentanen Krieg in der Ukraine, und wie durch diesen alte Traumata wieder hochkommen können.
Es ist insgesamt ein sehr wichtiges Buch, das ich einer breiten Leserschaft empfehlen kann, sofern man im eigenen Leben gerade auch psychisch und emotional genug Raum findet, sich auf dieses schwere Thema einzulassen.
Rezensionen von DoraLupin:
In uns der Ozean von Theresia Graw
Beeinduckende, starke Frau
Bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, denn ich mag Geschichten sehr, die über starke Frauen erzählen, und diese hat sogar tatsächlich einmal gelebt und vieles erreicht! Ich habe das Hörbuch regelrecht verschlungen, denn von der Handlung wurde ich mehr als mitgerissen.
Inhaltlich dreht sich das Hörbuch um Rachel, diese will nur eins: Für immer am Meer leben und forschen. Doch 1929 verliert ihre Familie alles, Rachel muss ihre Promotion abbrechen und für ein Einkommen sorgen. Statt in der Wissenschaft zu arbeiten, schreibt sie Geschichten fürs Radio, bald veröffentlicht sie ihr erstes Buch. Die Leser lieben, wie sie die Natur in ihren Texten lebendig werden lässt.
Als ihr auf einem Spaziergang ein toter Vogel vor die Füße fällt und sie wahrnimmt, wie die Welt um sie herum verstummt, beginnt sie zu recherchieren: Was hat es mit dem Wundermittel DDT auf sich, das neuerdings in allen Wäldern, Wiesen und Feldern versprüht wird? Wenn die Insekten ausgerottet werden, wie lange gibt es dann noch Vögel? Rachel weiß: In der Natur hängt alles mit allem zusammen. Und wenn sie ihre Recherchen veröffentlicht, dann sticht sie in ein Wespennest …
In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden, der Schreibstil gefällt mir absolut gut. Er ist locker-leicht und schön bildlich. Ich habe mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens gefühlt und konnte mich sehr gut auf die Handlung konzentrieren. Die einzelnen Personen wurden interessant beschrieben und vor allem Rachel ist mir richtig ans Herz gewachsen. Sie ist eine so starke und kämpferische Frau, die mich richtig beeindrucken konnte weil sie nicht aufgibt und für ihre Sache einsteht und kämpft! Ausserdem ist das Buch sehr aktuell, obwohl es im 20. Jahrhundert spielt. Aber auch heute noch ist der Natur- und Tierschutz manch großen Konzernen nicht sehr wichtig und wir müssen immer im Hinterkopf behalten was passieren kann wenn die Tierwelt einmal nicht mehr ist...Langweilig wurde es bei dem Hörbuch jedenfalls nie. Im Gegenteil: Mitreißend wird die Storyline erzählt mit einigen überraschenden Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Ich wurde auf jeden Fall unglaublich gut von dem Roman unterhalten und vergebe ganz klar 5 von 5 Sternen.
Die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme, die gut zum Hörbuch gepasst hat. Ich habe ihr gerne zugehört und sie hat lebendig und schön vorgelesen.
Rezensionen von DoraLupin:
Die Nacht,2 Audio-CD, 2 MP3 von Marc Raabe
Spannende Fortsetzung
Da ich schon den ersten und zweiten Teil als Hörbuch genießen durfte, musste ich natürlich auch den dritten Teil der Reihe hören. Da die Vorgänger schon eine Weile hersind, brauchte ich ein wenig Zeit um ganz in die Geschichte hineinzufinden, aber dann wurde es richtig spannend und mitreißend. Es empfiehlt sich aber die Bände kurz hintereinander zu lesen oder zu hören.
Diesmal sucht Art Mayer nach Dana Karasch, der Mutter seiner kleinen Nachbarin Milla. Ohne jeden Erfolg, seit Monaten schon. Bis er einen anonymen Hinweis bekommt. Er führt ihn und Nele Tschaikowski zu einer Wohnwagensiedlung im Wald, fernab der Zivilisation. Doch statt der Verschwunden finden Art und Nele die Leiche eines der angesehensten Richter der Stadt. Wie ein Gekreuzigter hängt er von der Decke, den Bauch aufgeschlitzt. Der Wohnwagen gehörte Danas Eltern, Fotos erinnern an ihre Kindheit. Auf einem ist der Richter als junger Mann zu sehen. Als Milla vor der Schule von einem Unbekannten gefilmt wird – sind Art und Nele alarmiert.
Das ungewöhnliche Ermittlerpaar aus dem eigenwilligen BKA-Ermittler und seine junge Kollegin macht immer wieder Spaß zu lesen. Es geht auch mal um das Privatleben der Ermittler, aber dieses nimmt nicht so viel Platz ein, dass der Kriminalfall dadurch in den Hintergrund gedrängt wird. Das Verschwinden von Dana und die Suche nach der Wahrheit stehen nun im Mittelpunkt. Dies wird sehr fesselnd und mitreißend erzählt und ich wollte das Hörbuch deshalb in jeder freien Minute weiter anhören. Marc Raabe verknüpft aus diesmal wieder aktuelle Geschehnisse mit Szenen aus der Vergangenheit, was die ganze Geschichte abwechslungreicher und noch spanender macht.
Der Sprecher hat seinen Job wirklich gut gemacht und hat packend und fesselnd gelesen. Die Spannung kam absolut gut rüber und ich habe gerne seiner Stimme gelauscht, die gut zum Hörbuch gepasst hat. Über einen weiteren Teil würde ich mich freuen und gebe 4,5 von 5 Sternen.
Rezensionen von DoraLupin:
Station 22. Wo bist du sicher? von Anne Elvedal
Spannung kommt selten auf
Auf diesen Thriller war ich sehr neugierig, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Einen Thriller, der sich um Psychiatrie dreht, hatte ich noch nicht sehr oft gelesen und dachte, dies könnte richtig spannend werden und mit Gänsehaut- Garantie. Jedoch konnte mich das Hörbuch dann leider nicht so abholen, wie ich mir das gewünscht hätte und insgesamt war es leider eher ein langatmiger Krimi als ein atemberaubender Thriller.
Inhaltlich dreht sich die Geschichte um folgendes: Eine düstere Klinik. Zwei vermisste Frauen. Ein Alptraum, der nie endet. Krankenschwester Ida ist beliebt auf der Station 22. Ihre Patientinnen vertrauen ihr blind – bis eine von ihnen verschwindet. Während alle von Flucht sprechen, bohrt sich ein brutaler Verdacht in Idas Bewusstsein. Sie selbst wurde als Kind entführt und kehrte mit ausgelöschtem Gedächtnis zurück. Als eine zweite Frau verschwindet, wird es zur grausamen Gewissheit: Idas Peiniger hat sie aufgespürt. Um die Opfer zu retten, muss sie in die Abgründe ihrer Psyche steigen und die Mauer durchbrechen, die sie vor der Wahrheit schützt.
In die Geschichte habe ich ganz gut hineingefunden, der Schreibstil war recht angenehm, sodass ich mich zunächst gut auf die Handlung konzentrieren konnte, lediglich mit den ganzen skandinavischen Namen hatte ich so meine Probleme. Nach einem guten Start wurde die Handlung aber leider recht schnell langatmig und ein Thriller- Feeling habe ich vermisst, trotz des eigentlich spannenden Settings. Die Geschichte zog sich und Spannung kam nur sehr selten auf. Auch mit der Protagonistin wurde ich leider nicht warm und konnte mich nicht mit ihr identifizieren oder Sympathien empfinden. Gererell blieben die Charaktere der Geschichte sehr blass, sodass ich öfters auch mit den Namen durcheinander gekommen bin.
Die Sprecherin hat aber schön vorgelesen und hat wirklich versucht mit ihrer Stimme Spannung in die Geschichte zu bringen. Ich habe ihr gerne zugehört.
Fazit: Gute Sprecherin, aber leider war die Geschichte trotz des spannenden Settings sehr langatmig, ohne viel Spannung. Schade, ich hatte nach dem Klappentext so viel Erwartungen! Leider kann ich hier nur 2,5 Sterne geben.
Rezensionen von liesmal:
Der Himmel trägt ein goldenes Herz von Jando
Aber die Liebe bleibt
Es tut immer mal wieder gut, ein Buch von Jando zu lesen, weil seine Bücher meine Seele berühren, und sie lassen mich erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben.
. „… all das, was bleibt, wenn scheinbar alles geht.“
„Der Himmel trägt ein goldenes Herz“ erzählt eine Geschichte der Erinnerungen.
Felippo und Aurora waren lange gemeinsam unterwegs. Als er allein zurückbleibt, lebt er von Erinnerungen und begibt sich damit auf eine Reise an die Orte der Vergangenheit. Jando stellt Felippo nicht nur seinen langjährigen treuen Hund an die Seite, sondern dazu eine einfühlsame Begleiterin. Daraus entspinnt sich eine gefühlvolle Geschichte aus Hoffnung, Erinnerungen und Dankbarkeit in einer guten Mischung aus Fantasie und Wirklichkeit.
Wunderbar fügen sich die Illustrationen von Robby Krüger ein. Vor jeder Geschichte ist auf einer Doppelseite ein Bild zu sehen, das bereits beim ersten Betrachten seine besondere Wirkung zeigt. Wenn ich den dazugehörigen Teil lese, dann erkenne ich ein großartiges Zusammenspiel von Bild und Wort.
Das Buch steckt in seiner ganzen Aufmachung voller Liebe. Das zeigen nicht nur die Texte und Illustrationen, sondern auch die orangefarbenen Seiten mit den stilisierten Blüten und Blättern fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein.
„Für alle, die an die Unendlichkeit der Liebe glauben“, bietet dieses Buch voller Poesie und zauberhafter Zitate einen besonderen Lesegenuss. Meine Empfehlung dafür von ganzem Herzen.
Rezensionen von Lesestern:
Von guten Mächten treu und still umgeben von Uwe Bertelmann
Berührende Erfahrungen und Erlebnisse zum bekanntesten Gedicht Dietrich Bonhoeffers - ein besonderes Lesebuch und Zeitdokument
"Von guten Mächten wunderbar geborgen", wer kennt es nicht...
Ein Lied, das vielen Menschen vertraut ist und das besonders Trost und Ermutigung in schweren Tagen und ungewissen Neuanfängen zuspricht.
Am 4.Februar 2026 gedenken wir dem 120.Geburtstag von Dietrich Bonhoeffer, demjenigen dessen Geschichte hinter diesem Lied und Gedicht steht.
Uwe Bertelmann, der Herausgeber der Gedankensammlung " Von guten Mächten treu und still umgeben", hat dafür persönliche Erlebnisse unterschiedlichster Personen zusammengestellt, die ihre Verbindung zu diesem von Bonhoeffer berühmtesten Zeilen veranschaulichen.
Das Buch ist jetzt Ende September 2025 im Brunnen Verlag Gießen erschienen und ich durfte es bereits als PDF Exemplar kennenlernen.
Auch für mich verbinden sich mit Bonhoeffers Gedicht familiäre Erinnerungen und Erlebnisse. So ist die Anfangsstrophe auf dem Grabstein meiner Schwiegereltern zu lesen, da für beide zeitlebens dieses Lied ein wichtiger Lebensbegleiter darstellte.
So war es selbstverständlich, dass an ihren Beerdigungsfeiern dieses Lied nicht fehlen durfte und nun auch zu unseren Erinnerungsschätzen gehört.
Deshalb kann ich die hier in diesem neuen Büchlein niedergeschriebenen Erfahrungen und die tiefe Wirkungsweise seiner Texte auf so viele unterschiedliche Personen sehr gut nachvollziehen.
Auch der dabei oft geäußerten Empfindung der Sprachlosigkeit bezüglich der dritten Strophe " und reichst du uns den schweren Kelch..., kann ich mich anschließen und meine Achtung und Ehrfurcht diesem mutigen und mit dieser Liedzeile authentisch lebenden Mann aussprechen.
Neben diesen persönlichen Einblicken und Erfahrungen der Autoren gibt es auch biographische Abschnitte zur Entstehungsgeschichte und weiterer Textauszüge von Bonhoeffers veröffentlichten Schriften.
Ein gesamtes Kapitel ist außerdem den verschiedenen Vertonungen mit den dazugehörigen QR- Codes zum direkten Hören gewidmet.
Mein Fazit:
Ein zeitlos- aktuelles Werk zu einem Gedicht, das in die Kirchenliedgeschichte mit großer Beliebtheit eingedrungen ist und in vielen Situationen zum Hoffnungsträger wurde.
Und ein Buch, das uns an schwere Zeiten erinnert, uns Mut macht im Vertrauen auf Gott an unserem Glauben und den damit verbundenen Werten festzuhalten.
Rezensionen von Emmmbeee:
Wilder Honig von Caryl Lewis
Stimmungsvoll
Kurz nach dem Tod ihres Mannes John ist Hannah längere Zeit wieder mit ihrer jüngeren Schwester Sadie zusammen. Dabei kommen viele Erinnerungen auf, welche teils schmerzhaft sind. Auch das schweigsame Nebeneinanderher im Haus, ihrer beider Elternhaus, belastet die beiden Frauen. Zusätzlich zur Trauer um den Verstorbenen ist das verständlicherweise eine schwierige Situation.
Hinzu kommt Megan, die bisher unbekannte Tochter des Verstorbenen. John spielte im Leben von allen drei Frauen eine wichtige Rolle.
Es geht um drei sehr unterschiedliche Frauen, jede auf eine andere Art in ihrer Beziehung zum Partner und im Leben gescheitert. Plötzlich auf sich selbst zurückgeworfen und aufeinander angewiesen müssen sie lernen, sich zu öffnen, und genau dadurch finden sie zusammen.
Der Tote hat elf Briefe hinterlassen, im Grunde genommen Liebesbriefe, welche nach und nach gesichtet werden. (Zum besseren Verständnis sind sie jeweils kursiv gedruckt.) Seine Tochter Megan versucht über sie und seine hinterlassene Büchersammlung, ihren bislang unbekannten Vater zu entdecken und damit auch sich selbst.
Wie aus einem gewissen Nebel heraus taucht auch immer wieder der Garten mit seinen Obstbäumen auf, auch diese mit Bedeutung beladen. Und selbstverständlich die Bienenstöcke mit ihren Bewohnern, welche mit ihrem fleißig erarbeiteten Produkt, dem Honig, diesem Werk den Titel geben.
Bei diesem Roman fand ich den Zugang nur schwer, doch dann erschloss sich mir die Schönheit nicht nur der Landschaft, in der er gelebt wird, sondern auch die Weisheit, die aus dem Umgang mit der geschilderten unmittelbaren Natur strömt. Sinnhaftigkeit, Zusammenhalt, Zugehörigkeit sind einige der Themen dieses Buches. Auch um das Kraft schöpfen aus dem Umgang mit dem Apfelgarten und den Bienen, der walisischen Natur, dem sich anderen Menschen öffnen können, dem Sprengen des eigenen Kokons.
Hier liegt ein leiser, unspektakulärer Text vor, der den Lesenden viele Aspekte öffnet, der zum Innehalten und Nachdenken anregt und aus dem ein verständiger Mensch viele Werte für sich selbst schöpfen kann.
Rezensionen von barbara.liest:
Ausgesorgt von Ulrike Sosalla; Britta Sembach
hilfreicher Ratgeber
Der Autorin ist es gelungen einen gut verständlichen und klar strukturierten Ratgeber speziell für Frauen zu schreiben.
Es eignet sich sehr gut für Einsteigerinnen, die ihre finanzielle Situation künftig besser im Griff haben wollen.
Man bekommt einen sehr guten Einblick in die Themen Finanzgrundlagen und Begriffserklärungen (z.
B. ETFs), langfristige Strategien zum Sparen und täglich verfügbarem Geld, Schuldenabbau und Schuldenvermeidung, Berufswahl und Gehaltsverhandlungen sowie gesetzliche und private Altersvorsorge.
Die Kapitel sind alle für sich abgeschlossen und so kann man auch im Nachhinein noch gut nachlesen.
Sehr gut gefallen haben mir die Checklisten im Buch anhand derer man seinen Status Quo erheben kann und vielleicht auch später mal überprüfen kann was sich schon verändert hat.
Das Cover springt ins Auge und der Titel ist passend gewählt.











