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Rezensionen von gletscherwoelfchen:

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Midwatch - Schule der unerwünschten Mädchen von Judith Rossell

Spannendes, steampunk-ähnliches Setting

Als alle Stricke reißen, findet sich das junge Waisenmädchen Maggie Fishbone prompt im Institut "Midwatch" wieder. Das von außen düster anmutende Internat ist speziell dafür konzipiert, unerwünschte Mädchen aufzunehmen und diese zu anständigen Mitgliedern der Gesellschaft zu formen.

So scheint es zumindest - denn niemand ahnt, dass es sich dabei eigentlich um eine Schule handelt, die kluge Ermittlerinnen ausbilden soll. Und schon bald erwartet Maggie und ihre Freundinnen ihr erstes Abenteuer und ein erster, mysteriöser Fall...

Wer einen ersten Blick in "Midwatch - Schule der unerwünschten Mädchen" wirft, dürfte schnell von der wundervollen Gestaltung im Innenteil des Buches überzeugt werden. Denn dieses Kinderbuch ist gespickt von zahlreichen detailverliebten, in blau und weiß gehaltenen Illustrationen, die dem Leser auf fast jeder Seite in klein und groß nur so ins Auge springen und nicht nur einfache Darstellungen der jeweiligen Szenerie enthalten, sondern auch durch abwechslungsreiche Tipps und Rezepte begeistern können.
Und so schön die Illustrationen auch sind - ich habe mich unheimlich darüber gefreut, dass auch der Schreibstil der Autorin super mit diesen mithalten kann. Denn auch dieser ist, nicht im Übermaß und genau richtig platziert, detailreich und vor allem wundervoll atmosphärisch. Ich konnte mir das Setting und die Atmosphäre rund um Midwatch bildlich vorstellen, war ganz begeistert von dieser steampunk-ähnlichen Welt und der leicht mystischen, vintageartigen Stimmung, die über das Buch hinweg erzeugt wird.

Auch die Handlung selbst hat es mir hier angetan. Sie bedient sich unterschiedlicher Genres, bietet einige Krimielemente an, bei denen der Leser selbst miträtseln, -raten und -ermitteln kann und reicht sogar bis hin zur Einbeziehung von fantastischen Elementen. Es ist also wirklich für jeden Geschmack etwas dabei!

Ich freue mich sehr, dass ich in Maggies Welt eintauchen und mich in eine Welt wegträumen konnte, die herrlich altmodisch und thematisch doch modern wirkt. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung!
5/5 Sterne

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Midwatch - Schule der unerwünschten Mädchen

Rezensionen von DoraLupin:

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Rewitched von Lucy Jane Wood

Cosy Hexengeschichte

Ich lese immer wieder gerne Fantasybücher, die einen Schuss Lovestory enthalten, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Leider konnte mich die Liebesgeschichte aber nicht so abholen, wie ich mir das gewünscht hätte, obwohl es sonst eine niedliche Hexengeschichte gewesen ist.

Im Buch geht es um Belladonna, die sich ihren 30.

Geburtstag anders vorgestellt hätte: Statt eine Party zu feiern, wird sie vor den Hexenzirkel zitiert. In sechs Prüfungen soll sie zeigen, ob sie ihrer Magie überhaupt noch würdig ist - andernfalls könnte sie ihre Kräfte für immer verlieren. Denn Belle hat ihre Zauberkräfte ganz schön vernachlässigt. Sie hat mit ihrer Arbeit in dem kleinen, aber feinen Buchladen Lunar Books und dem täglichen Kampf gegen ihren toxischen Chef schon genug zu tun - zumal sie zugleich ihre Kräfte vor den Nicht-Hexen um sie herum verbergen muss. Als sich merkwürdige Ereignisse häufen und jemand offenbar um jeden Preis verhindern will, dass sie Erfolg hat, braucht Belle jede Unterstützung, die sie kriegen kann: von den Frauen an ihrer Seite - und von einem (sehr attraktiven) Wächter, der geschworen hat, sie zu beschützen .

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist sehr bildlich und locker- leicht zu lesen, er passt somit sehr gut zu dem Genre der Cosy- Fantasy. Die Seiten sind während des Lesens dahingeflogen und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben. Die Hauptfigur Belladonna gefällt mir sehr gut, ich kann mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Leider konnte mich jedoch die Liebesgeschichte des Buches nicht so begeistern wie ich es erwartet hatte, es war einfach nicht mein Fall. Die Fantasy und die Location dagegen konnten mich abholen und haben mir gut gefallen.

Die Geschichte blieb zwar unterhaltsam, aber es gab auch mal für mich langatmige Passagen, vorallem wenn es um die Liebesgeschichte gegangen ist. Ich vergebe für das Buch 3 von 5 Sternen und eine Empfehlung für Leser, die gerne Cosy-Fantasy lesen und denen die Liebesgeschichte nicht so wichtig ist.

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Rewitched

Rezensionen von gletscherwoelfchen:

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The Wrath and the Dawn (Deutsche Ausgabe) von Renée Ahdieh

Enemies-to-Lovers in einem traumhaften Setting. Lesehighlight!

Nacht für Nacht ehelicht der Kalif von Chorasan ein neues, junges Mädchen. Sonnenaufgang für Sonnenaufgang muss ein jedes dieser Mädchen sterben - bis eines Morgens auch die treueste, liebste Freundin Shahrzads ihr Leben im Palast lässt. Um dem unberechenbaren Wüten des Kalifen ein Ende zu bereiten, meldet sich Shahrzad freiwillig als nächste Braut.

Als der Morgen graut, schafft sie es als Erste von vielen, dem Tod zu entgehen. Zumindest vorübergehend. Denn während sie Nacht für Nacht nach einer Schwachstelle des Kalifen sucht, die Tiefen seines Seins ergründet und Facetten kennenlernt, die sie so niemals erwartet hatte, bangt sie weiter um ihr Leben...

"The Wrath and the Dawn" zeigt bereits auf den ersten Seiten, was dieses wunderbare Buch zu bieten hat: Neben einem traumhaften Cover und wunderschönen Farbschnitt sowie einer übersichtlichen Landkarte verzaubert vor allem der Schreibstil der Autorin den Leser binnen weniger Seiten. Renée Ahdieh schreibt unheimlich bildhaft, sanft und poetisch und dennoch ausdrucksstark und klar. Schnell fühlte ich mich, als würde ich selbst durch die Gänge des Palastes von Chorasan schreiten, während ich gleichzeitig den orientalischen Flair genoss. Passende Figurennamen, spannende Gerichte, seidene Kleidungsstile und in einem hilfreichen Glossar erläuterte Worte einer fremden Sprache sorgen hier dafür, dass das Setting realistisch und authentisch wirkt. Das Zusammenspiel aus alldem wirkt wie ein Ausschnitt aus einem fernen Märchen, der Handlungsstrang wird getragen von einer Hommage an "1001 Nacht".

Eine mindestens genauso große Begeisterung empfand ich gegenüber der Protagonistin Shahrzad. Diese ist ebenso dickköpfig wie mutig, willensstark und doch verletzlich. Die Abscheu, welche sie gegenüber dem Kalifen empfindet, ist förmlich spürbar. Ihr Wunsch, ihre Freundin zu rächen, ist nach all den Gefühlen, welchen sie unterliegt, authentisch und glaubhaft. Nichtsdestotrotz konnte ich im Laufe des Buches immer besser nachvollziehen, dass sie als Figur von so viel mehr getrieben ist, als bloßer Rache. Und spätestens, als sie den Kalifen besser kennenlernt und durchdringt, konnte ich sie vollends verstehen. Die Begegnungen der beiden sind klug und durchdacht, nicht ganz so hitzig, wie man es bei diesem Trope womöglich erwarten könnte. Und doch gehen sie unter die Haut. So sehr, dass ich nach dem Beenden dieses Buches am liebsten sofort mit dem zweiten Band der Dilogie weitergemacht hätte.

Für mich ist dieses Buch ein absolutes Lesehighlight. Es ist poetisch und sanft, gefühllvoll und doch herzzerreißend. Ich bin mir sicher, dass Märchenliebhaber dieses Buch ebenso sehr wie ich genießen werden und freue mich bereits auf die Fortsetzung!
5/5 Sterne

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The Wrath and the Dawn (Deutsche Ausgabe)

Rezensionen von DoraLupin:

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Die Bibliothek meines Großvaters von Masateru Konishi

Tolle kleine Krimis (Hörbuch)

Ich höre sehr gerne mitreißende Krimis und war auf dieses Hörbuch sehr gespannt, da es eine ungewöhnliche Geschichte mitbringt. Den Krimi habe ich auch an nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen und wollte immer weiterhören.

Die Geschichte dreht sich um Kaede, eine junge Lehrerin aus Tokio, diese stößt eines Tages auf seltsame Zeitungsausschnitte, die in einem gebrauchten Buch stecken.

Ein Rätsel! Sie muss sofort an ihren Großvater denken, der trotz seiner Demenzerkrankung über eine unglaubliche Kombinationsgabe verfügt. Außerdem weist er ein enormes Wissen auf, wenn es um die großen Klassiker der Kriminalliteratur geht. Gemeinsam lassen die beiden ihrer Fantasie freien Lauf und lösen so meisterhaft allerlei kleine und große Rätsel, auf die Kaede in ihrem Alltag stößt. Doch plötzlich nähert sich Kaede ein bedrohlicher Schatten, der die beiden auf eine harte Probe stellt. Kann ihre gemeinsame Liebe zur Literatur sie retten?

In die Story habe ich ohne Probleme hineingefunden, der Schreibstil ist locker-leicht, bildlich und ich konnte mich gut auf die Handlung konzentrieren. Ich hatte zunächst mit einer anderen Geschichte gerechnte, die mehr um Bücher und Bibliotheken und weniger um Krimis geht. Das hat mich anfangs etwa überrascht, aber war dann in Ordnung. Sehr gut gefallen hat mir auch der Humor, der immer wieder durchkam. Zuerst musste ich erst einmal die ganzen verschiedenen Figuren richtig zuordnen aber das war bald kein Problem mehr. Dennoch muss man immer gut aufpassen, denn es geht oft um Kleinigkeiten, die nacher Wichtigkeit gewinnen. Die anderen Figuren sind ebenfalls interessant beschrieben und mal mehr oder weniger sympathisch. Auf jeden Fall finde ich toll, dass die Demenz des Großvaters immer wieder gut angesprochen wird, denn es ist einfach ein wichtiges Thema. Anfangs hat mir die Spannung etwas gefehlt, aber das hat sich gegen Ende dann geändert und ich konnte das Hörbuch nicht mehr zur Seite legen.. Die Auflösung war dann auch plausibel auch wenn sie mich nicht komplett überraschen konnte. Ich wurde auf jeden Fall gut von dem Hörbuch unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Die Bibliothek meines Großvaters

Rezensionen von Katzenmicha:

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Der Friesenhof von Fenja Lüders

Eine Familiengeschichte voller Emotionen

Die Nachkriegszeit Ostfriesland 1950,der Teehandel der drei Schwestern beginnt, erste Gewinne abzuwerfen.Die 3 Töchter der Familie de Fries leben mit der Mutter und Tante zusammen auf dem Hof. Die Unabhängigkeit der Frauen wird im Dorf Krummhörn mit wachsendem Argwohn betrachtet.Und auch Gesas heimliche Beziehung zu Keno ihrem Junior Chef belastet sie.

Gesas eigener kleiner Teehandel fängt zu florieren an.Plötzlich steht eines Tages ein abgerissener Kriegsheimkehrer vor der Tür des Friesenhofes. Es ist Gerold der Verschollene der von allen- auch von Gesa, für tot gehalten wurde.Für alle ist es erste mal ein Schock,besonders für Gesa.Gerold wird von Hanna gebeten auf dem Hof als Knecht zu bleiben um zu Kräften zu kommen.Dabei bekommt Gerold mit das Gesa und Keno sich näher gekommen sind.Hanna erwarte ein zweites Kind von Tomek ihem polnischen Ehemann.Helga die mit ihren beiden Kindern wieder auf dem Familienhof lebt,nachem sie ihr Mann sitzengelassen hat hilft auf dem Reinshof aus. Denn Elsa Reins ist schwer erkrankt und ihr Mann Egon braucht Hilfe im Haushalt und mit den drei Kindern…..

Die Autorin Fenja Lüders hat einen fließenden und unheimlich schönen Schreibstil.Bildlich nahm sie mich mit in die Nachkriegszeit und in die Küche der Familie de Fries mit.Für mich war Tanti der absolute Lieblingscharakter.Jede der de Fries Frauen hatte eine schwere Zeit zu meistern.Ich durfte schon den ersten Teil der Reihe lesen und war da schon begeistert wie die Autorin mich in eine längst vergangene Zeit zurück versetzte.Nun auch wieder,ich habe mit den Frauen gezittert,geweint und gelacht und Hoffnung auf bessere Zeiten gehabt.Sehr gerne 5 Sterne ,obwohl ich hätte auch 10 Sterne gegeben.Vielleicht schreibt die Autorin Fenja Lüders ja noch ein 3.Buch über Tanti und die Frauen und ihre Kinder-das wäre super schön.

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Der Friesenhof

Rezensionen von DoraLupin:

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Die Ausweichschule von Kaleb Erdmann

Wichtiges Thema, das zum Nachdenken anregt

Als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde und mir den Klappentext dazu durchgelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf. Und nachdem ich das Buch nun beendet habe, muss ich zugeben, dass mich die Geschichte von Kaleb Erdmann zum Nachdenken gebracht hat und noch eine Weile in mir nachhallen wird.

Inhaltlich dreht sich das Buch um den letzten Tag der Abiturprüfungen im Jahr 2002, es fallen Schüsse im Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Unser Erzähler erlebt diesen Tag als Elfjähriger, wird mit seinen Mitschülern evakuiert und registriert in den folgenden Wochen die Hilflosigkeit der Erwachsenen im Angesicht dieser Tat. Mehr als zwanzig Jahre später bricht das Ereignis völlig unerwartet erneut in sein Leben ein und löst eine obsessive Beschäftigung mit dem Sujet aus, die in ein Romanprojekt resultieren soll. Aber warum nach so vielen Jahren alte Wunden aufreißen? Hat er ein Recht dazu? Wie verhält es sich mit seinen Erinnerungen, welche Geschichten hat er so häufig erzählt, dass sie wahr wurden?

Vom Thema konnte mich das Buch gleich abholen, denn in meiner Jugend gab es immer wieder Alarm in den Schulen und das Thema war oft präsent in den Schulen. Deshalb konnte mich das Buch vom Thema her auch wirklich mitreissen, emotional berühren, aufwühlen und vieles mehr. Es gab im Buch Passagen da konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen weil alles so eindrücklich beschrieben worden ist. Leider hat es mir der Schreibstil in anderen Passagen aber nicht sehr einfach gemacht. Dann verstrickt sich der Autor in Nebensächlichkeiten und dies ermüdete das Lesen immer wieder bei mir persönlich.

Fazit: Es handelt sich hier um ein sehr ehrliches, aufwühlendes Buch, das zum Nachdenken anregt. Deshalb wird mich die Geschichte so schnell nicht loslassen, da mir der Schreibstil aber nicht immer zugesagt hat, vergebe ich für das Buch 4 von 5 Sternen.

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Die Ausweichschule

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Der Friesenhof von Fenja Lüders

Eine Familiengeschichte voller Emotionen

Die Nachkriegszeit Ostfriesland 1950,der Teehandel der drei Schwestern beginnt, erste Gewinne abzuwerfen.Die 3 Töchter der Familie de Fries leben mit der Mutter und Tante zusammen auf dem Hof. Die Unabhängigkeit der Frauen wird im Dorf Krummhörn mit wachsendem Argwohn betrachtet.Und auch Gesas heimliche Beziehung zu Keno ihrem Junior Chef belastet sie.

Gesas eigener kleiner Teehandel fängt zu florieren an.Plötzlich steht eines Tages ein abgerissener Kriegsheimkehrer vor der Tür des Friesenhofes. Es ist Gerold der Verschollene der von allen- auch von Gesa, für tot gehalten wurde.Für alle ist es erste mal ein Schock,besonders für Gesa.Gerold wird von Hanna gebeten auf dem Hof als Knecht zu bleiben um zu Kräften zu kommen.Dabei bekommt Gerold mit das Gesa und Keno sich näher gekommen sind.Hanna erwarte ein zweites Kind von Tomek ihem polnischen Ehemann.Helga die mit ihren beiden Kindern wieder auf dem Familienhof lebt,nachem sie ihr Mann sitzengelassen hat hilft auf dem Reinshof aus. Denn Elsa Reins ist schwer erkrankt und ihr Mann Egon braucht Hilfe im Haushalt und mit den drei Kindern…..

Die Autorin Fenja Lüders hat einen fließenden und unheimlich schönen Schreibstil.Bildlich nahm sie mich mit in die Nachkriegszeit und in die Küche der Familie de Fries mit.Für mich war Tanti der absolute Lieblingscharakter.Jede der de Fries Frauen hatte eine schwere Zeit zu meistern.Ich durfte schon den ersten Teil der Reihe lesen und war da schon begeistert wie die Autorin mich in eine längst vergangene Zeit zurück versetzte.Nun auch wieder,ich habe mit den Frauen gezittert,geweint und gelacht und Hoffnung auf bessere Zeiten gehabt.Sehr gerne 5 Sterne ,obwohl ich hätte auch 10 Sterne gegeben.Vielleicht schreibt die Autorin Fenja Lüders ja noch ein 3.Buch über Tanti und die Frauen und ihre Kinder-das wäre super schön.

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Der Friesenhof

Rezensionen von Katzenmicha:

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Der Friesenhof von Fenja Lüders

Eine Familiengeschichte voller Emotionen

Die Nachkriegszeit Ostfriesland 1950,der Teehandel der drei Schwestern beginnt, erste Gewinne abzuwerfen.Die 3 Töchter der Familie de Fries leben mit der Mutter und Tante zusammen auf dem Hof. Die Unabhängigkeit der Frauen wird im Dorf Krummhörn mit wachsendem Argwohn betrachtet.Und auch Gesas heimliche Beziehung zu Keno ihrem Junior Chef belastet sie.

Gesas eigener kleiner Teehandel fängt zu florieren an.Plötzlich steht eines Tages ein abgerissener Kriegsheimkehrer vor der Tür des Friesenhofes. Es ist Gerold der Verschollene der von allen- auch von Gesa, für tot gehalten wurde.Für alle ist es erste mal ein Schock,besonders für Gesa.Gerold wird von Hanna gebeten auf dem Hof als Knecht zu bleiben um zu Kräften zu kommen.Dabei bekommt Gerold mit das Gesa und Keno sich näher gekommen sind.Hanna erwarte ein zweites Kind von Tomek ihem polnischen Ehemann.Helga die mit ihren beiden Kindern wieder auf dem Familienhof lebt,nachem sie ihr Mann sitzengelassen hat hilft auf dem Reinshof aus. Denn Elsa Reins ist schwer erkrankt und ihr Mann Egon braucht Hilfe im Haushalt und mit den drei Kindern…..

Die Autorin Fenja Lüders hat einen fließenden und unheimlich schönen Schreibstil.Bildlich nahm sie mich mit in die Nachkriegszeit und in die Küche der Familie de Fries mit.Für mich war Tanti der absolute Lieblingscharakter.Jede der de Fries Frauen hatte eine schwere Zeit zu meistern.Ich durfte schon den ersten Teil der Reihe lesen und war da schon begeistert wie die Autorin mich in eine längst vergangene Zeit zurück versetzte.Nun auch wieder,ich habe mit den Frauen gezittert,geweint und gelacht und Hoffnung auf bessere Zeiten gehabt.Sehr gerne 5 Sterne ,obwohl ich hätte auch 10 Sterne gegeben.Vielleicht schreibt die Autorin Fenja Lüders ja noch ein 3.Buch über Tanti und die Frauen und ihre Kinder-das wäre super schön.

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Der Friesenhof

Rezensionen von DoraLupin:

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My Haunted Heart – Ich sehe dich von Mimi Kylling

Großartige Geschichte

Bereits das Cover dieses Romans ist mir direkt ins Auge gefallen und der Klappentext hat mich dann noch neugieriger gemacht. Es war für mich klar, dass ich dieses Buch auf jeden Fall lesen muss. Ich kann hinterher sagen, dass ich von der Geschichte unglaublich mitgerissen wurde und das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte!

Die Geschichte dreht sich um einen mysteriösen Fremden, der plötzlich in Floras Blumenladen auftaucht.

Dann nachts vor ihrem Haus. Wer ist er, und was will er ausgerechnet von ihr? Obwohl er ihr Angst macht, fällt es Flora mit jedem Tag schwerer, sich von Sawyer fernzuhalten. Tiefer und tiefer verliert sie sich in einem Strudel verbotener Gefühle. Doch der ehemalige Soldat ist nicht in Bishop’s Hope, um sie kennenzulernen. Er ist gekommen, um sich von ihr zu verabschieden. Denn sie beide verbindet eine Vergangenheit, die alles infrage stellt, was Flora zu wissen glaubte.

In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden, denn der Schreibstil ist locker, bildlich und ohne großes Geschnörkel, einfach sehr angenehm zu lesen. Zudem hat sich ein angenehmer Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Toll finde ich, dass abwechselnd aus der Sicht von Flora und Sawyer erzählt wird, das macht die Geschichte abwechslungsreich und zudem kann man sich mit deren Denken und Handeln besser identifizieren. Flora ist mir von Anfang an schnell ans Herz gewachsen, da sie eine absolut liebe und sympathische Frau ist, die schon einiges im Leben mitgemacht hat. Sawyer hat es mir anfangs etwas schwerer gemacht, weil er zunächst gefährlich und bedrohlich wirkt. Manche Dinge, die er macht konnte ich auch nicht gutheißen. Nach und nach erfährt man aber mehr von ihm und dann wird auch einiges von seinem Verhalten klar.

Fazit: Die Geschichte bleibt von Anfang bis zum Ende spannend, anfangs sehr düster, zur Mitte hin spicy und am Ende emotional. Ein Buch das mich überrascht und sehr gut unterhalten hat. Ich vergebe gern die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

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My Haunted Heart – Ich sehe dich

Rezensionen von DoraLupin:

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Das Lied des Dionysos von Natasha Pulley

Die Welt der Sagen

Ich lese unheimlich gerne über fantastische Sagen und Legenden der alten Zeiten und nachdem ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich sehr schnell neugierig und bin froh wieder etwas in die Welt der Griechen eingetaucht zu sein, denn diese Geschichte konnte mich gut unterhalten!

Der junge Krieger Phaidros rettet in Theben ein ausgesetztes Baby, von dem eine ganz eigenartige Faszination ausgeht, vor dem sicheren Tod und bringt es zum Tempel der Artemis, in dem verwaiste Kinder aufgezogen werden.

Wer kann schon ahnen, dass mit dem kleinen Jungen unvergleichliches Unheil über ganz Theben, ja über der ganzen Welt aufzieht. Was hat es mit dem Findlingskind auf sich? Ist es ein Bastard oder vielleicht gar von Zeus gezeugt? Jahre später, Troja ist gefallen und die Soldaten um Phaidros rüsten die Schiffe zur Heimfahrt. Da begegnen sie auf einer Insel einem seltsam schönen Jüngling und nehmen ihn gefangen. Ihm droht nun das Los als, Sklave verkauft zu werden, – was für ein Frevel! Das Kentern des Schiffs ist erst der Beginn einer verheerenden Rache, des gedemütigten Dionysos. Über Theben breitet sich eine nie dagewesene Dürre aus. Aber noch schlimmer: Eine seltsame Macht ergreift Gemüt und Verstand der Menschen, der Wahnsinn geht um. Und doch hängt das Herz von Phaidros an dem Gott, der ihm in vielerlei Gestalt begegnet.


In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zum Genre, ist bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben. Jedoch gibt es hin und wieder ein paar Längen, die sich auch sehr zähl angefühlt haben. Die einzelnen Charaktere wurden interessant beschrieben und ich konnte mir von ihnen ein gutes Bild machen. Es handelt sich hier um einen wirklich guten Roman, bei dem man einiges dazulernen kann und der mich von Anfang bis Ende unterhalten hat. Ich vergebe dafür 4 von 5 Sternen.

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Das Lied des Dionysos