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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Leserin:

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Little Germany - Der Geschmack von Freiheit von Maria Nikolai

Wohin die Wege führen

Nachdem sich Lissi und Julia nach ihrer Auswanderung aus Deutschland, ein neues Leben in New York aufgebaut haben, geht es im zweiten Teil direkt weiter.

Ein tragisches Unglück überschattet das Leben der beiden, ihrer Freunde und Nachbarn. Eine schwere Zeit, vor allem für Lissi. Aber sie lassen sich nicht unterkriegen und gehen ihren Weg weiter.

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Es ist nicht nur ein sehr unterhaltsamer historischer Roman, hier steckt noch viel mehr drin.

Neben der persönlichen Geschichte um die beiden Frauen bekommt man einen großen Einblick in die damalige Zeit, in das Leben der Auswanderer und in wahre historische Begebenheiten. Der Untergang des Ausflugsdampfers General Slocum auf dem East River im Juni 1904 spielt hierbei eine große Rolle.

Der kulinarische Teil nimmt einen großen Teil im Geschehen ein und spiegelt die Begeisterung von Lizzi und ihren Freunden wieder, für die Sache, die ihnen am Herzen liegt.

Die meist herzlichen Charakteren, neben denen es natürlich auch andere gibt, die ihnen das Leben schwer machen, nehmen einen direkt mit. Man fühlt sich wohl in ihrer Gegenwart und begleitet sie auf ihrem Weg.

Es wird emotional, es wird spannend und aufregend, traurig und liebevoll. Trauer, Angst und Wut weichen Hoffnung, Liebe und Zuversicht.

Diese Dilogie empfehle ich sehr gerne weiter. Der Schreibstil ist sehr einnehmend und fesselnd. Einmal angefangen, kommt man kaum wieder los davon.

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Little Germany - Der Geschmack von Freiheit

Rezensionen von Liselottchen:

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Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse von Sabine Schoder

Gefährlicher Literaturwettbewerb

Liv ist überglücklich, als sie bei einem Preisausschreiben einer Limonadenfirma die Teilnahme bei einem Literaturwettbewerb gewinnt. Als Kreatorin von Webtoons ist bis zu diesem Zeitpunkt der Erfolg ausgeblieben, sodass sie hofft, während des von Presse und Fernsehen begleiteten Wettbewerbs möglichst viel Werbung für ihre Arbeit machen zu können.

Bereits am Flughafen stößt sie auf den geheimnisvollen Flame, einen weiteren Teilnehmer, bei dem sie mehrmals ins Fettnäpfchen tritt, ihm jedoch auch über seine Flugangst hinweghilft. Gleich nach der Ankunft im Schloss Achilleion lernt sie andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen. Viel Zeit zum Kennenlernen bleibt nicht, denn es wartet bereits die erste Aufgabe. Nach und nach kommt sie dahinter, dass es der Wettbewerb in sich hat. Plötzlich ist nicht länger der Sieg oberste Priorität, sondern zu überleben ...

Der unheimlich humorvoll spritzige Anfang machte es mir leicht gleich tief in die Story einzutauchen. Liv, eine Art schwarzes Schaf der Familie, die sich mehr oder weniger ungeschickt durchs Leben hangelt, hatte sofort meine gesamten Sympathien. Und dann Flame, hinter dessen Geheimnisse ich unbedingt kommen wollte. Das Setting im alten Schloss mit Bezug zur griechischen Mythologie hat mir ebenfalls gut gefallen. Lediglich anfangs war ich durch die zahlreichen Personen ein wenig erschlagen. Doch die Autorin versteht es, sie mit prägnanten Eigenschaften zu versehen, wie »Fitnesscenter-Ken« Maid oder Gruppennamen wie »die Antihelden« oder »Aktionäre«, sodass ich schon relativ bald den Überblick hatte. Neben Flame und Liv sind natürlich Sawyer und seine Frau Shelly eine tolle Ergänzung.
Die verschiedenen Prüfungen sind spannend, das oberste Gebot: »Sich zu verlieben ist nicht erlaubt« – schreit förmlich danach umgangen zu werden. Zudem mischt auch noch die Muse der Liebe, Erato, ordentlich mit. Überhaupt fand ich die Idee mit den neun Musen unglaublich kreativ.
Der Autorin ist wiederum gelungen, eine Mischung aus Fantasy, Spannung, Liebe, Krimi und gut recherchierter Mythologie zu finden. Der Schreibstil ist wunderbar fließen und mit Humor gewürzt, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.
Am Ende steht ein Cliffhanger, daher bin ich gespannt, was in Teil 2 noch alles passieren wird. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Fans von fantasievoller Spannung.

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Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse

Rezensionen von lesen=liebe:

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Mumpelmoff und das Wunder am Schloss von Bo Starker

Wer oder was ist Mumpelmoff?

Mumpelmoff lebt allein in einem großen Schloss. Nicht nur das Schloss ist verlassen – auch er fühlt sich oft so. Sein einziger Freund ist Kleinmeins, ein alter Luftballon. Als ihm eines Tages die Leuchtpilze ausgehen, verlässt er das Schloss und begibt sich auf die Suche nach neuen Leuchtpilzen – und nach Freunden.

Als wir das Buch zum ersten Mal in den Händen hielten, waren wir sehr beeindruckt. Es wirkt ausgesprochen hochwertig: der Einband, die Metallic-Schrift, das Format – dick, schwer, einfach wunderschön und aufwendig illustriert.

Mumpelmoff schließt man sofort ins Herz. Man weiß zwar nicht genau, wer oder was er ist – ach, das weiß er selbst wohl auch nicht.

Interessanterweise haben meine Kinder sehr mit Mumpelmoff mitgefiebert, obwohl die Geschichte nicht wirklich spannend oder aufregend im klassischen Sinne ist. Aber sie hat etwas Besonderes an sich, das sich schwer in Worte fassen lässt. Vielleicht ist sie einfach anders als andere Geschichten – und genau das macht sie so lesenswert.

Wir haben das Buch am Ende der Geschichte mit einem wohligen Gefühl geschlossen und sind uns einig: Dieses Buch hat uns verzaubert!

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Mumpelmoff und das Wunder am Schloss

Rezensionen von clematis:

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Wer wir geworden sind von Gabi Kreslehner

Wehmut

Juli und ihr Mann August wohnen oben am Berg am Unterhof, nebenan gibt es noch den Oberhof, drum herum nichts als Natur. Zwei Weltkriege kommen und gehen, das Leben verändert sich, die Menschen verändern sich, man steht einen Tag nach dem anderen durch und fügt sich ins Schicksal, das es recht oft nicht gut zu meinen scheint mit den Pfallers und Ebenhausers.

Generationen kommen und gehen, ein Schwenk nach Amerika und ein weiterer zurück, schon ist die Jahrtausendwende da und der Weg zum Verstehen geebnet.

Stets mit einem leicht wehmütigen Unterton schildert Gabi Kreslehner diesen wunderbaren und bewegenden Roman, welcher eine traurige und doch so realistische Familiengeschichte über mehrere Generationen beleuchtet. Harte Arbeit und stete Entbehrungen prägen die Zeit der beiden Kriege, als Sieger geht schließlich keiner hervor. Besonders der erste (längste) Abschnitt geht trotz – oder gerade wegen – der leisen Töne im Text tief unter die Haut, erzählt vom Verlust und von sichtbaren körperlichen und unsichtbaren seelischen Narben. Im folgenden Teil wandern wir aus nach Amerika und erleben schließlich im dritten Fragment, wie stark Familienbande wirken und wie sehr Menschen einander über mehrere Generationen hinweg beeinflussen.

Ein virtuoser Schreibstil und nahe gehende Lebenswege unter der Prämisse „Wir haben doch alle nichts dafürkönnen“ [kindle, Pos. 2690] treiben dem Leser Tränen in die Augen und doch hält das Los nicht für jeden ein gutes Ende bereit. Überaus realitätsnah und niemals übersteigert, so dürfen wir hautnah miterleben, wie es damals war am Ober- und am Unterhof in einem Dorf in Österreich, dessen Name kein einziges Mal genannt wird. Ein eindringlicher Roman, der eine erschreckende Stille zurücklässt und genau deshalb so empfehlenswert ist. Großartig!

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Wer wir geworden sind

Rezensionen von lesen=liebe:

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Leos wilde Abenteuer - Mond-Fieber von Andreas Völlinger

Einmal zum Mond und wieder zurück

Mond-Fieber war unser erstes gemeinsames Abenteuer mit Leo. Ich habe das Buch meinen Söhnen (7 und 8 Jahre alt) vorgelesen. Mein älterer Sohn ist ein sehr guter Leser, und ich bin mir sicher, dass er es noch einmal selbst lesen wird – denn dafür eignet es sich bestens.

Die Geschichte ist sehr gut gelungen: Sie vermittelt eine reale Mondatmosphäre und gibt einen spannenden Einblick in das Leben eines Astronauten.

So konnten wir wunderbar in die Handlung eintauchen und uns vorstellen, wie es auf dem Mond wirklich ist. Leo und Tante Agnetha sind sehr liebenswürdige Figuren, und auch Albert, der Roboter, ist ein toller Charakter, den man sofort ins Herz schließt und nicht missen möchte.

Das Buch ist durchgängig illustriert, was für diese Zielgruppe enorm wichtig ist. Die Bilder sind wunderschön und helfen dabei, sich die Mondlandschaft noch besser vorzustellen. Sie ergänzen die Geschichte perfekt und machen das Lesen zu einem echten Erlebnis.

Besonders spannend fanden wir den Zeitvergleich zu Beginn – wie lange man mit dem Auto zum Mond unterwegs wäre. Das war nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Es gab während des Lesens viele Aha-Momente. Die Kinder waren zum Beispiel sehr fasziniert davon, dass auf dem Mond kein Wind weht und deshalb die Spuren der ersten Mondlandung noch immer unversehrt sind.

Leos wilde Reise zum Mond hat uns so gut gefallen, dass ich schon die Order bekommen habe, weitere Abenteuer zu bestellen.

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Leos wilde Abenteuer - Mond-Fieber

Rezensionen von lesen=liebe:

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Frau Schnecke sucht ein neues Haus von Andrea Schütze

Ein entzückendes Vorlesebuch

Frau Schnecke findet, dass es Zeit für einen Tapetenwechsel ist. Genauer gesagt, wünscht sie sich ein neues Haus. Sie macht sich auf den laaaaangen Weg ins Schneckenhaus-Fachgeschäft, um dort ihr Traumhaus zu finden.

Frau Schnecke ist ein überaus lieblicher Charakter. Sie sieht nicht nur entzückend aus, sondern ist auch durch und durch sympathisch.

Die Verkäuferin im Schneckenhaus-Fachgeschäft ist sehr bemüht und präsentiert Frau Schnecke ihre Hausmodelle: ein Hochhaus, ein Glashaus, eine Kirche, ein Fachwerkhaus, ein Zelt – und neben ein paar anderen Modellen ist sogar eine Sauna dabei.

Die Kinder lernen also viele, viele Hausarten kennen, was besonders toll an diesem Buch ist. Meinen Kindern gefällt die Stelle mit dem Glashaus am besten. Die Vorstellung, dass man Frau Schneckes Unterhose sehen könnte, sorgte für ein Kichern – und als man dann ein bisschen später wirklich die coole Unterhose von Frau Schnecke sieht, brach schallendes Gelächter aus.

Das Buch ist wunderschön illustriert: kräftige Farben und viele, viele Details – es gibt unendlich viel zu entdecken.

Nicht nur die Illustrationen, auch der kindgerechte Text machen dieses Buch zum perfekten Vorlesebuch. Es ist ideal für den Übergang von Bilderbüchern zu umfangreicheren Büchern, weil die Kinder durch die wiederkehrenden Elemente der Geschichte einfach folgen können.

Ein bezauberndes Vorlesebuch, das unsere Herzen im Sturm erobert hat. Wir hoffen auf weitere Geschichten mit Frau Schnecke.

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Frau Schnecke sucht ein neues Haus

Rezensionen von Buchseelensammlerin:

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Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde von Stella Tack

Das langersehnte Ende

Ever & After - Die letzte Stunde ist der letzte Band der Märchenretelling Trilogie. Genau wie die Vorgänger ist auch das Cover von Band 3 sehr schön und passend gestaltet. Was auch wieder sehr schön ist, sind die alten Märchen am Anfang eines Kapitels.

Der Schreibstil von Stella Tack ist wie immer fesselnd, bildhaft und mitreißend.

Die Charakteren, allen voran Rain, wirken lebendig und sind wie gewohnt sehr gut ausgearbeitet. Rain und ihre Freunde müssen sich auch im 3. Band wieder vielen gefährlichen Herausforderungen und neuen Feinden stellen. Man spürt beim Lesen ihre Emotionen und leidet, bangt und hofft mit ihnen mit.

Es wirkt mitunter etwas verwirrend mit den Zeitsprüngen was der Geschichte aber keinen Abbruch tut, da Stella diese geschickt eingebunden hat. Genauso wie sie neue Elemente passend in die Geschichte eingefügt.

Die Ever & After Reihe kann ich jedem empfehlen, der gerne Märchenretelling liest.

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Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde

Rezensionen von peedee:

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Sternenfunkeln im kleinen Strickladen in den Highlands von Susanne Oswald

Stricken für den Weltrekord

Der kleine Strickladen, Band 7: Maighread und Joshua wünschen sich seit längerem ein Kind. Aber es klappt einfach nicht auf Anhieb. Bei einem Arztbesuch in Glasgow sieht Maighread eine frierende Obdachlose, mit der sie ins Gespräch kommt. Sie will etwas für die Obdachlosen tun und organisiert mit Chloe und Amely ein Benefiz-Stricktreffen: „Stricken gegen die Kälte“.

Zudem will sie den Weltrekord der längsten Sockenleine nach Callwell holen. Doch das Leben durchkreuzt ihre Pläne…

Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit einer für Winter-/Weihnachtsromane ungewohnten Farbe – mir gefällt es.

Dies ist Band 7 der Reihe, kann jedoch ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden (ich bin auch erst bei Band 6 „eingestiegen“, werde aber, da ich ein klitzeklein-wenig-fast-gar-nicht-spürbar reihenanfällig bin, die anderen Bände auch noch lesen „müssen“). Es gibt ein hilfreiches Personenregister am Ende des Buches (besser wäre es jedoch zu Beginn platziert).

Die Liebe von Maighread und Joshua ist sehr gut spürbar und es ist schön zu sehen, wie die beiden miteinander umgehen. Der bisher unerfüllte Kinderwunsch belastet das Paar sehr – Joshua bricht es schier das Herz, seine Frau so leiden zu sehen. Aber ihr Arzt hat ihnen Hoffnung auf ein Kind gegeben; jetzt müssen sie sich einfach noch gedulden. Das fällt ihnen aber sehr schwer. Der Weltrekord-Versuch lenkt sie ab, denn ein solches Unterfangen nimmt grosse Ausmasse an, schliesslich ist das angepeilte Ziel, 36‘000 Sockenpaare zu sammeln! Das heisst, 72‘000 einzelne Socken! Wow. Das Programm in puncto Weltrekord steht, privat ist auch einiges im Tun, aber das Leben hält sich nicht immer an die Pläne…

Man merkt, dass nicht nur etliche der Protagonisten „strickwütig“ sind, sondern auch die Autorin selbst. Das macht beim Lesen richtig Spass. Das Zusammentreffen mit Maighread und ihren Freunden hat mir wiederum sehr gefallen (ich mag Kleinstadt-Romane sehr gerne) und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. 4 Sterne.

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Sternenfunkeln im kleinen Strickladen in den Highlands

Rezensionen von nil_liest:

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Train Japan von Steve Wide; Michelle Mackintosh

„Auf Schienen durchs Paradies – mit Train Japan ins Herz der japanischen Zugkultur“

Wusstet ihr, dass 45 der 50 verkehrsreichsten Bahnhöfe der Welt in Japan liegen? Kein Wunder also, dass kaum ein anderes Land so sehr für seine Bahnleidenschaft bekannt ist wie dieses. Genau dieses Lebensgefühl – die Mischung aus Präzision, Pünktlichkeit und purer Zug-Faszination – fangen Michelle Mackintosh und Steve Wide in Train Japan perfekt ein.

Schon das poppige, stilvoll designte Cover verspricht Reiseglück, und beim Aufschlagen wird klar: Dieses Buch ist eine Einladung, Japan auf Schienen zu entdecken. Ob pfeilschneller Shinkansen oder nostalgischer Lokalzug – das Autorenduo führt mit spürbarer Begeisterung durch die Vielfalt des japanischen Bahnnetzes. Ihre über sechzig Reisen merkt man jeder Seite an: Hier schreiben zwei Menschen, die wirklich wissen, wovon sie sprechen.
Besonders gelungen finde ich die thematische Struktur des Buches. Statt einer nüchternen Auflistung von Routen widmen sich die Kapitel stimmungsvollen Schwerpunkten wie „Beste Jahreszeit“, „Küstenstrecken“ oder „Gourmetreisen“. So lässt sich Japan immer wieder neu entdecken – ob unter Kirschblüten, im Herbstlaub oder beim Ekiben-Lunch mit Blick aufs Meer. Die vielen Fotos und Illustrationen machen das Buch zudem zu einem echten Hingucker – stylish, detailverliebt und einfach schön anzusehen. Besonders nett finde ich die Zeitschiene am unteren Rand der Seiten wie lange die einzelnen Fahrten brauchen und die Stopps.
Natürlich gibt es auch jede Menge nützliche Tipps: zu Tickets, Strecken, Bahnhöfen und kleinen kulturellen Besonderheiten. Eine Karte oder immer mal Karten zwischendrin für die einzelnen Strecken zur besseren Orientierung hätte ich mir zwar gewünscht, doch das ist Jammern auf hohem Niveau.
Train Japan ist ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt – ideal zum Verschenken, Schmökern oder als Begleiter bei der Reiseplanung. Für mich weckt es Sehnsucht nach rasenden Zügen, leuchtenden Bahnhöfen und dem Moment, in dem man durch Japans Landschaften gleitet und denkt: So fühlt sich Entdecken an.

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Train Japan

Rezensionen von Danislesestube:

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The Story of Mara von Venice M. Summer

Guter dritter Teil mit Schwächen

Nachdem ich die ersten beiden Teile der „The Story of Mara“ Reihe gelesen und geliebt habe, war ich sehr gespannt auf deren Nachfolger. Nach dem Cover-Reveal und etwas Wartezeit durfte das Buch vor einer Woche bei mir einziehen. Hat sich das Warten gelohnt? Freue ich mich nun auf den vierten Teil? Mal schauen.

Fangen wir mit dem Cover an. Dieses ist wunderschön und die Farbgebung ist wie schon zuvor sehr gelungen. Hinter der Schrift sieht man einen Raben. Der wird definitiv eine noch größere Rolle in dieser Handlung spielen als zuvor. Er kam Mara in der Vergangenheit vielfach zu Hilfe. Freut euch also schon auf sein erneutes Auftauchen.

Der Handlungsverlauf wird durch den diesmal recht umfangreichen Klappentext angedeutet. Unsere bisher bekannten Charaktere sind auf sich alleine gestellt und versuchen, ihre Aufgabe zu erfüllen. Mara ist, dank Blazes Verrat im letzten Teil, die meiste Zeit ziemlich eingeschränkt. Bis auf ein paar Begegnungen mit Eiswölfen, dem erwähnten Raben, einem wahnsinnigen Herrscher und einem vermeintlich recht neuen Charakter passiert bis kurz vor dem Ende des Buches recht wenig.

Dann haben wir noch meine beiden Lieblingscharaktere Erion und Serena. Ein Mensch und eine Schlangenfrau machen sich auf zu einem Volk, welches bisher recht passiv agierte. In dieser Zeit kommen sich die beiden näher. Diese Passagen haben mir am besten gefallen.

Weniger gut haben mir die Kapitel mit Ardron und Kari gefallen. Im Vergleich zu den anderen haben die beiden kaum Zeit gehabt, um zu glänzen. Am Ende war Ardron immer noch der von Rache getriebene und unsympathische Eiswolf und Kari Maras Schwester, die dann etwas kämpfen durfte. Schade. Gerade bei den beiden hätte ich mich sehr über eine Charakterentwicklung gefreut. Zugegeben, dafür war am Ende einfach kein Platz mehr. Es gab so viele Charaktere auf den Knapp 600 Seiten, die sich um das Rampenlicht gestritten haben, außerdem musste ja noch die Handlung irgendwie vorangehen. Achja. Handlung. Bedingt durch die Fülle an Charakteren schlich diese bis kurz vor dem Ende eher im Schneckentempo dahin. So spannend vor allem die Passagen von Erion und Serena auch waren, so fad waren jene mit Mara und Blaze. Klar, Mara konnte ein Versprechen gegenüber einem anderen Charakter einlösen, aber sonst tat sich da nicht viel. Die Geschichte um den Raben war zwar soweit schlüssig, aber diese wurde erst ganz am Ende erzählt. Das Ende wiederum ist der Autorin gut gelungen, und es wurde sehr viel aufgeklärt, was zuvor vorgefallen war. Trotzdem musste ich mich teilweise wirklich motivieren, weiterzulesen. Daher habe ich die Hoffnung, dass ich über den vierten Teil wieder mehr positive Dinge schreiben kann. Empfehlung: jein.

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The Story of Mara