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Rezensionen von Claudia R.:

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Todesstimme von Elias Haller

Podcast - Thriller

Klappentext / Inhalt:

Wenn die Stimme der Verzweiflung ruft, wer hört dann hin? Der zweite Fall für Sonderermittlerin Tara Kronberg – von Bestsellerautor Elias Haller
Eine Serie rätselhafter Selbstmorde stellt Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg und ihr Dezernat für extreme Gewaltverbrechen im LKA vor eine schier unlösbare Aufgabe.

Die Ermittlungen führen sie zu einem Podcast, der eine verstörende Fangemeinde anzieht – Menschen am Abgrund, die im trügerischen Versprechen auf Hilfe ihr Verderben finden.
Als in einer verlassenen Fabrik die Leiche einer 16-Jährigen entdeckt wird, findet die Polizei nicht nur Spuren einer bizarren Tötungsmethode, sondern auch merkwürdige Abschiedsworte an einer Wand. Für Tara sind diese Zeilen der Schlüssel zu einem Mann, der von innerer Zerrissenheit getrieben ist und eine tödliche Audiobotschaft verbreitet. Einem Mann, der sich selbst Kadaver nennt …

Cover:

Das Cover ist interessant umgesetzt und gibt zugleich Rätsel auf. Optisch passt es gut zu dem Cover des ersten Bandes, Ähnlichkeiten sind hier auf jeden Fall zu erkennen.

Meinung:

Spannender und fesselnder Thriller, der das Potenzial durch die erschaffene Atmosphäre extrem gut ausnutzt. Es handelt sich hierbei um den 2. Band aus der Tara-Kronberg-Thriller Buchreihe. Die Fälle sind in sich abgeschlossen und die Bücher daher auch gut unabhängig lesbar. Um die Charaktere und Ermittler jedoch besser greifen zu können sind Vorkenntnisse natürlich vorteilhaft, aber nicht zwingend erforderlich.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zurück, da ich keinesfalls vorgreifen oder gar Spoilern möchte.

Der Schreibstil ist fesselnd und mitreißend, dabei schwingt eine düstere Atmosphäre mit, die es sehr stimmungsvoll und packend macht. Die wechselnden Perspektiven bringen zusätzlich Spannung hinein und man bekommt so eine unterschiedliche Sicht auf die Dinge. Es wirkt noch packender und spannender dadurch.

Die Charaktere sind toll beschrieben und gut durchdacht. Die Podcast Thematik und das Setting fand ich gelungen und klasse umgesetzt.

Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen fesselnden Lesefluss. Die Anfänge sind optisch gut erkennbar und auch Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen.

Auch wenn dieser Band etwas weniger blutrünstig war, so fehlte es diesem keineswegs an Spannung oder Unterhaltung. Ganz im Gegenteil. Auch hier wurde ich wieder von der Atmosphäre und den düstere Beschreibungen mitgenommen und gepackt.

Fazit:

Packender düsterer Podcast-Thriller, fesselndes Setting, charakterstarke Protagonisten und so einige gelungene Wendungen.

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Todesstimme

Rezensionen von Claudia R.:

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Dreiland II von Jana Jeworreck

spannende Fortsetzung

Klappentext / Inhalt:

„Wir sind viele geworden und spüren, dass der Zeitpunkt kurz bevorsteht."
Arvid, der Gesandte des Königs, und die beiden Prinzen, Askan und Norwin, befinden sich in Gefangenschaft der Königin von Metacor, die ihre undurchsichtigen Machenschaften vorantreibt.
Währenddessen muss sich der Lamar, der König von Velcor, der ersten Schlacht mit den Rebellen stellen.

Doch er zweifelt nicht nur an sich selbst, ihn belastet zusätzlich ein Konflikt mit seinem jüngsten Bruder.
Zur selben Zeit werden Signe und Vendera von den Menschenhändlern bis in die Hauptstadt von Umbracor verschleppt.
Das Wüstenland steht aufgrund starken Wassermangels kurz vor dem Zusammenbruch. Der Quirinus Korbinian Septeron verfolgt deshalb verstärkt seine ehrgeizigen Pläne:
Die größte Armee, die das Land je gesehen hat, soll gegen Velcor in den Krieg ziehen!

Cover:

Die Symbolik der Trilogie im Vordergrund bleibt gleich, einzig die Landschaft im Hintergrund verändert sich und ist zusätzlich für die Farbgebung mit verantwortlich. Das Cover des zweiten Bandes erstrahlt in einem Mix aus Gelb- und Grünton und auch von der Umsetzung finde ich es sehr schön und gut gelungen. Ein Wiedererkennungseffekt zu den anderen Bänden ist hier sehr stark erkennbar.

Meinung:

Wundervolle und spannende Fortsetzung, die an Dramatik und Spannung dem ersten Band in nichts nachsteht. Es zieht sich immer mehr zusammen und auch wenn Anfangs die Namen und Charaktere etwas viel erscheinen, so nimmt es immer mehr an Bedeutung und Spannung zu.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit Informationen und Details zur Geschichte zurück.

Der Schreibstil ist bildlich und anschlich und den Geschehnissen und Charakteren kann man gut folgen. Toll fand ich die Einführung bzw. Zusammenfassung am Beginn des Buches. Da es sich hier um den zweiten Band handelt würde ich auf jeden Fall empfehlen den ersten band zuvor gelesen zu haben, um die Geschehnisse und Ereignisse, sowie deren Vorlauf besser zu verstehen, was ohne Vorkenntnisse und nur mit der kurzen Zusammenfassung ansonsten ein wenig schwer wird.

Die verschiedenen Handlungsstränge mögen anfangs vielleicht ein wenig verwirrend wirken, setzen sich aber mehr und mehr zusammen und bringen Spannung und Tempo hinein. Zusätzlich ist der zweite Band noch fortführender und geht weiter in die Tiefe, als bereits der erste Band und zudem ist dieser auch durchaus noch einiges brutaler.

Das Buch ist in größere Teile und die wiederum in mehrere Kapitel unterteilt. Die Anfänge sind dabei optisch hervorgehoben und gut erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen. Toll fand ich auch die Karte zu Beginn und das Personenregister am Ende. Beides ist extrem hilfreich und sehr sinnvolle Extras. Mir hat dies sehr gut gefallen.

Die Geschichte selbst schreitet weiter spannend und überzeigend fort. Ich konnte mehr und mehr in das Ganze eintauchen und bin schon sehr auf den finalen Band der Trilogie gespannt.

Fazit:

Wundervolle und spannende Fortsetzung, die an Dramatik und Spannung dem ersten Band in nichts nachsteht.

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Dreiland II

Rezensionen von Vicky:

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Das vergessene Museum von Andreas Suchanek

Wenn du nichts ändern kannst

'Das vergessene Museum' ist ein Fantasy Roman aus der Feder des Autors Andreas Suchanek. Damit startet er die neue Reihe 'Der Siegelwahrer von London' die , wie es scheint, wieder gesuchanekt werden muss. Die Farbkombi des Covers finde ich ehrlich gesagt etwas gewöhnungsbedürftig, es hätte mich fast abgeschreckt.

Ich bin leider ein absoluter Cover-Junkie, aber hier hat mich der Name des bekannten und von mir sehr lieb gewonnenen Autors dennoch zu dem Buch greifen lassen.

Unter 'Über das Buch' kann man sich einen Vorgeschmack auf Liams ersten Abenteuer holen. Ab da war ich bereits sehr gespannt auf Liams Erlebnisse, aber noch mehr auf seine Vergangenheit. Jedes Kapitel hat einen Titel - hach, wie habe ich das vermisst, schon zu lange habe ich nichts mehr vom Autor gelesen. Er hat sofort wieder mein Kopfkino aktiviert, bei jedem neuen Kapitel hat es meine Vorstellung angekurbelt, was hier passieren könnte. Und was soll ich sagen? Das ist ihm wieder sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist angenehm und die Seiten fliegen nur so dahin. Es ist wie immer ein Genuss, Andreas Werke zu verschlingen. Mit großer Spannung und viel Witz erzählt er die Geschichte rund um Liam, seine Freunde und seine neue Position.

Fazit: Ein fantastisches Buch, welches ich regelrecht inhaliert habe. Andreas startet hier eine tolle neue Reihe. Ich bin bereits sehr auf den nächsten Band gespannt. Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus der Geschichte: Wenn du nichts ändern kannst, akzeptiere es. Und dann versuchst du, es trotzdem zu ändern.

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Das vergessene Museum

Rezensionen von Claudia R.:

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Magic Island - Zauber des Vergessens (Magic Island, Bd. 2) von Andreas Suchanek

rasante Fortsetzung

Klappentext / Inhalt:

Willkommen auf Magic Island: Band zwei der neuen actionreichen Fantasy-Reihe von Andreas Suchanek – mit beeindruckender Inselwelt und sprechenden Seelentieren!

Julian, Kiano, Aiko und Lani sind auserkoren: Die vier wurden zu Wächtern erwählt, die die Welt vor Bösem beschützen sollen.

An ihrer Seite sind ihre Seelentiere: Husky Askan, Drache Timur, Falke Azul und Delfin Flip.

Julian ist verzweifelt. Niemand kann sich an ihn erinnern. Um diesen Fluch zu durchbrechen, muss er zurück nach Elenum. Gemeinsam machen die vier Wächter sich auf, einen Ausweg zu finden, und geraten dabei in einen alles verändernden Kampf gegen den dunklen Caleb …

Seelentiere, Magie & Freundschaft: Eine packende Geschichte für Kinder ab 11 Jahren
Hund, Drache, Delfin & Falke: Vier Heldinnen, ihre magischen Tiere und viele spannende Abenteuer
Mit witzigen Dialogen und viel Suchtpotenzial
Fiese Cliffhanger sorgen für maximalen lesesog!
Eine abenteuerliche Geschichte von Andreas Suchanek, dem Autor der Flüsterwald-Reihe, mit Illustrationen von Timo Grubing
Diese hochspannende Abenteuerreihe entführt die Leserinnen auf die verwunschene Insel Elenum – einen Ort voller Geheimnisse und Gefahren!

Cover:

Das Cover ist klasse und geheimnisvoll umgesetzt. Auf felsigem Untergrund ist hier ein Mädchen erkennbar und die Umrisse eines Drachen formen sich von der Struktur aus hervor. Auch der Hintergrund und das Drumherum ist sehr schön gestaltet. Optisch und farblich macht es einiges her und ist toll gestaltet und umgesetzt. Auch der Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier vorhanden.

Meinung:

Die Handlungen knüpfen an die Geschehnisse des ersten Bandes an und um alles zu Verstehen und auch die Zusammenhänge und Fäden verknüpfen zu können ist hier ein Lesen ins Reihenfolge schon ratsam und Vorkenntnisse auf jeden Fall vorteilhaft.

Zwar liegt der erste Band schon etwas zurück, aber dennoch kam ich gut hinein, auch wenn ich anfangs nochmal ein wenig brauchte, um die Geschehnisse zu sortieren.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und sehr gut lesbar. es wird bildlich beschrieben, so dass man sich gut in die Welt und Geschehnisse hineinfindet. Während sich in der Menschenwelt niemand an die Existenz von Julian erinnert, weder Freunde noch seine Familie, versucht Julian den Fluch zu durchbrechen mit Hilfe von Kiano, Aiko und Lani.

Es beginnt wieder extrem spannend und die Geschehnisse werden fesselnd beschrieben und erzählt. Die recht kurzen Kapitel sorgen für Tempo und Spannung. Manchmal geht es mir hier jedoch ein wenig schnell. Rasantes und unterhaltsames Abenteuer mit viel Tempo und der richtigen Prise an Humor. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und auch die Geschehnisse werden verständlich beschrieben.

Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Aufmachung und Gestaltung setzt das Ganze sehr gut um. Auch die Gliederung und Entwicklung hat mir hier gut gefallen.

Die Geschichte ist abermals spannend und rasant umgesetzt. Man kommt hier noch besser in die Welt und Charaktere hinein und ich bin gespannt, was im weiteren Verlauf und nächsten Bänden passiert. Ich hoffe, darauf nicht allzu lange Warten zu müssen.

Fazit:

Spannende Fortsetzung, die direkt an den vorherigen Geschehnissen ansetzt und einen rasanten Verlauf anstrebt.

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Magic Island - Zauber des Vergessens (Magic Island, Bd. 2)

Rezensionen von nil_liest:

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Thea Magica, Band 1 - Das Geheimnis von Port Mint von Vivien Verley

Magie im Teebecher

Wir lesen nicht oft das gleiche Buch – aber Thea Magica hat uns als Mutter-Tochter-Duo richtig zusammengebracht. Wir haben es uns mit kleinen Leseschichten abwechseln geteilt. Schon das allein sagt einiges: Dieses Buch entfaltet beim Lesen einen solchen Zauber, dass man es kaum mehr aus der Hand legen möchte.

Die Geschichte um Robin, die plötzlich mit einer geheimnisvollen Gabe und einem Umzug in das Küstenstädtchen Port Mint konfrontiert wird, hat uns beide sofort gepackt. Vivien Verley erschafft eine Welt, die man beim Lesen fast schmecken kann – nach Salzluft, Geheimnissen und einer guten Tasse Tee. Die Idee, Magie über Tee zu wirken, ist sehr originell und doch so simple, dass überzeugt!
Robin ist eine dieser Figuren, die man gern begleiten möchte – mutig, sensibel, manchmal überfordert, aber nie aufgebend. Meine Tochter mochte besonders, dass Robin so ehrlich mit ihren Gefühlen ist, während ich beeindruckt war, wie sie trotz allem die Ruhe bewahrt. Man spürt, dass in ihr eine große Stärke wächst – leise, aber entschlossen.
Auch die Nebenfiguren sind wunderbar lebendig: Mailin mit ihrem Piratenmut, Cornelius mit seiner geheimnisvollen Ruhe – und dazwischen eine Freundschaft, die sich so echt anfühlt, dass wir beim Lesen mehrmals schmunzeln, mitfiebern und mitfühlen mussten.
Die Magie rund um das „Thea Magica“ ist dabei nicht nur Kulisse, sondern Herzstück des Buches. Vivien Verley spielt mit Ideen, die gleichzeitig fantastisch und nachvollziehbar sind: über Macht, Verantwortung und den Mut, man selbst zu bleiben – auch wenn andere das nicht verstehen.
Der Schreibstil ist leicht, atmosphärisch und bildreich. Man liest Seite um Seite, ohne es zu merken, und plötzlich ist man mittendrin in einer Welt, die so liebevoll ausgedacht ist, dass man sich fragt, ob irgendwo da draußen vielleicht wirklich Tee mit magischer Wirkung existiert. (Wir haben beim Lesen übrigens tatsächlich neue Sorten ausprobiert.)
Am Ende waren wir uns einig: Thea Magica ist ein Buch, das man gemeinsam erleben möchte. Es hat uns erbunden durch Neugier, Fantasie und Gespräche über Mut und Freundschaft.
Fazit:
Eine warmherzige, klug erzählte Geschichte voller Magie, Tee und echter Gefühle. Perfekt zum gemeinsamen Lesen, Träumen und Staunen – ob mit oder ohne Zauber im Becher.
Und nicht zu vergessen mit einem soooooo schönen Farbschnitt!!!!

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Thea Magica, Band 1 - Das Geheimnis von Port Mint

Rezensionen von LeserinLu :

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Himmel ohne Ende von Julia Engelmann

Solide

Charlie ist fünfzehn und hat sich in ihrem Leben eingerichtet, als alles anders wird: Die beste Freundin sucht sich eine andere, auch die Mutter hat einen neuen Partner, der Vater ist weg und plötzlich steht Charlie allein da – bis Kornelius, genannt Pommes, auftaucht und etwas Bewegung in Charlies Blick auf das Leben bringt.

Ich mag Coming-of-Age-Geschichten sehr, und auch Himmel ohne Ende habe ich grundsätzlich gerne gelesen. Julia Engelmann fängt das Gefühlschaos und die Unsicherheiten dieser Lebensphase oft treffend ein. Besonders die stillen Momente, in denen Charlies Traurigkeit und Sehnsucht spürbar werden, fand ich gelungen.

Allerdings konnte mich der Roman sprachlich nicht durchgehend überzeugen. Zwischen wirklich schönen, poetischen Bildern stehen immer wieder Sätze, die nach Kalenderweisheiten klingen, und das häufig wiederkehrende Wort „bescheuert“ (39-mal!) hat mich irgendwann eher gestört als authentisch gewirkt. Es fällt schwer, die Figuren wirklich als heutige Jugendliche zu sehen – oft klangen sie eher wie junge Erwachsene aus einer anderen Zeit.

Trotzdem hat mich die Geschichte am Ende berührt. Sie zeigt, wie schwer es sein kann, seinen Platz zu finden, und wie befreiend es ist, wenn plötzlich jemand da ist, der einen einfach sieht. Ein melancholisches, allerdings auch stellenweise bedrückendes Buch für Fans des Genres.

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Himmel ohne Ende

Rezensionen von Ameland:

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Lügennebel von Viveca Sten

Alles zerbricht

Sechs junge Studenten freuen sich auf einen einwöchigen Ski-Urlaub. Die Freude ist groß und der Alkohol fließt in Strömen. Was als eine ausgelassene Fahrt beginnt, endet schon bald in einem Albtraum.

Die Aufklärung des Todesfalls gestaltet sich wirklich sehr schwierig. Es gibt keine Anhaltspunkte oder Beweise, die Jugendlichen halten mit Informationen hinter dem Berg und zusätzlich kämpfen die Polizisten alle mit privaten Problemen.

Genau wie die Ermittler schwankte ich mit meinen Verdächtigungen von einer Person zur nächsten, um am Ende doch überrascht zu werden.

Viveca Sten versteht es wirklich, komplexe Handlungen zu einem spannungsreichen Krimi zusammenzufügen. Die kurzen Kapitel und die ständig wechselnden Perspektiven sorgten dafür, dass die Seiten nur so dahinflogen und ich das Buch kaum zur Seite legen mochte. Ich mag dieses Miträtseln und dabei nicht zu wissen, ob ich mit meinen Vermutungen richtig liege.

Dies ist bereits der vierte Band aus der Reihe mit Hanna Ahlander und David Lindskog. Ich kannte keinen der Vorgänger, was für den Fall aber auch nicht erforderlich war. Aber trotz der Hinweise auf frühere Ereignisse und Einblicke in ihr Privatleben fremdelte ich mit den Ermittlern, auch wenn ihre Charaktereigenschaften hier gut zur Geltung kamen.

Mir hat dieser Krimi in der eiskalten, aber atemberaubend schönen Schneelandschaft Nordschwedens sehr gut gefallen und ich werde diese Reihe im Auge behalten.

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Lügennebel

Rezensionen von Tara:

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Juniper Hill | Die Edens 2 | von Devney Perry

Fehlende Chemie



Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen. Angefangen von dem Cover und dem Farbschnitt, welches ich einfach echt nicht schön finde. Ich habe bereits vor Jahren in den sozialen Medien sehr viel Gutes über diese Reihe gehört und habe mich dementsprechend sehr auf die deutsche Übersetzung gefreut.

Ich denke das äußerliche hat mich auch da schon davon abgehalten das Buch auf Englisch zu lesen. Der Klappentext und die Leseprobe von der deutschen Übersetzung haben mir aber echt gut gefallen, weshalb ich dem Buch doch eine Chance geben wollte. Die ersten paar Kapitel haben mir gut gefallen und ich mochte die weibliche Protagonistin, aber als dann das erste Kapitel aus der Sicht des männliche Protagonisten kam und beschrieben wurde, was er gedacht hatte als er sie das erste Mal gesehen hat vs in dem Moment aus seinem Kapitel habe ich einen ick bekommen, sodass ich keine Lust mehr hatte weiterzulesen. Kann gut sein, dass ich da die einzige bin und ich kann mir auch vorstellen, dass es vielleicht doch besser gewesen wäre das Buch auf Englisch zu lesen. Ich habe einfach die Chemie zwischen den beiden überhaupt nicht spüren können, weshalb ich das Buch abgebrochen habe. Von mir 2/5 Sternen.

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Juniper Hill | Die Edens 2 |

Rezensionen von Natalie:

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Was man nicht sieht, ist doch da von Margit Weiß

Absolut berührend

Tirol im Jahr 1954: Der zehnjährige Hans Dakosta wird ohne Vorwarnung aus seiner Familie gerissen und in eine Erziehungsanstalt gebracht. Die vermeintlichen Vorwürfe: sittliche Verwahrlosung. Dort herrschen raue Sitten, die auch immer noch vom Gedankengut der Nazis in sich tragen. Während die Eltern versuchen, Hans wieder nach Hause zu holen, ist für Hans selbst nur der Gärtner der Anstalt ein kleiner Lichtblick…

Der Roman umfasst keine 200 Seiten und trotzdem wird eine Geschichte erzählt, die tief berührt.

Die Autorin verwendet dabei einen schnörkellosen Schreibstil in kurzen Kapiteln. Genau diesen Schreibstil empfinde ich als absolut passend und die Tragweite der Geschehnisse kommt mit voller Wucht beim Leser an. Durch die unterschiedlichen Perspektiven wird die Handlung noch verstärkt, die Emotionen, Ängste und die noch immer unverarbeiteten Geschehnisse des Krieges kommen unverfälscht zur Geltung. Margit Weiss „spielt“ auch mit dem Gegensätzlichen - der Grausamkeit, die Hans erleiden muss und gleichzeitig aber beispielsweise der Menschlichkeit und Wärme, die ihm der Gärtner entgegenbringt.

Gerade die leisen Töne im Buch hallen am lautesten nach und der Titel „Was man nicht sieht, ist doch da.“ könnte für mich nicht passender gewählt sein.

Der Roman ist definitiv kein leichter Lesestoff, aber ein so wichtiger, um nicht zu vergessen… auch, dass es unendlich viele solcher Schicksale wie jenes von Hans gegeben hat…

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Was man nicht sieht, ist doch da

Rezensionen von Tara:

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OTTO fährt los - Weihnachten in Finnland von Madlen Ottenschläger

Winterliches Kinderbuch

Das Cover ist ein echter Hingucker und passt super zum Inhalt des Buches. Auch die Qualität des Buches ist super.
Das Buch im ganzen hat uns echt gut gefallen, obwohl es im Winter und vor allem an Weihnachten sehr wahrscheinlich noch toller gewesen wäre, denn das Buch versprüht richtig schöne winterliche und weihnachtliche Stimmung.

Besonders, dass die Familie mit dem Campingbus Otto nach Finnland gereist ist, ist super angekommen. Die Illustrationen sind sehr gut gelungen und es gibt viel zu entdecken. Die Texte sind eher kurz und kindergerecht gehalten. Außerdem gibt es sogar einiges zu lernen zum Beispiel über die finnische Sprache und die Einwohner. Allem in allem ein wirklich empfehlenswertes Kinderbuch. Wir kannten die anderen Bücher aus der Reihe noch gar nicht, aber das Buch wird mit Sicherheit nicht das letzte aus der Reihe gewesen sein.

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OTTO fährt los - Weihnachten in Finnland