Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Die Prinzen des Winters: Eisflammen von K. T. Steen
Es geht interessant weiter
Eisflammen ist der Titel des dritten Bandes der Eisfeuer Saga Die Prinzen des Winters geschrieben von der Autorin K.T. Steen.
Band drei ist quasi der Mittelteil der fünfteiligen Reihe und der Band setzt unmittelbar nach Band zwei ein. Eyra und ihre Mitstreiter müssen sich trennen um die jeweiligen Kristalle zu finden und um sie danach mit dem Eiskristall zusammen zu führen.
Fayette und Noah kümmern sich um den Elfenstein und Patricia und Saul um den Smaragd der Waldelfen. Die Geschichte wird also in drei Strängen erzählt, die aufeinander zulaufen. Die Geschichte wird spannend weiter geführt und die einzelnen Paare erhalten jeweils fast den gleichen Anteil an der Handlung.
Interessant fand ich dabei die Dynamik der Paare und wie sich ihre Zusammenarbeit entwickelte. Gerade die Gegenspieler und auch die dunklen Mächte erzeugen immer wieder Spannungsbögen die von ruhigeren Szenen abgelöst werden.
Die verschiedenen Perspektiven der Geschichte lassen mich unmittelbar an den Gedankengängen der Charaktere teil nehmen und das zeigt auch eine Entwicklung der Figuren die ich reizvoll finde.
Band drei endet mit einem starken Cliffhanger der mich neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte macht.
Rezensionen von C. P.:
Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig
Das Leben als Patentochter von Gevatter Tod
Als dreizehntes Kind gehört Hazel zu den für die Götter besonders interessanten Kindern. Noch vor ihrer Geburt wurde sie dem Gott des Todes versprochen, der sich seit jeher ein Patenkind gewünscht hat. Und der Gott hat gewisse Pläne für ihr Leben.
Doch zunächst scheint es, als hätte der Gott seine Patenschaft vergessen.
Hazel muss weiterhin bei ihrer Familie aufwachsen, ist dort unerwünscht und wird entsprechend vernachlässigt, bis ihr Patenonkel endlich auf den Plan tritt. Dieser will sie zu einer großartigen Heilerin machen, die selbst von Königen angefordert wird. Als genau dies der Fall ist und sie vor einem sterbenden König steht muss sie sich entscheiden, ob es ihr das Opfer wert ist, den Todgeweihten dennoch zu retten. Eine Entscheidung mit schwerwiegenden Konsequenzen.
Bis auf ein kurzes Intro verläuft die Erzählung chronologisch geradlinig. Dadurch wandert man mit Hazel durch ihr Leben, was zwar für einige Details sorgt, über Längen jedoch Spannung vermissen lässt. Mit dem Gott des Todes gibt es für meinen Geschmack zuwenig Interaktionen, wodurch sein Charakter enttäuschend flach bleibt. Dasselbe gilt leider auch für alle weiteren Charaktere, die ihr Leben kreuzen.
Mit einer sich im Reich ausbreitenden, mysteriösen Krankheit bietet sich zwar ein Werkzeug, Spannung in die Handlung zu bringen, doch in Bezug auf die vielen Hinweise zu einer Palastintrige trägt Hazel viel zu lange ihre Scheuklappen, was sich dann irgendwann frustrierend las.
Trotz der vorhandenen Intrige, welche Hazel aufdecken muss, fehlt dem Ganzen über Längen ein gewisses Maß an Spannung. Es liest sich eher wie die märchenhaften Memoiren einer Protagonistin, die sich wiederholt scheut, die richtigen Fragen zu stellen oder Entscheidungen zu fällen. Die Idee der Gottheiten im Buch sowie der Bereich der Kerzen, wie auf dem Cover zu sehen, sind hingegen schöne Details. Von mir gibt es für das Buch 3,5/5 Seelenkerzen.
Rezensionen von C. P.:
A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands von Kira Licht
Clan-Besuch in den Schottischen Highlands
Der dritte Band des Zeitreise-Fantasy-Abenteuers führt die Zeitreisenden auf das das schottische Anwesen der MacLeods im Jahr 1745. Wobei die Reise nicht ganz freiwillig verläuft, denn Lilly und Damien werden von einer Person erpresst, dort eine besonderes Schmuckstück zu entwenden.
Die Handlung setzt rund ein Jahr nach Ende des zweiten Bandes an, jeder hat die Taten von Damiens Vater auf unterschiedliche Art verarbeitet, besonders Damien lassen die Geschehnisse nicht los.
Dass sie nun Hals über Kopf in die Schottischen Highlands müssen, mitten in den tiefsten Winter und gemeinsam mit ihrem Erpresser Collin, macht nichts besser. Nicht nur ihr Improviationstalent wird auf eine harte Probe gestellt, sondern Lilly versucht zudem herauszufinden, was dieser Collin zu verbergen versucht.
Der dritte Band der Reihe ist in meinen Augen der bisher stärkte Band. Nicht zuletzt, weil man drei Charaktere geboten bekommt, die jeweils auf ihre Art emotional gefordert sind. Auch die Szenen in den Highlands mit dem historisch gewichtigen Clan lesen sich spannend und abwechslungsreich, es gibt viel Interessantes zu entdecken. Dass sich zwischen Lilly, Damien und Collin ein Liebes-Dreieck entwickelt sah ich eher mit gemischten Gefühlen. Zwar kriselt es zwischen Lilly und Damien aus gewissen Gründen, dennoch habe ich bei Collin und seinen Hintergründen so einen gewissen Verdacht, was sich hoffentlich im vierten Band klären wird.
Erzählt wird wieder aus den Perspektiven von Lilly und Damien. Da sie in Schottland sehr unterschiedliche Rollen spielen, bekommt man auf diese Weise einen größeren Überblick über das Abenteuer. Und natürlich über ihr Seelenleben, das mitunter Achterbahn fährt. Das hat mir sehr gefallen. Lilly punktet wieder auf voller Länge und rettet das Trio aus so mancher Situation. Kurzum: Der Roman bietet einen gelungenen Mix aus Spannung, Abenteuer, Romantik und vielen interessanten Details.
Rezensionen von Martina Schmidt:
Die Magnolientochter von Tessa Collins
verwurzelt wie eine Magnolie
„Kette.“ S. 479
Inhalt:
Magnolia findet einen Jadestein, ein Flugticket nach Neuseeland und eine Rechnung mit einer hohen Summe in der Bibliothek ihrer verstorbenen Großeltern. Irgendwas passt da gar nicht zusammen. Ihre Mutter stammt zwar aus Neuseeland, kann sich aber keinen Reim darauf machen.
Niemand hat eine Ahnung welche Verbindung Magnolias Großmutter nach Neuseeland hatte. Nach einem missglückten Selbstmordversuch von Magnolias Mutter, beschließt sie, sich selbst auf die Suche nach den Wurzeln ihrer Mutter zu machen. Vielleicht kann sie ihr so helfen und nebenbei auch mehr über sich selbst herausfinden.
Cover:
Das Cover ist schön, romantisch und passt zu den anderen Büchern der Reihe. Der Buchschnitt ist sehr schön.
Meine persönliche Meinung:
Ich mag diese Reihe sehr gerne und hab auch diesen Band verschlungen. Gerade hier sieht man an Maias Geschichte wie wichtig es ist, seine Wurzeln zu kennen und zu wissen woher man kommt. Vor allem wird deutlich, welche Auswirkungen der Identitätsverlust auf die Persönlichkeitsentwicklung hat. Ein bisschen zog sich die Geschichte, weil alleine durch Maias Vornamen klar ist, dass sie etwas mit den Maori zu tun haben wird. Doch auf diese „Idee“ kamen die Personen gar nicht. Die Jagd nach den Wurzeln gestaltete sich als entmutigend und schwierig, aber um so schöner, dass alle ans Ziel kamen und mit der Vergangenheit abschließen oder neu anfangen konnten.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung der Reihe mit einer ganz anderen Geschichte zur Identitätsfindung.
Rezensionen von L.:
Leserabe 2. Lesestufe - Auf heißer Spur - Die Detektive von Paris von Barbara Laban
Minikrimi
Das Erstlesebuch „Auf heißer Spur! Die Detektive von Paris“ ist ein typisches Erstlesebuch das Kinder ende der 1. Klasse, Anfang der 2. Klasse erfreuen wird.
Ich finde es großartig, dass es nun auch vermehrt spannend gestaltete Bücher für diese Altersgruppe gibt. Denn häufig sind Kinder von den typischen Erstlesethemen gelangweilt und möchten dann schon von der Geschichte her Interessanteres lesen.
Dies ist hier gelungen. Die Detektive von Paris begleiten die LeserInnen auf die Spurensuche nach den verschwundenen Macarons. Die Waage zwischen Spannung, lehrreichen Inhalten und den sprachlich richtigen Anpassungen an das Leseniveau in dieser Lesestufe sind hier wirklich gut gelungen.
Besonders gut gefällt mir die Diversität in dem Buch. Es hätte gerne noch länger sein können.
Meine Bitte für folgende Buchreihen, die gerne darauf aufbauen können, wäre, dass man häufiger genutzte Vokabel ins Zentrum stellt. Die hier am Ende angegebenen Vokabel verschenken ein bisschen an Potential, das die Idee mit den französischen Wörtern erst für mich so interessant gemacht hat.
Jedoch auf jeden Fall ein Buch das ins Kinder- und Klassenzimmer gehört.
Rezensionen von L.:
Leserabe 2. Lesestufe - Auf heißer Spur - Die Detektive von Paris von Barbara Laban
Minikrimi
Das Erstlesebuch „Auf heißer Spur! Die Detektive von Paris“ ist ein typisches Erstlesebuch das Kinder ende der 1. Klasse, Anfang der 2. Klasse erfreuen wird.
Ich finde es großartig, dass es nun auch vermehrt spannend gestaltete Bücher für diese Altersgruppe gibt. Denn häufig sind Kinder von den typischen Erstlesethemen gelangweilt und möchten dann schon von der Geschichte her Interessanteres lesen.
Dies ist hier gelungen. Die Detektive von Paris begleiten die LeserInnen auf die Spurensuche nach den verschwundenen Macarons. Die Waage zwischen Spannung, lehrreichen Inhalten und den sprachlich richtigen Anpassungen an das Leseniveau in dieser Lesestufe sind hier wirklich gut gelungen.
Besonders gut gefällt mir die Diversität in dem Buch. Es hätte gerne noch länger sein können.
Meine Bitte für folgende Buchreihen, die gerne darauf aufbauen können, wäre, dass man häufiger genutzte Vokabel ins Zentrum stellt. Die hier am Ende angegebenen Vokabel verschenken ein bisschen an Potential, das die Idee mit den französischen Wörtern erst für mich so interessant gemacht hat.
Jedoch auf jeden Fall ein Buch das ins Kinder- und Klassenzimmer gehört.
Rezensionen von PMelittaM:
Die unsichtbare Bibliothek von Genevieve Cogman
Interessanter erster Band
Irene Winters ist Bibliothekarin der Bibliothek, einer Institution, die besondere Bücher aus allen Parallelwelten einsammelt, um sie zu bewahren. Irenes neuer Auftrag scheint harmlos, sie bekommt sogar einen neuen Lehrling, Kai Strongrock, zur Seite gestellt. Doch dann entpuppt es sich als sehr gefährlich, und Irene und Kai müssen all ihr Können aufbieten.
Für mich ist dieser erste Band der Reihe nicht der erste, den ich gelesen habe, ich bin mit Band 3 eingestiegen, wollte aber immer die ersten Bände nachholen. Ich finde es schön, zu erfahren, wie alles angefangen hat, und auch, dass ich manchen der Charaktere bereits kenne, macht den Roman für mich interessant.
Wie eigentlich immer, trifft man Irene zunächst in einem anderen Abenteuer, das auch nicht ohne Gefahr ist, bevor es dann mit der eigentlichen Geschichte losgeht. Es ist schon faszinierend, wie viele unterschiedliche Welten es hier gibt, beziehungsweise, wie unterschiedlich diese sich entwickelt haben. Auch Elfen und Drachen, die Chaos beziehungsweise Ordnung symbolisieren, sind hier bereits ein Thema.
Der Ort, den Irene und Kai hier bereisen, ist eine Art viktorianisches London, mit einigen Steampunkelementen. Die Welt gefällt mir, ich konnte sie mir auch sehr gut vorstellen. Neben Irene und Kai, die man beide im Lauf der Geschichte etwas besser kennenlernt, gibt es eine ganze Reihe weiterer interessanter Charaktere, manche Freunde, manche Feinde, bei manchen ist es auch nicht so ganz klar.
Der Erzählstil ist lebendig, die Geschichte sehr spannend, natürlich gibt es auch die eine oder andere Überraschung beziehungsweise Erkenntnis. Das Abenteuer ist abgeschlossen, es ist aber schon eine übergreifende Geschichte zu erahnen, und manche Frage, die man sich beim Lesen stellt, möchte noch beantwortet werden.
Der erste Band der Reihe erzählt eine spannende Geschichte, die Lust auf mehr macht, auch die Charaktere werden bereits gut etabliert. Mittlerweile ist die Reihe beendet, mir haben auch die späteren Romane gut gefallen.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Mord im Planetarium von Beate Maly
Toller hisorischer Krimi im Wien der 1920er
Ein Mord im Dunkel der Sterne – und ein Krimi, der bis zur letzten Seite funkelt! **Mord im Planetarium** zieht einen mit unwiderstehlicher Sogkraft ins Wien des Jahres 1927, wo Fortschrittsglaube, gesellschaftlicher Glanz und politische Spannungen aufeinanderprallen. Die Eröffnung des ersten österreichischen Planetariums wird zur grandiosen Bühne für ein Verbrechen, das ebenso raffiniert wie atmosphärisch inszeniert ist.
Gerade weil ich selbst in Wien lebe und das Planetarium schon oft besucht habe, hat mich dieser Band auf einer ganz persönlichen Ebene erwischt. Beim Lesen hatte ich unwillkürlich den Geruch der Polstersessel in der Nase, das gedämpfte Murmeln vor Vorstellungsbeginn im Ohr – und dieses ganz spezielle Gefühl, wenn das Licht ausgeht und sich der Himmel über einem öffnet. Die Schilderung der Eröffnung samt des leitenden Wissenschaftlers wirkte für mich überraschend vertraut und liebevoll, fast so, als würde man einem historischen Echo der eigenen Erinnerungen begegnen.
Mit sicherem Gespür für Tempo und Details entfaltet die Autorin eine Geschichte, in der es wieder um Mord, wirtschaftliche Interessen, familiäre Verstrickungen und das politische Weltgeschehen der Zwischenkriegsjahre geht. Besonders gefallen hat mir, wie subtil diese Themen ineinandergreifen, ohne je belehrend zu wirken – Geschichte wird hier gelebt, nicht erklärt. Wien vor hundert Jahren steht plastisch vor Augen: mondän, angespannt, voller Gegensätze.
Auch dieser Band hat mich durchwegs begeistert. Die Figuren wirken vertraut wie alte Bekannte, das Zusammenspiel von Anton und Ernestine macht einfach Freude, und auch die Familie rundherum verleiht der Handlung Wärme und Tiefe. Für mich war es nicht nur ein spannender Krimi, sondern ein literarischer Spaziergang durch meine eigene Stadt – mit Sternen über dem Kopf und einem Mordfall, der lange nachhallt.
Rezensionen von Danislesestube:
Wolfswille von Melanie Vogltanz
Ein grandioser Start einer Reihe
Dieses Buch habe ich von der Autorin als Leseexemplar erhalten. Wie immer beeinflusst diese Tatsache nicht meine Meinung. Entweder ich mag das Buch, oder eben nicht. ????
Dark Fantasy Romane mag ich sehr gerne. Mittlerweile fast schon mehr als Urban Fantasy Romane, welche ich bisher großteils gelesen habe.
Aber ein Roman, der sich um mindestens einen Wolfsmenschen und andere düstere Kreaturen dreht, trifft eben auch meinen Geschmack.
Nach einem düsteren, etwas bedrückenden Prolog lernen wir unseren Protagonisten, Alfio kennen. Dieser ist kein strahlender, super gelaunter Wolfsmensch, welchen man von romantisierten Büchern und Filmen kennt. Wenn er in seiner Wolfsform nicht gerade unkontrolliert Menschenleben beendet oder Schuldeneintreiber spielt, benebelt er seinen Verstand, fügt sich Schmerzen zu, um sein inneres Biest unter Verschluss zu halten. Hier merkt man schon, er ist weder ein Held noch ein Antiheld. Alfio ist ein Wesen, welches schon ewig auf der Welt umherwandert und keinen richtigen Platz hat. Seine Verwandlung ist weder schön noch heldenhaft. Trotzdem hat er es geschafft, nicht vollkommen wahnsinnig zu werden. Tief in seinem Inneren steckt ein gutes Herz. Dies wird im Laufe der Handlung deutlich. Selbst als er eines Verbrechens bezichtigt wird, welches er offenbar nicht begangen hat, fängt er nicht an, sein Umfeld abzuschlachten. Das hat der eigentliche Mörder selbst übernommen. Spätestens hier wird klar, dass sich die Autorin möglicherweise an Jack the Ripper orientiert hat. Es gibt sehr viele Anspielungen auf diesen Fall. Garniert mit einer gesunden Portion Fantasie.
Alfio als Protagonist hat mir sehr gut gefallen. Seine innere Zerrissenheit, sein Gerechtigkeitssinn und seine eigene Herangehenweise, Probleme zu lösen, hat mir sehr gefallen. Auch die Nebencharaktere, wie z.B. eine bestimmte Prostituierte, bekamen reichlich Persönlichkeit spendiert. Die menschlichen Kolleg:innen müssen ebenfalls sich nicht verstecken. Generell entwickelten sich alle Charaktere stetig weiter. Der Handlungsverlauf reicht von ruhig bis spannend. Emotional bis wutentbrannt. Gerade in diesem Genre ist das ein großer Pluspunkt. Was als scheinbar blinde Zerstörungswut und Selbsthass beginnt, entwickelt sich mit der Zeit zu einer emotionalen, dunklen und rasanten Geschichte. Gibt es etwas zu kritisieren? Nein. Selbst wenn ich mit der Lupe durchgehe, gibt es nichts, was mich gestört hätte. Der Showdown hat das Gesamtwerk gut abgerundet. Das Cover gefällt mir ebenso.
Es war eine gute Idee, dieses Buch anzunehmen. Teil zwei werde ich auf jeden Fall lesen.
Rezensionen von Harakiri:
Oxen. Interregnum von Jens Henrik Jensen
Mehr Geduld
„Mehr Geduld“
Mit diesem kleinen Zitat beginne ich meine Rezension zu Oxen – Interregnum. Geduld braucht es aber in diesem Band auf keinen Fall. Denn die Handlung startet dramatisch, bleibt dramatisch und endet dramatisch. Und spannend.
Die Story beginnt mit dem Mord an einem Politiker und fast zeitgleich werden zwei IT-Studenten ermordet.
Diese beiden Stränge laufen parallel ab und sorgen durch den Wechsel zusätzlich für Spannung. Irgendwann laufen diese beiden Stränge zusammen und führen unweigerlich zum Showdown.
Jensens Charaktere sind wieder überaus klug gezeichnet. Hier sticht vor allem Dajana Djovic hervor – die hat mir persönlich sehr gut gefallen. Und auch Oxens persönlichen Kampf fand ich mehr als klasse gemacht. Mossmann, Franck und Oxen sind einfach ein unschlagbares Team. Und das müssen sie auch sein, wenn sie die Neubildung des Danehofs verhindern wollen. Schwierig nur, wenn einem ein scheinbar übermächtiger Gegner gegenübersteht. Und gerade das macht die Spannung und die Dramatik der Handlung aus. Auch wenn die Handlung teilweise auf der Stelle trat und minimale Längen hatte, konnte sie mich voll überzeugen und mitreißen.
115 Kapitel, fast 600 Seiten und ein Schreibstil, der das Wort „Hut ab“ mehr als verdient.
Fazit: Interregnum ist ein Buch, das man nicht zur Seite legen kann. Mit jeder Seite hofft man, bald das Ende zu erreichen, um zu erfahren, wie es ausgeht, ist aber dennoch mit jeder Seite traurig, dass das Buch bald endet.










