Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ameland:
Cozy baking time von Theresa Haubs
Eher für Backeinsteiger
Wie Theresa Haubs in ihrem Vorwort schreibt, handelt es sich überwiegend um seit Generationen in der Familie erprobte und weitergegebene Rezepte. Einen modernen Anstrich hat sie ihnen mit einem neuen hippen Namen verpasst. Rührend finde ich, dass sie quasi als Untertitel die Bezeichnung ihrer Mama nennt.
Unter diesen Namen sind mir die meisten Backwaren auch bekannt. Auch die hier aufgeführten Back-Hacks, Pannenhilfen und Rezept-Upgrades sind mir geläufig. Daraus kann man schließen, dass ich wohl eher nicht zur Zielgruppe dieses Backbuchs gehöre. Dazu gehören wohl eher junge Menschen in Theresas Alter.
Für die Rezepte selbst sind die Zutaten übersichtlich getrennt nach Teig, Füllung und Guss aufgelistet. Die benötigten Utensilien sind ebenfalls angegeben und meist wird, anders als im Vorwort gesagt, mehr als nur der Handmixer benötigt. Die Backanleitungen sind kurz und knapp, aber ausreichend und verständlich. Mich störte hierbei besonders dieser Jugend-Sprech, der mir manchmal auch zu gewollt und aufgesetzt erschien. Zu jedem Rezept gibt’s auch ein ansprechendes Foto des fertigen Backwerks.
Insgesamt ist dieses Backbuch mit vielen unterschiedlichen Backwerken von Plätzchen über Crumble bis hin zu Torten, eine solide Grundlage für Backneulinge oder noch nicht so versierte Bäcker. Für mich enthielt dieses Werk leider nichts Neues.
Rezensionen von Ulla:
Elon & Jeff on Mars von Marc-Uwe Kling
irrwitzig und humorvoll
Jeff Jezos, derBesitzer des weltgrößten Versandhandels The Shop träumt davon, der erste Mensch auf dem Mars zu sein. Er setzt alles daran, doch sein Konkurrent Elon Dusk, dem der Automobilkonzern Edison gehört, strebt auch dorthin. Die Namen sind nicht zufällig gewählt. Wir sehen in diesem wunderschön gestalteten Comic wie die Raumfähre von Jeff auf dem Mars landet und er sieht, dass Elon bereits dort lebt.
Der Kampf der beiden Multimilliardäre geht hier weiter, Stacheldrähte werden gezogen und Reviere abgesteckt. Zur Unterhaltung und Zeitvertreib hat Elon Matt Damon, den Star aus der Marsianer mitgebracht, doch als der sich absetzt verbringen die beiden viel zu reichen Männer die Zeit gemeinsam. Mit all den kleinen Alltagsproblemen, wer für den Abwasch verantwortlich ist oder welcher Roboter, die KI von Elon oder ALEX, Jeffs Roboter, besser ist.
Die Handlung ist sehr überspitzt beschrieben, immer humorvoll bis hin zum Auflachen bei manchen irrwitzigen Episoden. Nach einem hervorragendem Ende gibt es noch ein wenig Bonusmaterial in Form von Anmerkungen des Kängurus, wie der Text aussehen sollte. Für Freunde von Klings Kängurugeschichten ein Muss, aber auch alle andere höchst amüsant.
Rezensionen von Ulla:
Dunkle Sühne von Karin Slaughter
bigotte und selbstgerechte Gesellschaft
In der Kleinstadt North Falls im Süden der USA feiert man mit einem Feuerwerk den Unabhängigkeitstag. Gleichzeitig ist es auch der Geburtstag von Madison, die dort auf ihre Freundin Cheyenne warten. Doch diese erscheint nicht und kurz darauf wird auch Madison nicht mehr gesehen. Deputy Emmy Clifton begibt sich mit ihrem Vater, dem Sheriff, auf die Suche nach den vermissten Teenagern.
Man findet ein überfahrenes Fahrrad und viel Blut, aber keine Spur der Beiden. Da Madison die Tochter ihrer Freundin seit Kindertagen, Hannah, ist, ist sie persönlich stark gefordert. In der Stadt kennt jeder jeden, die polizeiliche Arbeit wurde schon immer von einem Clifton erledigt und so wird es auch in der nächsten Generation werden. Man meint, keine Geheimnisse voreinander zu haben, doch hinter den Kulissen brodelt es. Die Frauen der Stadt können wichtige Berufe ausüben, zu Hause haben sie sich den Vätern oder Ehemännern zu fügen. Viele sind alkoholabhängig und gewalttätig und auch die Kirche nimmt eine gewichtige Rolle ein. Ein Teenager hat selbstverständlich keinen Freund zu haben, darf, trotz Pubertät, niemals den Eltern widersprechen und sich immer sittsam zu kleiden und zu benehmen. Sonst ist man selbst schuld, wenn was passiert.
Der sehr umfangreiche und mit einigen Wendungen versehene Thriller bringt das ganze Ausmaß einer bigotten und selbstgerechten Gesellschaft zur Sprache. Das Privatleben Emmys nimmt einen großen Raum in dieser spannenden Handlung ein. Die Persönlichkeiten wurden sehr gut herausgearbeitet. Etwas verwirrt haben mich jedoch Titel und Cover. Was hat ein Grizzly in den Südstaaten verloren und wer sühnt hier?
Rezensionen von Ulla:
No Way Home von T.C. Boyle
verhängnisvolle Beziehung
Als Assistenzarzt lebt und arbeitet Terry in Los Angelos und behandelt im Krankenhaus auch Menschen wie die obdachlose Frances, die er sogar ins Herz geschlossen hat. Er ist pflichtbewusst, kompetent, aber auch überarbeitet und einsam. Als ihm mitgeteilt wird das seine Mutter ganz plötzlich verstorben ist fährt er in die Kleinstadt Boulder City in die Wüste Nevadas um sich um den Nachlass und um das Haus zu kümmern.
Er trifft auf Bethany, eine attraktive junge Frau, die frisch getrennt von ihrem langjährigen Freund Jesse obdachlos geworden ist. Nach einer gemeinsam verbrachten Nacht übernimmt Bethany das Haus inklusive der Hündin Daisy. Eigentlich findet sie Terry recht langweilig, ganz besonders im Gegensatz zu Jesse, der rau und auch zuschlagend, aber auch leidenschaftlich sein kann. Ihr bisheriges Leben war von Partys und Barbesuchen bestimmt, mit dem nur gelegentlich nach Boulder City anreisende Terry verläuft ihr Leben anders. Sie steht zwischen den beiden Männern, möchte mit keinem leben und kommt von beiden nicht los. Die beiden Männer kämpfen bis aufs Blut um die Zuneigung von Bethany.
Wir erleben drei sehr verschiedene Charaktere und aus jeder Perspektive fühlen wir mit den Protagonisten mit. Jedoch kann ich nicht alle Beweggründe nachvollziehen und die extreme Härte im Umgang verstört mich ein wenig. Ist das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt wirklich so?
Rezensionen von MarcoL:
Dein Wille wohnt in den Wäldern von Mattias Timander
Über eigene Wurzeln und die Liebe zur Literatur – entschleunigender Roman aus Schweden
Ruhig und unspektakulär kommen die Worte des Autors daher, und dennoch mit einer Tiefe und einer Stimmung, wie sie oftmals nur skandinavische Autor*innen zu vermitteln vermögen.
Der Ich-Erzähler hat im Gebiet der Tornedaler, einer ethnischen Minderheit in Schweden, eine Hütte geerbt. Das Dorf ist klein und überschaubar, die Bewohner an sich nett, und nehmen ihn (mit den üblichen Ausnahmen) in ihrer Gemeinschaft auf.
Sie helfen einander, wo es geht oder wann es nötig ist. Jeder kennt jeden. Besonders zu zwei älteren Personen wird der Kontakt enger, verbundener. Die Einsamkeit und Abgeschiedenheit tut das Ihrige dazu – und wie gerne möchte man in die unberührte Natur entfliehen, fort von jeglicher mitteleuropäischen Hektik, auch wenn der Alltag zwischen Müßiggang und schwerer körperlicher Arbeit hin und her pendelt.
Aus einem Nachlass entdeckt der Erzähler seine Liebe zur Literatur, verschlingt alles, was ihm vor die Augen kommt.
S.37: „Ich atmete die Nachnamen regelrecht ein. Kafka und Joyce und Beckett und Woolf und Flaubert und Fallada. Es war, als hätte ich etwas Unanständiges entdeckt [...]“
Und er möchte sich über das Gelesene austauschen.
S.35: „Diese geradezu erotische Lust, jemanden zu suchen, mit dem ich über das Gelesene reden konnte, ich war ein anderer geworden und so eine Art Bohemien, und vielleicht brauchte ich jemand, der so war wie ich.“
Im Dorf schien ihm das nicht möglich und so zog er von einem Tag auf den anderen kurzerhand in die große Stadt (Stockholm). Er fand eine kleine Wohnung, sogar einen Job, ohne wirklich in Geldsorgen zu sein. Das Angebot an zugänglicher Literatur war beinahe erschlagend, - und er traf sich auch mit anderen Menschen, zu denen er sich in gewisser Weise verbunden fühlte, und dennoch einen Abstand wahrte. Ich stellte das mir beim Lesen vor wie ein grauer Schleier, der zwischen den Personen waberte.
Seine Obsession zur Literatur wandelte sich in einen Drang, mehr über seine Vergangenheit zu erfahren – und auch über seine ethnischen Wurzeln.
Und so, wie er damals das Dorf verlassen hatte, kehrte er ohne einen Abschied der Stadt den Rücken und begab sich zurück in die stille Abgeschiedenheit des dörflichen Lebens. Es hatte sich was verändert … und jetzt habe ich eh schon viel zu viel verraten.
Lest das Buch! Unbedingt. Es kommt mit einer sanften Wucht daher, erzählt von der Selbstfindung, seinem ureigenen Platz. Glücklich sind alle, die es schaffen.
S.172: „Ich hörte die Vögel am Futterautomat singen, und ich sah die Rehe kommen und in einer Reihe vorbeispazieren.“
Gratulation an die Übersetzerin Hanna Granz, natürlich an den Autor und auch den Verlag, der den Mut aufbrachte, dieses Kleinod auf den Markt zu bringen.
Ganz große Leseempfehlung – der Roman ist nicht nur eine Ode an die Literatur, sondern auch daran, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.
Rezensionen von Katyleh:
Das Haus mit der kleinen roten Tür von Grace Easton
Ein Schatz für Kinder und Erwachsene
Ich bin absolut begeistert von "Grace Easton, Das Haus mit der kleinen roten Tür"! Dieses Buch ist nicht nur ein Kinderbuch, sondern ein Kunstwerk, das mit seiner wohlig warmen Geschichte und den wunderschönen Illustrationen begeistert.
Die Geschichte von Olivia und Maus ist herzerwärmend und zeigt, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind.
Die beiden Hauptfiguren sind so sympathisch und liebenswert, dass man sofort in ihre Welt eintaucht und mit ihnen mitfühlt.
Was dieses Buch jedoch besonders macht, sind die stabilen Klappen, die sich zu nostalgischen Miniaturwelten öffnen. Es ist ein wahres Vergnügen, diese kleinen Details zu entdecken und sich in den Illustrationen zu verlieren. Die Grafiken sind einfach atemberaubend und laden zum Träumen ein.
Meine Tochter liebt dieses Buch und ich auch! Es ist ein perfektes Geschenk für Kinder und Erwachsene, die die Liebe zum Detail und die Magie der Illustrationen schätzen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freue mich schon darauf, es immer wieder zu lesen
Rezensionen von Lili-Marie:
Bella Karamella - Achtung, zauberhafte Freundin! von Gundi Herget
Zuckersüß
Bella Karamella ist eine Naschhexe und nascht heimlich die ganze Schokolade von Elfie weg. Als diese sie dabei erwischt ist sie sauer. Aber einer kleinen Naschhexe kann man nicht lange böse sein. Zusammen finden sie eine Lösung wie sie den Zauberstab von Bella Karamella herstellen können, denn ihren alten hat Bella Karamella einfach aufgegessen.
Doch Bianca, Elfies Mitschülerin die sie nicht leiden kann, kommt ihrem Geheimnis gefährlich nahe.
Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es war magisch, humorvoll und die Freundschaft zwischen Bella Karamella und Elfie hat mir sehr gut gefallen. Denn die Freundschaft hat etwas holprig begonnen und sie somit gleich enger werden lassen. Auch die Nebencharaktere waren super in die Geschichte eingeflochten. Da haben wir einmal die fiese Bianca sowie die M&Ms, Michi und Murat, die Elfie immer ärgern. Aber auch die Besitzer des Bonbonladens, die Elfie und Bella Karamella in ihren Vorhaben unterstützen.
Mittendrin gab es ein paar Längen, die ich etwas langweilig fand aber insgesamt ist es eine sehr schöne und zauberhafte Geschichte.
Rezensionen von MrInsomnia:
Earthventure in Las Vegas von Beatrice Sonntag
Nette Unterhaltung für Zwischendurch
Der grundlegende Plot ist recht interessant und hat mich sofort angesprochen. Das Buch erfüllt seinen Zweck, nämlich zu unterhalten – und das gelingt auch. Allerdings bleibt die Geschichte eher oberflächlich und plätschert stellenweise dahin. Da es sich sehr leicht lesen lässt, habe ich es in einem Rutsch gelesen, ich musste immer wieder mal schmunzeln.
Wenn dieser Effekt der Autorin genügt, soll das ok sein.
Trotzdem hätte ich mir hier doch noch mehr inhaltliche Tiefe gewünscht: es entwickeln sich keine starken Dialoge, die Figuren bleiben recht flach, die Geschichte wird einfach monoton abgearbeitet. In Anbetracht der Tatsache, dass hier noch weitere Bücher in Planung sind, hoffe ich, dass nach diesem Einstiegsbuch die Nachfolger vielschichtiger ausfallen.
Für leichte Unterhaltung zwischendurch ist das Buch sehr gut geeignet, man darf sich aber insgesamt nicht zu viel erwarten.
Rezensionen von Carolin:
Cozy baking time von Theresa Haubs
Liebevoll aufbereitet
Cozy baking time von Theresa Haubs ist mit viel Liebe erstellt und hergerichtet. Diese Liebe zum Backen kann man in den Rezepten regelrecht spüren. Die Rezepte sind abwechslungsreich nach Herbst und Winter sortiert, so hat man immer die perfekten Rezepte für die momentane Jahreszeit parat. Eine ergänzende Playlist schafft eine Wohlfühlstimmung während des Backens.
Ich finde dies eine niedliche Ergänzung, die zwar nicht jedermanns Geschmack trifft, aber eine schöne Idee darstellt.
Insbesondere gefallen mir die zusätzlichen Anmerkungen der Autorin. Die Namen der Rezepten haben mich mehrfach zum Lachen gebracht. Dies macht die Autorin sehr sympathisch und nahbar. Ergänzende Back-Hacks und Rezept Upgrades sorgen dafür, dass für jeden etwas dabei ist, auch wenn man mal Lust auf etwas Ausgefalleneres hat.
Die Sprache des Buches trifft zwar nicht ganz meinen Geschmack, hier wird häufig Alltagssprache verwendet, aber man merkt, dass dies die authentische Sprache ist, die die Autorin des Buches in ihrem Leben nutzt.
Register zuletzt gefällt mir sehr. Sollte man beispielsweise eine Allergie gegen Äpfel haben, dann kann man hier direkt sehen, welche Rezepte man umgehen sollte. Andersherum kann man hier direkt nach einer Zutat suchen und entsprechende Rezepte finden, in denen diese Zutat verwendet wird.
Insgesamt für mich ein sehr gelungenes Backbuch, welches ich in den nächsten Monaten noch öfter nutzen werde!
Rezensionen von Bellis-Perennis:
OTTO fährt los - Weihnachten in Finnland von Madlen Ottenschläger
Entzückendes Kinderbuch
Diesmal macht sich Zauberbus Otto mit seiner Urlaubsfamilie auf den Weg nach Finnland, um dort Weihnachten zu erleben. Doch das ist ganz anders als in Deutschland oder Österreich. Geschickt erläutert Autorin Madlen Ottenschläger, was finnische Weihnachten ausmacht. So lernen wir das Lucia-Fest, den Weihnachtsmann (den man hier Joulupukki nennt) sowie Weihnachtswichtel kennen.
Die Urlauberfamilie bestehend aus Mama Rieke, Papa Jakob und Sohn Anton schlendert über den Weihnachtsmarkt, knabbert am finnischen Lebkuchen und staunt über Polarlichter.
Wie schon in den anderen Büchern dieser Reihe, sind die Texte für Kinder ab 4 Jahren sehr gut geeignet, um Interesse an fremden Ländern zu wecken. Die Illustrationen von Stephanie Reich sind abermals entzückend und lassen die Kinder zuvor Gelesenes entdecken.
Fazit:
Das Buch eignet sich perfekt als kleines Geschenk für die Weihnachtszeit. Gerne gebe ich ihm 5 Sterne.










