Kunden em pfehlungen
Rezensionen von NT:
Bestie von Joana June
Über Freundschaften
Lilly versucht, ihre Vergangenheit als Delia hinter sich zu lassen und zieht bei Anouk ein, einer Influencerin, der sie seit langem folgt. Schon früh wird klar: Dieses neue Leben ist von Lügen durchzogen, aber auch von Hoffnung auf einen Neuanfang.
Beim ersten Reinlesen in das Buch habe ich etwas total anderes erwartet: Mir haben die ersten Kapitel einen seichten Thriller-Vibe gegeben.
Doch Bestie entpuppte sich als tiefes Porträt von Freundschaft in all ihren Facetten: Bewunderung, Eifersucht, Nähe, Distanz. Joana June zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Verehrung und Besessenheit sein kann, und wie sehr Freundschaft unser Ich mitprägt. Die Autorin hat für ihren Debütroman eine klare, moderne und poetische Sprache gefunden. Die Figuren sind vielschichtig, ihre Konflikte spürbar und nachvollziehbar. Bestie bleibt im Kopf, auch wegen der Fragen, die es uns stellt: Wer sind wir, wenn wir uns neu erfinden? Wie sehr formen Beziehungen unser Bild von uns selbst? Für mich war dieses Buch eine lohnende, intensive und moderne Lektüre.
Rezensionen von Linelovesreading :
Weihnachten in Applemore - Roman (Das Erbe von Applemore 4) von Rachael Lucas
Süß
Das Buch versprüht eine tolle weihnachtliche Stimmung und erzählt eine zuckersüße Liebesgeschichte.
Die Geschichte ist sehr nett erzählt und die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Ich konnte sehr gut in ihre Beschreibungen abtauchen und mich in die einzelnen Personen hineinversetzen.
Polly ist eine sehr sympathische Protagonistin, die auch sehr realistisch beschrieben wird. Allgemein wirkt kein Charakter überzogen dargestellt, alle sind wie Personen angelegt, denen man auch im echten Leben begegnen könnte.
Die Handlung an sich war leider etwas flach, was aber bei dem Genre häufig der Fall ist. Dabei hat mich vor allem gestört, dass der Klappentext quasi die ganze Handlung schon erzählt und nur die letzten beiden Kapitel gehen über das hinaus, was auf dem Klappentext steht. Außerdem kannte ich bisher die anderen Bände nicht und hatte teilweise Mühe, mir zu merken, wer wer ist und wie die Personen zueinander stehen.
Insgesamt aber eine sehr nette Geschichte für die Weihnachtszeit.
Rezensionen von verhei:
Man sieht nur mit der Schnauze gut von Bernhard Aichner
Kurzgeschichten über den Polizeialltag aus Sicht eines Polizeihundes
Aspro ein Mischlingshund, wird auf Grund eines Unfalls beim Stöckchen spielen, Waise bzw. passender herrchenlos. Die junge Polizistin, die mit dem Fall betraut wird, adoptiert ihn trotz der Widerstände ihres Partners. Langsam gewöhnt man sich aneinander, und auch an ein weiteres Familienmitglied, denn die Polizistin ist schwanger.
Aspro darf seine Chefin zum Dienst begleiten und erlebt dabei so manch ein Abenteuer und erweist sich als wertvolle Unterstützung.
Erzählt in sechsundzwanzig Kurzgeschichten, zeichnet sich das Buch vor allem durch viel Humor aus. Alle Geschichten lassen sich auch leicht zwischendurch unabhängig voneinander lesen. Leichte Kriminalfälle werden geklärt- Einbrüche, vermisste Personen.
Alles wird aus dem Blickwinkel von Aspro geschildert und dieser findet so manches menschliche Verhalten sehr eigenartig. Man bekommt Einblick in menschliches und Hundeleben. Jedes Kapitel ist eher kurz, pointiert und ein episodenhafter Einblick in den Alltag. Immer gespickt mit reichlich Humor und Wortwitz. Da sowohl das Buch in Österreich spielt als auch der Autor Österreicher ist, ist auch so mancher Ausdruck und Witz österreichisch. Ich denke, das sollte jedoch auch einfach in anderen Regionen verstanden werden.
Für mich insgesamt eine kurzweilige Lektüre mit ordentlich Humor, die schön die Beziehung zwischen Menschen und Hund beleuchtet. Ich würde mich freuen in Zukunft, einen etwas größeren Kriminalfall aus Sicht von Aspro lesen zu dürfen.
Rezensionen von DoraLupin:
Prinzessin Alice von Irene Dische
Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil
Ich lese sehr gerne und oft historische Romanbiografien, die mich in eine andere Zeit entführen und mit einer tollen Handlung und starken Personen unterhalten. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch rund um "Prinzessin Alice".
Die Geschichte dreht sich um das bewegte und überraschende Leben der hochadligen Alice von Battenberg, der Großmutter des britischen Königs Charles III.
Ihre faszinierende Intelligenz – sie, die gehörlos geboren wurde, las in fünf verschiedenen Sprachen von den Lippen ab –, aber auch ihre überbordende erotische Lust in Verbindung mit ihrer nahezu fanatischen Beziehung zu Gott ließen Alice von Battenberg zur Bedrohung für all jene werden, die ein traditionelles Frauenbild in Königskreisen konservieren wollten. Ihre Familie wandte sich ab und brachte sie in einer der frühen Psychiatrien unter, der sie unter größter Gefahr entkam. Fortan lebte sie unter größter Einsamkeit in Griechenland, wo sie eine Suppenküche für die Ärmsten unterhielt. Doch auch dieses dem Höheren gewidmete Streben wurde hinweggespült, als Griechenland Ende der 1960er Jahre einen Militärputsch erlebte.
Ich habe etwas gebraucht, richtig in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig: Er ist recht zackig, ohne viel Geschnörkel. Ich mag es eigentlich eher bildlicher und nicht ganz so gehetzt. Ich bin teilweise ganz gut mit dem Schreibstil zurechtgekommen, aber dann wurde ich auch immer wieder aus der Geschichte "rausgekickt", es war ein richtiges auf- und ab mit diesem Buch. Das Leben der Alice von Battenberg ist eigentlich wirklich sehr interessant und teilweise fand ich es sehr spannend und interessant zu lesen, aber stellenweise hat es sich auch seltsam gelesen und ich bin der Protagonistin leider nicht wirklich nahe gekommen, was am Schreibstil lag.
Fazit: Ich wurde gut von dem Buch unterhalten, aber leider war der Schreibstil nicht immer meins, deshalb blieb mir die Protagonistin Alice auch blass und fern. Ich vergebe deshalb 3 Sterne und eine eingeschränkte Leseempfehlung. Am besten man liest eine etwas längere Leseprobe und schaut, ob der Schreibstil zu einem als Leser passt, den das Leben der Alice ist durchaus interessant und spannend.
Rezensionen von PMelittaM:
Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly
Berührte mich auf verschiedenen Ebenen
Ende des 19. Jahrhunderts verlässt Dorothy Aitken Edinburgh und zieht in das kleine Fischerdorf Skerry., dort hat sie eine Stelle als Lehrerin bekommen. Sie verliebt sich, heiratet, bekommt einen Sohn Moses, den sie sechsjährig ans Meer verliert, ein Verlust, den sie nie verarbeiten kann. Jahre später, im Jahr 1900 wird ein Junge vom Meer angespült, der Moses sehr ähnlich ist, etwa gleiches Alter, gleiche Haarfarbe, und er trägt nur einen Schuh an den Füßen, während einer von Moses Schuhen nach seinem Verschwinden am Strand gefunden wurde.
Zunächst nimmt der Pfarrer den Jungen bei sich auf, doch dann bittet er ausgerechnet Dorothy, für ihn zu sorgen, bis man weiß, woher er gekommen ist.
Als Dorothy nach Skerry kommt, hat sie keine leichte Zeit hinter sich. Sie wuchs bei einer dominierenden und manipulierenden Mutter auf, die ihre Psyche nachhaltig beeinflusst hat. So fällt es Dorothy schwer, Kontakt zur Dorfbevölkerung aufzunehmen, ständig sucht sie auch nach Fehlern bei sich. Aus Angst, dass man über sie redet, verhält sie sich manchmal so, dass erst recht über sie geredet wird. Ihr Leben auf Skerry hat viele Tiefs und wenige Hochs, oft aber auch deshalb, weil sie Dinge nicht anspricht, sondern sich auf Annahmen und Mutmaßungen verlässt und Manipulationen von außen zulässt.
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen neben Dorothy weitere Personen, deren Leben auf gewisse, nicht immer positive, Weise mit ihrem verbunden ist. Nicht jedes Denken und Handeln ist ohne weiteres nachvollziehbar, oft ist es aber dennoch auf gewisse Weise verständlich. Schmunzeln musste ich manchmal über den Pfarrer, dessen Vermutungen manchmal das Gegenteil von dem waren, was tatsächlich war.
Erzählt wird auch in zwei Zeitebenen: Damals und Jetzt, letzteres beginnend mit dem Auffinden des Jungen, Jahre nachdem Moses im Meer verschwand.
Mich hat der Roman sehr berührt, vor allem Dorothys Emotionen. Aber nicht nur sie, auch andere Charaktere haben ein Päckchen zu tragen. Es gibt charakterliche Entwicklungen, es gibt überraschende Entwicklungen, es gibt Ungesagtgebliebenes, es gibt Reue, Mitgefühl, Liebe, Hass, Misstrauen und so viel mehr. Auch ich hatte beim Lesen viele Emotionen, und musste auch mehrmals weinen. Auch wenn ich manchmal den Kopf schütteln musste, im Grunde verstehe ich, wie es zu den jeweiligen Verhaltensweisen gekommen ist, die Charakterzeichnungen sind durchgehend gelungen.
Mit dem Ende bin ich, so wie es ist, zufrieden, man hätte sich auch mehrere andere Enden vorstellen können, aber dieses passt für mich perfekt zum Roman.
Der Roman hat mich emotional mitgenommen, auf verschiedenen Ebenen, ich habe mitgefühlt, aber mich auch manchmal geärgert über das Verhalten der einen oder anderen Person, am Ende ergibt sich ein rundes Bild. Ich vergebe 4,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde.
Rezensionen von Michaela:
The Business Trip von Jessie Garcia
Spannend, überraschend und unterhaltsam
Den Teil 1 kann man als sanften Einstieg beschreiben, in welchen wir Stephanie und Jasmin kennenlernen und erfahren, wie und warum sie in diesem Flieger sitzen. Ab Teil 2 lernen wir weitere Akteure aus dem Umfeld der beiden kennen und durch die Erzählung aus den verschiedenen Blickwinkeln wird die Spannung sehr gelungen aufgebaut.
Jeder Blickwinkel trägt zum Fortgang der Geschichte bei und verleiht den einzelnen Personen Tiefgang. Auch wenn die verschiedenen Personen nicht grundsätzlich als Sympathieträger durchgehen, entsteht ein rundes und nachvollziehbares Bild. Die eher kurzen Kapitel gefallen mir auch sehr gut und der Schreibstil lässt mich leicht in die Geschichte eintauchen. Der Autorin gelingt es sehr gekonnt, mich als Leserin mitfiebern und miträtseln zu lassen, um mich dann immer wieder zu überraschen. In Summe würde ich 'The Business Trip' als unterhaltsamen und überraschenden Spannungsroman beurteilen und durchaus weiterempfehlen.
Rezensionen von begine:
Als der Golem die Augen schloss von Boris Sandler
Authentisch
Boris Sandler ist ein jidischer Schriftsteller der in Moldau geboren wurde.
Sein Roman, Als der Golem die Augen schloss, zeigt die
tiefen Einblick in das jidische Leben.
Man erfährt, wie ein Kind ein Progrom überlebt und was das noch mit dem Erwachsenen leiden lässt. Das ist für mich immer schwer zu lesen.
Der Autor schildert von einem Mord an einem 14jährigen Jungen um 1903. Er zeigt die Gedanken und Ängste der jüdischen Gemeinde. Auch die Anklagen und Vorurteile der Christen werden in guten Dialogen erzählt.
Der Autor hat diesen Mord, der nicht aufgeklärt wird im Archiv gut recherchiert. Er zeigt in seiner ruhigen Art, wie das Leben auch heute noch aktuell ist.
Er lässt uns am Geschehen teilnehmen.
Das Buch hat mich berührt und ich möchte es gerne weiter empfehlen.
Rezensionen von Ameland:
Thea Magica, Band 1 - Das Geheimnis von Port Mint von Vivien Verley
Tolle Mischung von Spannung und Magie
Bewertet mit 4.5 Sternen
Robin würde gerne zurück zu ihrem alten Zuhause und ihren Freundinnen. Nun sitzt sie aber an der Küste in dem verschlafenen Nest Post Mint. Zu allem Überfluss findet heute ihr First Flush statt, bei dem ihre magische Begabung zu Tage tritt. Nach dem Genuss dieses besonderen Tees hat sie ausgerechnet eine verbotene Gabe vererbt bekommen.
Niemand darf davon wissen, auch nicht ihre neuen Freunde, mit denen sie einer Verschwörung auf der Spur ist.
Ich hatte sofort Mitleid mit Robin. Neuer Ort, neue Schule, noch keine Freunde und dann die verbotene Gabe. Am liebsten hätte ich sie in den Arm genommen und getröstet. Eigentlich sollte diese Aufgabe ja ihrer Mutter zufallen, aber die glänzt meistens durch Abwesenheit. So ist es nicht verwunderlich, dass Robin auf eigene Faust versucht, Antworten zu finden und so beginnt das spannende und nicht ganz ungefährliche Abenteuer.
Der Spannungsbogen wird von Vivien Verley langsam gespannt und steigert sich zum Ende hin immer mehr. Ihre fantasievolle Verknüpfung der Magie mit einem besonderen Tee fand ich für eine in England spielende Geschichte sehr passend. Witzig finde ich die eingebauten Assoziationen zu dem Thema Tee wie z. B. Magisteerium. Einmal so etwas entdeckt, hält man unwillkürlich Ausschau nach weiteren Bezügen solcher Art.
Unbedingt erwähnen muss ich auch noch das von Caroline Garcia gestaltete wunderschöne farbenfrohe Cover mit dem goldenen Rahmen. Zusammen mit dem Farbschnitt ist das Buch ein echter Hingucker.
Dieser erste Band macht Lust auf mehr, aber ich finde es schade, dass am Ende einige Fragen offen bleiben, daher gibt es einen kleinen Abzug in der Bewertung.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Die 1-Minuten-Strategie gegen mentale Erschöpfung von Cordula Nussbaum
Ein kleiner Schritt zur Veränderung reicht
„Veränderungen sind zunächst ein Kraftakt, dann chaotisch und am Ende wunderschön.“
Wie geht man also Veränderungen an, wenn man völlig erschöpft ist und keine Kraft mehr hat, aber spürt, dass es so nicht weitergehen kann? Da ist das Buchversprechen eine verlockende Idee. Nur eine Minute? Das sollte doch zu schaffen sein!
Vorgestellt hab ich mir kurze Tipps oder Atemübungen.
Tatsächlich sind die zahlreichen 1-Minuten-Strategien aber lauter Mini-Schritte in die richtige Richtung und Cordula Nussbaum stellt es so geschickt an, dass die eine Minute nur als Startschuss gilt. Viele Übungen kann man in einer Minute ausprobieren - die Hürde ist klein, aber es geht vor allem um den kurzen Moment der Überwindung, den es braucht, um den ersten Schritt zu dieser Veränderungen zu gehen. Das Wissen wird häppchenweise präsentiert. Auch mit Kopfchaos, mentalem Overload und Konzentrationsschwierigkeiten in kleinen Kapitelschritten also machbar.
Ich habe durch die Umsetzung schon nach einigen Tagen einen Unterschied gemerkt. Meine geistige Energie ist zurück, denn ich teile sie mir nun besser ein und schütze sie. Das Workbook zum Herunterladen ist ein hilfreiches Extra, um ins Tun zu kommen, weil man seine Gedanken ohne viel Aufwand reinschreiben kann. Mir reichte das Buch aber aus.
Besonders großen Mehrwert hatte ich dadurch, dass ich die Zusammenhänge jetzt besser nachvollziehen kann, was zu viel und was zu wenig war. Für mich hat sich das Buch gelohnt und um Dranzubleiben, werde ich es noch oft zur Hand nehmen. Hier wäre ein detaillierteres Inhaltsverzeichnis toll gewesen.
Dieser kluge Ratgeber mit den witzigen Illustrationen ist vor allem für die empfehlenswert, die wissen, was ihnen gut tut und mal funktioniert hat, aber gerade so im Stresschaos gefangen sind, dass sie auf ihre Ressourcen nicht zugreifen können. Da setzt das Buch an, lässt alles aufploppen und motiviert ungemein, einfach anzufangen. Wer ein Buch sucht, das in die Tiefe geht oder detaillierte Anleitungen vorgibt, wird hier nicht fündig. Es inspiriert eher dazu, etwas Passendes zum eigenen Naturell zu finden. Es eignet sich auch, um mentale Erschöpfung frühzeitig vorzubeugen. Hilfreiche Denkanstöße mitten im Chaos des modernen Lebens zeigen, wo man ansetzen kann. Klar, hat man alles schon gehört, aber manchmal braucht es eben einen sanften Reminder - gerade wenn man schon im Brainfog steckt. Dann am besten so knackig und schön illustriert wie hier. Bei manchen Übungen hätte ich mir allerdings mehr Input gewünscht.
Rezensionen von nanu?!:
Das krasseste Tier der Erde von Kai Lüftner
Die Würmchen auf dem Türmchen
Wer denkt beim krassesten Tier der Erde, schon an einen Regenwurm?
Warum aber gerade der Regenwurm das Krasseste aller Tiere ist, wird in diesem Bilderbuch auf humorvolle Weise und in witzigen Reimen aufgezeigt.
Die Wiese ist furchtbar trocken und spröde, da hat der arme Wurm echt viel Arbeit vor sich.
Aber bald bekommt er Hilfe von weiteren Würmern. Und je mehr Würmer auftauchen und helfen, umso schöner und gesünder wird auch die Wiese. Und am Ende wimmelt überall das Leben und ganz viele Insekten profitieren von der schweren Arbeit der Regenwürmer. Warum das so ist, erfahren die kleinen Leser und Leserinnen direkt von den Würmchen selbst.
Am Ende gibt es noch zwei Extra-Seiten mit spannenden Fakten rund um den Regenwurm, wobei auch mir als Erwachsene einige ganz neu waren.
Wirklich gelungen finde ich die Bilder. Die Würmer schlängeln sich über die Seiten, erst ein paar, dann immer mehr, und sehen dabei so herrlich bescheuert aus. Sie tragen Bärte und Hüte, Schals und Brillen, aber ein zufriedenes Grinsen tragen sie alle in ihren Regenwurmgesichtern.
Überall gibt es lustige Details zu entdecken und ab einem bestimmten Punkt, haben die Bilder auch echten Wimmelbildcharakter.
Empfohlen wird das Buch Kindern ab vier, was ich optimal finde.
Sehr passend finde ich hier, dass der Verlag hohen Wert auf Nachhaltigkeit legt. Alle Bücher werden komplett vegan und in Deutschland hergestellt und zudem unterstützt man mit jedem Kauf soziale Projekte.











