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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Carolin:

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Cozy baking time von Theresa Haubs

Liebevoll aufbereitet

Cozy baking time von Theresa Haubs ist mit viel Liebe erstellt und hergerichtet. Diese Liebe zum Backen kann man in den Rezepten regelrecht spüren. Die Rezepte sind abwechslungsreich nach Herbst und Winter sortiert, so hat man immer die perfekten Rezepte für die momentane Jahreszeit parat. Eine ergänzende Playlist schafft eine Wohlfühlstimmung während des Backens.

Ich finde dies eine niedliche Ergänzung, die zwar nicht jedermanns Geschmack trifft, aber eine schöne Idee darstellt.
Insbesondere gefallen mir die zusätzlichen Anmerkungen der Autorin. Die Namen der Rezepten haben mich mehrfach zum Lachen gebracht. Dies macht die Autorin sehr sympathisch und nahbar. Ergänzende Back-Hacks und Rezept Upgrades sorgen dafür, dass für jeden etwas dabei ist, auch wenn man mal Lust auf etwas Ausgefalleneres hat.
Die Sprache des Buches trifft zwar nicht ganz meinen Geschmack, hier wird häufig Alltagssprache verwendet, aber man merkt, dass dies die authentische Sprache ist, die die Autorin des Buches in ihrem Leben nutzt.
Register zuletzt gefällt mir sehr. Sollte man beispielsweise eine Allergie gegen Äpfel haben, dann kann man hier direkt sehen, welche Rezepte man umgehen sollte. Andersherum kann man hier direkt nach einer Zutat suchen und entsprechende Rezepte finden, in denen diese Zutat verwendet wird.
Insgesamt für mich ein sehr gelungenes Backbuch, welches ich in den nächsten Monaten noch öfter nutzen werde!

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Cozy baking time

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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OTTO fährt los - Weihnachten in Finnland von Madlen Ottenschläger

Entzückendes Kinderbuch

Diesmal macht sich Zauberbus Otto mit seiner Urlaubsfamilie auf den Weg nach Finnland, um dort Weihnachten zu erleben. Doch das ist ganz anders als in Deutschland oder Österreich. Geschickt erläutert Autorin Madlen Ottenschläger, was finnische Weihnachten ausmacht. So lernen wir das Lucia-Fest, den Weihnachtsmann (den man hier Joulupukki nennt) sowie Weihnachtswichtel kennen.

Die Urlauberfamilie bestehend aus Mama Rieke, Papa Jakob und Sohn Anton schlendert über den Weihnachtsmarkt, knabbert am finnischen Lebkuchen und staunt über Polarlichter.

Wie schon in den anderen Büchern dieser Reihe, sind die Texte für Kinder ab 4 Jahren sehr gut geeignet, um Interesse an fremden Ländern zu wecken. Die Illustrationen von Stephanie Reich sind abermals entzückend und lassen die Kinder zuvor Gelesenes entdecken.

Fazit:

Das Buch eignet sich perfekt als kleines Geschenk für die Weihnachtszeit. Gerne gebe ich ihm 5 Sterne.

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OTTO fährt los - Weihnachten in Finnland

Rezensionen von Jule:

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Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter

Steine des Lebens

"Drei Tage im Schnee" von Ina Bhatter ist ein Buch, das zum Nachdenken und Reflektieren anregt. Auf gerade mal 170 Seiten schafft Ina Bhatter es uns Lesern zu verdeutlichen, wie wichtig es ist zu Leben. Wie wichtig es ist, sich daran zu erinnern, was man als Kind so besonders geliebt hat.

Mit Hannah und Sophie hat sie zwei Protagonistinnen erschaffen, die sic gegenseitig zum Leuchten bringen.

Hannah, die eine Auszeit von ihrem stressigen Alltag und der Arbeit braucht und versucht wieder zu sich selbst zu finden. Sophie, das kleine Mädchen mit dem roten Schneeanzug, das neugierig in das Leben geht und einfach alles entdecken möchte. Sie öffnet Hannah die Augen. In den kurzen Kapiteln, entstehen viele einzelne Geschichten und Momente aus Hannahs Leben werden aufgegriffen.
Hannah ist einfach authentisch geschrieben. Sie wirkt echt und realistisch. Man erkennt sich in ihr wieder.

Das hängt auch mit dem Schreibstil zusammen, der nicht gestellt ist, sondern voller Gefühl und manchmal wird einem auch mit etwas Wucht die Realität vor Augen geführt.
Da kommt dann auch wieder das Glas mit den Steinen ins Spiel, das über das gesamte Buch hinweg immer wieder auftaucht. Besonders die Steine als Metapher in dem Glas bleiben hängen und sind ein Detail, das nachhaltig im Gedächtnis bleibt.

Generell ist dieses Buch – auch beeinflusst durch das Setting – ein Buch, das jeden daran erinnert, was man nicht aus den Augen verlieren soll. Eine Empfehlung für alle, die mehr als nur drei Tage im Schnee verbringen wollen. Für alle, die sich auch wieder in den Schnee legen und Schneeengel machen wollen.

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Drei Tage im Schnee

Rezensionen von clematis:

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Turbulente Zeiten von Ada Caine

Gefahren

Burgls Oblatengeschäft in Karlsbad floriert auch im Jahre 1896. Zudem erwartet die tüchtige Bäckerin ihr erstes Kind. Während sie auf der Suche ist nach Unterstützung in der Backstube, verschwinden junge Frauen aus Karlsbad und gibt es nächtliche Anschläge auf ihre Butike auf der Alten Wiese. Allerlei Gefahren muss getrotzt werden.

Lebhaft, wie immer, schildert Ada Caine aus dem Leben Burgls und deren Lieben. Frau Kaniß und Tante Zöpfel sowie Therese dürfen nicht fehlen und auch der brave Loisl tritt als liebevoller und vernünftiger Ehemann auf. Turbulent, wie der Titel verspricht, geht es tatsächlich zu, Burgl hat alle Hände voll zu tun mit ihrer Oblatenbäckerei und neidvollen Nachbarn, aber auch die Gerüchte um die frisch ausgebildeten Zofen und Gouvernanten, die in Karlsbad auf eine neue Anstellung warten, gehen ihr nahe. Bunte Bilder von Karlsbad im Kaiserthum Österreich holen den Leser sofort ab und bezaubern diesen mit vielen sympathischen Charakteren. Da und dort lauert natürlich ein Bösewicht, der die Idylle trübt, aber mit vereinten Kräften werden die Gefahren hoffentlich abgewendet werden können.

Egal, ob Burgl – oder Eva aus einer früheren Reihe – im Mittelpunkt steht, Karlsbad an der Wende zum 20. Jahrhundert ist stets einen Besuch wert, speziell dann, wenn Ada Caine ihre Feder führt und die damalige Zeit wieder zum Leben erweckt. Flüssig lassen sich die Zeilen lesen, charmant stellen sich die Geschichten rund um die bekannte Kurstadt dar, ich komme sehr gerne immer wieder. Leseempfehlung!

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Turbulente Zeiten

Rezensionen von Nicole Koppandi:

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Die Bombe (Paperback) von Alcante; Laurent-Frédéric Bollée

Eine sehr lehrreiche Graphic Novel

Die Graphic Novel handelt vom Bau der ersten Atombombe, dem sogenannten „Manhatten Project“, bis zum Abwurf auf Hiroshima und Nagasaki. Ein Zeitdokument, das nicht beeindruckender sein könnte mit detailreichen Tuschezeichnungen.

Zu Beginn führt uns Leser*innen das ‚Uran selbst‘ in seine Geschichte ein und meldet sich auch später immer wieder mit Kommentaren zur Entwicklung der Atombombe und seine persönliche Stärke darin zu Wort.

In den USA arbeiteten während des 2. Weltkrieges vor allem ehemalige jüdische Physiker, die vor den Nazis aus Europa geflohen waren, an einer auf einer Kettenreaktionen basierenden Waffe. Der Druck zu einem Ergebnis zu gelangen war groß, denn diese Waffe soll kriegsentscheidend sein und vor den Deutschen und den Russen entwickelt werden. Somit fand ein Wettlauf gegen die Zeit statt.

Auch Albert Einstein setzt seine Kontakte ein, um politische Unterstützung, vor allem vom US-amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt, für das Projekt zu erhalten. Im mexikanischen Los Alamos wird ein Labor unter strengster Geheimhaltung eingerichtet und so die Entwicklung der Atombombe vorangetrieben.

Als die Bombe auf Hiroshima am 6. August und ein zweites Mal am 8. August auf Nagasaki abgeworfen werden, sprechen die Zeichnungen nur für sich – keine Sprechblasen, keine Erklärungen, nur gezeichnete Eindrücke, wahnsinnig gut gemacht.

Eine äußert akribisch recherchierte und detailreich gezeichnete Graphic Novel, die die Entwicklung der Atombombe sehr verständlich darstellt, macht diese Lektüre zu einem sehr bereichernden Zeitdokument, das absolut empfohlen werden kann.

Aus dem Französischen von Ullrich Pröfrock

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Die Bombe (Paperback)

Rezensionen von Jule:

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Beste Zeiten von Jenny Mustard

Wirklich beste Zeiten?

In "Beste Zeiten" rollt Jenny Mustard das Leben der 21 und bald 22 Jahre alten Sickan auf, die zum Studieren nach Stockholm gezogen ist. Sie erzählt von Freundschaften, der Liebe, Familie und den Zweifeln, die einen durch das Leben begleiten.

Durch ihre Aufarbeitung des Lebens von Sickan mit allen Höhen und Tiefen schafft Jenny Mustard es, Sickans Leben äußerst realistisch darzustellen.

Durch die Gedanken und Emotionen, die aufgeschrieben wurden, ist es oftmals ein leichtes, die Reaktionen von Sickan nachzuvollziehen, was zudem besonders bedingt ist durch den Schreibstil. Die einfache Wortwahl und der unkomplizierte Satzbau mit einfachen Dialogen lässt es ein leichtes werden, nur so durch die Seiten zu fliegen.
Allerdings haben mich die zwischenzeitlichen Sprünge in Sickans Kindheit aus dem Konzept gebracht, da sie nie wirklich klar gekennzeichnet wurden und ich mich so beim Lesen, erstmal wieder zurechtfinden musste. Die Rückblenden tragen allerdings dazu bei, Sickan als Charakter besser zu verstehen. So bleibt sie bei weitem nicht so blass, wie die Nebencharaktere, die sie durch ihr Leben begleiten.

Durch diese Geschichte fühlt man sich nicht mehr allein, gerade wenn man sich in seinen Zwanzigern befindet. Die sollen bekanntlich die beste Zeit sein im Leben, aber das ist einfach nicht immer so. Und das zeigt Jenny Mustard mit diesem Buch auf eindringliche Weise: Es ist okay, mal nicht zu wissen wohin mit sich. Zweifel zu haben, wohin man gehen soll. Zu hinterfragen, ob Freunde wirklich Freunde sind – und was ist das eigentlich mit der Liebe? Man fühlt sich verstanden.

Deshalb ist dieses Buch eine Empfehlung für alle, die sich im Leben und in ihren Zwanzigern mal verloren fühlen. Es ist normal Zweifel zu haben und nicht zu wissen, was gerade eigentlich abgeht.

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Beste Zeiten

Rezensionen von Katja K.:

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Juniper Hill | Die Edens 2 | von Devney Perry

Holpriger Neuanfang mit Säugling und Smalltown-Vibes

Dieses Buch fand ich sehr leicht und unterhaltsam zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und locker, die Charaktere sympathisch und das kleine Städtchen sehr charmant. Das Hotel- und Restaurant-Setting hat mir gut gefallen und ebenfalls cozy Vibes ausgestrahlt. Die Geschichte wird abwechselnd aus Memphis' und Knox' Perspektive (in Ich-Form) erzählt, so dass man beiden Charakteren näher kommt.

Beide haben ihr Päckchen zu tragen, was zum einen die Annäherung zunächst erschwert und zum anderen am Ende noch zu einem richtigen Showdown führt. Besonders angesprochen hat mich die generell "erwachsene" Thematik in dem Roman, wie z.B. die Herausforderungen mit einem Säugling. Die gesamte Familie Eden wird so liebevoll dargestellt, dass man am liebsten noch ein bisschen länger in dieser Welt verweilen möchte. Die Liebesgeschichte verlief mir dann fast ein bisschen zu glatt und ich hätte mir mehr Ecken und Kanten und Konflikte bei den Charakteren gewünscht. Auch das Ende fand ich etwas kitschig. Nichtsdestotrotz habe ich dieses Buch gerne und schnell gelesen, mich nie gelangweilt und dabei einfach eine gute Zeit gehabt. Es ist ein leichter Wohlfühlroman für zwischendurch ohne allzu große Tiefe.

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Juniper Hill | Die Edens 2 |

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Yoga Town von Daniel Speck

peace of mind

Ein Familienroman, der auf zwei Zeitebenen spielt – 2019 und 1968. Ort der Handlung ist hauptsächlich Indien, genauer gesagt Rishikesh, der Ashram von Guru Maharishi. Das ist genau jener Ashram, in dem 1968 die Beatles ein paar Wochen verbrachten. Zwar sind die Fab Four in diesem Roman nur Hintergrundmusik, aber das Weiße Album, das sie nach ihrem Aufenthalt in Indien produziert haben (immerhin 48 Songs), hat mich durch die Lesestunden begleitet.

Ein Genuß!

Der Roman ist eine emotionale Reise durch Gegenwart und Vergangenheit, es geht um Liebe, Verlust, Traumata und Spiritualität. Natürlich werden auch Familiengeheimnisse gelüftet – ein klein wenig vorhersehbar, aber das stört nicht. Der Autor beschränkt sich nicht auf eine lustig-harmlose Erzählung, es wird auch dramatisch, tragisch und sehr nachdenklich.

Die einzelnen Charaktere sind gut entwickelt und vielschichtig erzählt – man lernt sie kennen mit allen Ecken und Kanten, mit den Ängsten, aber auch der Zuversicht, die sie in sich tragen.

Alles zusammen ergibt eine wirklich gute Mischung aus persönlicher Erzählung mit viel Informationen über das Leben im Ashram (Stichwort Culture Clash), Flower power und die Hippie-Kultur. Zahlreiche Anekdoten über die Beatles lockern die Erzählung noch zusätzlich auf und machen sie extrem interessant.

Fazit: eine unterhaltsame Geschichte mit Tiefgang und vielen interessanten Informationen.
Mit Beatles-Musik im Hintergrund ein ganz tolles Leseerlebnis!

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Yoga Town

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Kunst in Sicht von Otto Waalkes

"Brave Künstler kopieren - das Genie klaut" (Picasso)

Wenn Otto Waalkes Kunst bzw Leonardo da Vincis „Traktat über die Malerei“ erklärt… dann ist das witzig, respektvoll und äußerst informativ. Malerei ist eine Lebensliebe des bekannten Komikers. Er hat einige Semester Malerei und Kunstpädagogik studiert und beweist auch in diesem Buch, dass er ein sehr talentierter Maler ist.

Für dieses Buch hat er wieder bekannte Werke neu gemalt und dabei ein klein wenig parodiert – Ottifanten bereichern jedes seiner Bilder. Schließlich ist für Otto Waalkes die Parodie die aufrichtigste Form der Verehrung. Und diese liebevolle, aber komplett ehrfurchtslose Verehrung spürt man tatsächlich in jedem einzelnen Bild.
Ergänzt werden sie durch fiktive Interviews und Gedichte, die die Maler und ihre Epochen erklären. Texte, voll schrägen Humors und viel Wissenswertem, denn der Autor beweist, dass Kunst und Komik perfekt zusammenpassen.

Unbedingt lesen – es macht wirklich Spaß!

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Kunst in Sicht

Rezensionen von stina23:

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Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter

Ein leises Buch mit wichtiger Botschaft

Hannah braucht eine Auszeit. Sie hat zwar oberflächlich gesehen das perfekte Leben, einen gutbezahlten Job, den sie gut macht, sehr gute Freunde, Eltern, mit denen sie sich versteht, eine schmucke Wohnung, doch das alles fühlt sich nicht so perfekt für Hannah an. Also mietet sie sich für ein Wochenende ein kleines Häuschen an einem See.

Dort will sie abschalten und, wie sie es nennt, ihre Batterien neu aufladen. Schon bald macht sie die Bekanntschaft von Sophie, einem kleinen Mädchen, das in der Nähe des Häuschens wohnt. Durch die Gespräche und Unternehmungen mit Sophie, aber besonders durch die lebensfrohe Art des Kindes, wird in Hannah viel ausgelöst, das sie aus alten Denkmustern ausbrechen und für sich neue Ziele finden lässt.
Ina Bhatter schreibt vom Leben und das macht sie in einer unaufgeregten und vor allem einnehmenden Weise. Ihr Text ist sehr angenehm zu lesen und es wird viel Wert auf die vermeintlich kleinen Dinge und leisen Töne gelegt. Dieses Buch wird von der Hannahs emotionaler Reise und ihren Beobachtungen und Erlebnissen mit und ohne Sophie getragen. Dabei konnte ich mich des Öfteren wiederfinden und der Autorin zustimmen. In der Geschichte sind so viele kleine Weisheiten versteckt, die zwar meist nicht neu sind, aber an ich gerne erinnert wurde. In Sophie hat Hannah eine Lehrmeisterin gefunden. Mit ihr durfte sie sich daran erinnern, wie es ist, das Leben noch als großes Abenteuer und Wunder zu sehen. Dem gegenüber steht die Stimme von Hannahs „innerer Kritikerin“ und ich fand es sehr interessant, wie die sich im Laufe des Buches entwickelt.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl mit Hannah in dem kleinen Haus am See zu sitzen und mit ihr die Gedanken zu teilen, ihre Trauer zu fühlen und gemeinsam mit ihr, neuen Tatendrang zu verspüren. Danke für dieses kleine Juwel!

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Drei Tage im Schnee