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Rezensionen von Eternal-Hope:

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Links-grüne Meinungsmacht von Julia Ruhs

Wahre Worte offen ausgesprochen

Die deutsche Journalistin Julia Ruhs ist bekannt dafür, sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen: etwas, das eine Seltenheit geworden ist in den klassischen Medien – während bekanntlich in den diversen neuen „sozialen“ Medien jegliche Meinungen zu finden sind.

In diesem mutigen Buch spricht sie vieles aus, das auch ich als Akademikerin in einer beruflich sehr linksgrün geprägten Blase mir oft schon gedacht habe, aber gezögert habe, es auszusprechen.

Denn, wie Julia Ruhs es in ihrem Buch anführt, hat sich die Bandbreite dessen, was öffentlich oder auch nur im beruflichen Umfeld gesagt werden darf, ohne massive soziale und berufliche Konsequenzen zu riskieren, in den letzten zehn Jahren leider sehr verengt.

Und nein, da muss es nicht unbedingt um AfD-Positionen gehen oder den Bereich des strafrechtlich Relevanten berühren: es reicht schon, sich fernab des im akademischen und journalistischen Bereich dominierenden linksgrünen Mainstreams zu bewegen und etwa liberale oder klassisch-konservative CDU-nahe Positionen zu vertreten, so wie die Autorin das tut.

Wie Julia Ruhs selbst anführt, ist es ihr ein Anliegen gewesen, ein verständliches und gut lesbares Buch zu schreiben, das „keine akademische Abhandlung“ sein soll. Deshalb geht es in diesem Buch viel um ihre eigenen Erfahrungen als Journalistin, um die unzähligen Zuschriften verschiedenster Menschen aus unterschiedlichen Teilen der Bevölkerung, die sie zitiert, gelegentlich ergänzt durch einzelne Positionen von Wissenschaftlern, Wissenschaftlerinnen oder Prominenten, etwa dem Hochschullehrer, Juristen und Schriftsteller Bernhard Schlink.

Die überwiegende Mehrheit der im Journalismus tätigen Menschen scheint nach eigenen Angaben ausschließlich Parteien klar im linken Spektrum zu wählen, während CDU- und FDP-Wählende kaum vorkommen und niemand angibt, mit der AfD zu sympathisieren. Damit ist dieser Berufsstand parteipolitisch und ideologisch ganz anders zusammengesetzt als die Bevölkerung insgesamt und konservative Positionen sind unterrepräsentiert. Das ist per se schon deshalb problematisch, weil absolut neutrale Berichterstattung gar nicht möglich ist: die eigene Einstellung beeinflusst selbstverständlich schon die Auswahl und Art der Präsentation der jeweiligen Themen.

Dazu kommt, dass „Haltung“ im Journalismus in den letzten zehn Jahren immer wichtiger geworden zu sein scheint, was sich für viele Menschen aus der Bevölkerung schon ab der Flüchtlingskrise 2015, aber spätestens mit der Berichterstattung über die Coronapandemie deutlich gezeigt hat. Sehr lange gab es damals, mit wenigen Ausnahmen, nur eine einzige mediale Stimme zu hören, und zwar warb diese für alle Maßnahmen, ohne diese kritisch zu hinterfragen. Dazu beschreibt die Autorin, was damals die Angst vieler im Journalismus tätiger Menschen war und zeigt gleichzeitig die damit verbundene Problematik auf:

„Wer Maskenpflicht, Impfung oder andere Maßnahmen medial zu kritisch hinterfrage, könnte den Rückhalt in die Coronamaßnahmen untergraben – und das hehre Ziel, Menschenleben zu retten, gefährden. Aber ist es nicht so, dass genau in solchen Ausnahmesituationen, in Zeiten der Krise, es einen besonders scharfen, kritischen, journalistischen Blick braucht?“ (S. 43)

Doch genau von dieser homogenisierten Einheitsmeinung haben sich viele Menschen nicht mehr abgeholt gefühlt. Besonders fällt das immer jenen auf, die sich dort gerade nicht gespiegelt fühlen – und zu je mehr einzelnen Themen die Berichterstattung und „Haltung“ dermaßen eng ist, desto größer wird die Anzahl der Betroffenen, die sich von den klassischen Medien nicht mehr repräsentiert fühlen und sich deshalb wütend und enttäuscht von diesen abwenden:

„Ich glaube, genau das ist der Punkt: Solange man sich in der Mehrheitsmeinung oder der medial gespiegelten Darstellung wiederfindet, spürt man keinen „Mainstream“ – man hält die Berichterstattung für neutral. Das Gespür für ausgegrenzte Meinungen und Weltanschauungen entwickelt man erst, wenn man selbst mit seinen Ansichten nicht mehr vorkommt.“ (S. 46)

Dazu zitiert die Autorin viele Menschen, die ihr auf verschiedenen Plattformen in Reaktion auf ihre unkonventionelle und mutige Berichterstattung geschrieben haben, so wie etwa diese Frau aus den östlichen Bundesländern Deutschlands:

„Journalisten traut sie nicht mehr über den Weg (…). Aufgewachsen ist sie in der DDR, und heute sagt sie, es fühle sich oft wieder so an wie damals. Sie spürt eine Art Unfreiheit, erzählt sie mir. Man werde auch heute wieder zu einer gewissen Unmündigkeit erzogen.“ (S. 22)

Es ist ein mutiges Buch, eines, das viele Dinge klar benennt, die sich viele der in den klassischen Medien Tätigen heute nicht mehr zu sagen trauen. Es ist ein Buch, das auch so einige gängige Argumente, man würde mit diesem oder jenem nur den Rechten in die Hände spielen, entkräftet, und klar aufzeigt, dass man genau durch den immer engeren Meinungskorridor dessen, was öffentlich noch gesagt werden darf, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, erst recht die extremen Kräfte stärkt.

Spürbar wird, dass der Autorin unsere Demokratie und Meinungsvielfalt am Herzen liegen, wie sich auch in diesen abschließenden Worten von ihr zeigt:

„Ich bin überzeugt: Wenn klassische Medien wieder für alle da sind, alle Stimmen abbilden, Empathie auch für jene zeigen, deren Meinung und Wahlentscheidung sie nicht teilen, würde dies das gesellschaftliche Klima verändern. Dann würde der Ton weniger unerbittlich, der Diskurs offener. Wir brauchen wieder einen Debattenraum, in dem niemand aus Angst vor Konsequenzen schweigt oder sich in eine Nische zurückzieht.“ (S. 181)

Von Herzen danke ich der Autorin für den Mut, dieses Buch zu schreiben und sich für stärkere Meinungsvielfalt auch in der Öffentlichkeit und in klassischen Medien einzusetzen, und dem Verlag dafür, ihr diesen Raum gegeben zu haben.

Eine absolute Leseempfehlung für alle – ganz besonders für jene, die sich vom Titel getriggert fühlen oder glauben, dass an diesem Thema nichts wahr sei: wer bisher noch nie die intellektuell-linksgrüne Meinungsblase verlassen hat, kann ganz besonders viel von diesem mit viel Engagement, Mut und Herzblut geschriebenen Buch lernen, wenn man bereit ist, sich für neue Ideen zu öffnen und die eigenen Positionen kritisch zu hinterfragen.

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Links-grüne Meinungsmacht

Rezensionen von Gaby 2707:

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Auto Malbuch für Kinder ab 6 Jahren - Coole Sportwagen von Julia Ruhs

Das perfekte Geschenk für kleine und große Auto-Fans

Ich kenne nun schon einige Malbücher für große und kleine Malkünstler von Mickey Müller. Aber dieses hier mit 50 coolen Sportwagen-Motiven ist schon etwas ganz Besonderes. Schon auf der Vorder- und Rückseite des Covers bekomme ich einen kleinen Einblick, was mich in diesem Buch alles erwartet.
Auf jeweils einer Doppelseite bekomme ich rechts ein PS-starkes Traumauto in voller Fahrt auf der Rennstrecke, beim Cruisen durch die Landschaft oder in stylischer Pose.

Die linke Seite bleibt frei, damit das nächste Motiv nicht durch durchdrückende Farbe verunstaltet wird. Vielleicht sollte man aber beim ausmalen auch hier ein weiteres Blatt oder einen dünnen Karton einlegen, damit auf der folgenden Seite nichts passiert. Und nun ist es an mir zu entscheiden, welche Farbe ich den einzelnen abwechslungsreichen Sportwagen gebe.
Durch die vielen kleine Details ist hier ganz schön viel Konzentration, Augenmaß und eine ruhige Hand gefordert. Es ist ja auch ein Malbuch, das ich für jedes Alter, ab ca. 6 Jahren, absolut geeignet finde. Sogar mir als Erwachsene macht es Spaß, mir auszudenken, wie die Boliden mal aussehen könnten, wenn ich meine Farbstifte daran ausprobiert habe.

Außerdem stellt mir Mickey Müller am Ende des Malbuches seine anderen vielseitigen Malbücher vor, die bei weitem nichts mit Autos zu tun haben. Da ist dieses hier das erste und bisher einzige.

Es hat schon großen Spaß gemacht mir nur die detailreichen Zeichnungen anzuschauen und mir vorzustellen, wie sie in bunt aussehen werden.
Ein tolles Buch, das so viel mehr ist als nur ein Malbuch. Ich finde es super klasse und empfehle es gerne weiter.

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Auto Malbuch für Kinder ab 6 Jahren - Coole Sportwagen

Rezensionen von Steph:

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Mei liabste Speis von Eva Kamper-Grachegg

Spitzen Buch und voll alltagstauglich

Echt richtig tolles Kochbuch, in dem die Rezepte nicht nur in Sachen ausgewogen und saisonal kochen Sinn machen, sondern auch funktionieren, und eben auch, wenn man nicht so wahnsinnig viel Zeit zum stundenlangen kochen hat! Mir war auch gar nicht (mehr) bewusst, wie viel man aus dem, was man eigentlich immer daheim hat an Grundprodukten, machen kann .

.. und mir persönlich taugt auch der eher fleischlose Fokus sehr (und wir essen sehr gerne Fleisch!).

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Mei liabste Speis

Rezensionen von nanu?!:

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Death at Morning House von Maureen Johnson

Was damals geschah

So hat sich Marlowe den Sommer nicht vorgestellt. Unbeabsichtigt fackelt sie das Haus ihrer Bekannten ab und sie war der Housesitter. Nebenbei verscherzt sie es sich mit ihrer Kollegin, in der sie total verknallt ist.
Da kommt das Angebot, den restlichen Sommer als Tourguide auf einer der Inseln auf Thousand Islands zu arbeiten, gerade recht.

Auf Ralston Island soll Marlowe die Touristen durch das Haus der Ralston-Familie führen. Das Haus ist berühmt berüchtigt, denn hier kamen zwei Kinder der Ralstons 1932 zu Tode. Richtig aufgeklärt wurden diese Tode nie.

Endlich gibt es mal wieder etwas Neues von Maureen Johnson zu lesen. Ihre Schatten-von-London-Reihe fand ich schon so genial.
Auch hier gibt es wieder viele mystische Elemente. Ein Haus, das seit Jahrzehnten verlassen ist, wo zwei Kinder zu Tode kamen und die Familie, die daraufhin nie wieder zurückkehrte.

Abwechselnd wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt.
Auf der einen Zeitebene haben wir Marlowe in der Gegenwart. Ihre Sicht erlebt der Leser in der Ichform und einem deutlich sarkastischen Unterton. Marlowe mochte ich gleich, weil sie wie die meisten Jugendlichen auch, mit allen Unsicherheiten zu kämpfen hat. Und oft ist sie auch einfach nur ein Pechvogel. Ich fand sie sehr authentisch als Hauptfigur.
Die andere Zeitebene handelt von der Familie Ralston die 1932 auf Morning House lebt und ein übertrieben diszipliniertes Leben führt.
Der Ralston-Teil fängt in seiner Erzählung einige Zeit vor den schlimmen Ereignissen an. Als Leser weiß man zwar schon, dass etwas Furchtbares passieren wird, aber erst ist alles so harmlos. Da fragt man sich schon die ganze Zeit, was da schief läuft. Ich fand das richtig gut gemacht, so ein bisschen hatte das was von einer Zündschnur, die langsam abbrennt.

Mir gefielen beide Zeitebenen gleich gut, mal ist die eine, mal die andere Seite spannender.
Es dauert, bis man als Leser dahinter kommt, was bei den Ralstons so alles ablief. Und auch Marlowe merkt bald, dass auf Morning House irgendwas komisch ist.
Der ein oder andere könnte gewisse Passagen vielleicht als zu lang empfinden, ich aber fand es genau richtig. Dieses Bedrohliche, das die ganze Zeit mitschwingt, weil man lange Zeit nicht weiß, in welche Richtung das ganze überhaupt hingeht, das fand ich bei den London-Büchern schon so gut.

Sehr gefallen hat mir das Setting. Zum einen wegen des Hauses, das alleine für sich genommen schon eine besondere Atmosphäre verströmt.
Aber auch die Umgebung hat was für sich. Diese vielen kleinen Inseln die nur mit Booten erreichbar sind und wo früher fröhlich der Handel mit geschmuggelter Ware, vor allem Alkohol, florierte. Und die örtliche Jugend feiert auf den Inseln illegale Partys, was schon Tradition hat.
Insgesamt liest sich das Buch sehr flüssig, ich mag Johnsons Stil einfach gerne.
Daumen hoch!

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Death at Morning House

Rezensionen von Claudia R.:

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Luzies Märchen von Anna Reiss

märchenhafte Erzählung

Klappentext / Inhalt:
Luzie liebt die Märchen des dänischen Autors Hans Christian Andersen. Deshalb muss das dicke Märchenbuch von ihm auch mit in das gemütliche Haus auf der dänischen Insel Fünen, wo sie zusammen mit ihren Eltern und ihrer besten Freundin Frieda die Ferien verbringt. Als Luzie in einem alten Schulpult ein vergilbtes Schulheft findet und daraus erfährt, dass in der Vergangenheit jungen Seehunden große Gefahr droht, brechen die beiden Mädchen erneut zu einer Zeitreise auf.

Ihre Freunde Amir und Elias und das Hundemädchen Jette begleiten sie.
In der Vergangenheit treffen sie auf Mikkel und Jonna, die sich ebenfalls große Sorgen um die Seehunde machen. Doch die Robbenjäger, die bereits am nächsten Tag auf Beutezug gehen wollen, stehen unter einem bösen Bann. Alleine können die Kinder nichts gegen die herzlosen Männer ausrichten, sie brauchen die Unterstützung der Märchenfiguren – und zwar von möglichst vielen! Aber wo sollen sie diese so schnell finden? Und können ihnen die Märchengestalten tatsächlich helfen?

Cover:

In einem Koffer fliegen hier eine Gruppe von Kindern übers Meer und werden von Möwen begleitet. Es verspricht ein spannendes Abnetuer zu werden und es sieht auf jeden Fall sehr vielversprechend aus. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt. Ein Wiedererkennungseffekt zu den Covern der anderen Bände ist hier auch vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den dritten Band der Luzies Märchen Reihe. Diese sind aber auch gut unabhängig voneinander lesbar, da einem immer wieder etwas anderes erwartet. Luzie und Frieda freuen sich auf den Urlaub in Dänemark. Als sie dort von Seehunden in Gefahr hören begeben sie sich auf eine spannende und märchenhafte Zeitreise in die Vergangenheit.

Zu viel vom Inhalt sei hier jedoch noch nicht verraten. Wer mehr erfahren möchte, sollte dies selbst lesen.

Der Schreibstil ist angenehm, locker und flüssig lesbar. Schnell findet man sich in Geschehnisse und Charaktere hinein. Auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, war ich schnell im Geschehen und konnte dem Ganzen gut folgen. Die Charaktere sind sehr sympathisch und wirken zudem sehr authentisch.

Die Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind gut und deutlich erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten.

Die schwarz-weiß Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab. Die Bilder lockern das Schriftbild auf und passen sehr gut zur Geschichte. Diese sind sehr schön gezeichnet und geben das Ganze sehr gut wieder. Die Bilder machen die Geschichte rund.

Toll fand ich den Mix aus Realität und Fantasy, sowie das Einbinden von Märchen, aber auch die Thematik hinsichtlich Tierschutz und Verantwortung. Dies fand ich sehr gut gelungen und auch toll wie dies von einem Buch vereint wurde.

Fazit:

Märchenhafte Erzählung mit Themen wie Tierschutz, Verantwortung und Freundschaft.

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Luzies Märchen

Rezensionen von Ruth:

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Das Haus mit der kleinen roten Tür von Grace Easton

Rundum gelungen

Als erstes fällt die hochwertige Aufmachung dieses großformatigen Bilderbuchs ins Auge. Doch nicht nur damit kann das Buch punkten. Inhaltlich geht es um die Frage, was ein Haus zu einem richtigen Zuhause macht. In dem titelgebenden „Haus mit der kleinen roten Tür“ wohnt ein Mädchen namens Olivia.

Und in einer alten Eiche hinten im Garten lebt die kleine Maus. Der Winter kommt und mit ihm viel Schnee, so viel, dass die Eiche unter seiner Last zerbricht. Wo soll nun das Mäuschen wohnen? Am Ende finden sie gemeinsam eine Lösung, die beide glücklich macht.
Mit wenig Text erzählt die Autorin eine warmherzige Geschichte über Freundschaft und Geborgenheit. Die farbenfrohen, in warmen Tönen gehaltenen Illustrationen sind eine wahre Freude. Abwechslungsreich und mit viel Liebe zum Detail erzeugen sie eine zauberhafte Atmosphäre, voller Nostalgie. Auf beinahe jeder Seite finden sich ausgestanzte Klappen, die zum Entdecken einladen. Ein rundum gelungenes Bilderbuch für Kinder ab vier Jahren, ideal für die kommende Winterzeit.

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Das Haus mit der kleinen roten Tür

Rezensionen von Tara:

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Ehrenwerte Affen von Michael Köhlmeier

Vielseitig & abwechslungsreich

Mit dem Buch „Ehrenwerte Affen“ von Michael Köhlmeier bin ich in die Welt der Sagen und Fabeln eingetaucht.
Das Buch besteht aus 17 Kapitel von denen jedes für sich steht und einzeln gelesen werden kann. Wer die Werke von Michael Köhlmeier kennt, weiß, dass der Autor mehr will als nur unterhalten.

Er schreibt Texte, die zum Nachdenken anregen oder auch unbequeme Wahrheiten beinhalten.

Hier hat er sich der Welt der Sagen, Fabeln, Mythen und Märchen gewidmet. Dabei mischt er klassische Themen, bekannte Wesen mit Unbekannten, Zeitloses mit Aktuellem und Fiktion mit Wahrem. Alles in allem eine großartige Kombination, die unterhält und zum Nachdenken anregt.
Da das dünne aber gehaltvolle Buch gerade einmal 160 Seiten umfasst und aus 17 vollkommen unterschiedlichen Erzählungen besteht, sind diese recht kurz und schnell gelesen. Gedanklich bin ich allerdings bei jeder einzelnen hängengeblieben und habe diese auf mich wirken lassen.
Die Überschriften sind passend gewählt und machen neugierig. Die kleinen, stimmigen Illustrationen unter diesen lockern das Schriftbild auf und runden das Leseerlebnis gelungen ab.
Wer gerne kurze, gehaltvolle Geschichten liest und es mag seinen Gedanken nachzuhängen, liegt mit diesem Buch genau richtig. Durch die liebevolle Gestaltung finde ich es auch als Geschenk für Leser, die Sagen, Mythen und Märchen mögen, perfekt.

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Ehrenwerte Affen

Rezensionen von Bücherfreundin:

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Sudoku Adventskalender 2025 von Rätsel Werft

Liebevoll gestalteter Sudoku-Adventskalender

Rechtzeitig zur Weihnachtszeit ist der Sudoku-Adventskalender 2025 aus der Rätsel Werft erschienen. Auf 117 schwarz-weißen Seiten enthält er 144 Sudokus in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen sowie 24 illustrierte Seiten mit zauberhaften Motiven zum Ausmalen.

Jeder Tag im Dezember startet mit einem als Adventstürchen gestalteten Ausmalbild mit unterschiedlichen Motiven aus der Werkstatt des Weihnachtsmanns, auf den Folgeseiten gibt es jeweils 6 Sudokus in den Schwierigkeitsstufen Leicht, Mittel und Schwer.

Der Adventskalender im DIN-A-4-Format hat ein weihnachtlich gestaltetes Cover in schönen Farben. Das weiße Papier ist schön dick, die Druckqualität einwandfrei. Die Sudoku-Regeln stehen ganz vorn im Heft, auf den letzten Seiten befinden sich die Lösungen.

Der Adventskalender ist sehr liebevoll gestaltet, die Sudokus laden zum Tüfteln ein, und die einzelnen Kästchen sind groß genug, um alle möglichen Optionen für leere Kästchen einzutragen. Die Ausmalseiten passen sehr gut zur Adventszeit, dienen der Entschleunigung und werden von kreativen Köpfen sicherlich gern angenommen. Ich selbst kann dem Ausmalen nicht viel abgewinnen und werde die Seiten daher meiner kleinen Enkelin überlassen, die gern und mit Hingabe ausmalt.

Fazit: ein zauberhafter Adventskalender, der sich auch sehr gut als Geschenk für Sudokubegeisterte eignet!

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Sudoku Adventskalender 2025

Rezensionen von verhei:

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Bodenfrost von Andreas Föhr

Beste Unterhaltung durch ein kultiges Ermittlerteam

Alles beginnt harmlos- bei einem Kindernachmittag der Miesbacher Polizei. Geleitet von Polizeihauptmeister Leonhart Kreuthner, wird auf dem Gelände eines alten Bauernhofs eine Leiche gefunden. Besonders brisant ist, dass eine Zeichnung den Bauch des Leichnams ziert, die auf einen Serienkiller mit dem Namen Harpunier hinweist.

Dieser war jedoch Jahre nicht aktiv. Die Ermittlungen beginnen durch Clemens Wallner von der Kriminalpolizei und seinem Team und unterstützt von Polizeihauptmeister Kreuthner.

Eines vorneweg, obwohl dies schon der zwölfte Band des Autors Andreas Föhr ist, lässt sich der Roman auch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Die Charaktere sind richtige Originale, ja Unikate. Gut dargestellt mit Ecken, Kanten und Marotten. So trifft Clemens Wallners korrekte Art auf Leonhart Kreuthners Schlitzohrigkeit ja Bauernschläue und dem Wandern am Rande der Legalität. Aber auch die weiteren Figuren tragen zu einem großartigen Leseerlebnis bei: z.B. Manfred, Wallners 94jähriger Großvater, der im Umfeld jüngerer Frauen immer besonders aufblüht. Auch die Gäste der Mangfallmühle sind richtige Unikate.

Man wird in einen Strudel von Spannung, Humor und etwas Chaos mitgerissen. Der Fall und die Ermittlungen erscheinen mir logisch, gut recherchiert und ohne Fehler. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber gerade deshalb sehr unterhaltsam, ist die Art wie Kreuthner Fälle löst. Man könnte es als etwas chaotisch und grenzwertig bezeichnen. Aber gerade darin liegt finde ich der Charme.

Es ist ein Lokalkrimi, mit dem Setting in Bayern, und dies wird meiner Meinung nach, sehr angenehm transportiert. Auch die Sprache, bayrischer Dialekt, sorgt für Authentizität, lässt sich aber auch für nicht kundige, meiner Meinung nach gut lesen, zumal sie eigentlich hauptsächlich nur von Kreuthner verwendet wird.

Ich freue mich die Serie nun entdeckt zu haben, und werde definitiv nachlesen.

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Bodenfrost

Rezensionen von NR:

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Sterne über Tirol von Norbert Span

Sternstunden

Wunderschöne Bilder beschreiben den Nachthimmel über Tirol. Das Buch bietet zahlreiche Infos zu den Sternbildern. Außerdem erhält man Tipps um den Nachthimmel gekonnt zu fotografieren. Beeindruckend, was dem Auge hier geboten wird.

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Sterne über Tirol