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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lili-Marie:

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Falling Like Leaves von Misty Wilson

Ein cozy Herbstroman

Falling like leaves sieht nicht nur nach Herbst aus, es bietet die volle Ladung Cozy-Kleinstadt-Herbstfestival-Romance. Und ich habe es von Seite eins an sehr genossen.

Der Schreibstil ist sehr locker, bildhaft und flüssig zu lesen. Es hat Spaß gemacht und war kurzweilig. Die Charaktere mochte ich sehr gerne und sie wurden auch gut ausgearbeitet.

Ellis lebt in New York und macht alles um ihre Journalismuskarriere den Weg zu ebnen. Ihr Vater ist ein Hohes Tier und mit ihm lebt sie den Traum Journalistin zu werden. Doch plözlich trennen sich ihre Eltern und sie muss mit ihrer Mutter in eine Kleinstadt zu ihrer Tante und Cousine. Ellis ist alles andere als begeistert und versucht das beste draus zu machen. Doch sie trifft Cooper, ein Freund aus vergangenen Sommern, der sie links liegen lässt und sich sehr abweisend verhält. Nach und nach erfährt man was zwischen den beiden vorgefallen ist bzw. wie beide Seiten diese Situation wahrgenommen haben. Das Hin- und Her zwischen den beiden war etwas anstengend und nervig aber alles zusammen hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Eine schöne Cozy Herbst Romance mit Kleinstadtfeeling und einer Second Chance Lovestory.

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Falling Like Leaves

Rezensionen von Lesemama:

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Of Flame and Fury von Mikayla Bridge

Phönixrennen und die Gefahr zu verbrennen

Zum Buch:

Kelyn ist Zählern eines Phönix. Zusammen mit ihrer besten Freundin hat sie ein Team, das an Phönixrennen teilnimmt. Ihr Ziel, gewinnen, denn sonst wachsen ihr die Schulden über den Kopf und sie verliert Savita, ihren Phönix. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich mit Coup, dem wildesten und arrogantesten Reiten zusammenzuschließen, denn nur so haben sie überhaupt eine Chane auf Siege.

Dann geschieht ein Unglück und Kel, Coup und das Team sind gezwungen bei einem Tech-Mogul unter Vertrag zu gehen.

Meine Meinung:

Fantasy ist normal nicht ganz mein Genre, aber warum nicht über den Tellerrand schauen und wenn die Tage kürzer werden, macht es mit auf einmal auch viel Freude in fantastische Welten einzutauchen.
Hier sprach mit hauptsächlich das Cover an, auch der Klappentext las sich vielversprechend. Und ich wurde nicht enttäuscht. Zu Beginn hatte ich meine Probleme mit den doch ungewöhnlichen Namen und mir dem Worldbilding. Nachdem ich mich eingelesen hatte und spätestens als sie bei Cristo, dem Tech-Mogul angekommen waren, hatte es mich gepackt. Alleine schon die Beschreibungen der Rennen, die Gefahren die Coup und Kel immer wieder auf sich nahmen, hatten ihren Sog. Auch die anderen Teammitglieder waren interessant, gut beschrieben und facettenreich.
Dann gab es noch eine zarte Liebesgeschichte, die sich sehr langsam entwickelte. Auch die Story entwickelte sich langsam, die letzten 150 Seiten haben sich die Ereignisse dann dermaßen überschlagen, dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte. Total spannend und fesselnd. Auch für Fantasy Einsteiger oder, wie in meinem Fall, LeserInnen, die es selten lesen, ist es eine sehr gute Unterhaltung. Konnte mich jedenfalls in den Bann ziehen und hat mir schöne Lesestunden gegeben. Und es ist mal was anderes als Drachenreiter. Die Phönixe haben mich schon fasziniert.
Zu Beginn des Buches werden auch die unterschiedlichen Arten beschrieben, allein schon das fand ich richtig gut gemacht.
Fazit:
Die Story hat mich unterhalten und in seinen Bann ziehen können, jetzt habe ich wieder mehr Lust auf Fantasy und möchte euch über und mit Phönixen lesen.

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Of Flame and Fury

Rezensionen von Dragon:

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Hensslers Schnelle Nummer - morgens, mittags, abends von Steffen Henssler

Mit Henssler in der Küche

Ein neues Kochbuch von Steffen Henssler, das schnelle und alltagstaugliche Gerichte für Frühstück, Mittagessen und Abendessen in ansprechender Aufmachung liefert. Schon beim Durchblättern des Buches hätte ich am liebsten sofort losgelegt und da spricht tatsächlich nichts dagegen, denn die Zutaten sind weder ausgefallen, noch so zahlreich, sodass man die meisten wohl zu Hause hat.

So durfte sich meine Familie jetzt eine knappe Woche lang mit mir von morgens bis abends durch „Hensslers schnelle Nummer“ schlemmen und wir werden das Kochbuch definitiv künftig öfter zur Hand nehmen, wenn wir die Kochlöffel schwingen.

Großformatig bietet es eine angenehme Handhabung mit zahlreichen Bildern, überschaubaren Anleitungen, einem großen Inhaltsverzeichnis am Ende des Buches sowie spannenden, interessanten und amüsanten Fakten zu Frühstück, Mittagessen und Abendessen.

Was mir sehr gefällt, sind die kleinen überraschenden Kombinationen, die man so vielleicht noch nicht ausprobiert hat oder nur schwer darauf kommt. So zum Beispiel French Toast mit Speck, allerdings garniert mit Ahornsirup – eine interessante Verknüpfung von deftig und süß. Oder auch das eher süße Frühstücksmüsli aus Granola, Joghurt und Obst, diesmal verfeinert mit Avocado. Selbst für absolute Koch-Anfänger bietet das Buch Basics wie Rühreier oder gekochte Eier in verständlicher Anleitung. Die Gerichte sind tatsächlich sehr einfach und schnell zubereitet und ein Hinweis auf Zubereitungszeit, Personenanzahl und vegetarischen Gerichten erleichtert das Zurechtfinden und Auswählen.

Allerdings ist mir das Buch in einigen Punkten zu minimalistisch. Ich hätte mir zudem Nährwertangaben gewünscht, da einige Speisen wie das „Croissant-Sandwich Italian Style“ oder „Nutellabrot für Fortgeschrittene“ schon sehr heftig und kalorienreich zu Buche schlagen. Bei manchen Rezepten fehlen mir Zusatzerklärungen oder erklärende Fotos wie z. B. zum „Drehen von Mortadella-Röschen“. Auf einer Seite fehlt dann auch gleich das fertige Gericht – es soll witzig erscheinen, da es so gut war, dass es schon vor dem Fotografieren aufgegessen wurde. Ja, ich hätte es in einem Kochbuch aber dennoch gerne mal gesehen.

Dagegen gefallen mir die Sprechblasen unter einigen Rezepten von Steffen Henssler sehr gut, die interessante Zusatzinfos bieten. Das Kochbuch ist definitiv für Anfänger und auch Fortgeschrittene geeignet, zeigt Speisen, die man mit wenigen Zutaten in überschaubarer Zeit zubereiten kann, die dann auch ansprechend aussehen und sehr lecker schmecken!

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Hensslers Schnelle Nummer - morgens, mittags, abends

Rezensionen von clematis:

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Die Kastanienschwestern von Christine Jaeggi

Geheimnisvolles Weingut

Das Weingut Tenuta Casoli in Morcote im malerischen Tessin feiert sein hundertjähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wird Hobbyautorin Cara gebeten, ein Buch zu verfassen. Einerseits kann sie das Geld dafür gut gebrauchen, andererseits verbindet sie mit diesem Ort schmerzliche Erinnerungen, denn zwanzig Jahre zuvor ist ihre Schwester Neve dort tödlich verunfallt.

Und was mindestens genauso schwer wiegt: Casimiro Casoli, der Erbe des Gutes, ist der Vater ihrer Tochter Lily - mit ihm will sie nicht mehr als nötig zu tun haben. Aber die Vernunft siegt, Cara nimmt den Auftrag an und stößt bei ihren Recherchen auf ein himmelblaues Rezeptbuch, das ihren Forscherinstinkt weckt.

Christine Jaeggi legt diesen großartigen Roman in zwei Zeitebenen an und erzählt anfangs Caras Geschichte, welche bald mit Szenen aus den Jahren des Zweiten Weltkrieges verknüpft wird. Die Autorin entführt uns in idyllische Bergdörfer im Piemont, zeigt uns allerdings keine unbeschwerten Kinder, sondern die beiden Schwestern Valentina und Mella, welche sich im Jahre 1942 ganz allein versorgen müssen und dafür sogar mitten im Wald nach Kastanien suchen, die sie dann verkaufen oder zu schmackhaften Mahlzeiten verarbeiten. Rund um Mussolinis Sturz und rasch zusammengestellte Partisanengruppen entspinnt sich eine aufregende Handlung, die einen schnell in seinen Bann zieht. Die Unterbrechungen durch den Zeitstrang in der Gegenwart fachen die Spannung immer weiter an. Jaeggis akribische Recherche wird in jeder einzelnen Szene spürbar, ihre Liebe zum Tessin, wo die Geschichte ihren Lauf nimmt, wird durch die lebendigen Beschreibungen der Natur offenbar. Nicht minder detailliert zeichnet die Autorin ihre Figuren, geprägt vom Krieg auf der einen Seite, neugierig, worauf das himmelblaue Rezeptbuch hinweisen will, auf der anderen Seite. Besonders gut gelungen ist die Zusammenführung der beiden Handlungsstränge, wobei die Auflösung aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet wird und somit keine Frage offen lässt.

Ein hervorragender Roman, der höchst realistische Episoden aus Italien während der Zeit der Partisanenkämpfe und dramatische Geschehnisse auf einem Schweizer Weingut zu einem bewegenden Leseerlebnis vereint. Fünf Sterne und eine Leseempfehlung!

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Die Kastanienschwestern

Rezensionen von brauneye29:

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Was wir wissen können von Ian McEwan

Leider nicht mein Buch

Zum Inhalt:
Im Jahr 2119 ist die Welt überschwemmt und Europa eine Insellandschaft. Die Freiheit und Reichtum ist ein ferner Traum. Literaturwissenschaftler Thomas sucht nach einen verschollenem Gedicht von Weltrang des Dichters Blundy, dass er nur einmal vorgetragen wurde und seiner Frau gewidmet war.

Meine Meinung:
Der Klappentext versprach ein interessantes Buch zu werden, aber leider hat es mich nicht erreicht. Schon gleich am Anfang fühlte ich mich nicht abgeholt und das halt sich leider auch nicht im Laufe des Buches geändert. Der Schreibstil ist unbenommen gut, aber ich habe keinen Zugang zur Geschichte bekommen.
Fazit:
Leider nicht mein Buch

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Was wir wissen können

Rezensionen von Shilo:

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Weihnachtsliebe auf den zweiten Blick von Lotte Römer

Eine unterhaltsame Geschichte voller Rätsel und Romantik

Schon bald merkte ich, dass ich mich auf eine Geschichte voller Überraschungen einlasse. Hannah als Weihnachtsmuffel zu begleiten, hat mir richtig Spaß gemacht, weil sie oft sehr ehrlich und witzig reagiert – manchmal überlegt man beim Lesen schmunzelnd, wie sie wohl aus ihrer Situation wieder herauskommen wird.

Besonders der Krampuslauf auf dem Christkindlmarkt hat mir gefallen: die Spannung, die geheimnisvollen Figuren in den gruseligen Kostümen und die hektische Atmosphäre haben mich richtig in die Szene hineingezogen.
Schon beim Lesen habe ich versucht herauszufinden, wer der geheimnisvolle Retter ist, und dabei die winterliche Atmosphäre richtig gespürt. Hannahs Suche nach ihm hat die Geschichte für mich besonders lebendig gemacht. Ich habe immer wieder gerätselt, ob es ihr Mitbewohner Kevin, der nette Bäckereikunde Peter oder Manuel, der Masken schnitzt, sein könnte, und habe die kleinen Momente zwischen den Figuren genossen. Diese Unklarheit hat die Spannung für mich konstant hochgehalten, und die kleinen Missverständnisse zwischen den Figuren haben mich oft schmunzeln lassen. Gleichzeitig spürt man, wie Hannah sich ganz langsam ihrem Widerwillen gegenüber Weihnachten und alten Traditionen öffnet, was sie sehr authentisch wirken lässt.
Der Schreibstil ist locker und angenehm, sodass ich leicht in die Geschichte hineingekommen bin. Die Details der Weihnachtszeit – Lichter, Duft von Plätzchen, das Treiben auf dem Markt – wurden so stimmig eingeflochten, dass ich sie förmlich miterlebt habe. Die Mischung aus Spannung, Rätseln um den geheimnisvollen Retter, kleinen humorvollen Momenten und sanfter Romantik macht das Lesen richtig unterhaltsam. Ich habe mich beim Lesen oft wohlgefühlt und bin mit einem warmen, leichten Gefühl aus der Geschichte gegangen. Für mich gibt es dafür 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Weihnachtsliebe auf den zweiten Blick

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Prinzessin Alice von Irene Dische

Fakten und Fiktion verschwimmen

Ich hatte schon das Vergnügen, die Lebensgeschichte der Alice von Battenberg kennenzulernen, nämlich im Sachburg „Coburg Darmstadt Windsor“ von Mark Grinsted sowie in der Biografie "Alice von Battenberg, Schwiegermutter der Queen" von Katrin Feurstein-Praßer.

Daher erschien es mit außerordentlich reizvoll, eine mögliche Perspektive der Alice von Battenberg kennenzulernen.

Da es kaum Korrespondenz oder gar ein Tagebuch zu geben scheint, kann sich die Autorin in ihren Dialogen austoben.

Alice von Battenberg wird 1885 geboren. Sie ist ein hübsches Kind, doch dann bemerkt man, dass sie gehörlos ist. Zu jener Zeit ist Taubstummheit ein Makel, gleichbedeutend mit einer geistigen Behinderung. Heute würde man versuchen, mittels Cochlea-Implantat Abhilfe zu schaffen. Allen Unkenrufen zum Trotz ist sie intelligent und lernt in mehreren Sprachen Lippen Iesen, weshalb sie wie andere der zahlreichen Prinzessinnen aus dem weitverzweigten Hause Coburg-Darmstadt-Windsor, aus Staatsräson verheiratet wird. Zwar scheinen Alice und Andreas von Griechenland einander zugetan, trotzdem geht er recht bald eigene Wege. Bekannte Verwandte sind Alix, die spätere Alexandra Fjodorowna, letzte Zarin von Russland sowie deren Schwester Elisabeth „Ella“, die ebenfalls einen Romanow geheiratet hat und ermordet worden ist.

Sie bringt insgesamt vier Töchter und einen Sohn, Philip, der später eine bedeutende Rolle spielen wird, zur Welt, bevor sie 1922 aus Griechenland vertrieben werden. Während sich Andreas nach Monaco abseilt, müssen Alice und ihre Kinder als arme Verwandte ihr Leben fristen. Ohne Vermögen, ohne Beschäftigung und ohne Ehemann, dafür abhängig von der Gnade ihrer Schwägerinnen Edwina und Marie Bonaparte. Ausgerechnet Marie Bonaparte, die selbst ihre psychischen Probleme hat, mischt sich nachhaltig in Alices Leben ein. Alice driftet (vermutlich) in eine Depression. Die von Bonaparte bezahlten Ärzte diagnostizieren Schizophrenie und sperren sie in eine Klinik, in der sie allerlei grausamer Therapien unterzogen wird. Sie scheint auch mit den damals üblichen Medikamenten voll gepumpt zu sein, weshalb wir Leser nie genau wissen, was real oder was vom Medikamentennebel hervorgerufen ist. Während ihres Klinikaufenthaltes werden, ohne ihr Wissen, ihre Töchter verheiratet und Philip in ein Internat gesteckt.

Ihre tiefe Religiosität, in die sich in Ermangelung menschlicher Wärme geflüchtet hat, scheint mir nicht absonderlich oder unwahrscheinlich zu sein. Erschütternd finde ich die Rolle die Marie Bonaparte in Alices Leben gespielt hat. Eine Frau, deren Leben ebenfalls durch eine dynastische Heirat mit einem augenscheinlich homosexuellen Mann, de facto nur auf dem Papier besteht, die selbst massive psychische Probleme hat (und später Psychotherapeutin arbeitet) erdreistet sich, eine „Diagnose“ zu stellen und Alice in eine Anstalt sperren zu lassen. Über das Warum kann nur spekuliert werden. Eifersucht, weil Alice und Andreas sind trotz aller Seitensprünge seinerseits, nahe stehen? Ihre Bemühungen Sigmund Freud aus dem von den Nazis besetzten Wien herauszubekommen, sind zwar löblich, doch scheint dies mit gewissen Hintergedanken passiert zu sein.

Die Alice nachgesagte, ungezügelte Sexualität und Sinnlichkeit kann wohl nur vom Hörensagen oder eigenem Wunschdenken stammen. Wo wären hier die Beweise? Da sie gehörlos ist, kann es durchaus sein, dass ihre anderen Sinne stärker ausgebildet sind. Möglicherweise hat sie, in ihren Kreisen völlig unüblich, Menschen öfter berührt, was man als shocking und degoutant empfunden hat.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Roman, der den rüden Umgang mit einem Familienmitglied, das nicht der Norm (oder was man dafür hält) entspricht, aufzeigt, 4 Sterne.

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Prinzessin Alice

Rezensionen von S.:

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Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code von Richard Osman

Clever

Eine Hochzeit zu Beginn, wie schön! Joana heiratet, aber der Trauzeuge ist extrem nervös. Klarer Fall, er braucht Hilfe. Elizabeth Brett, ehemalige Agentin), übernimmt. Nicht allein, sondern mit bewährten Mitstreitern. Es kommen auch einige neue Gesichter dazu, ebenfalls ganz spezielle Menschen.
Richard Osman schreibt gewohnt witzig bis sarkastisch, gibt seinen Charakteren jeweils einen eigenen Stil und lässt sie anschaulich und gut vorstellbar agieren.

Elizabeth, die Kluge, Joyce, die Aufmerksame und Verständnisvolle, Ibrahim, der Zuverlässige und Ron, das herzliche Raubein - ich mag sie alle. Natürlich auch die eingebauten Anekdötchen (angeben mit dem Schwiegersohn, Whirlpoolphobie … ).
Klar, dass es auch wieder massenhaft Probleme gibt. Einige Längen auch. Kommt der Donnerstagmordclub damit zurecht?
Spannend, unterhaltsam, gut ausgedacht - macht Spaß, zu lesen.

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Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Das Raunen der Stille von Walter Christian Kärger

Fesselnd bis zur letzten Seite

„Das Glück hat nur eine kurze Halbwertszeit.“

Als KHK Max Madlener drei Jahre zuvor einer Frau, die sich nächtens vom Aussichtsturm augenscheinlich in die Tiefe stürzen will, durch die einfühlsamen Worte, das Universum hätte noch etwas vor mit ihr, hat er nicht geahnt, dass diese Frau ihn und seine Kollegin Harriet Holtby würde.

Doch aktuell, es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten, muss er sich um einen Überfall auf einen Geldtransporter kümmern, bei dem der männliche Part der verbrecherischen Duos tot auf der Strecke bleibt. Der Tote ist niemand anderer als Jens-Uwe Burkhart, einem dem letzten Mitglieder der RAF, der gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Irmgard Baselitz seit 30 Jahren vor der Polizei auf der Flucht ist und immer wieder durch brutale Raubüberfälle auffällt. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass Jens-Uwe an einem Herzinfarkt verstorben ist und das Loch in seiner Brust sichtlich eine letzte Liebeserklärung Irmgards ist. Doch wo steckt sie und was hat sie vor?

Wie schon in einem der früheren Fälle, in dem Harriet sogar unter Mordverdacht gerät, ist auch dieser neunte Fall für sie sehr persönlich. Denn als Harriets Tante einen Schlaganfall erleidet wird sie ausgerechnet in jene Klinik eingeliefert, in der eine Krankenschwester sich vom Universum auserwählt sieht, sterbenskranke Patientinnen und Patienten zu erlösen.

Meine Meinung:

Auch dieser neunte Krimi von Walter Christian Kärger kann überzeugen. Zum einem durch die besonnene, manchmal auch unkonventionelle Arbeitsweise von Max Madlener, der viele Jahre als Mad Max tituliert worden ist, weil er sein Temperament nicht zügeln konnte, und durch seine Kollegin Harriet Holtby, die eine ebenfalls nicht alltägliche Person ist. Sie trägt ausschließlich schwarze Kleidung, Tattoos und ist als Superrecognizerin manchen unheimlich. Doch Max und Harriet sind ein eingespieltes Team, bei dem es wenige Worte braucht.

Der Autor spricht neben den fast vergessenen Mitglieder der RAF, ein schwieriges Thema an, nämlich den Umgang mit todkranken Menschen an. Er flicht Harriets Gedanken, ihre Zweifel und Ängste in einem Gespräch mit Max einfließen. Das ist sehr gut gelungen. Erst vor wenigen Tagen hat sich der österreichische Lehrer und Journalist Niki Glattauer durch, den bei uns möglichen, assistierten Suizid von seinem Krebsleiden erlöst.

Fazit:

Mir hat dieser Ausflug an den Bodensee wieder sehr gut gefallen, weshalb ich hier eine Leseempfehlung für die ganze Reihe ausspreche und diesem Buch 5 Sterne gebe.

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Das Raunen der Stille

Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

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Never Trust Your Fake Husband von Ally Carter

Bestnoten von mir

Never trust your fake husband von Ally Carter ist für mich ein rundum gelungenes Leseerlebnis. Schon das Cover zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich: Der rosenförmige Ring und die beiden Hauptfiguren machen neugierig und versprechen eine romantisch-spannende Geschichte, die im Inneren auch tatsächlich gehalten wird.

Die Handlung setzt packend ein: Paris. Mitten in der Nacht. Eine junge Frau wacht auf dem Gehweg auf - und hat keine Ahnung, wer sie ist. Sie weiß nur, dass sich der heißeste Kerl der Welt über sie beugt. Doch plötzlich fallen Schüsse. Um am Leben zu bleiben, muss sie mit dem mürrischen Agenten Jake (aka heißester Kerl der Welt) untertauchen. Die beste Tarnung? Sich als frisch verheiratetes Paar ausgeben - jedenfalls solange echte Gefühle ihre Pläne nicht auffliegen lassen. Und solange sie ihre wahre Identität nicht kennt.

Von Anfang an entfaltet sich eine große Handlungsdichte, die durch liebevoll gezeichnete Charaktere getragen wird. Die Dynamik zwischen der Protagonistin und Jake ist spritzig, charmant und voller unterschwelliger Spannung. Besonders gefallen haben mir die unerwarteten Wendungen, die die Geschichte immer wieder in neue Richtungen lenken und mich bis zur letzten Seite gefesselt haben. Ich habe mit der Hauptfigur mitgefiebert, war ebenso gespannt wie sie, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten sie an sich selbst neu entdeckt.

Der Schreibstil ist angenehm lesbar, und die Übersetzerin Sarah Heidelberger hat hervorragende Arbeit geleistet, indem sie den Tonfall leichtfüßig und zugleich atmosphärisch ins Deutsche übertragen hat. Der Ravensburger Verlag liefert hier ein hochwertig aufgemachtes Buch, das nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch überzeugt.

Für mich ist es die erste (New Adult) Romance von Ally Carter - und zugleich der Beweis, dass die New-York-Times-Bestsellerautorin der Gallagher Girls auch in diesem Genre glänzen kann. Ein stimmiges Gesamtpaket, das mich restlos überzeugt hat. Bestnoten von mir.

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Never Trust Your Fake Husband