Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nele33:
Mein Name ist Emilia del Valle von Isabel Allende
gute Einblicke
Mein Name ist Emilia del Valle der Autorin Isabel Allende erzählt die Lebensgeschichte von Emilia, die im 19. Jahrhundert geboren wurde und ein Leben zwischen Journalismus, Umbrüchen und der Suche nach sich selbst verbringt. Mir ist die Autorin von zahlreichen ihrer Bücher bekannt und ihre Bücher haben eine Garantie für eine verwobene und interessante Geschichte.
Emilia ein Kind, eines chilenischen Aristokraten und Molly, einer jungen Frau, die Nonne werden wollte, hatte das Glück, mit einem liebevollen Stiefvater aufzuwachsen, der sie in allem unterstütze. Ihr eigener Vater interessiert sich nicht für Abkömmlinge seiner Liebschaften. Schon früh stellt sich heraus, dass die kleine Emilia ein großes Talent für schriftstellerische Tätigkeiten hat. Sie liest und schreibt leidenschaftlich. Für Frauen war diese Branche zu ihren Lebzeiten nicht so leicht zugänglich und so veröffentlicht sie mit erst 17 Jahren ihren ersten "Roman" unter einem männlichen Pseudonym. Nicht nur dieser ist ein Erfolg, auch die Nachfolgenden kommen bei der Leserschaft gut an. Sie schafft den Weg in Zeitungsredaktion und wird mit einem Kollegen nach Chile entsandt, um über den verheerenden Krieg in diesem Land zu berichten. Ihre Mutter bittet sie, ihrem leiblichen Vater bei dieser Gelegenheit ein Brief zu überbringen.
Wieder einmal schafft es Isabel Allende ein beeindruckendes Bild ihres Heimatlandes zu skizzieren. Nachdem der Nachname del Valle kam schon des Öfteren vor, darum habe ich nach der Bedeutung geschaut:(Der Nachname Del Valle wird in Mexiko oft mit Familien spanischer Abstammung in Verbindung gebracht, die enge Bindungen zu ihrem europäischen Erbe pflegen).
Das Leben von Emilia zeigt auf, wie die Geschlechterrollen beginnen sich etwas aufzulösen und wie es sich im 19. Jahrhundert als Frau lebte.
Insgesamt hat es mir bei der Protagonistin etwas an Tiefe gefehlt, sodass mich ihre Geschichte nicht komplett in ihren Bann ziehen konnte.
Rezensionen von Ameland:
Dunkle Sühne von Karin Slaughter
Jeder kennt jeden! Wirklich?
Als großer Fan der Bücher von Karin Slaughter durfte ich mir den Auftakt der neuen Reihe auf keinen Fall entgehen lassen. Und ich habe es nicht bereut. Für Deputy Emmy Clifton wird dieser Unabhängigkeitstag in North Falls immer in Erinnerung bleiben, denn es verschwinden zwei Teenager. Als wäre das nicht schon schlimm genug ist eins der Mädchen die Tochter ihrer besten Freundin.
Alles deutet auf eine Entführung hin. Können die Mädchen rechtzeitig gefunden werden?
Wie gewohnt schreibt die Autorin flüssig und der Spannungsbogen wird früh gespannt. Sie scheut sich nicht davor, uns die schlimmen und manchmal unfassbaren Seiten von Menschen vor Augen zu führen. Auch in diesem Buch lässt sie nicht nur uns, sondern auch die Bewohner von North Falls in die Abgründe schauen. Ein Verbrechen, das gar nicht so realitätsfremd ist und mich beim Lesen dementsprechend auch schaudern ließ.
Für mich ein durchweg gelungener Auftakt dieser neuen Reihe mit Emmy Clifton, die ich mit den Fortsetzung gerne noch näher kennenlernen möchte.
Rezensionen von Gavroche:
Unbeugsam wie die See von Emilia Hart
Mystisch
Ich mochte die Unbändigen von Emilia Hart sehr und habe mich deshalb auf den neuen Roman von ihr gefreut.
Auch dieser besticht wieder aus dieser Mischung von Mystik und Krimi, einen Hauch an der Wirklichkeit vorbei, mal ein wenig mehr, mal etwas weniger - eine gute Balance in meinen Augen.
Zwei Paare von Schwestern, getrennt durch ungefähr 200 Jahre.
1800 - Mary und Eliza werden nach Australien verbannt, aber bereits auf der Schifffahrt merken sie, dass sie sich verändern und dass das Meer eine immer größere Rolle für sie spielt, mit dem sie sich verbunden fühlen. Aber was verbindet sie mit Jess und Eliza? Denn auch hier spielt das Wasser eine große Rolle.
Ein ganz besonderer Roman mit einem speziellen und faszinierenden Schreibstil und einer äußerst ungewöhnlichen Geschichte, die mich ganz gefangen genommen hat und aus der ich ungerne wieder aufgetaucht bin.
Rezensionen von Claudia R.:
Aufstand der Fabelwesen von Florian Schäfer
fabelhaft ...
Klappentext / Inhalt:
Fantastisches Abenteuer: Die gefährliche Mission von Konstantin O. Boldt
Tauche ein in die 3. atemberaubende Fantasyreise von Konstantin O. Boldt, der versucht, den Frieden zwischen Fabelwesen und Menschen zu retten. In diesem opulent illustrierten Tagebuchroman begibst du dich auf eine Reise voller Magie, Spannung und Mythen.
Spannendes Finale: Der fulminante Abschluss der Trilogie entführt dich in eine Welt voller magischer Wesen, Konflikte und faszinierender Geheimnisse
Tagebuchroman voller Abenteuer: Erlebe hautnah die diplomatische Mission von Naturforscher Konstantin O. Boldt und begleite ihn durch dichte Wälder und in verborgene Zwergenstädte
Historisch fundiertes Wissen in unterhaltsamem Erzählstil: Der Autor und Biologe Florian Schäfer erforscht seit vielen Jahren lokale Sagen, Mythen und Legenden und zeichnet eine fantastische, farbenprächtige Parallelwelt
Zauberhafte Illustrationen: Detailreiche Skizzen von Elif Siebenpfeiffer erwecken die magische Welt und ihre Bewohner zum Leben
Exquisite Ausstattung: Hochwertiges Hardcover mit Folienveredelung, Ausklappseiten und Lesebändchen – ein Buch, das auch optisch begeistert
Eine düster leuchtende Welt voller Magie und Gefahren
Begleite Konstantin O. Boldt auf seiner gefährlichen Mission und entdecke eine fantastische Parallelwelt voller Wunder und Abgründe. Mit fesselnder Geschichte und prachtvoller Gestaltung ist dieses Buch das perfekte Geschenk für Fans von Fantasy, Mythologie und Literatur.
Cover:
Das Cover ist zauberhaft und beeindruckend umgesetzt. Edel und erhaben wirkt dieses und zugleich extrem fantasievoll. In goldenen Strukturen sind hier fantasievolle Wesen, wie Drachen und Zwerge erkennbar. Aber auch die Verzierungen und das Drumherum macht so einiges her. Diese goldene Veredelung lässt es wertig erscheinen und gibt dem Ganzen einen besonderen Glanz. Optisch und farblich ist es einfach, aber extrem schön umgesetzt. Der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Bänden ist hier auf jeden Fall vorhanden.
Meinung:
Wunderschön illustriert und eine tolle Mischung aus Reisetagebuch, Sachbuch und historischen Zeitungsartikeln. Boldt begibt sich auf sagenhafte Expeditionen und gibt einen hier Einblicke in die Welt der Fabelwesen. Ein wundervolles Werk für alle Fantasy und Märchen Fans. Es handelt sich hierbei bereits um den dritten Band, was mir anfangs nicht so bewusst war, aber ich an manchen Stellen schon merkte, dass mir ein wenig Wissen und Vorkenntnisse fehlten. Daher empfehle ich, die vorherigen Bände durchaus zu lesen. Ohne ist es zwar auch möglich, aber doch um einiges schwieriger.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Angaben dazu zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und den Beschreibungen und Genre angemessen. Es wird mit historisch fundierten Wissen aufgewertet und ist dabei nicht zu sachlich, sondern durchaus unterhaltsam angelegt.
Die Anfänge sind sehr gut und deutlich erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt und führen gut in das Kommende ein, ohne zu viel zu verraten. Die Mischung aus Tagebucheintragungen, spannenden Abenteuern und wissenswerten Informationen zu Fabelwesen ist hier sehr gelungen umgesetzt.
Wundervoll sind auch die ausdrucksstarken Illustrationen, diese setzen das Ganze gut ins Bild. Die Zeichnungen sind fantasievoll und faszinierend umgesetzt. Die Bilder faszinieren und beeindrucken zugleich. Diese runden das Ganze im Gesamten sehr gut ab.
Gliederung und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen und das Zusammenspiel ist toll aufeinander abgestimmt.
Die Geschichte ist interessant umgesetzt und historisches Wissen geschickt mit eingebaut. An manchen Stellen wirken die Nebenhandlungen für mich jedoch ein wenig zu überladen und manchmal hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Im Großen und Ganzen ist es jedoch sehr interessant und spannend und vor allem informativ umgesetzt.
Fazit:
Wundervolle Mischung aus Reisetagebuch, Sachbuch und historischen Zeitungsartikeln mit ausdrucksstarken Illustrationen.
Rezensionen von Gavroche:
Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code von Richard Osman
Endlich ein neuer Fall
Endlich ein neuer Fall für den Donnerstagsmordclub. Und der schafft es auch, Elisabeth langsam ein wenig aus ihrer Trauer um Stephen herauszureißen, sie wieder mit anderen Dingen beschäftigen zu lassen und ins Leben zurück zu kehren. Auch wenn Stephen natürlich nicht vergessen ist.
Es beginnt mit der Hochzeit von Joanna, der Tochter von Joyce.
Und Joyce hat natürlich ihre ganz eigenen Vorstellungen und eckt immer wieder mit Joanna an. Aber eigentlich sind sich die beiden doch sehr zugetan.
Rons Tochter hingegen hat große Probleme mit ihrem Ehemann und das ruft ihren Bruder Jason auf den Plan.
Ibrahim versucht immer noch Connie zu therapieren.
Aber ausgerechnet auf der Hochzeit ergibt sich dann ein neuer Fall. Der Trauzeuge von Paul, der sich leider etwas daneben benommen hat, spricht Elisabeth an und bittet sie um Hilfe, denn er hat unter seinem Auto eine Bombe entdeckt. Dann ist Nick Silver verschwunden und seine Geschäftspartnerin Holly kommt zu Besuch. Die Ereignisse spitzen sich zu und der Donnerstagsmordclub, der längst nicht mehr nur am Donnerstag tagt, hat einen neuen Fall und muss sich in Bitcoins und Cold Storag einarbeiten.
Ich mag diese Krimireihe sehr, die von den unterschiedlichen Persönlichkeiten lebt und durch die wechselnden Perspektiven erhält man immer einen guten Einblick in das Beziehungsgefüge. Der Personenkreis ist im Laufe der Zeit angewachsen und natürlich ist auch Donna wieder dabei, Chris dieses Mal mehr am Rande.
Zwischendurch ging leider etwas die Spannung verloren und es ging mehr um die Hintergrundgeschichten, das fand ich etwas schade, aber insgesamt gesehen war es ein schöner neuer Fall für den Donnerstagsmordclub.
Rezensionen von peedee:
Winterträume im Château von Vivien Gilland
Liebe heisst Vertrauen
Das Château, Band 2: Anna hat vor kurzem den Posten der PR-Managerin im Château Romantique in Zermatt übernommen. Sie ist noch in der Probezeit. Als Gerüchte umgehen, dass ein Hoteltester bei ihnen logieren wird, ist die Anspannung gross, schliesslich will man sich im besten Lichte zeigen. Zwei Männer, Finn und Julian, reisen alleine an; einer der beiden könnte der Hoteltester sein.
Sie fühlt sich zu beiden hingezogen, doch sie muss professionell bleiben. Dieses Vorhaben wird von ihren Gefühlen stark torpediert…
Erster Eindruck: Das Cover ist das gleiche wie für Band 1, nur in einer anderen Farbgebung. Es gefällt mir gut, hat jedoch wenig von einem Château.
Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden. Es gibt ein umfangreiches Personenregister (ist hilfreich, aufgrund der Anzahl Namen zugleich etwas einschüchternd).
Anna hat ihren neuen Posten mit angeschlagenem Selbstbewusstsein angetreten, denn ihre letzte Anstellung endete unschön; sie war mit ihrem früheren Chef liiert. Dessen Vater, der Leiter der Hotelkette, wollte dafür sorgen, dass sie keinen Job mehr in der Hotellerie finden würde. Es läuft sehr gut für Anna, die neue Aufgabe bereitet ihr viel Freude. Als sie jedoch von dem Hoteltester hört, schrillen bei ihr alle Alarmglocken. Wer ist der Hoteltester? Ist es Finn? Oder Julian? Oder ist es jemand ganz anderes? Alles muss perfekt sein. Doch dann grätschen sich Gefühle in ihr Vorhaben… Aus meiner Sicht erliegt Anna ihren Gefühlen zu früh; sie hätte deutlich länger die professionelle Haltung bewahren müssen. Aber für die Geschichte wäre das natürlich unpassend gewesen. Es gibt einige „heisse“ Szenen, die für mich nicht in dieser Ausführlichkeit hätten präsentiert werden müssen.
Die beiden Hoteliers, Hannes und Rosie, sind wirklich Gastgeber mit Herzblut. Und es ist berührend, dass sie sich nach so vielen gemeinsamen Jahren (und der gemeinsamen Arbeit!) noch so lieben und den Partner immer wieder mit kleinen romantischen Gesten überraschen.
Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und der Überall-liegt-Liebe-in-der-Luft-Ausgang hat das Romantikerherz erfreut – 4 Sterne.
Rezensionen von Sternzauber:
Peggy Guggenheim von Mona Horncastle
Eine ungewöhnliche Frau als Museumsgründerin und Kunstmäzenin
Das Cover zur Biografie von „Peggy Guggenheim“, geschrieben von Mona Horncastle, gefällt mir sehr, wenn es auch eigentlich nicht unbedingt meinen Vorlieben entspricht. Aber ich finde, dass das eigenwillige Foto dieser ungewöhnlichen Persönlichkeit einfach einen hervorragenden Einstieg in deren Leben und Wirken bildet und ich mag auch die sehr passende, modern-reduzierte Gestaltung an sich.
Das Blau mit dem weißen Spot hinter Peggy Guggenheims Bild macht neugierig und lädt ein, die Biografie entdecken zu wollen.
Zudem ist das Buch insgesamt extrem hochwertig gestaltet und verfügt über einen sehr festen, schweren Einband. Im Inneren erwarten uns LeserInnen immer wieder tolle Fotos und auch die Gestaltung mit farbigen Bereichen ist meiner Meinung nach ausgesprochen gut gelungen. Blaue Überschriften, kurze Kapitel und ein angenehmes Schriftbild machen das Lesen sehr komfortabel und es macht schon großen Spaß einfach durch das Buch zu blättern und den gelungenen Aufbau zu genießen sowie die Fotos zu betrachten. Schade finde ich nur, dass die eingefügten Fotos zum großen Teil nicht auf den Text abgestimmt wurden und daher meist isoliert dastehen ohne die aktuell gelesenen Informationen zu bebildern. Eine gezieltere Anordnung hätte meiner Meinung nach das Leseerlebnis noch weiter aufgewertet und Inhalte verdeutlicht.
Mona Horncastle erzählt aber auch in sehr eingängiger Sprache vom Leben und Wirken der Peggy Guggenheim, so dass sich der Text leicht und angenehm lesen lässt und nichts von der Trockenheit hat, die Sachtexte manchmal schwer zugänglich werden lässt. Etwas anstrengt ist es allerdings zeitweise für mich gewesen, dass in manchen Passagen doch enorm viele Namen genannt und Personen angegeben werden. Im Nachwort habe ich erfahren, dass sich die Autorin hauptsächlich auf die Darstellung Peggy Guggenheims als Kunstsammlerin, als Museumsgründerin und als Mäzenin konzentriert hat und private Themen, wie das Verhältnis zu ihren Kindern oder Liebschaften, so wie speziell weibliche Themen zum Großteil ausklammern wollte. Diesen Fokus konnte ich im Text deutlich wahrnehmen und wäre froh gewesen, wenn ich diese Intentionen im Vorfeld gekannt hätte. Denn ohne diese Informationen haben sich für mich beim Lesen immer wieder Lehrstellen und Fragen, Lücken und Ungereimtheiten ergeben, die mich unbefriedigt zurück gelassen haben. Natürlich wären diese auch nicht verschwunden, wenn ich vorher Bescheid gewusst hätte, aber ich hätte gewusst, worauf ich mich einlasse und die Fragezeichen anders einordnen können.
Peggy Guggenheim als Mensch ist mir ein wenig fremd geblieben, doch ich habe ansonsten sehr viel Interessantes und Kurioses aus ihrer Schaffenswelt erfahren und bin sehr beeindruckt, von ihrem Durchsetzungsvermögen, von ihrer Schlagfertigkeit und von ihrer Leistung für die Kunstwelt. Diese Biografie ist ein wunderbarer Einstieg, um sich Peggy Guggenheim anzunähern, muss dann allerdings durch andere Werke ergänzt werden, um alle Facetten dieser ungewöhnlichen Frau kennen lernen zu können.
Nichts desto trotz hatte ich mit diesem Buch eine sehr inspirierende, interessante und faszinierende Lesezeit und schätze es als eigenes, wunderschönes kleines Kunstwerk sehr. Ich empfehle diese Biografie daher allen interessierten LeserInnen als Einstieg zum Kennenlernen von Peggy Guggenheim und allen BuchliebhaberInnen auch als schönes „Sehnsuchtsobjekt“.
Rezensionen von Sternzauber:
Weihnachten in Applemore - Roman (Das Erbe von Applemore 4) von Rachael Lucas
Polly und Harry im weihnachtlichen Applemore
Das Cover von „Weihnachten in Applemore“ gefällt mir sehr, denn es passt wunderbar zu einem weihnachtlichen Liebesroman und ergänzt die Vorgängerbände dieser Reihe perfekt. Aber auch unabhängig davon mag ich die stimmungsvolle Gestaltung sehr und finde die harmonischen Farben sowie die Komposition gut gelungen.
In diesem 4. Teil der Applemore-Reihe lernen wir die jüngste Schwester der Frasers (Polly) besser kennen und begleiten sie in ihrem Leben sowie in ihrer Freundschaft zu Hotelbesitzer Harry. Dieser will nun endlich sein Hotel renovieren, doch seine Pläne werden dadurch durcheinander gewirbelt, dass die Influencerin Ivy unbedingt kurzfristig dort heiraten möchte… Harry ist mehr als skeptisch, doch Polly glaubt fest daran, dass sie es schaffen können, wenn alle gemeinsam daran arbeiten, denn es wäre wunderbare und kostenlose Werbung für das Hotel und den Ort. Doch ihre Gefühle spielen in Gegenwart ihres besten Freundes Harry immer mehr verrückt und sie muss einen neuen Weg für sich finden…
Rachael Lucas erzählt auch diese Geschichte in gewohnt angenehmer und unanstrengender Art, die einem locker-leichten Wohlfühlbuch alle Ehre macht. Es macht einfach Freude sich mit dieser weihnachtlichen Geschichte aufs Sofa zu kuscheln und bekannte Figuren wieder zu treffen, so wie Neues über sie und ihren Kosmos zu erfahren. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass sich die Geschichte gut als einzelnes Buch lesen lässt, da sie in sich abgeschlossen und meiner Meinung nach auch ohne Vorkenntnisse gut verständlich ist.
Ich mag es sehr, wie die Autorin eine so heimelige Dorfatmosphäre kreiert, dass ich mich beim Lesen sehr wohl fühle und den Ort Applemore am liebsten selber besuchen würde. Auch die Weihnachtsstimmung hat sie gut in die Geschichte integriert und mir sind beim Lesen immer wieder die herrlichen Aromen dieser Zeit, wie Tannengrün und Zimt, um die Nase geweht… Sehr schade finde ich es, dass ein ganz wesentlicher Teil der Handlung für meinen Geschmack zu nüchtern und kurz abgehandelt wurde. Es geht um den großen Wendepunkt, den ich gerne ausführlicher Behandelt gesehen hätte und auch das Finale hätte für meinen Geschmack ein paar Seiten mehr vertragen können. Sehr gut gefallen hat es mir dagegen, dass es einen Epilog gibt, der uns LeserInnen einen kleinen Ausblick in die Zukunft gewährt.
Alles in Allem hatte ich mit diesem Roman eine angenehme Lesezeit, die zum Abschalten und Eintauchen eingeladen hat. Ein bisschen „heile Welt“ tut manchmal einfach gut und ich mag die sympathischen Figuren sowie diesen besonderen Ort in den Highlands. Empfehlen möchte ich das Buch daher allen LeserInnen, die auf der Suche nach einer Liebesgeschichte zum Genießen sind – viel Freude beim Lesen!
Rezensionen von Claudia R.:
Captain Flop von David Walliams
Weltraum-Abenteuer
Klappentext / Inhalt:
Ein Weltraum-Comic der Extraklasse ab 9 Jahren von Bestseller-Autor David Walliams
Flop, der kleine Schimpanse aus dem Zoo in New York, ist auserwählt. Er soll zu Forschungszwecken ins All geschossen werden und einmal die Erde umfliegen. Ein Affe in einem Raumschiff – was kann schon schiefgehen? Nun ja, einiges … Denn Flop drückt einen roten Knopf, den er nicht drücken sollte.
Und plötzlich ist er mittendrin in einem wilden Weltraumabenteuer. Es liegt in seiner Hand zu verhindern, dass die mysteriöse Todeskugel, die auf die Erde zurast, seinen Heimatplaneten zerstört. Zum Glück stehen ihm der grimmige Weltraumpirat Dmitri und die unerschrockene Katzonautin Bardot zur Seite. Bedroht von einem Schwarm angriffslustiger mutierter Fruchtfliegen und mit dem wirklich langsamsten Notfallrettungsteam des ganzen Sonnensystems im Schlepptau, wird dies die Mission ihres Lebens.
Lesespaß pur: ein großes Abenteuer, wilde Action und farbenfrohe Comic-Illustrationen! Witziger Kinderroman für alle Fans der «Gangsta-Oma» oder abgefahrener Weltraumgeschichten. Perfekt zum Selberlesen ab 9 Jahren oder gemeinsam Lesen.
Cover:
Das Cover verspricht ein spannendes Weltraum-Abenteuer. Optisch und farblich ist es toll und ansprechend umgesetzt. Das Ganze ist sehr schön gestaltet und macht neugierig auf den Inhalt.
Meinung:
Ein durchgedrehter, abenteuerlicher, kurioser und humorvoller Weltraum-Comic, der für lustige Unterhaltung sorgt. Der Affe Flop ist chaotisch und auch ein wenig dusselig und sorgt für heitere Begegnungen und Situationen.
Inhaltlich sei hier jedoch noch nicht zu viel verraten.
Der knallbunte Comic überzeugt durch seine lebendigen und schrillen Zeichnungen und geht schnell voran. Die Ereignisse und Situationen werden gut umgesetzt. Die Geschehnisse werden lebendig herübergebracht und auch den Charakteren kann man gut folgen.
Ein humorvolles Abenteuer, welches für gute Unterhaltung sorgt. Der Comic ist vom Aufbau, der Gliederung und Gestaltung sehr gut umgesetzt. Den Zeichnungen und Geschehnissen kann man sehr gut folgen. Auch die Dialoge sind verständlich und das Ganze spannend und lustig, auch ein wenig wild und chaotisch umgesetzt.
Die Charaktere sind toll gezeichnet und der der Verlauf sehr gut erkennbar.
Der Comic Stil ist .locker und flüssig lesbar. Es liest sich sehr kurzweilig und man kommt schnell und gut voran.
Auf dunkelblauem Hintergrund mit schwarzer Schrift zu arbeiten, ist nicht ganz leicht, da hätte ich mir mehr Kontrast gewünscht. Da es nur einige wenige Seiten betrifft und ansonsten es von der Schriftart und den Kontrasten gut passt, fällt dies nicht weiter ins Gewicht.
Ansonsten ist die Story klasse, etwas chaotisch und durchgeknallt und sorgt auf jeden Fall für gute Unterhaltung. Es sorgt für so manche Lacher und auch optisch ist es passend umgesetzt. Ein cooles und humorvolles Weltraum-Abenteuer.
Fazit:
Ein durchgedrehter, abenteuerlicher, kurioser und humorvoller Weltraum-Comic, der für lustige Unterhaltung sorgt.
Rezensionen von Claudia R.:
Aliya und der Silberexpress (Die Schule der Zeitreisenden 2) von Laila Rifaat
Zug-Zeitreise
Klappentext / Inhalt:
Aliya kann es kaum erwarten, an die Schule der Zeitreisenden zurückzukehren. Doch der finstere Magier Dorian Darke ist noch immer auf der Suche nach ihr. Um sie in Sicherheit zu bringen, werden Aliya und ihre Freunde auf eine Zugreise durch die Jahrtausende im legendären Silberexpress geschickt.
Sie sind begeistert und überzeugt, dass sie hier in Sicherheit sind. Doch als ein Passagier getötet wird, ahnt Aliya, dass Dorian dahintersteckt. Sie muss ihn aufhalten, doch ausgerechnet jetzt spielen ihre geheimnisvollen Fähigkeiten als Schlosserin verrückt. Aliya braucht Hilfe – doch wem an Bord kann sie noch trauen?
Eine rasante Zugfahrt durch die Zeit, atemlose Spannung und atmosphärische Settings in einer Welt voller fliegender Teppiche und magischer Geheimnisse – der zweite Band der Reihe um Aliya und die Schule der Zeitreisenden ist ein großes Fantasy-Vergnügen.
Cover:
Das Cover ist wundervoll umgesetzt. Ein Teil eines Zuges ist hier angedeutet und ein Mädchen,. welches sich gerade noch an diesem festhält. Es wirkt spannend und interessant umgesetzt. Die Farben leuchten wieder und dank einer Glanzfolie schimmert das Ganze wieder besonders. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön und fantasievoll in Szene gesetzt. Auch der Wiedererkennungseffekt zum ersten Band ist hier gegeben.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den zweiten Band einer Reihe. Ic h denke, dass man diesen Band durchaus auch ohne Vorkenntnisse lesen kann, da ausreichend und genügend erklärt wird, um jedoch in alles einzutauchen und auch die Entwicklungen und Veränderungen, sowie dem Gesamten besser zu folgen, ist ein Lesen in Reihenfolge natürlich vorteilhaft, wenn auch nicht zwingend erforderlich.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich locker und flüssig lesen. Eine spannende Zug-Zeitreise sorgt hier für gute Unterhaltung. Im Silberexpress wird es spannend und gefährlich.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge und ermöglichen so einen angenehmen Lesefluss. Die Anfänge sind sehr schön gestaltet. Die kleinen Illustrationen an den Anfänge sind toll ausgewählt und optisch gut hervorgehoben. Die Überschriften sind passend, ohne dabei zu viel zu verraten. Aliya hatte ich schon im ersten Band ins Herz geschlossen und bin auch hier von ihrer Entwicklung sehr begeistert.
Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte in sich ist rund. Spannung wird gut aufgebaut und die Beschreibungen sind bildlich, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und dem Ganzen sehr gut folgen kann.
Fazit:
Spannende und unterhaltsame Zug-Zeitreise.











