Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Immenhof:
National Geographic Kids - Lexikon der Tiere von Lucy Spelman
Umfangreich
Nachdem ich schon vom "Weltallbuch" begeistert war, bin ich nun auch vom Lexikon der Tiere nicht enttäuscht worden. Schon beim ersten Durchblättern fallen die zahlreichen, hochwertigen Bilder auf, die die Vielfalt der Tierwelt lebendig werden lassen. Besonders gelungen finde ich die klare Gliederung: von Säugetieren über Amphibien bis hin zu Vögeln und weiteren Tierklassen ist alles übersichtlich geordnet.
Jedes Tier wird zudem in seinem Verbreitungsgebiet auf einer kleinen Karte dargestellt. Zusätzlich sind sehr viele Informationen enthalten, welche nicht zum klassischenStandardwissen gehören. Hinzu kommen unzählige Tabellen, Daten und interessante Fakten, die das Werk zu einem echten Schatz für Tierfreunde machen. Ein rundum empfehlenswertes Lexikon, das Wissen ansprechend und spannend vermittelt.
Für alle Tierfreunde eine absolute Empfehlung!
Rezensionen von Anjulia :
Das Geschenk von Gaea Schoeters
20000 Elefanten
Nach einer Verschärfung eines Gesetzes über Einfuhrverbote von Jagdtrophäen "schenkt" Botswana Deutschland 20000 Elefanten. Diese tauchen wie von Zauberhand in Berlin auf und verursachen dort ziemliches Chaos. Nicht nur bei der Berliner Müllabfuhr, die den Hinterlassenschaft nicht mehr Herr wird.
Das Geschenk von Gaea Schoeters greift einen diplomatischen Vorfall aus dem Jahr 2024 auf, in dem der botswanische Präsident tatsächlich erwog Deutschland die entsprechende Anzahl an Elefanten zu senden. Die Autorin spinnt hier sehr gekonnt die Folgen einer entsprechenden Schenkung weiter. Während mache Szenen tatsächlich etwas surreal wirken, dürfen viele Probleme, welche die Elefanten verursachen keine Fiction sein. Das Buch zeigt allerdings hauptsächlich die politische Sicht auf die Elefantenproblematik. Parallelen zur aktuellen Politik sind auffällig und gewollt. Wahlergebnisse stehen wir so oft vor Problemlösungen. Gleichzeitig zeigt sich auch die Komplexität von globaler Politik: Wie eine kleine Gesetzesänderung, die für Deutschland nur minimalste Auswirkungen hat, zu einem tatsächlich Problem in Botswana wird. Ich habe das Buch mit Interesse gelesen. Mit weniger als 150 Seiten ist es humorvoll, satirisch, teilweise auch bewusst unangenehm zu lesen.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Die Blutbestie von Chris Meyer
„Tom Bachmann Band 5 „
BKA Spezialist Tom Bachmann ist auf einer Tagung in Belgien. Nur seinem Chef zuliebe ist er vor Ort. Doch dann findet der Hund eines Wanderers ganz in der Nähe in einer Fledermaushöhle mehrere männliche Leichen. Allen Toten wurde das Herz entfernt. Die örtlichen Behörden bitten den Profiler und sein Team um Hilfe.
Schnell ist klar, hier ist ein Profi am Werk. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und gehen in die verschiedensten Richtungen.
Abwechselnd wird aus der Sicht von verschiedenen Personen erzählt, das alleine hat schon Suchtpotential. Ich war wie bei allen Büchern von Chris Meyer von Anfang an gefesselt. Ich konnte das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen. „Blutbestie“ habe ich an 2 Tagen verschlungen. Der Schreibstil ist packend, rasant, voller blutrünstigen Grausigkeiten und brachial.
Der Autor ist meiner Meinung nach eine Koryphäe in diesem Genre. Also eine klare Leseempfehlung für Fans! Achtung: Die Serie um Tom Bachmann und sein Team macht süchtig!
Man muss die Serie nicht chronologisch lesen, da immer wieder Szenen davon eingestreut werden, wird man entweder neugierig und kauft sich sowieso alle Bücher oder man hat einen „Wiedererkennungseffekt“. ????
Rezensionen von FogandBooks:
Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich von Sandra Grauer
Zwischen Drachen, Vampiren und Roadtrip-Feeling
„Pearls & Skulls“ hat mich mit einer spannenden Mischung aus Urban Fantasy, Roadtrip-Abenteuer und einem Hauch Romantik überrascht. Der Einstieg fiel mir zwar nicht ganz leicht, da der Schreibstil anfangs etwas sperrig wirkte, doch mit zunehmender Seitenzahl entwickelte sich ein Spannungsbogen, der die Geschichte immer mehr vorantrieb.
Gerade wer die anderen Bücher der Autorin nicht kennt, muss keine Angst haben – das Universum mit Drachen, Fae, Vampiren und Co. ist verständlich und lädt zum Eintauchen ein. Dennoch hatte ich am Ende das Gefühl, dass das Leseerlebnis intensiver wäre, wenn man auch ihre anderen Reihen kennt, denn die vielen Namen und Verbindungen gegen Schluss können durchaus verwirren.
Besonders gelungen fand ich die Charaktere. Paige wirkte für mich lange Zeit wie das klassische Bad Girl, hart, unnahbar und voller Ecken und Kanten. Doch auf dem Roadtrip lernt man sie immer besser kennen, und plötzlich zeigt sie Seiten, die man zu Beginn kaum für möglich gehalten hätte. Lavaughn ist da das komplette Gegenstück – fast schon ein „Good Boy“, ein kleiner Softie, der sich sofort in mein Herz geschlichen hat. Diese Gegensätze haben die Dynamik zwischen den beiden für mich sehr interessant gemacht. Ihre Liebesgeschichte ist in diesem ersten Band allerdings eher ein Nebenschauplatz. Zwar fand ich es spannend zu verfolgen, wie aus Abneigung allmählich Nähe entsteht, aber gerade dieser Wandel geschieht mir ein wenig zu plötzlich. Von „Wir hassen uns“ bis zu „doch nicht so sehr“ sind es am Ende nur wenige Seiten, was der Emotionalität ein bisschen die Tiefe nimmt.
Das Setting hat mir insgesamt sehr gefallen. Die Reise, die magischen Elemente und das Einbeziehen der größeren Welt der Autorin waren für mich Highlights, auch wenn das Ende durch die Vielzahl an Figuren fast etwas überladen wirkte. Trotzdem war es spannend, bekannte Namen aus anderen Reihen wiederzuerkennen und so einen Vorgeschmack auf die Verknüpfungen zu bekommen.
Für mich ist „Pearls & Skulls“ ein gutes Buch für zwischendurch – kein absolutes Highlight, aber definitiv eine gelungene Fantasy-Geschichte, die Lust auf mehr macht. Ich bin neugierig, wie es mit Paige und Lavaughn weitergeht und werde Band 2 mit Sicherheit lesen.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Versprich mir, dass du tanzt von Dani Atkins
„Drama, Liebe, Hoffnung, Trauer… einfach alles!“
Lilly hat ihren Ehemann Adam an Krebs verloren. Es ist eine Welt zusammengebrochen für sie. Adam hat Lilly um einen letzten Gefallen gebeten. Sie soll sich mit ihrem Jugendfreund Josh aussöhnen, warum ausgerechnet mit Josh, weiß sie nicht. Anfangs möchte sie das absolut nicht, aber da es Adams letzter Wunsch war, erfüllt sie ihn trotzdem.
Sie fährt nach Hause um Josh zu finden. Alle Erinnerungen von früher kommen wieder hoch. Nach und nach erfährt man, was damals passiert ist und warum es Adam so wichtig war, dass sich Lilly mit ihm ausspricht.
Wie gewohnt sind die Romane von Dani Atkins voller Emotionen und Dramen. Man taucht in die Story ein und kann sich ihr nicht entziehen. Trauer, Spannung, Hoffnung, Liebe, und noch vieles mehr enthält dieser Roman. Mich hat die Geschichte berührt. Fans von der Autorin müssen das Buch sowieso lesen, für all jene, die Dani Atkins noch nicht kennen, eine klare Leseempfehlung. Das Cover und der Farbschnitt ist natürlich ein zusätzliches Highlight.
Rezensionen von Streiflicht:
Ihr werdet sie nicht finden von Andreas Winkelmann
Der letzte Clou fehlte
Da ich Bücher von Autor Andreas Winkelmann sehr gerne lese, war ich natürlich neugierig auf seinen neusten Roman. Der Plot klingt total interessant und macht Lust auf das Buch.
Also habe ich voller Begeisterung mit dem Thriller angefangen. Das Buch lässt sich auch sehr gut lesen und die Seiten fliegen so dahin.
Ich mochte den Wechsel zwischen den aktuellen Ereignissen und dem damaligen Geschehen. Das sorgt immer wieder für Spannung und kleine Cliffhanger.
Was ich schade fand, war, dass mir insgesamt der Clou fehlte. Das Buch ist schon spannend, aber ich hatte trotzdem mehr erwartet. Am Ende war es fast so wie gedacht und ich blieb ein bisschen ratlos zurück. Es sind zwar alle Fragen geklärt und der Fall - damals wie heute - ist gelöst, aber dennoch blieb ein leicht fader Beigeschmack. Vielleicht hatte ich auch einfach zu viel erwartet. Für einige interessante Lesestunden am Strand war es toll, der letze Schliff fehlte aber.
Rezensionen von Anjulia :
Geheimnisse des Nil, Band 2 - Where the Library Hides von Isabel Ibañez
Alexandrias geheime Bibliothek
Um in Ägypten bleiben zu können und nicht von ihrem Vormund nach Hause geschickt zu werden, heiratet Inez. Ihr Mann Whitford Hayes nutzt diese Ehe jedoch für seine eigenen Pläne. Enttäuscht von Whit gibt Inez die Suche nach ihrer Mutter, der sie das Handwerk als Artefakteschmuglerin legen möchte, nicht auf und stößt dabei auf einige weitere Familiengeheimnisse.
Where the Library Hides von Isabel Ibañez ist eine Abenteuergeschichte mit Lovestory und historischem Hintergrund. Durch magische Artefakte hat das Buch auch einen kleinen Fantasy-Anteil. Der Anteil der Liebesgeschichte ist diesmal wesentlich größer als im ersten Teil. Mir hat sie gut gefallen, auch wenn ich mit Whits Handlungsweise einige Schwierigkeiten hatte. Inez fand ich wieder sehr sympathisch, mutig und entschlossen. Sie entdeckt Familiengeheimnisse und gerät zwischen die Fronten von Grabräubern und Artefakteschmugglern. Im weiteren Verlauf wird die Geschichte actionreich und spannend. Whit und Inez befinden sich mehrfach in Lebensgefahr, bevor es ein Happy-End geben darf. Für mich war "Where the Library Hides" ein sehr gut gelungener zweiter Teil und Abschlussband, den ich beim Lesen kaum zur Seite legen konnte.
Rezensionen von D.:
Fünfvierteltakt von Dieter Eigler
Kurz ünd knacking, sehr originell
Lauter schöne Seiten, Texte, Bilder, Melodien. Sehr kreativ, sehr originell, sehr tiefgehend.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von D.Rezensionen von Eternal-Hope:
Die Welt der Gerüche von Bjørn Berge
Die Welt der Gerüche
Dieses Buch eines norwegischen Autors ist ein unterhaltsames und informatives Sachbuch über einen Sinn, der in der heutigen Zeit oft weit weniger beachtet wird als die anderen. Wie im Buch ausgeführt, ist die moderne Welt hauptsächlich auf den Sehsinn ausgerichtet, gefolgt vom Hörsinn - interessanterweise auch die einzigen beiden Sinne, die auch digital gut vermittelt werden können.
Dadurch wurden Riechen, Tasten und Fühlen noch einmal mehr zurückgedrängt, als das früher schon der Fall war. Und doch spielt der Geruchssinn zumindest unterbewusst bis heute eine große Rolle für unsere Orientierung in der Welt, so hängen etwa auch Geruchssinn und Orientierungssinn eng zusammen.
Historisch betrachtet geht die Geschichte des Geruchssinns und seiner Bedeutung für die Menschen weit zurück, wie das Buch aufzeigt: in vielen kleinen, übersichtlichen Unterkapiteln erfahren wir Spannendes zum Verhältnis der Menschheit zu den verschiedenen Sinnen und insbesondere zum Geruchssinn im Laufe der Geschichte: wie allgegenwärtig viele unangenehme Gerüche wohl schon zur Zeit der alten Römer waren - und wie wenig diese in den historischen Quellen erwähnt werden: denn man gewöhnt sich schnell an Gerüche, die man immer vor der Nase hat, und außerdem ist es sehr subjektiv, welche Gerüche als unangenehm empfunden werden.
Sehr interessant waren für mich auch die Forschungsergebnisse zur Geruchswahrnehmung von Kindern, die meist erst irgendwann im Alter von 4 bis 8 Jahren beginnen, den Geruch von Exkrementen als unangenehm einzustufen: ein Hinweis darauf, dass dabei wohl auch die kulturelle Prägung eine starke Rolle spielt.
Das Buch liest sich leicht, schnell und angenehm und dabei lernt man viel: darüber, wie stark Gerüche uns immer noch prägen und wie sich etwa die meisten Menschen kurz nach dem Händeschütteln instinktiv mit der Hand an die Nase fassen, um geruchliche Informationen über das Gegenüber aufzunehmen, über die historische Diskriminierung und Herabwürdigung von Frauen auch in diesem Bereich, da diesen schlimmere Gerüchte nachgesagt wurden, obwohl empirisch belegt Männer stärker riechen, darüber, wie sich Klassen, Schichten, Milieus und Kulturen geruchlich voneinander abgrenzen oder wie unsere moderne Zeit versucht, natürliche Gerüche weitgehend aus unserem Umfeld zu eliminieren und uns gleichzeitig mit künstlichen Aromen zu manipulieren und vieles mehr.
Für chemisch Interessierte werden auch die einzelnen chemischen Komponenten, aus denen sich viele bekannte Gerüche zusammensetzen, aufgeschlüsselt. Im Anhang gibt es noch ein ausführliches Quellenverzeichnis, um bei Interesse einzelne Themen noch weiter vertiefen zu können. Alle anderen erfahren auch so einige interessante Grundlagen über das Riechen: etwa, dass wir ohne den Geruchssinn geschmacklich nur die Grundgeschmäcker wie sauer, süß, salzig usw. wahrnehmen könnten, aber keine feineren Nuancen davon.
Insgesamt ist es also ein unterhaltsames, spannendes und lehrreiches Sachbuch zu einem interessanten Thema, das ich einem breiten Publikum empfehlen kann.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
All Better Now von Neal Shusterman
Erwartungen nur teilweise erfüllt
Ich bin ja ein großer Fan des Autors und habe sowohl die Skythe - Bände, wie auch Dry regelrecht verschlungen. Auf das neue Buch "All Better Now", das eine Viruspandemie zum Thema hat, habe ich mich daher sehr gefreut und mir das Hörbuch gekauft.
Die Leistung des Sprechers ist super, denn er schafft es, allen Charakteren die größtmögliche Tiefe zu verleihen und haucht der Geschichte Leben ein.
Nicht zuletzt wegen der großartigen Sprecherleistung habe ich die doch zahlreichen Längen im Buch gut aushalten können.
Die Handlung ist nach der Corona-Pandemie angesiedelt - ein neuer Virusstamm, der ebenfalls über die Luft verbreitet wird, breitet sich über die Welt aus. Über die Herkunft wird im Buch nicht spekuliert, was ich sehr schade gefunden habe. Als Naturwissenschaftlerin interessiert mich das schon.
Mariel lebt mit ihrer Mutter am Rande der Gesellschaft - meist im Auto, in den USA. Ron ist der reiche Sohn des Vermieters, der Mariel und ihre Mutter bei der Übernachtung in seiner Immobilie kennenlernt.
Neben der "Liebesgeschichte" der beiden Charaktere, die für mich leider nicht besonders glaubwürdig ist, da sie sehr an der Oberfläche kratzt und emotinal wenig in die Tiefe geht, werden noch wirtschaftliche und ethische Themen abgehandelt.
Einer jugen hochbegabten Sprachwissenschaftlerin wird ein Imperium anvertraut - mit dem Ziel, Crown Royal zu stoppen. Die genesene ursprügliche Inhaberin wird zur scharfen Konkurrenz.
Die wissenschaftliche Forschung kann ich mir in dieser Form leider schon vorstellen, wobei mich eben die mangelnde Suche nach der Herkunft bei einer Suche nach einem schnellen Gegenmittel oder Impfstoff sehr verwundert hat.
Viele ethische Themen werden im Buch aufgegriffen, auch, wie weit Selbstlosigkeit einer Gesellschaft nutzt und wann diese selbst zum Problem wird.
Die technischen Spielereien, unter anderem der neuen Maskengeneration, haben für mich einen interessanen Aspekt bei der Lektüre dargestellt.
Dass die Charaktere alle sehr flach bleiben ist deren Vielzahl geschuldet, was ich sehr schade gefunden habe. Der Fokus auf weniger wirklich gut ausgearbeitete Figuren würde mir besser gefallen.
Für das Ende des Buches ziehe ich den zweiten Stern ab - das war, meiner Meinung nach, zu viel des Guten. Mir wäre ein klareres Ende sehr recht gewesen.
Fazit: Wer bereits andere Bücher des Autors gelesen hat, erwartet vielleicht, wie ich, etwas zu viel von dem Buch. Ansonsten ein gut konstruierter Medical Thriller.











