Kunden em pfehlungen
Rezensionen von C. P.:
Bearbind Lyceum - Thilda von Annina Safran
Schlimmer geht immer im Internat Bearbind Lyceum
Auf intrigante Weise erreicht Thildas Stiefmutter, dass sie auf das weit entfernte Bearbind Lyceum geschickt wird. Dieses entpuppt sich nicht nur als das wohl altmodischste Mädcheninternat der Welt, sondern ist zugleich geheime Ausbildungsstätte für Hexen. Und für Thilda der reinste Albtraum!
Das Bearbind Lyceum ist wirklich düster auf mehreren Ebenen.
Die Mädchen werden hier regelrecht gedrillt und von der Aussenwelt abgeschottet, es gibt unfreiwillige Aufnahmerituale und zu Beginn schlägt Thilda eine Abneigung entgegen, die zu hasserfüllt ist, um noch normal zu sein. Nachdem sie erste Verbündete gefunden hat deckt sie nach und nach die Hintergründe auf, warum die Direktorin alle so gegen sie anstachelt und welche Kräfte in ihr schlummern. Diese beklemmenden Situationen gemeinsam mit Thilda zu erleben ist nicht ohne, und ihr Mut wird ebenso hervorragend geschildert wie ihre Verzweiflung, wenn sie sich mal wieder wie allein gelassen fühlt.
Eine Herausforderung bei einer Story, in der ein Charakter zunächst in ein ausgefallenes Setting bugsiert werden muss, ist der Aufhänger, in diesem Fall der Weg dahin, dass die Stiefmutter ihren Plan durchsetzen kann, Thilda loszuwerden. Das las sich für meinen Geschmack etwas holprig und war mir zu sehr Böse-Stiefmutter-Klischee, die Streiche der Stiefschwestern einfach zu plump. Auch empfand ich es als Infodump, als Thilda ihre Familiensituation zu Beginn fast komplett aufzählt. Ab der Ankunft im Internat wird es besser, auch wenn die zwischenmenschliche Kälte zunächst etwas merkwürdig wirkt (das hat jedoch seinen Grund, wie man im Verlauf des Romans erfährt).
Thildas emotionales Auf und Ab ist wirklich gut dargestellt, diverse Geister bringen magische Abwechslung in ihre Tragödie. Das Ende empfand ist als angenehm gewählt, hier zeigt sich eine gewisse Reife, alles ist verständlich und in sich stimmig und es wird nichts überdramatisiert.
Bis auf einige Startschwierigkeiten ein hervorragend düster-emotionales Abenteuer mit magischen Sidekicks und ohne Romantik-Anteil. Für Jugendliche und alle Junggebliebenen.
Rezensionen von peedee:
Winterlicht am Meer von Tanja Janz
Endlich wieder Pastorin
Imke kehrt nach St. Peter-Ording zurück. Nicht nur, um ihre Eltern zu besuchen, sondern um vorübergehend die Stelle ihres Vaters zu übernehmen: Er arbeitet als Pastor und hat sich das Bein gebrochen. Das allein wäre schon schlimm genug gewesen, aber in der Adventszeit gibt es die verschiedensten Anlässe, deren Durchführung nun in Frage gestellt war.
Imke freut sich, als Pastorin einzuspringen, hat aber auch gemischte Gefühle zu ihrer Rückkehr: Die Gedanken an ihre einst beste Freundin Sinja und ihre grosse Liebe Simo, die sie hier zurückgelassen und bisher nicht mehr gesehen hat, setzen ihr zu. Was werden die kommenden Wochen bringen?
Erster Eindruck: Ein sehr stimmungsvolles Cover, das sehr gut zum gewählten Buchtitel passt.
Nach dem Prolog kommt es zu einem Zeitsprung von acht Jahren. Imke arbeitet in einem Jugendzentrum in Münster, seitdem ihre Kirche in Warendorf, wo sie fünf Jahre als Pastorin gearbeitet hat, geschlossen wurde. Die Tätigkeit gefällt ihr… meistens. Aber tief im Innern ihres Herzens ist sie eben doch Pastorin. Der Anruf ihrer Mutter, nach Hause zu kommen, um die Pastorenstelle interimistisch zu übernehmen, erwischt sie auf kaltem Fuss.
Sie weiss, sie hat noch zwei „Baustellen“ aus der Vergangenheit: einerseits Sinja, früher ihre beste Freundin, und andererseits Simo, ihr damaliger Freund. Da beide SPO nicht verlassen haben, wird sich eine Begegnung nicht vermeiden lassen. Doch davor fürchtet sie sich…
Imke hat mir sehr gefallen, ich habe gleich gespürt, dass sie mit Leib und Seele Pastorin ist. Aber eines macht auch der Fachfrau zu schaffen: Vergebung. Sie sollte sich für ihr damaliges Handeln vergeben können. Nachdem sie Sinja wiedergetroffen hat, entschuldigt sie sich zigfach dafür, dass sie den Kontakt nicht aufrechterhalten hat. Das empfand ich mit der Zeit etwas ermüdend, denn das Halten einer Verbindung ist keine einseitige Sache. Auch Sinja hätte den Kontakt suchen können. Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen und es gab den einen oder anderen Stolperstein auf dem Weg zu Weihnachten. Am besten gefallen hat mir der Zusammenhalt der Einheimischen. Von mir gibt es 3 Sterne.
Rezensionen von C. P.:
Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie von Akram El-Bahay
Achtung: Versteckte Kosten des Buchreisens werden hier offengelegt
Adam möchte endlich beweisen, dass er bereit ist, selbstständig Reisende durch die Buchwelten zu führen, ein exklusiver Service der Londoner Buchhandlung Libronautic Inc., für welche Adam tätig ist. Deswegen ist er alles andere als begeistert, als sein aktueller Gast den in der Handlung des Romans vorgesehenen Pfad verlässt und dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch Adam in Gefahr bringt.
Kurz darauf verhält sich die nächste Person während einer magischen Buchreise verdächtig auffällig. Und jedesmal erscheint eine Tür, die definitiv nicht zur Handlung des zugehörigen Romans gehört.
Die Idee, direkt in ein Buch hineinreisen zu können, hat seinen gewissen Reiz, deswegen sind die von Libronatic Inc. angebotenen Buchreisen trotz des hohen Preises ziemlich gefragt. Einige Einschränkungen und Bedingungen gibt es, ebenso sind die Regeln dieser Reisen sehr verständlich erklärt, genauso wie die Folgen, sollte man sich nicht daran halten. Da Adam seinen Job gut macht habe ich mich wie Adam selbst gewundert, dass er stets einen Kollegen zur Seite bekommt. Was es damit auf sich haben könnte offenbart sich wie einige weitere nicht so schöne Geheimnisse rund um Libronatic Inc. von Kapitel zu Kapitel. Dabei verschiebt sich der Fokus von den Buchreisen ein wenig weg zu weiteren Abenteuern, welche Adam mit Charakteren erlebt, deren Vertrauen er zunächst gewinnen muss. Und es stellt sich heraus, dass dieses magische Buchreisen nicht nur einen hohen Preis von den Kunden fordert, sondern dass auch andere einen ungewollten Preis zahlen müssen.
Der Roman bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Spannung und Geheimnissen, welche sich Adam nach und nach offenbaren und sein Heile-Welt-Bild seiner bisherigen Familie der Buchreisenden gewaltig ins Wanken bringt. An einigen Stellen hätte ich mir ein etwas schnelleres Voranschreiten der Handlung gewünscht, insbesondere zu Beginn, ebenso bleiben zum Ende von Band 1 viele Fragen offen. Dafür gilt es so manche Überraschungen zu entdecken, die neugierig auf den zweiten Band der Dilogie machen. Auch der Schreibstil ist angenehm bildhaft und macht es einfach, die Szenen miterleben zu können.
Rezensionen von Willy Shrub:
Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3) von Anthony Horowitz
Empfehlung für Krimi-Nostalgiker
Anthony Horowitz beweist mit "Tod zur Teestunde" einmal mehr seine Meisterschaft im Umgang mit den Konventionen des klassischen Detektivromans. Das Buch ist eine raffinierte Verschachtelung zweier Kriminalfälle und ein wahres Fest für all jene, die Agatha Christie und Co. lieben.
Horowitz gelingt eine beeindruckende Gratwanderung.
Er zelebriert die Klischees des Cosy Crime – das Herrenhaus, die begrenzte Anzahl Verdächtiger, die obskuren Motive – und verpackt sie in einer modernen Meta-Erzählung. Der Wechsel zwischen dem Manuskript-Krimi und Susans realer Ermittlung in der Verlagswelt ist nicht nur stilistisch reizvoll, sondern sorgt auch für durchgehende Spannung. Man rätselt auf zwei Ebenen mit: Wer hat im fiktiven Saxby-on-Avon gemordet, und wer ist der wahre Mörder des Autors?
Sprachlich elegant und mit viel Liebe zum Detail geschrieben, fängt Horowitz die Atmosphäre beider Welten perfekt ein. Die Charaktere sind scharf gezeichnet, von der pragmatischen Lektorin bis zum genial-schrulligen Detektiv Atticus Pünd.
Der Roman ist ein intelligenter, fesselnder und unterhaltsamer Krimi, der nicht nur durch seine Spannung, sondern auch durch seinen literarischen Witz besticht. Für Fans klassischer Kriminalgeschichten ein Muss und ein Highlight des Genres.
Rezensionen von cosmea:
Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer
Neues aus dem Graphischen Viertel
Kai Meyers neuer Roman spielt auf zwei Zeitebenen - 1930 und 1945. In der Bücherstadt Leipzig gründen vier junge Leute 1930 den „Club Casaubon“. Felix, Vadim, Julius und Eddie stammten aus vermögenden Familien und teilen die Leidenschaft für Bücher. Dann beginnen sie, wertvolle Bücher zu stehlen.
Mit dem Erlös aus dem Verkauf unterstützen sie Vadim, der mit seinem Antiquariat in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. Eines Tages schließt sich Eddies Schwester Eva der Gruppe an. Felix verliebt sich in die attraktive junge Frau, doch er hat in Vadim einen Rivalen. Felix wandert in die USA aus. 1945 wird er von den Amerikanern beauftragt, bei der Katalogisierung von Millionen geraubter Bücher mitzuhelfen. Sein erster Einsatz ist auf Patmos, wo er die Vernichtung eines wertvollen Buchbestandes in einem Kloster verhindern soll. Sein nächster Auftrag führt ihn in das zerstörte Leipzig, wo er die Freunde von früher und Eva sucht, die angeblich tot ist. Hier ist das Leben gefährlich. Die Invasion der Russen droht, und gefährliche Spione und Gangster sind überall aktiv.
Die Geschichte hat umfangreiches Personal und viele Handlungselemente, deren Verknüpfung man aufmerksam verfolgen muss. Da ist die Liebesgeschichte zwischen Eva und Felix vor historischem Hintergrund, aber auch ein mysteriöses Manuskript und Okkultismus spielen eine Rolle. Felix gerät in gefährliche Situationen und versucht zu überleben. Er muss sich entscheiden, ob er nach Beendigung seiner Mission in Europa bleibt oder in die USA zurückkehrt.
Ich habe auch den neuen Roman des Autors trotz einiger Längen und einer ungeheuren Detailfülle gern gelesen, aber für mich ist es nicht das beste Buch aus der Serie um das Graphische Viertel. “Die Bücher, der Junge und die Nacht“ hat mir von allen am besten gefallen.
Rezensionen von nil_liest:
Anime - Der ultimative Guide von Joe O'Connell
Ein visueller Schlüssel zur Welt der Anime
Anime ist weit mehr als bunte animierte Bilder in Filmform. Das merkt man recht schnell, wenn man in diesem umfassendem Werk Anime – Der ultimative Guide blättert. Beispielsweise Robotic Angel, der erzählt die Geschichte von Tima, einem Roboter, der das Aussehen der verstorbenen Tochter eines mächtigen Mannes hat und als Schlüssel zu einer geheimen Waffe dienen soll.
Als der junge Kenichi Tima begegnet, beginnt ein aufregendes Abenteuer voller Gefahren, moralischer Konflikte und menschlicher Emotionen. Kompakt erklärt von Joe O’Connell, der fasziniert ist von Anime und macht sie für Laien wie mich greifbar.
Das Buch präsentiert 100 Anime-Filme und -Serien, von Klassikern bis zu versteckten Juwelen, gespickt mit farbigen Standbildern und Illustrationen, die den Zauber der Geschichten einfangen. Jedes Profil enthält nicht nur grundlegende Informationen wie Erscheinungsjahr, Genre oder Ursprungsquelle – sei es Manga, Light Novel oder Computerspiel – sondern auch spannende Hintergrundinfos, die Regisseure, Studios und spezifische Genres in den Fokus rücken. So erfährt man zum Beispiel, dass Hayao Miyazaki seine Karriere nicht sofort bei den Ghibli Studios begann, sondern zuvor an Projekten wie Heidi und Lupin III mitwirkte. Solche Details machen das Buch zu einem wahren Schatz für Neugierige.
Besonders gelungen finde ich die Empfehlungen für Einsteiger und Kenner. Sie sind ein idealer Leitfaden, um die eigene Entdeckungsreise durch die Anime-Welt zu starten. Ich selbst habe viiiiiele Titel entdeckt, die mir völlig unbekannt waren, und die ich nun gerne sehen möchte. Guter Start mit dem Sohn das anzugehen.
Die Essays und Spotlights schaffen dabei eine Balance zwischen Information und Inspiration, sodass man das Buch nicht nur liest, sondern förmlich darin eintaucht.
Anime – Der ultimative Guide ist ein absolutes Muss für Filmfans und alle, die sich für Anime interessieren. Es öffnet die Tür zu einer faszinierenden Welt voller Geschichten, Kunst und Emotionen. Für mich als Laien war es eine wunderbare Entdeckungsreise, die Lust macht, noch mehr Anime zu erleben und zu verstehen.
Rezensionen von Streiflicht:
Arvil, der kleine Falke - Die Europameisterschaft von Thomas Forat
Schön und voller Gefühl
Da ich bereits das erste Buch mit Arvil, dem kleinen bunten Falken, und seinen Freunden gelesen hatte, wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht! Wie auch schon beim ersten Band hat mich das Buch sehr begeistert und mir große Lesefreunde gemacht. Toll, dass die Geschichte immer wieder auch mit tollen Illustrationen versehen ist, den den Text so herrlich ergänzen.
Für mich ein wahres Highlight.
Auch in diesem Buch geht es wieder um Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Familie - die man sich manchmal eben doch aussuchen kann. Ich finde es faszinierend, wie viele eigentlich ernsthafte Themen hier angesprochen werden. Und das in die Kindergeschichte perfekt eingebunden und so eingewebt, dass es kaum auffällt. Nie mit erhobenem Zeigefinger, sondern immer im Rahmen der Erzählung, die auch mich als Erwachsene wieder sehr berührt hat. So macht das Lesen Spaß und die Kleinen (und vielleicht auch die Großen) lernen noch einiges - ganz nebenbei.
Ich freu mich jetzt schon auf den dritten Band, denn dieses Buch hier ist eine wunderbare Fortsetzung, die sich zu lesen lohnt!
Rezensionen von nishi93:
Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso
Magisch
Endlich mal wieder ein Buch, das einen in seinen Bann zieht.
Lisavet Levy wird von ihrem Vater in einen Raum gebracht, der bislang nur in ihrer Fantasie existierte. Der Zeitraum, ein Ort der Erinnerung, in dem die Zeit gleichzeitig vergeht und doch nicht. Als sie realisiert, dass ihr Vater nicht zurückkommen wird, um sie zu retten, fängt eine ganz neue version ihres Lebens an.
Dabei webt die Autorin geschickt geschichtliche Themen sowie Politik mit ein, man fühlt mit, bangt mit und wird mit in die eine oder andere Erinnerung versetzt.
Gerade die erste Hälfte des Buchs hat mir extrem gut gefallen. Zwischendurch waren die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln etwas anstrengend und ich muss zugeben, manche Entwicklung war sehr vorhersehbar bzw wurde so sehr angeteasert, dass sie keine Überraschung mehr war. Die zweite Hälfte des Buchs hat mir nicht mehr so gut gefallen, trotzdem absolut lesenswert.
Rezensionen von Streiflicht:
Schattenbauten von Su Turhan
Gut zu lesen
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich bisher nichts aus der Feder von Su Turhan gelesen hatte. Es ist bereits der neuten Fall für Zeki Dermirbilek, der erste für mich. Und so dauerte es auch ein bisschen, bis ich drin war in der Geschichte, aber auch als Seiteneinsteigerin kam ich gut klar.
Kleine Hinweise im Text eingestreut helfen, sich zurecht zu finden, in der Familie von Zeki und mit den anderen Figuren. Eine kleine Übersicht wäre vielleicht nicht schlecht für Neueinsteiger.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es für mich manchmal ein bisschen anstregend war. Die vielen Details und Personen, da muss man immer aufpassen und dranbleiben. Vielleicht liegt es auch daran, dass für mich ja alle Figuren neu waren. Ich mochte aber die Verstrickungen gerne und fand es auch gut, dass es spannend war, aber nicht zu blutig. Ein bisschen mehr Thrill hätte es für mich sein dürfen, aber auch so war es angenehme Unterhaltung.
Schön fand ich die kurzen Kapitel, die es leicht machen, schnell noch eins zu lesen und dann nicht mittendrin aufhören zu müssen. Das finde ich sehr angenehm. Gut gefallen hat mir auch, dass das Buch in München und Istanbul spielt und man so immer wieder neue Örtlichkeiten hat. Auch die persönliche Seite des Kommissars kennenzuerlernen, die Nachwirkungen seines Beinahe-Tods und sein Familiensinn, das fand ich sehr anrührend.
Fazit: Gute Unterhaltung, die Aufmerksamkeit fordert, unblutige Spannung und interessante Einblicke ins Leben in der Türkei und auf dem Bau.
Rezensionen von liesmal:
Als Weihnachten immer weiß war von D.G. Ambronn
Zum Schmunzeln und Träumen
Das kleine Büchlein erfreut mit acht kurzen Geschichten, die mich schon jetzt – noch vor dem 1. Advent – mit einem Hauch von Advent verzaubert haben.
„Damals, als Weihnachten noch weiß war“ heißt die erste Geschichte. Sie ist nicht nur sehr fröhlich und bringt mich zum Schmunzeln, sondern sie ist so reich gefüllt mit Szenen, die mich an frühere Zeiten erinnern, dass sie als wunderbare Vorlage dient, um mich in meiner eigenen Erinnerungskiste kramen zu lassen.
Insgesamt sind die Geschichten sehr unterschiedlich. So gibt es neben Reiseerlebnissen auch zwei Erzählungen, die mir bereits bekannt und liebgeworden waren. Eine davon ist einem Roman entnommen, die andere hatte ich schon als Kurzgeschichte kennengelernt. Auch das ist schön, wenn man Wohlbekanntes eingebettet in ein neues Buch noch einmal wiederfindet.
Besonders gut gefallen hat mir die Fabel „Die verschwundene Weihnachtskugel“, weil sie mir ein echtes Gefühl von Weihnachten schenken konnte.
Das Buch ist wie ein bunter Strauß, gefüllt mit ganz verschiedenen Geschichten, die alle einzigartig und besonders sind. Meine volle Leseempfehlung für ein wunderschönes Buch, das es auch in großer Schrift gibt und das eine tolle Geschenkidee für die Weihnachtszeit ist.











