Kunden em pfehlungen
Rezensionen von div:
Das glückliche Leben von David Foenkinos
Was macht das Leben wirklich aus?
Was macht das Leben wirklich aus?
Der Autor David Foenkinos erzählt in „Das glückliche Leben“ die Geschichte eines Mannes, der plötzlich alles verliert – seinen Job, seine Sicherheit, sein gewohntes Leben. Was in diesem Buch folgt, ist ein leises, bewegendes Porträt über den Sinn des Lebens, die Suche nach Glück und die Kraft der Veränderung.
Der Schreibstil ist einfach und sehr gefühlvoll. Der Autor schafft es, mit wenigen Worten große Emotionen auszudrücken. Man spürt die Einsamkeit des Protagonisten, seine Ängste und Zweifel – aber auch seine Hoffnung. Besonders schön ist, wie der Autor zeigt, dass Glück oft dort beginnt, wo man es nicht erwartet.
„Das glückliche Leben“ ist definitiv ein Buch mit Tiefgang, und hallt nach dem Lesen noch einige Zeit nach. Von mir gibt es eine Empfehlung. Die Geschichte berührt, weil sie so menschlich ist. Was macht das Leben wirklich aus?
Rezensionen von Daggy:
Wichtelzauber im Flaschengarten von Maike Siebold
Wichtelzauber für Lotta
Auf dem Cover sehen wir den Flaschengarten, deren Anlage am Ende des Buches beschrieben wird. Dahinter Tilda, von der dieses Buch handelt und einige Wichtel.
Überraschend steht am Abend ein Geschenk für Tilda auf dem Tisch, Als sie es vorsichtig öffnet, erfreut sie ein Flaschengarten, in dem sie meint, zwei kleine Gesichter zu sehen.
Nachdem Papa Tilda dann am Abend vorgelesen hat, tauchen zwei Wichtel auf, die sich über den Menschling Tilda freuen. So taucht Tilda in die Wichtelwelt ein und erfährt von der „Nacht der Wünsche“.
Die Illustrationen bringen uns in die wundervolle Welt der Wichtel und die Figuren mit den großen Augen sind sehr niedlich. Der Text ist schon etwas länger, aber gut verständlich und sehr liebevoll geschrieben. Da werden sicher viele Kinder sich auch so eine Wichtelschar in ihrem Flaschenglas wünschen und zusammen mit Tilda auf die Erfüllung ihres Wunsches.
Rezensionen von Daggy:
Alles tanzt - Eine Maus wirbelt durch Stepp und Ballett von Kristina Scharmacher-Schreiber
Schöne Mischung zwischen Erzählung und Sachinformationen
Vor mir liegt ein sehr umfangreiches Bilderbuch in einem großen Format. Das Cover zeigt eine Tanzschule mit den unterschiedlichsten Tänzen, unten sehen wir die beiden Mäuse, deren Abenteuer erzählt wird.
Zunächst kann man anhand einer Karte die Stationen nachvollziehen, die Marie auf der Such nach Pepe besucht.
Denn nachdem Pepe Marie zu einem Tanzwettwerb eingeladen hat, verschwindet er der Tasche eines Mädchens. Einziger Hinweis sind Steppschuhe, die in der Tasche waren. So macht sich die kleine Maus auf und trifft an vielen Stationen Menschen, die auf ganz unterschiedliche Art tanzen.
Neben dieser spannenden Suche gibt es viele erklärende Sachtexte, beginnend mit der Geschichte des Tanzes. Dann geht es in ein Opernhaus und hier erfahren wir ganz viel über das Ballett, über die Entwicklung, die Schuhe bis zu einer Bastelanleitung für ein Tutu. Aber es gibt im Haus auch eine Musicalbühne, hier gibt es Informationen zu den bekanntesten Musicalstücken. In einer Tanzschule werden Gesellschaftstänze erklärt, bevor wir den Flamenco und andere regionale Tänze kennenlernen. Über den Breakdance geht es dann endlich zum Steppen.
Tanzen gehört einfach zu unserem Alltag dazu und schon die Kleinsten bewegen sich zur Musik. Deshalb wird dieses Buch sicher begeistert gelesen werden. Vielleicht finden wir bei der großen Auswahl noch den passende Tanz für uns. Die spannende Geschichte von Marie ist schon sehr lang und zieht sich über das ganze Buch, unterbrochen wird sie von den nicht weniger spannenden Sachinformationen und die vielen bunten, schön gestalteten Bilder ergänzen dieses Buch zu einem wundervollen Gesamtwerk, dass sicher nicht nur die Kinder begeistern wird.
Rezensionen von Daggy:
Zipfelmaus und die Glitzerkatze von Uwe Becker
Ein spannender Sommer für die Freunde
Die Zipfelmann, die ihren Namen von ihrer rot-weißen Zipfelmütze hat, muss um die kleine Maus Vicci kümmern, die von einer Katze entführt wird.
Doch zunächst findet die Zipfelmaus den Smaragdring, den Frau Bienenstich, in deren alten Küchenschrank sie im Garten wohnt, verloren hat. Natürlich muss sie diese Neuigkeit sofort ihren Freunden in der Spelunke mitteilen, die sich das teure Schmuckstück sofort anschauen müssen.
Da die kleine Vicci einfach über die Wiese läuft kann die Schwarzekatze sie fangen und als Lösegeld den Ring verlangen. Doch dann müssen die Freunde feststellen, dass der Ring nicht mehr in seinem Versteck ist. Aber Vicci, die von dem moppeligen Kater bewacht wird, schafft es ihn mit vielen Spangen und anderen Kram zur Glitzerkatze zu verkleiden.
Diesmal soll die Zipfelmaus auf ihre kleine Nichte aufpassen, wozu sie gar keine Lust hat. Als die Kleine dann gekidnappt wird, bekommt sie sofort die Hilfe ihrer Freund und gemeinsam suchen sie nach dem verschwunden Ring. Am Ende gibt es dann noch eine ungewöhnliche, überraschende Wendung. Ein humorvolles Buch mit vielen tollen bunten Zeichnungen und einer sehr gemischten Freundesbande.
Rezensionen von Daggy:
Mäc Mief und das total verrückte Baumstammwerfen von Carola Becker
Schottischer Schafkrimi
Bei Mäc Mief handelt es sich um ein Schaf, dessen bester Freund der Hund Bonnie ist und der Finn, den Sohn des Bauern, als seinen Lieblingsmensch gezeichnet. Die drei sind auf dem Cover zu sehen und zu Beginn es Buches werden alle die „mit dabei sind“ vorgestellt.
Auf dem Hof ist viel Unruhe, da alle Familienmitglieder für die Highland Games trainieren.
Da kann es passieren, dass Mäc Mief ein Heusack vor die Füße fällt oder ihm ein geblümter Gummistiefel am Kopf vorbeifliegt. Meggie trainiert fürs Hügelrennen und Bonnie leistet ihr Gesellschaft. Als der Paketbote Ross riesige Baumstämme durch die Gegend schleudert, befürchtet Mäc Mief verrückt zu werden. Doch dann ist endlich der „Große Tag“ und alle fahren los, dazu werden Mäc Mief und Bonnie noch mit einem karierten Tuch geschmückt.
Doch dort angekommen, vermisst Tom und Ross ihre Geldbeutel und es gibt keine Würstchen. Wie es dann so läuft bei den Wettbewerben und mit den Ermittlungen der Tiere zum Verlust des Geldes könnt ihr dann selbst lesen.
Die Geschichte wird wieder mit viel Humor erzählt und es kommt noch zu einigen lustigen Szenen. 15 Kapitel und viele schöne bunte Bilder machen des Buch zu einer schönen Vorsetzung der Reihe um eine schottische Farm.
Rezensionen von Daggy:
Zehn freche Mümmelhasen von Maike Harel
Humorvolle Tierreime
Das gelbe Cover zeigt eine Menge Hasen, die zum Teil auf einem Wal stehen und andere , die ein Boot rudern, dass fest verankert ist.
Die 10 ist groß auf der ersten Doppelseite zu sehen und natürlich die entsprechende Anzahl an Hasen, die über den grünen Hasen hüpfen, bis der Gärtner alle verscheucht.
Bei 9 geht es um Zottelziegen, die nach einem „Meck, meck, meck!“-Ruf verschwinden. Bei der 8 geht es um Ringeltauben und bei 7 quakten freche Wiesenkröten.
„Sechs freche Silberreihern
Stand der Kopf nach Feste feiern,
flogen sie ins schöne Bayern,
fraßen Fisch aus blauen Weihern.
Naschten viel zu viel Gebäck –
„Ei der Daus, wir müssen weg!“
Ist der Text zur 6, bei 5 sind freche Weinbergschnecken unterwegs und 4 Piekse-Mücken folgen dann. Im Zirkus treffen wir auf 3 freche Grizzlybären, 2 Honigbienen haben Schlechte-Laune-Mienen und am Ende geht eine kleiner Lieblingsjunge ins Bett.
Die Verse, die sich gleich viermal reimen sind sehr schön zu lesen und zu sprechen, sie sind voller Witz und beschreiben die unterschiedlichsten Tiere um als Gute-Nacht-Geschichte zu enden. Auch die Bilder sind sehr humorvoll gestaltet, also ein rundum schönes Bilderbuch.
Rezensionen von Daggy:
100 Köpfe der Demokratie von Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus; Jan Ruhkopf
Demokraten-Biografien
Ich fange einfach mal mit Seite 210 an, denn dort sind die vorgestellten 100 Personen mach Wirkungsphasen eingeteilt. Es beginnt mit dem Jahr 1789, der Zeit der französischen Revolution und Georg Forster, dem in der Aufstellung die letzte Seite gewidmet wird. Sein Zitat endet mit den Worten „…mit dem stolzen Bewusstsein, dass die Herrschaft dem ganzen Volk gehört!“ Die nächste Phase behandelt die Jahre 1815-1849 und Georg Büchner ist sicher der bekannteste Vertreter.
1918 endet der nächste Abschnitt und sind Anita Augspurg und Lida Heymann, die gemeinsam vorgestellt werden, Vorkämpferinnen der Frauenbewegung. Natürlich gibt es in der Weimarer Republik viele Namen, die sich für die Demokratie einsetzten. Von Friedrich Ebert, über Rosa Luxemburg, bis Gustav Stresemann geht da die Bandbreite. Auch in der NS-Zeit gab es Menschen, die die schwindende Demokratie anprangerten. Der Abschnitt 1945-1989 ist zweimal vorhanden, einmal für die BRD und einmal für die DDR. Die Zeit ab 1990, Wiedervereinigtes Deutschland, endet dann mit May Ayim, die die ersten Seiten im Buch füllt. Eine Afrodeutsche, die als Stimme der People of Color in Deutschland galt. Ich habe mit der Aufstellung hinten im Buch angefangen, aber die bebilderten Biografien sind genau andersherum angeordnet, wir gehen also beim Lesen immer weiter in der Zeit zurück, was mich verwundert hat. Viele der Demokraten sind mir ein Begriff, aus der Geschichte oder weil ich sie im Laufe meines Lebens gekannt habe. Aber viele der Namen sind mir völlig unbekannt und ich fand es interessant sie kennen zu lernen, was besonders für die Menschen gilt, die in der ehemaligen DDR für die Demokratie gekämpft haben.
Das Cover zeigt einige der 100 Köpfe und mir fällt es ein wenig schwer die Menschen, die ich kenne zu erkennen. Auch die Portraits in den Collagen, die es zu jeder der Personen gibt, fand ich manchmal schlecht getroffen.
Weshalb gerade diese 100 Biografien im Buch abgedruckt wurden und ob es andere gibt, die hier zu Worte hätten kommen müssen, kann ich nicht entscheiden, auf jeden Fall ist eine ein interessante Zusammenstellung.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Gym von Verena Keßler
Witzig, schräg und makaber
"Gym", nach den "Geistern von Demmin" und "Eva" nun das dritte Buch von Verena Keßler, liest sich leicht und schnell. In kurzweiligen Szenen erleben wir die namenlose Ich-Erzählerin, die ihren früheren prestigeträchtigen Job wohl verloren hat, auf Bewährung ist und nach einer Anstellung sucht und diese im Mega-Gym-Fitnesscenter findet.
Ihren nicht ganz perfekten Körper erklärt sie mit der Lüge, gerade erst entbunden zu haben, doch bald wird sie dem Fitnesshype verfallen und immer mehr trainieren, immer stärker und kräftiger werden und dafür vieles aufs Spiel setzen, bis zum sehr schrägen Ende des Buches, das ich hier natürlich nicht verraten möchte.
Das Buch ist eine sarkastisch-bissige Kritik an den überzogenen Maßstäben, die insbesondere an weibliche Körper von der Gesellschaft angelegt werden, und zeigt in humorvoll-übertriebener Art auf, wozu der daraus resultierende Selbstoptimierungshype und die damit verbundene Konkurrenz führen können: zur Selbstzerstörung und zur Zerstörung sozialer Bindungen. Insofern ist es ein gut geschriebenes, unterhaltsames Buch, das wichtige Themen anspricht.
Mich persönlich hat es aber irgendwo im letzten Drittel verloren, als mir einige Entwicklungen doch bei weitem zu überzogen und für mich nicht mehr lustig waren. Das ist aber wohl persönliche Geschmackssache. Dieses Buch wird sicher nicht allen gefallen, aber für viele doch zumindest eine gute Unterhaltung mit Anregung zum Nachdenken sein.
Rezensionen von Daggy:
Na Zoowas! Wie die Wilde Kraa den Tiergarten aufmischte von Melanie Laibl
Freiheit oder Sicherheit, was bedeutet der Zoo für die Tiere?
Der Kolkrabe, die wilde Kraa, fühlt sich frei, weil sie überall hinfliegen kann. So besucht sie regelmäßig die Tiere (Viechs) im Zoo, für die sie eigene Namen hat, die am Ende des Buches „übersetzt“ werden. So sind die Wo-Wos die Erdmännchen ihre erste Station, die warten auf ihr Frühstück und die Kraa behauptet, „Wenn ihr frei wärt, wie ich, hättet ihr längst gefuttert.
“ Verschweigt aber, dass ihr Magen auch knurrt. Doch dann kommen die „Mjam-Nams“ mit dem Futter zu den Viechs. Doch die Kraa hat sich über Nacht Gedanken gemacht und einen Text geschrieben, der die Freiheit der Zootiere fordert. Die Zoobewohner tun sich aber schwer damit zu unterschreieben, weil sie das sorglose Leben nicht aufgeben wollen. So fühlt sich der Affe (Uk-Uk) „recht ungezwungen.“
Sehr lustig ist das Zusammentreffen mit den Besucher*innen des Zoos und die Kommentare in den Sprechblasen. Auch hier mischt sich immer wieder mit nicht ganz wahren Behauptungen die Kraa ein. Auf einer Seite, die das wuselige Treiben im Zoo zeigt, stellt die Kraa dann die Frage „Wer will, dass Schluss ist mit Zoo?“
Hinten im Buch gibt es, wie schon erwähnt Erklärungen zu den Tieren, zum Zoo und zur Intension für das Buch. Schon in dem Buch „Schiffbruch mit Tiger“ geht es darum, wie sinnvoll ein Zoo für die Tierwelt ist. Auch dieses Buch bietet viel Diskussionsmöglichkeiten, denn der Zoo ist ja nicht mehr nur Tierschau, sondern heute ist man bemüht die Tiere so artgerecht wie möglich zu behandeln. Die Bilder sind stark stilisiert, trotzdem kann man die Tiere gut erkennen, die Namen, die die wilde Kraa verwendet, sind etwas befremdlich, zeigen aber, dass vielleicht auch die Tiere andere Worte verwenden als wir.
Rezensionen von Daggy:
Mein Körper von Punam Krishan
Wie der Körper funktioniert
Unsere Kinder entdecken im Kita-Alter ihren Körper und wollen mehr darüber erfahren. Dieses große Pappbilderbuch mit den vielen erklärenden Klappen eignet sich da sehr gut zum gemeinsamen (Vor-)Lesen und zum selbst entdecken.
Zunächst geht es um unser Herz und um das Blut, dass es durch den Körper pumpt.
Danach wird geatmet und Sauerstopp in die Lunge gebracht. Weiter geht es mit dem Gehirn und die damit verbundenen Sinne. Für die Verdauung muss der Buch hochkamt gehalten werden. Der Bewegungsapparat wird dann erklärt und eine gebrochenen Arm wird geröntgt. Auf der Seite „Deine Haut“ geht es auch um Nägel und Haare. Zwei nackte Kinder sind auf der Seite „Pipi-Kram“ zu sehen unter den Klappen sehen wir wie das Wasser, dass das Mädchen trinkt, es durch die Nieren wieder ausscheidet. Auf der letzten Doppelset geht es um „Abwehrkräfte“, da tauchen Schleim, Tränen und Ohrenschmalz auf.
Da dieses Buch sich auf die wichtigsten Themen beschränkt und diese einfach erklärt, ist es eine Antwort auf die ersten Fragen zum Körper. Für weitere Erklärungen gibt es noch viele umfangreichere und spezielle Bücher.











