Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Emmmbeee:
Aufsteiger von Peter Huth
Was für eine Story!
Ein ehrgeiziger Journalist hat seine Beförderung auf einen hohen Posten vor Augen, zum Greifen nah, mit ihm rechnen alle in seinem Umfeld mit dem Aufstieg. Doch dann – kommt alles ganz anders. Völlig anders, und was daraus wird, besonders gegen Schluß, damit rechnet nun wirklich kein Leser.
Im Grund eine fürchterliche Geschichte, wenn wir uns an die Stelle des Möchtegern-Aufsteigers denken, aber dadurch natürlich ein hervorragender Stoff für einen Roman.
Da geht es durch menschliche Höhen und vor allem Tiefen, und zwar bei allen Beteiligten. Viel Geschirr zerbricht dabei, und teilweise habe ich mit den Beteiligten sehr gelitten. Spannend verläuft die Story besonders ab dem ersten Fünftel.
Dazwischen gewährt und der Autor in eher kurzen Sequenzen die Sicht aus anderer Perspektive, was das Werk angenehm durchlüftet und die Hergänge verständlicher macht. Äußerst überraschend der Schluss, das hätte ich so nicht erwartet. Und erst das „Outing“!
Hingegen wäre mir lieber gewesen, ich hätte den Klappentext nicht gelesen. So weiß der Leser von Anfang an, was Felix Licht im Lauf des ersten Tages geschehen wird, ein Teil der Spannung ist dahin und der Gesamteffekt bleibt aus. Schade!
Insgesamt aber eine sehr lesenswerte Story, ein angenehmer Erzählstil, spannend geschrieben. Ich werde das Buch gerne weiterempfehlen.
Rezensionen von Flo:
Falling Like Leaves von Misty Wilson
Tolles Jugendbuch
New Yorkerin Ellis hat genaue Vorstellungen davon, wie ihre Zukunft aussehen soll: an der Columbia University studieren und Journalistin werden. Als ihre Eltern sich vorübergehend trennen und ihre Mutter sie in die Kleinstadt Bramble Falls mitschleppt, um bei ihrer Tante und Cousine zu leben, bricht für Ellis die Welt zusammen.
Eine sehr schönes herbstliches Young Adult Buch! Die Charaktere sind jung, gehen zur Highschool und es ist ein echt nettes Setting.
Ellis ist ambitioniert und hilft anfangs hauptsächlich beim Herbstfestival, um ihren Lebenslauf zu schmücken. Es war richtig schön zu sehen, die die Menschen aus bramble falls zusammenhalten und alle bei den herbstlichen Aktivitäten mitmachen und Ellis dann doch in Herbst-Feier-Laune bringen. Allen voran ihre Cousine und deren Freunde.
Nur Cooper, mit dem sie 3 Jahre zuvor einen Sommer verbracht hat, scheint sie nicht zu mögen. Der Konflikt wird gut aufgearbeitet und ich mochte die Kommunikation zwischen den beiden. Das knistern war dann auch schnell da.
Wirklich süße Charaktere, ein tolles Setting, sehr gelungenes Jugendbuch!
Rezensionen von buch4ever:
I Know Where You Buried Your Husband von Marie O'Hare
Gesellschaftssatire
Worum geht es?
Die Story dreht sich um eine Gruppe von fünf Frauen, die seit der Schulzeit miteinander befreundet sind.
Sophia, Safa, Ella, Ajola und Caoimhe.
Sie verbringen einen schönen Mädelsabend zusammen und danach gehen sie noch zu Sophia nach Hause. Dort entdecken sie die Leiche von Sophias Ehemann.
Nun ist guter Rat teuer und sie stehen vor der Entscheidung, entweder die Polizei zu rufen oder ihn heimlich zu vergraben. Sie beschließen, Letzteres zu tun. Nachdem sie ihn gemeinsam begraben haben, trennen sich ihre Wege.
Doch sieben Jahre später müssen sie wieder ein gemeinsames Treffen organisieren, denn sie werden erpresst und wollen herausfinden, wer sie damals beobachtet hat.
Meine Meinung
Das Buch untersucht die Dynamik der Freundschaft, die Macht von Geheimnissen und die Grenzen, wie weit man gehen würde, um seine Freunde zu schützen. Auch werden interessante Themen aus der heutigen Gesellschaft aufgegriffen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und zum Teil spannend. Die Kapitel sind nach den jeweiligen Frauen unterteilt, wodurch die Entwicklung der Charaktere und ihr Leben in Vergangenheit und Gegenwart beleuchtet werden.
Da der Roman mit schwarzen Humor beworben wird, wirkte dieser allerdings oft überzogen, anstatt die makabere Handlung auf eine unterhaltsame Art und Weise zu verpacken. Vielleicht ist das ein Markenzeichen des britischen Humors? Ich weiß es nicht. Jedenfalls gelingt es den Charakteren nicht, mich zu überzeugen.
Zusätzlich verliert die Handlung öfter den roten Faden. Während einige Szenen fesselnd sind, gibt es andere, die in die Länge gezogen wirken. Manchmal fragt man sich, was die Autorin eigentlich erzählen möchte. Es sind mir einfach zu viele kritische Themen aus der heutigen Gesellschaft aufgegriffen.
Das Cover wiederum passt meiner Meinung nach zur Story, durch die dunklen Farben wirkt es düster und geheimnisvoll.
Fazit
Marie O'Hares Debütroman „I Know Where You Buried Your Husband“ verspricht eine düstere, humorvolle Geschichte über weiblichen Zusammenhalt gepaart mit viel Kritik an der heutigen Gesellschaft. Und damit hat die Story für mich ein gutes Grundgerüst, welches mitunter spannend ist, doch leider konnte das gesamte Buch meine Erwartungen nur bedingt erfüllen. Es gab gute Ansätze, die aber nicht konsequent genug umgesetzt wurden. Dadurch entstanden immer wieder Längen.
Wer sich an überzogenen Charakteren und einem sehr unlustigen schwarzen Humor stört, wird nicht ganz auf seine Kosten kommen. Dennoch ist die Geschichte für einen regnerischen Nachmittag eine solide Unterhaltung.
Von mir gibt es wegen der angeführten Kritikpunkte 3 Sterne.
Rezensionen von Normanfips:
Nightblood Prince von Molly X. Chang
Eine eigensinnige Protagonistin
Wir tauchen in eine Welt voller Prophezeiungen, Magie, Kämpfen, Krieg und verfeindeter Reiche ein. Mittendrin Fei. Aufgrund einer Prophezeiung wird sie gezwungen im Kaiserpalast aufzuwachsen. Sie hat nur eine Aufgabe im Leben, nämlich die Kaiserin aller Kaiserinnen zu werden. Dies an der Seite Siwangs, dem Kronprinzen des mächtigsten Reiches.
Dort lebt auch gezwungenermaßen ein weiterer Kronprinz aus einem verfeindeten Reich. Lan Yexue ist nicht leicht zu durchschauen. Fei fühlt sich zwischen beiden hin- und hergerissen. Wer ist gut und wer ist böse? Wer verfolgt welche Absichten? Nur eines steht für Fei fest, sie will frei sein und ihre eigenen Entscheidungen treffen und kein Spielball von machtbesessenen und gierigen Männern sein. Ihre feministischen Ansichten in Ehren, aber die Autorin hat mir diesen Aspekt zu oft betont. Ich war ziemlich überrascht, dass in diesem Fantasyroman plötzlich Vampire auftauchen. Das war aus dem Klappentext nicht zu erahnen. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin und so habe ich das Buch zügig durchgelesen. Gerade bis zur Mitte hat mir der Roman wirklich gut gefallen. Dann lässt der Spannungsbogen leider nach. Der Schluss ist in Ordnung, da es der erste Band einer Reihe ist, bleiben natürlich noch viele Fragen offen. Insgesamt eine unterhaltsame Geschichte, die allerdings keinen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen hat.
Rezensionen von rewareni:
Der Rousseaumat oder Über die digitale Erziehung von Siggi WalterZ
Wer ist der bessere Pädagoge?
Als neu und innovativ soll das Projekt E.m.i.l.e an einer deutschen Schule ausprobiert werden. Ziel soll es sein, dass gestresste und kurz vor einem Burnout stehende Pädagogen von einem Humandroiden unterstützt werden. Dazu hat man Janina Rudmatis ausgewählt, die als engagierte Lehrerin die perfekte Mentorin ist.
Mit dem Namen Emil versehen, begleitet von nun an die Künstliche Intelligenz Janina und erfreut sich schon bald großer Beliebtheit bei ihren Volksschülern. Emil erweist sich schnell als große Stütze, bis zu dem Moment, als er einen alten Bildungsroman von Rousseau in die Finger bekommt und still und heimlich beginnt, gegen Janina zu arbeiten. Immer öfters kommt es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden und Janina merkt, dass Emil etwas vor ihr verheimlicht. Als auch noch eine pensionierte Lehrerin plötzlich stirbt spürt sie, dass sie Emil wohl nicht mehr vertrauen kann und ihre Nachforschungen sie in große Gefahr bringen.
Der Science Fiction Roman ,, Der Rousseaumat oder Über die digitale Erziehung“ greift ein interessantes Thema auf, nämlich, ob oder wieweit eine künstliche Intelligenz unterstützend in die Bildungsarbeit eingreifen kann.
Der Autor Siggi WalterZ hat dabei eine Geschichte geschrieben, die in nicht allzu fernen Zukunft spielt, wo die Schüler bereits mit vielen technischen und digitalen Hilfsmitteln ihren Schulalltag bewältigen.
Zu Beginn braucht man eine Zeit, bis man sich in die Geschichte eingelesen hat, da man von einer Kultusministerin erfährt, die mit nicht ganz legalen Mitteln an ihren Doktortitel gekommen ist und plötzlich mit ,,ihrem“ E.m.i.l.e Projekt gekonnt von ihren Verfehlungen ablenken kann. Wie die Schulklasse ausgerüstet ist mit den modernsten Mitteln oder warum Janina Lehrerin geworden ist. Ab dem Zeitpunkt wo der Humandroide seinen großen Aufritt hat, beginnt die Geschichte Fahrt aufzunehmen.
Es war interessant mit zu verfolgen, wie Janina und Emil zusammen wachsen, aus anfänglichen Misstrauen gegenüber der KI wird mit der Zeit Achtung, wie gut er mit den Kindern und den Eltern umgehen kann und sie geneigt ist, ihn als vollwertige Unterstützung anzusehen.
Mit der Zeit merkt man aber, dass hinter dem Projekt mehr steckt als angenommen und so mancher seine eigenen Ziele verfolgt.
Da es ein SF Roman ist, hat es mich auch nicht gestört, dass sich Emil auch äußerlich verändern konnte und ihm z.b Haare gewachsen sind. Mir hat ebenso gefallen, dass sich die KI auch zu Äußerungen hinreißen ließ, wo man das Gefühl hatte, dass sie eigene Vorstellungen hatte, wie Pädagogik zu funktionieren hat und man sogar so etwas wie echte Gefühle spüren konnte.
Es war ein interessanter ,,Kampf“ zwischen Mensch und Maschine wo man auch gesehen hat, dass man unscheinbare Menschen nie unterschätzen sollte.
Gut heraus gekommen ist auch die Tatsache, dass wie in der Realität, bei Fehlverhalten diverser Personen es immer wieder eine Möglichkeit gibt diese auf neue Posten zu bringen und somit ein größerer Schaden abgewendet werden kann.
Der Roman bietet nicht nur Spannung, sondern auch feinen Humor, sowie stellenweise auch Gänsehautgefühl.
Wenn man sich auf eine etwas ungewöhnliche Geschichte einlassen will, dann wird man bei diesem Roman sicher auch einiges zum Nachdenken bekommen.
Rezensionen von S.:
Spookily Yours von Jennifer Chipman
Cozy Romcom
Menschen feiern Weihnachten, Hexen Halloween. Hexe Willows Lieblingsmonat ist demzufolge Oktober. Derzeit hat sie kein Vertrauenstier. Ein kleiner schwarzer Kater aus dem Tierheim soll das ändern. Nur: er ist nicht wirklich ein Kater, aber auf dem besten Weg dorthin. Ob Willow, die Menschenfrau aus Pleasant Grove, ihn zurückverwandeln kann? Würde ich nicht, wenn er mich immer mit „klein“ abwertet.
Aber: sie tut es, denn sie ist zucker-, zucker-, zuckersüß. Und er entpuppt sich als ein ganz heißer Typ. Natürlich ist er auch ein genialer und oft beschriebener Liebhaber. Viel mehr als das und dass Willow gut küssen kann, erfährt man nicht über sie. Dafür eine Menge über Sachen, die man aus und mit Kürbis machen kann.
Jennifer Chipman hat mit der Konstellation Hexe/ Dämon ein Pärchen kreiert, das eigentlich gegensätzlich sein sollte, aber perfekt zusammenpasst. Die Autorin gibt eine Portion Magie und Romantik dazu, einige Dämonen-Gewissenskonflikte obendrauf und fertig ist eine leichte Urlaubsgeschichte wie ein Keks: schnell konsumiert, schnell verdaut.
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Die acht Leben der Frau Mook von Mirinae Lee
Coole Protagonistin, historische Perle (Korea)
Auf der Demenzstation des „Golden Sunset“ entschließt sich eine Mitarbeiterin der Verwaltung, die Bewohner*innen zu befragen, wie sie ihre Beisetzung wünschen. Um den Einstieg ins Gespräch zu erleichtern, sollen die befragten Personen drei wichtige Dinge aus ihrer Lebensgeschichte erzählen.
Für die fast 100-jährige Frau Mook sind drei zu wenige Punkte, denn eigentlich hat sie acht Leben geführt – als Sklavin, Ehefrau, Mutter, Spionin, Fluchtkünstlerin, Mörderin, Terroristin und Geliebte.
In nicht chronologischer Reihenfolge erzählt sie die einzelnen Stationen ihres Lebens. Einzig, um sich selbst zu retten, nahm sie diese verschiedenen Rollen an. Frau Mook beherrscht mehrere Sprachen, kann ohne Pathos neue Identitäten annehmen, sie kann sich den jeweiligen Lebenssituationen anpassen und auch morden, sogar ihren eigenen Vater.
Der Roman erfasst die Zeit des 2. Weltkrieges und auch den Koreakrieg Anfang der 1950er Jahre, somit unterschiedliche Gesellschaften und politische Systeme, wobei ich die Nordkorea betreffenden Teile besonders interessant fand. Ich hatte hier das Gefühl, dass es nicht weit von der Realität entfernt ist.
Ein Roman, an den man denkt, während man ihn weglegt, und zu dem man unbedingt möglichst schnell wieder greifen möchte, um die Geschichte weiterzuverfolgen. Der Aufbau der Kapitel in nicht zeitlicher Abfolge ist klug. Man möchte rasch wieder ein Mossaiksteinchen hinzugefügt haben, um zu erfahren wie es weitergeht.
Ein in jeder Hinsicht empfehlenswerter Roman: ein smarte, schillernde Hauptprotagonist*in, toller Plot, sprachlich gelungen und insgesamt historisch sehr interessant.
Aus dem Englischen von Karen Gerwig #namethetranslator
Rezensionen von Chris:
Was du siehst von Laura Maaß
Sehr bewegend
Die Autorin Laura Maaß hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ihr Erzählstil ist tiefgründig, ruhig und gleichzeitig unglaublich angenehm.
Im Mittelpunkt des Romans stehen Jule und Andi, die als beste Freunde in einem kleinen Ort in Mecklenburg, nahe der Elbe und der innerdeutschen Grenze, in der DDR aufwachsen.
Als Jugendliche verlieben sie sich ineinander.
Mit viel Einfühlungsvermögen und Intensität führt die Autorin die Leser*innen an die beiden Hauptfiguren heran – behutsam, aber eindringlich, sodass man sie nach und nach wirklich kennenlernt.
Die Wende bringt tiefgreifende Veränderungen in ihr Leben, auf die ich an dieser Stelle nicht näher eingehen möchte. Doch so viel sei gesagt: Diese Geschichte hat mich tief bewegt, zu Tränen gerührt und klingt immer noch nach.
Ein ganz besonderes Buch – ein Roman zwischen Freundschaft und Liebe, Ost und West – und einer Zeitenwende, die alles verändert.
Rezensionen von Katja K.:
Die Sprache der Drachen von S. F. Williamson
Berührende Fantasy für Drachen- und Sprachenfans
Wow! Endlich mal wieder ein rundum gelungener, liebevoll und anspruchsvoll geschriebener Fantasy-Roman! Ich war lange nicht mehr so begeistert von einem Buch. Dass es sich um ein Jugendbuch handeln soll, merkt man meiner Meinung nach kaum, wie so oft in diesem Genre. Die erschaffene Welt ist sorgfältig und liebevoll ausgearbeitet, die Charaktere werden authentisch und differenziert dargestellt.
Besonders gut hat mir gefallen, dass Vivien, die Protagonistin, nicht die typische tapfere Heldin ist, die von Beginn an ihre Bedürfnisse bereitwillig dem höheren Wohl unterordnet. Im Gegenteil; sie ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, verhält sich teilweise stur, übermäßig ehrgeizig und selbstsüchtig und versteht sich oft selbst nicht. Es geht hier auch um die Suche nach der eigenen Identität, um Schuld und Vergebung. Die Liebesgeschichte fügt sich ganz natürlich in die Erzählung ein, ohne den Plot mit ausufernden Sexszenen zu zerstören. Sie hat mich sehr berührt und es sind auch ein paar Tränen geflossen. Und zuletzt: Wie die Autorin selbst, so liebe auch ich nicht nur Drachen, sondern hege auch eine große Faszination für Sprachen. Man merkt, dass die Autorin auch Übersetzerin ist, denn die Liebe zur Sprache findet sich nicht nur im wunderschönen und berührenden Sprachstil wieder, sondern, wie es der Titel schon verrät, vor allem auch im Inhalt des Buches. Es ist eine Hommage an die unterschiedlichen Facetten von Sprache, ihre Bedeutung und ihre Macht. "Wer Sprachen und Wörter kontrolliert, der kontrolliert auch, was Menschen wissen" (Seite 256). Mich lässt das Buch staunend und demütig zurück, mit einem kleinen Kloß im Hals und bittersüßem Weltschmerz. Fazit: Großartige Fantasy, voller Liebe für Drachen und Sprachen, und mit wichtigen Lektionen zum Thema Schuld und Vergebung.
Rezensionen von Katja K.:
Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas von Jay McLean
Fesselnd und emotional
Diese New Adult-Story hat mich durch ihre Emotionalität und Spannung von Anfang an gefesselt. Manchmal erscheinen mir die Charaktere in romantischen Büchern etwas flach und wenig greifbar, wodurch sich Längen ergeben. Das Gegenteil war hier der Fall. Die Autorin hat einen so eindrücklichen, emotionalen und zugleich flüssigen Sprachstil, dass ich direkt in das Geschehen hineingezogen wurde und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet und ich habe mich direkt wohlgefühlt, auch wenn es auf eine emotionale Achterbahnfahrt geht und auch sehr ernste und schmerzhafte Themen behandelt werden. Generell hat mir auch der Aufbau des Buches mit dem dramatischen Prolog und der abwechselnden Erzählung aus Lucas' und Laneys Perspektive sowie den unterschiedlichen Zeitebenen gut gefallen. Die Missverständnisse zwischen den beiden und manche Handlungen erschienen mir teilweise nicht ganz nachvollziehbar (z.B. die Frauengeschichten von Lucas), weshalb ich einen Stern Abzug gebe. Abgesehen davon bin ich begeistert und froh, die Autorin entdeckt zu haben. Die nächsten beiden Bände stehen bereits im Regal. Fazit: Ich kann das Buch allen New Adult-Leser*innen ans Herz legen, die emotionale Bücher lieben und sich auch auf schwere Themen einlassen möchten. "Found Family"-Fans kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten.











