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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von stina23:

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Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse von Markus Heitz

Netter Mix aus Fantasy und Realität

Irida und ihre drei Freunde, die sich die „Furchtlosen“ nennen, empfinden sich alle aus dem einen oder anderen Grund als Außenseiter. Das Hinken und Stottern macht der Teenagerin Irida in der Schule das Leben schwer aber auch in ihrer Familie fällt sie durch ihre dunklen Haare und große Stärke aus dem Rahmen.

In ihrer Gruppe aber fühlen sich die Jugendlichen wohl und haben sich das Aufdecken von Geheimnissen rund um ihren Heimatort Hohenburg zur Aufgabe gemacht. Denn dort passieren immer wieder außergewöhnliche Dinge und es ranken sich zahlreiche Sagen um die Stadt und ihre Umgebung. Bald finden sich die zwei Mädchen und zwei Jungen mitten in einem mysteriösen Abenteuer wieder, dass manch ungeahnte Wendung nimmt.
Dieses Buch ist der erste Teil der Geschichte um Irida und ihre Freunde. Das ist für mich wichtig zu erwähnen, da die Story mit vielen offenen Fragen und Handlungssträngen endet und ich gerne gleich weitergelesen hätte, der nächste Band aber erst 2026 erscheint.
Die Geschichte ist interessant geschrieben und die Handlung ist über mehrere Stränge verteilt, wodurch man neugierig bleibt und Spannung aufkommt. Mit Irida erschafft der Autor eine sympathische Protagonistin, mit der sich Jugendliche sicherlich teilweise identifizieren können. Sie ist klug und einfühlsam, fühlt sich oft nicht zugehörig und ist eine loyale Freundin. Etwas gestört hat mich, dass das Auftreten von Magie und ähnlichem von ihr und den „Furchtlosen“ als zu normal hingenommen wird. Die Jugendlichen sind auch von Gewalt und sogar von Mord sehr unbeeindruckt. Neben Irida wirken die Charaktere der Freunde ziemlich konstruiert und bleiben ihrem Wesen die ganze Geschichte über treu und entwickeln sich somit nicht weiter. Der Zusammenhalt der Gruppe und die gegenseitige Unterstützung der Jugendlichen war wiederum ein sehr schöner Aspekt.
Ich bin wirklich neugierig auf das nächste Buch, denn als beim Lesen abzusehen war, dass die Geschichte recht offen in diesem ersten Teil enden wird, war ich enttäuscht. Darunter hat die Freude und meine vorhergegangene Begeisterung für die Geschichte etwas gelitten. Trotzdem gibt es von mir 4 Sterne.

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Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Die Geschichte des Klangs von Ben Shattuck

Erinnerungen

Zwei lose miteinander verbundene Geschichten über Musik und Neuengland, aber vor allem über verpasste Chancen und über verlorene Lieben, deren Bedeutung erst zu spät klar wurde. Manchmal merkt man ja tatsächlich erst im Nachhinein, wie prägend ein Verlust sein kann.

Der Stil des Autors ist poetisch und verdeutlicht nur die Tragik der einzelnen Protagonisten.

Man liest zwischen den Zeilen und spürt eine alles überdauernde Schwermut. Nicht die große Depression, aber eine konstante Melancholie, die alles ein wenig farbloser erscheinen lässt. Das Leben gelingt trotzdem, Beziehungen werden trotzdem gelebt. Aber die Erinnerung an Vergangenes wird zu einem kostbaren Schatz - gleichzeitig voller Freude und Trauer.
Großartig!

Knapp 100 Seiten sind schnell gelesen und wirken lange nach!

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Die Geschichte des Klangs

Rezensionen von Nele33:

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Heimat von Hannah Lühmann

verschenktes Potential

Aufgrund des vielversprechenden Klappentextes habe ich mich für das Buch Heimat der Autorin Hannah Lühmann entschieden.

Jana und Noah haben sich mit ihren beiden Kindern den Traum erfüllt, auf dem Land zu leben. Durch den Hauskauf geben sie allerdings auch ihr Stadtleben mit all seinen Annehmlichkeiten auf.

Zum Glück trifft Jana schnell auf Karolin, die quasi Vorzeigefrau der Dorfgemeinschaft und es entwickelt sich schnell eine Freundschaft, obwohl ihre Lebenseinstellung grundverschieden sind, zwischen den beiden ungleichen Frauen. Karolin lebt das Leben einer Tradwife und Jana bewundert sie maßlos. Als Janas Leben aus den gewohnten Bahnen fällt, wird Karolin zu ihrer Stütze.

Die Themen, die Hannah Lühmann in ihrem Roman anspricht, sind topaktuell, aber leider auch zu vielfältig, um sie in einem Roman von 170 Seiten adäquat und mit Tiefe zu behandeln. Jana erscheint planlos, nicht in sich gefestigt und dabei nicht sonderlich sympathisch.
Die vielen unterschiedlichen Themen, die die Gesellschaft momentan umtreiben(AfD, Social Media, Flüchtlinge, Gewalt ebenso wie das Mutter/-Frauenbild) werden, allesamt nur angerissen und wirken lose aneinandergereiht.

Eine starke Idee, die mich in ihrer Umsetzung leider nicht erreichen konnte.

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Heimat

Rezensionen von Lese:

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Kosmos SchlauFUX Roboter und KI von Thorsten Leimbach; Beate Jost

Für Kinder und Erwachsene spannend und lehrreich

Meine 9-jährige Enkelin interessiert sich sehr für Technik und Roboter. In diesem Sachbuch lernen Kinder ab etwa acht Jahren auf spielerische und kindgerechte Weise, was Roboter und Künstliche Intelligenz sind, wo sie schon heute eingesetzt werden und welche Chancen sie in der Zukunft bieten.

Man kann seinen eigenen Weg durch das Buch wählen, je nachdem, welche Themen einen gerade am meisten interessieren, und sich so Schritt für Schritt spannendes Wissen aneignen. Das Buch war auch für mich superspannend und lehrreich. Durch den interaktiven Charakter wird es sehr reizvoll für die Kinder, sich intensiv und ausdauernd damit zu beschäftigen. So lernen sie auf spielerische Art alles Wichtige rund um dieses aktuelle Thema.
Das Buch ist verständlich, spannend, praxisnah und zudem farbenfroh und ansprechend illustriert.

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Kosmos SchlauFUX Roboter und KI

Rezensionen von herrfabel:

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Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly

„Das Meer ist ein gefährliches Wesen“

Ehrlich gesagt verbinde ich mit Julia R. Kellys Roman „Das Geschenk des Meeres“ [Aus dem Englischen von Claudia Feldmann] sehr gemischte Gefühle. Einerseits bin ich sehr gern in diese leicht mythische Geschichte abgetaucht, andererseits hat mich das Verhalten der Protagonistin im Verlauf der Geschichte wahnsinnig herausgefordert und einige Nerven gekostet, aber eins nach dem anderen…

„Was vergessen war, kehrt zurück, wenn das Meer bereit ist.



Dieser Roman beginnt damit, dass in einer stürmischen Nacht um 1900 ein Junge an die schottische Küste gespült wird. Ein Fischer hat ihn gefunden und trägt ihn gerade ins Dorf, was bei allen für helle Aufregung sorgt. Aber nicht nur das, der Junge gleicht dem vor Jahren verschwundenen Sohn der Lehrerin Dorothy. Auch ihr stockt der Atem. Hat das Meer ihn etwa zurückgebracht?
Dorothy sieht darin eine neue Chance. Sie nimmt den Jungen bei sich auf und sorgt sich um ihn. Dabei brechen alte Wunden wieder auf und Verdrängtes kommt an die Oberfläche, denn alles erinnert sie an ihren Sohn Moses. An Moses und Joseph, in den sie sich damals bereits kurz nach ihrer Ankunft im Ort verliebte, mit dem sie sich eine gemeinsame Zukunft ausmalte und mit dem sie doch nie zusammenfand.

„Sie hatte gehofft, sie könnte sich die Familie erschaffen, die sie selbst nie hatte, von Liebe zusammengehalten, aber sie ist gescheitert, bevor sie überhaupt anfangen konnte. Doch als aus den Tagen Wochen und schließlich Monate werden, stellt sie fest, dass sie erleichtert ist, denn zumindest müssen sie jetzt nicht mehr so tun, als ob.“

Dieser Roman zeigt sehr eindrucksvoll, wie viel Einfluss Erziehung und Erlebtes auf das weitere Leben haben können und wie man sich dabei oft selbst im Wege steht. Wir Leser*innen lernen Dorothys Geschichte kennen. Anhand unterschiedlicher Figuren blicken wir auf ihre Ankunft im Dorf, ihre Arbeit in Skerry, ihre Verliebtheit und Ängste, sowie den Neid der Anderen. Dorothy verliebt sich sehr schnell in den Fischer Joseph, der ihr Haus repariert und sich auch sonst gern um sie kümmert, doch die Blicke und Tratscherei der anderen verschrecken sie viel zu schnell. Die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter hat so einige Spuren hinterlassen. Und die Geschichte, sowie der Verlust ihren Sohnes, taten ihr übriges. Trotz vollstem Verständnis für die Entwicklungen und ihr Verhalten, hat die Protagonistin dieses Romans mich wahnsinnig gemacht. Wie gern hätte ich sie mal (in dem sehr langen Mittelteil) geschüttelt oder ein „Sprich, doch endlich“ zugerufen, sie reimt sich viel zu viel zusammen, hält von allen Abstand, wirkt viel zu stolz und lebt mehr in ihrer eigenen Welt. Und doch wünscht sich nur Wärme und Geborgenheit. Und eben Joseph. Den Einstieg und diese leicht mystisch, verwunschene Gegend, die Atmosphäre und das raue Meer habe ich an diesem Buch sehr geliebt. Auch die Hintergründe fand ich toll, doch die Tragik, Verletztheit und die ‚zufälligen Entwicklungen‘ fand ich dafür an einigen Stellen etwas zu drüber oder sehr hinziehend, vorhersehbar… dennoch ist es ein toller, leicht psychologischer Roman, gerade für Menschen, die gerne Bücher mit dramatischen Liebesbeziehungen lesen oder so einigen Geheimnissen auf die Spur kommen wollen. Woher kommt der Junge? Welche Verbindung gibt es zu ihrem Sohn? Was ist damals geschehen? Warum zieht Dorothy sich so zurück? Und welche Rolle spielt Joseph in dem Ganzen?

„Die Erinnerungen kommen zurück wie Träume, die sich auflösen, wenn sie versucht, sie festzuhalten.“

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Das Geschenk des Meeres

Rezensionen von Sternzauber:

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Whisperwicks - Die Suche nach den Flüsterflammen von Jordan Lees

Ein zauberhaft-magisches Abenteuer in Winkelwald

„Whisperwicks“ von Jordan Lees hat mich unglaublich positiv überrascht und begeistert – es ist eine zauberhaft-magische, düstere, aber fantastisch herzliche Geschichte, die sowohl Jung als auch Alt bewegen und verzaubern kann! Einfach toll!

Die Geschichte spielt hauptsächlich in einer ganz eigenen Parallelwelt – „Winkelwald“ – in die der elfjährige Benjamiah hinein geführt wird, nachdem er eine seltsame Puppe per Post erhalten hat.

Er glaubt überhaupt nicht an Magie und hält sich lieber an Fakten, doch in Winkelwald muss er erkennen, dass er nicht alles mit Logik erklären kann. Diese Welt besteht aus dunklen Geheimnissen und einem Straßenlabyrinth, in dem sich niemand zurecht finden kann. Doch trotz aller Furcht stellt sich Benjamiah gemeinsam mit der gleichaltrigen Elizabella einer Reihe von schrecklichen Aufgaben, um das Verschwinden von Elizabellas Bruder zu ergründen…

Schon das wunderschöne Cover des Buches lädt in die magische Welt von Winkelwald ein und zaubert eine ganz besondere, geheimnisvolle, eher düstere und doch verlockende Stimmung, die Lust macht, gleich in die Geschichte einzutauchen. Die gedeckten Farben passen ebenso sehr gut zum Inhalt der Geschichte, wie die einzelnen Bildelemente und die Laternen scheinen mir regelrecht entgegen zu leuchten, was mir wahnsinnig gut gefällt. Überhaupt liebe ich den gestalterischen Ausdruck der Illustratorin Vivienne To, die auch im Inneren des Buches mit mehreren Bildern das Geschehen visualisiert. Ihre Zeichnungen wirken auf mich zart und fein, haben aber gleichzeitig einen sehr intensiven Ausdruck und ich kann mich regelrecht in der Betrachtung der schönen Bilder verlieren. Obwohl sie „nur“ in Schwarz-Weiß-Tönen gehalten sind, strahlen auch sie teilweise und wirken sehr lebendig.

Jordan Lees erzählt die Geschichte rund um die beiden Kinder und ihre Abenteuer in sehr angenehmer und flüssiger Sprache, die sich sehr gut lesen lässt und die der Geschichte einen guten Rhythmus verleiht. Eine Besonderheit sind Auszüge aus einem erklärenden Sachbuch der Winkelwald-Welt, die jedem Kapitel voran gestellt werden und die auch mir als Leserin einige Zusammenhänge klarer machen konnten – das ist meiner Meinung nach eine sehr gelungene Ergänzung zum Fließtext.

Den buchverliebten und zurückhaltenden Eigenbrötler Benjamiah mochte ich von Anfang an sehr und auch Elizabella, die zu Beginn abweisend und getrieben wirkt, habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Es gibt unglaublich viele interessante Charaktere in dieser Geschichte, die die einzigartige Welt von Winkelwald bevölkern und es war mir eine Freude sie alle kennen zu lernen!

Im Voraus war ich gespannt, ob die angepriesenen Qualitätsvergleiche mit Harry Potter und den Werken von Cornelia Funke meiner Meinung nach standhalten können und war doch eher etwas skeptisch. Doch diese Bedenken haben sich für mich wirklich in Luft aufgelöst und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass diese Geschichte, die meines Wissens nach auch weitergeführt werden wird, ein echter Klassiker der Kinderliteratur werden kann: sie ist originell und individuell, zeigt viel Gefühl und kreative Elemente, ist äußerst spannend und einem höheren Ziel gewidmet, das die Kinder erreichen müssen. Mich hat sie jedenfalls restlos begeistert und überzeugt, so dass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue!

Einzig wissen sollten Kinder, die in die magische Welt dieser Geschichte eintauchen, dass es durchaus düstert und auch zeitweise brutal zugeht und dass sie mit 475 Seiten doch recht umfangreich ist, doch wenn ihnen dies nicht zu nahe geht oder sie schreckt, dann steht einer atemlos spannenden, anregenden und zauberhaft-magischen Lesezeit nichts mehr im Wege – ich wünsche euch ganz viel Freude dabei!

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Whisperwicks - Die Suche nach den Flüsterflammen

Rezensionen von DoraLupin:

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Frag Philomena Freud von Annette Roeder

Gelungener Kinderkrimi zur Zeit von Sigmund Freud

Als ich von diesem Buch hier erfahren habe, war ich gleich sehr gespannt darauf, denn der Klappentext hat mich schon einmal neugierig gemacht. Ich lese sehr gerne Kinder- und Jugendbücher und Sigmund Freund und seine Psychoanalyse ist eine spannendes Thema. Ich wurde von diesem Kinderkrimi auch gut unterhalten und hoffe auf weitere spannende Fälle mit Philomena.

Die Geschichte dreht sich um das Straßenmädchen Philomena, diese ist in Wien wohlbekannt. Vor Sigmund Freuds Praxis verdient sie sich ihren Unterhalt als Schuhputzerin und gibt oft bessere Ratschläge für alle Lebenslagen als der berühmte Begründer der Psychoanalyse. Dessen Gespräche kann sie gelegentlich mitverfolgen und stößt so auf manches Geheimnis. Als die junge Patientin Sidonie von Wallersee verdächtigt wird, ihre Erbtante ermordet zu haben, wird Philomena misstrauisch. Ist es nicht merkwürdig, dass die Mordwaffe ausgerechnet eine Haarnadel mit einer perlenbesetzten Spinne ist, wo Sidonie doch wegen einer Spinnenphobie behandelt wird? Philomena forscht nach und stößt auf eine Intrige, die sie bis in Wiens berüchtigte Heilanstalt für Nervenkranke führt.

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist altersgerecht und leicht zu lesen, deshalb hat sich ein schöner Lesefluss ergeben. Die Kapitel haben zudem eine angenehme Länge. Generell bleibt die Geschichte die meiste Zeit spannend und die einzelnen Charaktere, allen voran Philomena und ihr Haustier sind mir ans Herz gewachsen. Die Nebencharaktere hätten noch etwas präsenter sein düften sie blieben mir ein wenig blass. Nach dem Klappentext hatte ich ausserdem erwartet, dass Sigmund Freud eine etwas größere Rolle spielt, aber vielleicht kommt das in den nächsten Bänden noch mehr vor. Österreich wurde auf jeden Fall in dieser historischen Zeit anschaulich beschrieben und es gab kaum einmal Längen. Ich wurde von diesem historischen Kinderkrimi, der zur Zeit Sigmund Freuds spielt, wirklich gut unterhalten und vor allem der Genre-Mix hat mir sehr gefallen. Ich vergebe deshalb gute 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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Frag Philomena Freud

Rezensionen von peedee:

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Schneemanntod von Susanne Oswald

Das ganze Jahr Weihnachten

Franziska Fellinger hat sich mit ihrem Wunderland, einem Einkaufs- und Vergnügungscenter, den Traum vom ganzjährigen Weihnachten erfüllt. Als Mütterchen Frost zieht sie die Fäden im Hintergrund. Das Personal ist zu Dauerlächeln und Freude verpflichtet (ausser Knecht Ruprecht, selbstverständlich).

Als Sicherheitschef Poldi Auffälligkeiten im Wunderland meldet, glaubt die Chefin noch an Zufälle. Nach einem weiteren Zwischenfall ist „Sabotage“ das im Raum stehende Stichwort; nach einem Todesfall muss die Polizei aufgeboten werden. Poldi und sein Kumpel Schorsch, seines Zeichens Hauptkommissar, beginnen zu ermitteln. Das Wunderland muss das Zentrum der Weihnachtsfreude und Besinnlichkeit bleiben…

Erster Eindruck: Ein sehr witziges Cover, das sich von den üblichen Weihnachtsroman-Covers abhebt – gefällt mir sehr gut.

Die Story lief wie ein Film vor meinem geistigen Auge ab: Ich sah Mütterchen Frost in ihrem massgeschneiderten Kostüm vor mir; Eleonora, die als Frau Claus den Punsch- und Keksestand betreut; der griesgrämige Ruprecht, der Tannenbäume verkauft; der pubertierende Tim, der als Sohn der Chefin überall mithelfen soll, sich aber eher als Juniorchef sieht.
Es ist immer toll, wenn jemand Visionen hat und diese über Jahre hinweg umsetzt, eben so wie Franziska Fellinger, die durch und durch ein Weihnachtsfan ist. Dass ihr Wunderland nun in Gefahr ist, kann sie nicht akzeptieren. Poldi, der Ex-Polizist, hat seinen früheren Arbeitskollegen Schorsch um Hilfe gebeten. Wer könnte Interesse daran haben, dem Wunderland zu schaden? Einfach ein Weihnachtshasser? Nein, das wäre wohl übertrieben. Sind die Zwischenfälle einer einzigen Person zuzuschreiben oder gibt es mehrere, vielleicht unabhängig agierende Täter? Die ersten Ermittlungen führen ins Leere…

Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und war sehr unterhaltsam. Bei der Täterschaft hatte ich sogar den richtigen Riecher. Mir hat das Buch viel Spass gemacht, und auch wenn ich die Advents- und Weihnachtszeit sehr gerne mag, möchte ich nicht in einem Ganzjahres-Weihnachtswunderland arbeiten! Von mir gibt es 4 Sterne (und jetzt habe ich Lust auf Punsch und Kekse!).

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Schneemanntod

Rezensionen von DoraLupin:

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Der Duft der Sumpfzypressen von Melanie Thiele

Unterhaltsamer Roman in Louisiana

Schon als ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, und das schöne Cover dazu sah, war ich ganz gespannt auf das Buch. Die Sumpflandschaft Louisanas war mir bisher noch nicht so präsent und deshalb war es schön durch dieses Buch etwas mehr darüber zu lernen. Ich wurde davon auch gut unterhalten und wollte immer wissen wie die Geschichte weitergeht.

Die Geschichte dreht sich um Maybelle, die jeden Winkel der malerischen Sumpflandschaft Louisianas kennt. Auf ihren Bootstouren führt sie Besucher durch die geheimnisvollen Wasserwege voller Alligatoren, Sumpfzypressen und uralter Legenden der Cajuns. Doch sie ist alles andere als begeistert, als der schweigsame Ökologe Cody Jackson aus Washington auftaucht, um ausgerechnet mit ihrer Hilfe das Bayou zu erforschen. Aber je mehr Zeit sie mit Cody verbringt, desto mehr beginnt seine kühle Fassade zu bröckeln…

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht, dabei auch schön bildlich und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben, der auch gut zum Genre gepasst hat. Da ich immer wissen wollte wie es weitergeht, sind die Seiten dahingeflogen. Maybelle und ihre Familie waren mir sehr schnell sympathisch. Jeder hat so seine Eigenarten, aber sie haben alle das Herz am rechten Fleck und ich konnte die meiste Zeit ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Bei Cody brauchte ich anfangs etwas Zeit um mit ihm warm zu werden, aber mit der Zeit hatte ich ihn richig gern.

Zudem finde ich finde es sehr interessant, das man durch die Geschichte die Sumpflandschaft Louisianas besser kennenlernt. Ich kannte diese Gegend nicht, konnte mir alles bildlich vorstellen und das Thema hat mich zum googeln verleitet. Die Geschichte braucht anfangs etwas Zeit und ist ein wenig zäh, aber nach und nach wurde dann auch mehr Spannung aufgebaut und zum Ende hin wollte ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen und es hat mich gefangen genommen. Ich wurde von dem Buch gut unterhalten und vergebe deshalb 4 von 5 Sternen.

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Der Duft der Sumpfzypressen

Rezensionen von Katzenmicha:

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Hildegards Schatzkiste von Hildegard von Bingen

Lehre und Wirken von Hildegard von Bingen

Das kleine Büchlein über Hildegard von Bingen hat mich angenehm überrascht. Es ist zwar klein ,bietet aber sebst für das heute Leben einen guten Einblick in ihre Denkweise.Zu ihrem Leben und vor allem ihren ganz heitlichen Ansatz von Gesundheit.Ihr tiefer Glaube nimmt einen einen großen Raum ein.

Der Leser erhält hier einen gelungen Einstieg über das Leben und Wirken der Mystikerin, Theologin, Naturheilkundigen Hildegard von Bingen.Die Herausgeberin Maria Regina Kaiser hat in diesem Büchlein viel Wissenswertes über und von Hildegard von Bingen zusammengetragen.Was ich als sehr spannend empfand und interrisannt.Es gibt einige Seiten über das Kräuterwissen, Rezepte und Lebensweisheiten der Hildegard von Bingen.
Besonders gefallen hat mir der Abschnitt zur gesunden Ernährung.Alles in Allem viel Wissenswertes und interrisanntes-was man auch heute noch nutzen kann-sehr gerne 5 Sterne.

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Hildegards Schatzkiste