Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Der Kopfübär entdeckt, was in ihm steckt von Judith Weber
Zusammen einen Spielplatz bauen
Wie niedlich der blaue Bär auf dem Kopf hängend uns anschaut.
Wenn wir das Buch aufschlagen, sehen wir die ganze Bärenfamilie, die allerdings ganz normal braun ist und ein Auto, dass aussieht wie ein alter R4. Und dieses Auto wird vollgepackt, weil die Familie ins Turbo-Spaßbad will. Der kleine blaue Bär packt auch ein paar besondere Sachen, wie die „Kein-Wasser-in-die-Nase-Schwimmbrille“, ein.
Doch dann geht das Telefon und Mama hat einen Notfall und der Ausflug muss verschoben werden. Während Papa es sich in der Hängematte bequem macht, macht Kobi die verschiedensten Dinge, die dazu führen, dass er kopfüber vom Baum fällt. Er tut sich zum Glück nicht weh, aber diese Kopfübersicht auf die Welt bringt ihn auf eine Idee. Er will einen „Abenteuer-Wildwasser-Spielplatz“ bauen. Der müde Papa ist da keine große Hilfe, aber Kobi und seine Zwillingsgeschwister mobilisieren alle Kinder aus der Nachbarschaft. So wird es doch noch ein ganz spaßiger Tag.
So niedlich ist der Kobi in seinem blauen Pelz und seine Ideen sind so toll und einfallsreich. Und was am wichtigsten ist er schafft es, sie durchzuführen. Am Ende fällt ihm noch etwas wundervolles ein und so Ende der Tag mit der abgearbeiteten Mama auf eine liebenswerte Weise. Eine schöne Geschichte von einem kleinen Bären, der die Welt auf dem Kopf sehen musste, um eine schöne Idee zu haben.
Rezensionen von Daggy:
Wo bist du, Riese? von Bart Pincé
Fantasievolle Suche
Der kleine Junge saust durch das gelbe Grass und darunter sind die Riesenaugen zu erahnen. Mit den geschlossenen Augen lehnt der Junge an dem wundervoll geschwungenen Stamm des Baumes und als er sich umdreht, denkt er wie ein Riese und benimmt sich so. Von oben schaut er auf den Park hinab und hält Ausschau nach dem Riesen.
Aber es ist nur eine ganz normale Parklandschaft zu sehen. Er fragt die Leute und steigt, wegen der besseren Weitsicht auf einen Felsen. Danach klettert er auf einen Baum und hält sich an einem Ast fest. Nächste Station ist der Sandkasten, dann stapft er durchs Gras. Er ist einfach fest überzeugt, dass er den Riesen finden wird.
Das Besondere an diesem Buch sind sein wunderschönen Bilder, die entfernt etwas an van Gogh erinnern und die sehr von Lilatönen durchzogen sind. Die Suche, die am Ende zu einem Finden wird, treibt den Jungen immer weiter an neue Schauplätze, die allen Kindern bekannt sein dürften. Fantasievoll, poetisch und ein schönes Bilderbuch zum Vorlesen und Anschauen.
Rezensionen von Daggy:
Die halbe Welt von Daniel Fehr
Liebevoll erzählt und schön illustriert
Auf dem Cover sehen wir den Frosch mit Strohhut und einem Cocktail mit Schirmchen, oben sehen wir schon den Vogel mit dem schweren Rucksack und in der Ecke eine halbe Banane in der Schale. Dies alles sind wichtige Bestandteile dieses amüsanten Bilderbuches.
Für den Frosch beginnt ein ganz normaler langweiliger Tag.
„Hier ist jeder Tag wie immer.“ Doch wenn er durch die Scheibe schaut, sieht er, dass es Herbst wird. Er schaut den Vögeln zu, die in den Süden fliegen und denkt darüber nach, ob auch er weggehen solle. Aber warum, es geht ihm doch gut hier, wo er ist. Da taucht der Vogel mit dem rieseigen Rucksack auf und fragt ihn nach seinen Essenswünschen und die beiden backen gemeinsam Muffins. Sie verbringen eine schöne Zeit zusammen, bis der Vogel mit seinem Schwarm wegfliegen möchte.
Ich will hier nicht verraten, wie sich alles für den Frosch nach dem Besuch des Vogels ändert. Es ist auf jeden Fall eine überraschende und erstaunliche Entwicklung und darüber kann man lange diskutieren und beratschlagen. Solche Bücher, wo am Ende nicht alle zu Ende ist, gefallen mir besonders. Die erdfarbenen sanften Bilder, die so schön die Mimik des Frosches wiedergeben und der kurze Text ergänzen sich zu einem wundervollen Bilderbuch.
Rezensionen von greenpanda:
Dein Körper glaubt dir alles von Sven Benson; Ulrike Bingel
Unterhaltsam und informativ
Das Thema Placebo-Effekt interessiert mich schon seit langem. In "Dein Körper glaubt dir alles" geht es um diesen besonderen Effekt, seinen Gegenspieler den Nocebo-Effekt und das alles in verständlicher Sprache und klaren Beispielen. Alle Erkenntnisse sind mit Studien und Behandlungsmethoden hinterlegt, sodass man als Leser immer gut hinter die Kulissen schauen kann.
Ich fand es wieder einmal sehr spannend, wie viel Einfluss der eigene Kopf und die eigene Psyche im Positiven wie im Negativen auf körperliche Effekte oder Krankheiten haben können. Dadurch bin ich jetzt deutlich motivierter, lieber mal vom Positiven auszugehen, als meist vom Negativen. Viele Symptome werden ja auch durch das Mentale verstärkt oder zumindest beeinflusst. Das wurde an vielen der genannten Beispiele klar. Ein wirklich tolles und informatives Buch, das ich definitiv behalten und immer wieder mal aufschlagen werde!
Rezensionen von Harakiri:
Welcome Home - Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder? von Arno Strobel
locker-flockig geschrieben
Willkommen in deinem neuen Zuhause. Hier bist du sicher.
Jedenfalls vermeintlich. Denn gleich in ihrer ersten Nacht im neuen Heim wird in der Nähe eine Frau ermordet. Bei einem Mord bleibt es nicht und so beginnt eine fieberhafte Suche nach dem Mörder. Denn der scheint durch verschlossene Türen gehen zu können.
Der Thriller wird aus Sicht von Marco erzählt. Die polizeilichen Ermittlungen bleiben eher am Rande und im Hintergrund. Marco fühlt sich als Verdächtiger und will die Morde alleine aufklären. Dafür verdächtigt er die Nachbarn und begibt sich in Gefahr. Einschübe aus Sicht der Opfer in kursiver Schrift steigern die Spannung.
Strobel legt einige falsche Spuren und überrascht durch Wendungen, die dem Buch guttun. Denn die Handlung plätschert teilweise etwas vor sich hin. Seine Charaktere mochte ich aber fast alle. Sie sind gut ausgearbeitet und überzeugen.
Fazit: Strobel spielt mit der Angst der Menschen, entwirft ein düsteres Szenario und bringt alles überzeugend in einem Psychothriller unter.
Rezensionen von Harakiri:
Ein ganz besonderer Ort von Jojo Moyes
Suzannas Café
Ein ganz besonderer Ort ist Suzannas Café in ihrer Heimatstadt in England. Aber nur wegen Jessie. Denn Suzanna ist mit ihrem Leben nicht zufrieden und fühlt sich von ihrer Familie ungerecht behandelt. Auch die Beziehung zu ihrem Mann ist kompliziert, die beiden haben sich auseinandergelebt. Erst als Alejandro in Suzannas Leben tritt, weiß sie, was ihr bisher gefehlt hat.
Aber kann es ein Happy End für die zwei geben?
Ein etwas holpriger Einstieg, wie ich finde. Erst kommt Alejandro, dann ein Sprung in die Vergangenheit. Mit dem Klappentext hatte das alles gar nichts zu tun und ich dachte erst, ich lese den falschen Inhalt im Buch. Erst der zweite Teil ist dann Suzanna gewidmet, aber auch hier erst sehr verwirrend mit den Familienverhältnissen und vielen Namen.
Ansonsten war der Schreibstil von Moyes gewohnt locker und mitreißend und spätestens nach dem Unfall konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Story ist realitätsnah und könnte sich genau so tatsächlich zugetragen haben. Schön fand ich auch, dass man Einblicke in die Psyche von Athene bekommt.
Die Story hat mir gut gefallen, man merkt, dass sich Moyes Zeit nimmt, ihre Charaktere zu entwickeln und aufzubauen.
Fazit: Somit vergebe ich für den Anfang 3 Sterne, für das Ende 5 – gibt eine solide 4.
Rezensionen von Anndlich:
Dämmernachtstraum von Anne Ameling
Die Lichtgeister
Lilimott Förster ist 13 Jahre und möchte an ihrer Elite-Schule nicht auffallen, denn sie ist die einzige, die aus einer Hochhaussiedlung am Rand der Stadt und nicht dem Nobelstadtteil Schöngefeld kommt. Dann taucht eines Tages ein kleines Wesen auf, das Lilimott zur ‚großen Retterin‘ erklärt und für Lilimott beginnt das größte Abenteuer, bei dem sie über sich hinauswachsen muss, um ihre Stadt zu retten.
Dämmernachtstraum von Anne Ameling ist ein spannender Fantasyroman für Kinder ab 10 Jahren, der trotz seiner fantastischen Elemente sehr authentisch und nahbar wirkt, sodass die wichtigen Themen wie Freundschaft, Mut, Zusammenhalt, aber auch Ausgrenzung und Anderssein gut transportiert werden können.
Der Einstieg in die Geschichte war noch etwas holprig, die Welt wollte sich nicht direkt im eigenen Kopf aufbauen und so kamen wir zu Beginn nur langsam voran, sobald das Gerüst sich aber aufbaut und man in der Welt von Lilimott und den fantastischen Wesen angekommen ist, überrascht einen eine super Geschichte, die nicht nur tolle Botschaften übermittelt, sondern auch spannend ist und Wendungen parat hält.
Lilimott als Protagonistin hat uns dabei sehr gut gefallen, vor allem ihre Entwicklung wurde gut dargestellt und man konnte ihren inneren Wachstum regelrecht spüren. Gefallen haben uns auch die vielen so unterschiedlichen Wesen, denen Lilimott auf ihrem Abenteuer begegnet!
Rezensionen von youngreaders:
Whisperwicks - Die Suche nach den Flüsterflammen von Jordan Lees
eine neue Welt
Jordan Lees erschafft in seinem Buch "Whisperwicks - Die Suche nach den Flüsterflammen" eine ganz neue Welt, die neben unseren "realen" Welt existiert und in die Benjamiah durch eine zum Leben erwachte Seelenpuppe gelangt. Vieles in dieser anderen Welt (genannt: Winkelwald) ist merkwürdig und eben ganz anders als das was man bisher gelesen hat.
Irgendwie ist alles eher düster und beklemmend, es herrscht Armut, Es gibt die Seelenpuppen, die man in Tiere verwandeln kann, es gibt Magie, Geheimnisse, die "gehängten Männer", Spielkarten sind Zahlungsmittel, Farben sind das kostbarste und die herrschenden Menschen können sogar die Augenfarbe den Armen oder auch den Verbrechern etc. entziehen.
Trotzdem ist alles auf Kinder/jugendfreundliche Art geschrieben, so dass es tatsächlich ein Buch auch für die jüngere Leserschaft ist.
Rezensionen von lesen=liebe:
Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen Zählen - ab 18 Monate von Kathrin Lena Orso
Lieblingsbuch
Ich habe meiner Nichte „Komm wir lernen zählen – Mein Spiel mit Magnetbuch“ geschenkt, und seitdem ist es ihr absolutes Lieblingsbuch. Die Geschichte lädt Kinder dazu ein, aktiv mitzumachen: Mit Magnetplättchen können sie Aufgaben lösen und werden durch kleine Suchaufträge spielerisch ans Zählen herangeführt.
Die Sprache ist bewusst einfach gehalten – perfekt für Kinder, die gerade erst anfangen zuzuhören oder selbst zu lesen. Die kurzen Sätze machen es leicht, der Handlung zu folgen.
Die Illustrationen sind kindgerecht und es wird auf Diversität wert gelegt. Vielleicht hätten die Zeichnungen etwas detaillierter sein können, aber das ist Geschmacksache.
Positiv ist das Fach für die Magnetplättchen – es lässt sich gut öffnen und schließen und die Magnete können somit nicht so einfach verloren gehen.
Ein gelungenes Mitmachbuch, das spielerisch Farben und Mengen vermittelt und zum interaktiven Lernen einlädt. Ein schönes Geschenk mit echtem Lerneffekt.
Rezensionen von Anjulia :
Ein Einhorn namens Oktober von Maria Höck
Die Magie der Freundlichkeit
Das Buch "Ein Einhorn namens Oktober" von Maria Höck richtet sich an Kinder ab ca. 3Jahre. Diese Altersangabe finde ich auch passend. Der Text der Geschichte ist nicht allzu schwierig gestaltet, trotzdem bleibt die Geschichte interessant. Man begleitet das kleine, freundliche Einhorn Oktober auf der Suche nach seiner Zauberkraft.
Dabei lernt man auch andere Einhörner kennen. Gut finde ich, dass nicht jede Zauberkraft wahnsinnig spektakulär ist, wie zum Beispiel: Brombeeren meilenweit zu riechen, am weltbesten über Pfützen zu springen, oder die schönsten Wörter zu wissen. Mit den Einhorn Maxi, das überall und zu jeder Tageszeit einschlafen kann, fühle ich mich irgendwie besonders verbunden. Letztendlich ist die Freundlichkeit, die in Oktober steckt, seine ganz besondere Zauberkraft. Die Zeichnungen sind sehr ansprechend und zuckersüß. Die Illustratorin Juliana Kralik hat Einhorn Oktober und seine Freunde wirklich niedlich, mit ganz großen Augen, gezeichnet. Im Hintergrund fällt besonders der Jahreszeitenwechsel auf. Ich fand dieses Buch sehr herzerwärmend und kann es auf jeden Fall als Kinderbuch weiterempfehlen.











