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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von cr:

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Wintern von Kari Leibowitz

interessanter Forschungsbericht

interessanter Forschungsbericht

Das Cover ist farblich wunderschön gestaltet.
Autorin Kari Leibowitz ist eine amerikanische Forscherin. Sie hat in Norwegen gelebt und untersucht, warum die Menschen dort den Winter so positiv sehen. Viele Leute denken, der Winter ist dunkel, kalt und traurig, aber in Norwegen sehen viele Menschen den Winter als schöne Zeit.

Das Buch ist geschrieben wie eine Art Forschungsbericht, der Stil gefällt mir eigentlich recht gut.
Das wichtigste ist die Einstellung, also wie man über den Winter denkt. Wenn man denkt: „Der Winter ist gemütlich, ich kann Zeit mit Freunden verbringen, Kerzen anzünden und draußen Schnee genießen“, dann fühlt man sich glücklicher.

Mir gefällt ihre Idee sehr gut. Sie zeigt, dass wir unsere Gedanken ändern können, um uns besser zu fühlen. Der Winter kann schön sein, wenn man ihn positiv sieht.

Von mir gibt es eine Empfehlung.

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Wintern

Rezensionen von Sternzauber:

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Jetzt mal ehrlich?!: Meine Gefühle, mein Körper, meine Regeln! Ein wirksames Aufklärungsbuch für Kinder zur Prävention von sexuellem Missbrauch von Carsten Müller; Steffi Bohle

Absolut empfehlenswert – für Kinder und deren Erwachsene

„Jetzt mal ehrlich?! Meine Gefühle, Mein Körper, Meine Regeln“ ist ein Kinderbuch, das ein sehr wichtiges, aber oft tabuisiertes Thema aufgreift: Sexuelle Gewalt an Kindern und Schutz vor dieser. Alleine, weil das Buch diesem Thema Raum gibt und Kinder eine Stimme in diesem Bereich erhalten, finde ich es absolut großartig und lesenswert! Aber auch der Inhalt an sich hat mich wirklich überzeugt.

Schon die Vorworte – eines für Erwachsene und eines für Kinder – fand ich wunderbar gelungen, denn sie haben die LeserInnen genau da abgeholt, wo sie stehen und gleich ein paar Dinge ganz offen und klar angesprochen, die zum Umgang mit diesem Buch wichtig sind. Zum Beispiel fand ich es super, dass im Vorwort für Kinder erklärt wird, dass auch Erwachsene oft viele Fragen haben und es deshalb auch extra Textkästchen für sie gibt, dass diese aber keine Geheimnisse enthalten und die Kinder ruhig fragen sollen, wenn sie wissen möchten, was da steht. Generell werden Kinder von Anfang an dazu ermutigt Fragen zu stellen und von eigenen Empfindungen, Erfahrungen und Sorgen zu berichten, was ich sehr gut finde und was gleich eine Atmosphäre der Kommunikation (im Umgang mit dem Buch) schafft.

Die Texte für die Kinder sind auf Augenhöhe dieser und in angemessener Weise verfasst. Sie sprechen die Kinder sogar ganz gezielt an und beziehen deren Erleben konkret in die Lektüre mit ein. Ich finde das sehr gut gelungen und es weicht die Hemmschwelle dahingehend, sich einem so belastenden Thema zu widmen und darüber zu sprechen, auch bestimmt bei allen Beteiligten auf. Die Texte für Erwachsene sind meiner Meinung nach ebenfalls sehr gut gelungen, denn sie geben Sachinformationen und Anregungen zum eigenen Verhalten, sowie zum Umgang mit den Kindern. Zudem ist es meiner Empfindung nach so, dass die Texte zwar Dinge und Sachverhalte konkret benennen, aber keine Ängste geschürt werden und der Ton der Erklärungen grundlegend positiv-sachlich gehalten wird.

Die Bilder ergänzen die Texte auf wunderbare und moderne Weise, die bestimmt viele LeserInnen sehr anspricht. Die Gefühle der dargestellten Menschen sind gut und deutlich zu erkennen und besonders positiv finde ich es, dass eine sehr große Vielfalt an Menschen und deren Merkmalen, Besonderheiten, Diversitäten und Gemeinsamkeiten gezeigt wird. Bilder und Text bilden zudem auf jeder Seite eine homogene Mischung, die immer wieder anders und einzigartig, aber stimmig ist und ein angenehmes Gesamtbild erzeugt. Es ist viel los auf den Seiten, so dass es viel zu entdecken gibt, sie sind jedoch nicht zu überladen und noch ausreichend übersichtlich.

In diesem Buch erhalten Kinder ganz viele sachliche Informationen zu Gefühlen, der Einzigartigkeit jedes Menschen, dem menschlichen Körper und Sex, Gewalt und sexualisierter Gewalt, zur Prävention dieser und auch ganz gezielt zu häufigen Vorgehensweisen der Täter. Besonders wichtig finde ich es, dass ganz klar deutlich gemacht wird, dass nie die Kinder Schuld an sexueller Gewalt haben sondern immer die Erwachsenen und das es immer ratsam ist sich Hilfe zu holen, wenn sich etwas nicht gut anfühlt. Im Rahmen dieses Buches packen sich die Kinder einen ganz eigenen „Rucksack an Superkräften“, der sie durch gute, aber auch schlechte Zeiten begleiten kann und der Hilfe anbietet, hauptsächlich werden die Kinder aber auch darin bestärkt an sich selbst zu glauben und für sich und ihre Gefühle einzustehen – die wichtigste Superkraft!

Empfohlen wird das Buch für Kinder ab 5 Jahren, ich würde an diesem Punkt jedoch sehr individuell schauen, da die (emotionale) Entwicklung von Kindern nun einmal sehr unterschiedlich ist und Bezugspersonen ganz sensibel entscheiden sollten, ob ihr Kind den Inhalten des Buches gewachsen ist und sie bestmöglich gerade auch zu dessen Interesse passen.

Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine wunderbare Möglichkeit und ein gelungener Einstieg um mit Kindern dieses wichtige Thema zu besprechen, ihnen Sachwissen und Handlungsstrategien an die Hand geben zu können und sie zu stärken. Denn Kinder, die selbstbewusst und mit einem guten Team im Rücken das Leben entdecken, sind deutlich weniger gefährdet Opfer von (sexualisierter) Gewalt zu werden. Ich empfehle dieses Buch mit einer aufmerksamen und emphatischen Begleitung von ganzem Herzen und hoffe, dass viele Kinder und Familien von diesem profitieren!

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Jetzt mal ehrlich?!: Meine Gefühle, mein Körper, meine Regeln! Ein wirksames Aufklärungsbuch für Kinder zur Prävention von sexuellem Missbrauch

Rezensionen von Streiflicht:

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Tegernsee-Verhängnis von Jürgen Ahrens

Weniger wäre mehr

Vor langer Zeit habe ich die beiden Vorgängerbücher gelesen und war natürlich neugierig, wie es weitergeht am Tegernsee. Beide Bücher fand ich spannend, aber leider war es hier nicht ganz so packend. Ich hatte einfach den Eindruck, dass in dem doch recht kurzen Buch zu viele Themen behandelt werden sollen und da kommt einfach keine rechte Spannung auf.

Auch die Tiefe hat mir gefehlt. Leider gab es zudem viele Rechtschreibfehler und auch die Logik fehlte manchmal. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass tote Taucher vor Ort einfach mal so aus ihren Anzügen gepellt werden und man das nicht in einem geschützen Raum in der Gerichtsmedizin macht, um nichts zu verunreinigen oder Spuren zu verlieren ... und sich dann auch noch von einem Laien helfen lässt. Wie die Polizei so schnell auf Suizid kam, war mir leider auch nicht ganz klar.

Das Buch ist schon spannend und auch interessant, aber so richtig gepackt hat es mich leider nicht - im Gegensatz zu den Vorgängern. Die Stimmung am See bleibt ein bisschen leer, auch wenn es sehr viele Protagonisten gibt und ein bisschen Lokalkolorit. Schade, da haben mir die anderen beiden Bücher besser gefallen, nun hoffe ich auf das nächste. Vielleicht wäre dann etwas weniger mehr. Ein bisschen weniger Personal und weniger Geschichten drumherum, dafür mehr Tiefe und Spannung.

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Tegernsee-Verhängnis

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Zeitlose Wiedersehen von Mahina Rei

So ein wundervolles Buch

Kennt Ihr das Gefühl, ein Buch beendet zu haben und eigentlich in die Welt hinausrufen wollt, wie toll es ist und dass es viel mehr Aufmerksamkeit verdient ? Genauso ging es mir hier, bei dieser wundervollen Geschichte.
Mahina Rei schreibt bildlich und flüssig und versteht es, den Leser / die Leserin in den Bann ihrer Geschichte einzubeziehen.

Vom ersten Moment an hatte ich das Gefühl, das Buch nicht mehr zur Seite legen zu können.
Die Figuren sind authentisch und sehr realistisch dargestellt, so dass man auch jederzeit das Gefühl hat, man ist mitten im Geschehen drin. Das mag ich sehr, denn dann fällt es so leicht, in das Buch einzutauchen und es zu genießen und auch die ganzen Emotionen werden so viel besser transportiert.
Luna und Pascal nehmen uns mit auf eine Reise in ihre Gefühlswelt und ich habe mich beim Lesen gefühlt, als dürfte ich ganz nah dabei sein – Mahina Rei versteht es unheimlich gut, Emotionen und Gefühle ins schriftliche zu verfassen und so zu beschreiben, dass man alles sehr gut nachempfinden kann.
Ich hatte so wundervolle Lesestunden mit dem Buch von Mahina Rei, dass ich mich frage, wie es sein kann, dass diese tolle Autorin nicht mehr Aufmerksamkeit bekommt. Es ist so ein wunderschönes Buch und hat alles, was einem eine wunderschöne Lese-Zeit beschert.
Also möchte ich es hinaus rufen : Bitte, schaut euch dieses Buch an – es ist wundervoll, berührend und hat alles, was sich ein Leser / eine Leserin wünscht.
Von mir bekommt Ihr eine klare Lese-Empfehlung von ganzem Herzen !!!!

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Zeitlose Wiedersehen

Rezensionen von Julchentim:

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Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso

Ein unvergessliches Debüt voller Gefühl und Tiefe

Fünf Sterne für ein Buch, das mich noch lange begleiten wird. Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso ist weit mehr als eine Geschichte über Zeit. Es ist ein Roman über Erinnerung, Verantwortung und die Frage, wer über Wahrheit entscheiden darf.

Ich war sofort in Lisavets Welt gefangen.

Ein verborgenes Archiv voller Bücher, die jede Erinnerung der Menschheit bewahren, ist für mich ein faszinierender Gedanke. Die Autorin beschreibt diesen Ort so bildhaft, dass man fast den Staub alter Seiten riechen kann. Die Zeitsprünge zwischen 1938 und 1965 fügen sich nahtlos zusammen und zeigen, wie stark Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden sind.

Amelia und Lisavet haben beide Ecken und Kanten, was sie umso echter wirken lässt. Ihre Entscheidungen schmerzen, ihre Verluste treffen. Besonders beeindruckt hat mich, wie das Buch zeigt, dass Erinnerungen nicht nur Trost spenden, sondern auch Verantwortung bedeuten. Man kann die Vergangenheit nicht löschen, ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Der Schreibstil ist poetisch, aber klar. Die Handlung baut sich langsam auf, dann zieht sie einen unwiderstehlich hinein. Am Ende hatte ich wirklich Tränen in den Augen und das Gefühl, etwas Bedeutendes gelesen zu haben.

Ein außergewöhnlich starker erster Roman, der Fragen stellt, die lange nachhallen. Für Leserinnen und Leser, die Geschichten über Zeit, Erinnerung und Menschlichkeit lieben.

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Das Buch der verlorenen Stunden

Rezensionen von Piet1990:

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Mr. Saitos reisendes Kino von Annette Bjergfeldt

Ein Buch voller Herz, Magie und Melancholie

„Mr. Saitos reisendes Kino“ ist eines dieser Bücher, das man liest und am liebsten gleich noch einmal beginnen möchte. Annette Bjergfeldt erzählt eine Familiengeschichte, die sich über Generationen spannt: von Buenos Aires bis nach Island, und dabei so voller Leben, Verlust, Liebe und Hoffnung steckt, dass man völlig eintaucht.

Ich war sofort vom Cover begeistert: der kleine Papageientaucher mit der Filmrolle im Schnabel, die Farben, die Leichtigkeit, und genau das findet man auch im Inneren wieder. Die Sprache ist bildhaft, fast musikalisch, und man spürt auf jeder Seite die Liebe der Autorin zu ihren Figuren. Besonders berührt hat mich, wie feinfühlig Themen wie Schicksal, Zufall und Neuanfang miteinander verwoben sind.

Die Charaktere wirken lebendig, echt, manchmal wunderbar skurril. Genau das macht den Zauber dieses Romans aus. Trotz der vielen Zeitebenen verliert man nie den Überblick, weil alles elegant miteinander verbunden ist. Die Mischung aus Magie, Melancholie und Wärme hat mich tief berührt.

Fazit:
Ein außergewöhnlich schönes Buch voller Herz und Poesie. Wer Geschichten liebt, die Generationen verbinden, und sich gern in eine Welt zwischen Realität und Traum entführen lässt, wird „Mr. Saitos reisendes Kino“ lieben. Für mich eines der berührendsten Bücher des Jahres!

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Mr. Saitos reisendes Kino

Rezensionen von Shilo:

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Bärenzähne von Callan Wink

Zwei Brüder zwischen Pflicht und Abenteuer

In der Weite Montanas versuchen zwei Brüder, ihr Leben nach dem Tod des Vaters in den Griff zu bekommen. Thad erzählt die Geschichte in einer ruhigen, klaren Sprache. Er bemüht sich, die Farm zu halten, während sein Bruder Hazen immer weiter in seine eigene Welt abgleitet. Ihre Verbindung wirkt eng und gleichzeitig brüchig, getragen von Pflichtgefühl und einem unausgesprochenen Bedürfnis nach Nähe.

Als die Brüder ein lukratives Geschäft mit einem Mann im Kilt abschließen, scheint sich plötzlich eine Lösung für ihre Geldprobleme zu bieten. Der sogenannte Schotte schlägt vor, im Nationalpark verbotenerweise Geweihstangen zu sammeln und auf dem Fluss herauszuschaffen. Was als Rettung gedacht ist, wird zum Wagnis. Hazen blüht dabei auf, Thad lässt sich von seinem Elan anstecken, weil er weiß, dass ihnen sonst Land und Haus verloren gehen. Doch der Plan ist riskant. Sie unterschätzen, wie leicht im härtesten Winter seit Jahrzehnten Spuren im Schnee bleiben – und wie schnell ein Fehltritt alles zerstören kann.
Das Geschäft mit dem Schotten bringt Spannung in die Geschichte, fast wie in einem stillen Krimi. Zugleich zeigt es, wie wenig die Brüder von der Welt außerhalb des Waldes verstehen. Ihr Vater hat ihnen beigebracht, in der Natur zu bestehen, nicht aber, mit Behörden oder Regeln umzugehen. In dieser Hilflosigkeit liegt viel Tragik.
Besonders stark ist die Szene, als ihre Mutter plötzlich wieder auftaucht. Ihre Perspektive ergänzt Thads Erzählung und macht deutlich, was den beiden gefehlt hat: ein emotionaler Halt, den weder Arbeit noch Pflicht ersetzen können. Erst im Verhör, als Thad gefragt wird, was sein Bruder eigentlich für ein Mensch sei, erkennt er, wie wenig er über Hazen weiß – und wie groß die Einsamkeit in beider Leben geworden ist.
Der Roman erzählt das alles ohne Dramatik, aber mit leiser Intensität. Die Sprache bleibt schlicht, die Natur stets präsent. Es geht um Überleben, Verantwortung und das, was Familie ausmacht, wenn die Worte fehlen.
Dieses Buch hat mich berührt und wird im Gedächtnis bleiben. Eine klare Leseempfehlung für alle, die ruhige, eindringliche Geschichten mögen. 4 Sterne.

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Bärenzähne

Rezensionen von gabiliest:

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Die Streitsaurier von Annette Langen

Deine? Meine? Unsere!

Mit “ Die Streitsaurier” hat die bekannte Autorin Annette Langen ein fröhliches Kinderbuch vorgelegt, die farbenfrohen und großteils ganzseitigen Illustrationen stammen von Gloria Jasionowski. Schon auf dem Hardcover dieses hochwertigen und großformatigen Buches sind die beiden Saurier, das Miracelrex und der Superosaurus abgebildet, doch worum streiten sie?

Im Stillen Ozean ist es gar nicht still, plötzlich taucht eine Insel auf und beide Saurier behaupten: “Das ist meine Insel”.

Da kann man sich natürlich nicht einigen, wer der Bessere ist. Wer ist stärker, wer ist größer? Doch als plötzlich die Insel verschwindet und beide Saurier im Meer treiben, erkennen sie, dass nur Zusammenhalt Erfolg bringt.

Dieses Buch überzeugt mit kindgerechten, kurzen Texten, es gibt sogar eine eigene Sauriersprache und am Schluss des Buches ein kleines Wörterbuch dazu. Allerdings steht die Übersetzung auch gleich im Anschluss im Text. Hervorzuheben sind die phantasievollen Illustrationen, die die Aufmerksamkeit der Kinder an der Geschichte aufrecht erhalten. Das Buch ist humorvoll und manchmal werden auch die Erwachsenen schmunzeln, wenn Kinder versuchen, wie die Saurier zu sprechen oder ihre Wettbewerbe nachzustellen. Auch spricht das Buch die Kinder oft direkt an, dadurch wirkt die Geschichte lebendig. Das Buch wird ab vier Jahren empfohlen, aber auch ältere Kinder werden hier gerne mitlesen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Streit und erst als die beiden Saurier in Not sind, erkennen sie, dass sie im selben Boot sitzen, in der Geschichte am selben Baumstamm hängen. Und nun bemerken sie, dass Streiten gar nicht schlau ist.

Das Buch schildert in witziger Form, wie Streit entsteht, eine ideale Situation, um mit Kindern über Auseinandersetzungen zu sprechen. Konfliktlösungsstrategien darf man sich aber nicht erwarten, sondern die Erkenntnis, dass gemeinsam alles leichter geht. Diese lustige Geschichte macht gleich gute Laune und die vielen großen Illustrationen heben das Buch wohltuend von anderen Kinderbüchern ab. Ich habe die Geschichte mit meinem vier Jahre alten Enkel gelesen und wir können sie allen kleinen und großen Leseratten gerne empfehlen.

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Die Streitsaurier

Rezensionen von DoraLupin:

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Die Sturmtochter von Florence Winter

Sehr spannender Roman

Ich lese gerne Bücher mit Familiengeheimnissen aus der Vergangenheit und deshalb war ich auf dieses Buch auch gleich sehr gespannt. Ich wurde von diesem Buch auch sehr gut unterhalten und wollte es gar nicht mehr zur Seite legen weil es sehr spannend und fesselnd geschrieben ist.

Inhaltlich dreht es sich darum was genau damals auf der Insel der vermögenden Familie Fraser geschah.

..Erst geht ihr Auto in Flammen auf, dann geschehen unheimliche Dinge im einsamen Herrenhaus ihrer Familie. Wer will die 24-jährige Journalistin Isla Fraser davon abhalten, das Geheimnis um ihre Tante Shelly, die vor zwanzig Jahren verschwand, zu lüften? Tagebucheinträge ihres Vorfahren sowie die Aufzeichnungen seiner Tochter Rosa aus den 1850er-Jahren führen Isla erst an die wilde Küste Schottlands und schließlich auf eine vom Sturm umtoste Insel, die seit vielen Jahren im Familienbesitz ist. Wieso wusste Isla von dieser Insel nichts? Als der charmante Fischer Ben anbietet, Isla mit seinem Boot auf die Insel überzusetzen, scheint es ein Glücksfall. Bis sie dort einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur kommt, das auch Shelly und Rosa zum Verhängnis wurde. In höchster Gefahr wendet sich Isla an Ben. Doch kann sie ihm und ihren Gefühlen wirklich trauen? Schon einmal nahm eine Liebe auf dieser Insel ein schicksalhaftes Ende.

Der Schreibstil ist ziemlich locker und leicht zu lesen, dabei aber auch schön bildhaft und ich hatte deshalb die Natur und Landschaft schön vor Augen. Es hat sich schnell ein schöner Lesefluss ergeben und ich bin in wenigen Tagen durch die Geschichte geflogen. Da die Geschichte im Wechsel aus der Sicht von Rosa in der Vergangenheit und aus der Sicht von Isla in der Gegenwart erzählt wird, bringt das dem Leser viel Abwechsung in die Geschichte die ich toll gefunden habe. Beide Protagonistinnen waren mir sympathisch und wurden authentisch beschrieben, wobei ich noch ein wenig mehr bei Rosa mitgefiebert habe. Die Handlung war wirklich von Beginn an spannend. Anfangs war es rätselhaft, später auch actionreich aber immer sehr mitreissend und fesselnd. Bei manchen Passagen musste ich auch mal schlucken weil die Vergangenheit so lebendig erzählt wird und auch die Auflösung konnte mich nochmal richtig überraschen. Da ich von diesem Buch so gut unterhalten wurde, bekommt es natürlich die volle Punktzahl und eine große Leseempfehlung.

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Die Sturmtochter

Rezensionen von ReiShimura:

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Say You'll Remember Me Say You'll Remember Me von Abby Jimenez

Zwischen Herz und Verantwortung

Um dieses Buch bin ich doch einige Zeit herumgeschlichen und war mir unsicher, ob es einen Versuch wert ist oder nicht. Cover und Klappentext fand ich sehr ansprechend und gefühlt kam man diesen Sommer kaum an dem Buch vorbei. Auf jeder einschlägigen Website kam mir das Buch unter und auch in den Schaufenstern der Buchhandlungen war immer das eine oder andere Exemplar davon zu finden.

Schlussendlich habe ich mich dann doch breitschlagen lassen und bin froh, dass ich es getan habe, auch wenn das Buch anders als erwartet war.
Erwartet hatte ich mir eine herzerwärmende, kitschige Liebesgeschichte mit vielen Irrungen und Wirrungen und der einen oder anderen intimen Szene. Wobei ich bei letzterem gehofft hatte, dass der Anteil relativ gering ausfallen wird. Diese Hoffnung hat sich glücklicherweise auch erfüllt.
Durch den Klappentext war mir klar, dass das Thema Demenz eine Rolle spielen wird, da Samantha wieder nach Hause zieht, um ihre demenzkranke Mutter zu pflegen. Unerwartet war für mich allerdings der Raum, den dieses Thema einnimmt. Denn phasenweise ist dies das zentrale Thema der Geschichte und wir dürfen erleben mit welchen Schwierigkeiten die Familie zu kämpfen hat. Autorin Abby Jimenez hat meiner Meinung nach gerade diesen Teil des Buches hervorragend gemeistert. Pflege von Angehörigen ist ein schwieriges Thema, bei dem man viel Fingerspitzengefühl benötigt. Die Autorin hat es geschafft alles sehr authentisch und emotionsgeladen zu vermitteln, ohne zu sehr ins melodramatische oder kitschige zu kippen. Für mich war dies ehrlich gesagt das große Highlight des Buches. Denn dadurch hebt es sich auch deutlich von anderen Büchern des Genres ab.
Die Liebesgeschichte zwischen Samantha und Xavier konnte mich hingegen nur bedingt überzeugen. Der Anfang und ihre erste Verabredung fand ich noch sehr spannend und interessant, wenn auch ein klein wenig übertrieben. Vor allem rückblickend muss ich sagen, dass Abby Jimenez besser auf das eine oder andere künstliche Drama verzichtet hätte. Durch die familiären Umstände von Sam, aber auch von Xavier, gibt es in diesem Buch bereits genug Drama und schwierige Themen, da hätte man bei den Liebeswirrungen einen Gang zurückschalten können.
Erzählt wird das Buch, wie so häufig, abwechselnd aus der Perspektive von Xavier und Sam. Ich hatte mich für das Hörbuch entschieden, welches von Michael Borgard und Lisa Cardinale gelesen wird. Die Stimmen der beiden empfand ich als angenehm und zu der Geschichte passend. Auch der Transport der Emotionen ist ihnen sehr gut gelungen.
Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber ich denke, dass ich wieder einmal zu einem ihrer Bücher greifen werde, auch wenn dieses hier mich nicht vollständig überzeugen konnte. Mir gefällt die Kombination aus ernsteren Themen und Liebesroman sehr gut.
Meiner Meinung nach eignet sich dieses Buch nicht für Freunde von seichten und kitschigen Liebesromanen, dafür ist es an vielen Stellen einfach zu düster und traurig. Wer aber auf der Suche nach einem vielschichtigen Liebesroman ist und auch kein Problem mit schwierigen Themen hat, der sollte diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben.

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Say You'll Remember Me Say You'll Remember Me