Kunden em pfehlungen
Rezensionen von lesen=liebe:
Franky 1: Meine schräge Zombie-Familie, Schrumpfdrachen und andere Katastrophen von Nicola Anker
Schräg aber herzlich
Franky ist ein 3/4-Zombie. Er lebt mit seiner Familie in Sarghofen, einer Art Zombie-Unterwelt. Als seine menschliche Oma Elvira stürzt, muss die ganze Familie in die „Welt der Lebenden“ umziehen, um ihr beizustehen. Frankys größter Traum ist es, Gruseltierfotograf zu werden – und eines Tages bekommt er sogar sein eigenes Gruseltier: Odi, den Schrumpfdrachen.
Da ich selten Comics lese, fiel es mir anfangs zugegebenermaßen etwas schwer, hineinzufinden – auf manchen Seiten ist ganz schön viel los! Doch nach ein paar Seiten hatte ich mich gut eingelesen. Frankys Oma ist eine echte Schreckschraube, dafür ist der Rest der Familie sehr sympathisch. Besonders schön ist die Entwicklung der Freundschaft zwischen Odi und Franky und wie Franky immer mehr an Selbstbewusstsein gewinnt. Der Comic ist cool gezeichnet und passt wunderbar zur Geschichte. Ein rundum gelungenes Kinderbuch mit ganz viel Herz und Freundschaft.
Rezensionen von lesen=liebe:
Die drei ??? Kids, Geheimnis um CubeMax von Calle Claus
Comic trifft Gaming
Die drei ??? Kids geraten dieses Mal in eine virtuelle Welt. Nachdem Noah, der Mitentwickler des Computerspiels CubeMax, spurlos verschwindet, wittern sie sofort einen neuen Fall. Über ein Portal werden sie selbst zu Spielern des CubeMax-Games und müssen Rätsel lösen sowie neue Herausforderungen meistern.
Das Buch enthält sowohl längere Textpassagen als auch Comicelemente. Dieser Aufbau ist wirklich gut gelungen und besonders für Lesemuffel geeignet. Meine Kinder hätten am liebsten noch mehr Comicseiten gehabt – so konnten sie sich das Geschehen noch besser vorstellen.
Meine Kinder spielen noch keine Computerspiele und kennen Minecraft nicht. Sie waren dennoch komplett begeistert und haben sogar das Computerspiel nachgespielt. Ich war zunächst skeptisch und habe mich gefragt, ob es unbedingt sein muss, die drei ??? Kids mit Gaming in Verbindung zu bringen. Aber ich muss sagen, dass auch mir das Buch sehr gut gefällt. Hoffentlich erscheinen noch weitere Bände dieser Art.
Rezensionen von PMelittaM:
Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse von Markus Heitz
Gelungener Einstieg in die Reihe
Irida fühlt sich am falschen Ort, irgendwie scheint sie nicht zu ihrer Familie zu gehören, und dann hat sie auch noch außergewöhnliche Eigenschaften, wie etwa ihre große Stärke. Zum Glück gibt es die Furchtlosen, ihre Freundesgruppe, bei denen sie sich aufgehoben fühlt, denn die anderen sind Außenseiter wie sie.
Doch nicht nur diese Gruppe spielt eine Rolle im Roman, es gibt noch eine ganze Reihe weiterer, ein geheimnisvoller Club, merkwürdige Elfen, eine Höhlenwächter-Familie mit Geheimnissen und eine weitere Jugendgang um Linnea, die früher auch zu den Furchtlosen gehörte. Und dann gibt es noch ein Kaninchen, hinter dem womöglich mehr steckt. Dazu kommt die Gegend, in der der Roman spielt, die voll ist mit Sagen und Legenden, und schon ist man mitten in einem Roman von Markus Heitz.
Markus Heitz ist seit seinem ersten Zwerge-Roman einer meiner Lieblingsautoren, mittlerweile schreibt er auch Kinder- und Jugendbücher, die aber natürlich alle das Genre der Phantastik bedienen. Dieser Roman zählt zu den Jugendbüchern, was auch zum Alter der Protagonist:innen passt, Irida ist 14 Jahre alt, und ist der erste Band einer Reihe. Letzteres führt dann auch dazu, dass man es am Ende mit einem Cliffhanger zu tun bekommt, ein paar Geheimnisse sind zwar gelüftet, aber noch längst nicht alle. Im Gegenteil, das Geheimnislüften führt zu weiteren Fragen, wie könnte es auch anders sein.
Ich gehöre nicht zur Zielgruppe und kann mich nur bedingt mit den Protagonist:innen identifizieren, vielleicht hatte ich deshalb zunächst ein paar Probleme, im Buch anzukommen, doch bald wurde es immer interessanter und spannender, so dass mich die Geschichte dann doch packte, und auch nicht mehr losließ. Es gibt weniger Blut als sonst oft bei Heitz, aber ganz ohne Verluste bleibt es nicht.
Die Charaktere bleiben recht oberflächlich, was aber eher der Zielgruppe geschuldet ist. Schlimm ist das nicht, die Geschichte ist es, die mich hält, die vielen Rätsel und Fragen, und das Rätseln, was dahinter stecken könnte.
Mit diesem ersten Band einer Reihe legt Markus Heitz gut vor, es gibt viele Rätseln und Fragen, die noch lange nicht alle gelöst sind. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.
Rezensionen von Lerchie:
Das Pestmädchen und der Medicus von Silvia Stolzenburg
Die Henkerswitwe
Augsburg 1462. Lina ist die Witwe des Henkers. Nur der Verkauf von Heilmitteln hält sie am Leen. Ihre große Liebe, den Wundarzt Ulrich, will sic nicht mit ins Unglück stürzen, versucht ihre Gefühle für ihn zu ignorieren. Auf dem Heimweg vom Markt und nur wenig später Zu Hause wird sie überfallen und entgeht knapp dem Tod.
Jemand trachtet ihr nach dem Leben, das wird ihr klar. Sie ist so in Not, dass sie bei dem berüchtigten Bettlerkönig Unterschlupf sucht ohne an die Folgen zu denken. Ist er ehrlich mit ihr?
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen den keiner Unklarheiten im Text vermochten meinen Lesefluss zu stören. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Dass mir nicht immer alles klar war, ist wohl selbst verschuldet, denn ich hat den ersten Band nicht gelesen. Aber mit der Zeit wurde das besser. Lina ist im Findelhaus aufgewachsen, mit sieben Jahren musste sie schon im Spital arbeiten. Sie war eines Mordes beschuldigt worden, der Henker hatte sie losgebeten und zur Frau genommen. Doch nun war Gernot tot und der Überfall auf dem Heimweg und zu Hause hatten ihr gezeigt, dass sie in Lebensgefahr schwebte. Ob es richtig war, in ihrer Verzweiflung den Bettlerkönig um Hilfe zu bitten? Der Leser wird es beim Lesen des Buches erfahren. Dann ist da auch noch der Wundarzt Ulrich, verheiratet, aber nicht glücklich. Vielleicht wüsste ich, warum er Angela geheiratet hat, hätte ich das erste Buch gelesen. Die beiden, Lina und Ulrich, taten mir richtig leid. Er verheiratet mit einer Frau, der er nicht will und sie die Witwe eines Henkers, also eine Unehrliche. Eine junge Frau, die nach ihrer Herkunft forscht, denn sie kennt weder Mutter noch Vater. Wird sie in diesem Buch etwas über ihre Eltern erfahren? Das Buch ist nur mäßig spannend, was sich jedoch steigert, aber eben doch genug, dass ich drangeblieben bin. Ich hoffte zu erfahren, warum Lina verfolgt wurde bzw. wird, wer dahintersteckt. Habe ich es erfahren? Wird nicht verraten aber ich empfehle es gerne weiter und vergebe vier Sterne.
Rezensionen von Eternal-Hope:
We Burn Daylight von Bret Anthony Johnston
Kein Weg aus der Eskalationsspirale heraus
Der Roman „We burn daylight” von Bret Anthony Johnston hat einen wahren Kern: die fiktive Geschichte spielt in einem Setting, das es so tatsächlich gegeben hat: die Sekte der Branch Davidians in Waco, deren Belagerung durch das FBI und schließlich der ausgebrochene Brand, bei dem viele der Sektenmitglieder ums Leben kamen.
Vor diesem Hintergrund lernen wir die fiktiven Charaktere dieses Romans kennen: Jaye, ein Mädchen im Teenageralter, das mit seiner Mutter, die dem Sektenführer „Lamb“ und seiner Botschaft verfallen ist, nach Waco gezogen ist, selbst nicht viel von „Lamb“ hält, sich von der trostlosen, verfallenen Umgebung abgestoßen fühlt und am liebsten wieder nach Hause ziehen würde. Auf der anderen Seite Roy, der Sohn des örtlichen Sheriffs, der seinen älteren Bruder vermisst, der in einem fernen Krieg kämpft, zufällig Jaye kennen lernt und sich in sie verliebt. Aus diesen beiden Perspektiven werden die meisten Kapitel des Buches erzählt, ergänzt durch die nicht chronologisch abgebildeten Folgen eines Podcasts, in dem 30 Jahre später unterschiedlichste Personen zu den damaligen Vorfällen interviewt werden.
Die beiden Jugendlichen sind beide keine Anhänger des Sektenführers und sehen ihn, seine Botschaften und sein Verhalten sehr kritisch. Ihre Liebesgeschichte vor dem Hintergrund eines sich latent aufbauenden und verstärkenden Bedrohungsszenarios der Weltuntergangsfantasien der Sekte kombiniert mit der beginnenden Belagerung bildet den Kern dieses Buches. Durch die beiden Jugendlichen erfahren wir also nicht viel darüber, warum Menschen einer Sekte verfallen, dies kommt nur als Außenperspektive über manche der Interviewten im Podcast sowie über den Blick Jayes auf ihre Mutter als Thema in das Buch hinein.
Das Buch beschäftigt sich also durchaus auch mit der Dynamik von Sekten und Kulten, aber nicht nur. Es geht auch um die Angemessenheit oder Unangemessenheit staatlicher Interventionen bis zu Gewalt und um sich aufbauende Eskalationsszenarien, aus denen keine Seite mehr einen guten Ausweg findet. Über viele Seiten passiert im Buch vordergründig nicht viel, während die Lage im Hintergrund zunehmend eskaliert und die Lesenden insbesondere durch die Informationen aus dem Podcast einen tragischen Ausgang befürchten und mit den Jugendlichen zittern. Gegliedert ist das Buch in kurze Kapitel, die sich grundsätzlich schnell lesen, auch wenn es zwischendurch einige Längen gab. Insgesamt ist es ein gut geschriebenes Buch, das ich allen an dieser Thematik Interessierten durchaus empfehlen kann.
Rezensionen von PMelittaM:
Edenwood 1 von Tony S. Daniel
Spannender Auftakt
Mitten in den USA entstand der Edenwood, der sich immer weiter ausbreitet, und von gefährlichen Monstern bevölkert wird. Einer der Gründe seines Entstehens ist offenbar der weltweite Krieg zwischen den Dämonen und Hexen, auch andere Länder sind davon betroffen.
Nachdem seine Freundin Adelai in den Edenwood geraten ist, macht sich Rion Astor auf die Suche nach ihr.
Dabei trifft er Bastille, einen Dämonenkiller, der ihn unter seine Fittiche nimmt. Auch andere Menschen jagen, schlagen sich, je nachdem auf die Seite der Hexen oder die der Dämonen.
Die Geschichte macht es einem nicht leicht, denn sie verwirrt schnell mit Zeit- und Ortssprüngen. Doch, wenn man dranbleibt und sich darauf einlässt, versteht man nach und nach immer mehr, so dass man schließlich ent- und gespannter lesen kann.
Die Zeichnungen sind gelungen, und geben die Atmosphäre gut wieder. Anhand des Plots kann man sich denken, dass es blutig wird, und die Geschichte sich an Erwachsene richtet, und so ist es dann auch, und nicht jeder Charakter überlebt.
Die Pointe am Ende bringt einen zum Nachdenken. Kann das sein? Wirklich realistisch wirkt es auf mich nicht, aber, wer weiß. Der zweite Band wird Klarheit bringen.
Am Ende des Bandes findet sich eine Covergalerie, die mir gut gefallen hat.
„Edenwood“ ist nicht leicht zu lesen, aber dranbleiben lohnt sich. Ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht, gerade auch wegen der Pointe am Schluss.
Rezensionen von begine:
Adlergestell von Laura Laabs
Eine Kindheit
Laura Laabs führt uns in ihrem Roman, Adlergestell, in die Wendezeit am Rande Ostberlins.
Die Autorin hat beim Ingeborg Bachmann Preis in Klagenfurt einen Text aus diesem Roman vorgetragen. Da hatte ich doch Lust den ganzen Roman zu lesen.
Die Geschichte beginnt mit der Einschulung von Lenka Chaline und der Erzählerin.
Alle Drei sind tagsüber auf sich gestellt. Lenka und die Erzählerin waren schon Freundinnen im Kindergarten.
Die Erzählerin schildert ihre Kindheit und was sie da alles anstellten. Nach einem besonders schweren Ereignis wird Chaline wo anders hingebracht. . Dann von ihrem Studium. Nach 35 Jahren besucht sie ihre Heimatstadt wieder. Aber es hat sich viel geändert.
Lenka ist dem Islam beigetreten und wird etwas scheel angesehen.
Chaline hat auch ihren Weg gemacht..
Die Autorin hat eine eindrucksvolle Erzählweise, die das Buch interessant macht und gut lesen lässt.
Rezensionen von Martin:
Waldheimat (Autobiografischer Roman) (Kommentiert) von Peter Rosegger
Erzählung Super! Viele Rechtschreibfehler!
Erzählung super! Aber habe aufgehört das Buch zu lesen, da viele Rechtschreibfehler im text sind und Wörter fehlen. Werde es mit einer anderen Ausgabe versuchen.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von MartinRezensionen von Bellis-Perennis:
Abschied von Sebastian Haffner
Melancholisch
Der Ich-Erzähler Raimund ist ein junger deutscher Jurist, der für zwei Wochen nach Paris reist, um Teddy, seine kurze Sommerliebe aus dem Jahr zuvor wieder zu treffen. Doch schon bei seiner Ankunft ist klar, dass es einen Abschied geben wird, denn die quirlige Teddy wird von anderen Männern umschwärmt, zum Beispiel von Franz, der groß und blauäugig, davon träumt, Paris mit dem Flammenwerfer zu zerstören oder von Andrews, dem Engländer.
Wie ein Ertrinkender sich an einem Stück Holz festhält, versucht Raimund sich an diesen Tagen in Paris festzuhalten. Vergebens! Er kehrt zurück in das Deutschland von 1931, über das sich die dunklen Wolken der kommenden Nazi-Herrschaft langsam senken.
Sebastian Haffner, der damals noch Raimund Pretzel hieß, hat das knapp 170 Seiten dünne Manuskript zwischen 18. Oktober und 23. November 1932 verfasst. Es wurde bislang nicht veröffentlicht und von Haffners Sohn Oliver im Nachlass des Vaters gefunden. Haffner selbst hat, nach dem er die NS-Politik seinen Ansichten widersprochen hat, Deutschland 1938 verlassen, um mit seiner als Jüdin geltenden Frau in Großbritannien zu leben. Auch für Teddy gibt es eine reale Figur als Vorbild: Gertrude Joseph, Tochter eines jüdischen Ehepaares, das zuvor in Wien lebte, nach dem Tod des Vaters ab 1920 in Berlin wohnte und im Jahr 1930 nach Paris ging, bevor sie zunächst mit einem Briten und später mit einem Schweden verheiratet war. Der Kontakt zwischen den beiden ist bis zu Gertrudes Tod 1989 nicht abgerissen, wovon zahlreiche Briefe zeugen, die sich erhalten haben.
Fazit:
Diesem leicht melancholischen Roman, der das aufkommende Unheil schon anklingen lässt, gebe ich gerne 4 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Der Schmuckpalast – Emma und das Geheimnis des Diamanten von Eva-Maria Bast
Leider der schwächste Teil der Reihe
„Denkt immer an den Schwur“ (Kap. 14) - auch wenn dafür auch das Zurückstecken von persönlichen Träumen in Kauf genommen werden muss. Die Firma geht immer vor.
Dieser dritte Band der Cartier-Reihe ist für mich der schwächste. Warum?
Er wirkt auf mich ein wenig unter Zeitdruck verfasst.
Die Charaktere sind diesmal nicht so ausgereift, die Brüder Louis, Pierre und Jacques sowie ihre Schwester Suzanne bleiben farblos.
Zudem hat sich ein wirklich böser Fehler eingeschlichen: Ludwig XVI., wird ebenso wie seine Frau Marie-Antoinette 1793 hingerichtet, und nicht wie die Autorin Emma Cartier, die amerikanische Ehefrau von Pierre behaupteten lässt, Ludwig XIV. (1638-1715) als sie über den Ankauf des berühmten Hope-Diamanten, der auch Bleu de France oder Tavernier genannt wird und schon einmal siehe Band 1 in Besitz der Familie Cartier war, diskutieren (Kap. 47). Sorry, da bin ich echt pingelig!
Außerdem missfällt mir diesmal der Titel. Der Diamant und sein angebliches Geheimnis, das eigentlich keines ist, erscheint erst in Kapitel 47 von 61. Ich weiß schon, das Titel und Cover vom Verlag festgelegt werden.
Auch das Ende dieses dritten Teils der Saga im Jahr 1913 kommt ein wenig abrupt, um dann einen Epilog aus den Jahr 1924 quasi angeklebt zu bekommen. Kein Wort über die Jahre des Ersten Weltkriegs und jene danach in denen die Geschäfte der Familie Cartier deswegen überleben, weil sie jene Juwelen, die vor allem vor der Revolution in Russland geflüchtete Adelige nach Frankreich gebracht haben, an Zahlung statt genommen bzw. umgearbeitet haben. Echt schade!
Fazit:
Diesmal fällt es mir schwer, eine bessere Bewertung als 2,5 Sterne zu geben, die ich auf drei aufrunde.











