Icon Kontrast wechseln
Logo Wagnersche Buchhandlung

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sheilo:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

A Taste of Bitter Secrets von Anne Goldberg

Eine Liebesgeschichte mit Gänsehautmomenten

Gwen hat in ihrer Jugend ihrer Heimat Canterburg den Rücken gekehrt und ist nach London gezogen. Doch nun kommt sie mit einer wichtigen Mission zurück, sie möchte das kriselnde Restaurant ihres Vaters durch professionelle Social Media Auftritte zu Aufwind verhelfen. Doch dabei hat sie nicht mit dem neuen, attraktiven Koch gerechnet.

"A Taste of Bitter Secrets" ist der neue, mitreißende Liebesroman von Anne Goldberg, der zu meinem neuen Lieblingsbuch der Autorin geworden ist, weil er mich einfach umgehauen hat. Der humorvolle Schreibstil hat mich nur so durch die Seiten des Buches fliegen lassen und ich habe eine Menge neue Einblicke in die Social Media Welt erhalten. Die Spannung der Handlung zieht sich bis zum letzten Kapitel und mit dem großen Plot-Twist der Geschichte habe ich so überhaupt nicht gerechnet, wobei ich auch nicht ansatzweise etwas geahnt habe.

Gwen hat ein Händchen für die perfekte Wirkung von Videos und Fotos in den sozialen Medien und nutzt dieses Wissen nun, um ihren Vater zu helfen. Sie ist sehr selbstbewusst in ihrem Auftreten als Social Media Managerin, doch es gibt Momente, in denen ihr jugendliches Ich hervorbricht und die Unsicherheit spürbar wird. Zudem lauern noch einige unverarbeitete Dinge aus ihrer Jugend in ihr, die sie noch immer sehr belasten.

Henry, der im Buch so einige tolle Spitznamen erhält, hat sich im Verlauf der Geschichte zu meinem Lieblingscharakter entwickelt. Erst lernen wir seine grumpy Fassade kennen, doch in Henry lauert so viel mehr und ich finde es wundervoll, welche Überraschungen Anne Goldberg für ihn im Buch bereithält. Mehr möchte ich auch gar nicht verraten, um Spoiler zu vermeiden.

Neben den beiden Protagonisten gibt es natürlich eine Reihe von Nebencharaktern, jedoch sticht Rory, der beste Freund von Gwen sehr heraus. Ich liebe seine Tipps und Gespräche mit Gwen total und man muss ihn einfach ins Herz schließen. Er ist ein richtiger Sonnenschein.

Insgesamt ist das Buch wirklich wundervoll und hat auch mir selbst bewusst gemacht, wie oft wir im Leben ich in alte Verhaltensmuster zurückfalle. Zudem spricht die Autorin sensible Themen im Buch an, deren Aufarbeitung wichtig ist, jeder jedoch anders damit umgeht. Dabei wird bewusst, dass jeder den richtigen Weg für sich selbst finden muss, um die Geschehnisse zu verarbeiten.

Mir hat "A Taste of Bitter Secrets" so einige Gänsehautmomente beschwert und ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Sheilo
A Taste of Bitter Secrets

Rezensionen von Lesebienchen36:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen RahmenStern mit grünen Rahmen

Das Kamelienhaus von Tabea Bach

Das Kamelienhaus - der Auftakt

Inhaltsangabe:
Lucinde „Lucy“ Riwall kehrt nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Studium wieder auf die Kamelieninsel zurück, wo sie in die Kosmetikfirma ihrer Mutter einsteigen soll. Kaum ist sie zurück, taucht auch schon das erste Problem auf: das dringend benötigte Tsubaki – Öl wird nicht mehr geliefert.

Ihre Mutter Sylvia will deshalb nach Japan fliegen, um sich vor Ort zu erkundigen, warum es zu diesem Lieferengpass kommt. Ein familiärer Grund lässt ihre Reise platzen und Lucy muss fliegen. Auf dem Flug lernt Lucy sie den attraktiven Finn kennen und verbringt sogar einen wunderschönen Tag mit ihm. Hals über Kopf hat sie sich in ihn verliebt, aber ist er wirklich der Mann, mit dem sie sich eine Zukunft vorstellen kann? Aber auch beruflich ziehen dunkle Wolken auf, denn die Kamelienölmanufaktur steht vor dem Aus. Wie wird es nun für Lucys Familie weitergehen? Bedeutet dies auch das Aus für die Kosmetikfabrik?

Nach zahlreichen Buchreihen (wie z.B. „Die Rosenholzvilla“ oder „Die Seidenvilla“) hat Tabea Bach nun ihr neustes Werk „Das Kamelienhaus“, dass im Oktober 2025 im Lübbe Verlag erschienen ist, vorgelegt. Wer sich jetzt fragt: Kamelien? da war doch schon mal was, dem gebe ich recht. Dies ist die Fortsetzung der Trilogie „Die Kamelieninsel, die 2018/19 (ebenfalls im Lübbe- Verlag) erschienen ist. Tipp: Die Reihen kann unabhängig voneinander lesen! Da ich schon seit Jahren ein großer Fan dieser Autorin bin, freute ich mich auf das neuste Werk von ihr. Ihre Romane sind eine schöne Reise in ferne Länder mit Wohlfühlgarantie und so begab ich mich buchtechnisch in die Bretagne bzw. nach Japan.

Allein das Cover und der dazugehörige Farbschnitt des Buches sind ein wahrer Eyecatcher. Nur irgendwie blöd, wenn man es ins Regal stellen will, denn dann hat man auch nichts vom farbenfrohen Buchschnitt. Aber was soll´s. Schön ist er dennoch.

Wer schon das eine oder andere Buch von Tabea Bach gelesen hat, weiß ihren flüssigen und leichten Schreibstil zu schätzen. Ab der ersten Seite zog er mich auch diesmal in seinen Bann und die Seiten flogen nur so davon. Ihre bildhaften und detaillierten Kulissenbeschreibungen machen die Lesestunden zu wahren Highlights. Für mich schreibt Tabea Bach keine Geschichten, nein, sie nimmt ihre Leserschaft auf eine unvergessliche Reise mit. Sie hat mir die japanische Mentalität, Kultur und natürlich auch die Natur sehr nah gebracht. Einzigartig wie auch brillant sie das Ganze eingefangen und wieder gespiegelt hat. Was mich ein wenig störte, waren die zahlreichen japanischen Begriffe, die man zwar im Glossar (Ende des Buches) nachlesen kann. Natürlich kann ich auch Tabea Bach verstehen, die mit diesen Begriffen die Authentizität der Geschichte unterstreichen will. Mein Lesefluss wurde dadurch ein wenig gestört. Bei den Charakteren bin ich mir diesmal sehr unschlüssig, denn ihre Handlungsweisen haben mich ein wenig kopfschüttelt zurückgelassen. Besonders Lili, die beste Freundin von Lucy hat mich mit ihrem pubertären Verhalten mehr als nur genervt. (Ich bin mir noch nicht im Klaren, welche Rolle sie letztendlich hier spielt).

Der Fokus der Handlung ist Lucy samt japanischer Kamelienölmanufaktur und im Großen und Ganzen ein toller Stoff für einen wunderbaren Wohlfühlroman. Diesmal muss ich leider zugeben, dass mir die Umsetzung nicht so gut gefallen hat, wie bei den vorherigen Büchern, die die Autorin bereits veröffentlich hat. Mir ist schon klar, dass es sich hierbei um eine fiktive Geschichten handelt, aber ein wenig realitätsnah dürfen sie dennoch sein. Einige Situationen liefen mir zu glatt ab. Kaum war ein Problem da und schwups wurde es auch schon gelöst, bzw. war die Lösung greifbar. Irgendwie fehlte mir das berühmte i-Tüpfchen. Da es sich hierbei um eine Trilogie handelt, hätte ich gerne einen Cliffhanger gehabt, der mich neugierig auf den Folgeband macht. Selbst das fehlte mir. Insgesamt finde ich es sehr schade, dass mich die Story nicht so mitnahm, wie z.B. bei der „Rosenholzvilla“.

Trotz alle dem werde ich die beiden Bände, die, wahrscheinlich nächstes Jahr veröffentlicht werden, lesen. Irgendwie möchte ich doch wissen, wie es mit Lucy und Co enden wird.
31/2 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lesebienchen36
Das Kamelienhaus

Rezensionen von Ameland:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Cozy baking time von Theresa Haubs

Eher für Backeinsteiger

Wie Theresa Haubs in ihrem Vorwort schreibt, handelt es sich überwiegend um seit Generationen in der Familie erprobte und weitergegebene Rezepte. Einen modernen Anstrich hat sie ihnen mit einem neuen hippen Namen verpasst. Rührend finde ich, dass sie quasi als Untertitel die Bezeichnung ihrer Mama nennt.

Unter diesen Namen sind mir die meisten Backwaren auch bekannt. Auch die hier aufgeführten Back-Hacks, Pannenhilfen und Rezept-Upgrades sind mir geläufig. Daraus kann man schließen, dass ich wohl eher nicht zur Zielgruppe dieses Backbuchs gehöre. Dazu gehören wohl eher junge Menschen in Theresas Alter.

Für die Rezepte selbst sind die Zutaten übersichtlich getrennt nach Teig, Füllung und Guss aufgelistet. Die benötigten Utensilien sind ebenfalls angegeben und meist wird, anders als im Vorwort gesagt, mehr als nur der Handmixer benötigt. Die Backanleitungen sind kurz und knapp, aber ausreichend und verständlich. Mich störte hierbei besonders dieser Jugend-Sprech, der mir manchmal auch zu gewollt und aufgesetzt erschien. Zu jedem Rezept gibt’s auch ein ansprechendes Foto des fertigen Backwerks.

Insgesamt ist dieses Backbuch mit vielen unterschiedlichen Backwerken von Plätzchen über Crumble bis hin zu Torten, eine solide Grundlage für Backneulinge oder noch nicht so versierte Bäcker. Für mich enthielt dieses Werk leider nichts Neues.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ameland
Cozy baking time

Rezensionen von Ulla:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Elon & Jeff on Mars von Marc-Uwe Kling

irrwitzig und humorvoll

Jeff Jezos, derBesitzer des weltgrößten Versandhandels The Shop träumt davon, der erste Mensch auf dem Mars zu sein. Er setzt alles daran, doch sein Konkurrent Elon Dusk, dem der Automobilkonzern Edison gehört, strebt auch dorthin. Die Namen sind nicht zufällig gewählt. Wir sehen in diesem wunderschön gestalteten Comic wie die Raumfähre von Jeff auf dem Mars landet und er sieht, dass Elon bereits dort lebt.

Der Kampf der beiden Multimilliardäre geht hier weiter, Stacheldrähte werden gezogen und Reviere abgesteckt. Zur Unterhaltung und Zeitvertreib hat Elon Matt Damon, den Star aus der Marsianer mitgebracht, doch als der sich absetzt verbringen die beiden viel zu reichen Männer die Zeit gemeinsam. Mit all den kleinen Alltagsproblemen, wer für den Abwasch verantwortlich ist oder welcher Roboter, die KI von Elon oder ALEX, Jeffs Roboter, besser ist.
Die Handlung ist sehr überspitzt beschrieben, immer humorvoll bis hin zum Auflachen bei manchen irrwitzigen Episoden. Nach einem hervorragendem Ende gibt es noch ein wenig Bonusmaterial in Form von Anmerkungen des Kängurus, wie der Text aussehen sollte. Für Freunde von Klings Kängurugeschichten ein Muss, aber auch alle andere höchst amüsant.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ulla
Elon & Jeff on Mars

Rezensionen von Ulla:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Dunkle Sühne von Karin Slaughter

bigotte und selbstgerechte Gesellschaft

In der Kleinstadt North Falls im Süden der USA feiert man mit einem Feuerwerk den Unabhängigkeitstag. Gleichzeitig ist es auch der Geburtstag von Madison, die dort auf ihre Freundin Cheyenne warten. Doch diese erscheint nicht und kurz darauf wird auch Madison nicht mehr gesehen. Deputy Emmy Clifton begibt sich mit ihrem Vater, dem Sheriff, auf die Suche nach den vermissten Teenagern.

Man findet ein überfahrenes Fahrrad und viel Blut, aber keine Spur der Beiden. Da Madison die Tochter ihrer Freundin seit Kindertagen, Hannah, ist, ist sie persönlich stark gefordert. In der Stadt kennt jeder jeden, die polizeiliche Arbeit wurde schon immer von einem Clifton erledigt und so wird es auch in der nächsten Generation werden. Man meint, keine Geheimnisse voreinander zu haben, doch hinter den Kulissen brodelt es. Die Frauen der Stadt können wichtige Berufe ausüben, zu Hause haben sie sich den Vätern oder Ehemännern zu fügen. Viele sind alkoholabhängig und gewalttätig und auch die Kirche nimmt eine gewichtige Rolle ein. Ein Teenager hat selbstverständlich keinen Freund zu haben, darf, trotz Pubertät, niemals den Eltern widersprechen und sich immer sittsam zu kleiden und zu benehmen. Sonst ist man selbst schuld, wenn was passiert.
Der sehr umfangreiche und mit einigen Wendungen versehene Thriller bringt das ganze Ausmaß einer bigotten und selbstgerechten Gesellschaft zur Sprache. Das Privatleben Emmys nimmt einen großen Raum in dieser spannenden Handlung ein. Die Persönlichkeiten wurden sehr gut herausgearbeitet. Etwas verwirrt haben mich jedoch Titel und Cover. Was hat ein Grizzly in den Südstaaten verloren und wer sühnt hier?

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ulla
Dunkle Sühne

Rezensionen von Ulla:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

No Way Home von T.C. Boyle

verhängnisvolle Beziehung

Als Assistenzarzt lebt und arbeitet Terry in Los Angelos und behandelt im Krankenhaus auch Menschen wie die obdachlose Frances, die er sogar ins Herz geschlossen hat. Er ist pflichtbewusst, kompetent, aber auch überarbeitet und einsam. Als ihm mitgeteilt wird das seine Mutter ganz plötzlich verstorben ist fährt er in die Kleinstadt Boulder City in die Wüste Nevadas um sich um den Nachlass und um das Haus zu kümmern.

Er trifft auf Bethany, eine attraktive junge Frau, die frisch getrennt von ihrem langjährigen Freund Jesse obdachlos geworden ist. Nach einer gemeinsam verbrachten Nacht übernimmt Bethany das Haus inklusive der Hündin Daisy. Eigentlich findet sie Terry recht langweilig, ganz besonders im Gegensatz zu Jesse, der rau und auch zuschlagend, aber auch leidenschaftlich sein kann. Ihr bisheriges Leben war von Partys und Barbesuchen bestimmt, mit dem nur gelegentlich nach Boulder City anreisende Terry verläuft ihr Leben anders. Sie steht zwischen den beiden Männern, möchte mit keinem leben und kommt von beiden nicht los. Die beiden Männer kämpfen bis aufs Blut um die Zuneigung von Bethany.
Wir erleben drei sehr verschiedene Charaktere und aus jeder Perspektive fühlen wir mit den Protagonisten mit. Jedoch kann ich nicht alle Beweggründe nachvollziehen und die extreme Härte im Umgang verstört mich ein wenig. Ist das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt wirklich so?

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ulla
No Way Home

Rezensionen von MarcoL:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Dein Wille wohnt in den Wäldern von Mattias Timander

Über eigene Wurzeln und die Liebe zur Literatur – entschleunigender Roman aus Schweden

Ruhig und unspektakulär kommen die Worte des Autors daher, und dennoch mit einer Tiefe und einer Stimmung, wie sie oftmals nur skandinavische Autor*innen zu vermitteln vermögen.
Der Ich-Erzähler hat im Gebiet der Tornedaler, einer ethnischen Minderheit in Schweden, eine Hütte geerbt. Das Dorf ist klein und überschaubar, die Bewohner an sich nett, und nehmen ihn (mit den üblichen Ausnahmen) in ihrer Gemeinschaft auf.

Sie helfen einander, wo es geht oder wann es nötig ist. Jeder kennt jeden. Besonders zu zwei älteren Personen wird der Kontakt enger, verbundener. Die Einsamkeit und Abgeschiedenheit tut das Ihrige dazu – und wie gerne möchte man in die unberührte Natur entfliehen, fort von jeglicher mitteleuropäischen Hektik, auch wenn der Alltag zwischen Müßiggang und schwerer körperlicher Arbeit hin und her pendelt.
Aus einem Nachlass entdeckt der Erzähler seine Liebe zur Literatur, verschlingt alles, was ihm vor die Augen kommt.
S.37: „Ich atmete die Nachnamen regelrecht ein. Kafka und Joyce und Beckett und Woolf und Flaubert und Fallada. Es war, als hätte ich etwas Unanständiges entdeckt [...]“
Und er möchte sich über das Gelesene austauschen.
S.35: „Diese geradezu erotische Lust, jemanden zu suchen, mit dem ich über das Gelesene reden konnte, ich war ein anderer geworden und so eine Art Bohemien, und vielleicht brauchte ich jemand, der so war wie ich.“
Im Dorf schien ihm das nicht möglich und so zog er von einem Tag auf den anderen kurzerhand in die große Stadt (Stockholm). Er fand eine kleine Wohnung, sogar einen Job, ohne wirklich in Geldsorgen zu sein. Das Angebot an zugänglicher Literatur war beinahe erschlagend, - und er traf sich auch mit anderen Menschen, zu denen er sich in gewisser Weise verbunden fühlte, und dennoch einen Abstand wahrte. Ich stellte das mir beim Lesen vor wie ein grauer Schleier, der zwischen den Personen waberte.
Seine Obsession zur Literatur wandelte sich in einen Drang, mehr über seine Vergangenheit zu erfahren – und auch über seine ethnischen Wurzeln.
Und so, wie er damals das Dorf verlassen hatte, kehrte er ohne einen Abschied der Stadt den Rücken und begab sich zurück in die stille Abgeschiedenheit des dörflichen Lebens. Es hatte sich was verändert … und jetzt habe ich eh schon viel zu viel verraten.
Lest das Buch! Unbedingt. Es kommt mit einer sanften Wucht daher, erzählt von der Selbstfindung, seinem ureigenen Platz. Glücklich sind alle, die es schaffen.
S.172: „Ich hörte die Vögel am Futterautomat singen, und ich sah die Rehe kommen und in einer Reihe vorbeispazieren.“
Gratulation an die Übersetzerin Hanna Granz, natürlich an den Autor und auch den Verlag, der den Mut aufbrachte, dieses Kleinod auf den Markt zu bringen.
Ganz große Leseempfehlung – der Roman ist nicht nur eine Ode an die Literatur, sondern auch daran, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MarcoL
Dein Wille wohnt in den Wäldern

Rezensionen von Katyleh:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Das Haus mit der kleinen roten Tür von Grace Easton

Ein Schatz für Kinder und Erwachsene


Ich bin absolut begeistert von "Grace Easton, Das Haus mit der kleinen roten Tür"! Dieses Buch ist nicht nur ein Kinderbuch, sondern ein Kunstwerk, das mit seiner wohlig warmen Geschichte und den wunderschönen Illustrationen begeistert.

Die Geschichte von Olivia und Maus ist herzerwärmend und zeigt, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind.

Die beiden Hauptfiguren sind so sympathisch und liebenswert, dass man sofort in ihre Welt eintaucht und mit ihnen mitfühlt.

Was dieses Buch jedoch besonders macht, sind die stabilen Klappen, die sich zu nostalgischen Miniaturwelten öffnen. Es ist ein wahres Vergnügen, diese kleinen Details zu entdecken und sich in den Illustrationen zu verlieren. Die Grafiken sind einfach atemberaubend und laden zum Träumen ein.

Meine Tochter liebt dieses Buch und ich auch! Es ist ein perfektes Geschenk für Kinder und Erwachsene, die die Liebe zum Detail und die Magie der Illustrationen schätzen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freue mich schon darauf, es immer wieder zu lesen

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Katyleh
Das Haus mit der kleinen roten Tür

Rezensionen von Lili-Marie:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Bella Karamella - Achtung, zauberhafte Freundin! von Gundi Herget

Zuckersüß

Bella Karamella ist eine Naschhexe und nascht heimlich die ganze Schokolade von Elfie weg. Als diese sie dabei erwischt ist sie sauer. Aber einer kleinen Naschhexe kann man nicht lange böse sein. Zusammen finden sie eine Lösung wie sie den Zauberstab von Bella Karamella herstellen können, denn ihren alten hat Bella Karamella einfach aufgegessen.

Doch Bianca, Elfies Mitschülerin die sie nicht leiden kann, kommt ihrem Geheimnis gefährlich nahe.

Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es war magisch, humorvoll und die Freundschaft zwischen Bella Karamella und Elfie hat mir sehr gut gefallen. Denn die Freundschaft hat etwas holprig begonnen und sie somit gleich enger werden lassen. Auch die Nebencharaktere waren super in die Geschichte eingeflochten. Da haben wir einmal die fiese Bianca sowie die M&Ms, Michi und Murat, die Elfie immer ärgern. Aber auch die Besitzer des Bonbonladens, die Elfie und Bella Karamella in ihren Vorhaben unterstützen.

Mittendrin gab es ein paar Längen, die ich etwas langweilig fand aber insgesamt ist es eine sehr schöne und zauberhafte Geschichte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lili-Marie
Bella Karamella - Achtung, zauberhafte Freundin!

Rezensionen von MrInsomnia:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen RahmenStern mit grünen Rahmen

Earthventure in Las Vegas von Beatrice Sonntag

Nette Unterhaltung für Zwischendurch

Der grundlegende Plot ist recht interessant und hat mich sofort angesprochen. Das Buch erfüllt seinen Zweck, nämlich zu unterhalten – und das gelingt auch. Allerdings bleibt die Geschichte eher oberflächlich und plätschert stellenweise dahin. Da es sich sehr leicht lesen lässt, habe ich es in einem Rutsch gelesen, ich musste immer wieder mal schmunzeln.

Wenn dieser Effekt der Autorin genügt, soll das ok sein.
Trotzdem hätte ich mir hier doch noch mehr inhaltliche Tiefe gewünscht: es entwickeln sich keine starken Dialoge, die Figuren bleiben recht flach, die Geschichte wird einfach monoton abgearbeitet. In Anbetracht der Tatsache, dass hier noch weitere Bücher in Planung sind, hoffe ich, dass nach diesem Einstiegsbuch die Nachfolger vielschichtiger ausfallen.
Für leichte Unterhaltung zwischendurch ist das Buch sehr gut geeignet, man darf sich aber insgesamt nicht zu viel erwarten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MrInsomnia
Earthventure in Las Vegas