Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
Die 12 Geheimnisse der Lebensfreude von Anjana Gill
Glücksgefühl
Klappentext / Inhalt:
In 12 kleinen Schritten zum großen Glück – auch in schwierigen Zeiten
Wer kennt es nicht – das mulmige Gefühl, dass die Zeiten immer schwieriger werden und das Leben uns vor immer mehr Herausforderungen stellt? »Gerade jetzt ist es wichtig, Glücks-Skills zu entwickeln, um zu Gelassenheit, Zuversicht und Lebensfreude zu finden«, weiß Anjana Gill.
Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen enthüllt die bekannte Glücks-Expertin 12 Geheimnisse, die dich aus dem ständigen Sorgenkarussell herausführen und Glücks-Hindernisse aus dem Weg räumen. Von der Befreiung von Selbstzweifeln und blockierenden Glaubenssätzen über den Umgang mit negativen Schlagzeilen bis hin zur Aussöhnung mit der Vergangenheit: Schritt für Schritt führt dich Anjana Gill in deine innere Kraft und schafft Raum für das, was wirklich zählt: Glücklich zu sein!
Für alle, die sich nach mehr Harmonie, Lebensfreude und Leichtigkeit sehnen
Von der Autorin des Bestsellers Der kleine Elefant, der den Menschen das Glück brachte
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll gestaltet. Hierauf ist ein kleiner Elefant erkennbar, welcher in den Strahlen der Sonne badet, während es regnet, und genießt diesen Moment. Ein sehr fröhlicher und glücklicher Anblick und so verbreitet das Cover einen glücklichen Moment und macht eine tolle Atmosphäre aus. Optisch und farblich ist das Cover sehr schön umgesetzt. Das Cover und der Elefant erinnern auch an andere Ratgeber der Autorin und lassen hier Wiedererkennungseffekte zu.
Meinung:
Man erhält hier mehrere und wichtige Impulse zu mehr Lebensfreude. Glück in schwierigen Zeiten, mit Vergangenheit, Familie und ohne Ärger. Dies erscheint gar nicht so leicht, doch Dank vieler Tipps und Impulse gibt die Autorin in diesem Ratgeber Einblicke in ein zufriedeneres Leben mit der Kraft der Gedanken, Befreiung von Selbstzweifel, und der wichtigen Aussöhnung mit der eigenen Vergangenheit, dadurch kann man mehr Lebensenergie, Zufriedenheit und Lebensfreude erlangen.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht all zu sehr ins Detail gehen und halte mich mit weiteren Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist beschreibend und erklärend und dennoch auch sehr leicht und locker, so dass man diesem sehr gut folgen kann. Es wird zumeist mit kleinen Lektionen oder einprägsamen Geschichten und Erzählungen beschrieben, so dass man sich das Ganze auch gut bildlich vorstellen kann. Die kleinen Geschichten lassen sich besser einprägen und abrufen. So werden anhand dieser kleine Lektionen eine Menge Tipps und Impulse gegeben. Kleine Übungen runden das Ganze ab. Toll fand ich auch die Glaubenssätze, die Mut machen und Hoffnung vermitteln.
Im Allgemeinen fand ich die Gliederung und Gestaltung sehr gut. Hierzu wurden sich viele Gedanken gemacht und dies sehr gut aufeinander abgestimmt. Lektionen, Glaubenssatz, Übungen und Resümee bilden eine tolle Einheit.
Die einzelnen Lektionen und Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Auch die Anfänge sind sehr gut erkennbar und die einzelnen Überschriften führen gut in die folgende Thematik ein. Es ist stimmig und passend ausgewählt. Auch kleinere eingebaute Symboliken und Skizzen wurden passend eigefügt und veranschaulichen das genannte perfekt.
Einige der Impulse, wie z.B. das mit den Murmeln, waren mir bereits bekannt und auch ein paar Wiederholungen waren hier zu finden. Ich empfand dies jedoch als nicht weiter schlimm, sondern eher als eine Art Auffrischung.
Alles in allem konnte ich hier sehr viel mitnehmen und auch dieser Ratgeber ist wieder wundervoll verfasst und umgesetzt. Glücklich sein Dank vieler Tipps und Impulse.
Fazit:
Mit einer Vielzahl an Tipps und Impulsen zum Genießen und Glücklich sein.
Rezensionen von cosmea:
Inside von Boris Becker
Der tiefe Fall einer Tennislegende
In seinem autobiografischen Buch “Inside“ gewährt Boris Becker dem Leser Einblick in sein Inneres und das Leben in zwei berüchtigten englischen Gefängnissen. Angeklagt war Becker in 24 Punkten, verurteilt wurde er letztlich wegen vier Insolvenzvergehen zu 30 Monaten Gefängnis. Im schlimmsten Fall hätten es sieben Jahre werden können.
Nach sieben Monaten wurde seinem Antrag auf Abschiebung stattgegeben. Im Gefängnis hat er Zeit genug, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, sich einzugestehen, dass er Fehler gemacht und auf schlechte Berater gehört hat. Er weiß, dass er nicht anderen die Schuld an dem geben kann, was passiert ist. Alles begann am 7. Juli 1985, als der 17jährige Boris als jüngster Spieler aller Zeiten Wimbledon gewann. Er wurde zu früh berühmt und sehr reich. Als er insolvent wurde, hatte er stolze 60 Millionen Schulden.
Becker beschreibt, wie er im Gefängnis überlebt, neue Freunde gewinnt und nach einiger Zeit im Fitnessraum trainieren und am Stoizismus-Kurs teilnehmen darf. Er betreut zum Schluss sogar selbst Häftlinge und gibt ihnen Ratschläge für ihr gegenwärtiges und künftiges Leben. Er zeigt Resilienz genauso wie die Entschlossenheit, nach der Entlassung einen radikalen Neubeginn zu wagen. Eine große Hilfe war ihm seine Familie, vor allem seine Söhne aus der Ehe mit Barbara Becker sowie seine Partnerin Lilian, die seine dritte Ehefrau wird. Seine Schilderung enthält ausführliche Beschreibungen von berühmten Matches, unterbrochen von Briefen seiner Fans und Freunden. Einige Seiten mit Fotos aus seinem Leben ergänzen die Darstellung.
Mir hat “Inside“ gut gefallen. Ich habe damals Beckers Karriere in der Presse und im Fernsehen verfolgt und zum Beispiel auch die Übertragung seines ersten Wimbledonsieges im Fernsehen gesehen. Sein Buch ist eine lesenswerte Geschichte vom Überleben nach einem tiefen Fall.
Rezensionen von Claudia R.:
Anwälte und andere Monster von Royce Buckingham
monstermäßig stark
Klappentext / Inhalt:
Neue Fälle für Daniel Becker, dem Anwalt, dem die Monster vertrauen.
Monsteranwalt Daniel Becker muss nicht nur einen kiffenden Jungdrachen, der sich unversehens in Seattles Zoo wiedergefunden hat, zur Freiheit verhelfen. Er soll auch einen pummeligen Liebesgott davor bewahren, zurück nach Italien abgeschoben zu werden.
Doch plötzlich findet sich Daniel selbst als Angeklagter vor Gericht wieder. Zu seinem Glück – oder Unglück? – erhält Daniel unerwartet Unterstützung von einem Vampir (die blutige, nicht die glitzernde Sorte) mit Jahrhunderten an Erfahrung als Strafverteidiger, aber auch mit ganz eigenen Zielen ...
Daniel Becker ist der Anwalt, dem die Monster vertrauen. Wie es dazu kam, erfahren Sie in »Im Zweifel für das Monster«.
Cover:
Auf einem Stapel Bücher ist eine kleine freche Teufelsfigur erkennbar mit der Waagschale der Gerechtigkeit in der Hand, wobei ein Herz in der einen Schale liegt. Optisch und farblich ist das Ganze richtig klasse umgesetzt. Der Wiedererkennungseffekt zu den Covern der anderen Bände ist auf jeden Fall vorhanden, da diese sich auch motivlich durchaus ähneln. Die Farbe des Hintergrundes ist diesmal in rot gewählt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei bereits um den dritten Band. Die ersten beiden Bände sind mir bekannt und auch wenn diese schon eine Weile her waren, so kam ich dennoch in das Ganze wieder sehr gut und locker leicht hinein.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen und Details dazu zurück.
Daniel Becker ist der Monsteranwalt und hat dabei schon einiges erlebt. Zu seinen Klienten zählen allerhand Absurditäten, wie z.B. ein kiffender Jungdrache und ein pummeliger Liebesgott. Aber als er selbst zum Angeklagten wird, hilft ihm dies wenig weiter. Als Anwalt top, aber auch als Kämpfer? Wohl kaum. Hier kann man sich also auf einiges gefasst machen.
Der lockere und humorvolle Schreibstil bringt die Lachnerven zum erbeben und schnell ist man im Geschehen und den Charakteren drin. Es ist gut ausgearbeitet und zugleich sorgen so einige Wendungen für Überraschungen. Auch die Charaktere sind wieder genial umgesetzt und auch hier trifft man wieder auf so manch ausgefallenes und absurdes.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind gut erkennbar und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten, dafür wird durch diese gut die Neugier geweckt.
Die Mischung aus Spannung und Humor ist hier sehr gut gegeben. Humorvolle Ermittlungen und Entwicklungen, die für spannende Unterhaltung sorgen. Der Stil ist auch wie in den Bänden davor sehr unterhaltsam, humoristisch und bietet ab und an eine gute Portion schwarzen Humor. Mich konnte es wieder begeistern und es ist ein gelungenes Finale der Trilogie und dieser auf jeden Fall würdig.
Fazit:
Monstermäßige Unterhaltung mit einem gelungenen Mix aus spannenden Fällen und humorvoller Erzählungen.
Rezensionen von FogandBooks:
Zeitbrand: Genesis von Eryx Vail
Viele Ideen, wenig Tiefe – „Genesis – Zeitbrand“ konnte mich nicht überzeugen
Nach dem Klappentext hatte ich mir einen typischen Fantasy-Roman erhofft, mit dem man nach einem langen Tag einfach abtauchen kann. Stattdessen wirkte die Handlung auf mich sprunghaft und ohne erkennbaren roten Faden. Szenenwechsel kamen abrupt, ein Spannungsbogen war kaum spürbar und so fiel es mir schwer, wirklich in der Geschichte anzukommen.
Auch die Figuren blieben blass. Zwar sollte offensichtlich mit moralisch ambivalenten Charakteren gearbeitet werden, doch ihre Beweggründe, Gefühle und inneren Konflikte blieben so oberflächlich, dass keine Nähe entstand. Gerade das hätte es gebraucht, um Sympathie oder zumindest echtes Interesse aufzubauen.
Das Worldbuilding bot eigentlich spannende Ansätze, zum Beispiel das Konzept eines Bezahlsystems mit Lebensjahren, das mich neugierig gemacht hat. Leider wurde diese Idee – wie auch andere Details der Welt – nur kurz angerissen und nicht weiter ausgearbeitet. Statt einer dichten, lebendigen Welt blieb alles eher blass und ungreifbar. Besonders schwierig empfand ich zudem die vielen brutalen und verstörenden Szenen. Zwar gibt es eine Triggerwarnung, aber die Gewaltdarstellungen wirkten oft plötzlich und ohne tieferen Kontext, sodass sie für mich nicht zum Nachdenken anregten, sondern einfach abschreckend waren.
Auch sprachlich konnte mich das Buch nicht dauerhaft fesseln. Manche Passagen lasen sich flüssig und angenehm, an anderen Stellen wirkten die Sätze jedoch holprig und brachten meinen Lesefluss ins Stocken. Alles in allem bleiben für mich viele ungenutzte Potenziale zurück: interessante Ideen, die nicht vertieft wurden, Figuren ohne Tiefe und eine Brutalität, die eher befremdlich als sinnvoll wirkte. Daher bleibt mein Fazit: „Genesis – Zeitbrand“ konnte mich leider nicht überzeugen und bekommt von mir nur 2 von 5 Sternen.
Rezensionen von cosmea:
Prinzessin Alice von Irene Dische
Familie, Familie, Familie
In ihrem neuen Buch “Prinzessin Alice“ erzählt Irene Dische einen Ausschnitt aus dem Leben der Adligen Alice von Battenberg/Alice Mountbatten, überwiegend mit Alice als Ich-Erzählerin. Sie war die Mutter von Prinz Philip und damit die Schwiegermutter von Queen Elizabeth II. und die Großmutter von König Charles III.
Sie war eine ungewöhnliche junge Frau, von großer Schönheit, aber von Geburt an taub. Sie lernte jedoch das Lippenlesen in fünf Sprachen. Verheiratet war sie mit Prinz Andreas, mit dem sie fünf Kinder hatte, vier renitente Töchter und Philip, den geliebten Jüngsten. Ihr Mann verließ sie und lebte in Monaco, wo er auch starb. Die Prinzessin liebte Gott und geriet beim Beten regelrecht in Ektase. Ihre Familie hielt sie für wahnsinnig und ließ sie in der Psychiatrie unterbringen, wo schmerzhafte Therapien an ihr ausprobiert wurden und sie praktisch ein Jahr lang sediert vor sich hinvegetierte. Hinter dieser Maßnahme steckte vor allem ihre Schwägerin Marie Bonaparte, die in Freud verliebt war und sich lange Zeit von ihm therapieren ließ. Später gelang Alice mit Hilfe ihrer reichen Schwägerin Edwina die Flucht nach Griechenland, wo sie – finanziell unterstützt von Edwina – im alten Palast der Familie lebte. Prinzessin Alice betrieb dort zeitweise eine Suppenküche für die Armen und galt als Heilerin.
Dische zeichnet ein sympathisches Porträt einer unkonventionell lebenden Adligen, deren nicht rollenkonformes Verhalten bei ihrem Umfeld nicht gut ankam. Ich habe den Roman zügig gelesen, war aber mit der Personenvielfalt etwas überfordert. Hier waren fast alle irgendwie miteinander verwandt, zumal junge Prinzessinnen gern ihre Cousins ersten Grades heirateten. Da verliert man ein wenig den Überblick. Dennoch halte ich den neuen Roman auch sprachlich für gelungen.
Rezensionen von bedard:
Bittere Nacht von Nikolas Kuhl; Stefan Sandrock
Unterhaltsamer zweiter Band der Hamburg-Krimi Reihe
„Bittere Nacht“ ist der zweite Teil der Reihe um das Ermittlerteam Juha Karhonen und Lucas Adisa. Es ist aber nicht erforderlich, zuvor den ersten Band gelesen zu haben, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.
Gerade erst neu in der Mordkommission beim LKA Hamburg müssen sie jetzt in einem Fall ermitteln, der sich schnell als Serie entpuppt.
Unterstützung erhalten sie dabei u.a. von Selma, die als einzige Frau im Team einen wohltuenden Kontrapunkt setzt.
Der Krimi ist unterhaltsam, aber nicht allzu eingängig geschrieben. Die ausführlichen Charakterbeschreibungen und privaten Hintergründe der Hauptprotagonisten sind einerseits gelungen und glaubwürdig, andererseits insbesondere im Mittelteil etwas zu bestimmend auf Kosten der Spannung. Gerade rechtzeitig wird dann aber der Spannungsbogen erneut angezogen.
Beeindruckend und sehr realistisch ist das winterliche Hamburg als Handlungsort in Szene gesetzt. Ortskundige können den Akteuren problemlos durch die Stadt folgen und haben dadurch einen besonderen Blick auf die Krimihandlung.
Mich hat mein erster Fall dieses Hamburger Ermittlerteams gut unterhalten, auch wenn mir die Auflösung relativ früh klar war. Normalerweise ist das ein Negativpunkt, störte mich hier aber erstaunlicherweise nicht. Den ersten Band werde ich sicher zeitnah lesen und die Reihe weiterverfolgen.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Der Rache Glanz von Maud Ventura
Star-Allüren
"Der Rache Glanz" von Maud Ventura ist in der Hörbuchfassung von Sandra Voss gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt.
Nachdem ich bereits "Mein Mann" von Autorin Maud Ventura gelesen habe und vor allem die tolle Beschreibung des immer größer werdenden Wahns und den abschließenden Turn in der Erzählung sehr gemoch habe, habe ich mich auf ihr neues Buch gefreut. "Der Rache Glanz" beschreibt das Leben und Erleben von Cléo, eine Frau, die weiß, was sie möchte: berühmt werden.
Dabei konnte mich der Sprachstil der Autorin, in Übersetzung durch Michaela Meßner gut mitnehmen. Mir geällt besonders die ruhige Erzählweise. Berichtet wird aus Cléos Perspektive, es gibt immer mal wieder Zeitsprünge (aktuell: auf einer Insel) und den Ereignissen, die sich davor ereigneten. Dabei gelingt es Ventura hervorragend die zunehmende Besessenheit und Divenhaftigkeit von Protagonistin Cléo zu beschreiben. Ganz sachte, so dass man es kaum merkt, ändert sich Cléos Charakter, sie wird eitler, vermessener und anspruchsvoller - bis es nicht mehr geht. Der Spannungsbogen ist vorhanden und gleichzeitig kaum zu merken, bis zum Crescendo. Es gibt Zwischendurch jedoch auch einige Längen, die das Hörerlebnis teils etwas zäh gestaltet haben, stellenweise war mir das Tempo zu langsam, die Ausschweifungen zu groß.
Mir gefällt es, dass das Ende des Buches ein klein wenig Interpretationsspielraum lässt, da es relativ offen ist. Es passt gut zum Buch und schließt es würdig ab.
Insgesamt ist "Der Rache Glanz" ein Buch, dass durch seine unterschwellige Spannung und den guten Charakteraufbau punktet.
Rezensionen von cr:
Prinzessin Alice von Irene Dische
Schwiegermutter der Queen
Schwiegermutter der Queen
Das Cover finde ich gut passend für die nicht so einfache Geschichte von Prinessin Alice.
Das Buch erzählt die wahre Geschichte von Alice von Battenberg (später Mountbatten), Schwiegermutter der Queen und Großmutter von König Charles III, einer Prinzessin, die ein sehr schwieriges, aber auch starkes Leben geführt hat.
Irene Dische beschreibt Alice als eine Frau, die oft missverstanden wurde. Sie war taub, hatte psychische Probleme, aber auch ein großes Herz. Sie hat viel Leid erlebt – sei es in ihrer schwierigen Familie, in der Politik oder im Krieg. Trotzdem hat sie nie aufgegeben. Besonders ergreifend und mutig fand ich, wie sie im Zweiten Weltkrieg eine jüdische Familie versteckte.
Der Schreibstil ist sehr ruhig, das passt aber sehr gut zum Buch. Auch empfinde ich das geschriebene als sehr intensiv.
Was in diesem Buch Realität ist, und was hier "ergänzt" wurde, ist mir teilweise zu unklar, und verschwimmt - einige Punkte wirken unrealistisch.
Rezensionen von Vicky:
Timelock, Band 1 - Zeitrebellen von Michael Peinkofer
Egal wo du bist ... und wann
'Zeitrebellen' ist ein Jugendbuch des Autors Michael Peinkofer. Es ist der Auftakt zur Fantasy-Reihe 'Timelock'. Das Buchcover ist mir sofort ins Auge gestochen und hat mein Interesse geweckt. Zum Glück, denn das Buch ist genial! Ich konnte es einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand geben.
Die Geschichte umfasst einen Prolog, 55 Kapitel sowie einen Epilog.
Die jeweiligen Kapitel sind immer mit einer Zeit- und Ortsangabe versehen, dadurch kann man dem Verlauf der Geschichte gut folgen. Anfangs war ich ehrlich gesagt etwas verwirrt, bin aber schnell und gut reingekommen. Ich habe die Geschichte sehr genossen und mich regelrecht darin verloren. Das einzige Manko: Jasons Abenteuer hat viel zu schnell das Ende erreicht. Ich hoffe es geht bald weiter.
Fazit: Ein wunderbares Buch. Ich freue mich bereits sehr auf die Fortsetzung 'Zeithüter' und 'Zeitmeister', ich muss die Reihe unbedingt zu Ende lesen. Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch: Der Einzelnen zählt nichts, J-4418. Nur die Gemeinschaft.
Rezensionen von Vicky:
Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung von Nina Scheweling
Der Tod kommt nur einmal
'Anatomie einer Verschwörung' ist ein Jugendfantasy Thriller der Autorin Nina Scheweling. Außerdem macht das Buch den Auftakt zur 'Academy of Lies'-Reihe. Das Buchcover ist mir sofort ins Auge gestochen und hat mein Interesse geweckt.
Das Buch beinhaltet einen Prolog sowie 28 Kapitel. Außerdem hat das Buch am Anfang eine Triggerwarnung, was ich sehr hilfreich und wertvoll finde.
So kann man selbst entscheiden, ob man sich emotional auf diese Themen einlassen will, oder eben lieber nicht.
Wir dürfen hier Quinn bei ihrem Medizinstudium an einer Eliteuniversität begleiten. Und was soll ich sagen? Die Geschichte hat es in sich. Es gibt hier wohl mehr als nur ein Geheimnis. Ehrlicherweise habe ich nach dem Beenden des ersten Bandes mehr Fragen als zu Beginn. Daher bin ich bereits sehr gespannt wie es im nächsten Band weiter geht. Ich habe die Geschichte genossen, die Figuren entwickeln sich mit der Zeit und es ist spannend diesen Prozess mitzuverfolgen. Außerdem durfte ich ganz nebenbei noch einiges lernen. Das Heroin anfangs als Schmerzmittel zugelassen war und erst später als illegale Droge deklariert wurde, fand ich zum Beispiel äußerst interessant und hatte ich zuvor noch nie gehört.
Fazit: Die Geschichte ist top und ich freue ich auf die Fortsetzung. An den Schreibstil der Autorin musste ich mir erst gewöhnen, aber wenn man mal drinnen ist in der Geschichte taucht man komplett darin ab. Enden will ich mit einen einem Satz aus dem Buch: Du bist so sehr damit beschäftigt, zu sterben, dass du ganz vergisst zu leben.










