Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lilli33:
Geheimnisse des Nil, Band 2 - Where the Library Hides von Isabel Ibañez
History, Fantasy und viel Romance
History, Fantasy und viel Romance
Inhalt:
Alle wollen, dass Inez Ägypten verlässt, doch die junge Dame ist mit dem Land noch nicht fertig. Immer noch hofft sie, ihren Vater lebend zu finden und ihrer Mutter die gestohlenen Artefakte wieder abnehmen zu können. Doch dazu müsste sie auch diese erst einmal finden.
Dummerweise ist ihr Onkel Ricardo ihr Vormund und kann über ihren Aufenthaltsort und ihr Vermögen bestimmen. Ihr bleibt kein anderer Ausweg, als heimlich Whitford Hayes zu heiraten, damit sie in Ägypten bleiben kann. Doch der hat wiederum seine eigenen Pläne …
Meine Meinung:
„Where the Library Hides“ schließt direkt an den 1. Band der Die Geheimnisse des Nil-Dilogie aus dem Ravensburger Verlag an. Man sollte Band 1 unbedingt vorher gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. Die Reihe findet mit dem 2. Band einen guten Abschluss. Alle Fragen sind am Ende beantwortet.
Das Cover passt hervorragend zu dem von Band 1 und die tollen Farbschnitte der ersten Auflage der beiden Bände ergeben zusammen ein ganzes Bild. Auch inhaltlich kann das Buch überzeugen, obwohl ich am Anfang eine längere Durststrecke hatte. Über zig Seiten geht es nur um die Hochzeit von Inez und Whit. Hier schien sich die Handlung ewig im Kreis zu drehen und nicht vorwärts zu kommen. Mit so viel Romantik hatte ich einfach nicht gerechnet, da es in Band 1 nicht so „schlimm“ war.
Doch irgendwann nahm die Handlung dann Fahrt auf und konnte mich wieder richtig mitreißen. Isabel Ibañez schreibt so locker und schwungvoll, dass man einfach durch die Seiten rauscht. Dabei erzählt sie eine verzwickte Geschichte von Liebe, Familie und Freundschaft, von Ägypten und Kleopatra, von Missständen und Moral. Mehr als ein Mal geraten unsere lieb gewonnenen Protagonist*innen in Lebensgefahr und man bangt unweigerlich mit. Die stets ansteigende Spannung entlädt sich schließlich in einem furiosen Show down.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Romantasy-Fans.
Die Dilogie:
1. What the River Knows
2. Where the Library Hides
Rezensionen von Lese:
Wieso? Weshalb? Warum? - Das Lexikon der Antworten von Andrea Schwendemann; Dela Kienle; Stefan Greschik; Andrea Erne; Sabine Lipan; Susanne Gernhäuser; Lena Thiele; Carola von Kessel; Tom Dauer
Spannendes und umfangreiches Wissen
Dieses „Lexikon der Antworten“ aus der Reihe Wieso? Weshalb? Warum? ProfiWissen beantwortet spannende Kinderfragen zu Natur, Geschichte, Technik und Weltall. Mit verständlichen Texten, Bildern, Comics, Experimenten und Quizfragen vermittelt es Sachwissen lebendig und lädt zum Mitmachen, Entdecken und Experimentieren ein.
Die Fragen und Antworten sind nicht nur für Grundschulkinder interessant, sondern auch für ältere Kinder und Erwachsene spannend. Die Themen sind nach Fragen geordnet, z. B. „Warum brauchen manche Menschen eine Brille?“. Manche Fragen werden auf einer Seite behandelt, andere ausführlicher auf Doppelseiten oder ausklappbaren Entdeckerseiten.
Farbenfrohe Fotos, Schaubilder, Bilder und Karten lockern die Kapitel auf und veranschaulichen das Wissen. Die Texte sind gut verständlich, prägnant und kindgerecht erklärt.
Dieses informative und spannende Lexikon begeistert nicht nur die Kinder, sondern auch die Omi. Klare Empfehlung!
Rezensionen von Anno:
Cosmix von Laurent Schafer
Ich bin begeistert!
‚Cosmix’ ist wirklich urkomisch und erklärt gleichzeitig Zusammenhänge auch ungemein gut. Ich habe einen naturwissenschaftlichen Hintergrund und habe mich bei dieser Graphic Novel teilweise wirklich kringelig gelacht. Hier wird verschiedenstes Wissen sehr unterhaltsam präsentiert und ist damit weit spannender als so mancher Unterricht in der Schule.
Zu Gute kommt dem Buch aber definitiv auch seine komplett farbige Gestaltung. Einfarbig wären die Illustrationen wahrscheinlich überladen und unruhig, in Farbe aber sind sie perfekt und richtig schön anzusehen. Auch das Spektrum der Themen gefällt mir persönlich richtig gut. Diese sind in verschiedenen Kapiteln gegliedert, die jeweils wie eigenständige, kleine Geschichten wirken und gleichzeitig thematisch strukturiert aufeinander aufbauen und erdzeitlich fortlaufend sind.
‚Cosmix‘ weckt das Interesse und fasziniert. Ich hoffe es wird noch weitere Bücher in diesem Stil geben.
Rezensionen von LEXI:
Im Kopf des Bösen – Der Happy Face Killer von Axel Petermann; Petra Mattfeldt
Seht über eure Schulter, ich bin näher, als ihr denkt!
Seht über eure Schulter, ich bin näher, als ihr denkt!
„Ich muss in die Welt der Opfer eintauchen um verstehen zu können, was der Täter in ihnen sah.“ (Sophie Kaiser)
Nach einem spannenden Auftakt mit dem „Sandmann-Fall“ und dessen Nachfolger „Ken und Barbie“ setzt das Autorenduo Axel Petermann und Petra Mattfeldt die Buchreihe „Im Kopf des Bösen“ fort.
Band 3 - „Der Happy Face Killer“ - befasst sich mit einer Mordserie im Umkreis von Bremen, bei der mehrere Frauen entführt, misshandelt, vergewaltigt und getötet wurden. Der Leiter der Mordkommission Bremen fordert die beiden Fallanalytiker Sophie Kaiser und Leonhard Michels an, um den sadistischen Serienkiller zu schnappen. Eine seltsame Zeugin, ein Mord, der nicht ganz ins Bild zu passen scheint und ein skrupelloser Journalist sind nur einige der vielen Hindernisse, die sich den beiden Profilern in den Weg stellen.
Der einnehmende Schreibstil, die Charakterzeichnung der handelnden Figuren und ein komplexer Fall machen auch den dritten Band dieser Reihe zu einem fesselnden Leseerlebnis. Mit Sophie Kaiser und Leonhard Michels hat das Autorenduo authentische, aber ziemlich eigenwillige Protagonisten ersonnen, die mit einer herausragenden Beobachtungsgabe und einem ungewöhnlichen Ermittlungsansatz punkten. Sophie Kaisers spezielle Fähigkeiten, ihre direkte Art, die kühle, analytische Denkweise, aber auch die Aspekte und Auswirkungen ihrer autistischen Züge haben mir ausnehmend gut gefallen.
Die beiden Autoren beleuchten abwechselnd die Arbeit der Profiler und die Aktivitäten des Mörders. Die fieberhafte Suche nach einem Anhaltspunkt bei den Ermittlungen sorgt für Spannung im Buch, die Einblicke in die Welt der Fallanalyse fand ich faszinierend. In dieser auf ein wahres Verbrechen beruhenden Geschichte bleibt die Identität des Mörders sehr lange im Dunkeln, obgleich man viel über ihn erfährt und die Ereignisse aus seiner Sicht mitverfolgen kann. Die Einzelheiten zu den Morden und zur Person des Täters werden nur langsam enthüllt, was den Spannungsbogen weiter erhöht. Nach einem aufregenden Katz-und-Maus-Spiel taucht vor dem Zuschlagen der letzten Buchseite plötzlich jemand auf, der es auf Sophie Kaiser abgesehen hat und „sie für sich haben möchte“. Ob tot oder lebendig wird derzeit noch der Vorstellungskraft des Lesers überlassen. Der hochspannende Epilog zeichnet dadurch für eine hohe Erwartungshaltung und Vorfreude auf den nächsten Band dieser True-Crime-Reihe verantwortlich. Die Autoren gehen im Nachwort ausführlich auf die realen Fakten und die Person des echten Happy Face Killers ein.
FAZIT: Die fesselnde Neuerscheinung „Im Kopf des Bösen – Der Happy-Face-Killer“ aus der Feder von Petra Mattfeldt und Axel Petermann hat mich sehr gut unterhalten und für spannende Lesestunden gesorgt. Als passionierter Krimi-Fan mit einer Vorliebe für das Profiling und großem Interesse für die verschiedenen Ausprägungen des Autismus lag mein persönlicher Fokus auf der Ermittlungsarbeit von Sophie Kaiser und den faszinierenden Einblicken in die Welt der Fallanalytik. Was mich jedoch störte war die Tatsache, dass nun auch in Romanen die Schreckensherrschaft der gendergerechten, den Lesefluss enorm störenden Sprache Einzug gehalten hat (Kollegen und Kolleginnen, Täter oder Täterin). Nichtsdestotrotz kann ich dieses Buch, das interessante Hintergründe und Einblicke in die Ermittlungsarbeit bei der Aufklärung von Serienmorden bietet, jedem Krimi-Fan ans Herz legen.
Rezensionen von Katja K.:
Red Flags von Sophie Jo
Spritzige, scharfsinnige RomCom zu einem wichtigen Thema
Cover und Titel haben mich direkt angesprochen, da sie die humorvolle Verarbeitung eines wichtigen und sehr aktuellen Themas versprechen. Der Begriff "Red Flag" ist derzeit gefühlt in aller Munde und wird in der heutigen schnelllebigen Zeit teilweise fast inflationär verwendet, um Dating- oder Beziehungsabbrüche zu rechtfertigen.
Doch was ist eigentlich eine wirkliche Red Flag und was sind überhöhte Ansprüche oder Ausreden, um Nähe zu vermeiden? Wann sollte man eine Beziehung beenden, weil die Passung nicht stimmt und die Beziehung nicht (mehr) gut tut, und wann gilt es, Unterschiede und Störfaktoren zu akzeptieren und Kompromisse zu schließen? Über diese großen Fragen sind sicherlich viele von uns schon einmal gestolpert. Die Autorin bearbeitet sie in diesem Roman mit viel Leichtigkeit, beißendem Witz, aber auch Ernsthaftigkeit und einer großen Prise Weisheit. Der Sprachstil ist locker, spritzig und humorvoll und macht es einem leicht, in die Geschichte einzutauchen. Abwechselnd wird aus der jeweiligen Perspektive der zwei Protagonist*innen erzählt, wobei hierfür die Ich-Form und die Gegenwart gewählt wurden. Beides mag ich in Romanen besonders gerne, weil es mir die Charaktere noch näher bringt und sie spürbarer macht. Tatsächlich sind die Protagon*istinnen liebevoll ausgearbeitet und ich habe sie direkt ins Herz geschlossen. Die Dialoge sprühen vor Sarkasmus und Schlagfertigkeit. Besonders Poppys scharfsinnige Beobachtungen, ihre Begeisterung und ihr beharrliches Einstehen für ihre Werte haben mir gut gefallen. Sehr elegant fand ich, dass die Autorin beide Extreme des Themas "Red Flags" beleuchtet: Da sind Poppy und Cam, die potentielle Partner*innen geradezu nach Störfaktoren abscannen und es gar nicht erst zu einer ernsthaften Beziehung kommen lassen. Auf der anderen Seite verdeutlichen einige Nebencharaktere das andere Extrem - die Überanpassung in und das Festhalten an einer Beziehung, die nicht gut tut oder sogar schadet. Zwischendurch werden auf humorvolle Art immer wieder psychologische Weisheiten eingestreut, z.B. durch eine Freundin von Poppy, die gerade in Therapie ist. Fazit: Obwohl ich 20 Jahre älter bin als die Protagonist*innen, hat mich die Geschichte nicht nur wunderbar unterhalten und zum Lachen gebracht, sondern auch zum Nachdenken angeregt. Klare Empfehlung!
Rezensionen von Vobabooks:
Das Lied des Vogelhändlers von Ralf H. Dorweiler
Historischer Krimi
„Das Lied des Vogelhändlers“ von Ralf H. Dorweiler führt uns ins Hochmittelalter. Es spielt auf zwei Zeitebenen, die frühere Zeitebene startet 1190 auf dem dritten Kreuzzug von Kaiser Friedrich Barbarossa. Im Fokus ist dort Franziska von Hellenau, die im Heilbereich tätig ist. Die andere Zeitebene ist 10 Jahre später und wird verbunden durch Franziska.
Es findet ein Tunier auf der Burg des Markgrafen von Baden statt, zu welchem auch der Vogelhändler Wigbert und der Minnesänger Walther von der Vogelweide angereist sind. Doch bald wird klar, dass merkwürdige Dinge geschehen, und Franziska, Wigbert und Walther versuchen herauszufinden, was dort vor sich geht…
Ein historischer Roman voller Politik, Verbrechen, Schicksalen und Liebe - eingebettet in die damalige Zeit und ihre Ereignisse. Beim Lesen bin ich definitiv gedanklich ins Mittelalter geschlüpft und habe einige historische Dinge gelernt. Auch über Vögel habe ich einiges gelernt, die auch eine gewisse Rolle in dem Buch spielen. Die Erzählung auf zwei Zeitebenen hat mir gut gefallen, und ich fand es interessant, wie die Erzählstränge schlussendlich zusammen gelangt sind. Die Charaktere fand ich interessant, es sind einige und die Übersicht zu Beginn des Buchs ist hilfreich. Den Schreibstil fand ich gut lesbar, mit vielen bildhaften Beschreibungen. Die Geschehnisse sind spannend beschrieben und die Verbrechen laden zum Miträtseln ein - und zumindest viele der Fragen werden im Laufe des Buchs beantwortet. Wer gerne historische Krimis liest, dem könnte dieses Buch gefallen.
Rezensionen von Shilo:
Das Mädchen und der Templer von Nora Berger
Intrigen, Gier und dunkle Machenschaften
Nora Berger entführt den Leser in „Das Mädchen und der Templer“ tief ins 13. Jahrhundert. In einer Mischung aus realen und historischen Ereignissen erfährt man einiges über die Mystik des Templerordens und taucht in eine vergangene Zeit ein.
Intrigen und Verrat, Gier nach Geld und Besitz – das sind die Triebfedern, die den hohen Spannungsbogen der Geschichte bestimmen.
Die Rolle der Kirche mit ihrem Machtstreben, ihren Betrügereien und der Bereitschaft, auch vor Mord nicht Halt zu machen, zeigt eindrücklich, dass es sich um Menschen mit Stärken und Schwächen handelt. Sehr interessant und mitreißend wird dargestellt, wie Macht, Eifersucht und persönliche Ambitionen das Geschehen prägen.
Gleichzeitig kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Sie steht jedoch nicht im Vordergrund, sondern fügt sich dezent in die spannungsgeladene Handlung ein. Die Charaktere und Schauplätze sind sehr gut und authentisch beschrieben, sodass man das Gefühl hat, selbst durch Burgen, Dörfer und Straßen des Mittelalters zu wandern. Besonders die Einblicke in die Kinderkreuzzüge und das alltägliche Leben im 13. Jahrhundert sind eindrucksvoll und verleihen der Geschichte Tiefe.
Der Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch dicht, die Spannung bleibt vom ersten bis zum letzten Kapitel greifbar. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht und sich die Geschichte entwickeln wird. Die Autorin scheut sich nicht, die Gefahren, Katastrophen und Härten jener Zeit zu zeigen.
„Das Mädchen und der Templer“ ist ein historischer Roman, der Intrigen, Machtspiele, Mut und Abenteuer eindrucksvoll miteinander verbindet und den Leser direkt ins 13. Jahrhundert entführt. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von nislin:
Botanik des Wahnsinns von Leon Engler
Wahnsinnig?
In seinem Debütroman „Botanik des Wohnsinns“ thematisiert Leon Engler die psychischen Dynamiken innerhalb einer Familie, bei der über Generationen hinweg psychische Erkrankungen vorherrschen.
Der Protagonist hat aufgrund des familiären Hintergrunds Angst davor, selbst eines Tages an einer psychischen Erkrankung zu leiden und in den Wahnsinn zu rutschen.
Hierbei ist der Erzähler selbst Psychologe, sodass dieses Thema narrativ als auch fachlich betrachtet wird. Erinnerungen und Imagination verschwimmen miteinander und eine klare Grenzziehung zwischen Realität und Funktion ist nicht möglich. Der Ich-Erzähler reflektiert über die verschiedenen Krankheitsbilder wie Schizophrenie und Depression, aber auch das Thema Abhängigkeit sowie Betäubungsmittel werden in diesem Kontext aufgegriffen.
Der Roman ist insbesondere für Lesende sicherlich von Interesse, die sich gerne mit dem Thema psychischer Erkrankungen beschäftigen.
Rezensionen von Katzenmicha:
Sirmione & Mord - Pizza, Pasta, Tod von Wolf September
Gardasee-eine neue Krimireihe
Die Geschwister Sofia und Niels Wagner fahren von Bamberg aus mit dem alten Spider ihres Opas nach Sirmione am Gardasee in Italien.Sie haben von Teresa Di Santo, der besten Freundin ihrer verstorbenen Mutter eine Villa und ein Restaurant geerbt.Ihre Mutter hat in Sirmione am Gardasee gelebt und ist der Liebe wegen nach Deutschland gezogen.
Die Beiden wollen so schnell wie möglich das Restaurant „La Dolce Vita „und Villa verkaufen und mit dem Geld ein neues Leben anfangen.In der Villa treffen sie auf Francesca der Haushälterin ihrer Tante, die kennt sich sehr gut in Sirmione aus und kann ihnen weiterhelfen.Ein Makler ist schnell gefunden,und auch ein Treffen mit dem Makler Alessio soll schnell den Erfolg des Verkaufs bringen.Doch dann geschieht ein Mord am ersten Interrisenten ,der das Restaurant betrieben hat-und schnell ist Niels als Hauptverdächtiger im Fokos……
Der Autor Wolf September hat einen fliesenden und spannenden Schreibstil.Bildhaft hat er mich mit an den Gardasee nach Sirmione mitgenommen.Es gibt einige Lügen und Intrigen,aber auch der Humor kommt nicht zu kurz.Es ist das erste Buch einer neuen Reihe,sehr gerne 5 Sterne und mehr davon-ich bin gespannt….
Rezensionen von Katzenmicha:
Das Lied des Vogelhändlers von Ralf H. Dorweiler
Kreuzzüge und Machtkampf um die Krone
Der Roman beginnt mit zwei Handlungssträngen da ist einmal Franziska von Hellenau die verliert um 1190 während des Kreuzzuges ihren Onkel und ist von da an völlig auf sich alleine gestellt.Als dieser plötzlich verstirbt, kommt sie beim Bader unter und lernt von ihm die Kranken und Verwundeten zu betreuen und zu heilen.
Dem Falkner Rupert gefällt das junge Mädchen sehr.Was ihm nicht gefällt ist das sein Herr und freund Markgraf Hermann sich zu Franziska hingezogen fühlt. Der Markgraf Hermann von Baden wird bei dem Kreuzzug schwerverwundet und Franziska soll ihn zu betreuen und gesund zu pflegen. Die beiden verlieben sich ineinander, obgleich der Markgraf verheiratet ist.Mit seiner zweiten Frau Filomena ist er sehr unglücklich .Im zweiten Handlungsstrang geht es um Wigbert der um 1200 mit seinem Mündel Almut seltene und prächtige Vögel fängt.Sein Mündel Almut,verständigt sich in der Vogelsprache-da sie nicht sprechen kann.Die seltenen gefangenen Vögel verkaufen sie auf Märkten und Burgfesten.Zu einem dieser Burgfesten schließen sich die beiden einer Gruppe an, unter denen sich der bekannte Minnesänger Walther von der Vogelweide befindet.Auf derBurg Hachberg, soll sich ein Spion aufhalten und sich einige Unfälle ereignen.Wigbert erfährt das der Falkner Rupert von eine Vogel angegriffen worden ist und tödlich den Berg hinabgestürzt ist.Franziska kommt mit ihrem Sohn zur Burg Hachberg und nun schließt sich der Kreis-den der Falkner Rupert hatte vor 10 Jahren den Markgraf Hermann von Baden nach einer Liebesnacht mit Franziska umgebracht.Franziska stürzte bei der Verfolgung des ausrasten Rupert die Felsen runter.Ein Schafhirte rettete sie,sie ging nach Akkon-wo sie sich ein neues Leben aufbaute.Nun ist sie mit ihrem Sohn Hermann auch Tayir genannt,zu der Burg seines Vaters……
Der Autor Ralf H. Dorweiler hat einen tollen Schreibstil,er schildert alles so lebendig-man meint dabei zu sein.Ich hatte das Gefühl bei den Kreuzzügen mitten dabei zu sein,auch was Rupert Franziska an tat habe ich erlebt und wie gerne hätte ich ihr geholfen.Ich war sehr beeindruckt 5 Sterne-wobei ich auch gerne mehr gegeben hätte.










