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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Unter Toten,2 Audio-CD, 2 MP3 von Andreas Franz; Daniel Holbe

Hörempfehlung

Das Hörbuch "Unter Toten " von Andreas Franz geschrieben von Daniel Holbe wurde von Julia Fischer eingesprochen. Hierbei handelt es sich um den mittlerweile 26. Fall um die Kommissarin Julia Durant.

In diesem spannenden Fall taucht der Hörer tief in die Vergangenheit von Julia Durant ein.

Die Story beginnt 1992 als die junge Julia Durant aus München nach einer Trennung nach Frankfurt wechselt. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet sie noch bei der Sitte, aber ihr höchstes Ziel ist eine Stelle bei der Mordkommission.
Kaum in Frankfurt angekommen bekommt sie mit Tina ihrer neuen Kollegin einen Vermisstenfall aus dem Milieu zugeteilt, der sich aber anscheinend in Wohlgefallen auflöst. 24 Jahre später werden Leichenteile entdeckt, die bei tieferer Recherche eine Verbindung zu dem alten Vermisstenfall aufweisen. Gab es etwa die ganzen Jahre einen Serientäter vor den Augen der Kripo? Die Erinnerungen von Julia an ihre Vergangenheit haben mir sehr gut gefallen, auch die Entwicklung der einzelnen Charaktere sind wieder einmal passend zum Fall.

Die Ermittlungen ließen sich gut lesen und die Spannung und Verwicklungen über die lange Zeitspanne haben mir beim Lesen wieder einige Freuden bereitet.

Julia Fischer als Sprecherin hat mir durch ihre exzellente Betonung an den richtigen Stellen die Geschichte sehr lebendig werden lassen. Alle Emotionen der Protagonisten waren gut getroffen.

Eine klare Hörempfehlung für "Unter Toten".

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Unter Toten,2 Audio-CD, 2 MP3

Rezensionen von mannuberbord:

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Gib mir alles von Alexandra-Maria Pipos

Die heilige Ioana

Johanna gibt in allem, was sie tut, 110 Prozent: sei es beim Sport oder in ihrem Job in einer gnadenlosen Unternehmensberatung, in dem jede Form von Schwäche sofort bestraft wird. Sie steht kurz vor dem nächsten großen Karriereschritt, als plötzlich der Anruf kommt, der sie aus der Bahn werfen wird: Ihr Opa ist gestorben.

Sie hat keine andere Wahl, als zu ihrer Familie nach Rumänien zu reisen. Dort, wo man sie als Ioana kennt, und wo sie ebenfalls die Erwartungen einer ganzen Familie zu erfüllen hat. Locker und kurzweilig erzählt Alexandra-Maria Pipos von dem zum Scheitern verurteilten Versuch, allen gerecht zu werden, und dem ständigen Erwartungsdruck eines Kindes ausgewanderter Eltern. Der Handlungsverlauf ist dabei vertraut und wartet mit wenigen Überraschungen auf. Auch die Schilderung der Business-Welt, insbesondere der Ellenbogenmentalität der Kollegen, streift das ein oder andere Klischee. Das Buch hebt sich von anderen seiner Art aber durch genaue Beobachtungen, durch die Spezifizität, die Schilderungen der rumänischen Familie ab. Auch einige stilistische Ideen, wie eingeschobene Kapitel, die aus Sicht von Heiligenfiguren erzählt sind, sind originell. Insgesamt damit trotz kleinerer Schwächen ein gelungenes Debüt, das das Potenzial der Autorin erkennen lässt.

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Gib mir alles

Rezensionen von mannuberbord:

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In die Schweiz von Emma Cline

Die letzte Reise

Ein neuer Roman von Emma Cline ist spätestens seit ihrem abgründigen Sommerroman "Die Einladung" ein Ereignis. Ihr neuer Roman folgt David, einem Mann mit beginnender Demenzerkrankung, der sich auf eine letzte Reise in die Schweiz begibt, um dort zu sterben. Wen das Thema nicht abschreckt, dem begegnet ein kluges, hypnotisches, zuweilen komisch-absurdes, öfter aber trauriges und im Großen und Ganzen erschütterndes Buch, wie man es selten gelesen hat.

In einem fragmentarischen Stil, der das zunehmend löchrige Bewusstsein der Hauptfigur spiegelt, entfalten sich die letzten Tage, Begegnungen, Gedanken eines Menschen am Ende seines Lebens. Und man fragt sich: Was bleibt von einem übrig, wenn man aus der Welt verschwindet? Glücklicherweise diktiert der Roman dafür keine Antwort, verfällt nicht in sentimentalen Kitsch. Viel nüchterner zeigt er, dass man auch im Sterben der bleibt, der man vorher gewesen ist. Der Wunsch nach plötzlicher Vergebung, nach einem Rollenwechsel, er ist da, aber außer Reichweite. Trost findet sich womöglich nicht mehr in diesem Leben, sondern in dem, was danach kommt. Ein existenzieller, meisterhafter, großartiger Roman. Große Literatur.

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In die Schweiz

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Dieses Buch zeigt dir, wie’s geht : Kunst von Ruth Millington

Großartiges Inspirationsbuch für Kinder, Jugendliche und interessierte Erwachsene

Laut offizieller Empfehlung richtet sich dieses Buch an Kinder ab 8 Jahren. Ich habe eine fünfjährige Tochter und kann mit ihr durchaus schon einiges aus diesem Buch ausprobieren: in Begleitung Erwachsener ist es also auch schon für Kinder ab dem Vorschulalter oder spätestens ab Volksschulbeginn gut einsetzbar.

Sollen die Kinder sich alleine damit beschäftigen, braucht es natürlich Lesekenntnisse sowie die Fähigkeit, mit verschiedenen künstlerischen Materialien alleine umzugehen.

Das Buch ist wunderschön, bunt, ansprechend und inspirierend gestaltet: so, wie ich es liebe, und mir auch als Erwachsene das Herz aufgeht, sobald ich mich damit beschäftige!

Nach einer kurzen allgemeinen Einführung in künstlerisches Arbeiten, Materialien, die Farbpalette und die Gestaltung eines Ateliers werden jeweils auf einer Doppelseite 25 verschiedene Künstlerinnen und Künstler vorgestellt und gezeigt, für welche Methoden sie besonders bekannt sind und wie man diese spielerisch und einfach selbst ausprobieren kann. Es ist eine bunte Mischung aus sehr bekannten Kunstschaffenden wie Claude Monet, Salvador Dalí oder Frida Kahlo und bisher unbekannteren Künstlerinnen und Künstlern wie der Südafrikanerin Esther Mahlangu, der Japanerin Yayoi Kusama oder dem Chinesen Liu Bolin.

Diese Beispiele zeigen schon, dass es der Autorin offenbar wichtig war, einen internationalen und vielfältigen Blick auf die Welt der Kunst zu zeigen, sodass Menschen aus den verschiedensten Ländern und Kulturen darin vorkommen und auch viele Frauen vertreten sind (was leider bei manchen anderen Werken zu diesem Thema noch immer deutlich seltener der Fall ist). Das macht mir das Buch ganz besonders sympathisch für die Arbeit mit Kindern, denn es zeigt durch seine Vorbildwirkung, dass wirklich jede/r und ganz unterschiedliche Menschen kreative Werke schaffen können.

Auch die vorgestellten Techniken sind vielfältig: von Mosaiken über Selbstporträts und geschnitzte Skulpturen, Bilder aus kleinen Punkten (Pointillismus), Collagen und Stillleben bis zu Schnur-Skulpturen und Scherenschnitten zeigt sich eine breite Palette an Inspirationen zum Ausprobieren, manche leichter, manche ein bisschen fordernder, sodass für verschiedene Altersgruppen und Niveaus an künstlerischen Vorkenntnissen etwas dabei ist.

Es wird immer zuerst einmal gezeigt, wer der jeweilige Künstler oder die Künstlerin war, für welche Methode er oder sie besonders bekannt ist und wie die Person mit dieser Methode gearbeitet hat. Dann gibt es eine Anleitung, wie man die jeweilige Methode selbst ausprobieren kann, in einzelnen Schritten gut verständlich und nachvollziehbar erklärt, sodass das Nachmachen leicht fällt.

Dieses großartige Buch macht Kunst also wirklich zugänglich und schafft einen Zugang, nicht nur vorhandene Kunst besser verstehen zu lernen, sondern selbst kreativ zu werden und daran teilzuhaben.

Ich kann es als inspirierendes Geschenk für interessierte Kinder, aber durchaus auch für Jugendliche und Erwachsene, die gerne kreativ etwas Neues ausprobieren und sich künstlerisch besser kennen lernen möchten, genauso wie als Inspirations- und Arbeitsmaterial für alle, die mit Kindern und Jugendlichen oder auch mit Gruppen kreativ arbeiten möchten, wärmstens empfehlen.

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Dieses Buch zeigt dir, wie’s geht : Kunst

Rezensionen von April1985 :

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Bourbon and Lies von Victoria Wilder

Bourbon, Small-Town-Vibes und zwei Menschen, zwischen denen es lichterloh brennt.

Worum geht es?

Im verschlafenen Fiasco, Kentucky, rankt sich ein dunkles Geheimnis um die Familie Foxx: Jede Frau, die sich in einen der drei Brüder verliebt, stirbt.

Für Grant Foxx ist das mehr als nur ein Gerücht. Nachdem seine Geliebte Fiona ermordet wurde, hat er sich aus dem Polizeidienst zurückgezogen und arbeitet nun in der Bourbon-Brennerei seiner Familie.

Er hat sich geschworen, nie wieder zu lieben.

Dann taucht Laney Young auf. Eine Fremde mit einer gefährlichen Vergangenheit, die unter keinen Umständen preisgeben darf, was ihr passiert ist. Grant spürt sofort, dass sie etwas verbirgt und versucht, sie auf Abstand zu halten.

Nur leider funktioniert das überhaupt nicht.

Denn zwischen Grant und Laney knistert es vom ersten Moment an.

Meine Gedanken:

Ah. Ich hab’s geliebt.

Western-Romance-Vibes sind einfach eines meiner Guilty Pleasures und vielleicht bin ich hier auch ein kleines bisschen voreingenommen. Aber Bourbon and Lies war wirklich genau meine Mischung.

Einnehmende Charaktere mit Ecken und Kanten, eine wildromantische Kulisse, Spannung durch den Suspense-Anteil und dieses lodernde Inferno zwischen den Protagonisten – mehr brauche ich manchmal gar nicht.

Dabei fand ich besonders schön, dass sich die Geschichte nicht nur auf die Romance verlässt. Unter der gemütlichen Oberfläche von Fiasco liegt ständig etwas Bedrohliches. Laney ist auf der Flucht, Grant trägt seine eigene tragische Vergangenheit mit sich herum und man weiß die ganze Zeit: Irgendwann wird das alles eskalieren.

Romance zum Wohlfühlen – aber eben nicht ohne Gefahr.

Willkommen in Fiasco, Kentucky:

Ich habe mich in Fiasco unglaublich schnell wohlgefühlt.

Besonders erfrischend fand ich das Setting rund um die Bourbon-Destillerie. Mal keine klassische Ranch, sondern eine Familienbrennerei mit ganz eigenem Flair.

Cowboys sucht man auf der Bourbon Ranch zwar vergeblich und auch Grant trägt keinen Hut – trotzdem hatte die Geschichte für mich genau dieses herrliche Wild-West-Feeling. ????

Dazu kommen die romantischen Ausritte, die Landschaft und versteckte Wasserfälle. Ich habe mich in diesen Szenen regelrecht verloren.

Genau das liebe ich an solchen Geschichten: Wenn ein Setting nicht einfach nur Hintergrund ist, sondern zu einem Ort wird, an dem ich mich selbst gerne für eine Weile verlieren möchte.

Und Fiasco?

Da würde ich definitiv noch einmal vorbeischauen.


Grant & Laney:

Die beiden sind einfach hot zusammen.

Es knistert wirklich von der ersten Begegnung an. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und teilen schwere Schicksale. Dadurch wirken ihre Schutzmauern nicht künstlich, sondern nachvollziehbar. Und gerade weil beide eigentlich gute Gründe hätten, sich voneinander fernzuhalten, macht die Anziehung zwischen ihnen umso mehr Spaß.

Laneys Geheimnis steht allerdings lange zwischen ihnen. Sie darf auf keinen Fall preisgeben, was mit ihr passiert ist, weil sie glaubt, damit andere Menschen in Gefahr zu bringen. Und genau hier liegt vielleicht mein einziger wirklicher Kritikpunkt. Ab einem gewissen Punkt konnte ich nicht mehr ganz nachvollziehen, warum Laney sich Grant weiterhin nicht öffnet.

Laney. Bitte. Sag es ihm doch einfach. ????

Aber ganz ehrlich? Bei allem, was die Geschichte für mich sonst richtig gemacht hat, kann ich hier wirklich ein Auge zudrücken. Denn die Chemie zwischen den beiden? Die habe ich von Anfang bis Ende gespürt.


Suspense & Geheimnisse:

Auch der Suspense-Anteil hat mich richtig gut unterhalten.

Durch Laneys Vergangenheit weiß man von Anfang an, dass irgendwann etwas passieren wird. Selbst in den romantischen und gemütlichen Momenten bleibt deshalb dieses unterschwellige Gefühl von Gefahr. Man wartet regelrecht darauf, dass alles aufeinanderprallt. Wann kommt der große Showdown?

Und genau deshalb habe ich bis zuletzt mitgefiebert.

Ich mochte besonders, dass die Spannung die Romance nicht verdrängt. Beides läuft nebeneinander und ergänzt sich richtig gut.

Für mich war das genau die richtige Mischung aus Herzklopfen und Nervenkitzel.


Die Foxx-Familie:

Nicht nur Grant und Laney haben mich für sich eingenommen.

Auch die anderen Figuren rund um die Familie und die Bourbon Ranch habe ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen.

Da entsteht genau diese Art von Found Family, bei der man nach dem ersten Band eigentlich noch gar nicht wieder gehen möchte.

Die Foxx-Brüder machen neugierig, die Menschen rund um die Farm fühlen sich schnell vertraut an und ich freue mich jetzt schon darauf, noch mehr Zeit mit ihnen zu verbringen.

Fiasco hat mich definitiv noch nicht zum letzten Mal gesehen.

Wie ließ es sich im Original lesen?
Ich habe Bourbon and Lies im englischen Original gelesen und bin damit wunderbar zurechtgekommen.

Victoria Wilders Schreibstil ist erfrischend leicht und herrlich unkompliziert. Man fliegt geradezu durch die Seiten.

Trotzdem gehen dabei für mich keine Details verloren. Die Landschaft, die Destillerie, die Ausritte, die versteckten Wasserfälle und die kleinen Momente zwischen den Figuren konnte ich direkt vor mir sehen.

Gerade wenn du dich bisher vielleicht noch nicht so richtig an englische Romance herangetraut hast, fand ich dieses Buch sprachlich sehr angenehm.

Leicht zu lesen und trotzdem atmosphärisch – genau so mag ich das.

Was bleibt?

Bourbon and Lies war für mich einfach ein richtig gutes Gesamtpaket.

Eine verschlafene Kleinstadt, Western-Flair, eine Bourbon-Destillerie, ein spannender Suspense-Anteil, einnehmende Charaktere mit Ecken und Kanten und zwei Protagonisten, zwischen denen es von Anfang an lichterloh brennt.

Dazu kommt eine Found Family, auf deren Geschichten ich mich jetzt schon freue.

Laneys langes Schweigen hat mich irgendwann ein bisschen genervt, aber ganz ehrlich?

Bei diesem Gesamtpaket drücke ich gerne ein Auge zu.

Ich habe mich in Fiasco wohlgefühlt, Grant und Laney geliebt und bin nur so durch die Seiten geflogen.

???????????????????? / 5
Spice: ???????????????? / 5
Chemie: ✨✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????????????? / 5

Fünf Eulen für Bourbon, Western-Flair, Spannung, Found Family und zwei Menschen, bei denen aus Knistern ziemlich schnell ein kleines Inferno wird. ????????????

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Bourbon and Lies

Rezensionen von April1985:

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Bourbon and Lies von Victoria Wilder

Bourbon, Small-Town-Vibes und zwei Menschen, zwischen denen es lichterloh brennt.

Worum geht es?

Im verschlafenen Fiasco, Kentucky, rankt sich ein dunkles Geheimnis um die Familie Foxx: Jede Frau, die sich in einen der drei Brüder verliebt, stirbt.

Für Grant Foxx ist das mehr als nur ein Gerücht. Nachdem seine Geliebte Fiona ermordet wurde, hat er sich aus dem Polizeidienst zurückgezogen und arbeitet nun in der Bourbon-Brennerei seiner Familie.

Er hat sich geschworen, nie wieder zu lieben.

Dann taucht Laney Young auf. Eine Fremde mit einer gefährlichen Vergangenheit, die unter keinen Umständen preisgeben darf, was ihr passiert ist. Grant spürt sofort, dass sie etwas verbirgt und versucht, sie auf Abstand zu halten.

Nur leider funktioniert das überhaupt nicht.

Denn zwischen Grant und Laney knistert es vom ersten Moment an.

Meine Gedanken:

Ah. Ich hab’s geliebt.

Western-Romance-Vibes sind einfach eines meiner Guilty Pleasures und vielleicht bin ich hier auch ein kleines bisschen voreingenommen. Aber Bourbon and Lies war wirklich genau meine Mischung.

Einnehmende Charaktere mit Ecken und Kanten, eine wildromantische Kulisse, Spannung durch den Suspense-Anteil und dieses lodernde Inferno zwischen den Protagonisten – mehr brauche ich manchmal gar nicht.

Dabei fand ich besonders schön, dass sich die Geschichte nicht nur auf die Romance verlässt. Unter der gemütlichen Oberfläche von Fiasco liegt ständig etwas Bedrohliches. Laney ist auf der Flucht, Grant trägt seine eigene tragische Vergangenheit mit sich herum und man weiß die ganze Zeit: Irgendwann wird das alles eskalieren.

Romance zum Wohlfühlen – aber eben nicht ohne Gefahr.

Willkommen in Fiasco, Kentucky:

Ich habe mich in Fiasco unglaublich schnell wohlgefühlt.

Besonders erfrischend fand ich das Setting rund um die Bourbon-Destillerie. Mal keine klassische Ranch, sondern eine Familienbrennerei mit ganz eigenem Flair.

Cowboys sucht man auf der Bourbon Ranch zwar vergeblich und auch Grant trägt keinen Hut – trotzdem hatte die Geschichte für mich genau dieses herrliche Wild-West-Feeling. ????

Dazu kommen die romantischen Ausritte, die Landschaft und versteckte Wasserfälle. Ich habe mich in diesen Szenen regelrecht verloren.

Genau das liebe ich an solchen Geschichten: Wenn ein Setting nicht einfach nur Hintergrund ist, sondern zu einem Ort wird, an dem ich mich selbst gerne für eine Weile verlieren möchte.

Und Fiasco?

Da würde ich definitiv noch einmal vorbeischauen.


Grant & Laney:

Die beiden sind einfach hot zusammen.

Es knistert wirklich von der ersten Begegnung an. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und teilen schwere Schicksale. Dadurch wirken ihre Schutzmauern nicht künstlich, sondern nachvollziehbar. Und gerade weil beide eigentlich gute Gründe hätten, sich voneinander fernzuhalten, macht die Anziehung zwischen ihnen umso mehr Spaß.

Laneys Geheimnis steht allerdings lange zwischen ihnen. Sie darf auf keinen Fall preisgeben, was mit ihr passiert ist, weil sie glaubt, damit andere Menschen in Gefahr zu bringen. Und genau hier liegt vielleicht mein einziger wirklicher Kritikpunkt. Ab einem gewissen Punkt konnte ich nicht mehr ganz nachvollziehen, warum Laney sich Grant weiterhin nicht öffnet.

Laney. Bitte. Sag es ihm doch einfach. ????

Aber ganz ehrlich? Bei allem, was die Geschichte für mich sonst richtig gemacht hat, kann ich hier wirklich ein Auge zudrücken. Denn die Chemie zwischen den beiden? Die habe ich von Anfang bis Ende gespürt.


Suspense & Geheimnisse:

Auch der Suspense-Anteil hat mich richtig gut unterhalten.

Durch Laneys Vergangenheit weiß man von Anfang an, dass irgendwann etwas passieren wird. Selbst in den romantischen und gemütlichen Momenten bleibt deshalb dieses unterschwellige Gefühl von Gefahr. Man wartet regelrecht darauf, dass alles aufeinanderprallt. Wann kommt der große Showdown?

Und genau deshalb habe ich bis zuletzt mitgefiebert.

Ich mochte besonders, dass die Spannung die Romance nicht verdrängt. Beides läuft nebeneinander und ergänzt sich richtig gut.

Für mich war das genau die richtige Mischung aus Herzklopfen und Nervenkitzel.


Die Foxx-Familie:

Nicht nur Grant und Laney haben mich für sich eingenommen.

Auch die anderen Figuren rund um die Familie und die Bourbon Ranch habe ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen.

Da entsteht genau diese Art von Found Family, bei der man nach dem ersten Band eigentlich noch gar nicht wieder gehen möchte.

Die Foxx-Brüder machen neugierig, die Menschen rund um die Farm fühlen sich schnell vertraut an und ich freue mich jetzt schon darauf, noch mehr Zeit mit ihnen zu verbringen.

Fiasco hat mich definitiv noch nicht zum letzten Mal gesehen.

Wie ließ es sich im Original lesen?
Ich habe Bourbon and Lies im englischen Original gelesen und bin damit wunderbar zurechtgekommen.

Victoria Wilders Schreibstil ist erfrischend leicht und herrlich unkompliziert. Man fliegt geradezu durch die Seiten.

Trotzdem gehen dabei für mich keine Details verloren. Die Landschaft, die Destillerie, die Ausritte, die versteckten Wasserfälle und die kleinen Momente zwischen den Figuren konnte ich direkt vor mir sehen.

Gerade wenn du dich bisher vielleicht noch nicht so richtig an englische Romance herangetraut hast, fand ich dieses Buch sprachlich sehr angenehm.

Leicht zu lesen und trotzdem atmosphärisch – genau so mag ich das.

Was bleibt?

Bourbon and Lies war für mich einfach ein richtig gutes Gesamtpaket.

Eine verschlafene Kleinstadt, Western-Flair, eine Bourbon-Destillerie, ein spannender Suspense-Anteil, einnehmende Charaktere mit Ecken und Kanten und zwei Protagonisten, zwischen denen es von Anfang an lichterloh brennt.

Dazu kommt eine Found Family, auf deren Geschichten ich mich jetzt schon freue.

Laneys langes Schweigen hat mich irgendwann ein bisschen genervt, aber ganz ehrlich?

Bei diesem Gesamtpaket drücke ich gerne ein Auge zu.

Ich habe mich in Fiasco wohlgefühlt, Grant und Laney geliebt und bin nur so durch die Seiten geflogen.

???????????????????? / 5
Spice: ???????????????? / 5
Chemie: ✨✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????????????? / 5

Fünf Eulen für Bourbon, Western-Flair, Spannung, Found Family und zwei Menschen, bei denen aus Knistern ziemlich schnell ein kleines Inferno wird. ????????????

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Bourbon and Lies

Rezensionen von Mabla59 :

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MARVEL: Who's Who von Victoria Wilder

Nicht nur für Kleine, auch große Kinder finden's toll

Das Marvel Universum - wer kennt es nicht? Gerade Kinder werden von dem Buch "Marvel - Who's WHO - Das große Lexikon" begeistert sein.
Der Inhalt ist in drei Kategorien unterteilt! Spiderman und seine Freunde, Guardians of the Galaxy und Die Avengers. Jeder einzelne Charakter wird mit seinem, bzw.

ihrem Klarnamen vorgestellt. Ein ausführlicher Steckbrief inklusive der Erklärung der Superkräfte erklärt den Charakter. Wie er zu seinen oder sie zu ihren Superkräften kam wird in Form einer kleinen Geschichte erzählt und mit farbenfrohen Illustrationen in Comicform begleitet.
Das Buch ist perfekt zum selbstlesen, aber auch schon für kleinere Kinder zum vorlesen
Ich habe das Buch zum Vorlesen genutzt und dabei einige Charaktere kennengelernt, die ich vorher nicht kannte und auch nicht deren Superkräfte.
Ein Muß für jeden Fan.

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MARVEL: Who's Who

Rezensionen von LeserinLu :

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Berliner Flair von Joseph Roth

Schöne Sammlung

Ich liebe die Anthologien aus dem Bebra Verlag, weil sie für mich eine wunderbare Möglichkeit sind, in das Werk eines Autors einzusteigen. Auch „Berliner Flair“ hat mich dabei nicht enttäuscht. Joseph Roth nimmt uns mit ins Berlin der 1920er- und frühen 1930er-Jahre und schreibt dabei leichtfüßig, unterhaltsam, klug und mit einer ordentlichen Portion Witz.

Roth beobachtet das Leben auf den Straßen, in Cafés und Kneipen, erzählt vom Nachtleben und von den Menschen am Rand der Gesellschaft, z.B. von Obdachlosigkeit und Prostitution. Gleichzeitig blickt er sehr aufmerksam auf die politische Lage der Weimarer Republik. Gerade diese Texte fand ich besonders spannend, weil Roth das gesellschaftliche und politische Klima seiner Zeit so präzise einfängt. Dabei wirken seine Beobachtungen sehr lebendig: Zwischen großen politischen Umbrüchen und ganz alltäglichen Szenen entsteht ein vielschichtiges Bild Berlins. Roth zeigt die Stadt nicht verklärt, sondern mit einem scharfen, manchmal durchaus kritischen Blick und findet trotzdem immer wieder Poesie, wobei mir das manchmal auch etwas zu viel Alltagspoesie war. Vielleicht hat man daran mehr Freude, wenn man Berlin noch besser kennt.

Auch optisch sind die Bände aus dem Bebra Verlag für mich kleine Schmuckstücke. Die Ausstattung mit Pappband, Halbleinen und Prägung macht sich einfach wunderbar im Regal. Eine schöne Anthologie für alle, die Berlin, Feuilleton und literarische Zeitreisen mögen!

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Berliner Flair

Rezensionen von Camilla :

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Mission Microraptor - Immer Ärger mit Arty von Philip Kavvadias

unsicher

ganz cooles Buch. meinen Jungs hat es ansich gefallen. Ich hab aber gemischte Gefühle weil ich nicht richtig einordnen kann für welche Altersstufe es sein soll...

mein älterer (11) Jahre hat es innerhalb eines Tages gelesen und fand die Action gut aber das Dino Thema eher so mäßig

und mit dem jüngeren habe ich mich jetzt fast 1 Monat mit dem Buch beschäftigt mit mischung aus selber lesen und vorlesen.

Der hätte noch das interesse an den Dinos aber durch das stockige lesen ist da keine Stimmung aufgekommen ;)

Mir war es generell einfach zu schnell und zu stressig und zu hektisch irgendwie...

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Mission Microraptor - Immer Ärger mit Arty

Rezensionen von Ulrike:

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Songs of the Void, Band 1 - Echo der Stille von Anne Lück

Ein bisschen Liebe, ein bisschen Fantasy und ganz viel Atmosphäre

Dieses Buch ist seit langem wieder mal eines, dass ich fast nicht aus der Hand legen konnte. Die Atmosphäre, das Setting, die Charaktere und ihre Beziehungen, die düsteren Fantasyelemente werden von Anfang an gut aufgebaut und dargestellt, ich konnte mich sofort in die Welt und Gedanken der Protagonistin Alize hineinversetzen.

Alize ist der legendären Undercover-Band 'Silentbound' auf der Spur, da sie diese unbedingt unter Vertrag nehmen möchte. Ihre Begegnungen mit der Band und deren Leadsänger Echo zeigen Alize aber, dass Montreal von einer unsichtbaren Gefahr, den 'Silencern' und der allumfassenden 'Stille' bedroht werden.
Gleichzeitig erfahren wir auch von ihrem Arbeitsalltag im Musiklabel. Ihre stressigen Tage, ihr Druck von den Kollegen und ihre Freundschaften werden wunderbar dargestellt. Zwischen ihrem Kollegen Léo und ihr ist eine gewisse Anziehung zu spüren. Diese Liebesgeschichte wird meiner Meinung nach aber nur einen kleinen Platz am Rande ein. Auch ihre Beziehung zu ihrem Assistenten und besten Freund Malo wird wunderbar dargestellt. Alize ist mir von Anfang bis zum Ende sympathisch und ich kann ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen verstehen und nachvollziehen.
Die fantastischen Elemente - die Silencer und die Stille - sind auch gut gelungen. Gefährliche Monster, die mit Musik 'bekämpft' werden können ist mir noch nicht so oft untergekommen. Zu Anfang musst ich zwar ein bisschen an KPop Demon Hunters denken, allerdings hat sich die Richtung der Geschichte bald anders entwickelt und es hat erfrischende (wenn auch etwas düstere) Vibes in das Buch gebracht.
Ganz besonders gefallen hat mir auch, dass die Handlung in Montreal angesiedelt wurde. Die Namen hatten alle einen französischen Touch, was der Geschichte eine besondere Magie verlieh. In meinem Kopf habe ich alle Namen französisch ausgesprochen, sodass es sich gleich noch einmal besonders anfühlt. Auch die Playlist passt wunderbar zum Vibe der Geschichte!
Auch wenn zwischendurch immer wieder Erzählungen aus der Perspektive von Echo auftauchen, so fiebert man doch bis zum Schluss der Auflösung der wahren Identität entgegen. Das Ende selbst ist äußerst spannend und dramatisch und endet mit einem Cliffhanger, der definitiv Lust auf Band 2 macht.
Fazit: Ein spannendes Buch für zwischendurch, mit einem Hauch Liebe, düsterer Fantasy und ganz viel musikalischer Atmosphäre!

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Songs of the Void, Band 1 - Echo der Stille