Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rainbowly:
Royal Rumors: How (Not) to Fall in Love von Tina Köpke
Unterhaltsam
Inhalt
Natalie studiert an einer Eliteuniversität und um sich etwas Geld dazu zu verdienen bietet sie einen Fake-Girlfriend-Service an. Dabei hat sie klare Regeln: keine Küsse und keine echten Gefühle. Das funktioniert gut bis eines Tages der skandalträchtige Lord Benjamin Ashford vor ihrer Tür steht um sie zu engagieren.
Denn seine Eltern sperren ihm seine Konten, wenn er jetzt nicht endlich vernünftig wird und sich eine nette Freundin sucht. Warum fällt es ihr plötzlich nur so schwer sich an ihre eigenen Regeln zu halten?
Sprache
Ich mag die Stimmung in der Geschichte gern - es ist ein unterhaltsames Leseerlebnis. Wie bei Fake-Dating-Geschichten üblich, entwickeln sich im Laufe der Zeit natürlich echte Gefühle zwischen den beiden. Die Spannung zwischen Natalie und Benjamin baut sich aber langsam auf und ist für mich deshalb absolut nachvollziehbar gewesen. Außerdem mag ich den immer wiederkehrenden Schlagabtausch zwischen den beiden. Es gab süße und witzige Situationen mit den beiden, die mir sehr gut gefallen haben.
Das Ende ist dann richtig gemein und macht es den beiden nochmal schwer.
Die Eliteuniversität spielt als Setting nur eine kleine Rolle. Auch der royale Aspekt kommt nur hin und wieder zum Tragen.
Es gibt auch noch eine Nebengeschichte, zwischen Benjamins Bruder und Natalies bester Freundin, die wohl im zweiten Band dann die Hauptrolle übernimmt.
Charaktere
Natalie hat auch wohlhabende Eltern, allerdings waren sie nicht so mit den High Society Kreisen verbunden und inzwischen sitzt ihr Vater im Gefängnis.
Benjamin hat als Zweitgeborener nicht so viel Verantwortung zu tragen wie sein Bruder. Deshalb haben ihm seine Eltern bisher viel durchgehen lassen. Doch jetzt ist ihre Geduld am Ende.
Beide Protagonisten sind charakterstark und selbstbewusst, doch haben auch schon Narben davongetragen, die es schwer machen Vertrauen aufzubauen und echte Gefühle zuzulassen.
Fazit
Dieses Buch erfindet das Fake-Dating nicht neu, aber es war unterhaltsam zu lesen, ich mochte die Charaktere und den Verlauf der Geschichte.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Chased by Sins and Sorrows von Ophelia L. Nightfall
Eine faszinierende Welt, die mich etwas verwirrt hat
Das Cover von „Chased by Sins and Sorrows“ hat mich sofort fasziniert, deshalb habe ich mich für das Buch beworben und mich natürlich sehr gefreut, als ich es bekommen habe.
Die Geschichte spielt in einer Welt voller Vampire, Werwölfe und Hexen. Besonders interessant fand ich, dass Hexen als böse gelten und dafür sogar mit ihrem Leben bezahlen mussten.
Die erste Hälfte des Buches hat mir richtig gut gefallen. Die Welt und ihre verschiedenen Wesen wurden spannend beschrieben und ich dachte: Wow, das ist genau meins!
Doch als die verschiedenen Charaktere aufeinandertreffen, wurde es für mich plötzlich etwas verwirrend. Die beiden Hexen sind Geschwister und werden von einem Vampir und einem Wahrsager gejagt, während ausgerechnet ein Werwolf ihnen hilft. Ich musste einige Passagen noch einmal lesen, um wieder richtig in die Geschichte hineinzufinden. Wahrscheinlich bin ich mit dem vielen Hexenwissen und der Magie einfach nicht ganz so gut zurechtgekommen.
Trotzdem war die Geschichte spannend geschrieben und hat mir insgesamt Spaß beim Lesen gemacht. Für Fantasy-Fans, die gerne in eine magische Welt mit Vampiren, Werwölfen und Hexen eintauchen, könnte das Buch durchaus interessant sein.
Etwas merkwürdig fand ich allerdings den englischen Titel – bei einem deutschen Buch hätte ich einen deutschen Titel irgendwie passender gefunden.
Rezensionen von begine:
Der Flug des Kondors von Miguel Bonnefoy
Familiengeschichte
Der Flug des Kondors, ist der zweite Roman, den ich von dem Schriftsteller Miguel Bonnefoy
gerne gelesen habe.
Sein Vorbild sind GabrielGarcia Marques und Isabel Allende. Ich glaube er ist auf einem guten Weg.
Dieser neue Roman zeigt einen Familiengenerationsroman, der von Frankreich über Kalifornien nach Chile führt.
Er beginnt Ende des 1900. Jahrhunderts.
Und er endet nach der Pinochet Regierung. Da erfahren wir von den grausamen Foltermethoden, die der letzte Spross der Familie erleiden muss.
Der Roman ist ungeheuer fesselnd.
Rezensionen von begine:
Der gute Mensch von Sandvika von Vigdis Hjorth
Der Engel Ada
Die norwegische Schriftstellerin Vigdis Hjorth hat wieder einen besonderen Roman geschrieben.
Ich habe schon einiges von ihr gelesen und es war immer interessant.
Mit, Der gute Mensch von Sandvika, ist ihr etwas gutes intelligentes gelungen.
Sie lässt eine Schriftstellerin erzählen. Die geht immer in einen Gasthof und schreibt da sie ihren Krimis.
Sie beobachtet die Gäste.
Besonders die fünfzigjährige Ada ist ein lieber Mensch.
Als die im Lotto gewonnen hat, lässt sie sich von einigen Saufkompanen
ausgenutzt.
Jetzt hat sie erst richtige Sorgen.
Die Schriftstellerin will sie warnen, aber so richtig traut sie sich nicht.
Vigdis Hjorth versteht es wunderbar die Personen zu gestalten.
Das Buch ist einfach gut und sehr zu empfehlen.
Rezensionen von Nele33:
Unter Toten,2 Audio-CD, 2 MP3 von Andreas Franz; Daniel Holbe
Hörempfehlung
Das Hörbuch "Unter Toten " von Andreas Franz geschrieben von Daniel Holbe wurde von Julia Fischer eingesprochen. Hierbei handelt es sich um den mittlerweile 26. Fall um die Kommissarin Julia Durant.
In diesem spannenden Fall taucht der Hörer tief in die Vergangenheit von Julia Durant ein.
Die Story beginnt 1992 als die junge Julia Durant aus München nach einer Trennung nach Frankfurt wechselt. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet sie noch bei der Sitte, aber ihr höchstes Ziel ist eine Stelle bei der Mordkommission.
Kaum in Frankfurt angekommen bekommt sie mit Tina ihrer neuen Kollegin einen Vermisstenfall aus dem Milieu zugeteilt, der sich aber anscheinend in Wohlgefallen auflöst. 24 Jahre später werden Leichenteile entdeckt, die bei tieferer Recherche eine Verbindung zu dem alten Vermisstenfall aufweisen. Gab es etwa die ganzen Jahre einen Serientäter vor den Augen der Kripo? Die Erinnerungen von Julia an ihre Vergangenheit haben mir sehr gut gefallen, auch die Entwicklung der einzelnen Charaktere sind wieder einmal passend zum Fall.
Die Ermittlungen ließen sich gut lesen und die Spannung und Verwicklungen über die lange Zeitspanne haben mir beim Lesen wieder einige Freuden bereitet.
Julia Fischer als Sprecherin hat mir durch ihre exzellente Betonung an den richtigen Stellen die Geschichte sehr lebendig werden lassen. Alle Emotionen der Protagonisten waren gut getroffen.
Eine klare Hörempfehlung für "Unter Toten".
Rezensionen von mannuberbord:
Gib mir alles von Alexandra-Maria Pipos
Die heilige Ioana
Johanna gibt in allem, was sie tut, 110 Prozent: sei es beim Sport oder in ihrem Job in einer gnadenlosen Unternehmensberatung, in dem jede Form von Schwäche sofort bestraft wird. Sie steht kurz vor dem nächsten großen Karriereschritt, als plötzlich der Anruf kommt, der sie aus der Bahn werfen wird: Ihr Opa ist gestorben.
Sie hat keine andere Wahl, als zu ihrer Familie nach Rumänien zu reisen. Dort, wo man sie als Ioana kennt, und wo sie ebenfalls die Erwartungen einer ganzen Familie zu erfüllen hat. Locker und kurzweilig erzählt Alexandra-Maria Pipos von dem zum Scheitern verurteilten Versuch, allen gerecht zu werden, und dem ständigen Erwartungsdruck eines Kindes ausgewanderter Eltern. Der Handlungsverlauf ist dabei vertraut und wartet mit wenigen Überraschungen auf. Auch die Schilderung der Business-Welt, insbesondere der Ellenbogenmentalität der Kollegen, streift das ein oder andere Klischee. Das Buch hebt sich von anderen seiner Art aber durch genaue Beobachtungen, durch die Spezifizität, die Schilderungen der rumänischen Familie ab. Auch einige stilistische Ideen, wie eingeschobene Kapitel, die aus Sicht von Heiligenfiguren erzählt sind, sind originell. Insgesamt damit trotz kleinerer Schwächen ein gelungenes Debüt, das das Potenzial der Autorin erkennen lässt.
Rezensionen von mannuberbord:
In die Schweiz von Emma Cline
Die letzte Reise
Ein neuer Roman von Emma Cline ist spätestens seit ihrem abgründigen Sommerroman "Die Einladung" ein Ereignis. Ihr neuer Roman folgt David, einem Mann mit beginnender Demenzerkrankung, der sich auf eine letzte Reise in die Schweiz begibt, um dort zu sterben. Wen das Thema nicht abschreckt, dem begegnet ein kluges, hypnotisches, zuweilen komisch-absurdes, öfter aber trauriges und im Großen und Ganzen erschütterndes Buch, wie man es selten gelesen hat.
In einem fragmentarischen Stil, der das zunehmend löchrige Bewusstsein der Hauptfigur spiegelt, entfalten sich die letzten Tage, Begegnungen, Gedanken eines Menschen am Ende seines Lebens. Und man fragt sich: Was bleibt von einem übrig, wenn man aus der Welt verschwindet? Glücklicherweise diktiert der Roman dafür keine Antwort, verfällt nicht in sentimentalen Kitsch. Viel nüchterner zeigt er, dass man auch im Sterben der bleibt, der man vorher gewesen ist. Der Wunsch nach plötzlicher Vergebung, nach einem Rollenwechsel, er ist da, aber außer Reichweite. Trost findet sich womöglich nicht mehr in diesem Leben, sondern in dem, was danach kommt. Ein existenzieller, meisterhafter, großartiger Roman. Große Literatur.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Dieses Buch zeigt dir, wie’s geht : Kunst von Ruth Millington
Großartiges Inspirationsbuch für Kinder, Jugendliche und interessierte Erwachsene
Laut offizieller Empfehlung richtet sich dieses Buch an Kinder ab 8 Jahren. Ich habe eine fünfjährige Tochter und kann mit ihr durchaus schon einiges aus diesem Buch ausprobieren: in Begleitung Erwachsener ist es also auch schon für Kinder ab dem Vorschulalter oder spätestens ab Volksschulbeginn gut einsetzbar.
Sollen die Kinder sich alleine damit beschäftigen, braucht es natürlich Lesekenntnisse sowie die Fähigkeit, mit verschiedenen künstlerischen Materialien alleine umzugehen.
Das Buch ist wunderschön, bunt, ansprechend und inspirierend gestaltet: so, wie ich es liebe, und mir auch als Erwachsene das Herz aufgeht, sobald ich mich damit beschäftige!
Nach einer kurzen allgemeinen Einführung in künstlerisches Arbeiten, Materialien, die Farbpalette und die Gestaltung eines Ateliers werden jeweils auf einer Doppelseite 25 verschiedene Künstlerinnen und Künstler vorgestellt und gezeigt, für welche Methoden sie besonders bekannt sind und wie man diese spielerisch und einfach selbst ausprobieren kann. Es ist eine bunte Mischung aus sehr bekannten Kunstschaffenden wie Claude Monet, Salvador Dalí oder Frida Kahlo und bisher unbekannteren Künstlerinnen und Künstlern wie der Südafrikanerin Esther Mahlangu, der Japanerin Yayoi Kusama oder dem Chinesen Liu Bolin.
Diese Beispiele zeigen schon, dass es der Autorin offenbar wichtig war, einen internationalen und vielfältigen Blick auf die Welt der Kunst zu zeigen, sodass Menschen aus den verschiedensten Ländern und Kulturen darin vorkommen und auch viele Frauen vertreten sind (was leider bei manchen anderen Werken zu diesem Thema noch immer deutlich seltener der Fall ist). Das macht mir das Buch ganz besonders sympathisch für die Arbeit mit Kindern, denn es zeigt durch seine Vorbildwirkung, dass wirklich jede/r und ganz unterschiedliche Menschen kreative Werke schaffen können.
Auch die vorgestellten Techniken sind vielfältig: von Mosaiken über Selbstporträts und geschnitzte Skulpturen, Bilder aus kleinen Punkten (Pointillismus), Collagen und Stillleben bis zu Schnur-Skulpturen und Scherenschnitten zeigt sich eine breite Palette an Inspirationen zum Ausprobieren, manche leichter, manche ein bisschen fordernder, sodass für verschiedene Altersgruppen und Niveaus an künstlerischen Vorkenntnissen etwas dabei ist.
Es wird immer zuerst einmal gezeigt, wer der jeweilige Künstler oder die Künstlerin war, für welche Methode er oder sie besonders bekannt ist und wie die Person mit dieser Methode gearbeitet hat. Dann gibt es eine Anleitung, wie man die jeweilige Methode selbst ausprobieren kann, in einzelnen Schritten gut verständlich und nachvollziehbar erklärt, sodass das Nachmachen leicht fällt.
Dieses großartige Buch macht Kunst also wirklich zugänglich und schafft einen Zugang, nicht nur vorhandene Kunst besser verstehen zu lernen, sondern selbst kreativ zu werden und daran teilzuhaben.
Ich kann es als inspirierendes Geschenk für interessierte Kinder, aber durchaus auch für Jugendliche und Erwachsene, die gerne kreativ etwas Neues ausprobieren und sich künstlerisch besser kennen lernen möchten, genauso wie als Inspirations- und Arbeitsmaterial für alle, die mit Kindern und Jugendlichen oder auch mit Gruppen kreativ arbeiten möchten, wärmstens empfehlen.
Rezensionen von April1985 :
Bourbon and Lies von Victoria Wilder
Bourbon, Small-Town-Vibes und zwei Menschen, zwischen denen es lichterloh brennt.
Worum geht es?
Im verschlafenen Fiasco, Kentucky, rankt sich ein dunkles Geheimnis um die Familie Foxx: Jede Frau, die sich in einen der drei Brüder verliebt, stirbt.
Für Grant Foxx ist das mehr als nur ein Gerücht. Nachdem seine Geliebte Fiona ermordet wurde, hat er sich aus dem Polizeidienst zurückgezogen und arbeitet nun in der Bourbon-Brennerei seiner Familie.
Er hat sich geschworen, nie wieder zu lieben.
Dann taucht Laney Young auf. Eine Fremde mit einer gefährlichen Vergangenheit, die unter keinen Umständen preisgeben darf, was ihr passiert ist. Grant spürt sofort, dass sie etwas verbirgt und versucht, sie auf Abstand zu halten.
Nur leider funktioniert das überhaupt nicht.
Denn zwischen Grant und Laney knistert es vom ersten Moment an.
Meine Gedanken:
Ah. Ich hab’s geliebt.
Western-Romance-Vibes sind einfach eines meiner Guilty Pleasures und vielleicht bin ich hier auch ein kleines bisschen voreingenommen. Aber Bourbon and Lies war wirklich genau meine Mischung.
Einnehmende Charaktere mit Ecken und Kanten, eine wildromantische Kulisse, Spannung durch den Suspense-Anteil und dieses lodernde Inferno zwischen den Protagonisten – mehr brauche ich manchmal gar nicht.
Dabei fand ich besonders schön, dass sich die Geschichte nicht nur auf die Romance verlässt. Unter der gemütlichen Oberfläche von Fiasco liegt ständig etwas Bedrohliches. Laney ist auf der Flucht, Grant trägt seine eigene tragische Vergangenheit mit sich herum und man weiß die ganze Zeit: Irgendwann wird das alles eskalieren.
Romance zum Wohlfühlen – aber eben nicht ohne Gefahr.
Willkommen in Fiasco, Kentucky:
Ich habe mich in Fiasco unglaublich schnell wohlgefühlt.
Besonders erfrischend fand ich das Setting rund um die Bourbon-Destillerie. Mal keine klassische Ranch, sondern eine Familienbrennerei mit ganz eigenem Flair.
Cowboys sucht man auf der Bourbon Ranch zwar vergeblich und auch Grant trägt keinen Hut – trotzdem hatte die Geschichte für mich genau dieses herrliche Wild-West-Feeling. ????
Dazu kommen die romantischen Ausritte, die Landschaft und versteckte Wasserfälle. Ich habe mich in diesen Szenen regelrecht verloren.
Genau das liebe ich an solchen Geschichten: Wenn ein Setting nicht einfach nur Hintergrund ist, sondern zu einem Ort wird, an dem ich mich selbst gerne für eine Weile verlieren möchte.
Und Fiasco?
Da würde ich definitiv noch einmal vorbeischauen.
Grant & Laney:
Die beiden sind einfach hot zusammen.
Es knistert wirklich von der ersten Begegnung an. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und teilen schwere Schicksale. Dadurch wirken ihre Schutzmauern nicht künstlich, sondern nachvollziehbar. Und gerade weil beide eigentlich gute Gründe hätten, sich voneinander fernzuhalten, macht die Anziehung zwischen ihnen umso mehr Spaß.
Laneys Geheimnis steht allerdings lange zwischen ihnen. Sie darf auf keinen Fall preisgeben, was mit ihr passiert ist, weil sie glaubt, damit andere Menschen in Gefahr zu bringen. Und genau hier liegt vielleicht mein einziger wirklicher Kritikpunkt. Ab einem gewissen Punkt konnte ich nicht mehr ganz nachvollziehen, warum Laney sich Grant weiterhin nicht öffnet.
Laney. Bitte. Sag es ihm doch einfach. ????
Aber ganz ehrlich? Bei allem, was die Geschichte für mich sonst richtig gemacht hat, kann ich hier wirklich ein Auge zudrücken. Denn die Chemie zwischen den beiden? Die habe ich von Anfang bis Ende gespürt.
Suspense & Geheimnisse:
Auch der Suspense-Anteil hat mich richtig gut unterhalten.
Durch Laneys Vergangenheit weiß man von Anfang an, dass irgendwann etwas passieren wird. Selbst in den romantischen und gemütlichen Momenten bleibt deshalb dieses unterschwellige Gefühl von Gefahr. Man wartet regelrecht darauf, dass alles aufeinanderprallt. Wann kommt der große Showdown?
Und genau deshalb habe ich bis zuletzt mitgefiebert.
Ich mochte besonders, dass die Spannung die Romance nicht verdrängt. Beides läuft nebeneinander und ergänzt sich richtig gut.
Für mich war das genau die richtige Mischung aus Herzklopfen und Nervenkitzel.
Die Foxx-Familie:
Nicht nur Grant und Laney haben mich für sich eingenommen.
Auch die anderen Figuren rund um die Familie und die Bourbon Ranch habe ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen.
Da entsteht genau diese Art von Found Family, bei der man nach dem ersten Band eigentlich noch gar nicht wieder gehen möchte.
Die Foxx-Brüder machen neugierig, die Menschen rund um die Farm fühlen sich schnell vertraut an und ich freue mich jetzt schon darauf, noch mehr Zeit mit ihnen zu verbringen.
Fiasco hat mich definitiv noch nicht zum letzten Mal gesehen.
Wie ließ es sich im Original lesen?
Ich habe Bourbon and Lies im englischen Original gelesen und bin damit wunderbar zurechtgekommen.
Victoria Wilders Schreibstil ist erfrischend leicht und herrlich unkompliziert. Man fliegt geradezu durch die Seiten.
Trotzdem gehen dabei für mich keine Details verloren. Die Landschaft, die Destillerie, die Ausritte, die versteckten Wasserfälle und die kleinen Momente zwischen den Figuren konnte ich direkt vor mir sehen.
Gerade wenn du dich bisher vielleicht noch nicht so richtig an englische Romance herangetraut hast, fand ich dieses Buch sprachlich sehr angenehm.
Leicht zu lesen und trotzdem atmosphärisch – genau so mag ich das.
Was bleibt?
Bourbon and Lies war für mich einfach ein richtig gutes Gesamtpaket.
Eine verschlafene Kleinstadt, Western-Flair, eine Bourbon-Destillerie, ein spannender Suspense-Anteil, einnehmende Charaktere mit Ecken und Kanten und zwei Protagonisten, zwischen denen es von Anfang an lichterloh brennt.
Dazu kommt eine Found Family, auf deren Geschichten ich mich jetzt schon freue.
Laneys langes Schweigen hat mich irgendwann ein bisschen genervt, aber ganz ehrlich?
Bei diesem Gesamtpaket drücke ich gerne ein Auge zu.
Ich habe mich in Fiasco wohlgefühlt, Grant und Laney geliebt und bin nur so durch die Seiten geflogen.
???????????????????? / 5
Spice: ???????????????? / 5
Chemie: ✨✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????????????? / 5
Fünf Eulen für Bourbon, Western-Flair, Spannung, Found Family und zwei Menschen, bei denen aus Knistern ziemlich schnell ein kleines Inferno wird. ????????????
Rezensionen von April1985:
Bourbon and Lies von Victoria Wilder
Bourbon, Small-Town-Vibes und zwei Menschen, zwischen denen es lichterloh brennt.
Worum geht es?
Im verschlafenen Fiasco, Kentucky, rankt sich ein dunkles Geheimnis um die Familie Foxx: Jede Frau, die sich in einen der drei Brüder verliebt, stirbt.
Für Grant Foxx ist das mehr als nur ein Gerücht. Nachdem seine Geliebte Fiona ermordet wurde, hat er sich aus dem Polizeidienst zurückgezogen und arbeitet nun in der Bourbon-Brennerei seiner Familie.
Er hat sich geschworen, nie wieder zu lieben.
Dann taucht Laney Young auf. Eine Fremde mit einer gefährlichen Vergangenheit, die unter keinen Umständen preisgeben darf, was ihr passiert ist. Grant spürt sofort, dass sie etwas verbirgt und versucht, sie auf Abstand zu halten.
Nur leider funktioniert das überhaupt nicht.
Denn zwischen Grant und Laney knistert es vom ersten Moment an.
Meine Gedanken:
Ah. Ich hab’s geliebt.
Western-Romance-Vibes sind einfach eines meiner Guilty Pleasures und vielleicht bin ich hier auch ein kleines bisschen voreingenommen. Aber Bourbon and Lies war wirklich genau meine Mischung.
Einnehmende Charaktere mit Ecken und Kanten, eine wildromantische Kulisse, Spannung durch den Suspense-Anteil und dieses lodernde Inferno zwischen den Protagonisten – mehr brauche ich manchmal gar nicht.
Dabei fand ich besonders schön, dass sich die Geschichte nicht nur auf die Romance verlässt. Unter der gemütlichen Oberfläche von Fiasco liegt ständig etwas Bedrohliches. Laney ist auf der Flucht, Grant trägt seine eigene tragische Vergangenheit mit sich herum und man weiß die ganze Zeit: Irgendwann wird das alles eskalieren.
Romance zum Wohlfühlen – aber eben nicht ohne Gefahr.
Willkommen in Fiasco, Kentucky:
Ich habe mich in Fiasco unglaublich schnell wohlgefühlt.
Besonders erfrischend fand ich das Setting rund um die Bourbon-Destillerie. Mal keine klassische Ranch, sondern eine Familienbrennerei mit ganz eigenem Flair.
Cowboys sucht man auf der Bourbon Ranch zwar vergeblich und auch Grant trägt keinen Hut – trotzdem hatte die Geschichte für mich genau dieses herrliche Wild-West-Feeling. ????
Dazu kommen die romantischen Ausritte, die Landschaft und versteckte Wasserfälle. Ich habe mich in diesen Szenen regelrecht verloren.
Genau das liebe ich an solchen Geschichten: Wenn ein Setting nicht einfach nur Hintergrund ist, sondern zu einem Ort wird, an dem ich mich selbst gerne für eine Weile verlieren möchte.
Und Fiasco?
Da würde ich definitiv noch einmal vorbeischauen.
Grant & Laney:
Die beiden sind einfach hot zusammen.
Es knistert wirklich von der ersten Begegnung an. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und teilen schwere Schicksale. Dadurch wirken ihre Schutzmauern nicht künstlich, sondern nachvollziehbar. Und gerade weil beide eigentlich gute Gründe hätten, sich voneinander fernzuhalten, macht die Anziehung zwischen ihnen umso mehr Spaß.
Laneys Geheimnis steht allerdings lange zwischen ihnen. Sie darf auf keinen Fall preisgeben, was mit ihr passiert ist, weil sie glaubt, damit andere Menschen in Gefahr zu bringen. Und genau hier liegt vielleicht mein einziger wirklicher Kritikpunkt. Ab einem gewissen Punkt konnte ich nicht mehr ganz nachvollziehen, warum Laney sich Grant weiterhin nicht öffnet.
Laney. Bitte. Sag es ihm doch einfach. ????
Aber ganz ehrlich? Bei allem, was die Geschichte für mich sonst richtig gemacht hat, kann ich hier wirklich ein Auge zudrücken. Denn die Chemie zwischen den beiden? Die habe ich von Anfang bis Ende gespürt.
Suspense & Geheimnisse:
Auch der Suspense-Anteil hat mich richtig gut unterhalten.
Durch Laneys Vergangenheit weiß man von Anfang an, dass irgendwann etwas passieren wird. Selbst in den romantischen und gemütlichen Momenten bleibt deshalb dieses unterschwellige Gefühl von Gefahr. Man wartet regelrecht darauf, dass alles aufeinanderprallt. Wann kommt der große Showdown?
Und genau deshalb habe ich bis zuletzt mitgefiebert.
Ich mochte besonders, dass die Spannung die Romance nicht verdrängt. Beides läuft nebeneinander und ergänzt sich richtig gut.
Für mich war das genau die richtige Mischung aus Herzklopfen und Nervenkitzel.
Die Foxx-Familie:
Nicht nur Grant und Laney haben mich für sich eingenommen.
Auch die anderen Figuren rund um die Familie und die Bourbon Ranch habe ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen.
Da entsteht genau diese Art von Found Family, bei der man nach dem ersten Band eigentlich noch gar nicht wieder gehen möchte.
Die Foxx-Brüder machen neugierig, die Menschen rund um die Farm fühlen sich schnell vertraut an und ich freue mich jetzt schon darauf, noch mehr Zeit mit ihnen zu verbringen.
Fiasco hat mich definitiv noch nicht zum letzten Mal gesehen.
Wie ließ es sich im Original lesen?
Ich habe Bourbon and Lies im englischen Original gelesen und bin damit wunderbar zurechtgekommen.
Victoria Wilders Schreibstil ist erfrischend leicht und herrlich unkompliziert. Man fliegt geradezu durch die Seiten.
Trotzdem gehen dabei für mich keine Details verloren. Die Landschaft, die Destillerie, die Ausritte, die versteckten Wasserfälle und die kleinen Momente zwischen den Figuren konnte ich direkt vor mir sehen.
Gerade wenn du dich bisher vielleicht noch nicht so richtig an englische Romance herangetraut hast, fand ich dieses Buch sprachlich sehr angenehm.
Leicht zu lesen und trotzdem atmosphärisch – genau so mag ich das.
Was bleibt?
Bourbon and Lies war für mich einfach ein richtig gutes Gesamtpaket.
Eine verschlafene Kleinstadt, Western-Flair, eine Bourbon-Destillerie, ein spannender Suspense-Anteil, einnehmende Charaktere mit Ecken und Kanten und zwei Protagonisten, zwischen denen es von Anfang an lichterloh brennt.
Dazu kommt eine Found Family, auf deren Geschichten ich mich jetzt schon freue.
Laneys langes Schweigen hat mich irgendwann ein bisschen genervt, aber ganz ehrlich?
Bei diesem Gesamtpaket drücke ich gerne ein Auge zu.
Ich habe mich in Fiasco wohlgefühlt, Grant und Laney geliebt und bin nur so durch die Seiten geflogen.
???????????????????? / 5
Spice: ???????????????? / 5
Chemie: ✨✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????????????? / 5
Fünf Eulen für Bourbon, Western-Flair, Spannung, Found Family und zwei Menschen, bei denen aus Knistern ziemlich schnell ein kleines Inferno wird. ????????????










