Icon Kontrast wechseln
Logo Wagnersche Buchhandlung

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Die üblichen Mauern von Gerhard Weinreich

Sehr unterhaltsam

Dies ist mein erstes Buch von Gerhard Weinrich und ich bin sehr neugierig mit dem Lesen gestartet :
Die Geschichte um Monsignore Ries, der in einem Fall ermittelt, der zuerst einmal nach natürlicher Todesursache aussieht und dann aber von der Glaubenskongregation in Rom darauf angesetzt wird, ist flüssig und angenehm von Gerhard Weinrich geschrieben.

Kaum waren die ersten Seiten gelesen, hat es mich direkt mitgenommen.
Die Charaktere des Buches gefallen mir sehr gut, der Autor hat seinen Figuren Authentizität eingehaucht und mit den gut aufgezeigten Dialogen wird die Geschichte lebendig. Eigentlich ist das Buch als Roman gekennzeichnet, ich würde die Geschichte aber auch gerne als Krimi beschreiben. Es waren unheimlich viele Wendungen eingebaut und der Spannungsbogen hielt sich auch aufrecht, von daher habe ich mich sehr gefreut, mit-ermitteln zu dürfen.
Besonders erwähnen möchte ich, dass man das Gefühl bekommt, der Autor hat unheimlich gut recherchiert und hält aber keineswegs einen Vortag – man erfährt so nebenbei vieles über die Kirche.
Humor war auch dabei, eine ordentliche Portion sogar – und das hat dem Buch eine Leichte mitgegeben, das fand ich wirklich toll.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und so gebe ich gerne eine Kauf- und Leseempfehlung dafür !

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig
Die üblichen Mauern

Rezensionen von Miro:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Wirf einen Schatten von Elena Fischer

Landleben

Joseph ist allein auf seinem Hof zurückgeblieben, nachdem seine Frau Lis mit ihrem gemeinsam Sohn ausgezogen war. Sie konnte das zurückgezogene Landleben in einer sprachlosen Ehe nicht mehr ertragen. Auch Joseph erträgt seine Einsamkeit nicht mehr. Er beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Ein letztes Mal die Tiere versorgen, Abschied nehmen vom Land und von den Vorausgegangenen und ein kurzer Brief auf dem Tisch.

Doch dann steht Birdie vor seiner Tür. Halb erfroren sucht sie Zuflucht, denn sie ist auf der Flucht vor ihrem Vater. Joseph kann nicht anders als ihr zu helfen und gemeinsam mit seiner Schwägerin Ada, päppeln sie Birdie auf und helfen ihr auf ihrem Weg in die Zukunft. Doch Birdie hilft auch Joseph aus seiner Erstarrung und er beginnt sich mit seinen Themen aus der Vergangenheit auseinanderzusetzen, damit sein Leben endlich einen Schatten werfen kann.

In regelmäßigen Rückblenden erfahren wir von den familiären Prägungen, der Schuld und der Verluste, die schlußendlich zu Joseph's Sprachlosigkeit führten. Aber der Roman beleuchtet auch den Mut zur Veränderung, die Möglichkeit von Liebe und Hoffnung auf einen Neuanfang.

Elena Fischer zeichnet ihre Figuren in einfacher, fast poetischer Sprache. Sie gibt ihnen klare Konturen und geht sehr behutsam mit ihnen um. Emotionen finden sich eher zwischen den Zeilen, was dem Text etwas Nüchternheit verleiht. Trotz der emotionalem Thematik findet sich kein Kitsch in diesem Roman, denn das würde nicht zum rauen Landleben passen. Die Sprache fügt sich gut in Ort und Zeit ein.

Mich konnte die Autorin begeistern mit dieser Lebens-, Leidens- und Liebesgeschichte, die so viele Umwege braucht, bis sich Hoffnung einstellt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Miro
Wirf einen Schatten

Rezensionen von Annaja:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Alleinruhelage von Eva Menasse

Plötzlich zu viel Ruhe

Ein schönes, beschauliches Cover.
Die Protagonistin erzählt hier vom einstigen Erwerb des Wochenendhauses für die Familie inmitten der Natur an einem See gelegen. Der einstige Erholungsort und Treffpunkt für Familie und Freunde, die aus der Stadt raus wollten. Jahrelang geht alles gut und nur manchmal nerven nachbarliche Datschenbesitzer mit kleinen Konflikten, doch es gibt auch Gemeinschaftssinn und Hilfsangebote.

Als dann allmählich im Laufe der Jahrzehnte die Familie auseinanderbricht und nur mehr sie allein übrig bleibt, die das Ferienhaus zu erhalten hat, nur gelegentlich Freunde zu Besuch kommen, wo Reparaturen aller Art anfallen, der Garten zu pflegen ist und den überbordenden Wühlmäusen der Kampf angesagt werden muss, kommen Zweifel über die Sinnhaftigkeit des Besitzes. Es fällt schwer, sich zu trennen, hängen doch so viele Erinnerungen und Emotionen daran. Als auch ihr letzte Liebhaber das Weite sucht, werden fleißige Bauhelfer engagiert, die das Anwesen auf Vordermann bringen sollen.
Das Buch überzeugt mit klarer Sprache, klug und voll Wortwitz und es zeigt auf, wie schwer manche Entscheidungen fallen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Annaja
Alleinruhelage

Rezensionen von Shilo:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Das Haus Lorimer - Der Aufstieg von Anne Melville

Der Beginn einer bewegten Familiengeschichte

Margaret wächst in einer Familie auf, in der es an nichts fehlt. Trotzdem wirkt ihr Leben oft enger als erwartet. Früh entsteht der Eindruck, dass sie sich mit der Rolle nicht abfindet, die für sie vorgesehen ist.
Eine junge Frau mit eigenem Kopf steht im Mittelpunkt. Sie ordnet sich nicht einfach unter.

Manche Entscheidungen lassen sich schnell verstehen, andere wirken eher sprunghaft, passen aber zu ihrem Drang nach mehr Freiheit. Besonders die Verbindung zu Charles und die familiären Spannungen bringen Bewegung in die Geschichte.
Die Figuren bekommen viel Raum. Es passiert nicht ständig etwas Großes. Oft sind es Gespräche, kleine Entscheidungen oder Reaktionen, die den Verlauf bestimmen. Dadurch entsteht ein recht klares Bild der Familie Lorimer und der Menschen drumherum.
Die Zeit wirkt nicht aufgesetzt, sondern läuft einfach mit. Erwartungen an Frauen ziehen sich durch viele Szenen. Margaret stößt dabei immer wieder an Grenzen, die für sie schwer zu akzeptieren sind. Ihr Wunsch nach einem eigenen Leben wirkt dadurch sehr greifbar.
Das Tempo schwankt. Manche Abschnitte nehmen sich Zeit für Hintergründe und Familiengeschichten. An anderen Stellen hätte etwas mehr Zug gutgetan. Gleichzeitig hilft genau diese Ruhe, die Figuren besser einzuordnen.
Im Mittelpunkt stehen weniger große Ereignisse, eher das Verhalten der Figuren untereinander. Wer viel Spannung von Anfang an erwartet, wird nicht durchgehend abgeholt. Trotzdem bleibt das Ganze stimmig und in sich geschlossen.
Am Ende bleibt der Eindruck eines Auftakts, der vieles anstößt, aber noch nicht alles auflöst. Die Geschichte der Lorimers ist damit nicht abgeschlossen. Margaret bleibt besonders im Kopf, weil sie sich nicht einfach einfügt, sondern versucht, ihren eigenen Weg zu gehen.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Shilo
Das Haus Lorimer - Der Aufstieg

Rezensionen von Ruth:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Ferne Heimat Altmontal von Michael Riepl

Bewegend, informativ, augenöffnend

Der Autor Michael Riepl ist Jurist und promovierter Völkerrechtler. Daneben hat er seit 2015 für verschiedene humanitäre Organisationen gearbeitet, unter anderem in der Ukraine und in Aserbaidschan.
Nun hat er mit „ Ferne Heimat Altmontal“ sein literarisches Debut vorgelegt. Darin verknüpft er die bewegte Lebensgeschichte seiner Großmutter, die in der Ukraine und im Kaukasus aufwuchs, mit Reportagen von seinen Einsätzen in diesen Regionen.

Kurz vor seiner Abreise in die Ukraine erhält Riepl von seiner Mutter einen Stapel Papier - die Erinnerungen seiner Großmutter.
Geboren wurde Hedwig Krämer im März 1919 in Altmontal, einem kleinen Ort in der Südukraine. Ihre Vorfahren waren Protestanten aus Baden, die im 18. Jahrhundert dem Ruf der Zarin gefolgt sind.
Der Erste Weltkrieg ging an Altmontal beinahe spurlos vorüber. Doch 1918 war noch längst nicht Frieden; der Russische Bürgerkrieg tobte noch bis ins Jahr 1921, auch in der Ukraine. Hochschwanger flüchtet Hedwigs Mutter vor den Truppen auf die Krim und als sie Wochen später in ihr Haus zurückkehrt, ist alles verwüstet. So startet Hedwig in ein Leben, das geprägt ist von Hunger, Ausgrenzung und Krieg.
Sie ist zwei Jahre alt, als eine große Hungersnot das Land heimsucht, fünf Millionen Menschen verhungern in den Jahren 1921/1922 im ehemaligen Russischen Reich, viele davon in der Südukraine.
Danach folgen glückliche Jahre, die Familie wird größer. Hedwig und ihre fünf Geschwister wachsen in einer „Astrid-Lindgren-Romantik“ auf.
Das ändert sich mit Stalins „Entkulakisierung“. Die gesamte Landwirtschaft sollte zwangskollektiviert werden und die Kulaken, darunter fielen auch Kleinbauern wie die Krämers, sollten liquidiert oder verbannt werden. Als die Geheimpolizei kommt und die Familie in die Steppe treibt, ist Hedwig zwölf Jahre alt. Aber nicht nur die Krämers hungern in ihrer Lehmhütte, in der gesamten Ukraine herrscht eine Hungersnot, die fünf Millionen Tote fordert. Diese Hungerkatastrophe, die unter der Bezeichnung „Holodomor“ in die Geschichte eingeht, ist menschengemacht. ( Das ukrainische Wort „Holodomor“ bedeutet „Mord durch Hunger“.)
Aber Hedwig hat Glück. Ein entfernter Neffe kommt und nimmt sie mit zu sich nach Aserbaidschan. Hier in Annenfeld, wie das Dorf der Verwandten heißt, findet sich Hedwig , trotz Heimweh, schnell zurecht. Sie besucht die Schule und erweist sich als gelehrig. Und sie verfolgt früh ein Ziel, sie möchte Medizin studieren. Das ist im Kaukasus nicht möglich, deshalb kehrt Hedwig zwei Jahre später in die Ukraine zurück und beginnt mit der Ausbildung.
Doch dann wird der Vater verhaftet, er wird nie mehr zurückkehren. Die großen Säuberungen unter Stalin konnten jeden treffen, nationale Minderheiten wie die Deutschen waren besonders verdächtig.
Und als Hitler 1941 vom Verbündeten zum Feind wird und in die Sowjetunion einmarschiert, geraten die Krämers und mit ihnen alle Deutschstämmigen erneut ins Visier des russischen Geheimdienstes. Alle männlichen Deutschen werden verhaftet, darunter Hedwigs Brüder. Es beginnt die Deportation von einer Million Deutschen in der Sowjetunion.
Aber nicht nur die Deutschstämmigen unter den Ukrainern begrüßen den Einmarsch der Wehrmacht. Viele von ihnen haben die große Hungersnot und Stalins Säuberungen nicht vergessen.
Der Einmarsch der Wehrmacht rettet Hedwig vor der Deportation. Sie, die mittlerweile als Ärztin tätig ist, geht freiwillig als „Fremdarbeiter“ ins Deutsche Reich, ohne wirklich etwas zu wissen über dieses Land.
Und hier wird sie bleiben bis an ihr Lebensende, als Landärztin in einem bayerischen Dorf.
Michael Riepl erzählt die Geschichte seiner Großmutter entlang ihrer Aufzeichnungen. Immer wieder lässt er sie selbst in kurzen Passagen zu Wort kommen. Doch er stellt ihr Schicksal stets in den historischen Kontext, liefert Hintergrundwissen, Zahlen, Daten, Fakten. So wird man von diesen Lebenserinnerungen nicht nur emotional ergriffen, sondern geht klüger aus der Lektüre hervor.
Das trifft auch auf die zweite Ebene dieses Buches zu, die Erfahrungen, die der Autor während seines Einsatzes in der Ukraine macht. Im Jahr 2018 liegen die Maidan-Aufstände, die Annexion der Krim und der Krieg im Donbass nur kurz zurück. Obwohl die Minsker Abkommen den bewaffneten Konflikt beenden sollten, herrscht weiterhin Krieg.
Im Rahmen seiner Tätigkeit reist Michael Riepl durchs Land, spricht mit vielen, ganz unterschiedlichen Menschen und gewinnt so ein genaues und differenziertes Bild. Gleichzeitig ist er unterwegs auf den Spuren seiner Vorfahren und stellt deren Erfahrungen der heutigen Situation gegenüber. Das macht dieses Buch so intensiv.
Es ist bewegend, informativ und augenöffnend.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ruth
Ferne Heimat Altmontal

Rezensionen von Sonne89:

Stern grün vollStern grün vollStern mit grünen RahmenStern mit grünen RahmenStern mit grünen Rahmen

Honey von Imani Thompson

Distanzierter Schreibstil mit einer kühlen Protagonistin

Honey erzählt über das Leben von Yrsa, die an einer Uni gerade ihre Dissertation fertig stellt. Es geht um das typische Unileben und die Gleichberechtigung von schwarzen Frauen in der heutigen Zeit – insbesondere gegenüber Männern.
Yrsa ist eine sehr egozentrische Person, die sich nimmt was sie möchte und auch Leben nimmt, wie sie möchte – einfach weil sie es kann.

Eine Psychopathin, wie sie im Buche steht. Besonders gestört hat mich dabei, dass Yrsa hauptsächlich sexuelle Mittel einsetzt, um zu bekommen was sie möchte. Da hätte ich definitiv Köpfchen und Raffinesse vorgezogen.

Der Schreibstil des Buches zeichnet sich durch kurze Sätze aus und ist durch die dritte Person im Erzählstil sehr distanziert.
Zudem gibt es viele Beschreibungen, z.B. Alltagshandlungen von Yrsa, die oft belanglos wirken und mich auch dazu bewegt haben, Passagen zu überfliegen.
Yrsa selbst ist sehr gefühlskalt, pflegt kaum tiefergehende Beziehungen, wodurch es als Leser schwer wird, Zugang zu ihr zu finden.
Insbesondere der Erzählstil erschwerte das Lesen für mich zunehmend, wirkte langatmig und konnte mich nicht abholen.
Leider nicht mein Buch.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Sonne89
Honey

Rezensionen von askyfullofpages:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Das Mädchen mit den leeren Augen von Greg F. Gifune; Sandy DeLuca

Realität oder Einbildung?

Das war mal was! Dieses Hörbuch hat mir richtig gute, spannende Stunden beschert. Die Geschichte ist so konzipiert, dass man immer weiterhören will, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Die Geschichte ist düster und unheimlich und irgendwann fiel es mir richtig schwer, zwischen Realität und Einbildung zu unterscheiden.

Ständig habe ich überlegt, was wirklich passiert ist und was nicht.

Ein großes Lob an die Sprecherin, die die Stimmung wirklich perfekt transportiert hat. Für mich war das ein Perfect Match und hat das Hörerlebnis wirklich nochmal intensiver gemacht.

Insgesamt hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen und ich kann es allen empfehlen, die spannende Psychothriller mit einem düsteren Setting mögen. Die fesselnde Geschichte und die hervorragende Sprecherleistung machen dieses Hörbuch zu einem tollen Hörerlebnis.

Vielen Dank an den Argon Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar des Hörbuchs. Meine Meinung bleibt selbstverständlich wie immer unabhängig, ehrlich und unbeeinflusst.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von askyfullofpages
Das Mädchen mit den leeren Augen

Rezensionen von v_im_wunderland:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 36 - Sehen, riechen, hören von

toll

Wir sind in unserer Familie große Fans dieser Buchreihe und da durfte dieses Buch auch nicht fehlen. Denn ich nutze diese Bücher immer sehr gerne, um unseren Sohn der sehr festgefahren in seinem Interessensgebiet: Feuerwehr, Bagger und Polizei ist, um ihn auch andere Themenwelten näher zu bringen.

Da er die Wieso, weshalb, warum Bücher sehr mag, haben wir uns dieses Buch mit dem Thema Sehen, Riechen, Hören zugelegt. Wie immer hat uns auch dieses Buch überzeugt. Es führt die Kinder wie gewohnt an dieses Thema heran und man kann als ganze Familie super viel zusammen entdecken. Die Sprache und die Bilder sind auch wie immer sehr altersgerecht gewählt und ich kann dieses Buch absolut empfehlen. Mein Sohn schaut sich dieses Buch immer wieder an, auch gerne mal alleine, um nur die Klappen und Bilder sich zu betrachten. Wir finden es einfach super.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von v_im_wunderland
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 36 - Sehen, riechen, hören

Rezensionen von v_im_wunderland:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Alleinruhelage von Eva Menasse

hat mich überzeugt

Ich kannte die Autorin vor diesem Buch noch nicht und war deshalb sehr gespannt auf das Buch, da das Cover und auch der Titel des Buches recht anspruchsvoll aussahen. Ich wurde von diesem Buch nicht enttäuscht, sondern eher sogar positiv überrascht. Denn die Autorin hat mich mit ihrer Erzählleistung und ihrer Sprachkompetenz bzw.

ihrem Gebrauch der Sprache überzeugt. Es war sozusagen eine Freude dieses Buch zu lesen, denn manchmal ist die Geschichte zwar spannend aber nicht alles was ein Buch faszinierend macht und so war es bei diesem Buch. Aber auch die Geschichte um eine Frau die nach ihrem Ehe-Aus sich verabschiedet von einem alten Leben hat mich überzeugt. Man konnte sich sehr gut in die Situation hineinversetzen und es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich kann es allen Literaturfans empfehlen und werde sicher auch weitere Bücher von ihr lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von v_im_wunderland
Alleinruhelage

Rezensionen von ekiam:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge von Maria Höck

Großer Wimmelspaß für kleine Fahrzeugfans

Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge richtet sich an Kinder ab einem Jahr und bietet auf sieben stabilen Papp-Doppelseiten jede Menge Fahrzeuge zum Entdecken. Insgesamt hat uns das Buch gut gefallen und eignet sich prima für die ersten gemeinsamen Such- und Benennspiele.

Die Illustrationen sind altersgerecht gestaltet: Die Fahrzeuge sind vereinfacht dargestellt und dadurch leicht zu erkennen.

Gleichzeitig gibt es auf jeder Seite viel zu entdecken, ohne dass die Wimmelbilder überladen wirken. Gerade für die empfohlene Altersgruppe finde ich diese Balance sehr gelungen.

Besonders schön fand ich die Fahrzeugauswahl. Neben den Klassikern wie Feuerwehr, Bagger oder Zug tauchen auch Fahrzeuge auf, die man in Kinderbüchern eher selten sieht. So gibt es unter anderem einen Zwillingskinderwagen, einen Zeppelin, einen Aufsitzrasenmäher, ein Lastenfahrrad, eine Vespa oder einen Milchtankwagen zu entdecken. Das sorgt für Abwechslung und erweitert den Wortschatz der kleinen Leserinnen und Leser spielerisch.

Auch die Texte sind kurz, einfach formuliert und passen gut zu den jeweiligen Bildern. Einen kleinen Kritikpunkt hatte ich allerdings: Auf einer Seite werden die Aufräumarbeiten nach einem Fest gezeigt, der Text beginnt mit ‚Das Fest ist vorbei‘. Da das Fest selbst vorher gar nicht vorkommt, wirkte dieser Einstieg auf mich etwas abrupt.

Die Suchaufgaben sind dagegen genau richtig für die Zielgruppe. Sie sind überschaubar, gut lösbar und motivieren schon die Kleinsten zum genauen Hinschauen und Wiederfinden.

Ein kleiner Wermutstropfen ist für mich die Größe des Buches. Obwohl es bereits für Kinder ab einem Jahr empfohlen wird, ist es für kleine Hände noch etwas unhandlich. Dank der stabilen Pappseiten lässt es sich zwar gut gemeinsam anschauen, zum selbstständigen Halten hätte ich mir ein etwas kompakteres Format gewünscht.

Insgesamt ist Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge ein gelungenes erstes Wimmelbuch mit liebevollen Illustrationen, einer abwechslungsreichen Fahrzeugauswahl und altersgerechten Suchaufgaben – ideal für kleine Fahrzeugfans, die gerade beginnen, ihre Welt zu entdecken.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von ekiam
Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge