Kunden em pfehlungen
Rezensionen von KersG:
The New Love Times, Band 1 - Written into my Heart von Saskia Louis
Humorvoll von Anfang an
Von kersting
Das Cover hat direkt meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ein richtiger Eye-Catcher. Mir gefällt das Zeitungsartikel-Design.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und war sofort begeistert. Die angenehmen Stimmen der Sprecher passen perfekt zu den Charakteren der Protagonisten. Ich konnte dem Ganzen gut folgen.
Mit ordentlich Witz und Humor, aber auch einer ordentlichen Prise Sarkasmus, ist es eine sehr gelungene Mischung. Aber auch die tiefgründigen Themen dahinter kommen nicht zu kurz.
Stella war mir sofort sympathisch. Eine junge Frau, die nach der Trennung von ihrem Freund nicht mehr weiß, wer sie wirklich ist.
Ihre Wortgefechte mit Rowan sind auch einfach der Knaller. Er bringt sie immer wieder auf die Palme und sie ziehen sich gegenseitig auf. Bei ihm traut sie sich, sie selbst zu sein. Das wird ihr selbst im Laufe der Geschichte auch immer bewusster. Doch auch Rowan hat seine Vergangenheit und tut sich schwer damit, anderen zu vertrauen.
Auch das Setting hat mir richtig gut gefallen. Eine Kleinstadt in der jeder jeden kennt und sich Neuigkeiten wie ein Lauffeuer verbreiten.
Ein echtes Highlight!
Rezensionen von PMelittaM:
Die Iden von Rom von Michael Peinkofer
Eine interessante Was-wäre-wenn-Geschichte
Was wäre, wenn Iulius Cäsar das Attentat an den Iden des März, am 15. März 44 v. Chr. überlebt hätte? Wie hätte sich das Römische Imperium und mit ihm die von ihm beeinflusste Welt verändert? Dieser Frage geht Michael Peinkofer in diesem Roman nach.
Die Vorstellung alternativer oder paralleler Welten fasziniert mich schon lange, die Frage, was wäre, wenn man sich an der einen oder anderen Stelle anders entschieden hätte.
Eine veränderte Entscheidung liegt auch dem Gedankenspiel Michael Peinkofers zu Grunde, eine, die man durchaus auch nachvollziehen kann. Um sie zu erklären und wohl auch, um den Leser:innen die Vorgeschichte noch einmal, für manche vielleicht auch erstmalig, nahe zu bringen, setzt der Roman nicht beim Attentat an, sondern bereits ein Jahr vorher. So kann man auch nachvollziehen, warum überhaupt ein Attentat auf Caesar geplant wurde. Hier lernt man auch schon die meisten der Charaktere, die in diesem Roman eine Rolle spielen, kennen. Zu Beginn gibt es übrigens ein sehr nützliches Personenverzeichnis.
Cäsars Gemütsverfassung nach dem überlebten Attentat, denn stattfinden wird es auch hier, finde ich sehr nachvollziehbar, auch vieles, was danach geschieht, kann man sich vorstellen, der Autor hat nicht ins Blaue hineinfabuliert, sondern blieb auf dem Boden der Möglichkeiten, wenn ich auch manchen Charakter in meinen Augen zu negativ dargestellt fand. Was mich persönlich gestört hat, ist, dass der Roman bereits ein gutes Jahr nach dem Attentat wieder endet. Es gibt zwar noch einen Ausblick in eine spätere Zukunft, ich hatte aber gehofft, dass wir viel länger bei der alternativen Geschichte bleiben. Nachdem ich den Roman gelesen hatte, war meine Enttäuschung zwar nicht mehr so groß, aber ein kleiner Wermutstropfen blieb.
Gut gefallen hat mir übrigens, dass immer wieder die geworfenen, aber noch nicht gefallenen Würfel thematisiert werden, „Alea iacta est“ ist schließlich einer der bekanntesten Sätze, die Cäsar zugeschrieben werden. Leider gibt es keine Fußnoten, die die öfter vorkommenden lateinischen Begriffe erklären beziehungsweise übersetzen, was ein gladius ist, wissen wahrscheinlich viele, aber was clementia, subigitatrix oder pomerium ist, vielleicht nicht. Manches kann dem Kontext entnommen werden, anderes nicht. Auch eine Bibliographie hätte ich mir gewünscht.
Wie ich gesehen habe, wird es von Michael Peinkofer weitere Romane nach diesem Muster geben, darauf bin ich schon sehr gespannt, Möglichkeiten für alternative Historie gibt es schließlich genug.
Michael Peinkofer hat das Was wäre wenn Cäsar das Attentat an den Iden des März überlebt hätte, interessant fortgesponnen, unsere Welt sähe heute womöglich ganz anders aus. Ich persönlich wäre zwar gerne länger an Cäsars Seite geblieben, habe den Roman am Ende aber trotzdem zufrieden zugeklappt, und bin nun auf weitere Gedankenspiele des Autors gespannt.
Rezensionen von Sassy:
Love, Peace & wir von Carsten Müller
Vorlesezeit
Das Konzept des Buches war für uns ganz neu. Man liest das Buch als Paar zusammen, in dem man sich gegenseitig vorliest. Man soll mit dem Buch arbeiten. Sich am Rand Notizen machen, sich wichtigste unterstreichen. Und dann soll man das Buch in 10 Jahren nochmal zusammen lesen.
Das ist eine sehr schöne Idee.
Wir haben es genau so gemacht. Ob wir es dann in 10 Jahren nochmal lesen, werde ich berichten. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Egal ob man sich in den Geschichten aus der Praxis von Paar- und Sexualtherapeut Carsten Müller wiederfindet oder nicht, man kommt durch das Lesen ins Gespräch und findet manchmal Dinge über den Partner heraus, die man trotz jahrelanger Beziehung, noch nicht wusste.
Am besten fanden wir die Gesprächsimpulse und Aufgaben, die man bearbeiten soll.
Humorvoll und ehrlich geschrieben ist das Buch mindestens ein amüsanter Zeitvertreib und allemal spannender als ein weiterer gemeinsamer Abend vor der nächsten Netflix Serie.
Eine wirklich angeschlagenen Beziehung kann das Buch natürlich nicht kitten. Das sagt der Autor aber auch bereits zu Beginn. Da muss man dann natürlich eine richtige Paartherapie machen.
Mein Fazit aus diesem Buch, das A und O in einer Beziehung ist natürlich die offene Kommunikation. Dann klappt es auch mit Love, Peace & Wir.
Tatsächlich haben wir uns durch dieses Buch vorgenommen, uns wieder häufiger vorzulesen. Das habe wir früher oft gemacht und dann einfach damit aufgehört, obwohl vorlesen und vorgelesen bekommen so schön ist. Allein dafür hat sich das Buch schon gelohnt.
Eine absolute Leseempfehlung für Paare, die einfach mal wieder etwas anderes machen wollen, als zusammen Fernsehen schauen.
Rezensionen von Mona_Leseliebe :
I Am the Blade von Marie Graßhoff
Düster, anders und plötzlich süchtig machend
Bei I Am the Blade hatte ich am Anfang tatsächlich ein bisschen Schwierigkeiten, komplett in die Geschichte reinzukommen. Die Welt ist anders, das Magiesystem neu und ich musste mich erst einmal orientieren. Ich habe sogar ein paar Tage Pause gemacht, bevor ich mich wieder motivieren konnte weiterzulesen.
Aber wow… ich bin so froh, dass ich es getan habe.
Denn ungefähr ab der Mitte hat es bei mir komplett Klick gemacht und danach konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Plötzlich haben die ganzen kleinen Teile zusammengepasst und ich war komplett in dieser düsteren, brutalen und gleichzeitig faszinierenden Welt gefangen.
Seren hat mir als Protagonistin richtig gut gefallen. Ich liebe starke, gefährliche Charaktere, die nicht perfekt sind und ihre dunklen Seiten haben. Sie wurde ihr Leben lang zu einer Waffe gemacht und gerade ihre Entwicklung, wie sie anfängt Dinge zu hinterfragen, fand ich unglaublich spannend.
Und Vale? Die Dynamik zwischen den beiden war einfach genau mein Ding. Kein „wir hassen uns für drei Seiten und sind dann verliebt“, sondern wirklich Misstrauen, Schlagabtausche und eine langsame Entwicklung. Dieses Zusammenspiel aus Feinden, Verbündeten und irgendwas dazwischen hat für mich total funktioniert.
Auch das ganze Konzept mit den Seelen, Waffen und dem Haus fand ich einfach mal erfrischend anders. Es war nicht die typische Romantasy-Geschichte, die man schon hundertmal gelesen hat, sondern hatte ihren ganz eigenen Stil. Düster, actionreich, mit morally-grey und Charakteren, bei denen man wissen will, was wirklich hinter ihnen steckt.
Besonders mochte ich auch, dass die Romance nicht die komplette Handlung verschluckt. Die Welt, die Geheimnisse und die Kämpfe hatten genauso viel Platz und genau dadurch wurde es für mich so spannend.
Der Start war für mich nicht ganz einfach, aber das Durchhalten wurde mehr als belohnt. Am Ende war ich komplett drin und jetzt brauche ich definitiv Band 2.
Rezensionen von Lerchie:
Die Reben im Sturm & Die Jahre des Weins & Die Blüte der Hoffnung von Elisabeth Marienhagen
Eine Familiengeschichte
Die junge Magdalena wächst an der Mosel als Tochter einer Winzerfamilie auf. Außerdem führen ihre Eltern noch das Gasthaus Zur Blauen Forelle. Schon seit Kindertagen ist sie in den Nachbarssohn Matthias verliebt. Eines Tages taucht Matthias mit seiner Verlobten auf und Magdalenas Hoffnung zerbricht.
Allerdings verbindet sie ein Briefwechsel als Matthias wie ihre Brüder auch an der Front ist. Sie muss nicht nur um ihre Familie und das Gut kämpfen, sondern auch um sich selbst. Wird sie ihr eigenes Glück wagen? (Überarbeitete Neuausgabe des Titels Jahre des Umbruchs)
Es ist eine packende Familiensaga in drei Bänden über Zusammenhalt und Zerbrechlichkeit, Heldinnen und Helden, über eine Zeit in der für viele alles auf dem Spiel steht. Magdalena kämpft sich fei von Erwartungen der strengen Schwiegermutter und versucht ihren Platz als Mutter, Ehefrau und Pflegerin zu finden. Bald ziehen dunkle Schatten auf, denn ihr Bruder Heiner liebt eine jüdische Frau und Hetze und Machtergreifung Hitler zerreißen die Familie. Es ist eine Reise durch Jahrzehnte , von den Weinbergen an der Mosel über Schützengräben des ersten Weltkrieges und über die Frage, von Mut, den die Liebe braucht, wenn sie nicht ins Bild passt. Was es kostet Mensch zu bleiben, wenn Mitläufertum bequemer ist als Haltung.
Meine Meinung
Der erste Band der Trilogie ließ sich sehr gut lesen, keine Unklarheiten im Text, nichts störte den Lesefluss. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich habe mit Magdalena gelitten als sie erfuhr, dass der von ihr so sehr geliebte Matthias eine Verlobte hat. Als dann der erste Weltkrieg ausbrach und manche schlimmer Nachricht kam. Ihre erste Ziehschwester hatte geheiratet. Die zweite mochte ich von Anfang an nicht, Warum wird der Leser bestimmt begreifen. Ich habe mir ihr getrauert, als sie an Gräbern stand.
Auch Band zwei war gut zu lesen (siehe oben). Es geht weiterhin um Magdalena und Matthias, die ja inzwischen geheiratet haben. Und natürlich um seine Eltern, wobei seine Mutter absolut nicht begeistert von ihrer Schwiegertochter ist. Ihr wäre wohl Antonia lieber gewesen. Antonia hatte ja auch versucht Sand ins Getriebe zu streuen, aber sie konnte die Ehe nicht wirklich stören. Dafür wurde Magdalena von der Schwiegermutter Tag für Tag drangsaliert. Wie lange würde sie sich das noch gefallen lassen? Heiner besucht in Düsseldorf die Kunstakademie und er verliebt sich in eine Jüdin, wie in dem Klappentext ja schon erwähnt. Ob das gut geht?
Im dritten Buch hat Magdalena einen Jungen bekommen, etwas vor der Zeit. Magdalena hatte es ja bei der Schwiegermutter nicht mehr ausgehalten, floh nach Düsseldorf zu Heiner. Doch nachdem Matthias bei seiner Mutter die Konsequenzen gezogen hatte, holte er seine Frau wieder zurück. Wie die Konsequenzen aussahen, das muss der Leser selbst lesen. Heiner hingegen hat nochmal geheiratet und verlässt mit Frau und Kindern Deutschland. Er wandert aus. Und dann gibt es auch noch Krieg, wie man unschwer an der Zeit erkennen kann. Und obwohl Matthias dachte, er müsse nicht mehr ins Feld, erhielt er doch einen Stellungsbefehl. Wird er den Krieg überleben? Und dann gibt es ja auch noch andere Probleme, denn die Scholtes können nicht zusehen, wie andere Menschen verachtet und schikaniert werden, zumindest nicht bis zum Ende der Schikane. Was in diesem Buch alles passiert, soll der geneigte Leser selbst lesen. Auf jeden Fall ist diese Trilogie spannend geschrieben, sie hat mir gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.
Dass es nicht bei einer Trilogie bleibt, habe ich am Ende des Buches herausgefunden, denn es geht noch weiter mit Magdalena und ihrer Familie.
Rezensionen von Lerchie:
Disney Malen nach Zahlen - Vaiana von
Schönes Ausmalbuch
Malen nach Zahlen: Erwachsene und Kinder können hier aus einem Wirrwarr von Linien und Feldern ihre Lieblingsfiguren aus dem Film entdecken. Tui, Sina, Pua, Tala und Hei Hei, alle sind dabei. Wenn die nummerierten Felder ausgemalt sind werden die Motive enthüllt und zum Leben erweckt.
Meine Meinung
Die ist wieder ein schönes Ausmalbuch mit Disneyfiguren.
Es erfordert Konzentration und viel Geduld. Aber letztendlich wird man am Ende mit einem schönen Bild belohnt. Und man kann dann am Ende nachschauen, ob es mit dem ausgedruckten fertigen Bild übereinstimmt. Oder vielleicht sogar noch schöner geworden ist. Denn am Ende des Buches sind sämtliche Bilder ausgemalt dargestellt. Das gefällt mir sehr gut und ich habe von diesen Büchern schon viele und nur bei einem Mängel entdeckt, denn da stimmte leider gar nix. Aber hier scheint alles in Ordnung zu sein. Es gefällt mir sehr gut und ich vergebe eine Ausmalempfehlung sowie fünf Sterne.
Rezensionen von MariasBooks:
Das Gasthaus in den Tiroler Alpen von Josef Moser; Franziska Moser
Kein typisches Kochbuch im positiven Sinne
Das Gasthaus in den Tiroler Alpen ist ein Familienprojekt der Familie Moser. Seit mehreren Generationen leiten sie ein Gasthaus und sammeln in diesem Buch nicht nur ihre besten Rezepte, sondern auch Weisheiten und die Geschichte hinter den Gerichten. Von den Obstbauern und Käsereien, die sie beliefern bis auf den Teller des Gastes.
Ein Buch mit Geschichte.
Rezensionen von beavielleser :
Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska
Leben in einer Siedlung
Die Kastaniensiedlung könnte überall sein. Hier leben viele Menschen, jeder mit seinen Sorgen, Träumen, Ängsten, Geheimnissen und Hoffnungen. Und wie es so ist man kennt sich kaum. Man grüßt sich kurz, wechselt vielleicht ein paar Worte, aber das war es dann auch schon.
Der Fund einer Weltkriegsbombe verändert das Leben in der Siedlung.
Die Bewohner der Siedlung müssen in einer Turnhalle zusammenrücken und das bringt eine Nähe, die neu ist und die Menschen verändern sich. Es sind auf einmal Dinge möglich, die vorher unmöglich waren und manches scheint auf einmal leichter und selbstverständlicher.
Ein Buch voller liebenswerter Charaktere, die einen berühren. Es gibt viel zu schmunzeln und es gibt einiges was nachdenklich macht.
Leicht und flüssig zu lesen, ohne dabei flach zu sein. Das Cover wurde sehr treffend gewählt.
Rezensionen von M:
Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge von Maria Höck
Alles über Fahrzeuge
Das Sachen Suchen Wimmelbuch über Fahrzeuge ist schon für die ganz Kleinen geeignet. Es gibt in großen Bildern auf jeder Doppelseite Alltagssitationen wie z.B. Verkehr, Baustelle oder Bauernhof zu sehen, die den Kindern schon bekanntsein oder die für sie interessant sind. In klaren Bildern wimmelt es von Fahrzeugen, die die Kinder schon gut kennen wie z.
B. Auto, Laufrad oder Buggy, aber auch Fahrzeuge, die nicht s bekannt sind, wie ein Zeppelin, ein Milchtankwagen oder ein Erdbeermobil. Der Text ist kurz gehalten und gut verständlich, dazu gibt es immer eine leicht verständliche Frage oder Suchaufgabe. An der Buchseite sind jeweils ein paarFahrzeuge abgebildet, die im Bild gesucht werden können. Das Buch hat mich und unsere 1 1/2 jährige absolut begeistert. Es gibt soviel zu sehen und gemeinsam zu entdecken und die Wimmelbilder sind etwas einfacher gehalten, so dass der kleine Leser nicht überfordert wird.
Rezensionen von Lydia_Te:
Alleinruhelage von Eva Menasse
Vertraut
Meiner Meinung nach, hat Eva Menasse mit "Alleinruhelage" einen grandiosen Roman abgeliefert.
Grob geht es um eine Frau, ihre Ehe ist beendet und jetzt will sie das ehemalige gemeinsame Ferien- bzw. Wochenendhaus in Alleinruhelage in Vogelsang verkaufen. (Nicht zum ersten Mal, aber diesmal wirklich)
Im Buch geht es aber nicht direkt um den Verkaufsprozess, es geht viel mehr darum, was alles vorher passiert ist.
Es ist nicht so, dass die namenlose Protagonistin mit und im Haus nicht glücklich gewesen wäre. Ganz im Gegenteil. Aber sie will wissen, ob sie auch ohne Alleinruhelage ihr Glück findet.
Der Schreibstil von Eva Menasse gefällt mir sehr gut. Der ganze Roman macht auf mich einen sehr vertrauten Eindruck. Und ich mag es, dass die Stimmung etwas harsch und geradeheraus ist.
Ein nettes Detail das mir aufgefallen ist: weder die Protagonistin, noch ihr Ehemann, die Kinder, die Großeltern oder sonstige Verwandtschaft wird mit dem Namen genannt. Onkel Walter und Tante Hupfi zählen nicht, denn sie sind nicht genetisch Onkel und Tante. Wer hingegen namentlich erwähnt wird sind Alla und Bolek, die bei der Renovierung eine große Rolle spielen oder der Nachbar Paul. Dadurch wirken diese Figuren noch vertrauter als die tatsächliche Familie.
Alles in allem ein außerordentlich gelungener Roman!











