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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von clematis:

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Die Bücherfreundinnen - Ein neues Kapitel von Marie Bernstein

Herzried

Die letzte (inhabergeführte) Buchhandlung im schweizerischen Herzried steht vor dem Aus, nachdem schon zwei Kettenfilialen geschlossen haben. Als letzten Ausweg sieht Mitarbeiterin Aurora – von Freunden Ro genannt – ein großes Bücherfestival, um Gäste und Leser anzulocken. Leider stößt sie damit nicht nur auf Wohlwollen im Ort, insbesondere der Bürgermeister ist mehr als skeptisch.

Aus Sicht der 27jährigen Aurora erleben wir die Handlung im Roman rund um die Planung der Festivitäten, welche den kleinen Bücherladen im letzten Moment retten sollen. Gemeinsam mit ihren beiden engsten Freundinnen und ihrem Kollegen Christian sammelt sie Ideen, welche recht schnell in die Tat umgesetzt werden müssen. Wäre im Buch das Alter der Protagonistin nicht genannt, hätte ich sie zehn Jahre jünger eingeschätzt, so wie sie sich verhält. Ihre Naivität und die nicht ganz glaubwürdige Lösung sämtlicher Probleme, welche im Vorfeld natürlich zwangsläufig auftreten, spielen da eine ähnlich große Rolle wie die recht oberflächliche Liebesgeschichte, die ruhig mehr Knistern und Emotion vertragen hätten. Die Freundschaft zwischen den jungen Frauen und deren Unerschütterlichkeit hingegen sind Pluspunkte, die Buchhandlung als Ausgangspunkt des Geschehens und der Einsatz für dessen Erhalt gleichen die genannten Defizite zumindest teilweise aus. Zudem gibt es am Ende eine deutliche Entwicklung der Charaktere, was ebenfalls positiv stimmt.

Fazit: ein lockerer Sommerroman, den man gemütlich zum Abschalten lesen kann.

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Die Bücherfreundinnen - Ein neues Kapitel

Rezensionen von Philiene :

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Der Gesang des Falken von Lea Gerstenberger

Am französischen Hof

Dieser Roman ist für mich ein sehr gelungener Renaissance Roman. Es geht in erster Linie um das Leben am französischen Hof und hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf den Jungen Edeldamen der Königin. Eine von ihnen ist Marcelle, sie ist die Tochter des Stallmeisters des Königs, eigentlich hat sie dadurch eine gewisse Stellung bei Hofe, doch sie hat einen Markel, sie ist ein Bastard.

Trotzdem wird sie anm Hof der französischen Königin gerufen. Hier trifft sie auf eine junge Engländerin namens Anne Boleyn...
In einem zweiten Erzählstrang treffen wir auf Jean, den Jugendfreund von Marcelle und dem Sohn des königlichen Falkners, mit ihm dürfen wir die fazienierenden Greifvögel erleben.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen, die Einblicke in das Leben bei Hofe war sehr interessant und Marcelle eine tolle Protagonistin, denn auch wenn ihre Freundin Anne Boleyn war, war es doch Marcelle die im Vordergrund stand. Es geht um den Umgang miteinander, Neid und Missgunst aber auch um Freundschaft.

Sehr interessant waren auch die Teile rund um Jean und die Ausbildung ei es Jungen Falkens.
Die Autorin hat eine perfekte Mischung aus Fiktion und Geschichte erschaffen, die ich sehr gerne gelesen habe

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Der Gesang des Falken

Rezensionen von Ameland:

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Der kleine Sanddornhof - Träume im Muschelstieg von Julia Reymers

Zauberhaft, emotional, bewegend

Nach vielen Jahren kehrt Svea auf den elterlichen Hof zurück, um ihn möglichst schnell wieder zu verpachten, denn zu viele schlimme Erinnerungen verbindet sie mit dem Sanddornhof. Aber der Hof ist in die Jahre gekommen und es stehen etliche Renovierungen und Ausbesserungen an, die Sveas finanzielle Möglichkeiten überschreiten.

Ein unerwartetes Angebot würde dieses Problem lösen. Wird sie dieses Angebot annehmen und gehen oder wird sie bleiben und kämpfen?

Svea ist eine junge Frau, die ich von Anfang an sympathisch fand. Man merkt schnell, dass ihr der Hof einerseits am Herzen liegt, sie andererseits aber ein Trauma noch nicht verarbeitet hat. Genau wie Svea hat der Trakehner Fiete, der plötzlich bei ihr vor der Tür steht, eine schlimme Erfahrung gemacht. Er weckt in Svea einen längst aufgegebenen Traum zum Leben.

Manchmal hätte ich Svea gerne in die Arme geschlossen, denn es prasselt so einiges auf sie ein. Zum Glück gibt es die Gemeinschaft der Muschelstiegler, die das für mich übernehmen. Sie kommen Svea mehr oder minder ungefragt zur Hilfe. Gegen ihre Hilfsbereitschaft kommt man nicht an, aber sie meinen es nur gut. Ihr Einsatz hätte mich persönlich zwar hin und wieder auch überfordert und trotzdem habe ich sie bis auf eine Ausnahme in mein Herz geschlossen. Die Menschen kommen so authentisch und warmherzig rüber, dass man sich wünscht dazuzugehören.

Obwohl es in dem Roman um Überwindung von Ängsten und Verarbeitung schlimmer Erlebnisse geht, verliert die Geschichte nie die Leichtigkeit eines Wohlfühlromans. Emotionale Passagen, die mich bewegten, hat Julia Reymers immer wieder durch andere Aktionen aufgelockert. Eine tolle Mischung wie ich finde.

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Der kleine Sanddornhof - Träume im Muschelstieg

Rezensionen von Claudia R.:

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Der Kompass des Seefahrers - Ein Abenteuer in Spanien von Benjamin Wallenborn

Spanien entdecken

Klappentext / Inhalt:

Ein mysteriöser Kompass, der den Weg zum Schatz eines alten Seefahrers zeigt – das klingt nach einem Abenteuer ganz nach B-OB Coddiwomples Geschmack! Als unsere Freunde die strenge Dolores und ihre Enkelin Alma kennenlernen, ahnen sie noch nicht, was auf sie zukommt: wilde Stiere in Pamplona, feuriger Flamenco in Sevilla und etwas zu neugierige Orcas.

In welches Abenteuer zeigt der Kompass wohl als nächstes?

Wilde Schatzsuche durch Spanien – Pamplona, Sevilla und mehr
Farbige, detailreiche Illustrationen auf jeder Seite
Zum Vorlesen ab 5 und Selberlesen ab 7 Jahren
Spannende Fakten über Spanien – Wissen, das sich anfühlt wie Abenteuer
Band 10 der beliebten Reihe B-OB Coddiwomple und die Weltenbummler Kids
Jedes Buch ein neues Land, jede Geschichte ein spannendes Abenteuer – mit dem magischen Wohnmobil B-OB , das sprechen, fliegen und schwimmen kann!

Cover:

Das Cover zeigt einige Sehenswürdigkeiten, wie die Sagrada Familia, die spanische Flagge und landestypische Natur und Landschafen. Das Cover ist sehr schön umgesetzt und die spanische Note ist hier gut erfasst und umgesetzt. Das Cover macht Lust auf ein Abenteuer und zudem ist es auch passend zu den Covern der anderen Bände umgesetzt. Ein Wiedererkennungseffekt ist hier auf jeden Fall vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich hierbei bereits um den 10 Band dieser Reihe. In jedem Buch erleben die Kinder und ihr Wohnmobil eine andere Geschichte und lernen dabei ein anderes Land näher kennen. Die Geschichten sind unabhängig lesbar, da immer etwas anderes entdeckt wird und ein anderes Abenteuer erlebt wird. Diesmal geht es nach Spanien und dort warten einige Abenteuer auf unsere Charaktere. Neben feurigem Flamenco, neugierigen Orcas und wilden Stieren, lernen sie hier verschiedene spanische Traditionen und Orte näher kennen.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten. Lernt mehr über Spanien und erlebt dabei ein spannendes Abenteuer.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Geschichte und Charaktere hinein.

Die Karte am Beginn zeigt, wo die Weltenbummler Kids bereits waren und auch die entsprechenden Bücher sind auf der Karte vermerkt und abgebildet. Danach folgen eine kurze Vorstellung der handelnden Charaktere mit Bildern und einigen Informationen zu ihnen, dies ist recht hilfreich, sollte man die Reihe noch nicht kennen. Da mir diese Reihe bereits bekannt war und ich alle vorherigen Bände bereits gelesen habe, war dies nichts neues für mich und ich konnte gleich in die Geschichte starten.

Die Geschichte selbst ist spannend und wissenswert umgesetzt. Man lernt einiges über die unterschiedlichen Orte, Sehenswürdigkeiten und Traditionen von und um Spanien kennen. Vom Festland zu den Inseln und durch verschiedene Städte erlebt man hier allerlei interessantes. Toll sind auch die Bilder dazu, die das Ganze sehr schön veranschaulichen. Die Geschichte ist spannend umgesetzt und nebenbei erlebt man die unterschiedlichen Facetten von Spanien. Einige Begrifflichkeit werden gleich am unteren Ende der Seite erklärt bzw. die Aussprache der Wörter beschrieben. Am Ende des Buches findet man zusätzlich auch nochmal einige spanische Begrifflichkeiten und einige Erklärungen. Dort erfährt man dann auch noch einiges zu Spanien, den Weltenbummler Kids und den bisherigen Büchern.

Auch dieser Band ist wieder wundervoll umgesetzt und man kann gut in Spanien eintauchen und erlebt dazu einiges lustige und spannende Geschichten, die einen dieses Land näher bringen. Man lernt Land und Leute kennen und ist dem Ganzen sehr nah verbunden. Man bekommt wundervolle Einblicke in spanische Traditionen und so einigem mehr.

Fazit:

Spannendes Abenteuer durch Spanien mit allerhand wissenswertem über Spanien.

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Der Kompass des Seefahrers - Ein Abenteuer in Spanien

Rezensionen von Petra Sch.:

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Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman

atmosphärische Dystopie; nichts für Leser, die abgeschlossene Geschichten mögen

3,5 Sterne

Die ich-Erzählerin ist eine junge, namenlose Frau, die etwas sarkastisch über ihr Leben berichtet.
Sie kennt nichts anderes als den Käfig, denn sie ist mit 39 anderen Frauen eingesperrt, ohne Tageslicht. Bewacht von Männern, die nicht mit ihnen sprechen.
Bis eines Tages ein Alarm losgeht und die Männer verschwinden.

Da die Käfigtür nicht verschlossen ist, wagen es die Frauen, rauszugehen. Doch draußen ist alles ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten bzw. aus ihrer Erinnerung kannten.

Die Geschichte ist einzigartig. Einerseits hat es mich ganz verrückt gemacht, dass man nichts erfährt! Und mir gingen beim Hören soo viele warum-Fragen durch den Kopf! Warum und seit wann sind die Frauen eingesperrt; warum genau 40; warum nur 1 ganz junges Mädchen, während alle anderen schon erwachsen waren, als sie eingesperrt wurden; warum werden sie ständig von Wärtern bewacht; warum sprechen diese Wärter nichts; warum dürfen sich die Frauen nicht anfassen, und WARUM gibt man ihnen nichts zu tun? Es erscheint somit ganz logisch, dass die sich selbst umbringen wollen - die müssen ja eingehen vor Langeweile! Ein bisschen kochen, Zöpfe flechten, Kleidung flicken. Und reden, aber da auch nicht zu viel. Nicht einmal Bewegung ist möglich, denn der Käfig muss ja extrem klein sein, wenn die Peitsche der Wärter überall hin kommt. SCHRECKLICH dieser Gedanke. Also WARUM werden die Frauen unter diese unmenschlichen Bedingungen am Leben erhalten?
Andererseits ist genau DAS das Stilmittel der Geschichte - man weiß nur genauso viel (oder eher wenig) wie die Frauen selbst. Echt gut gemacht!

Trotzdem finde ich einige Dinge unglaubwürdig: warum haben die älteren Frauen dem jungen Mädchen keinen Namen gegeben? Bzw. warum hat es sich nicht selbst einen ausgesucht. Wenn alle einen Namen haben, wähle ich doch für mich selbst auch einen, wenn es schon die anderen nicht machen. Und warum erklären sie dem Mädchen nicht die Dinge von draußen? Immerhin reden sie selbst miteinander ja ständig über ihr Leben von früher.

Die dystopische, beklemmende Atmosphäre ist sehr bedrückend und deprimierend. Die eingesperrten Frauen tun einem sehr leid; sie haben ja NICHTS. Sie bekommen zwar Lebensmittel, um zu kochen, aber für geistige und körperliche Beschäftigung und emotionale ... ist nicht gesorgt. Sie haben kaum Platz, nichts zu lesen, zu schreiben; ja nicht einmal einen Spiegel.
Die Charaktere der Frauen kommen eigentlich erst so richtig raus, als sie "in Freiheit" sind, zuvor war es für mich so ein Einheitsbrei. Nur die ich-Erzählerin lernt man genauer kennen. Sie ist sehr abgestumpft und emotionslos, erst später entwickelt sie Neugierde.

Es gibt leider einige unlogische Stellen, zB dass sie sich selbst anhand der gefundenen Bücher lesen beibringt (obwohl sie zuvor nur vor vielen Jahren mal Buchstaben im Staub gezeigt bekommen hat). Auch, dass nach all den Jahre (etwa 50) überall noch Strom vorhanden ist und die Nahrungsmittel (Fleisch und Gemüse) noch nicht verdorben sind. Und auch, wenn die Frauen nicht wissen, wo sie sind und herumspekulieren - warum gibt es Pflanzen, aber keine Tiere?
Und noch mehr Fragen über die Käfige, den Grund für das Eingesperrtsein, das Desinteresse der Wärter und vieles mehr.
Man bleibt - ebenso wie die Erzählerin - bis zum Schluss im Ungewissen, was mich normalerweise fertig macht, hier aber als Stilmittel gut passt, weil es eben genau dem entspricht, wie es die Protagonistin wahr nimmt. Dass man am Schluss jedoch keine einzige Antwort erhält, ist dann aber doch deprimierend.

Die Sprecherin Vera Teltz kenne ich bereits von Filmsynchronisationen und ich finde, sie hat einen tollen Job gemacht. Man glaubt wirklich, die Protagonistin erzählt ihre Geschichte, denn ihre Stimme ist genau eintönig und emotionslos, wie man vom Verhalten der ich-Erzählerin erwartet.


Fazit:
Eine wirklich interessante, dystopische, atmosphärische und bedrückende Geschichte. Man fiebert mit, aber erhält leider keine einzige Antwort auf die vielen, vielen Fragen.

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Ich, die ich Männer nicht kannte

Rezensionen von Claudia R.:

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Der kleine Ritter Apfelmus von Stefan Schwinn

ritterlich

Klappentext / Inhalt:

Der kleine Ritter Apfelmus ist ein ganz besonderer Ritterjunge. Er ist mutig und kann prima Bogenschießen. Aber noch lieber als zu kämpfen spielt er auf seiner Laute, kocht seine Lieblingsrezepte und geht auf Abenteuerjagd. Mit seinen Freunden freut er sich auf den Besuch von Prinz Poldi von Pampelmusien auf der Burg.

Doch plötzlich geht alles schief. Erst sagen die Musikanten für den Abend ab. Dann knabbert eine freche Maus die Speisen für das Festessen an und sorgt für großes Durcheinander. Hier muss schnell Hilfe her. Ein klarer Fall für Ritter Apfelmus, seine Freundin Lotta und Burgkater Freddie! Doch wie sollen sie vorgehen, damit die Gäste nichts merken? Sollen sie zuerst die flinke Maus jagen oder sich um die Musik für den Abend kümmern? Die Uhr tickt. Wird es dem kleinen Ritter Apfelmus und seinen Freunden gelingen, das Burgfest zu retten?
Humor und Abenteuer mit dem kleinen Ritter Apfelmus und seiner Freundin Lotta. Ein großer Lesespaß für Kinder im Grundschulalter - mit kurzen Kapiteln, gut lesbarer großer Schrift und allerschönsten Illustrationen.
In diesem Buch spielen mit:
+ Der kleine Ritter Apfelmus, der Abenteuer liebt und der beste Apfelmuskoch der Welt ist
+ Ritter Rudolf, der Burghauptmann und damit Chef aller Burgleute
+ Das Mädchen Lotta, die ihren Onkel Rudolf liebend gern auf dessen Burg besucht
+ Käthe, Lottas Mama und Ritter Rudolfs Schwester
+ Freddie, der Burgkater
+ Alfons, der Koch, der mit dem kleinen Ritter seine Lieblingsrezepte ausprobiert

Cover:

Das Cover ist toll gestaltet. Ein kleiner Ritter mit einem Schwert in der Hand, auf dem ein Apfel steckt ist hier erkennbar. An seiner Seite ist ein Kater erkennbar und am Rande eine tolle Burg ersichtlich. Das Cover ist passend und sehr schön gestaltet. Die hellen Farben machen eine fröhliche und schöne Atmosphäre aus.

Meinung:

Ein tolles Ritterabenteuer mit einigen Überraschungen, die hier bewältigt werden müssen. Besuch von Prinz Polt hat sich bei dem kleinen Ritter angemeldet und da gibt es allerhand zu tun. Als das Festessen von einer kleinen Maus angeknabbert wird und auch noch die Musikanten absagen, scheint das Chaos perfekt, ob der Besuch und das damit verbundene Burgfest noch zu retten ist?

Zu viel sei an dieser Stelle noch nicht verraten, da ich nichts vorwegnehmen oder gar spoilern möchte.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Schriftgröße ist angenehm und gut gewählt. Die Sätze sind einfach und gut verständlich gehalten. Der Geschichte kann man sehr gut folgen.

Zu Beginn werden die Charaktere kurz vorgestellt. Kleine Bilder und kurze Beschreibungen bringen einem die handelnden Figuren näher. Danach geht es dann mit der Geschichte los. In Charaktere und Story findet man sich gut und schnell hinein und kann dieser auch sehr gut folgen. Die einzelnen Abschnitte haben eine gute Länge und die Anfänge sind gut und deutlich erkennbar und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten.

Die bunten Illustrationen setzen das Ganze sehr schön um. Die Bilder geben das Gelesene gut wieder und veranschaulichen es zu dem auch gut.

Die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Humor und Spannung, auch Wertevermittlung, wie Freundschaft und Zusammenhalt werden die sehr schön mit eingebaut.

Eine wundervolle Geschichte ab ca. 6 Jahren, gut geeignet zum Vorlesen, aber auch zum ersten selbst lesen. Die Geschichte ist altersentsprechend umgesetzt und passt auch sehr gut für die Altersgruppe. Mädchen und Jungen werden gleichermaßen angesprochen.

Fazit:

Tolle Rittergeschichte mit einer gelungenen Mischung aus Spannung und Humor.

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Der kleine Ritter Apfelmus

Rezensionen von minúscula:

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Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher

"Im Innergebirg war es normal, verrückt zu sein"

Das Cover, flirrendes Licht unter Bäumen, zusammengesetzt aus unzähligen Punkten, ist herausragend und passt zum Thema und Stil von Birgit Birnbachers Roman "Sie wollen uns erzählen".

Ozzy, seine Mutter Annegret (genannt Ann), seine Großmutter Zäzilia, verbindet der Eigensinn und die aus heutiger Sicht neurodivergente Denk- und Wahrnehmungsweise, medizinisch beim Kind als ADHS klassifiziert.

Der assoziative, prägnante Stil und der spannende Auftakt haben mich anfangs gepackt, leider war die Geschichte später weniger einfallsreich und recht vorhersehbar.

Protagonistin Ann, getrennt lebende Sozialwissenschaftlerin, projiziert äußerst unsympathisch ihren Selbsthass in alle anderen - die Bildungsberaterin zu neurotypisch, ihre Schwester zu dopaminsüchtig (und auch tatsächlich klischeehaft dargestellt) - und bewertet deren Kleidung und Aussehen, einschließlich der vermeintlich fehlenden Hautpflege. Überkontrollierend und ängstlich, benachteiligt durch systemische Misogynie, repräsentiert sie leider eine nicht untypische Ausprägung von ADHS bei intelligenten Müttern.

Ozzy, der neunjährige Sohn mit ADHS, soll unbedingt aufs Gymnasium - und die Großmutter wird alt und vergesslich. Ein Sturm zieht auch noch auf. Aber eigentlich passiert nicht viel, auch wenn die Beziehung zwischen Ann und Ozzy, der sich als Held erweisen darf, ein bisschen weiterentwickelt.

Vielleicht empfehlenswert für Menschen, die noch keinerlei Vorstellung vom Familienleben mit ADHS haben und einen literarischen Zugang suchen.

Vielen Dank an vorablesen.de und den Zsolnay-Verlag für den Buchgewinn (welcher mit der Verpflichtung zur Rezension verbunden ist). Einen Extrastern vergebe ich für das Cover und einen weiteren für das Motto "The wilderness is gathering / all its children back again" (Leonard Cohen).

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Sie wollen uns erzählen

Rezensionen von Claudia R.:

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Oceanburn | Im Schatten der See | Ein mitreißender Fantasyroman über Selbstbestimmung, Verlust und verhängnisvolle Allianzen von M.L. Rennau

fesselnd, vielschichtig

Klappentext / Inhalt:

+++ Aufwendig gestaltete Ausgabe mit limitiertem Farbschnitt +++
»Ich werde dir nicht helfen, dich umzubringen.«
Das erste Mal in seinem Leben genießt Cliff echte Freiheit. Keine Grenzen, keine Regeln, nur er und Yvna im weiten Ozean.
Risse im Paradies
Doch kaum hat er sich in seinem neuen Zuhause eingelebt, bekommt seine heile Welt Risse: Eine uralte Prophezeiung dringt ans Licht und plötzlich sieht Cliff sich mit einer Rolle konfrontiert, um die er nie gebeten hatte.

Doch nicht nur das: Seine Existenz wird die Welt verändern … auf die eine oder andere Weise.
Zwischen Überleben und Untergang
Cliff ist klar: Wenn er das Überleben seiner Art garantieren möchte, braucht er gefährliche Verbündete. Doch was, wenn niemand mit ihm kämpfen möchte?
Wie verzeiht man jemandem, der einem alles genommen hat?
Jamaikanische Gelassenheit trifft gefährliche Kreaturen – actionreiche Fantasy über Selbstbestimmung, Verpflichtungen und eine uralte Macht, die geeignet ist, die Zukunft neu zu schreiben.

Cover:

Auch hier sieht man wieder ein Auge und in diesem spiegelt sich die See und eine Schiff im Sturm. Optisch ist das Ganze wundervoll umgesetzt und auch diese Glanzoptik macht hier wieder eine ganz besondere Atmosphäre aus. Während der Hintergrund bzw. die Farbwahl des ersten Bandes eher ins Lila verlief, ist es diesmal in einem wundervollen grün gestaltet. Das ganze ist wundervoll und ansprechend umgesetzt und auch der Wiedererkennungseffekt zum ersten Band ist hier vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe und dieser knüpft direkt an die Geschehnisse des ersten Bandes an und nimmt diese auf, weswegen ich ein lesen des ersten Bandes im voraus als zwingende Voraussetzung ansehen. Da man ohne Vorkenntnisse vermutlich nur schwer hineinfinden wird und auch die Zusammenhänge vermutlich nicht ganz einsehen und verstehen wird.

Mir war der erste Band bekannt und ich hatte den zweiten Band schon sehnlichst erwartet und erhofft. Schnell kam ich in Charaktere und Ereignisse hinein. Eine wundervolle Reihe über Boxen, Vampire, Menschen und noch so einiges Meer. Cliff hat seine Rolle als Nix angenommen und auch seine Beziehung zu Yvna scheint sehr einzigartig.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und bildlich und man findet sich schnell in Situationen und Charaktere hinein. Auch hier wird wieder aus den unterschiedlichen Perspektiven der Charaktere in der Ich-Perspektive erzählt. Die Sichtweisen von Teresa und Cliff wechseln sich dabei ständig ab. Dadurch wird zusätzlich Spannung und auch Tempo hineingebracht.

Die Kapitelanfänge sind sehr gut erkennbar und auch die kleinen Schiffssymbole an den Anfängen sind sehr schön und passend gewählt. Die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten.

Der Spannungsbogen wird gut aufgebaut und auch die Entwicklungen sind sehr stark umgesetzt. Die Beschreibungen werden emotionsreich und bildlich umgesetzt. Die Beschreibungen wirken sinnlich und zur Situation passend und auch die jeweilige Stimmung und Atmosphäre wird sehr gut herübergebracht. Man merkt besonders die Nähe zwischen Yvna und Cliff,. aber auch ihre sehr besondere Bindung, die sie durch die Wandlung Cliffs erfahren haben. Seine Veränderung als Nix wird sehr deutlich und auch seine Ansichten haben sich verändert und so auch manche Beziehungen. Man spürt die Emotionen und Gedanken sehr nah und ist auch in den Geschehnissen sehr tief mit drin.

Schnell wird man wieder an die Geschichte und Ereignisse gefesselt und kann das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf den weiteren Verlauf und hoffe, dass man nicht allzu lan g auf den nächsten Band hoffen muss.

Fazit:

Fesselnde, vielschichtige und facettenreiche Storyline mit Spannung, aber auch Tiefe.

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Oceanburn | Im Schatten der See | Ein mitreißender Fantasyroman über Selbstbestimmung, Verlust und verhängnisvolle Allianzen

Rezensionen von 19cici95:

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Bachelorette Party von Camilla Sten

Pretty mid

Eine einsame Insel in den rauen Gewässern der Nordsee. Eine Gruppe Freundinnen, von denen jede etwas zu verbergen hat. Eine Podcasterin, die denkt, schlauer als alle Ermittler zu sein.

Die Prämisse ist so generisch wie griffig. Podcasterin mit schwieriger Vergangenheit bekommt endlich die Chance einen Cold Case aufzuklären, um ihre Reputation wiederherzustellen.

Das Hotel auf der einsamen Insel ist natürlich voller Luxus und Schnickschnack (nicht falsch verstehen, ich liebe Hotel-Settings – allein das hat das Buch für mich gerettet) und der einzige Mann auf der Insel wird wohl der Mörder sein.
Wem das unwahrscheinlich vorkommt, der hat vermutlich schon mehr als einen Thriller gelesen und wird von der Auflösung wenig überrascht sein. Aufmerksamen Lesenden fallen die Hinweise schon direkt zu Beginn ins Auge.
Die Figuren haben mich zwischendrin alle genervt. Sowohl in der vergangenen als auch der aktuellen Zeitlinie werden wir mit Figuren und Namen überhäuft, die teilweise nur sehr schwer auseinanderzuhalten sind. Die Protagonistin versinkt im Selbstmitleid und geht nicht nur den anderen Urlauberinnen auf den Keks, sondern auch mir. Die große Überraschung, was sie in ihrer Vergangenheit alles Schlimmes gemacht hat, war mir am Ende einfach nur noch egal.

Der Schreibstil ist leicht verständlich und gut zu lesen. Die Geschichte an sich war unterhaltsam, doch wenn man sie nicht liest, hat man auch nichts verpasst. Unglücklich fand ich auch, dass einst aufgemachte Plotstränge einfach nicht mehr weitergeführt werden, z.B. Carolines Halskette, die zwei mal erwähnt wird, am Ende aber keinerlei Bedeutung hat. Ein zu sehr gewolltes erotisches Knistern wird ein Mal erwähnt und dann einfach wieder ignoriert, als hätte man es bei der Überarbeitung vergessen.

Das Buch ist nett für zwischendurch, mehr aber auch nicht.

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Bachelorette Party

Rezensionen von Papierherz:

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Perfect Little Monsters von Cindy R. X. He

Absolute Suchtgefahr ab der ersten Seite

„Perfect Little Monsters“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Eigentlich wollte ich nur kurz hineinlesen, aber daraus wurde schnell eine Lesesession bis spät in die Nacht, weil ich einfach wissen musste, wie alles zusammenhängt.

Besonders gefallen hat mir die düstere Highschool Atmosphäre.

Hinter der perfekten Fassade verbergen sich Neid, Intrigen, Machtspiele und jede Menge Geheimnisse. Dabei geht es nicht nur um einen spannenden Kriminalfall, sondern auch um ernste Themen wie Mobbing, Ausgrenzung und die Folgen von Grausamkeit. Das hat die Geschichte emotional und gleichzeitig unglaublich fesselnd gemacht.

Dawn war für mich eine interessante Protagonistin. Sie kommt neu an die Schule und versucht ihren Platz zu finden, doch man merkt schnell, dass auch sie ihre eigenen Geheimnisse mit sich herumträgt. Dadurch blieb sie für mich bis zum Ende unberechenbar. Gleichzeitig habe ich mit ihr mitgefiebert, gelitten und gehofft, dass sie die Wahrheit herausfindet.

Die wechselnden Perspektiven haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Nach und nach setzt sich das Puzzle zusammen und immer wieder ergeben sich neue Verdächtige. Genau wenn ich dachte, ich hätte die Lösung gefunden, wurde ich wieder auf eine völlig andere Spur geschickt. Die Autorin spielt geschickt mit den Erwartungen ihrer Leser und sorgt dafür, dass die Spannung nie nachlässt.

Neben dem Thrilleranteil konnte mich auch die emotionale Seite der Geschichte überzeugen. Einige Szenen gingen wirklich unter die Haut und haben gezeigt, welche Auswirkungen Mobbing und Ausgrenzung auf Menschen haben können. Dadurch wirkte die Geschichte deutlich tiefgründiger als viele andere Jugendthriller.

Das Finale hat mich dann komplett überrascht. Mit dieser Auflösung hatte ich nicht gerechnet und genau solche Enden liebe ich. Spannend, emotional und voller Wendungen bis zur letzten Seite.

Für mich ist „Perfect Little Monsters“ ein absoluter Pageturner und eines der stärksten Jugendthriller Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Wer spannende Highschool Geschichten mit dunklen Geheimnissen, starken Emotionen und unerwarteten Twists liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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Perfect Little Monsters