Kunden em pfehlungen
Rezensionen von MarcoL:
Tal der Schwalben von Seraina Kobler
Vielschichtig, vielsagend. Ein spannender „Zukunfts“-Roman, mit aktueller Brisanz, wunderbar erzählt.
"Es ist nicht die Landschaft, die bedroht ist. Sie verschwindet nicht, wir verschwinden. Die Natur hat keine Tränen, sie träumt nicht. Sie wird einfach eine andere sein".
Dystopie? Utopie? Thriller? Gar nichts davon oder alles zusammen? Schwer lässt sich dieser wunderbare Roman in eine Genre-Schublade stecken.
Und das ist auch gut so.
Viele Elemente verbinden sich hier zu einem äußerst stimmigen Roman, der einen nachdenklich hinterlässt; vor allem mit der Frage: was wird alles auf uns zukommen in naher Zukunft, was lässt sich noch abwenden?
Denn eines ist klar: Die Autorin erzeugt ein Szenario, dass noch nicht Realität ist, aber gute Chancen hat, es zu werden.
Die Klimakrise schreitet munter voran, die „Mächtigen“ tun nichts, um sie aufzuhalten. Sie ziehen ihren Nutzen und Profit daraus. Das Wohl weniger gegen das Leid der Massen (wem kommt es in unserer gegenwärtigen, geopolitischen Situation bekannt vor?).
Die Schweiz ist mittlerweile zu einer Mega-City mutiert. Nur die Alpen sind ein geschützter Raum, der nur spärlich bewohnt werden darf. Die Bergbauern und Anwohner der Täler wurden vertrieben, um der Energiegewinnung Platz zu machen. Riesige Kraftwerke sind entstanden.
Und nun soll der Wissenschaftler Alesch auch die letzten verbliebenen Bewohner seines Geburtsortes Pradetta überzeugen, ihre Heimat zu verlassen. Er kehrt zurück, und ein Zwiestreit beginnt sich in ihm zu regen. Und nicht nur das: unerklärte Wetterphänomene, gar ein Komplott und eine Verschwörung … die Zeit wird knapp …
Die Story kommt trotz all der Brisanz relativ unaufgeregt daher, ja manchmal wirkt alles nüchtern, von außen beobachtend. Und dennoch taucht man während der Lektüre tief in die Geschichte ein, lernt die Protagonist*innen kennen, als wären sie aus Fleisch und Blut.
Seraina Kobler hat hier ein brennendes Thema aufgenommen und sehr genial umgesetzt.
Der Roman ist vielschichtig wie spannend aufgebaut und regt einen, wie schon erwähnt, sehr zum Nachdenken an.
Ganz große Leseempfehlung .
Rezensionen von Annaja:
Ochsenkopf von Manik Sarkar
Fleischgenuss
Ein überaus treffendes Cover, das ins Auge und besser noch, ins Gewissen sticht.
Der Roman handelt von einem in sich gekehrten Metzger, der den Betrieb des Vaters übernimmt, seinen Beruf mit Hingabe, Leidenschaft, Präzision und auch mit einem besonderen Talent, ausübt. Wohl hat der Fleischer Modernisierungsideen, doch seinen Werten bleibt er treu.
Die Gattin wüsste schon, wie es besser gehen könnte, das Unternehmen zu sichern, doch er bleibt stur.
Verändertes Konsumverhalten, der Wandel der 1960er Jahre, vom Ladengeschäft zum Supermarkt, vom Einkauf mit Beratung zum Massenkonsum hin, vom Verzicht auf Qualität bis zu den Verlockungen der billigen Quantität einer industriellen Produktion, wird hier im Buch gut beleuchtet. Alles, was die junge Generation heute verlangt, Bioware, Verhindern von Tierleid und Regionalität, war damals Standard. Man kaufte bewusst ein.
Der Inhalt dieses Romans tut weh, zeigt auf! Er wirkt berührend, beklemmend, verstörend und verlangt vom Leser emotionale Distanz.
Das Verhalten des Metzgers Rensing wird gut interpretiert, so tragisch seine persönliche Geschichte auch sein mag, man versteht den Mann.
Hervorragende Literatur, eine außergewöhnliche Thematik, die uns unsere Marktorientierung vor Augen führt, lässt einem sehr nachdenklich zurück!
Ein absoluter Lesegenuss!
Rezensionen von Lese-Abenteurerin:
Klein aber tot von Jo Fischler
Knuffiger Cosy Crime
Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Klein aber tot“ ein unterhaltsamer und witziger Cosy Crime bestens gelungen.
Der Hauptdarsteller Kommissar Jojo Wunder lebt und arbeitet in der Kleinstadt Knuffingen, die es so im Miniaturwunderland Hamburg zu sehen gibt. Nicht nur einige Brandanschläge auf das Schloss in Knuffingen beschäftigen ihn, nein, plötzlich hat er es auch mit einem Mord in seinem geliebten Knuffingen, in dem sonst alles seinen geregelten und gewohnten Gang geht, zu tun.
Alle seine Kolleg*innen sind nicht greifbar und so macht er sich, nur mit der Unterstützung des Bernhardiners seines auch nicht anwesenden Chefs, auf die Mörderjagd.
Der flotte und leicht zu lesende Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Unterhaltsame Beobachtungen der Kleinstadtidylle und amüsante Dialoge machten den Cosy Crime zu einer kurzweiligen Lektüre. Die Charaktere wurden vom Autor liebevoll ausgestaltet und ich hatte den Eindruck, tatsächlich in einer Miniaturwelt mit ihnen unterwegs zu sein. Dabei kam aber die Spannung nicht zu kurz und einige Wendungen sorgten für Überraschungsmomente im Plot.
Ich freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung der Reihe der Knuffingen-Krimis.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem witzigen, kurzweiligen und leicht zu lesenden Cosy Crime mit einem sympathischen Kommissar ist, dem sei „Klein aber tot“ bestens empfohlen. Ich verbrachte kurzweilige und humorvolle Lesestunden mit Jojo in Knuffingen.
Rezensionen von Lesemama:
The Perfect Rival von Nora Phoenix
Ein Prinz auf Abwegen
Zum Buch:
Tore ist ein echter Prinz und die Nummer vier der Thronfolge in Norwegen. Bevor es zu ernst in seinem Leben wird, wünscht er sich ein normales Leben. So geht er inkognito nach Amerika an ein College. Dort lebt er seinen Traum, spielt Fußball und lernt Farron kennen. Farron hält gar nichts von Tore, findet ihn furchtbar und hasst Tores offensichtlichen Reichtum.
Dann kommt es zu einem Kuss und die beiden wissen nicht mehr ob die Anziehung Hass ist oder doch was anderes
Meine Meinung:
Queere Romance kann so romantisch sein. Ich mochte Tore von Beginn an, er wünscht sich so sehr, normal zu sein und er wünscht sich eine Zukunft mit Farron, aber er hat ihm zu lange seine wahre Idendität verschwiegen.
Erzählt wird abwechselt aus Sicht von Tore unf Farron, so bekommt man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden. Ein schöner Schreibstil, eine berührende Story, die mich sehr bewegt hat. Ich freue mich schon auf die Geschichten vonr Tores Freunden.
Rezensionen von Lesemama:
The Perfect Rival von Nora Phoenix
Snowport Falls
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Becca ist Journalistin und hasst drei Dinge. Schnee, Männer und ihren Geburtstag.
Als sie ausgerechnet um ihren Geburtstag herum in die Cosy Kleindtadt Snowport Falls in Alaska einen Artikel über Hunderennen schreiben muss und Cameron Saint John, der die vom Flughafen abholt sich als Mann entpuppt, ist sie zuerst sehr skeptisch.
Aber nach und nach stürzt die Mauer um ihr Herz ein und sie wird warm mit dem Schnee und dem Mann.
Meine Meinung:
Alaska Kisses ist bereits das zweite Buch das in der behaubernden Kleinstadt Snowport Falls spielt. Auch wenn es diesmal andere Hauptpersonen hat, kommen alle von Teil eins auch wieder im Buch zu Wort. Man spoilert sich also, liest man dieses zuerst, aber man kann es auch gut alleinstehend lesen.
Gute Unterhaltung, ein ganz zauberhaftes, verschneites Setting und Menschen, die sich vielleicht ein bisschen zu sehr ins Leben anderer einmischen. Becca hat eine schwierige Kindheit und einen ziemlich verstörenden neunzehnten Geburtstag hinter sich, aber mit Cameron trifft sie auf eine wandelnde green Flag, die ziemlich viel heilen kann. Mir fehlte es trotzdem ein bisschen an Tiefe und meiner Meinung nach hätten dem Buch ein paar Seiten mehr und dafür ein bisschen weniger Tempo gut getan. Trotzdem schön zu lesen und in das (Schnee)chaos von Snowport Falls einzutauchen.
Rezensionen von Ryria:
Blue Sparrow Girls - The Melody of You and Me von Laura Willud
Zwischen gefühlvollen Songs und Freundschaften
Sowohl Olive als auch Drew kämpfen mit Verlusten in ihren Leben, als der Zufall sie in einer magischen Nacht zusammenführt. Genauso zufällig treffen sie sich einige Zeit später als neue Nachbarn wieder, mit dem kleinen Problem, dass ihre WGs eigentlich verfeindet sind...
Die Geschichte wird aus beiden Perspektiven erzählt, was mir richtig gut gefallen hat, da man so beide Protagonisten und ihre Gefühle ausführlich kennenlernt, aber auch einen Einblick in beide WGs erhält.
Dies ist auch eine Stärke des Romans, beide Seiten wachsen einem irgendwie richtig ans Herz, sowohl die Männer- als auch die Frauengemeinschaft. Die Charaktere fühlen sich an wie alte Freunde, das Buch ist nicht nur auf die Liebesgeschichte fixiert, sondern erkundet so noch Freundschaften und Familienbeziehungen.
Aber auch Olive und Drew waren mir sympathisch, beide kämpfen mit ihrer ganz eigenen Trauer und verarbeiten diese in ihrer gemeinsamen Arbeit, dem Erschaffen von berührenden Liedern. Bei allem hat mir das Tempo gut gefallen, es wirkte realistisch: Songs entstehen nicht einfach so, die Beziehung ist nicht sofort da, alles ist ein langsamer Prozess und wir können der Entwicklung beiwohnen.
Das Thema Trauer wurde hier authentisch in die Handlung eingefügt und nicht nur als Aufhänger für Olives Umzug benutzt, sondern formt ihren Charakter und ihre Beziehungen.
Auch der Schreibstil war angenehm, man konnte ohne Probleme viele Seiten am Stück lesen, ohne zu stocken oder sich zu langweilen.
Lediglich diese leicht erzwungene Feindschaft zwischen den WGs fand ich nach einer Weile doch ein wenig überflüssig, aber gut.
Insgesamt eine süße Liebesgeschichte mit tollen Nebencharakteren und emotionalen Momenten.
Rezensionen von Peachybookdreams :
Violet – Die Wasserhexe und der Totengott von I. B. Zimmermann
Eine Geschichte, die mich gesehen fühlen lässt
– Nachdem ich Mona und Boris absolut geliebt habe, war meine Vorfreude auf diese Geschichte immens. Und was soll ich sagen … noch nie habe ich mich von einem Buch so gesehen gefühlt –
Die Geschichte ist deutlich düsterer als Mona, trotzdem gibt es humorvolle und schöne Momente, so dass es nicht zu extrem erdrückend wurde.
Den ganzen Charakter-Cast habe ich wieder so sehr ins Herz geschlossen.
Violet ist eine Wasserhexe. Mit ihren Kräften hilft sie im taumaturgischen Notdienst bei übernatürlichen Angriffen. Die Zombie-Attacken häufen sich immer mehr und das kollektive Bewusstsein der Untoten scheint sich weiterzuentwickeln, was eigentlich nicht passieren dürfte. Gemeinsam mit dem Gott der Toten muss sich Violet noch so viel mehr als Untoten stellen.
Wie Violets Autismus und ADHS repräsentiert und porträtiert wurden, ist so realistisch, dass ich das Gefühl hatte, dass hier gerade meine Geschichte erzählt wird. Ich bin ehrlich, mir sind nicht nur einmal die Tränen gekommen, weil der Autor das Leid meines Alltags mit den genau richtigen Worten erfasst hat. Violet liebt das Leben und trotzdem beinhaltet es so viel Leid und Schmerz, einfach nur zu existieren. Freude kann sie nur durch andere spüren, indem sie ihnen hilft. Bei diesen konstanten Bemühungen ist ein Burnout vorprogrammiert.
Und Athan, ahhh, mein Herz schlägt ebenso für ihn. So ein knuffiger, lieber und verständnisvoller Gott/Mensch. Aber auch er hat es nicht leicht, da die Verantwortung für so viele Seelen auf ihm lastet. Ich finde es so toll, dass in diesem Buch nicht nur Mental-Health-Probleme von weiblich gelesenen Personen dargestellt werden, sondern auch von männlichen.
Die beiden Protagonisten treffen sich am Tiefpunkt ihres Lebens. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich schnell, da sie endlich jemanden gefunden haben, der hinter die aufgebauten Mauern und Masken blicken kann. Die Dynamik zwischen den beiden war wirklich zuckersüß. Ich bin normalerweise kein Fan von Insta-Love, aber hier hat es für mich geklappt.
Im zweiten Abschnitt nimmt die Nachforschung zu den Zombies an Fahrt auf und das Ende habe ich nicht kommen sehen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass mir die Lore zu den Zombies zu oft wiederholt wurde und es mich aus manchen Szenen etwas aus dem Lesefluss gebracht hat. Andererseits passt dieser Erzählstil perfekt zu Violets ADHS. Es gibt auch noch ein paar Zeichnungen und einen Shortcomic in Isaacs wunderschönem Zeichenstil.
Fazit: Mein Quote-Heft ist voll gefüllt, da es so viele Stellen gab, die mir aus der Seele gesprochen haben. Danke, Isaac, für dieses Buch und diese wunderbaren Charaktere, die sich immer wie eine zweite Familie anfühlen. Für mich war es heilsam. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band.
Rezensionen von PMelittaM:
The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota
Sehr cozy, aber oft zu langatmig und mit eigenartigem Humor
Finlay Ashowan, meist Fin genannt, der neue Koch des Königshauses von Daxaria kocht wundervoll, dass er auch eine Haushexe ist, sollte aber niemand wissen.
Dieser Roman ist sehr eigen, ja eigenartig. Öfter habe ich überlegt, ob er wirklich für Erwachsene gedacht ist, manches, auch sein Humor, ist oft sehr kindisch.
Dann aber gibt es Szenen, die doch wohl eher für Erwachsene gedacht sind, wenn zum Beispiel ständig Alkohol im Spiel ist, es gibt mehrere heftige Trinkgelage, betrunken, oder wohl eher sternhagelvoll, zu sein, und die Auswirkungen davon, sollen wohl lustig sein, was schon ein bisschen fragwürdig ist. Auch sonst konnte ich nicht immer alles nachvollziehen, manche Handlungen, manche Dialoge, manche Szenen, ob das der Übersetzung geschuldet ist, oder es schon im Original eigenartig ist, kann ich nicht sagen. Manche Motivation, wie zum Beispiel das Geschenk eines Haustieres, bleibt bis zum Ende offen, wird irgendwann nicht weiterverfolgt.
Abgesehen davon ist der Roman im Genre Cozy Fantasy einzuordnen, und er ist wirklich sehr cozy, oft fühlt man sich beim Lesen richtig wohl, da werden die leckersten Sachen gekocht, die diejenigen, die sie genießen dürfen, regelrecht glücklich machen, die Königsfamilie ist ausgesprochen nett und geht liebevoll miteinander um, Fin hat ein Händchen dafür, Freund:innen zu finden, obwohl er oft etwas griesgrämig ist, und einiges mehr trägt dazu bei..
Auch ich mochte Fin schnell, hätte ihm aber manchmal einen anderen Umgangston gewünscht, auch, wenn er oft damit durchkommt, und sogar manchmal Gutes dabei herauskommt. Man merkt aber auch schnell, dass er ein gutes Herz hat und wünscht ihm nur das beste. Andere Charaktere bleiben oft ein wenig blass, und nicht jede:r ist auf Anhieb sympathisch, bei manchen ergibt sich aber eine gewisse Entwicklung.
Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass man einfach verschiedene Ausschnitte aus Fins Leben erfährt, ein roter Faden oder ein Gefühl, wo die Geschichte hin will, fehlt oft. Gut, der Roman ist ein erster Band, aber eine gewisse Ahnung, worum es geht, sollte man schon bekommen. Hin und wieder rückt kurz in den Fokus, dass ein Krieg droht, ein recht unangenehm dargestelltes Land, in dem man übrigens gerne Sauerkraut isst, ob das eine Anspielung sein soll?, scheint angriffsbereit, doch so wirklich kommt diese Bedrohung noch nicht an. Auch nicht an kommt bei mir die Liebesgeschichte, die ich so gar nicht fühlen kann, und die in meinen Augen ziemlich aus dem Nichts kommt.
Unterm Strich bin ich zwiegespalten, einerseits hatte ich auch manche unterhaltsame Lesestunde, andererseits habe ich aber auch den Kopf schütteln müssen über die Geschichte. Spannend ist es selten, langatmig öfter, einiges erscheint auch eher unnötig, da hätte man doch hin und wieder die Schere ansetzen sollen.
Am Ende bleiben mir gute 3 Sterne zu vergeben. Der Roman hat gute und interessante Ansätze, ist streckenweise unterhaltsam zu lesen, es gibt aber auch vieles, über das ich den Kopf geschüttelt habe, der eigenartige Humor, der selten bei mir ankam, die unnötig erscheinenden und langatmigen Passagen, die Alkoholobsession, die Liebesgeschichte. Ob ich weitere Bände lesen werde, weiß ich noch nicht.
Rezensionen von askyfullofpages:
Die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels von Stephan Barth
Die wahren Heldinnen des Stoffwechsels
Dieses lehrreiche Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist verständlich geschrieben, ansprechend illustriert und vermittelt Wissen über die wichtige Rolle der Mitochondrien für unsere Energieversorgung und Gesundheit. Gleichzeitig zeigt es auf, welche Folgen es haben kann, wenn diese nicht mehr optimal funktionieren.
Der Energie-Check hat mich sehr beeindruckt. Der Selbsttest gibt einen guten Überblick über die eigene gesundheitliche Situation und hilft dabei, Bereiche zu erkennen, in denen Veränderungen sinnvoll sein können. Diese Fragen finde ich auch für die ärztliche Praxis sinnvoll.
Der letzte Teil mit seinen praktischen Tipps und Beispielen, wie man unterschiedlichste Aspekte der Gesundheit unterstützen kann, hat mir besonders gut gefallen. Dabei wird deutlich, dass schon kleine Veränderungen im Alltag eine große Wirkung haben können.
Ich kann dieses lehrreiche Buch allen empfehlen, die ihren Körper und ihre Gesundheit besser verstehen und langfristig erhalten möchten.
Rezensionen von rewareni:
Dies irae von Adrian Schmelzenbart
Die Gerechtigkeit wird siegen
Selbst noch nach Jahren nagt der ungeklärte Mord ihrer Tochter Madeleine an Dolly und als sie in das Haus ihres verstorbenen Großvaters zieht, hofft sie, ein wenig Ruhe zu finden. Der kleine Ort Hardegg im Waldviertel scheint dafür wie geschaffen. Doch als eines nachts in ihrem alten Baumhaus ein seltsames Licht erscheint mit einer geisterhaften Erscheinung eines kleinen Mädchens, das sogar ihrer Tochter ähnlich sieht, hält sie das für ein Zeichen und entdeckt kurz darauf ein Kindergrab von einer verstorbenen Melanie Schweiger.
Von nun an beginnt sie unangenehme Fragen zu stellen, wo so mancher Dorfbewohner nervös wird. Einzig bei Hermine, der Schwester der ebenfalls getöteten Melanie findet sie ein offenes Ohr und so haben beide nur ein Ziel, nämlich den Mörder beider Mädchen zu finden.
,,Dies irae- Tage des Zorns“, ist ein Waldviertler Mystery Krimi aus der Feder des Autors Adrian Schmelzenbart.
Darin bekommt man als Leser geisterhafte und mysteriöse Erscheinungen präsentiert wo man immer wieder spürt, wie gequälte Seelen nicht zur Ruhe kommen und auf Erlösung hoffen.
Dafür ist Dolly zuständig, die gerade zu Beginn für mich nicht immer sympathisch rüber gekommen ist mit ihrer ruppigen und aufbrausenden Art. Aber dadurch hat sie das Leben der Dorfbewohner so aufgemischt, dass man vieles über die Menschen erfahren hat und man erlebt hat, wie ein Ort ,,schweigen“ kann. Mit ihren Methoden ist sie dabei oft unkonventionell und handelt oft scheinbar aus der Situation heraus ohne wirklich an die Folgen zu denken. Als perfekte Partnerin hat ihr der Autor Hermine zur Seite gestellt, die von allen nur ,,die Verrückte“ genannt wird, die immer wieder lateinische Worte vor sich her murmelt und die Menschen ihr lieber aus dem Weg gehen. Dass diese aber auch ihre eigenen Ziele verfolgt und dabei Dolly immer wieder manipuliert, merkt diese zu Beginn nicht.
Passend dazu hat auch der Autor die Kapitelüberschriften in Latein verfasst, mit einem deutschen Text darunter.
Besonders charmant habe ich die paar ,,humorvollen“ im österreichischen Dialekt verfassten Dialoge empfunden, wo man sich wunderbar die kauzigen Bewohner vorstellen konnte.
Es ist keine Wohlfühlgeschichte da Dinge ans Tageslicht kommen, die erschüttern und betroffen machen. Es hat zwar bei mir ein wenig gedauert, bis ich in die Geschichte hineingekommen bin da mir gerade zu Beginn die vielen verschiedenen Andeutungen wer, was gemacht haben könnte und wer aller verdächtigt wird, etwas verwirrt haben, aber mit der Zeit haben sich alle Puzzleteile dann zu einem Gesamtbild zusammen gefügt.
Das Ende ist zwar traurig, aber die Gerechtigkeit hat gesiegt und die Kinderseelen finden endlich ihren verdienten Frieden.










