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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von verhei:

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Im Morgengrauen von Marc Raabe

Ein typischer Marc Raabe

Spannung um den deutschen Kanzler Henrik Westphal. Eine junge Frau – KessyX und Mitarbeiterin in einem Burgerladen- veröffentlicht im Netz Videos, in denen sie von ihrer Affäre mit dem Bundeskanzler spricht. Über mehrere Wochen erscheinen Videos zu dem Thema – KessyX immer unkenntlich nur durch ein Tattoo am Unterarm identifizierbar.

Was steckt dahinter. Schließlich verschwindet der Bundeskanzler spurlos. Rasch beginnt die Suche nach ihm durch mehrere Dienststellen. Die Ermittler Art Mayer und Nele Tschaikowski werden zu einer entstellten Leiche tief im U-Bahn-Tunnel gerufen. Es stellt sich die Frage, ob es die junge Frau aus den Videos ist. Welche Rolle spielen andere Bekannte des Kanzlers und wie geht Art Mayer damit um, dass auch die Rolle Julis, der Frau des Kanzlers und seine Jugendliebe, fraglich ist.

Eines vorneweg, dies ist der vierte Band um den Ermittler Art Mayer und man trifft viele Personen aus den vorherigen Bänden wieder. Ich kannte die Vorgängerbände, wodurch der Einstieg leicht viel und der Hintergrund und Beziehungen so mancher Figuren leicht nachvollziehbar war.

Man folgt der Erzählung auf zwei Ebenen und aus verschiedenen Perspektiven. Einer regulären Zeitebene in der Gegenwart und wo man vor allem den Ermittlern folgt. Regelmäßig sind Rückblicke eingestreut, in der Kapitelüberschrift passenderweise mit einer Zeitangabe versehen, um die zeitliche Einordnung zu erleichtern. Man liest so quasi wie bei einem Countdown mit – der Beginn 42 Tage vor Tag Null. Scheibchenweise bekommt der Leser dabei die wahre Geschichte präsentiert.

Der Schreibstil ist typisch Marc Raabe – flüssig, modern, umgangssprachlich, mitreißend. Man kann der Geschichte leicht folgen und bekommt jede Szene sehr bildlich präsentiert, das Kopfkino läuft auf Hochtouren. Man bekommt eine Mischung aus Politik- und Spionagethriller präsentiert – in sehr modernem Setting und dennoch kommt die private Komponente um die Ermittler nicht zu kurz. Charaktere aus den vergangenen Bänden werden wieder präsentiert, offene Fragen geklärt. Für Ermittler Art Mayer ist vor allem die Geschichte mit Juli, der Frau des Kanzlers fordernd. Definitiv ein zu der Serie passender Band, den ich nicht missen möchte, klärt er doch so manches offenen Fragen aus den Vorgängerbänden auf.

Für Neulinge der Serie – die Bücher sind wirklich lesenswert, die Geschichte gut aufgebaut, Schilderungen erzeugen sofort ein entsprechendes Bild im Kopf. Jedoch würde ich zum besseren Verständnis raten, mit Band eins zu beginnen – es zahlt sich aus!

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Im Morgengrauen

Rezensionen von clematis:

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Wer sich der Wahrheit stellt von Melanie Metzenthin

Dinge zum Abschluss bringen

Nach der Hochzeitsreise nach New York und dem Besuch von Tante Gloria und Onkel Rudi widmet sich Renate Studt wieder ganz ihren Patienten in der psychiatrischen Klinik am Ochsengrund und kann sogleich ihre neuen Erkenntnisse nutzen. Allerdings gefällt das dem eingesessenen Oberarzt Dr. Kleinschmidt ganz und gar nicht, weshalb er abermals mit hässlichen Machtspielchen daherkommt.

Renate überlegt, in Amerika von vorne zu beginnen, entsinnt sich aber dann doch, die Dinge in Deutschland ordentlich zu Abschluss zu bringen.

Ein Ausflug nach New York leitet diesen dritten Band rund um die entschlossene Psychiaterin Dr. Renate Studt ein, um dann wieder in die Heimat Hamburg zurückzukehren. Der Zeitgeist und die gesellschaftspolitischen Umstände sind dank Metztenthins akribischer Recherche bestens dargestellt und durch viele Einzelheiten im Text spürbar, die Schwierigkeiten, mit welchen einige Figuren zu kämpfen haben, durchaus realistischen Schicksalen nachempfunden. Geschickt verwebt die Autorin Fiktives mit historischen Tatsachen und spannenden medizinischen Details, und das stets so, dass auch Laien mühelos verstehen, worum es geht. Wer die sympathische Hauptfigur und deren Wegbegleiter bereits kennt, freut sich über die weitere gemeinsame Zeit, aber auch für Neueinsteiger gibt es genug Informationen, um der Handlung gut folgen zu können. So stellt sich am Ende nur noch die Frage, ob das denn nun ein Abschluss ist oder Renate irgendwann wiederkehren wird.

Ein sehr schön zu lesender Band 3 dieser Reihe, der den Kampf für Recht und Gerechtigkeit gut widerspiegelt und die Zeit der 1960er-Jahre lebendig werden lässt. Empfehlung!

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Wer sich der Wahrheit stellt

Rezensionen von Tina:

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The Night We Met von Abby Jimenez

Zwischen Zufall, Nähe und zweiten Chancen

Ich habe "The Night We Met" als emotionalen, warmherzigen und zugleich tiefgründigen Roman erlebt, der mich schneller gepackt hat, als ich erwartet hätte. Schon das farbenfrohe, stimmungsvolle Cover mit seinem romantischen und hoffnungsvollen Motiv vermittelt genau diese Atmosphäre und passt damit hervorragend zur Geschichte.

Der Roman beginnt mit einer scheinbar zufälligen Begegnung, die sich nach und nach als Wendepunkt im Leben der beiden Hauptfiguren entpuppt. Besonders gefallen hat mir, wie realistisch und verletzlich Chris und Larissa dargestellt werden – beide tragen emotionale Altlasten mit sich, die sich glaubwürdig auf ihr Verhalten und ihre Entscheidungen auswirken.

Was mich besonders berührt hat, war die ruhige, fast alltägliche Art, mit der ernste Themen wie Trauer, finanzielle Sorgen, familiäre Verantwortung und psychische Belastungen eingebunden werden. Trotz dieser Schwere fühlt sich das Buch nie erdrückend an, da Abby Jimenez immer wieder humorvolle Dialoge und liebevolle, kleine Alltagsmomente einbaut. Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe macht den Roman für mich so stark.

Die Beziehung zwischen den Figuren entwickelt sich langsam und glaubwürdig. Ich mochte besonders, dass nicht alles perfekt läuft und dass Nähe hier nicht nur romantisch, sondern auch emotional unterstützend dargestellt wird. Das Buch hat mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht, aber auch nachdenklich zurückgelassen.

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The Night We Met

Rezensionen von Tina:

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Ein weites Leben von M. L. Stedman

Ein ruhiges Buch mit großer emotionaler Wirkung

Ich habe "Ein weites Leben" als einen stillen, aber enorm kraftvollen Roman erlebt, der mich emotional tief berührt hat. M. L. Stedman erzählt die Geschichte der Familie MacBride mit einer großen Ruhe und Genauigkeit, die mich schnell in ihren Bann gezogen hat. Die Weite Westaustraliens ist dabei nicht nur Kulisse, sondern spiegelt die inneren Zustände der Figuren wider: Einsamkeit, Verlust, Schuld und die leise Hoffnung auf Heilung.

Besonders beeindruckt hat mich, wie feinfühlig die Autorin mit traumatischen Ereignissen umgeht. Das zentrale Unglück der Familie wird nicht sensationsheischend ausgeschlachtet, sondern entfaltet seine Wirkung langsam, fast unerbittlich. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, den Figuren ganz nah zu sein, ihren Gedanken, ihren Zweifeln und ihren inneren Kämpfen. Gerade diese Zurückhaltung macht den Roman für mich so intensiv.

Das Cover hat mich sofort angesprochen, weil es schlicht und stimmungsvoll ist. Es wirkt ruhig, fast melancholisch, und passt damit sehr gut zur Atmosphäre der Geschichte. Ohne viel zu erklären, vermittelt es genau das Gefühl von Weite und Nachdenklichkeit, das mich auch beim Lesen begleitet hat.

Die Sprache des Romans ist klar und bildhaft, besonders in den Naturbeschreibungen, die die Einsamkeit und Größe der Landschaft eindrucksvoll widerspiegeln. Das Buch verlangt etwas Geduld, schenkt dafür aber eine tiefe emotionale Erfahrung.

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Ein weites Leben

Rezensionen von Claudia R.:

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Das Geheimnis des verschwundenen Amuletts von Marietheres Wagner

geheimnisvoll und spannend

Klappentext / Inhalt:

Die zehnjährige Mira widmet sich mit Begeisterung der Spurensuche. Ihr großes Vorbild ist der Meisterdetektiv Sherlock Holmes. Doch was wäre der ohne Partner? Erst als Mira die unerschrockene Amelie und den redegewandten Fabio trifft, hat sie das richtige Team an der Seite, um ihren ersten eigenen Fall zu lösen: Ein geheimnisvolles Amulett ist verschwunden.

Zwei Ziegen, die für den Kunstschmuggel verwendet werden, geraten dabei in Gefahr. Die Freundschaft der drei Kinder wird auf eine Probe gestellt, als Mira alles daransetzt, die Tiere zu retten, und dabei selbst zur Verdächtigen wird. Mira muss lernen, auf ihre ganz eigene Stärke zu vertrauen: ihre unvergleichliche Beobachtungsgabe, durch die sie entdeckt, was allen anderen verborgen bleibt.
Der spannende Roman thematisiert die Entwicklung von Mira zur eigenständigen Detektivin und zeigt, wie wichtig es ist, den eigenen Talenten zu vertrauen und an Herausforderungen zu wachsen.

Cover:

Das Cover wirkt spannend und geheimnisvoll. Man erkennt mehrere Kinder und der Hintergrund ist etwas düsterer angelegt, so dass es Abenteuer und Spannung verspricht. Die Umsetzung des Covers finde ich sehr gut gelungen und passend gewählt.

Meinung:

Tolle Detektivgeschichte voller Spannung und Abenteuer, die einen schnell abholt und in ihren Bann zieht. Die Charaktere sind sympathisch und toll umgesetzt. Die Geschichte ist spannend angelegt und steckt voller Geheimnisse und Überraschungen. In Charaktere und Geschehen findet man sich schnell und gut hinein.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Sprache und manche Wörter sind jedoch etwas anspruchsvoller weswegen ich es erst ab 9 oder 10 Jahren aufwärts empfehlen würde und somit das empfohlene Alter ein wenig raufsetzen würde, aber dies ist meine Meinung und Ansichtssache und kommt sicher ich auch auf Reife und Leseerfahrung des Kindes an. Auf jeden Fall auch von der Struktur und Aufbau eher etwas für erfahrene Leser und nicht so gut für Leseeinsteiger geeignet. Die Schriftgröße ist gut gewählt, Illustrationen sind keine vorhanden und mit einem Umfang von knapp 200 Seiten für Leseerfahrene passend umgesetzt. Die Kapitel sind recht kurz und bringen so Spannung und Tempo hinein. Auch ein schöner Lesefluss ist hier gegeben. Die Kapitelanfänge sind gut ersichtlich und die Überschriften passend gewählt, ohne zu viel zu verraten.

Durch die Ich-Perspektive findet man sich sehr gut in die Charaktere hinein und kann Gedanken und Aktionen gut nachvollziehen. Spannung kommt schnell auf und auch den Geschehnissen kann man sehr gut folgen. Die Charaktere waren mir schnell sympathisch und gern folgt man diesen bei den Erlebnissen. Das Ganze ist spannend und unterhaltsam umgesetzt und sorgt für schöne Lesemomente.

Fazit:

Tolle Detektivgeschichte voller Spannung und Abenteuer, die einen schnell abholt und in ihren Bann zieht.

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Das Geheimnis des verschwundenen Amuletts

Rezensionen von Sophie H.:

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Blaue Zitronen - Der Sommer, als alles anders wurde von Kristina Kreuzer

Urlaubsfeeling pur

Antonia, von ihrer Familie liebevoll Toasti genannt, hat die Nase so richtig voll! Die Sommerferien haben begonnen, der Regen klatscht an die Scheiben und ihr Zeugnis ist alles andere als grandios. Zu allem Überfluss wollen ihre Eltern sich scheiden lassen und Antonia ist da so richtig zwischen die Fronten geraten.

Da kommt es wie gerufen, dass sie die kompletten Sommerferien bei ihrer Patentante Claire verbringen darf – ohne Kontakt zu ihren Eltern. Dumm nur, dass Claires Wohnung einen Wasserschaden hat. Kurzerhand buchen die beiden einen Urlaub auf der italienischen Krabbeninsel.
Auf der Insel angekommen, freundet Antonia sich sehr schnell mit Letizia und Giovanni, zwei Jugendliche in ihrem Alter, an. Von nun an verbringen sie fast die gesamte Zeit gemeinsam. Doch Antonias Alltag holt sie im Urlaub wieder ein. Kommt sie doch auf der Krabbeninsel einem großen Familiengeheimnis auf der Spur, das ihr Leben für immer verändern wird.

Dieses Buch ist genau die richtige Lektüre für die Sommerferien. Beim Lesen kann man förmlich die Wellen rauschen hören, die heiße Sonne auf der Haut spüren und die Zitronen riechen. Der Autorin gelingt es, italienisches Flair in Worte zu verpacken. Man hat die ganze Zeit beim Lesen das Gefühl, dabei zu sein. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die einzelnen Kapitel sind relativ kurz und die Schrift ist ein wenig größer als normal, sodass auch nicht so geübte Leser einen Leseerfolg haben. Die Charaktere sind allesamt sehr sympathisch. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Antonia erzählt. Als Leser kann man sich sehr gut in ihre Gefühlswelt hineinversetzen, die zwischen Wut, Angst, Verzweiflung, Unsicherheit und Freude schwankt. Das Cover fängt das Lesefeeling perfekt ein: Sonne, Wasser, Freiheit und Zitronen! Eine absolute Leseempfehlung von mir!

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Blaue Zitronen - Der Sommer, als alles anders wurde

Rezensionen von froschman:

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Das Gesetz der Elite von Sandrone Dazieri

Reichtum schützt nicht vor Rache

Einer der reichsten Männer der Welt, der ehemalige Profifußballer Jesus Martinez, wird im Mailänder Luxus-Ressort Jungle Urbana tot aufgefunden, und zwar in einer Kyro-Sauna, die von seiner Firma vertrieben wird. Im Internet tauch in diesem Zusammenhang der Slogan “Tötet die Reichen“ auf. Colomba Caselli, ehemalige Vizepolizeidirektorin und nunmehrige Privatdetektivin, wird von der Familie von Martinez beauftragt, die Ursache des Unfalls, wie die Polizei meint, zu untersuchen und eventuell einen Mörder zu finden.

Schnell stellt sich heraus, dass Jesus Martinez nicht der einzige Superreiche ist, der in letzter Zeit an einem mysteriösen Tod gestorben ist. Colomba und Dante Torre, der ihr zur Seite steht, beginnen zu recherchieren und begeben sich dabei selbst in Gefahr.
Sandone Dazieri hat in gewohnter Weise wieder einen Thriller mit Colombas Caselli und Dante Torre geschrieben, diesmal im Milieu der Superreichen. Die Spannung steigt bis zum Ende an, es hätte auch in andere Richtungen gehen können.

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Das Gesetz der Elite

Rezensionen von froschman:

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Das Gesetz der Elite von Sandrone Dazieri

Reichtum schützt nicht vor Rache

Einer der reichsten Männer der Welt, der ehemalige Profifußballer Jesus Martinez, wird im Mailänder Luxus-Ressort Jungle Urbana tot aufgefunden, und zwar in einer Kyro-Sauna, die von seiner Firma vertrieben wird. Im Internet tauch in diesem Zusammenhang der Slogan “Tötet die Reichen“ auf. Colomba Caselli, ehemalige Vizepolizeidirektorin und nunmehrige Privatdetektivin, wird von der Familie von Martinez beauftragt, die Ursache des Unfalls, wie die Polizei meint, zu untersuchen und eventuell einen Mörder zu finden.

Schnell stellt sich heraus, dass Jesus Martinez nicht der einzige Superreiche ist, der in letzter Zeit an einem mysteriösen Tod gestorben ist. Colomba und Dante Torre, der ihr zur Seite steht, beginnen zu recherchieren und begeben sich dabei selbst in Gefahr.
Sandone Dazieri hat in gewohnter Weise wieder einen Thriller mit Colombas Caselli und Dante Torre geschrieben, diesmal im Milieu der Superreichen. Die Spannung steigt bis zum Ende an, es hätte auch in andere Richtungen gehen können.

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Das Gesetz der Elite

Rezensionen von froschman:

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Das Gesetz der Elite von Sandrone Dazieri

Reichtum schützt nicht vor Rache

Einer der reichsten Männer der Welt, der ehemalige Profifußballer Jesus Martinez, wird im Mailänder Luxus-Ressort Jungle Urbana tot aufgefunden, und zwar in einer Kyro-Sauna, die von seiner Firma vertrieben wird. Im Internet tauch in diesem Zusammenhang der Slogan “Tötet die Reichen“ auf. Colomba Caselli, ehemalige Vizepolizeidirektorin und nunmehrige Privatdetektivin, wird von der Familie von Martinez beauftragt, die Ursache des Unfalls, wie die Polizei meint, zu untersuchen und eventuell einen Mörder zu finden.

Schnell stellt sich heraus, dass Jesus Martinez nicht der einzige Superreiche ist, der in letzter Zeit an einem mysteriösen Tod gestorben ist. Colomba und Dante Torre, der ihr zur Seite steht, beginnen zu recherchieren und begeben sich dabei selbst in Gefahr.
Sandone Dazieri hat in gewohnter Weise wieder einen Thriller mit Colombas Caselli und Dante Torre geschrieben, diesmal im Milieu der Superreichen. Die Spannung steigt bis zum Ende an, es hätte auch in andere Richtungen gehen können.

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Das Gesetz der Elite

Rezensionen von Niko:

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John of John von Douglas Stuart

viel Tiefgang, starke Charaktere und eine breite Palette an Gefühlen

Nachdem Cal in Edinburgh studiert hat, kehrt er auf Wunsch seines Vaters auf die Insel der Hebriden Insel Harris zurück, wo John und seine Großmutter Ella bereits auf ihn warten.
Die Insel ist klein, und nur wenige Bewohner sind geblieben, denn das Leben dort ist hart. Wie viele andere arbeitet Cals Vater John als Weber.

Doch die Zeiten sind schwierig: Immer mehr Stoffe werden günstig aus China importiert, wodurch die Arbeit der Inselbewohner kaum noch genug einbringt, um davon leben zu können.
Der Autor Douglas Stuart beschreibt sehr detailliert das Leben auf der Insel, das zähe Wetter, die wenigen Bewohner, die trotz der schwierigen Lebensbedingungen auf der Insel geblieben sind und die sozialen Strukturen der Gemeinschaft.
Ich finde das Buch sehr gut, ich war einfach von der ersten Seite gefesselt. Die Charaktere sind vielschichtig und präzise gezeichnet. Man versteht ihre Beweggründe, selbst wenn man ihre Entscheidungen nicht immer teilen kann. Viele von ihnen tragen Geheimnisse mit sich, die ihr Leben prägen und sie zugleich verletzlich machen. Es gibt sehr viele Charaktere, die gut beschrieben sind, Cal und John, aber auch der netter Innes, die Großmutter Ella und die Mutter Grace, sowie Doll und Isla. Man sieht in dem Buch, wie intensiv der Autor sich mit seinen Charakteren und ihren Gefühlen auseinandergesetzt hat. Weiter möchte ich nicht zu viel verraten, da genau das ist, was das Buch so spannend macht.
Das ist ein wunderbarer Roman, der an vielen Themen nachdenklich macht: Zugehörigkeit vs. Einsamkeit, Identität als Individuum suchen und als Gemeinde bewahren, Tradition vs. eigene Wünsche erfüllen, familiäre Konflikte, Geheimnisse und Doppelleben, und vieles mehr.

Ich kann das Buch von ganzem Herzen weiterempfehlen. Wer ein Buch mit viel Tiefgang, starken Charakteren und einer breiten Palette an Gefühlen sucht, ist hier genau richtig.

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John of John